Archiv der Kategorie: Aus der Pfanne

Arancini mit Fenchel

Anlässlich des heutigen Weltkrokettentages mussten einfach diese knusprig fritierten Bällchen auf den Teller. Jedes Land hat so seine eigenen Kroketten, da ist die Auswahl riesig und ich konnte mich kaum entscheiden, in welche Richtung es gehen sollte. Mit Kartoffeln oder Reis, mit Füllung oder ohne, Fleisch, Gemüse oder gar Süßes? Da Reisen zu unseren Sehnsuchtsorten ja zur Zeit nicht möglich sind, geht’s jetzt zumindest kulinarisch und mit dem Finger auf der Landkarte nach bella Italia. Außen kross, mit einem fluffigen Mantel aus Risotto mit Safran und einer aromatischen Füllung aus Hackfleisch und Fenchel ein Happen, der richtig Spaß auf mehr macht. Ich gebe ja zu, sie sind schon etwas zeitaufwendig und man braucht viel Geduld beim Füllen und Rollen, aber die Mühe lohnt sich. Mit einer pikanten Tomatensauce und den Klängen eines italienischen Radiosenders serviert, fühlt man sich fast, als wäre man im sonnigen Italien.

Arancini mit Fenchel

Zutaten für das Risotto:

1 Esslöffel Butter

1 Schalotte, fein gewürfelt

300 g Risottoreis

150 ml Weißwein

800 ml Gemüsebrühe

6 Safranfäden, mit einer Prise Zucker im Mörser fein gerieben

60 g Parmesan, gerieben

Zubereitung (bestenfalls einen Tag vorher):

Die Butter in einem Topf auslassen und die Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Den Reis hinzu geben, kurz mit anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen. Wenn der Wein fast verkocht ist, soviel Gemüsebrühe hinzufügen, dass der Reis soeben bedeckt ist. Nun immer schön umrühren und nach und nach die Brühe zugießen, wenn die Flüssigkeit im Topf knapp wird. Mit dem letzten Schuss Brühe kommt der Safran dazu und wenn der Reis gar ist, auch der geriebene Parmesankäse. Es sollte eine zähe Masse entstanden sein, die jetzt einfach abkühlen darf.

Zutaten Füllung:

Olivenöl zum Anbraten

2 Schalotten, fein gehackt

1 Teelöffel Fenchelsaat, grob gemörsert

1 Stange Sellerie, fein gehackt

1 kleine Karotte, fein gehackt

1/4 kleine Fenchelknolle, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

250 g Hackfleisch (welches Ihr mögt)

50 g Tomatenmark

125 ml Wasser

125 g passierte Tomaten

1/8 Schale einer Salzzitrone, fein gehackt oder etwas abgeriebene Zitronenschale

1 Handvoll Tiefkühl-Erbsen

Salz, Pfeffer, Zucker nach Geschmack

1 Mozzarella (125 g), in ca. 1 cm große Würfel geschnitten

Zubereitung:

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten darin andünsten. Die Fenchelsaat hinzugfügen und mit anschwitzen. Anschließend das restliche Gemüse und das Hackfleisch dazugeben und alles kräftig anbraten. Wenn das Hackfleisch krümelig gebraten ist, das Tomatenmark in die Pfanne geben und etwas anrösten. Mit dem Wasser ablöschen und die passierten Tomaten angießen. Die Zitronenschale und die Erbsen unterrühren und alles gut einreduzieren lassen, bis eine cremige Masse entstanden ist.

Um die Arancini zu rollen, eine Schüssel mit Wasser füllen, in der man immer wieder die Hände befeuchten kann. Ausserdem

2 Eier, mit etwas Wasser verquirlt

Paniermehl, um die Arancini vor dem Fritieren darin zu wenden.

Mit einem Esslöffel eine Portion abgekühlten Risottoreis in die nassen Hände nehmen, rund wirken und flach drücken, so dass eine „Reisschüssel“ in der Handfläche entsteht. In deren Mitte nun einen Teelöffel von der Füllung und ein Stückchen Mozzarella geben und das Reisbällchen darüber verschließen. Das erfordert vielleicht etwas Übung und Geduld. Am besten alle Bällchen auf diese Weise vorbereiten und auf einen Teller legen.

