Archiv der Kategorie: Aus dem Topf

Süße Karottenbrötchen mit Karottenkonfitüre

Brötchen_von_oben

Das diesjährige Osterfest neigt sich seinem Ende entgegen. Für alle, die jetzt keine Ostertorten, Schokoladenhasen oder hart gekochte Eier mehr sehen können, habe ich mir eine hübsche Alternative ersonnen.

Brötchen_1

Süße Karottenbrötchen

 

80 g fein geriebene Karotten,

350 g Mehl,

1 Päckchen Trockenhefe,

150 ml Milch (erwärmen),

50 g Butter ( in der warmen Milch aufgelöst),

50 g gehackte Mandeln,

1 Hand voll Rosinen (kurz in heißem Wasser eingeweicht),

1 Prise Salz,

2 Esslöffel Zucker,

abgeriebene Schale einer 1/2 Orange,

1 Messerspitze Kardamom.

 

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

 

Anschließend den Teig nochmals gut durchkneten und in 4 gleich große Teile teilen. Aus dem oberen Drittel eine Kugel formen und aus dem unteren Teil eine Karotte. Beide Teile bleiben aber zusammen.

 

Aus 1 Esslöffel Mehl und ein wenig Wasser wird nun eine klebrige Masse zusammengerührt. Mit dieser Masse bestreicht Ihr den oberen Teil (Kugel) von einer Seite und wälzt die Stelle in gehackten Pistazien. Diese Teil stellt so später das Grün der Karotte dar. Nun legt Ihr die werdende Karotte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, schneidet die Karotte drei mal ein und das „Grün“ an zwei Stellen durch. Klingt verwirrend…wenn Ihr Euch die Bilder anschaut wird glaub’ ich deutlich, was ich meine.

Teiglinge

Wenn alle Karottenbrötchen fertig geformt sind, müssen sie nochmals abgedeckt für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen. Danach die Brötchen im auf 200°C vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen.

 

 

Karottenkonfitüre

 

250 g fein geriebene Karotten,

abgerieben Schale von einer Orange,

Saft von 2 – 3 Orangen, (mit den geriebenen Karotten zusammen gewogen sollten 600 g zusammen kommen),

Saft von 1 Zitrone

600 g Gelierzucker 1:1 (wem das zu süß ist, der kann auch jeden anderen Gelierzucker verwenden, nur dann bitte das Rezept dem entsprechend anpassen).

 

Alle Zutaten in einem ausreichend großen Topf miteinander vermengen und ca. eine Stunde durchziehen lassen. Anschließend unter ständigem Rühren aufkochen und für 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die fertige Konfitüre in saubere Gläser mit Schraubverschluss füllen und direkt verschließen.

 

Wir essen die Karottenbrötchen am liebsten einfach mit etwas Quark und Karottenkonfitüre oder nur mit etwas Butter.

Happen

Ich wünsche Euch noch einen wunderbaren Restfeiertag und eine zauberhafte Woche…Eure Katie

 

 

 

Kräuter, Kartoffeln und grüner Spargel

Kraeuter_2

Es ist Gründonnerstag und ich folge dem vorchristlichen Brauch heute frisches Grün zu essen. Schon im Mittelalter kam an diesem Tag grünes Gemüse und Kräuter auf die Teller, weil man dadurch die Kraft des Frühlings in sich aufnehmen wollte.

 

Das kann auch in der heutigen Zeit nicht schaden und deshalb landete heute Morgen jede Menge Grünzeug in meinem Einkaufskorb…

 

Kräuterkartoffeln mit grünem Spargel (für 2 Personen)

 

300 g grünen Spargel, geputzt und in grobe Stücke geschnitten in etwas Salzwasser mit einer Prise Zucker garen.

 

10 kleine Kartoffeln mit der Schale in Salzwasser weich kochen.

 

In der Zwischenzeit 1 Esslöffel Butter auslassen und 1/2 gewürfelte Zwiebel darin anschwitzen. 2 Esslöffel Mehl hinzugeben, kurz mit anschwitzen und nach und nach 1/2 Liter Milch hinzufügen. Die Soße kurz aufkochen und mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und Muskatnuss abschmecken.

