Archiv der Kategorie: Aus dem Ofen

Falsche Häschen mit Widkräuter- und Kohlrabisalat

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Bei den vielen süßen Schokohasen kann man durchaus mal etwas herzhaftes vertragen. Bei mir gibt es dieses Jahr Ostern mal den Klassiker „Falscher Hase“ im Miniformat. „Falsche Häschen“ also. Dazu einfach Wildkräutersalat, verschiedene bunte Kressesorten und Salat aus frischem Kohlrabi. Frühling pur!

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Falsche Häschen (Rezept für 6 kleine Hackbraten)

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

500 g gemischtes Hackfleisch

1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt

1 Esslöffel Senf

2 Esslöffel Paniermehl

1 Ei

Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und getrockneten Majoran nach Geschmack

Alle Zutaten gut miteinander vermengen. Eine etwa 1 cm dicke Schicht der Hackfleischmasse in je eine von 6 kleinen Kastenformen drücken. Wer keine Kastenformen hat, der formt einfach 6 kleine Ovale von ca. 10 – 12 cm Länge.

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12 Wachteleier, hart gekocht nun zu jeweis zwei auf den Hackfleischboden legen. Mit einer weiteren Schicht Hackfleisch zudecken und die kleinen Hackbraten gut zusammendrücken, damit sie später nicht auseinander fallen.

3 Scheiben Schinken halbieren und auf die kleinen Falschen Hasen legen. Noch auf jeden ein kleines Lorbeerblatt  und ein paar Tropfen Öl und schon geht es für 45 – 50 Minuten ab in den vorgeheizten Backofen.

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In der Zwischenzeit den Salat putzen und eine Vinaigrette zubereiten.

Für den Kohlrabisalat

2 Esslöffel saure Sahne

1/2 Teelöffel Salz

frisch gemahlenen Pfeffer

1 Teelöffel Senf

2 Teelöffel geriebenen Meerrettich

1 Teelöffel Agavendicksaft zu einer Soße verrühren.

1 Kohlrabi schälen und als Stifte in die Soße hobeln. Durchziehen lassen, bis die „Falschen Häschen“ fertig sind.

Zum Servieren die Wildkräuter mit der Vinaigrette vermengen und mit dem Kohlrabisalat, der Kresse und ein paar feinen Radieschenscheiben auf Tellern anrichten. „Falsches Häschen“ dazu – guten Appetit!

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Und was sagt unser „echtes Häschen“ dazu?

Rufus

„Fein!“ Immer gut, wenn es KEINEN Hasenbraten gibt 🙂

Ostern

Ich wünsche Euch noch wunderbare, fröhliche Restostern! Macht es Euch schön!

 

Ein Besuch im Elsaß und Macarons

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Ein Besuch im Elsaß hat mich ermutigt, mich endlich einmal an das Backen der kleinen, feinen Macarons zu wagen. Da ich direkt an der Grenze zu unserem wunderschönen Nachbarland Frankreich wohne und kürzlich feststellte, dass ich viiiieeeel zu selten einen Ausflug dorthin mache – habe ich das mal kurzerhand geändert und bin los! Frühling im Elsaß! Genauer – in Wissembourg.

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Ich habe also meinen freien Samstag nicht traditionell mit Putzen verbracht, sondern einfach mal mit einen Bummel durch dieses hübsche mittelalterliche Städtchen an der Lauter. Und was soll ich Euch sagen? Das mache ich jetzt öfter. Es war herrlich. Die Sonne schien, die ersten Knospen sprießten und ich habe mich gefühlt wie im Urlaub, obwohl ich eigentlich Zuhause war. Glück kann so einfach gehen. Aber schaut selbst. Ich habe Euch ein paar „Urlaubsbilder“ mitgebracht 🙂

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Hübsch, gell? Fahrt doch mal hin!

