Schlagwort-Archive: Sonntagskuchen

Bratapfelkuchen

Als in dieser Woche die Frühtemperaturen in den einstelligen Bereich gerutscht waren, dachte ich mir so: Jippie! Endlich wieder Bratapfelzeit! Die Planung für diesen Blogbeitrag stand somit blitzschnell fest. Bratapfelkuchen sollte es sein, den wollte ich immer schon mal machen. Gedacht – getan. Hier ist er … bei nunmehr gefühlten 25°C Außentemperatur. Eeeeegaaaal! 😎Dann müssen wir eben Eis dazu essen, um der Witterung gerecht zu werden. Es könnte schlimmer sein 😅.

Bratapfelkuchen

Zutaten:

8 Äpfel

Für die Apfelfüllung:

2 Esslöffel weiche Butter

2 Esslöffel grob gehackte Walnüsse

2 Esslöffel gemahlene Mandeln

2 Esslöffel gehackte Mandeln

1 gute Messerspitze Zimt

etwas abgeriebene Orangenschale

1 guten Schuss Amaretto

1 Esslöffel Rosinen (vorher in Amaretto eingeweicht)

Für den Teig:

4 Eier

1 Prise Salz

175 g brauner Zucker

200 ml Sonnenblumenöl

200 ml naturtrüber Apfelsaft

je 1/2 Teelöffel Zimt, Kardamom und Lebkuchengewürz

100 g gemahlene Walnüsse

250 g Dinkelmehl

1 Päckchen Backpulver

Ausserdem:

etwas Butter für die Form

100 g gehobelte Mandeln

etwas Honig

Zubereitung:

Ein Backpapier in eine Springform einspannen und den Rand der Form buttern und mit ein paar Mandelblättchen bestreuen. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Von den Äpfeln jeweils einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse rausstechen. Alle Zutaten für die Füllung miteinander vermengen und die Äpfel großzügig damit füllen (mit „Berg“). Die Deckel wieder auf die Äpfel setzen.

Für den Teig die Eier mit dem Zucker und der Prise Salz cremig aufschlagen. Öl, Apfelsaft, Gewürze und Walnüsse unterrühren. Zum Schluss Mehl und Backpulver dazusieben und alles nochmals gut verrühren. Etwas von dem Teig in die Form geben, sodass der Boden der Springform leicht bedeckt ist. Die gefüllten Äpfel gleichmäßig in die Form setzen und den restlichen Teig darum herum verteilen. Gehobelte Mandeln darauf verteilen und auf jeden Apfel etwas Honig träufeln. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen etwa 40-45 Minuten goldbraun backen (Stäbchenprobe machen).

Nach vollständigem Abkühlen den Bratapfelkuchen mit Puderzucker bestäuben. Dazu schmeckt Schlagsahne und Vanilleeis. Wenn dann tatsächlich Bratapfelwetter ist, schmeckt der Kuchen auch lauwarm sehr lecker. 😉

Genießt den Spätsommer! ☀️

Kürbis-Pflaumenkuchen

Von meinem letzten Rezept hatte ich noch ein halbes Körbchen frische Pflaumen übrig. Die sollen ja nicht verkommen und das beste, was man meiner Meinung nach aus den kleinen violetten Früchtchen machen kann ist natürlich Kuchen. 😁

Das Internet ist jedoch voll mit Pflaumenkuchen-Rezepten. Die Favoriten sind klassische Pflaumenkuchen mit Hefeteig oder einfach versunkene Pflaumen in Rührteig. Und auch hier, auf meinem Blog gibt es schon verschiedene süße Rezeptideen mit Pflaumen, wie zum Beispiel eine Zwetschgen-Tiramisu Charlotte, Nuss-Pflaumenkuchen mit Haselnüssen oder Mandelgalette mit Pflaumen und Äpfeln. Aber es müssen ja nicht immer Nüsse oder Mandeln sein, die das Gebäck bereichern. Saaten sind ja auch sehr lecker und noch dazu gesund. Warum also nicht einfach mal geröstete Kürbiskerne in den Streuseln verstecken? Und um das ganze abzurunden, noch eine gute Handvoll geraspelten Hokkaido mit in den Teig einrühren? Eine extra Portion Gemüse im Kuchen kann ja nicht schaden. Das machen wir jetzt!

