Archiv der Kategorie: Aus der Pfanne

Superfood Inkawurzel

Wenn ich könnte, würde ich mir jetzt einen bunten Poncho überwerfen, mein Lama draußen vor der Tür anbinden und Euch auf meiner Panflöte ein kleines Lied vorspielen. Wir reisen heute nämlich kulinarisch in die Anden.

Vor ein paar Tagen bekam ich überraschend einen Sack voll Inkawurzeln geschenkt. Ich kannte dieses Supergemüse vorher nicht, bin jetzt jedoch total begeistert über die Vielseitigkeit dieser Wurzel. Sie läßt sich sowohl in süßen Speisen, wie zum Beispiel Kuchen, als auch in herzhaften Gerichten verarbeiten und schmeckt ein bisschen wie Birne oder Melone. Auch roh sehr, sehr lecker. Verwandt ist die Inkawurzel oder auch Yacón genannt mit Topinambur und der Schwarzwurzel. Bei der Zubereitung sollte man daher auf jeden Fall beachten, dass sie sich ähnlich wie die Schwarzwurzel nach dem Schälen dunkel verfärbt. Dagegen hilft das Beträufeln mit etwas Zitronensaft.

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Und warum Superfood? Der Inkawurzel wird ein positiver Einfluss auf die günstigen Darmbakterien nachgesagt. In Südamerika ist sie seit je her ein wertvolles Grundnahrungsmittel. Mit ihrem fruchtig-süßen Geschmack und ihrem Biss ähnlich des Radieschens eignet sie sich hervorragend für Salate oder Smoothies. Prima geeignet ist die Yacón-Knolle auch für Diabetiker, denn diese Pflanze lagert in ihrer Wurzel die Kohlenhydrat-Speicherstoffe nicht als Stärke ein, sondern vorwiegend in Form von Inulin. Dieses geht als Ballaststoff in den Dickdarm über und bewirkt daher keinen Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Aber nun genug vom Darm – jetzt geht es zum Inkawurzel-Menü.

Es gibt Hühnchen mit Gemüse, Quinoa, Reis, Inkawurzel-Chips und Guacamole, einen Rohkostsalat mit verschiedenen Wurzeln und Knollen und einen meeeeega leckeren Schoko-Chili-Inkawurzel-Muffin zum Dessert!

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Hühnchen mit Gemüse und Inkawurzel-Chips

Etwas Öl zum Braten in einer Pfanne erhitzen.

1 Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke geschnitten darin anbraten.

1/2 Gemüsezwiebel, 3 Lauchzwiebeln und eine Fleischtomate klein schneiden und kurz mitbraten. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Paprika edelsüß würzen.

Eine Yacón-Knolle schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Anschließend mit Küchenpapier etwas trocken tupfen und in heißem Öl goldbraun frittieren.

Quinoa und Reis nach Packungsanweisung zubereiten.

Für die Guacamole eine reife Avocado, einen Spritzer Zitronensaft, 1/2 Knoblauchzehe, ein paar Blätter frischen Koriander, Salz und Pfeffer in einer Küchenmachine pürieren und 1/2 fein gewürfelte Zwiebel unterrühren.

Das Hühnchen mit dem Gemüse und den Beilagen auf einem Teller anrichten und die Inkawurzel-Chips darauf verteilen. Wer mag, streut noch etwas frisch geschittene Chili darüber.

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Für den Rohkostsalat mit verschiedenen Wurzeln und Knollen

1 Karotte, 1 Rote Beete und 1 Wassermelonenradieschen (das habe ich auch geschenkt bekommen. Andere Frauen bekommen Blumen – ich bekomme Gemüse 🙂 Es geht aber auch jedes andere Radieschen) schälen und in Stifte hobeln.

1 Yacón-Knolle schälen, in Stifte hobeln und mit Zitronensaft beträufeln.

Alle Zutaten in einer Schüssel anrichten.

Aus dem Saft einer 1/2 Zitrone, etwa genauso viel Sonnenblumenöl, etwas Salz, Pfeffer und 1/2 Teelöffel Zucker ein Dressing zaubern und über die Wurzeln geben. Ein wenig frischen Koriander darüber streuen – fertig.

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Und zum guten Schluss das Dessert.

Schoko-Chili-Inkawurzel-Muffin

2 Eier mit

125 g Zucker schaumig rühren.

