Archiv für den Monat August 2026

Omas Schaschlik

Schaschlik kennen wir alle, wobei ich für mich festgestellt habe, früher gab es sie öfter. Irgendwie scheinen sie aus der Mode gekommen zu sein. Zu Unrecht, wie ich finde. Hier teile ich heute das Schaschlik-Rezept unserer lieben Oma Käte mit euch. Das besondere an diesem Rezept ist, dass Oma nicht nur Fleisch und Gemüse auf die Spieße gefädelt hat, sondern auch noch ein paar Stückchen Leber und Niere. Wir finden ja, das macht Omas Schaschlik ganz besonders lecker, aber mir ist natürlich bewusst, dass Innereien nicht jedermanns Sache sind. Aber das Gute an allen Rezepten? Lass’ einfach weg, was du nicht magst! Oder tausche einzelne Zutaten, die dir nicht schmecken durch gleichwertige aus. Alternativen für Schaschlik Zutaten (auch vegetarisch und vegan) findest du hier, im Beitrag “Gar nicht spießig”, wo jeder am Tisch seinen ganz individuellen Schaschlik nach eigenen Vorlieben zusammen bauen kann. 

Oma Kätes Schaschlik 

Zutaten:

für die Schaschlikspieße:

200 g Schweinefilet, in mundgerechte Stücke geschnitten 

200 g Minutensteak vom Rind, in mundgerechte Stücke geschnitten

200 g geräucherten durchwachsenen Speck, in 5 mm dicke Scheiben geschnitten 

200 g Leber, in mundgerechte Stücke geschnitten

200 g Niere, in mundgerechte Stücke geschnitten

1 rote Paprika, entkernt und in mundgerechte Stücke geschnitten

1 grüne Paprika, entkernt und in mundgerechte Stücke geschnitten

2 Zwiebeln, geschält und in Achtel geschnitten 

für die Soße:

Öl zum Braten 

2 Zwiebeln, halbiert und in feine Streifen geschnitten 

1 gelbe Paprika, fein gewürfelt 

das restliche Gemüse, das nicht mehr auf die Spieße gepasst hat, fein gewürfelt 

2 Esslöffel Tomatenmark 

300 ml Brühe

1 Teelöffel Oregano 

Paprikapulver edelsüß

Salz

Pfeffer, schwarzer 

Cayennepfeffer 

etwas Honig 

Zubereitung:

Die Zutaten für die Schaschliks abwechselnd auf die Spieße stecken. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Schaschlikspieße darin von allen Seiten scharf anbraten. Die Spieße aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. In der gleichen Pfanne die Zwiebel- und Paprikawürfel kurz anrösten. Tomatenmark hinzufügen und ebenfalls mit anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen, Oregano dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Cayennepfeffer und Honig herzhaft abschmecken. Die Schaschlikspieße zurück in die Pfanne auf die Soße betten und alles mit geschlossenem Deckel für etwa 20 Minuten leise köcheln lassen.

Dazu gibt es Curry-Reis. Der gart einfach nebenher im Backofen.

Hierfür den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Tasse losen Reis eurer Wahl in einen feuerfesten Topf geben. Etwas Salz, einen Teelöffel Curry, einen Schuss Öl und zwei Tassen kochendes Wasser hinzufügen, kurz umrühren, Deckel drauf und im vorgeheizten Backofen 40 Minuten backen.

Guten Appetit! 🌸

Kürbis-Pflaumenkuchen

Von meinem letzten Rezept hatte ich noch ein halbes Körbchen frische Pflaumen übrig. Die sollen ja nicht verkommen und das beste, was man meiner Meinung nach aus den kleinen violetten Früchtchen machen kann ist natürlich Kuchen. 😁

Das Internet ist jedoch voll mit Pflaumenkuchen-Rezepten. Die Favoriten sind klassische Pflaumenkuchen mit Hefeteig oder einfach versunkene Pflaumen in Rührteig. Und auch hier, auf meinem Blog gibt es schon verschiedene süße Rezeptideen mit Pflaumen, wie zum Beispiel eine Zwetschgen-Tiramisu Charlotte, Nuss-Pflaumenkuchen mit Haselnüssen oder Mandelgalette mit Pflaumen und Äpfeln. Aber es müssen ja nicht immer Nüsse oder Mandeln sein, die das Gebäck bereichern. Saaten sind ja auch sehr lecker und noch dazu gesund. Warum also nicht einfach mal geröstete Kürbiskerne in den Streuseln verstecken? Und um das ganze abzurunden, noch eine gute Handvoll geraspelten Hokkaido mit in den Teig einrühren? Eine extra Portion Gemüse im Kuchen kann ja nicht schaden. Das machen wir jetzt!

Pflaumen und Kürbis harmonieren nicht nur farblich wirklich gut miteinander. Probiert’s gerne aus. Schlagsahne nicht vergessen!

Kürbis-Pflaumenkuchen

Zutaten für den Teig:

125 g Butter

125 g brauner Zucker

4 Eier

2 Teelöffel Vanillezucker 

1 Prise Salz 

etwas abgeriebene Zitronenschale 

200 g Dinkelmehl

1 Päckchen Backpulver 

3 Esslöffel Milch

150 g grob geraspelten Hokkaido Kürbis 

750 g Pflaumen, halbiert und entsteint 

für die Streusel:

100 g Dinkelmehl

100 g kalte Butter 

100 g brauner Zucker

1 Prise Salz 

1 gute Messerspitze Zimt, gemahlen

1 gute Messerspitze Anis, gemahlen

75 g Kürbiskerne, geröstet und gemahlen 

75 g Kürbiskerne, geröstet und gehackt

2 Esslöffel kaltes Wasser

Zubereitung:

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Für den Teig Butter und Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier unterrühren. Vanillezucker, Salz und Zitronenschale dazugeben, anschließend Mehl und Backpulver hinzusieben. Alle Zutaten gut miteinander verrühren und zum Schluss die Milch unterrühren. Den Teig in die Form füllen, etwas glatt streichen und die entsteinten Pflaumen senkrecht in den Teig stecken, so dass sie gleichmäßig verteilt sind.

Für die Streusel alle Zutaten hierfür schnell miteinander verkneten und die Streusel über die Pflaumen streuen.

Den Kuchen 50 Minuten goldbraun backen.

Viel Freude beim Nachbacken und Genießen❣️
Habt eine schöne Woche. ☀️