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Schwarzwälder Kirschtorte

Es ist Kirschenzeit! Man mag es kaum glauben, aber in all den Jahrzehnten, die ich jetzt koche und backe habe ich noch NIEMALS eine Schwarzwälder Kirschtorte gemacht. Der ideale Zeitpunkt, das zu ändern. Also gibt es heute ein Rezept dieses absolsuten Klassikers und angeblich DER Lieblingstorte Nummer eins in Deutschland.

Schwarzwälder Kirschtorte

Rezept für eine kleine Torte (Springform Durchmesser 18 cm)

Für den Teig:

3 Eier, getrennt

1 Prise Salz

10 g Zucker

75 g Mehl

30 g Kakao

Die Eiweiß mit einer Prise Salz und dem nach und nach hinzu gegebenen Zucker steif schlagen. Zum Schluss die Eigelb dazu geben und unterschlagen.

Mehl und Kakao mischen und über die Eimasse sieben. Mit einem Schnebesen unterheben.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen und den Teig in der Form verteilen. Den Bisquit ca. 15 Minuten backen. (mit Stäbchenprobe testen). Nach dem Backen den Boden vollständig auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und das Backpapier abziehen.

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Für die Füllung:

300 g Sauerkirschen, entsteint

8 schöne Kischen mit Stiel zum Verzieren

1 Esslöffel Zucker

1 Prise Zimt

1 Schuss Kirschwasser

in eine Schüssel geben und am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Am nächsten Tag die Kirschen mit ihrem Saft und der Zimtstange kurz aufkochen und mit etwas Stärke abbinden. Abkühlen lassen und die Zimtstange herausnehmen.

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Den Bisquitboden zweimal durchschneiden, so dass 3 Böden entstehen. Einen Boden auf eine Tortenplatte legen.

750 ml Sahne mit

3 Päckchen Sahnesteif

3 Teelöffel Vanillezucker steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit Sternentülle füllen.

Auf den unteren Tortenboden am äusseren Rand einen Ring Sahne spritzen. In der Mitte dei Kirschen verteilen. Zweiten Boden draufsetzen und gut mit Kirschwasser besprenkeln  – man soll’s schon schmecken :). Nun eine Schicht Sahne und zum Schluss den letzten Boden oben drauf legen. Die Torte komplett mit Sahne bestreichen und verzieren. Ich habe zum Verzieren schwarze Süßkirschen in Kuvertüre getaucht, trocknen lassen und etwas Bitterschokolade über meine Torte geraspelt.

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Jetzt heißt es wieder einmal – getreu dem Motto „kein Sonntag ohne Kuchen“ – ab in den Garten und die Früchte des Sommers genießen! Dieses Mal in einer kleinen, feinen Torte!

Habt einen traumhaften Sonntag!

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Erdbeereis-Gugel

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Heute habe ich wieder ganz schnelle und gesunde kleine Eisgugel für Euch 🙂

Aus gerade mal zwei Zutaten blitzschnell gezaubert ist dieses Erdbeereis wohl der beste Beweis: die einfachsten Sachen sind immernoch die Besten!

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Erdbeereis-Gugel

1 kg Erdbeeren

Agavendicksaft nach Geschmack

Die Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und mit so viel Agavendicksaft pürieren, wie es Euch am besten schmeckt. Das Erdbeerpüree in kleine Förmchen füllen und einfrieren. Fertig! Das war’s schon.

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Das Naschwerk auf einen Teller stürzen und vernaschen!

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Ich wünsche Euch frohe Pfingsten und einen erdbeerigen Restsommer!

 

Labskaus

Ahoi, Ihr Leichtmatrosen! 🙂 Heute gibt es Labskaus! Mein Herz ist irgendwie noch in Hamburg, da muss einfach nordische Küche auf den Teller.

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Ich verrate Euch heute das original Labskaus-Rezept von Onkel Karl. Mein Uronkel, ein echter Hamburger Jung und – Schiffskoch! Ein echter Smutje also!

Onkel Karls Labskaus

500 g gepökeltes Rindfleisch

1 kg mehligkochende Kartoffeln

1-2 Zwiebeln

1 Rote Beete

1 Lorbeerblatt

1 Nelke

1/2 Teelöffel Pfefferkörner, zerdrückt

5 Wacholderbeeren, zerdrückt

1 Tasse Rote Beete Saft

2 Sardellen

Das Fleisch mit den Gewürzen, der Roten Beete und dem Rote Beete Saft in 800 ml Wasser ca. 90 Minuten gar köcheln. Das Fleisch und die Rote Beete aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Die geschälten, in Stücke geschnittenen Kartoffeln in die Fleischbrühe geben und ebenfalls gar kochen. Wenn die Kartoffeln gar sind, die Fleischbrühe abgießen – aber nicht weggießen! Das etwas abgekühlte Fleisch mit den Sardellen und der roten Beete durch einen Fleischwolf drehen. Die Kartoffeln zerstampfen. Das durchgedrehte Fleisch mit den Kartoffeln mischen und eventuell etwas von der Brühe wieder hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu gibt es traditionell einen Rollmops, ein Spiegelei, Gewürzgurke und eingelegte Rote Beete.