 

1/2 Bund Petersilie, fein gehackt

1/2 Bund Schnittlauch, in kleine Röllchen geschnitten

1/2 Bund Kerbel, fein geschnitten

6 Blätter Borretsch, in feine Streifen geschnitten

1 Kästchen Kresse

zur Soße geben. Kartoffeln pellen, halbieren und mit dem grünen Spargel in die Soße geben. Alles ca. 10 Minuten durchziehen lassen und servieren. Ich habe noch einen Salat aus Wildkräutern und Portulak dazu gemacht.

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Ich bin jetzt taufrisch und durch das viele Chlorophyll beinahe in der Lage zur Photosynthese – nein, kleiner Scherz! Aber frisches Essen tut einfach gut und macht, wie ich finde, schon beim Einkaufen großen Spaß. Ich wünsche Euch noch eine schöne Karwoche und melde mich an Ostern wieder. Bis dann…

 

 

 

 

Närrisch! ’s gebbt Muutzen!

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Kein Fasching oder Karneval ohne diverses Fastnachtsgebäck. Bei der Auswahl an Fettgebackenem, die die einzelnen närrischen Regionen zu bieten haben, fällt die Entscheidung nicht gerade leicht. Ich habe mich in diesem Jahr für Muutzen oder auch Mutzen entschieden (nicht zu verwechseln mit Mutzenmandeln). Sie haben ihren Ursprung im Rheinland, werden aber auch anderswo gerne vernichtet. Da vor dem Naschen das Backen steht – hier mein Rezept…

 

Muutzen

 

Fritierfett in einem großen Topf erhitzen.

 

Für den Teig

80 g Butter schmelzen.

50 g Zucker hinzufügen.

 

250 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver mischen, in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Kuhle drücken.

Butter-Zuckergemisch in die Kuhle gießen und mit dem Mehl vermengen.

1 Ei,

2 Esslöffel Rum,

5 Esslöffel Milch,

1 Prise Salz hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

 

Den Teig etwa 2 mm dick ausrollen und in gleichmässige Rauten schneiden.

Mutzen_Teig

Die Rauten jetzt in das heiße Fett gleiten lassen (das Fett ist heiß genug, wenn man einen Holzstäbchen hineinhält und sich Bläschen am Holz bilden)  und von beiden Seiten goldbraun frittieren.

Mutzen_Fett

Muutzen mit einer Schaumkelle aus dem Fett fischen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Puderzucker bestreut an alle jecken Leckermäuler verteilen!

Helau!!! Konfetti marsch!!! Habt fröhliche Faschingstage…

Mutzen_1

Zweiter Freytag…

Tellerreihe

Am vergangenen Samstag war es wieder soweit, ich durfte im Frey-Küchenzentrum in Kandel für das leibliche Wohl der Kundschaft sorgen und auf diese Weise das Kochen im Dampfgarer und das Braten (diesmal eher Backen) auf dem Teppan-Yaki demonstrieren. Was dabei schönes herausgekommen ist, seht Ihr jetzt. Viel Spaß beim Nachkochen…

 

Gemuese

Gemüse mit zweierlei Soßen 

 

Gemüse nach Wahl und Saison putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Gemüse in einen gelochten Garbehälter geben und für 10 Minuten bei 100°C in den Dampfgarer schieben. Wer keinen Dampfgarer hat, kocht das Gemüse in etwas Salzwasser im Topf.

 

Petersiliensahne

 

125 ml Sahne

1 Bund Petersilie, fein gehackt

Salz, 1 Prise Zucker

Alle Zutaten miteinander verrühren und kalt stellen.

 

Thunfischsoße

 

1 Dose Thunfisch

200 g Joghurt

1 Teelöffel Zitronensaft

2 Teelöffel Kapern

3 hart gekochte Eier

Satz, Pfeffer, etwas Zucker

Den Thunfisch in einer Schüssel mit der Gabel auseinander zupfen. Joghurt, Zitronensaft und die Kapern hinzufügen. Die Eier abpellen, in kleine Würfel schneiden und in die Soße geben. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

 

Das Gemüse auf einem Teller anrichten und die beiden Soßen dazu essen.