2 Liter Pflanzenöl zum Fritieren in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Zum testen, ob das Öl heiß genug ist, ein Holzstäbschen in das Öl halten. Wenn kleine Bläschen daran hochsteigen, hat das Öl die richtige Temperatur.

Die vorbereiteten Reisbällchen nun zuerst durch das Ei ziehen, anschließend im Paniermehl wälzen ind im heißen Öl fritieren, bis sie goldgelb sind. Die fertigen Arancini mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Tomatensauce

Zutaten:

etwas Olivenöl zum Anschwitzen

1 rote Zwiebel, fein gewürfelt

6 Fleischtomaten, gehäutet, entkernt und gewürfelt

ein Schuss Balsamico, dunkel

etwas Agavendicksaft

1 Frühlingszwiebel, in ringe geschnitten

Salz, Pfeffer

frische Basilikumblätter, in feine Streifen geschnitten

Zubereitung:

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Die restlichen Zutaten hinzugeben, alles einmal kurz aufkochen, abschmecken – fertig.

Jetzt bleibt mir nur noch, Euch einen schönen Restweltkrokettentag zu wünschen und einen schönen Start in die neue Woche.

Lieblingsgemüse

Ich liiieeeebe dieses Gemüse! Also habe ich mir gedacht, das muss ich mit Euch teilen. Man kann eigentlich jedes Gemüse dafür nehmen, das im Kühlschrank dringend auf Verwendung wartet. Wichtig ist nur, dass man Datteln im Haus hat, sonst fehlt was. Einmal zubereitet schmeckt dieses Essen mit jedem Tag besser, es lohnt sich also durchaus etwas mehr davon zuzubereiten. Außerdem schmeckt es super lecker pur, mit Reis oder Brot, zu Fisch oder Fleisch.

Katie’s Lieblingsgemüse

Zutaten:

Olivenöl zum Anbraten

1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten

1 rote Zwiebel, gewürfelt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1/2 Chillischote, ohne Kerne fein gewürfelt

8 Datteln, in kleine Stücke geschnitten

2 Karotten, geschält und gewürfelt

1 rote Paprika, entkernt und gewürfelt

1/8 Sellerieknolle, geschält und gewürfelt

1 Stange Staudensellerie, in Stücke geschnitten

1 kleinen Fenchel, geputzt und gewürfelt

1 kleine Dose stückige Tomaten

1 kleine Dose Kichererbsen

1/4 Liter Gemüsebrühe

1 kleine Zucchini, zuerst geviertelt, dann in Scheiben geschnitten

1 Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen

1 Teelöffel Koriander, gemahlen

1/2 Teelöffel Paprika edelsüß

Salz, Pfeffer und etwas Agavendicksaft

Zubereitung:

In einem ausreichend großen Topf das Olivenöl erhitzen und Zwiebeln, Chilli und Knoblauch darin anschwitzen. Wenn die Zwiebeln glasig sind das restliche Gemüse, außer die Zucchini, hinzugeben. Alles kurz mit anschwitzen und die Gewürze dazugeben. Tomaten, Kichererbsen und Gemüsebrühe in den Topf gießen und alles bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten leise kochen lassen. Anschließend die Zucchini hinzugeben und kurz mit durchziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Agavendicksaft abschmecken – und genießen.

Bei mir gab es Basmatireis mit frischem Koriander dazu und kleine scharfe Hackbällchen.

Hackbällchen

Zutaten:

300 g Hackfleisch (welches ihr gerne mögt)

2 Esslöffel Paniermehl

1 Ei

3-4 cm Harissa aus der Tube

1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten

etws geriebene Zitronenschale

1 Teelöffel Fenchelsaat

Salz, Pfeffer

etwas neutrales Öl zum Braten

Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem Teelöffel kleine Portionen von der Masse abnehmen, zu kleinen Bällchen formen und im heißen Öl braten, bis sie gut durchgegart sind.

Jetzt wünsche ich einen guten Appetit und hoffe, dass Euch dieses Gemüse genauso gut schmeckt, wie mir!

Kunterbunte Lachsburger

Jetzt nur nicht trübsinnig werden! Vielleicht kann hier schreiend buntes Essen in den Händen helfen. Ich gebe zu, die Herstellung der einzelnen Komponenten kostet ein wenig Zeit und Mühe, aber ich verspreche, der Aufwand lohnt sich. Zusammengesetzt wird dieses Farbfeuerwerk aus grünen Kräuter-Hefe-Buns, leicht scharfer Avocado-Wasabi-Creme, Salat und frischer Rote Beete, einer Lachsfrikadelle und fruchtiger Mango-Salsa…

…und los geht’s mit den Burgerbrötchen.