Wenn Euch dieses Rezept zu umständlich ist, könnt Ihr auch das gepökelte Rindfleisch durch Corned Beef ersetzen. Dann geht’s so:

Schnelles Labskaus

750 g mehligkochende Kartoffeln, geschält und in Stücke geschnitten

1 Rote Beete, geschält und in Stücke geschnitten

1 Lorbeerblatt

1 Nelke

1/ Teelöffel Pfefferkörner, zerdrückt

4 Wacholderbeeren, zerdrückt

1 Tasse Rote Beete Saft

1 Tasse Gemüsebrühe

1 Dose Corned Beef (325 g)

2 Sardellen

Die Kartoffeln und die Rote Beete mit den Gewürzen, Rote Beete Saft und der Brühe gar kochen. Gewürze am Besten in ein Gewürzei geben, dann lassen sie sich später leichte wieder entfernen.

Wenn die Kartoffeln und Rote Beete weich sind, die Gwürze herausnehmen, das Kochwasser abgießen und auffangen. Kartoffeln und Rote Beete zerstampfen und mit dem Corned Beef vermischen. Eventuell etwas vom Kochwasser wieder hinzufügen, je nach gewünschter Konsistenz. Die Sardellen ganz klein schneiden und unterrühren. Das Labskaus mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den gewohnten Beilagen toppen.

Dieses Rezept geht um einiges schneller als das oben genannte und lohnt sich auch für kleinere Mengen.

Guten Appetit und eine schöne Woche! Ahoi!

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Hamburgs bester Streuselkuchen

Blechkuchen

Am vergangenen Wochenende war ich endlich wieder in Hamburg zu Besuch – eine meiner Lieblingsstädte. Ich mag einfach dieses “hanseatische“. Die Elbe, den Hafen, kreischende Möwen, Schietwetter – dann wieder Sonnenschein, Wolken, Wind, Schiffe und überall Anker 🙂

Elbphilharmonie

Vor Antritt meiner kleinen Reise wurde mir nahegelegt unbedingt das „Petit Café“ in Eppendorf aufzusuchen um dort einen Streuselkuchen zu probieren. So etwas muss man mir als Foodie natürlich nicht zweimal sagen! Also, getreu dem Motto: „kein Sonntag ohne Kuchen!“ bin ich mit meiner Tochter am vergangenen Muttertag dort hin gepilgert. Bei strahlend blauem Himmel konnten wir draußen einen kleinen Tisch ergattern und den fabelhaften Apfel-Streuselkuchen genießen. Und was soll ich sagen? Ich habe ja schon einige Apfelkuchen verdrückt in meinem Leben – aber dieser? Unschlagbar köstlich! Diese Streusel! Ein süßer knuspriger Traum – ofenwarm.

Wieder zuhause, habe ich mich gleich an die Rezeptrecherche gemacht und – leider nix gefunden. Vor mir haben schon einige versucht diesen Apfeltraum nachzubacken aber wirklich überzeugt hat mich leider keines der gefundenen Rezepte. Also habe auch mich in meine Versuchsküche begeben und optimistisch drauflos gebacken. Das Ergebnis? Ganz sicher nicht so gut wie das Original – aber nah dran!

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Ich gebe Euch einfach mal mein Rezept und Ihr probiert es einfach mal aus…

Apfel-Streuselkuchen à la Hamburg

250 g Mehl Type 550

1 Päckchen Trockenhefe

3 Eigelb

1 Esslöffel Zucker

1 Prise Salz

60 g zerlassene Butter

1/8 Liter warme Milch

zu einem Teig verrühren und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

4 Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Saft einer halben Zitrone und 1 Teelöffel Vanillezucker vermengen und etwas durchziehen lassen.

Wenn der Teig sich etwa verdoppelt hat, ihn nochmals mit etwas Mehl gut durchkneten bis er nicht mehr klebt. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen und auf ein gebuttertes Backblech legen. Nochmals eine halbe Stunde ruhen lassen. Anschließend die Apfelstückchen darauf verteilen.