 

Linsen_Kokos_Suppe

Orientalische Linsen-Kokos-Suppe

 

1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe und 1 Stück Ingwer (1 x 2 cm) in kleine Würfel schneiden und in etwas Olivenöl anschwitzen. Die Masse in einen ungelochten hohen Garbehälter geben.

1 kg Möhren, geschält und in Scheiben geschnitten

50 g rote Linsen

1 Dose Kokosmilch

1 Liter Gemüsebrühe

2 Teelöffel Zucker

Harissa nach Geschmack

1 Teelöffel Ras El-Hanout

Alle Zutaten in den Garbehälter geben und die Suppe bei 100°C für 20 Minuten in den Dampfgarer schieben. Anschließend alles pürieren und die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auch hier gilt, wer keinen Dampfgarer sein eigen nennt – kocht die Suppe im Topf.

Die Suppe in Schälchen füllen und mit gerösteten Mandelblättchen und etwas Schwarzkümmel bestreuen.

 

Dazu schmecken kleine Fladenbrote mit Hummus.

Fladen_Teig

500 g Mehl

3 Päckchen Trockenhefe

1 Teelöffel Salz

300 ml lauwarmes Wasser

1 Schuss Olivenöl

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich die Masse etwa verdoppelt hat. Dann den Teig noch einmal gut durchkneten. Eventuell noch etwas Mehl unterkneten. Der Teig sollte nicht mehr kleben. Nun kleine Teigkugeln rollen, diese zu kleinen Fladen formen und auf dem Teppan-Yaki in etwas Olivenöl von beiden Seiten ca. 5 Minuten backen. Die Temperatur nicht zu hoch drehen und immer wieder mal schauen, dass die Brote nicht verbrennen.

Alle ohne Teppan-Yaki verwenden zum Backen der kleinen Fladenbrote eine Bratpfanne.

 

Hummus

 

200 g Kichererbsen

2 Esslöffel Tahin (Sesammus)

Saft einer halben Zitrone

1 Schuss Olivenöl

2 Esslöffel Wasser

1 Knoblauchzehe

2 Teelöffel Salz

Alle Zutaten in einen Mixer geben und pürieren. Das Hummus in eine Schüssel, mit Olivenöl begießen und mit Pul Biber oder ersatzweise Paprikapulver bestreuen.

 

Dessert

Quarknocken mit Pfirsich-Marzipan-Soße

 

60 g Amarettini, zerbröselt

Butter zum Einfetten des Garbehälters

1 kg Magerquark

90 g Zucker

Mark von einer Vanilleschote

2 Eigelb

2 Päckchen Sahnepuddingpulver

Die Hälfte die Amarettinibrösel mit dem gut ausgedrückten Quark und den übrigen Zutaten in eine Schüssel geben, gut verrühren und eine halbe Stunde quellen lassen. Anschließend mit 2 Esslöffeln aus der Quarkmasse Nocken formen und in einen mit Butter gefetteten, gelochten Garbehälter legen. Den Behälter in den Dampfgarer schieben und einen ungelochten Behälter darunter schieben, damit z.B. Butter, die heraustropft aufgefangen wird. 12 Minuten bei 100°C dämpfen. Wer wieder ohne Dampfgarer auskommen muss, der gart die Nocken in siedendem Wasser (nicht sprudelnd kochend). Sie sind gar, wenn sie an die Wasseroberfläche aufsteigen.

 

Für die Pfirsich-Marzipan-Soße

500 g Pfirsiche aus dem Glas, abgetropft

75 g Marzipanrohmasse

50 ml Pfirsichsaft

2 Esslöffel Holunderblütensirup

in einem Mixer pürieren – fertig!

 

Die Quarknocken mit der Soße und den restlichen Amarettinibröseln anrichten.

 

Guten Appetit und bis zum nächsten Mal…

 

 

Samstag war Freytag!