Pflaumen und Kürbis harmonieren nicht nur farblich wirklich gut miteinander. Probiert’s gerne aus. Schlagsahne nicht vergessen!

Kürbis-Pflaumenkuchen

Zutaten für den Teig:

125 g Butter

125 g brauner Zucker

4 Eier

2 Teelöffel Vanillezucker 

1 Prise Salz 

etwas abgeriebene Zitronenschale 

200 g Dinkelmehl

1 Päckchen Backpulver 

3 Esslöffel Milch

150 g grob geraspelten Hokkaido Kürbis 

750 g Pflaumen, halbiert und entsteint 

für die Streusel:

100 g Dinkelmehl

100 g kalte Butter 

100 g brauner Zucker

1 Prise Salz 

1 gute Messerspitze Zimt, gemahlen

1 gute Messerspitze Anis, gemahlen

75 g Kürbiskerne, geröstet und gemahlen 

75 g Kürbiskerne, geröstet und gehackt

2 Esslöffel kaltes Wasser

Zubereitung:

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Für den Teig Butter und Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier unterrühren. Vanillezucker, Salz und Zitronenschale dazugeben, anschließend Mehl und Backpulver hinzusieben. Alle Zutaten gut miteinander verrühren und zum Schluss die Milch unterrühren. Den Teig in die Form füllen, etwas glatt streichen und die entsteinten Pflaumen senkrecht in den Teig stecken, so dass sie gleichmäßig verteilt sind.

Für die Streusel alle Zutaten hierfür schnell miteinander verkneten und die Streusel über die Pflaumen streuen.

Den Kuchen 50 Minuten goldbraun backen.

Viel Freude beim Nachbacken und Genießen❣️
Habt eine schöne Woche. ☀️

Omas Quark-Streuselkuchen

Oma hatte immer Kuchen. Auch wenn man unangekündigt vorbeischneite, diesen Quark-Streuselkuchen hatte Oma immer vorrätig. Er wurde meistens samstags blecheweise gebacken, je nach Saison mit oder ohne Obst und anschließend eingefroren. Man wollte schließlich etwas anbieten können, falls mal überraschend Besuch kam. Schöne Sache, wenn ihr mich fragt. Heutzutage musst du den Kuchen schon selber mitbringen, wenn du spontan jemanden überfällst und welchen willst. Ist aber auch schön! Da freut sich der unfreiwillig unvorbereitete Gastgeber (hoffentlich 😃).

Omas Quark-Streuselkuchen

Zutaten für den Boden:

100 g Butter

75 g Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker

1 Prise Salz 

1 Ei

5 Esslöffel Milch

375 g Mehl

1 Päckchen Backpulver 

für die Füllung:

1 kg Quark 

1 Päckchen Sossenpulver Vanille oder 1/2 Päckchen Vanille Puddingpulver 

1 Ei

200 g Zucker

5 Tropfen Aromaöl Zitrone 

für die Streusel:

500 g Mehl

200 g Zucker 

200 g Butter 

1 Ei

Zubereitung:

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Boden alle angegebenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen oder einfetten und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Rings herum einen kleinen Rand hochziehen und Den Teigboden mehrfach mit einer Gabel einstechen.

Für die Füllung alle hierfür aufgelisteten Zutaten mit einem Schneebesen glattrühren. Die Masse auf dem Teig verstreichen.

Nun noch alle Zutaten für die Streusel miteinander verkneten. Die Streusel auf die Quarkmasse streuen und den Kuchen 45 Minuten goldbraun backen.