100 ml Sonnenblumenöl

100 ml Sahne

200 g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

1 gehäufter Esslöffel Kakao

1 Messerspitze Chili-Pulver

100 g Schokolade mit 80% Kakaoanteil, gehackt

80 g Paranüsse, gehackt

und 100 g geraspelte Inkawurzel mit Zitronensaft beträufel hinzufügen.

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und auf ein 12er Muffinblech verteilen.

Die Inkawurzel-Minikuchen in vorgeheizten Backofen bei 200°C 20 Minuten backen.

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So lecker geht gesund!

Habt noch einen schönen Restsonntag!

 

 

 

Frühstück ist fertig!

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Guten Morgen! Heute melde ich mich schon zum Frühstück. Im Alltag frühstücke ich ja eher bescheiden aber sonntags, wenn ich Zeit habe, dann darf es schon mal etwas aufwändiger sein. Fluffig, warm und süß vielleicht? Wenn es draußen lange dunkel und kalt ist, wecken heiße Milch, wärmende Gewürze und starker Espresso meine müden Lebensgeister. Fluffiger Milchschaum toppt das Ganze. Winter-Gewürz-Kaffee-Latte heißt der Zaubertrank!

Die Grundlage für meinen Gewürz-Latte ist ein Pulver aus Schokolade und verschiedenen Gewürzen, dass sich ganz leicht auf Vorrat selber herstellen lässt. Und jetzt verrate ich Euch mein Rezept.

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Winter-Gewürz-Kaffee-Latte

100 g gute Zartbitterschokolade

4 Esslöffel brauner Zucker

2 Esslöffel Vanillezucker

2 Teelöffel Zimt

2 Teelöffel Kardamom

2 Teelöffel rosa Pfefferbeeren

1 Messerspitze Muskatnuss

1 Messerspitze Piment

Alle Zutaten in eine Gewürzmühle geben und zu feinem Puder zermahlen. In einem Vorratsglas aufheben. Alleine der Duft beim Öffnen des Glases ist unbeschreiblich. Ich liebe Gewürze!

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1-2 Teelöffel Schoko-Gewürzpulver in eine Tasse geben und mit heißer Milch aufgießen. Einen doppelten Espresso hinzufügen und mit aufgeschäumter Milch krönen. Ein paar Pfefferbeeren oben drauf, denn das Auge trinkt ja bekanntlich mit.

Wer noch keinen Milchaufschäumer hat findet den passenden sicherlich hier: milchaufschaeumertests.comwaffelstapel_1

Zum wärmenden Heißgetränk gibt es heute Morgen noch etwas ganz besonderes:
Omas Hefepfannkuchen
Aber nicht wie gewohnt aus der Pfanne sondern ganz einfach gebacken mit dem Waffeleisen. Das funktioniert ganz fantastisch und ist gerade zum Frühstück eine sehr praktische Alternative zum traditionellen Pfannkuchen braten.

Omas Hefepfannkuchen aus dem Waffeleisen

1/4 l Milch

250 g Mehl

2 Eier, getrennt (Eiweiß zu Schnee geschlagen)

1/2 Päckchen Trockenhefe

1 Prise Salz

abgeriebene Zitronenschale

1 Messerspitze Kardamom

1 Handvoll Rosinen (wer’s mag)

1/8 l Milch und 125 g Mehl in einer Schüssel miteinander verrühren. In einem großen Topf den Rest Milch erwärmen und das zuvor verrührte Milch-Mehl-Gemisch dazugeben. Bei schwacher Hitze alles miteinander verrühren und nach und nach das restliche Mehl dazu geben. Es entsteht eine zähe Masse. Vorsicht! Brennt leicht an! Nun den Topf vom Herd nehmen, die Eigelb, den Eischnee, die Rosinen und die Gewürze unterheben, so dass ein fluffiger Teig entsteht. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt ca. eine Stunde gehen lassen. Anschließend nochmals gut durch rühren und mit dem Waffeleisen kleine Waffeln backen. Mit Puderzucker bestreuen und am Besten noch warm essen.

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Habt einen wunderbaren Sonntag!

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Hallo Herbst!