Freytag

Am vergangenen Samstag habe ich zum allerersten Mal auswärts vor Publikum gekocht. Klitzekleine Köstlichkeiten aus dem Dampfgarer und vom Teppan-Yaki bei der Firma Frey Küchenzentrum und Innenausbau in Kandel.

Hier nun für alle die dort waren, denen es geschmeckt hat und die Lust haben die Häppchen Zuhause nachzukochen – und für alle anderen natürlich auch:

Die Freytagsrezepte:

Gefüllte Zucchini mit Tomatensoße

1 Tasse Basmatireis mit etwas Salz und einem Schuss Sonnenblumenöl gar kochen.

1/4 Tasse Wildreis ebenso garen.

250 g gemischtes Hackfleisch und

1 kleine Zwiebel, gewürfelt, in etwas Öl anbraten.

250 g Champignons, geputzt und klein geschnitten mit braten. Anschließend den Reis unterheben und alles mit Salz, Pfeffer, Kräutern der Provence und frisch gepresstem Orangensaft abschmecken.

Nun die fertige Masse in ausgehöhlte Zucchini (Anzahl variiert, je nach Größe der Zucchini) füllen.

Für die Tomatensoße

1 Päckchen passierte Tomaten,

Saft einer Orange,

Salz, Pfeffer und Zucker miteinander verrühren.

Die Zucchini mit der Tomatensauce in den geschlossenen Behälter des Dampfgarers geben und alles 15 Minuten bei 100°C garen. Ohne Dampfgarer geht es für ca. 30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen.
Die Zucchini zerteilen, mit Tomatensoße und gehobeltem Parmesan genießen.

Pancakes mit Obstsalat 

Pancakes

150 g Mehl

1 Esslöffel Zucker

1 Teelöffel Backpulver

1/4 Teelöffel Salz

2 Eier

1/4 Liter Milch

Alle Zutaten zu einem Teig verrühren und in etwas Öl kleine Pancakes backen.

Für den Obstsalat

1 Apfel und 1 Birne in kleine Würfel schneiden,

1 Orange filetieren,

rote kernlose Trauben, halbieren

mit dem Saft einer Zitrone, Zucker nach Geschmack und den Kernen eines Granatapfels vermengen.

Eine Hand voll Mandelblättchen in einer trockenen Pfanne anrösten.

Den Obstsalat zu den Pancakes servieren, ein bisschen Ahornsirup darüber gießen und alles mit ein paar gerösteten Mandelblättchen bestreuen. Das sieht nicht nur schön aus, es schmeckt auch so…

Gefüllte Tomaten

Tomate

Tomaten (Anzahl variiert, je nach Größe) der Länge nach halbieren und mit einem Teelöffel aushöhlen.

1 Tasse Couscous nach Packungsanweisung zubereiten.

1/2 Tasse Pinienkerne in einer trockenen Pfanne anrösten.

ein paar Blättchen frische Minze in feine Streifen schneiden.

3/4 Tasse Rosinen

gehackten frischen Dill

Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen und mit

1/4 Teelöffel Zimt, gemahlen

1/4 Teelöffel Piment, gemahlen

Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken.

Die fertige Masse in die vorbereiteten Tomaten füllen und im gelochten Behälter des Dampfgarers 5 Minuten bei 100°C dämpfen. Wer keinen Dampfgarer hat, stellt die Tomaten in einer Auflaufform für ca. 12 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen.

Die Tomaten mit ein wenig frischer Minze verzieren und – guten Appetit!

Gebackener Camembert mit Gewürzbirne

Käse

1 Rolle Ziegen-Camembert in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit verquirltem Ei und Semmelbrösel panieren.

Die kleinen Käse in etwas Sonnenblumenöl von beiden Seiten knusprig anbraten und mit der Gewürzbirne servieren.

Das Rezept der Gewürzbirne findet Ihr über das Suchen-Feld unter meinen älteren Blog-Beiträgen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen und bis zum nächsten Freytag…

Katies Glücks-Linsen

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Heute will ich meine Glückwünsche für das neue Jahr auf den Teller bringen. Rituale und Bräuche um das alte Jahr angemessen zu verabschieden und glücklich ins Neue zu starten gibt es viele. In einigen Ländern wie zum Beispiel in Italien ist es üblich das neue Jahr mit dem Verzehr eines Linsengerichts zu beginnen. Die Linsen stehen als Symbole für Münzen und sollen Glück und Wohlstand bringen. Also…her damit!