Aber nun zum Essen, schließlich sind wir hier ein Foodblog! Kulinarisch hat Frankreich ja einiges zu bieten, das ist hinreichend bekannt. Was aber Kuchen, und Törtchen angeht – ein Traum!

Selbstverständlich gehört zu einem Besuch in Wissembourg ein Café au lait bei Rebert, der allerbesten Pâtisserie der Stadt. Natürlich nicht ohne Törtchen 😉 Hier seht ihr meins…

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Nochmal das Gleiche bitte!

Beim Rausgehen fiel dann mein Blick auf die appetitlich bunten Macarons. Und da stand das Blogrezept für diese Woche fest!

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Macarons

Wie aufregend! Man hört ja immer wieder von Backunfällen in Bezug auf diese kleinen Leckerbissen aber wenn man sich etwas Zeit nimmt und in aller Ruhe vorgeht – dann klappt’s! Wichtig ist auch, sich genau an das Rezept zu halten.

100 g Mandelmehl (ich habe meins in Frankreich gekauft. Wenn Ihr gemahlene Mandeln aus dem deutschen Supermarkt nehmt, mixt die Mandeln mit dem Puderzucker zusammen nochmal ganz fein und gebt alles durch ein feines Sieb)

150 g Puderzucker

75 g Eiklar

1 Prise Salz

20 g Zucker

Lebensmittelfarbe in Deiner Lieblingsfarbe (am Besten als Pulver)

Das Eiweiß mit der Prise Salz aufschlagen und nach und nach den Zucker hinzufügen. Wenn das Eiweiß gut steif geschlagen ist, die Lebensmittelfarbe mit unterschlagen.

Das gesiebte Mandelmehl und den gesiebten Puderzucker unter den Eischnee ziehen. Der Macaronteig sollte vom Löffel fließen, dann ist er richtig. Den Teig nun mit einem Spritzbeutel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Immer schön gleich große Punkte in gerader Anzahl auf das Blech setzen.

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Anschließend die Macarons eine halbe Stunde, besser 40 Minuten stehen lassen, damit sie eine Haut bilden können. Diese ist wichtig, damit Eure Macarons später diese schöne glatte Oberfläche bekommen und beim Backen das „Füßchen“ bilden.

Nach der Ruhephase die Macarons 12-14 Minuten bei 160°C backen.

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Ja, und so sehen sie dann aus, wenn alles gut gelaufen ist. Außen knusprig, innen weich wie Marzipan.

Gefüllt habe ich meine Macarons mit einer Creme aus 50 g Butter, 100 g Frischkäse, ein Spritzer Zitronensaft, etwas gemahlener Vanilleschote und 1 Esslöffel Puderzucker. Davon habe ich mit einem Spritzbeutel einen Kringel auf ein Macaron gespritzt und in die Mitte einen kleinen Klecks Himbeergelee gegeben. Einen zweiten Macaron oben drauf setzen und genießen!

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Habt eine entspannte Woche! Küsschen rechts, links, rechts (so üblich im Elsaß) 😀

 

Nuss-Osterei

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Das Osterfest naht und Ihr habt noch keine Idee für eine süße Überraschung zum Osterkaffee? Wie wäre es denn mit diesem glänzenden Nuss-Osterei?

Osterhäschen, Osterhas’
Eier suchen – das macht Spaß!

Rot und gelb und blau gefleckt
hei, wo sind sie nur versteckt?

Findst Du keins?
Kriegst Du meins!

Mit Kardamom und Nüssen fein
ein Kuchenei, nicht g’rade klein!

Zum Kaffee mit Sonnenschein
läd’s Häschen in den Garten ein.

So feiern wir das Osterfest
in uns’rem kleinen Lieblingsnest!

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Nuss-Osterei

Für den Hefeteig

250 g Mehl

1 Esslöffel Zucker

1/2 Teelöffel Kardamom

1 Prise Salz

1 Päckchen Trockenhefe

in einer Schüssel miteinander vermengen.

1 Esslöffel Butter schmelzen und

1/8 Liter Milch hinzufügen.