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Endlich! Da isser! Meine Lieblingsjahreszeit ist angekommen! Natürlich mag ich auch den Rest vom Jahr aber der Herbst ist mein Liebling. Die Farben, der Geruch nach Erde und reifen Früchten, die frische Luft nach der Hitze des Sommers. Ja, passt einfach. Alles, wie es schöner nicht sein könnte. Und dann diese Vielfalt an Obst und Gemüse! Es gibt wieder Kürbisse in allen Größen und Variationen, Pilze, Maronen… und genau aus diesen Zutaten ist mein heutiges Essen 🙂

Kürbis-Maronen-Puffer mit Pilzsoße

500 g Kürbis geraspelt (ich habe Hokkaido genommen, da kann die Schale dran bleiben)

100 g gekochte Maronen (gibt es fertig vakuumiert), grob gehackt

1 Zwiebel, fein gewürfelt

1 Ei

2 gehäufte Esslöffel Mehl

Salz, Pfeffer und Muskatnuss, frisch gemahlen

Alle Zutaten zu einem Teig vermengen. Öl in einer Pfanne erhitzen und kleine Puffer ausbacken.

 

Dazu passt eine einfache Pilzsoße.

50 g Speckwürfel,

1 Zwiebel fein gewürfelt

in etwas Öl anschwitzen.

1 fein geschnittene Knoblauchzehe hinzufügen.

1 handvoll getrocknete Steinpilze in 200 ml Wasser einweichen, anschließend aus dem Wasser nehmen, etwas ausdrücken und klein schneiden. Das Einweichwasser aufheben.

400 g Pilze (Sorte nach Geschmack) putzen und eventuell klein schneiden.

Die Pilze in der Pfanne mit anbraten bis sie etwas Farbe bekommen haben. Alles mit dem Steinpilzwasser ablöschen.

50 ml Sahne mit 2 gestrichenen Teelöffeln Stärke verrühren und die Soße damit binden.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss noch etwas frische gehackte Petersilie unterrühren.

Die Puffer auf einen Teller legen, Pilzsoße dazu geben etwas Kürbiskernöl darüber träufeln und ein paar trocken geröstete Kürbiskerne darüber streuen.

So schmeckt der Herbst!

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Guten Appetit!

 

 

Markttag

Vor einer Woche habe ich meinen Papa besucht und wir haben nach langer Zeit endlich mal wieder zusammen den Markt in Enschede/Niederlande besucht. Ich liebe ja Märkte sowieso aber Märkte in einem anderen Land sind noch einmal schöner als schön 🙂

Wir haben jede Menge Fisch probiert, Obst gekostet, merkwürdiges Gemüse bestaunt und viele neue Eindrücke gesammelt. Das alles hat mich natürlich inspiriert Euch ein paar Rezepte aus den Niederlanden vorzustellen. Mit Fisch geht es los.

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Kibbelinge

Kibbelinge sind eigentlich nichts anderes als klein geschnittener Fisch in Bierteig fritiert.

Für den Bierteig

75 g Mehl

1 Ei

1/8 Liter Bier

zu einem glatten Teig verrühren und mit Salz, Pfeffer, Rosenpaprika und Chili abschmecken. Den Bierteig ca. 10 Minuten quellen lassen.

1 kg Kabeljaufilet waschen, trocken tupfen, mit Zitronensaft beträufeln, Salzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

1 Liter Öl zum Fritieren erhitzen. Wenn das Öl heiß genug ist (ein Holzstäbchen in das Öl halten – wenn Bläschen aufsteigen ist das Öl heiß genug) die Fischstücke in etwas Mehl wenden, durch den Bierteig ziehen und in dem Öl goldbraun fritieren.

Dazu sevieren die Niederländer gerne einen Zwiebel-Dip.

1 Gemüsezwiebel, gewürfelt

8 Esslöffel Sweet Chili-Sauce

miteinander verrühren und fröhlich drauflos dippen!

Und zum Nachtisch? Wie wäre es da mit einem Holländischen Apfelkuchen mit Nüssen?

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Mein Rezept ist für eine kleine Springform gedacht. Für eine normal große Form bitte die Zutatenmenge verdoppeln.

Teig

75 g weiche Butter

1 Esslöffel Zucker

1 Eiweiß

125 g Mehl

1 Prise Salz

zu einem Mürbeteig zusammenkneten und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. In der Zwischenzeit die

Apfelfüllung zubereiten.

5 Äpfel schälen, entkernen, achteln und in feine Scheiben schneiden.