Linsen_1

Für mein Glücks-Linsen-Rezept habe ich 5 verschiedene Sorten Linsen genommen, damit es bunt wird im Topf.

 

Katies Glücks-Linsen

 

30 g normale braune Linsen

30 g rote Linsen

30 g braune Tellerlinsen

30 g Belugalinsen

30 g Châteaux-Linsen

in eine Schüssel geben, waschen und 30 Minuten in Wasser einweichen.
In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten.

1 Fenchelknolle halbieren und in Streifen schneiden.

2 Stangen Staudensellerie in Stücke schneiden.

2 Zwiebeln in Streifen schneiden.

2 Möhren schälen und in Scheiben schneiden.

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2 Esslöffel Olivenöl in einen Bräter geben, heiß werden lassen und das Gemüse darin anbraten.

1 rote Chilischote mit dem Messer mehrmals einstechen und mit

2 Lorbeerblättern und 1 Teelöffel Fenchelsaat zum Gemüse geben und mit anbraten.

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1 kleine Dose Tomatenstücke, 1/2 Liter Gemüsebrühe und die abgegossenen Linsen hinzu geben. Vorsicht – noch nicht salzen, sonst werden die Linsen nicht weich!

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Den Eintopf 1 Stunde vor sich hin köcheln lassen. Anschließend mit Salz, Pfeffer, Zucker und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Ich habe noch ein paar Garnelen in Olivenöl und Knoblauch angebraten, denn sie passen hervorragend dazu.

Linseneintopf_3

 

Ich wünsche Euch ein wunderschönes, glückliches Jahr 2015.
Bleibt gesund und fröhlich und schaut bald wieder vorbei…

Herzlichst Eure Katie!

Feuerwerk_1

 

 

 

Süßer Weihnachtsgruß

Wintergrütze

Na? passt noch was rein? Wie wäre es mit dieser kleinen Köstlichkeit?

 

Wintergrütze mit Mascarpone-Creme

 

1 Tasse Himbeeren

1 Tasse Cranberries

1 Tasse Kinderpunsch oder Glühwein

zusammen aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen.

Orangenfilets von 2 Orangen hinzu geben und alles mit 2 Teelöffel Stärke (in etwas Kinderpunsch angerührt) binden. Die Grütze abkühlen lassen und in der Zwischenzeit 250 g Mascarpone mit etwas Milch und 2 Esslöffel Vanillezucker zu einer glatten Creme verrühren.

Wintergrütze und Mascarpone-Creme in Gläser schichten und oben drauf ein paar zerbröselte Weihnachtsplätzchen streuen.

 

Viel Freude beim Löffeln und Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Weihnachtsbaum

Einfach schnittig!

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Heute stelle ich Euch einen ganz besonderen Neuzugang unter meinen Küchenhelfern vor. Den TYROLIT Messerschärfer! Ich durfte ihn jetzt etwa 3 Wochen lang testen und bin begeistert! Zuerst einmal muss ich sagen, dass er wunderschön eingepackt daher kommt. Schon die Verpackung lässt seine Qualität erahnen.

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Lasst mich mit ein paar Fakten beginnen: das seit 1919 bestehende Familienunternehmen TYROLIT ist weltweit einer der führenden Hersteller für gebundene Schleif-, Trenn-, Bohr- und Abrichtwerkzeuge sowie von Maschinen für die Bauindustrie. TYROLIT gehört zur Swarovski Gruppe und hat seinen Sitz in Tirol.

 

Seit 2014 kann man sich nun mit der Produktlinie TYROLIT life das industrielle Know-how und die fast 100-jährige Erfahrung in Form dieses klar gestalteten, funktionalen und hochwertigen Messerschärfers in die heimische Küche holen.