Das Milch-Buttergemisch erwärmen (Vorsicht! Nicht zu heiß werden lassen, das kann die Hefe nicht gut haben) und zu den trockenen Zutaten in die Schüssel geben.

1 Ei trennen und das Eigelb zum Teig geben. Das Eiweiß aufheben.

Alles gut miteinander verkneten und den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

Für die Füllung

100 ml Milch und

100 g Marzipanrohmasse in einen Mixer geben und miteinander verquirlen bis sich das Marzipan in der Milch aufgelöst hat.

1 Eiweiß

200 g gemahlene Haselnüsse

4 cl Rosenwasser

1/2 Teelöffel Zimt

2 Esslöffel Zucker

1 Teelöffel Kakao

1 paar Tropfen Vanillearoma

zur Marzipanmilch hinzugeben und alles gut miteinander verrühren.

Den Teig nochmals durchkneten, wenn er fertig gegangen ist. Auf einer bemehlten Fläche mit einem Nudelholz zu einem Rechteck ausrollen, ca. 1 cm dick. Das Teigrechteck gleichmäßig mit der Füllung bestreichen und der länge nach halbieren. beide Hälften der Länge nach aufrollen und in der Mitte (wieder der länge nach halbieren). So entstehen 4 Stränge mir mehreren Teiglagen. Diese nun auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech, von der Mitte her, zu einem Osterei zusammenlegen. Die einzelnen Stränge dabei immer wieder drehen, so dass die Füllung immer mal wieder sichtbar ist. Ein Küchenhandtuch darüberlegen und das Kuchenei nochmals für eine halbe Stunde gehen lassen.

Anschließend das fertig zusammen gedrehte Osterei im vorgeheizten Backofen bei 175°C  auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen. Noch heiß mit etwas Aprikosenmarmelade bestreichen, damit es schön glänzt.

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Freut Euch auf Ostern!

 

 

 

Napfkuchen mit Quark

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Getreu dem Motto: „Kein Sonntag ohne Kuchen“ habe ich mich heute einmal mehr für ein Uraltes Rezept entschieden. Omas Quark-Napfkuchen. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wie ich ausgerechnet auf dieses Backwerk gekommen bin. Diesen Gugel habe ich gefühlte einhundert Jahre nicht gegessen. Darum wird’s mal wieder Zeit und ich kann Euch versprechen – er schmeckt wunderbar! Viel zu schade um in Vergessenheit zu geraten.

Napfkuchen mit Quark
(und natürlich Rosinen natürlich, in diesem Fall auch noch beschwipst)

50 g Rosinen über Nacht in 2 Esslöffel Rum einweichen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

100 g Butter mit

150 g Zucker sahnig schlagen.

1 Prise Salz und

1 Tütchen Vanillezucker hinzufügen.

250 g Quark (40 %) mit verrühren. Nach und nach

2 Eier unterrühren.

250 g Mehl und

1 Päckchen Backpulver dazugeben. Alles gut vermengen und zum Schluss die beschwipsten Rum-Rosinen unterziehen. Wenn Kinder mitessen kann man auch statt Rum Orangensaft zum Einweichen der Rosinen nehmen. Das ist auch sehr lecker.

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Den fertigen Teig in eine gefettete Gugelhupfform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C 45 Minuten backen. Zur Sicherheit einfach die Stäbchenprobe machen (mit einem Holzspieß in den Kuchen stechen – wenn kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt ist der Kuchen fertig).

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Einen süßen Start in die neue Woche 🙂

 

Schmetterlinge im Bauch

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Morgen ist Valentinstag! Alle Menschen mit Schmetterlingen im Bauch bedenken sich gegenseitig mit unzähligen rosaroten Herzchen. Alle, die noch keine Schmetterlinge im Bauch haben, backen sich einfach ein paar von diesen wunderbaren Schmetterlings-Keksen 🙂 Oder Ihr verschenkt sie einfach an Eure Liebsten anstelle der alljährlichen Herzen.