Grüne Kräuter-Buns

Zutaten:

50 ml Olivenöl

1/2 Bund Petersilie

1/2 Bund Dill

10 g frische Hefe

1 gehäufter Teelöffel Zucker

250 g Mehl

1 gestrichener Teelöffel Salz

1 Ei

125 ml lauwarmes Wasser

etwas Schwarzkümmel zum Bestreuen

Zubereitung:

Die Hefe in eine Tasse geben und mit dem Zucker bestreuen. Beiseite stellen, bis die Hefe sich von alleine verflüssigt hat.

Petersilie und Dill mit dem Olivenöl pürieren.

Mehl und Salz in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Das Ei trennen. Das Eiweiß wird später zum Bepinseln der Buns gebraucht. Das Eigelb mit dem Kräuteröl, dem Wasser und der nun flüssigen Hefe zum Mehl geben und alles gut zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat.

Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten. Entweder ca. 2 cm dick ausrollen und in der gewünschten Größe ausstechen (ich habe einen Blumenausstecher mit ca. 6 cm Durchmesser verwendet) oder einfach zu Kugeln rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Erneut mit dem Küchenhandtuch abdecken und noch einmal 20 Minuten ruhen lassen. Anschließend das Eiweiß mit einem Backpinsel auf die Buns auftragen und jedes mit etwas Kreuzkümmel bestreuen. Nun ab damit in den Ofen, für 15 – 20 Minuten. Die Burger-Buns sind gar, wenn sie beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.

Lachsfrikadellen

Zutaten:

500 g Lachsfilet ohne Haut und Gräten

2 Scheiben Toastbrot

125 ml Milch

2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

1 Ei

etwas abgeriebene Limettenschale

Saft einer halben Limette

1 Esslöffel Aprikosenmarmelade

ca. 1 cm frisch geriebenen Ingwer

1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt

1/2 rote Chilischote, ohne die Kerne sehr fein gewürfelt

1 handvoll frische Korianderblätter (ersatzweise glatte Petersilie), fein geschnitten

Salz, Pfeffer und Paprikapulver nach Geschmack

Neutrales Öl zum Braten

Zubereitung:

Die Toastbrotscheiben mit der Milch in einer Schüssel einweichen lassen. Den Lachs in kleine Würfel schneiden und die Hälfte davon fein pürieren. Alle Zutaten zum eingeweichten Brot geben und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Öl in einer Pfanne erhitzen und aus der Masse geformte Frikadellen (von der Größe her passend zu den Buns) braten.

Mango-Salsa

Zutaten:

1 reife Mango, geschält, vom Stein befreit und fein gewürfelt

1/2 Chili, ohne die Kerne sehr fein gewürfelt

1/2 rote Zwiebel, fein gewürfelt

1/3 Salatgurke, entkernt und fein gewürfelt

1 Esslöffel Zitronensaft

Salz und etwas Agavendicksaft zum Abschmecken

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermengen und etwas durchziehen lassen.

Avocado-Wasabi-Creme

Zutaten:

1 kleine Avocado

Saft einer halben Limette

ca. 8 cm Wasabipaste aus der Tube

Salz und etwas Agavendicksaft nach Geschmack

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander pürieren, abschmecken – fertig!

Und nun darf endlich geschichtet werden 🙂

Ein Burgerbrötchen aufschneiden und auf beide Hälften etwas Avocado-Wasabi-Creme steichen. Auf die untere Hälfte habe ich dann ein Salatblatt, ein paar Scheiben frische, fein gehobelte rote Beete und die Lachsfrikadelle gelegt. Nun die Mango-Salsa und den Deckel oben drauf…

…guten Appetit!

Da sind noch Pfannkuchen…

Pfannkuchen_2

Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch so läuft, wenn es mal wieder Pfannkuchen gibt – bei uns ist es immer das Gleiche. Ich schiebe die Pfanne auf den Herd und die Familie ruft: „Mach nicht zu wenige!“ Offensichtlich ist der Hunger groß. Leider aber nicht groß genug, denn es bleiben IMMER ein bis zwei Teigfladen übrig, die dann keiner mehr essen möchte. Zu schade zum Wegwerfen werden sie jetzt einfach in einem leckeren, süßen Auflauf versteckt.