 

Jeder der gern und viel kocht weiß, wie unverzichtbar scharfe Messer sind. Mit seinen 3 handgearbeiteten Präzisions-Schärfsteinen bietet das Gerät für den Grob- und Feinschliff die passende Körnung für jede Anforderung.

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Dank voreingestelltem Winkel wird das Schärfen der Messer selbst für ungeübte Anwender zum Kinderspiel.

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Eine weitere Besonderheit ist: es wird nass geschliffen. Durch Magnete lassen sich die einzelnen Schleifsteine leicht vom TYROLIT Messerschärfer entfernen und so vor dem Schleifen unter dem Wasserhahn befeuchten.

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Durch seine drei Körnungen und den voreingestellten Winkel sorgt der TYROLIT Messerschärfer so für die ideale Schärfe der Messer, bei geringstem Materialverlust.

Hightech – made in Austria!

 

Für lange Freude an meinem Lieblingsmesser…

Um einmal von Fleisch bis hin zum Gemüse alles durch zu schnippeln habe ich mir folgendes Rezept ausgedacht…

 

Wintersalat mit Barbarie-Entenbrust und Kartoffelsternchen

Salat

1 Barbarie-Entenbrust, die Haut mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden, salzen, pfeffern und mit etwas Rosmarin in einer trockenen Pfanne auf der Hautseite zuerst kräftig anbraten.

EntenbrustEntenbrust_Pfanne

Anschließend wenden und auf der anderen Seite ebenfalls scharf anbraten. Die Entenbrust im Backofen (Hautseite wieder nach oben!) bei 160°C ca. 25 Minuten fertig garen. In der Zwischenzeit kann man sich um den Salat kümmern. Hierfür

 

1 Knolle Fenchel, in sehr feine Streifen schneiden

1 Chicoree, längs sehr fein schneiden

eine Hand voll Eichblattsalat, grob zerteilen

1 Orange, filetieren

Orange_1Orange_2

Kerne vom Granatapfel, Menge nach Geschmack aus der Frucht lösen

große, gelbe Rosinen

ein paar Haselnüsse, grob hacken

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Alle Zutaten für den Salat auf einem Teller anrichten.

 

Für das Dressing den

 

Saft eine halben Orange,

etwa die gleiche Menge Essig,

1/2 Tasse Walnussöl

1 Teelöffel Honig

Salz und Pfeffer

miteinander verrühren und beiseite stellen.

 

Kartoffelsterne

 

2 -3 Kartoffeln schälen, in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden und mit einem Ausstechförmchen Sterne ausstechen. Die Kartoffelsternchen trocken tupfen und in heißem Fett frittieren. Wenn sie gar sind, herausnehmen und auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.

Nach Ende der Garzeit, das Fleisch aus dem Backofen nehmen und in Scheiben schneiden. Das Dressing über den Salat geben, Fleisch fächerförmig dazu legen und die Kartoffelsternchen dekorativ auf dem Arrangement verteilen.

 

Alle zum Essen rufen und einen wunderbaren 2. Advent genießen!

Zutatan_Salat

Ein herzliches Dankeschön an die Firma TYROLIT, die mit ihrem genialen Messerschärfer für exakt geschnittene Leckereien gesorgt hat.

Für alle, die noch mehr erfahren möchten – weitere Informationen zum
TYROLIT Messerschärfer findet ihr unter www.tyrolitlife.com

 

 

 

 

 

 

Endlich ist es wieder soweit!

Von_vorne

Wir zünden die erste Kerze an und das natürlich nicht ohne die ersten Weihnachtsplätzchen!

 

Gewürznüsse

 

3 Eier

250 g Zucker schaumig schlagen.

65 g gemahlene Mandeln

15 g Zitronat

1 Teelöffel Zimt

1 Messerspitze Nelke, gemahlen

Schale einer halben Zitrone, gerieben

Schale einer halben Orange, gerieben

3 Datteln, klein gewürfelt

250 g Mehl

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und etwa walnussgroße Kugeln formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwa eine Stunde ruhen lassen. den Backofen auf 140°C vorheizen und die Gewürznüsse nach der Ruhephase 25 Minuten backen.