Schmetterlings-Kekse

500 g Mehl

200 g Zucker

250 g Butter

2 Eier

2 Päckchen Vanillezucker

1 Päckchen Backpulver

Alle Zutaten zu einem glatten Mürbeteig verkneten und in Frischhaltefolie gepackt für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 5 mm dick zu einem Rechteck ausrollen.

Für die Füllung

2 Esslöffel Butter zerlassen und den Teig damit großzügig bepinseln und mit Zimt-Zucker bestreuen. Den Teig von der Längsseite her stramm aufrollen und diese Rolle in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Nun immer zwei Schnecken-Scheiben so gegeneinander legen, dass das Ende der Rolle jeweils einen „Fühler“ bildet. Die „Flügel“ rechts und links etwas eindrücken, so dass sie ihre schmetterlingstypische Form bekommen. Die Plätzchen bei 200°C 15 Minuten backen.

Für die Füllung eignet sich neben Zimt-Zucker auch Matcha.Zucker und Kurkuma-Zucker. So bekommt man auch noch grüne und gelbe Schmetterlinge.

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Ich wünsche Euch allen einen bunten, märchenhaften Valentinstag mit ganz vielen Schmetterlingen im Bauch!

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Low-Carb-Brot

Wie Ihr in der letzten Woche aus meinem Post heraushören konntet, habe ich mir vorgenommen in der nächsten Zeit wieder vermehrt auf meine Kalorienzufuhr zu achten. Aber – keine Panik! – Kuchen wird es auch weiterhin geben! Aber heute gibt es erst einmal ein schönes selbst gebackenes Eiweißbrot.

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Unter den unzähligen Tipps für Abnehmwillige gefällt mir ja nach wie vor die Low-Carb-Methode am Besten. Man kann auf jeden Fall satt werden und muss auf wenig verzichten. Was mir dabei jedoch sehr schwer fällt ist das Weglassen von Brot. Ich liebe Brot. Sogenannte Low-Carb-Brote aus dem Supermarkt schmecken mir nicht wirklich und auch beim Verzehr von Eiweißbroten vom Bäcker sollte man eher zurückhaltend sein, wenn man vorhat sein Gewicht zu reduzieren. Diese Brote enthalten zwar deutlich weniger Kohlenhydrate als herkömmliches Brot, dafür aber wesentlich mehr Fett, damit sie gut sättigen. Meistens hat Low-Carb-Brot mehr Kalorien als „normales“ Brot. Wer also meint er tut mit der Wahl eines Eiweißbrotes etwas für seine schlanke Linie und denkt er kann da richtig zuschlagen und ohne Rue eine oder zwei Scheiben mehr verdrücken – der irrt. Das Gegenteil ist der Fall.

Da hilft nur selber backen. Mein Low-Carb-Brot kommt mit schlanken 188 kcal pro 100 g daher. Das bedeutet eine Scheibe von ca. 30 g hat mal gerade 56 Kalorien. Davon darf man dann auch tatsächlich mal ein Scheibchen mehr essen – vorausgesetzt man bleibt im Kaloriendefizit 🙂

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Katies Low-Carb-Brot

500 g Magerquark, am Besten über Nacht in einem Sieb im Kühlschrank gut abtropfen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 180°C vorheizen.

2 kleine oder 1 große Kastenform mit etwas Sonnenblumenöl einpinseln und mit ein paar Sesamkörnern und/oder Mohnsaat ausstreuen.

100 g gemahlene Mandeln

100 g Leinsaat, geschrotet

4 Esslöffel Haferkleie

4 Esslöffel Dinkel-Vollkornmehl

1 Esslöffel Leinsaat, ganz

1 Esslöffel Sonnenblumenkerne

1 Esslöffel Kürbiskerne

2 Teelöffel Brotgewürz (2 Teelöffel Kümmel, 2 Teelöffel Fenchelsamen, 2 Teelöffel Koriandersamen, 2 Teelöffel Anissamen, 1 Teelöffel Piment in einem Mörser zerkleinern und in eine Vorratsdose füllen)

1 Teelöffel Salz

1 Päckchen Backpulver

in einer großen Schüssel miteinander vermengen.