Quarkpfannkuchen_1

Überbackene Quarkpfannkuchen

2 Pfannkuchen

Für die Füllung:

4 Esslöffel Quark

1 Teelöffel Vanillezucker

1 Esslöffel Zucker

50 g gemahlene Haselnüsse

etwas geriebene Zitronenschale

1 Esslöffel eingeweichte Rosinen

Für den Guß:

1 Ei

100 g Schmand

50 ml Milch

1 Esslöffel Zucker

Ausserdem:

etwas Butter für die Auflaufform

Puderzucker zum Bestreuen

 

Quarkpfannkuchen_2

Alle Zutaten für die Füllung miteinander verrühren, die Pfannkuchen mit der Masse bestreichen und aufrollen. Die Rollen in etwa 2 cm breite Schnecken schneiden und nebeneinander in eine gebutterte kleine Auflaufform legen.

Für den Guß das Ei mit Milch, Schmand und Zucker verrühren und über die Pfannkuchenschnecken gießen.

Den Auflauf im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 25 – 30 Minuten überbacken.

Kurz abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und die Süßschnäbel zu Tisch bitten 🙂

Quarkpfannkuchen_3

 

 

 

Heute: Fisch im Netz!

Fischfrikadelle_Kartoffelsalat

Die einfachsten Sachen sind ja meistens die Besten!

Unter diesem Motto habe ich heute Fischfrikadellen mit Kartoffelsalat für Euch. Dieses Gericht braucht zwar etwas Vorbereitungszeit, dafür hat man anschließend ein Essen im Kühlschrank, das auch kalt noch der Renner ist. Einfach etwas mehr zubereiten und am nächsten Tag kann die Küche kalt bleiben.

Kartoffelsalat

1 kg festkochende Kartoffeln

1/2 Liter Gemüsebrühe

1 Zwiebel, geschält, fein gewürfelt

3 Esslöffel Mayonnaise

3 große Gewürzgurken, gewürfelt

etwas Essig aus dem Gurkenglas

3 hartgekochte Eier, grob gewürfelt

Salz, Pfeffer

1 Bund Schnittlauch, in Röllchen geschnitten

Die Kartoffeln mit der Schale in Salzwasser gar kochen. Anschließend noch heiß pellen,  in Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Die Zwiebelwürfel kurz in etwas Öl anschwitzen, mit der Brühe aufgießen und kurz aufkochen lassen. Die heiße Zwiebelbrühe über die Kartoffeln gießen und am besten über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen lassen. Am nachsten Morgen haben die Kartoffeln fast die ganze Flüssigkeit aufgenommen. Jetzt einfach alle weiteren Zutaten (bis auf den Schnittlauch) hinzu geben, vorsichtig uterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Salat nochmals bis zum Essen kalt stellen, damit er noch einmal gut durchziehen kann. Kurz vor dem Servieren den fein geschnittenen Schnittlauch über den Kartoffelsalat streuen.

Kartoffelsalat

Fischfrikadelle_2

Fischfrikadellen

500 g Kabeljaufilet, in feine Würfel geschnitten

2 Scheiben Toastbrot, gewürfelt

6 Esslöffel Milch

3 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

1 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt

3 Esslöffel fein gehackte Petersilie

1 Ei

Saft und abgeriebene Schale einer unbehandelten halben Zitrone

Salz, Pfeffer

Butterschmalz zum Braten

Zuerst die Toastbrotwürfel kurz in der Milch einweichen. Anschließend alle Zutaten zu einer glatten Masse verkneten und Frikadellen formen. Die Fischfrikadellen langsam im heißen Buitterschmalz braten.

Fischfrikadelle_1

Mit etwas Zitronensaft beträufelt zum Kartoffelsalat – sooooo fein!

Habt eine schöne Woche! 🙂

 

 

Schoko-Ofenpfannkuchen mit Maroni Eis

Der Sommer ist vorbei aber Eis schmeckt uns immer noch. Besonders, wenn es in Begleitung von etwas heißem, süßem mit Schokolade daher kommt. Und wer sagt eigentlich, dass Maronen immer dampfend heiß gegessen werden müssen. Eiskalt und cremig geht’s auch.