Wer es lieber fruchtig mag, verteilt einfach Obst seiner Wahl auf der Quarkmasse. 

Ganz viel Spaß beim Nachbacken und habt einen süßen Sonntag!

Milchreiskuchen

Ich kenne niemanden, der den Rest Milchreis vom Vortag gerne aufisst. Er verändert aber auch innerhalb weniger Stunden so dermaßen seine Konsistenz! Was mittags noch warmer, cremiger Milchreis war, mutet abends erkaltet an wie Fensterkitt.

Da ich ihn aber auf gar keinen Fall einfach wegschmeißen möchte, versuche ich mich immer wieder an neuen Kreationen aus Milchreisresten. Meine Michreispuffer kennt ihr ja schon.

Dieser Milchreiskuchen mit Mohn und Kirschen ist meine neuste Idee zu diesem Thema und war so lecker, dass ich das Rezept hier auf jeden Fall mit euch teilen möchte. Ich habe ihn in einer kleinen besonders hohen Springform gebacken, das Rezept passt aber auch für eine ganz normale 26er Backform. 

Milchreiskuchen mit Mohn und Kirschen

Zutaten:

für den Mürbeteig:

150 g Mehl

100 g Butter

50 g Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker 

1 Prise Salz 

Zutaten für die Mohnmasse:

250 g Mohnbackmasse

3 Esslöffel Quark 

1 Eigelb

Zutaten für die Füllung:

Rest Milchreis 

400 g Schmand

3 Esslöffel Zucker 

2 Eigelbe

3 Eiweiße

1 Prise Salz 

1 Päckchen Puddingpulver “Sahne” (Vanille geht natürlich auch)

Außerdem:

1 Glas Schattenmorellen

1 Päckchen Tortenguss rot

1 Esslöffel Zucker 

1 Messerspitze Zimt, gemahlen

optional 1 Schuss Rum oder etwas Rumaroma

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Mürbeteig in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Ein Backpapier in eine Springform spannen und den Rand der Form einbuttern. Den Teig gleichmäßig in die Form drücken und einen Rand hochziehen. Den Teigboden mehrfach mit einer Gabel einstechen und die Form mit dem Teig für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Mohnbackmasse mit Quark und einem Eigelb vermengen und auf dem Teigboden verteilen. Den Milchreisrest mit Schmand, Eigelb, Zucker und Sahnepuddingpulver verrühren. Die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen und unter den Milchreis-Schmand heben. Die Masse über die Mohnschicht in die Form geben und den Kuchen 1 Stunde backen. Hin und wieder mal einen Blick drauf werfen und eventuell mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. 

Die Kirschen in ein Sieb schütten, gut abtropfen lassen und den Saft auffangen. Sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist, wird er aus der Form gelöst und mit den Kirschen belegt. Mit dem Saft der Kirschen und dem Schuss Rum den Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten und über den Kirschen verteilen. 

Nun ist der Milchreis wieder in einem wunderbar köstlichen Zustand und wird garantiert nicht mehr alt. 

Ach, ihr habt aber leider gerade keinen Milchreisrest? Dann könnt ihr diesen Kuchen stattdessen einfach mit 200 g Schmand mehr backen. Also ohne Milchreis und dafür mit 600 g Schmand statt der oder in der Zutatenliste angegebenen 400 g.

Lasst es euch schmecken, habt einen genussvollen Sonntag und eine ebensolche Woche! 🌸

Zitronen-Brombeerschnecke

Die schönste Schnecke im Garten? Genau❣️ Diese Zitronen-Brombeerschnecke!