Hinzu kommen jetzt der abgetropfte Magerquark und 8 Eiweiß. Die nicht benötigten Eigelbe lassen sich wunderbar in einem eiswürgelbehälter einfrieren. So kann man prima einzelne Eigelb bei Bedarf entnehmen und nichts wird verschwendet.

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Alle Zutaten gut zu einem Teig verrühren und in die vorbereitete/n Kastenform/en füllen.

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Mit ein paar Kürbiskernen bestreuen und 45 Minuten bei 180°C backen.

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Lasst es Euch schmecken!

Angel Food Cake

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Als ich heute Morgen aufgestanden bin und zum Fester raus geschaut habe war die Freude riesig, denn es schneite wie verrückt! Alles fluffig weiß und still und so ein Gefühl als ob die Welt heute langsamer wäre als sonst. Wie schön! Winter ohne Schnee ist wie Sonntag ohne Kuchen.

Inspiriert von der weißen Pracht kam mir sofort der locker leichter Angel Food Cake aus samtigem Eischneee mit kühler weißer Schlagsahne und frischen Früchten in den Sinn.

Angel Food Cake

Dieses Rezept ist für eine kleine Kastenform von 20 cm Länge.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

6 Eiweiß (zu den übrig gebliebenen Eigelben später mehr) mit 1 Messerspitze Salz schaumig schlagen. Nach und nach 175 g Südzucker Feinen Back Zucker hinzu geben. Anschließend 1 Teelöffel Südzucker Vanillin Zucker, 1/2 Teelöffel gemahlene Vanilleschote und 5 Tropfen Bittermandelaroma unterrühren.

Zum Schluss 100 g Mehl Type 550 und 1 Teelöffel Weinsteinbackpulver miteinander vermischen und über den steif geschlagenen Eischnee sieben. Schnell mit einem Teigschaber untermengen bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu viel rühren, damit der Teig nicht so viel von seiner mühsam untergeschlagenen Luft wieder verliert.

Die Eischneemasse in der ungefettete Kastenform verteilen und im vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen.

Den fertigen Angel Food Cake in der Form mit der Öffnung nach unten (!) auf einem Gitter auskühlen lassen. Eigentlich gibt es extra Angel Food Cake Formen die mit Stegen ausgestattet sind, damit man den Kuchen in der Form auf dem Kopf abkühlen lassen kann und ausreichend Luft unten drunter zirkulieren kann. Wohl damit der Kuchen nicht von seinem eigenen Gewicht erdrückt wird und zusammenfällt.

Den vollständig abgekühlten Angel Food Cake mit geschlagener Sahne und frischen Früchten servieren. Mit Puderzucker aus der Südzucker Puder Zucker Mühle bestäuben. Sehr fein 🙂

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Ach ja, jetzt hat man natürlich 6 einsame Eigelbe herumstehen. Dafür habe ich das einfachste Crème Brûlée-Rezept aller Zeiten für Euch!

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Crème Brûlée

Den Backofen auf 95°C vorheizen.

6 Eigelb

4 Eier

1/2 Teelöffel gemahlene Vanilleschote

100 g Südzucker Feinster Zucker

1/4 Liter Sahne

1/4 Liter Milch

Alle Zutaten miteinander verrühren (nicht aufschlagen!). Die Masse gleichmässig auf feuerfeste Förmchen verteilen. Die Formen in den Backofen auf den Rost stellen und bei 95°C 60-70 Minuten erstarren lassen. Das war’s! – Fertig!