Maroni_Eis_2

 

Maroni Eis

150 g gekochte Maronen

120 g Zucker

75 ml Wasser

½ geriebene Tonkabohne

125 ml Milch

200 ml Sahne

1 Prise Salz

2 Eigelb

50 g Nougat

Die Maronen mit dem Zucker im Mixer fein mahlen, in einen Topf geben und mit dem Wasser und der geriebenen Tonkabohne unter häufigem Rühren reduzieren, bis ein dickes Mus entsteht (ca. 15 Minuten). Das Mus in ein Glas mit Schraubverschluss füllen und kalt stellen.

Milch und Sahne mit der Prise Salz erhitzen. Etwas von der heißen Milch-Sahne-Mischung separat mit den Eidottern verrühren und mit den Eigelb zurück in den Topf schütten.

Die Masse unter ständigem Rühren erhitzen bis sie leicht andickt. Den Topf vom Herd nehmen und das Nougat und 2 Esslöffel vom Maronenmus unterrühren. Wenn die Eismasse vollständig abgekühlt ist, entweder in eine Eismaschine geben oder direkt einfrieren – dann aber alle halbe Stunde umrühren, damit das Maroni Eis cremig bleibt.

Maroni_Eis_1

Schoko-Ofenpfannkuchen

Etwas Butter zum Braten

1 Ei

2 Esslöffel Mehl

1 Esslöffel Backkakao

1 Prise Salz

1 Esslöffel Zucker

1 Teelöffel Vanilleextrakt

1 Messerspitze Kardamom

1 Esslöffel geschmolzene Butter

Eine feuerfeste Pfanne im Backofen bei 250°C vorheizen und etwas Butter darin schmelzen. Die restlichen Zutaten zu einer glatten Masse verrühren, in die heiße Pfanne geben und ca. 15 Minuten im Backofen fertig backen. Mit Puderzucker bestreuen und mit dem Maroni Eis genießen.

Habt einen gemütlichen Herbst!

It’s Cream Tea Time!

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Heute wird’s very British! Ich hab’ da mal eine kleine Etagere mit köstlichen kleinen Häppchen zum Tee vorbereitet 🙂

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Fangen wir unten an. Im Erdgeschoss: Scones! Mit selbstgemachter Clottered Cream und Himbeermarmelade ein Traum.

Scone_1

Scones_1

Scones

225 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

55 g kalte Butter

1 Prise Salz

150 ml Milch

Zum Bestreichen der Scones vor dem Backen: 1 Eigelb verquirt mit etwas Milch

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Mehl und Backpulver mischen. Mit Butter, Salz und Milch zu einem glatten Teig verkneten und etwa 2 cm dick ausrollen. Mit einem Glas Scones ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit der Eigelb-Milch bestreichen und 15 Minuten bei 200°C backen.

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Clottered Cream

300 ml Sahne in einer Pfanne aufkochen. Dann die Temperatur auf ganz niedrig stellen und immer, wenn sich auf der Sahne eine Haut gebildet hat, diese mit einer Schaumkelle abnehmen und in eine Schüssel geben. Den Vorgang so lange wiederholen, bis keine Sahne mehr übrig ist. Die fertige Clottered Cream über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag ist sie fest geworden und kann auf Eure Scones gestrichen werden.

In der Mitte: Sandwiches mit Gurke und einer selbst gemachten Remoulade – für alle, die es vielleicht nicht so süß mögen.

Gurkensandwich_1

Gurkensandwiches

Für die Remoulade

3 Esslöffel Mayonnaise

1 Frühlingszwiebel, der Länge nach geviertelt und in feine Stückchen geschnitten

etwas abgeriebene Zitronenschale und einen Spritzer Zitronensaft

ein paar Spritzer Worchestersauce

Salz, Pfeffer und frischen gehackten Dill zusammenrühren.

1/2 Salatgurke, mit einem Sparschäler in dünne Scheiben geschnitten

4 Sandwichscheiben mit der Remoulade bestreichen und mit den Gurkenscheiben belegen. 2 Sandwichscheiben zusammenklappen und diagonal durchschneiden.

Zu guter Letzt ganz oben: Ingwerkekse und in weiße Schokolade getauchte Kirschen.

Ingwerkekse

Englische Ingwerkekse

285 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

220 g weiche Butter

140 g brauner Zucker

2 Teelöffel Ingwerpulver

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit einem Teelöffel immer etwas Teig abnehmen und zu einer Kugel formen. Die Kugeln mit etwa 5-6 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kugeln mit einer nassen Gabel kreuzweise flach drücken.