1 Esslöffel Zucker

1 Esslöffel Vanillepuddingpulver

2 Esslöffel Sahne und

1 Eigelb miteinander verrühren und mit den Äpfeln mischen. Wer mag kann noch eine Hand voll Rosinen dazu geben.

Nussschicht

50 ml Sahne

50 g Butter

1 Esslöffel Zucker

1 Teelöffel Zimt

aufkochen und

200 g gemischte Nüsse hinzu geben. Kurz köcheln lassen und zur Seite stellen.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und in eine gefettete Spingform drücken. Den Rand gut hochziehen. Den Teig am Boden der Form mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Apfelmasse auf den Teig geben und leicht andrücken. Zum Schluss die Nussmasse oben drauf verteilen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C 1 Stunde backen. Sollten die Nüsse zu dunkel werden, den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken.

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Sooooo lecker, sage ich Euch! Wenn man wartet bis der Kuchen vollständig abgekühlt ist, dann fällt er beim Schneiden auch nicht so auseinander 🙂

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Ich konnte nicht so lange warten…

Geflügelleberpastete & Nussbaguette

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Ja, ist denn schon Weihnachten? Neeeeiiiiiiin! Keine Panik. Aber man könnte es fast meinen, denn pünktlich zum 1. September stehen Spekulatius, Lebkuchen und Dominosteine in den Regalen und mahnen mich jetzt 4 Monate lang mich endlich um Weihnachtsgeschenke zu kümmern.

Meine wunderbare Geflügelleberpastete schmeckt selbstverständlich auch im Advent und an Weihnachten aber auch an lauen Spätsommerabenden mit einem kühlen Gläschen hat sie was von Urlaub in Frankreich. Und das Tollste: sie ist superschnell fertig!

Geflügelleberpastete

2 Esslöffel Cranberries in 150 ml Portwein 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend durch ein Sieb abgießen und den Portwein auffangen.

2 getrocknete Birnen in kleine Stücke Schneiden und ebenfalls 30 Minuten in etwas Wasser quellen lassen. Danach das Wasser abgießen und das Obst etwas ausdrücken.

500 g Geflügelleber in etwas Butter und 2-3 Zweigen Thymian kurz anbraten. Am Besten nicht länger als 5 Minuten, da die Leber sonst schnell trocken wird. Die Thymianzweige nach dem Anbraten herausfischen, dieLeber in einen Mixer geben und pürieren.

150 g in Würfel geschnittene Butter, den Portwein, Salz und frisch hemahlenen Pfeffer untermixen.

Zum Schluss ganz kurz die Cranberries und die Birne mitmixen.

Die Pastete in eine Schüssel füllen, glattstreichen und am Besten über Nacht kalt stellen.

100 ml Portwein, 150 Orangensaft und ein Päckchen Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten. Ein paar Birnescheiben auf die Pastete legen und mit dem Guss bedecken. Wieder bis zum Verzehr kalt stellen.

Solltet Ihr vorhaben diese Geflügelleberpastete tatsächlich an Weihnachten zu servieren kann man noch etwas Zimt hinein geben und den Guss aus Glühwein machen. Dann bekommt alles noch die unverwechselbare Weihnachtsnote.

Wer keinen Alkohol verarbeiten möchte, weil z.B. Kinder mitessen der ersetzt einfach den Portwein in der Pastete durch Sahne oder Milch und verwendet für den Guss halb Cranberrysaft/halb Birnensaft.

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Nussbaguette (ergibt 2 kleine Baguettes)

250 g Mehl (Sorte nach Geschmack)

150 ml warmes Wasser

1 Päckchen Trockenhefe

1 Teelöffel Salz

1/2 Teelöffel Zucker

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Wenn ich am Sonntagmorgen backen möchte mache ich den Teig am Abend vorher und lasse den Teig über Nacht gehen. Das klappt wunderbar. Den Backofen auf 240°C vorheizen.  Den Teig nochmals mit ein wenig Mehl gut durchkneten und in zwei gleich große Stücke teilen.

Eine handvoll Walnüsse grob hacken. Die Teigstücke in die Nüsse drücken und durch drehen und leichtes ziehen zu strängen formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit etwas Salzwasser einpinseln. In den Backofen schieben und die Temperatur auf 200°C runterdrehen. 30-40 Minuten backen, alle 10 Minuten mit Salzwasser bepinseln. Wenn die Nussbaguettes etwas abgekühlt sind dick mit der Geflügelleberpastete bestreichen und gücklich sein 🙂

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Habt einen wunderbaren Sonntag und genießt den Spätsommer!