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Die Crème Brûlée abkühlen lassen und kurz vor dem Servieren mit Südzucker Brauner Zucker bestreuen und die Zuckerschicht mit einem Gasbrenner karamellisieren.

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Habt einen wunderbaren Sonntag und eine ebenso schöne Woche!
Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand mit freundlicher Unterstüzung der Firma Südzucker.

Glühweinkuchen

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Sehr, sehr lecker!

Heute habe ich ein absolutes Blitzrezept für alle, die mal eben schnell noch einen Kuchen backen möchten – ohne viel Tammtamm aber trotzdem mit weihnachtlichem Pfiff.

Glühweinkuchen

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

4 Eier mit  250 g Zucker dick, schaumig schlagen.

200 ml Sonnenblumenöl

200 ml Glühwein

1 Päckchen Vanillezucker

300 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Prise Salz

3 Esslöffel Kakao

1/2 Teelöffel Zimt, gemahlen

und 1/4 Teelöffel Anis, gemahlen unterrühren.

Den Teig in eine gefettete und mit ein paar gemahlenen Haselnüssen ausgestreute Gugelhupfform geben und ca. 45 Minuten bei 200°C backen.

Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist aus 200 g Puderzucker, 1 Esslöffel zerlassener Butter und etwas heißem Glühwein einen dickflüssigen Guss zusammenrühren. Mein Guss in weihnachtlichem Rot lässt einen Küchenunfall vermuten – ja, daran muss ich noch arbeiten. Eigentlich wollte ich Pink! Aber Rot schmeckt auch 🙂

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Ich wünsche Euch eine entspannte Vorweihnachtszeit. Lasst es Euch gut gehen!

Are you ready for crumble?

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Also, ich schon. Im Moment scheint zwar die Sonne und der goldene Oktober zeigt sich noch einmal von seiner allerschönsten Seite – aaaaber! Die kalten trüben Tage werden nicht mehr lange auf sich warten lassen und für diesen Fall möchte ich vorbereitet sein. Ich habe da schon einmal eine süße, heiß-kalte Idee, die bei Kälteeinbruch für wohlige Glücksmomente sorgen kann.
Apfel-Birnen Crumble mit Mohn-Marzipan-Eiscreme 🙂
Schmeckt wie es klingt! Also keine Zeit verlieren und los geht’s. Umso schneller können wir damit auf’s Sofa und unter die Decke!

Am Besten fängt man mit der Eiscreme an, denn die bedarf etwas Vorbereitung.

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Mohn-Marzipan-Eiscreme

200 ml Sahne und

100 ml Mich in einem Topf erwärmen.

100 g Marzipanrohmasse würfeln und in dem Sahnegemisch auflösen.

20 g Mohn und

1 Schnapsgläschen Rosenwasser dazu geben.

Die Masse kurz aufkochen und vom Herd nehmen.

2 Eigelb mit

1 Esslöffel gesiebtem Puderzucker schaumig schlagen. Von der heißen Sahnemischung 2 Esslöffel zum geschlagenen Ei geben (zum Temperaturausgleich) und dann die ganze Eimasse zur Sahne. Alles gut auf der heißen Herdplatte gut miteinander verrühren. Achtung! Die Masse darf jetzt nicht mehr kochen, denn sonst gerinnt das Eigelb.

Die fertige Masse muss jetzt vollständig abkühlen. Danach gibt man sie entweder in eine Eismaschine oder friert sie in einer Dose ein und rührt jede halbe Stunde um, bis die Eiscreme die gewünschte Konsistenz hat.

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Apfel-Birnen Crumble

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

2 Äpfel

1 Birne

2 Datteln

4 getrocknete Aprikosen

1 kleine Handvoll Rosinen

1 Esslöffel Ahornsirup

Saft von einer Orange

1/2 Teelöffel Zimt

Das Obst schälen, entkernen und klein schneiden. Das Trockenobst ebenfalls fein würfeln. Die Rosinen bleiben natürlich ganz. Mit Orangensaft, Ahornsirup und Zimt vermischen und in eine feuerfeste Form geben.