In der vergangenen Woche hatte ich ein paar Tage frei und das Wetter war schon so schön, dass es mich einfach nicht mehr im Haus gehalten hat. Im letzten Jahr konnte ich aus gesundheitlichen Gründen leider überhaupt nicht in mein Gärtchen, um so größer ist die Freude am Buddeln und Wühlen in der Erde in diesem Jahr. Nach zwei Tagen fegen, pflanzen, hegen, pflegen, gießen und putzen ist jetzt alles picobello! ✨

Der Frühling kann von mir aus jetzt richtig loslegen und die Fotos für diesen Blogbeitrag konnte ich heute bei strahlendem Sonnenschein sogar draußen shooten ☺️ Herz, was willst du mehr?

Zitronen-Brombeerschnecke

Den Zitronenpudding für die Füllung kochen wir als Erstes, damit er vor seiner Weiterverarbeitung schon mal vollständig abkühlen kann.

Zutaten Zitronenpudding:

1 Päckchen Puddingpulver Vanille

5 Esslöffel Zucker

abgeriebene Schale einer Zitrone

100 ml Zitronensaft

400 ml Milch

Zubereitung:

Das Puddingpulver mit Zucker und Zitronensaft verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die Milch mit der abgeriebenen Zitronenschale aufkochen und das angerührte Puddingpulver einrühren. Den Zitronenpudding kurz aufkochen und anschließend beiseite stellen und vollständig abkühlen lassen.

Zutaten für den Hefeteig:

300 g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 Esslöffel Zucker

1/2 Teelöffel Salz

1/2 Teelöffel Kardamom

abgeriebene Schale einer Zitrone

1 Ei

75 g Butter

150 g Milch

Zubereitung:

Eine 18er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einbuttern. Mehl, Trockenhefe, Zucker, Salz, Kardamom und die abgerieben Zitronenschale in eine große Schüssel geben. Die Butter in einem Topf zerlassen und die Milch dazugeben. Sobald das Butter-Milchgemisch lauwarm geworden ist, wird es mit dem Ei zu den trockenen Zutaten gegeben und alles gut zu einem glatten Hefeteig verknetet. Den Teig an einem warmen Ort mit einem Tuch abgedeckt so lange gehen lassen, bis er sich in etwa verdoppelt hat.

Den Hefeteig zu einem Rechteck ausrollen und mit dem Zitronenpudding gleichmäßig bestreichen (es bleibt Pudding übrig 😁 der darf einfach vernascht werden).

Für den Belag:

150 g Brombeeren, geviertelt

Die Brombeeren auf dem Zitronenpudding verteilen. Den Teig der Länge nach in drei gleich breite Streifen schneiden und zu einer Schnecke aufrollen. Die große Schnecke in die vorbereitete Springform bugsieren und nochmals abgedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen.

DIe Hefeschnecke im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 30-35 Minuten backen.

Anschließend etwas abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Zutaten Brombeerfrosting:

100 g Frischkäse

2 Esslöffel Milch

1 Esslöffel Puderzucker

1 Handvoll Brombeeren

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander pürieren und über die Zitronen-Brombeerschnecke geben.

Genießt den Frühling und habt eine schöne Woche! 🌸

Mandarine-Schmandkuchen

Ja, ja, der gute alte Mandarine-Schmandkuchen 🧡 alle kennen ihn, fast jeder liebt ihn. Aber es gäbe hier kein Rezept für diesen Kuchen, wenn er sich nicht irgendwie von seinen Kollegen unterscheiden würde. Mein Kuchen ist ganz blitzschnell zusammengerührt, da man vorher keinen extra Pudding kochen muss. Ausserdem lässt sich das Obst je nach Saison oder Vorrat einfach austauschen. Aus Mandarine-Schmandkuchen wird also ganz einfach Erdbeer- oder Ananas-Schmandkuchen. Bei diesem Rezept liegt das Obst nur oben drauf, in die Schmandmasse selbst kommen keine Früchte.