Die Plätzchen bei 200°C ca. 15 Minuten backen. Abgekühlt in einer Dose aufbewahrt halten die Kekse eine Weile, wenn sie nicht ruckizucki vernascht werden.

Jetzt nur noch Tee kochen und den Tag gemütlich ausklingen lassen. Macht es Euch schön und lasst es Euch gut gehen!

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Gar nicht spießig

Endlich lacht die Sonne vom Himmel und die Nahrungsaufnahme kann wieder draußen stattfinden. Es darf gegrillt werden! Wem aber die marinierten Steaks vom Metzger nebenan den ganzen Sommer über zu langweilig sind, dem kann jetzt geholfen werden. Das Motto lautet: Auf die Spieße – fertig los! Wir machen Schaschlik – und zwar jeder seinen eigenen.

Spiesse_1

Man nehme: die größte Schüssel die im Haushalt zu finden ist und fülle diese mit allen Leckereien die man auf ein Holzstäbchen auffädeln kann.

Schale

1 Handvoll Cherry-Tomaten

1 kleine Zucchini, in Scheiben geschnitten

1 Handvoll getrocknete Aprikosen

1 Handvoll eingelegte Chilischoten

1 Handvoll Halloumiwürfel

1 Handvoll Schafskäsewürfel

1 rote Paprikaschote, in mundgerechte Stücke geschnitten

1 Handvoll Champignons, halbiert

1 Maiskolben, in Scheiben geschnitten

1 Karotte, in lange Streifen gehobelt

2 Zwiebeln, geachtelt

2 Äpfel, in Stücke geschnitten und mit Zitronensaft beträufelt (damit sie nicht braun werden)

Durchwachsener Speck, in Scheiben geschnitten

Bratwürstchen, in mundgerechte Stücke geschnitten

Geflügelleber, gewaschen und trocken getupft

…und was Ihr sonst noch mögt…

Hackbällchen oder marinierte Fleischwürfel…

Schaschlik_2

Bei mir gibt es in Stücke geschnittene Hähnchenbrustfilets in einer Marinade aus etwas Olivenöl, Kreuzkümmel und rotem Masala.

Schaschlik_1

Außerdem habe ich

500 g Rinderfilet, in mundgerechte dünne Scheiben geschnitten

500 g Schweinelende, in dünne Scheiben geschnitten

1 gestrichenen Teelöffel Salz

½ Teelöffel Pfefferkörner, grob zerstoßen

½ Teelöffel Koriandersamen, grob zerstoßen

½ Teelöffel getrockneten Rosmarin

½ Teelöffel getrockneter Thymian

1 Teelöffel Kurkuma

2 Lorbeerblätter

2 Zwiebeln, geviertelt

1 Zitrone, Saft und abgeriebene Schale

100 ml Olivenöl

am Vortag in einer Schüssel gut miteinander vermengt und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Mengenangaben sind natürlich variabel. Reste können am nächsten Tag jedoch sehr schön zu einem bunten Ragout verarbeitet werden. Hierfür einfach alles außer dem Käse in etwas Öl anbraten, Schaschlik-Sauce hinzufügen und alles eine halbe Stunde köcheln lassen.

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Aber – kein Schaschlik ohne Schaschlik-Sauce! Hierfür

2 Esslöffel Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen.

2 Zwiebeln, sehr fein gewürfelt in dem Öl glasig dünsten.

1 große rote Paprikaschote, ebenfalls sehr fein gewürfelt mit anschwitzen. Das Gemüse sollte nicht braun werden. 2 Esslöffel Tomatenmark hinzufügen und kurz mit anbraten. Es sorgt für die Bindung der Sauce. 500 g passierte Tomaten, 8 Spritzer Worcestersauce, 10 Spritzer Tabasco, 1½ Teelöffel Currypulver und 3 Esslöffel Agavendicksaft dazu geben und die Sauce kurz aufkochen. Alles mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Am besten die Schaschlik-Sauce auch einen Tag vorher zubereiten und kalt stellen. So kann sie über Nacht ihren Geschmack voll entfalten.