 

 

Leberknödel mal anders

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Ich hab’ da mal wieder was ausprobiert 🙂 – Leberknödelmasse passt auch ganz hervorragend in eine kleine Form! Und was wird dann draus? Genau! Ein Mini-Lebergugelhupf! Mit Sellerie-Kartoffelpüree, gebratenen Apfelscheibe, Speck und Zwiebeln sehr, sehr lecker.

Katie’s Mini-Lebergugels

Ich habe für meine Lebergugelmasse Hähnchenbrustfilets und Hähnchenleber genommen. Man kann sich aber auch genauso gut für Schwein oder Rind entscheiden. Das funktioniert genauso.

500 g Hähnchenbrustfilets, gewürfelt und

500 g Hähnchenleber in einer Küchenmaschine mit dem Messereinsatz pürieren.

Die Masse in eine Schüssel geben und

2 Eier, Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss und 2 Teelöffel Majoran hinzufügen.

1 Zwiebel in feine Würfel geschnitten und eine Hand voll Schinkenwürfel in etwas Öl anbraten bis die Würfel leicht Farbe annehmen.

Speck_Zwiebeln

Ebenfalls zur Masse geben und alles gut miteinander vermengen. Zum Schluss kommt soviel Paniermehl dazu, bis eine zäher Brei entsteht.

Masse

Nun das ganze noch etwa 20 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit quillt das Paniermehl auf und sorgt so für eine gute Bindung.

In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Wenn die Brühe kocht, die Kochstelle auf mittlere Temperatur zurückdrehen.

Die Lebermasse jetzt in kleine Silikonförmchen drücken und in das siedende Wasser gleiten lassen. Nach ca. 15 Minuten sind die Gugels fertig. Natürlich lassen sich aus der Masse auch ganz einfach mit feuchten Händen hübsche Knödel formen. Wer keine Silikonformen hat muss sich nicht extra welche kaufen.

Formen

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Sellerie-Kartoffelpüree

1 Selleriknolle und 2 große Kartoffeln schälen, würfeln und in etwas Salzwasser weich kochen. Nach Ende der Garzeit das Wasser abgießen und das Gemüse mit einem Stückchen Butter und etwas Milch zu einem Brei zerstampfen. Langsam soviel Milch hinzufügen bis die Konsistenz stimmt. Mit Salz und geriebener Muskatnuss abschmecken.

In die Pfanne von der Zwiebel-Schinkenmasse jetzt noch etwas Öl geben und grob in Scheiben geschnittene Zwiebeln darin anrösten. Etwas Zucker darüber gestrreut bekommen sie eine süße Karamellnote. Sobald die Zwiebeln weich sind, weden sie zur Seite geschoben um Platz für ein paar Apfelscheiben zu machen.

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Wenn nun auch die Äpfel goldbraun sind wird alles auf einen Teller drapiert. Etwas Sauerkraut macht das Gericht komplett. Guten Appetit!

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„It’s Summer“ – Burger

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Also, wenn ich für diesen sommerlich fruchtigen Leckerbissen nicht den goldenen Pfannenwender verdient habe, dann weiß ich auch nicht!

 

Katies „It’s Summer“ – Burger

Ich gebe zu, man benötigt etwas Anlauf bis man essen darf, da dieses Häppchen 100% homemade ist – vom Brötchen bis zum Ketchup. Also wollen wir keine Zeit verlieren und beginnen hurtig mit den Fladenbrötchen.

Ach ja, mein Rezept ergibt 3 Burger.

180 g Mehl Type 550,

1 Päckchen Trockenhefe,

1 gestrichenen Esslöffel Zucker,

1/2 Teelöffel Salz,

1 Esslöffel Olivenöl

und 1/8 l warmes Wasser zu einem Teig verkneten und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Anschließend mit etwas Mehl nochmals gut durchkneten bis der Teig nicht mehr klebt und in 3 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem Fladen formen und auf ein mit Backpapier vorbereitetesBackblech legen. Nochmals 20 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Fladen mit etwas Milch bestreiche, jeweils etwas olivenöl darüber geben und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen. Etwa 15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen und abkühlen lassen.