ZitronatTeigTeigkugeln

Die Plätzchen werden noch warm mit geläutertem Zucker bestrichen. Hierfür werden

125 g Zucker mit 83 ml Wasser zum „Faden geläutert“. Das heißt, die Masse wird solange gekocht, bis ein Zuckerfaden vom Löffel läuft.

Zucker_kocht

Die Plätzchen mit der Zuckermasse bestreichen und abkühlen lassen.

Jetzt darf genascht werden…
Euch allen von Herzen eine schöne Adventszeit und viel Freude beim Genießen!

Von_oben

 

 

 

Verdrängt, fast vergessen und wieder entdeckt -die Steckrübe!

Steckrueben_eintopf

Steckrüben sind ein, leider zu Unrecht, verdrängt und vergessenes Herbstgemüse, das auf jeden Fall im Spätjahr auf jeden Teller gehört. Es ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und schmeckt äusserst fein. In den Nachkriegsjahren wurde es jedoch wegen eines Mangels an Kartoffeln und ähnlichem Gemüse ständig gegessen. Es gab einfach fast nichts ausser Steckrüben. Es wurden sogar Kuchen mit Steckrüben gebacken und man kam an diesem Gemüse schlichtweg nicht vorbei, wenn man überleben wollte. Nach diesen kargen Jahren wollte man lange von der Steckrübe nichts mehr hören, weil gleichzeitig alle schlechten Erinnerungen dieser Zeit mit ihr verknüpft waren.

Heute ist das wieder anders. Wir entdecken alte Gemüsesorten neu und sie bereichern unseren Speiseplan. Ich habe zwei Rezepte für Euch, die sehr unterschiedlich sind, aber beide schmecken vorzüglich! Ausprobieren lohnt sich…

 

Steckrübeneintopf

 

500 g Schweinefleisch (vom Nacken) in

1 Esslöffel Butterschmalz gut anbraten

3 Zwiebeln, gewürfelt hinzu geben

frischen Thymian, zusammengebunden als Sträußchen mit in den Topf legen und

1/4 Liter Weißwein angießen.

1/2 Liter Gemüsebrühe

Salz

Pfeffer

Curry nach Geschmack dazu geben und alles 1 Stunde köcheln lassen.

Danach

1 kg Steckrüben, geschält und in Würfel geschnitten

250 g Möhren, geschält, halbiert und in mundgerechte Stücke geschnitten

250 g Äpfel, geschält, geviertel. vom Kerngehäuse befreit und noch ein Mal durchgeschnitten

1 Zitrone, die Schale abgerieben und den Saft ausgepresst dazu geben und alles ca. 20 Minuten weiter kochen lassen.

Zum Schluss abschmecken, mit einer Prise Zucker, eventuell mit Salz und Pfeffer.

Fertig ist ein herrlicher Herbsteintopf, der Leib und Seele zusammenhält!

 

Mein zweites Steckrübengericht schmeckt komplett anders, ist aber nicht weniger lecker. Es geht nur etwas schneller…

 

Steckrübenpürree mit Kassler

 

3 große Kartoffeln, geschält und in kleine Stücke geschnitten

1 Steckrübe, geschält und ebenso in kleine Stücke geschnitten in wenig leicht gesalzenem Wasser weich kochen.

Das Gemüse mit

1 Teelöffel Butter und

etwas Milch zu einem Brei stampfen.

Mit Salz und etwas frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Wenn man es etwas gehaltvoller mag, kann man statt der Milch auch einen Schuss Sahne verwenden…

 

400 g Kassler ohne Knochen in Würfel schneiden und in

1 Esslöffel Öl

mit 1 Teelöffel Kümmelsamen scharf anbraten

3 Zwiebeln in Streifen schneiden, mit anbraten.

Salz und frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben,

frische glatte Petersilie fein schneiden und unterheben.

Pürree mit dem Fleisch servieren – fertig!!!

Steckruebenpuerree

Dieses Essen ist sehr schnell zubereitet und schmeckt nach mehr…

 

Viel Spaß beim neu Entdecken eines verkannten Gemüses!