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Ja und dann kann auch schon nach Herzenslust aufgespießt werden. Jeder bestückt seinen Schaschlik nach seinem ganz persönlichen Geschmack. Mit oder ohne Fleisch, mit oder ohne Obst, mit ganz viel Fleisch und ganz ohne Gemüse….wie auch immer J. Ich verspreche Euch, am Ende dieser Mahlzeit sind ALLE Gäste, ob groß oder klein satt und zufrieden.

Guten Appetit! Feiert den Frühsommer!

Superfood Inkawurzel

Wenn ich könnte, würde ich mir jetzt einen bunten Poncho überwerfen, mein Lama draußen vor der Tür anbinden und Euch auf meiner Panflöte ein kleines Lied vorspielen. Wir reisen heute nämlich kulinarisch in die Anden.

Vor ein paar Tagen bekam ich überraschend einen Sack voll Inkawurzeln geschenkt. Ich kannte dieses Supergemüse vorher nicht, bin jetzt jedoch total begeistert über die Vielseitigkeit dieser Wurzel. Sie läßt sich sowohl in süßen Speisen, wie zum Beispiel Kuchen, als auch in herzhaften Gerichten verarbeiten und schmeckt ein bisschen wie Birne oder Melone. Auch roh sehr, sehr lecker. Verwandt ist die Inkawurzel oder auch Yacón genannt mit Topinambur und der Schwarzwurzel. Bei der Zubereitung sollte man daher auf jeden Fall beachten, dass sie sich ähnlich wie die Schwarzwurzel nach dem Schälen dunkel verfärbt. Dagegen hilft das Beträufeln mit etwas Zitronensaft.

inkawurzeln

Und warum Superfood? Der Inkawurzel wird ein positiver Einfluss auf die günstigen Darmbakterien nachgesagt. In Südamerika ist sie seit je her ein wertvolles Grundnahrungsmittel. Mit ihrem fruchtig-süßen Geschmack und ihrem Biss ähnlich des Radieschens eignet sie sich hervorragend für Salate oder Smoothies. Prima geeignet ist die Yacón-Knolle auch für Diabetiker, denn diese Pflanze lagert in ihrer Wurzel die Kohlenhydrat-Speicherstoffe nicht als Stärke ein, sondern vorwiegend in Form von Inulin. Dieses geht als Ballaststoff in den Dickdarm über und bewirkt daher keinen Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Aber nun genug vom Darm – jetzt geht es zum Inkawurzel-Menü.

Es gibt Hühnchen mit Gemüse, Quinoa, Reis, Inkawurzel-Chips und Guacamole, einen Rohkostsalat mit verschiedenen Wurzeln und Knollen und einen meeeeega leckeren Schoko-Chili-Inkawurzel-Muffin zum Dessert!

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Hühnchen mit Gemüse und Inkawurzel-Chips

Etwas Öl zum Braten in einer Pfanne erhitzen.

1 Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke geschnitten darin anbraten.

1/2 Gemüsezwiebel, 3 Lauchzwiebeln und eine Fleischtomate klein schneiden und kurz mitbraten. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Paprika edelsüß würzen.

Eine Yacón-Knolle schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Anschließend mit Küchenpapier etwas trocken tupfen und in heißem Öl goldbraun frittieren.

Quinoa und Reis nach Packungsanweisung zubereiten.

Für die Guacamole eine reife Avocado, einen Spritzer Zitronensaft, 1/2 Knoblauchzehe, ein paar Blätter frischen Koriander, Salz und Pfeffer in einer Küchenmachine pürieren und 1/2 fein gewürfelte Zwiebel unterrühren.

Das Hühnchen mit dem Gemüse und den Beilagen auf einem Teller anrichten und die Inkawurzel-Chips darauf verteilen. Wer mag, streut noch etwas frisch geschittene Chili darüber.

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Für den Rohkostsalat mit verschiedenen Wurzeln und Knollen

1 Karotte, 1 Rote Beete und 1 Wassermelonenradieschen (das habe ich auch geschenkt bekommen. Andere Frauen bekommen Blumen – ich bekomme Gemüse 🙂 Es geht aber auch jedes andere Radieschen) schälen und in Stifte hobeln.

1 Yacón-Knolle schälen, in Stifte hobeln und mit Zitronensaft beträufeln.

Alle Zutaten in einer Schüssel anrichten.

Aus dem Saft einer 1/2 Zitrone, etwa genauso viel Sonnenblumenöl, etwas Salz, Pfeffer und 1/2 Teelöffel Zucker ein Dressing zaubern und über die Wurzeln geben. Ein wenig frischen Koriander darüber streuen – fertig.