Für das selbstgemachte Kechup gibst du einfach

5 Kirschtomaten,

2 Datteln,

etwas geriebenen Ingwer,

1/4 Chili,

einen Schuss Apfelessig,

etwas Meersalz und

3 getrocknete Tomaten in Öl mit etwas Tomatenöl in einen Mixer. Alle Zutaten gut durchmixen und  beiseite stellen.

Nun zum Mangohäckerle.

1/2 Mango in kleine Stücke schneiden. Etwas Limettenschale und den Saft einer halben Limette hinzufügen. Ewas Agavendicksaft, ein paar Blättchen feingehackte Minze, eine fein gewürfelte Schalotte und 1/4 rote Chili in feinen Scheiben geschnitten kommen auch noch dazu. Mit etwas Meersalz und abschmecken und ebenfalls zur Seite stellen, damit das alles etwas durchziehen kann.

Kommen wir zur Frikadelle.

250 g Hackfleisch vom Rind,

1 Ei,

1/2 Tasse Semmelbrösel,

1 Teelöffel Senf,

1 Schuss Sahne,

Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Majoran und etwas fein gehackte Petersilie gut vermengen und daraus 3 gleich große, flache Frikadellen formen. In etwas Öl von beiden Seiten braten.

Zum Schluss 3 Hände voll Wildkräutersalat putzen und in eine Schüssel geben.

Aus Sonnenblumenöl, Himbeeressig, Senf, Agavendicksaft, Salz und Pfeffer ein Dressing mixen und zum Salat geben.

So! Und jetzt kann gebaut werden!

Fladenbrötchen aufschneiden – Wildkräutersalat auf das Unterteil geben – Frikadelle darauf platzieren – Ketchup – Mangohäckerle – Fladenbrötchendeckel – und reinbeißen!!!

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Guten Appetit und einen schönen Sommer noch!

 

 

 

 

 

Hüttenkäse®zauber

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Heute, passend zum Beginn der köstlichen Vorweihnachtszeit, habe ich zwei leckerleichte Rezepte mit Gervais Hüttenkäse® für Euch. In dieser Zeit der Keksberge tut es gut auch hin und wieder gesundheitsbewusster zu essen. Hierfür eignet sich Gervais Hüttenkäse® hervorragend, denn er enthält viel Eiweiß und wenig Fett. In meinen Rezepten schmeckt er sogar ein bisschen nach Weihnachten!

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Hüttenkäse®-Ravioli mit weihnachtlicher Tomatensoße

Für den Nudelteig

200 g Mehl,

2 Eier,

1/2 Teelöffel Öl und

1/2 Teelöffel Salz zu einem Teig verkneten und für eine halbe Stunde ruhen lassen.

 

Weihnachtliche Tomatensoße

1/2 Schalotte würfeln und in etwas Öl anschwitzen.

1 kleine Dose stückige Tomaten hinzufügen.

Abgeriebene Schale und Saft einer 1/2 Orange,

1 Esslöffel Honig,

Messerspitze gemahlenen Anis,

Messerspitze gemahlenes Piment,

Messerspitze gemahlene Nelken,

1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz,

1/2 Teelöffel gemahlenen Zimt,

Salz und Pfeffer dazugeben und alles 15 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss wird die Soße nur noch püriert.

 

Nachdem der Nudelteig sich eine halbe Stunde ausgeruht hat wird er nun in 2 Teile geteilt und sehr dünn ausgerollt. Wer eine Nudelmaschine hat, nimmt hierfür natürlich diese.

Für die Füllung meiner Ravioli habe ich

1 Becher Gervais Hüttenkäse® „Kräuter“,

1/4 geraspelte Sellerieknolle mit Salz und Pfeffer gemischt.

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Von der Füllung kommt nun, immer mit genügend Abstand, ein Esslöffel auf den Nudelteig. Die Teigränder der ersten Lage bepinselt Ihr nun mit einem verquirlten Ei und legt eine zweite Nudelteig-Platte oben drauf. Die Ränder gut zusammendrücken und die Ravioli mit einem großen Plätzchenausstecher ausstechen. Die Teigtaschen in kochendem Salzwasser 20 Minuten garen und mit der Tomatensoße und ein paar gerösteten Pinienkernen genießen.

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Und was wäre das Leben ohne Nachtisch? – Genau! Nur halb so nett!

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Bratapfel-Galette

Eigentlich ist eine Galette ein Pfannkuchen aus Buchweizen den unsere französischen Nachbarn gerne mit allerlei herzhaftem füllen. Ich backe meine Galette heute zwar auch in einer Pfanne, aber nicht auf dem Herd, sondern im Backofen und sie ist süß.