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Für die Streusel

100 g Mehl

75 g Zucker

75 g Butter

1 Päckchen Vanillezucker

krümelig verkneten.

1 Handvoll Haselnüsse und 1 Handvoll Walnüsse grob hacken und untermischen.

Nuss-Streusel-Mischung über das Obst streuen und den Crumble 30-40 Minuten bei 200°C backen.

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Jetzt nur noch Eiscreme und Crumble zusammenbringen und ab auf die Couch.

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Macht es Euch gemütlich und habt eine schöne Woche!

Markttag

Vor einer Woche habe ich meinen Papa besucht und wir haben nach langer Zeit endlich mal wieder zusammen den Markt in Enschede/Niederlande besucht. Ich liebe ja Märkte sowieso aber Märkte in einem anderen Land sind noch einmal schöner als schön 🙂

Wir haben jede Menge Fisch probiert, Obst gekostet, merkwürdiges Gemüse bestaunt und viele neue Eindrücke gesammelt. Das alles hat mich natürlich inspiriert Euch ein paar Rezepte aus den Niederlanden vorzustellen. Mit Fisch geht es los.

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Kibbelinge

Kibbelinge sind eigentlich nichts anderes als klein geschnittener Fisch in Bierteig fritiert.

Für den Bierteig

75 g Mehl

1 Ei

1/8 Liter Bier

zu einem glatten Teig verrühren und mit Salz, Pfeffer, Rosenpaprika und Chili abschmecken. Den Bierteig ca. 10 Minuten quellen lassen.

1 kg Kabeljaufilet waschen, trocken tupfen, mit Zitronensaft beträufeln, Salzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

1 Liter Öl zum Fritieren erhitzen. Wenn das Öl heiß genug ist (ein Holzstäbchen in das Öl halten – wenn Bläschen aufsteigen ist das Öl heiß genug) die Fischstücke in etwas Mehl wenden, durch den Bierteig ziehen und in dem Öl goldbraun fritieren.

Dazu sevieren die Niederländer gerne einen Zwiebel-Dip.

1 Gemüsezwiebel, gewürfelt

8 Esslöffel Sweet Chili-Sauce

miteinander verrühren und fröhlich drauflos dippen!

Und zum Nachtisch? Wie wäre es da mit einem Holländischen Apfelkuchen mit Nüssen?

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Mein Rezept ist für eine kleine Springform gedacht. Für eine normal große Form bitte die Zutatenmenge verdoppeln.

Teig

75 g weiche Butter

1 Esslöffel Zucker

1 Eiweiß

125 g Mehl

1 Prise Salz

zu einem Mürbeteig zusammenkneten und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. In der Zwischenzeit die

Apfelfüllung zubereiten.

5 Äpfel schälen, entkernen, achteln und in feine Scheiben schneiden.

1 Esslöffel Zucker

1 Esslöffel Vanillepuddingpulver

2 Esslöffel Sahne und

1 Eigelb miteinander verrühren und mit den Äpfeln mischen. Wer mag kann noch eine Hand voll Rosinen dazu geben.

Nussschicht

50 ml Sahne

50 g Butter

1 Esslöffel Zucker

1 Teelöffel Zimt

aufkochen und

200 g gemischte Nüsse hinzu geben. Kurz köcheln lassen und zur Seite stellen.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und in eine gefettete Spingform drücken. Den Rand gut hochziehen. Den Teig am Boden der Form mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Apfelmasse auf den Teig geben und leicht andrücken. Zum Schluss die Nussmasse oben drauf verteilen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C 1 Stunde backen. Sollten die Nüsse zu dunkel werden, den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken.

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Sooooo lecker, sage ich Euch! Wenn man wartet bis der Kuchen vollständig abgekühlt ist, dann fällt er beim Schneiden auch nicht so auseinander 🙂

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Ich konnte nicht so lange warten…