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Und zum guten Schluss das Dessert.

Schoko-Chili-Inkawurzel-Muffin

2 Eier mit

125 g Zucker schaumig rühren.

100 ml Sonnenblumenöl

100 ml Sahne

200 g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

1 gehäufter Esslöffel Kakao

1 Messerspitze Chili-Pulver

100 g Schokolade mit 80% Kakaoanteil, gehackt

80 g Paranüsse, gehackt

und 100 g geraspelte Inkawurzel mit Zitronensaft beträufel hinzufügen.

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und auf ein 12er Muffinblech verteilen.

Die Inkawurzel-Minikuchen in vorgeheizten Backofen bei 200°C 20 Minuten backen.

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So lecker geht gesund!

Habt noch einen schönen Restsonntag!

 

 

 

Frühstück ist fertig!

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Guten Morgen! Heute melde ich mich schon zum Frühstück. Im Alltag frühstücke ich ja eher bescheiden aber sonntags, wenn ich Zeit habe, dann darf es schon mal etwas aufwändiger sein. Fluffig, warm und süß vielleicht? Wenn es draußen lange dunkel und kalt ist, wecken heiße Milch, wärmende Gewürze und starker Espresso meine müden Lebensgeister. Fluffiger Milchschaum toppt das Ganze. Winter-Gewürz-Kaffee-Latte heißt der Zaubertrank!

Die Grundlage für meinen Gewürz-Latte ist ein Pulver aus Schokolade und verschiedenen Gewürzen, dass sich ganz leicht auf Vorrat selber herstellen lässt. Und jetzt verrate ich Euch mein Rezept.

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Winter-Gewürz-Kaffee-Latte

100 g gute Zartbitterschokolade

4 Esslöffel brauner Zucker

2 Esslöffel Vanillezucker

2 Teelöffel Zimt

2 Teelöffel Kardamom

2 Teelöffel rosa Pfefferbeeren

1 Messerspitze Muskatnuss

1 Messerspitze Piment

Alle Zutaten in eine Gewürzmühle geben und zu feinem Puder zermahlen. In einem Vorratsglas aufheben. Alleine der Duft beim Öffnen des Glases ist unbeschreiblich. Ich liebe Gewürze!

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1-2 Teelöffel Schoko-Gewürzpulver in eine Tasse geben und mit heißer Milch aufgießen. Einen doppelten Espresso hinzufügen und mit aufgeschäumter Milch krönen. Ein paar Pfefferbeeren oben drauf, denn das Auge trinkt ja bekanntlich mit.

Wer noch keinen Milchaufschäumer hat findet den passenden sicherlich hier: milchaufschaeumertests.comwaffelstapel_1

Zum wärmenden Heißgetränk gibt es heute Morgen noch etwas ganz besonderes:
Omas Hefepfannkuchen
Aber nicht wie gewohnt aus der Pfanne sondern ganz einfach gebacken mit dem Waffeleisen. Das funktioniert ganz fantastisch und ist gerade zum Frühstück eine sehr praktische Alternative zum traditionellen Pfannkuchen braten.

Omas Hefepfannkuchen aus dem Waffeleisen

1/4 l Milch

250 g Mehl

2 Eier, getrennt (Eiweiß zu Schnee geschlagen)

1/2 Päckchen Trockenhefe

1 Prise Salz

abgeriebene Zitronenschale

1 Messerspitze Kardamom

1 Handvoll Rosinen (wer’s mag)

1/8 l Milch und 125 g Mehl in einer Schüssel miteinander verrühren. In einem großen Topf den Rest Milch erwärmen und das zuvor verrührte Milch-Mehl-Gemisch dazugeben. Bei schwacher Hitze alles miteinander verrühren und nach und nach das restliche Mehl dazu geben. Es entsteht eine zähe Masse. Vorsicht! Brennt leicht an! Nun den Topf vom Herd nehmen, die Eigelb, den Eischnee, die Rosinen und die Gewürze unterheben, so dass ein fluffiger Teig entsteht. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt ca. eine Stunde gehen lassen. Anschließend nochmals gut durch rühren und mit dem Waffeleisen kleine Waffeln backen. Mit Puderzucker bestreuen und am Besten noch warm essen.

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Habt einen wunderbaren Sonntag!

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