Für den Teig

150 g Buchweizenmehl,

1 Prise Salz,

1 Esslöffel Orangenzucker (wie man den ganz leicht selber macht steht im Blogbeitreag „Apfelsinchen“),

75 g kalte Butter und 65 g kaltes Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig klebt, noch etwas Buchweizenmehl hinzufügen. Den Teig etwa 5 mm dick, rund ausrollen. In die Mitte kommt jetzt die Bratapfel-Füllung.

1 Becher Gervais Hüttenkäse®,

1 geraspelter Apfel,

1 Hand voll grob gehackte Walnüsse und

1 Esslöffel Zimtzucker.

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Ach ja, und 1 Hand voll halbierte Cranberries habe ich noch dazu gegeben.

Jetzt schlagt Ihr den äusseren Teigrand einfach zur Mitte über die Füllung ein und bestreicht ihn mit Eigelb.

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Man kann noch etwas braunen Zucker auf den Teigrand streuen, dann wird er schön knusprig.

Jetzt wandert die Galette für 25 -30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Sie schmeckt warm mit etwas Ahornsirup am Besten!

Weitere Rezepte rund um den Hüttenkäse®-findet Ihr auf http://www.gervais.de.

Ich wünsche Euch eine leckerleichte Adventzeit. Macht es Euch schön!

Diese Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma Gervais.

 

 

 

 

 

 

 

Quarkpfannkuchen mit Apfel

Aepfel

Äpfel gehören auf jeden Fall zu meinem Lieblingsobst. Mir gefällt, dass sie so vielseitig zu verwenden sind – sowohl in süße als auch in herzhafte Gerichte passen. Sobald es draußen herbstlich wird, muss einfach ein warmes, duftendes Apfelgericht auf den Teller. Bei mir sind das heute kleine Quarkpfannkuchen mit Apfel. Sie gehen schnell und schmecken leider köstlich…

Pfanne

Quarkpfannkuchen mit Apfel

1 Ei, gut schaumig schlagen.

1 großen Esslöffel Quark,

2 Esslöffel Milch,

2 Esslöffel Mehl,

1 Teelöffel Zucker,

etwas gemahlenen Zimt (nach Geschmack),

1 Prise Salz und

1 Teelöffel Backpulver

zu dem Ei geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

2 Äpfel vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Die Apfelviertel grob in eine extra Schüssel reiben und mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Anschließend gut mit dem Pfannkuchenteig vermengen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und aus dem Teig kleine Pfannkuchen backen. Direkt ab auf die Teller und mit Ahornsirup begießen.

Quarkpfannkuchen

Guten Appetit!

Apfel-Kartoffelsalat

Apfel-Kartoffelsalat

Heute war ich beim Sonntagsshopping im Hofladen des Bauernhofes meines Vertrauens und ich muss sagen, das könnte zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen werden…schönes Wetter, frisches Obst und Gemüse, gut gelaunte fröhliche Menschen und Äpfel mit roten Wangen!

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Ich habe ordentlich eingekauft und präsentiere Euch hier mein Rezept für einen rasant schnellen, lauwarmen Kartoffelsalat!

Apfel-Kartoffelsalat mit Thymian

Zuerst einmal braucht man festkochende Kartoffeln und etwa halb so viele Äpfel. Die Kartoffeln mit der Schale in etwas Salzwasser gar kochen und etwas abkühlen lassen. In der Zeit feine Zwiebelwürfel in ein wenig Öl glasig dünsten und mit einem gehäuften Teelöffel braunem Zucker karamellisieren. Alles mit einem guten Schuss Essig ablöschen und eine halbe Tasse Gemüsebrühe, 1/2 Teelöffel Thymian und eventuell Salz und Pfeffer hinzufügen. Die Kartoffeln mit der Schale in grobe Stücke schneiden, mit in die Pfanne geben und einige Minuten durchziehen lassen. Die Äpfel vierteln und in Stücke geschnitten in eine Salatschüssel geben. Jetzt kommen nur noch die Kartoffeln zu den Äpfeln. Alles gut vermengen und guten Appetit!

Bei mir gab es hausgemachte Lammbratwurst dazu, der Salat schmeckt aber auch „ohne alles“ sehr lecker.

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