Mandarine-Schmandkuchen

Zutaten für den Teig:

250 g Mehl

1 gehäufter Teelöffel Backpulver

1 Prise Salz

125 g Butter

125 g Zucker

1 Ei

1/2 Teelöffel Kardamom (optional)

etwas abgerieben Orangenschale (optional)

Zutaten für die Schmandmasse:

100 ml Milch

2 Päckchen Vanillepudding

400 g Joghurt

600 g Schmand

150 g Zucker

Außerdem zum Belegen:

2 Dosen Mandarinen (oder anderes Obst)

1 Päckchen Tortenguss (Farbe je nach Obst, weiß oder rot)

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig gründlich zusammenkneten und ca. eine halbe Stunde ruhen lassen. In der Zwischenzeit für die Schmandmasse die Milch in eine Schüssel geben und das Puddingpulver einrühren, bis keine Klümpchen mehr da sind. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backpapier in eine Springform klemmen und den Rand fetten. Den Teig gleichmäßig in die Form drücken und einen Rand hochziehen. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit sich keine Luftblasen zwischen Form- und Teigboden bilden können. Die Schmandmasse auf den Teig gießen und den Kuchen 60 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. Am besten den Kuchen am Vortag backen und über Nacht in den Kühlschrank stellen, denn er ist erst schnittfest, wenn er völlig erkaltet ist.

Die Mandarinen abgießen und dabei den Saft auffangen. Den Kuchen mit den Früchten belegen und von dem Saft nach Packungsanweisung einen Tortenguss zubereiten. Zum Schluss den Guss über das Obst geben. Fertig❣️

Habt einen sonnig süßen Sonntag!

Gedeckter Apfelkuchen

Dreimal dürft ihr raten, was zur Zeit mein Lieblingsobst ist. Genau! Der Apfel. Getreu dem Motto: „An apple a day keeps the doctor away,“ gibt es hier und heute nochmals ein kleines, feines Apfelrezept.

Wahrscheinlich sind die Früchte im Kuchen nicht mehr ganz so gesundheitsfördernd, wie frisch vom Baum, aber wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass ein Großteil der wertvollen Inhaltsstoffe auch nach dem Backen erhalten bleibt. Äpfel sind nämlich wahre Vitamin-C-Bomben. Ein großer Apfel deckt in etwa ein Drittel unseres Vitamin-C Tagesbadarfs. Zudem lassen sich neben Vitamin A, B1 & B2 sowie Folsäure auch noch zahlreiche Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor darin finden.

Durch seinen hohen Pektingehalt bindet der Apfel Schadstoffe im Körper, die dann besser ausgeschwemmt werden können und er kann zu einer Senkung des Cholesterinspiegels beitragen.

Eine ordentliche Portion von Flavanoiden und Carotinoide im Fruchtfleisch sorgen für eine antioxidative Wirkung, helfen somit uns knackig und gesund zu halten 😉. Und wer regelmäßig Äpfel isst, leidet nachweislich seltener an Atemwegsinfekten.

Also hoch mit dem Apfelkonsum! Wenn das süßsaure Kernobst dann auch noch aus der Region stammt – umso besser!

Gedeckter Apfelkuchen

Zutaten für eine 18er Springform:

Für den Teig:

200 g Mehl

50 g Zucker

1 gute Prise Salz

125 g kalte Butter, in Stücke geschnitten

1 Ei

Für die Füllung:

4 Äpfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten

2 Esslöffel Zucker

1 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft

Zimt nach Geschmack

1 Handvoll Rumrosinen (optional)

Für den Zuckerguss:

125 g Puderzucker

etwas Zitronensaft oder Milch

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Salz, Butter und das Ei zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig abgedeckt für eine halbe Stunde kalt stellen. In der Zwischenzeit die Apfelstückchen mit Zitronensaft und -schale, Zucker und Zimt in einen Topf geben, alles einmal aufkochen und ca. fünf Minuten köcheln lassen. Wer mag kann zum Schluss noch die Rosinen hinzufügen. Den Topf vom Herd nehmen und das Apfelmus etwas abkühlen lassen. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und eine kleine Springform (Durchmesser 18 cm) mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Zwei Drittel vom Teig zu einer Kugel formen und rund ausrollen, so dass Boden und Rand der Form gut und gleichmäßig damit bedeckt werden können. Die Form mit der Teigplatte auskleiden und den Teigboden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die abgekühlte Füllung darauf verteilen. Den restlichen Teig so groß ausrollen, dass er die Apfelmasse gut bedeckt und ebenfalls mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit die Luft beim Backen entweichen kann und sich der Deckel später nicht wölbt. Teigdeckel und Rand etwas zusammendrücken, damit sich die beiden Teigstücke miteinander verbinden. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen 40-45 Minuten goldbraun backen.

Den Puderzucker mit etwas Zitronensaft oder Milch zu einem dickflüssigen Zuckerguss verrühren und den vollständig abgekühlten Apfelkuchen damit bestreichen.

Lasst euch den Kuchen schmecken und bleibt gesund. 🍏🍎🍏

Elkes Apfelküchlein

Dieses Rezept habe ich irgendwann in den 90er Jahren mal von meiner lieben Freundin Elke bekommen und ich backe es immer noch oft und gern. Das Tolle an diesen Küchlein ist, dass man eigentlich immer alle Zutaten dafür im Haus hat. Äpfel sind immer da, bei mir zumindest und der Rest sowieso. Hinzu kommt, dass sie so einfach wie lecker und ganz schnell zubereitet sind.

Elkes Apfelküchlein

Zutaten:

4 Äpfel, geschält und gewürfelt

½ Zitrone, abgeriebene Schale und Saft

250 g Butter

150 g Zucker

1 Prise Salz

2 Teelöffel Vanillezucker

etwas Zimt

4 Eier

400 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Apfelstückchen mit dem Zitronensaft mischen. Butter und Zucker schaumig rühren. Salz, Vanillezucker und Zimt hinzufügen und nach und nach die Eier unterrühren. Mehl und Backpulver dazu sieben und den Teig gut vermengen. Mit einem Esslöffel (oder Eisportionierer) Teighäufchen mit ausreichend Abstand auf das Backblech verteilen. Die kleinen Kuchen laufen beim Backen etwas auseinander. Das Blech in den Ofen schieben und die Apfelküchlein 25-30 Minuten goldbraun backen. Anschließend etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren. Dazu schmeckt Schlagsahne oder wenn sie noch leicht warm sind, eine Kugel Vanille- oder Walnusseis.

Süßen Sonntag euch allen ☀️

Mandelgalette mit Pflaumen und Äpfeln

Es ist kaum zu glauben, aber es ist schon wieder Pflaumenzeit. Die Wochen fliegen dahin und ich habe das Gefühl ich kann den Herbst schon riechen, obwohl erst Mitte August ist. Aber was soll’s, nehmen wir den Lauf der Zeit wie er ist und machen etwas aus dem, was wir haben…

Mandelgalette
mit Pflaumen und Äpfeln

Zutaten:

Für den Teig:

100 g Dinkelmehl

100 g Dinkelvollkornmehl

100 g Mandelmehl

2 Esslöffel brauner Zucker

1 Prise Salz

100 g kalte Butter, in Stücke geschnitten

ca. 50 ml Wasser

Für die Mandelcrème:

200 g gemahlene Mandeln

2 Eier

1 Esslöffel brauner Zucker

ein paar Tropfen Bittermandelaroma

Ausserdem:

200 g Pflaumen

3 kleine Äpfel

1 Spritzer Zitronensaft

2 Esslöffel brauner Zucker

1 Prise Zimt

1 Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung:

Die Mehle mit Zucker und Salz mischen. Butter und Salz hinzufügen und alles schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Folie wickeln und für eine halbe Stunde kalt stellen. In der Zwischenzeit das Obst vorbereiten. Die Pflaumen entkernen und längs vierteln. Die Äpfel schälen, entkernen ud in Spalten schneiden. Die Apfelspalten mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für die Mandelcrème alle Zutaten gut miteinander verrühren. Den Teig auf einem mit Mehl bestäubten Backpapier zu einem Kreis mit etwa 45 cm Durchmesser ausrollen. Die Mandelcrème in der Mitte auf den Teig streichen und das vorbereitete Obst darauf verteilen. Ringsherum einen Rand von fünf Zentimetern frei lassen. Den Rand Richtung Mitte über das Obst schlagen und leicht andrücken. Zucker und Zimt mischen und über die Galette streuen. Zum Schluss ein paar Mandelblättchen drauf verteilen und das Backpapier mit dem Kuchen auf ein Backblech heben. Die Galette 40 Minuten backen.

Dazu schmeckt frisch geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis. Beides geht auch. 😄

Genießen wir, was vom Sommer übrig ist! 🌻

Käsekuchen mit Erdbeeren

Schon wieder einen Kuchen gebacken? Ja, was soll ich sagen? Was will man machen, wenn ein Kilo Quark weg muss? Da hat man keine Wahl! Also Augen zu und durch! 🤣

Käsekuchen an sich ist ja so schon sensationell lecker, aber im Sommer getoppt mit frischen Erdbeeren schmeckt er einfach himmlisch. Und weil das so ist, verrate ich Euch hier heute mein Rezept und hoffe, euch zum Nachbacken anzuregen.

Käsekuchen mit Erdbeeren

Zutaten:

Für den Teig:

300 g Mehl

100 g Puderzucker

1 Prise Salz

200 g Butter

1 Ei

Für die Quarkmasse:

1 kg Magerquark

200 g Sahne

4 Eier

1 Prise Salz

100 g Puddingpulver Vanille

150 g Zucker

Für das Erdbeertopping:

250 g Erdbeeren, geputzt und eventuell halbiert

1 Päckchen Tortenguss rot

2 Esslöffel Zucker

1 Spritzer Zitronensaft

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Backpapier über den Boden einer Springform spannen und den Rand der Form buttern. Den Teig in die Form drücken und einen Rand hochziehen. Die Springform mit dem Teig für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit kümmern wir uns um die Quarkmasse.

Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Quark in eine große Schüssel geben. Zucker und Puddingpulver dazugeben und alles gut verrühren, so dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Quark verrühren und die Eiklar mit einer Prise Salz in einer eigenen Schüssel zu festem Eischnee schlagen. Anschließend die Sahne steifschlagen. Eischnee und Schlagsahne unter die Quarkcrème heben. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Dies verhindert, dass sich während des Backens zwischen Formboden und Teig Luftblasen bilden und den Boden unschön anheben. Die Quarkmasse auf dem Teig verteilen und den Kuchen 50 Minuten bei 160°C backen. Den Käsekuchen in der Form vollständig auskühlen lassen, sonst fließt er davon. Er erhält seine Festigkeit erst nach dem Abkühlen.

Für das Topping 100 g von den Erdbeeren pürieren. Das Erdbeerpüree mit Wasser bis 250 ml auffüllen. Das Pulver für den Tortenguss in einem Kochtopf mit dem Zucker mischen. Nach und nach die Erdbeer-Wasser-Mischung unter Rühren dazugeben. Wenn sich alles gut verbunden hat und keine Klümpchen mehr su sehen sind, den Tortenguss einmal kurz aufkochen. Schön dabei bleiben und rühren, damit nichts anbrennt. Die Masse vom Herd nehmen und die übrigen Erdbeeren dazugeben und vorsichtig unterheben. Alles auf dem erkalteten Käsekuchen verteilen und ebenfalls vollständig abkühlen lassen.

Habt einen schönen Restsonntag und genießt den Sommer!

Viel Spaß beim Nachbacken! 🍓🍓🍓