Für die Streusel

100 g Mehl

100 g Puderzucker, gesiebt

100 g zerlassene Butter

1 Prise Salz

2 Messerspitzen Natron

miteinander verrühren. Es entstehen so keine herkömlichen Streusel, sondern eher ein Teig der später zu einer schönen Kruste wird. Diesen Streuselteig als kleine „Fladen“ auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 160°C für 40 Minuten backen. Nach dieser Backzeit den Kuchen direkt mit etwas Puderzucker bestreuen und mit zerlassener Butter bestreichen. Jetzt nochmals für 12 – 15 Minuten bei 175°C Oberhitze im Ofen fertig backen. Ein bisschen Zimt oben drauf, noch warm mit frischer Schlagsahne servieren und an Hamburg denken…

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Solltet Ihr auch einmal in Hamburg sein, empfehle ich Euch auf jeden Fall einen Besuch im

„Petit Café“
Hegestraße 29
20249 Hamburg

der Kuchen ist eine Reise wert!

Gar nicht spießig

Endlich lacht die Sonne vom Himmel und die Nahrungsaufnahme kann wieder draußen stattfinden. Es darf gegrillt werden! Wem aber die marinierten Steaks vom Metzger nebenan den ganzen Sommer über zu langweilig sind, dem kann jetzt geholfen werden. Das Motto lautet: Auf die Spieße – fertig los! Wir machen Schaschlik – und zwar jeder seinen eigenen.

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Man nehme: die größte Schüssel die im Haushalt zu finden ist und fülle diese mit allen Leckereien die man auf ein Holzstäbchen auffädeln kann.

Schale

1 Handvoll Cherry-Tomaten

1 kleine Zucchini, in Scheiben geschnitten

1 Handvoll getrocknete Aprikosen

1 Handvoll eingelegte Chilischoten

1 Handvoll Halloumiwürfel

1 Handvoll Schafskäsewürfel

1 rote Paprikaschote, in mundgerechte Stücke geschnitten

1 Handvoll Champignons, halbiert

1 Maiskolben, in Scheiben geschnitten

1 Karotte, in lange Streifen gehobelt

2 Zwiebeln, geachtelt

2 Äpfel, in Stücke geschnitten und mit Zitronensaft beträufelt (damit sie nicht braun werden)

Durchwachsener Speck, in Scheiben geschnitten

Bratwürstchen, in mundgerechte Stücke geschnitten

Geflügelleber, gewaschen und trocken getupft

…und was Ihr sonst noch mögt…

Hackbällchen oder marinierte Fleischwürfel…

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Bei mir gibt es in Stücke geschnittene Hähnchenbrustfilets in einer Marinade aus etwas Olivenöl, Kreuzkümmel und rotem Masala.

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Außerdem habe ich

500 g Rinderfilet, in mundgerechte dünne Scheiben geschnitten

500 g Schweinelende, in dünne Scheiben geschnitten

1 gestrichenen Teelöffel Salz

½ Teelöffel Pfefferkörner, grob zerstoßen

½ Teelöffel Koriandersamen, grob zerstoßen

½ Teelöffel getrockneten Rosmarin

½ Teelöffel getrockneter Thymian

1 Teelöffel Kurkuma

2 Lorbeerblätter

2 Zwiebeln, geviertelt

1 Zitrone, Saft und abgeriebene Schale

100 ml Olivenöl

am Vortag in einer Schüssel gut miteinander vermengt und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Mengenangaben sind natürlich variabel. Reste können am nächsten Tag jedoch sehr schön zu einem bunten Ragout verarbeitet werden. Hierfür einfach alles außer dem Käse in etwas Öl anbraten, Schaschlik-Sauce hinzufügen und alles eine halbe Stunde köcheln lassen.

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Aber – kein Schaschlik ohne Schaschlik-Sauce! Hierfür

2 Esslöffel Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen.

2 Zwiebeln, sehr fein gewürfelt in dem Öl glasig dünsten.

1 große rote Paprikaschote, ebenfalls sehr fein gewürfelt mit anschwitzen. Das Gemüse sollte nicht braun werden. 2 Esslöffel Tomatenmark hinzufügen und kurz mit anbraten. Es sorgt für die Bindung der Sauce. 500 g passierte Tomaten, 8 Spritzer Worcestersauce, 10 Spritzer Tabasco, 1½ Teelöffel Currypulver und 3 Esslöffel Agavendicksaft dazu geben und die Sauce kurz aufkochen. Alles mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Am besten die Schaschlik-Sauce auch einen Tag vorher zubereiten und kalt stellen. So kann sie über Nacht ihren Geschmack voll entfalten.

Schaschlik_3

Ja und dann kann auch schon nach Herzenslust aufgespießt werden. Jeder bestückt seinen Schaschlik nach seinem ganz persönlichen Geschmack. Mit oder ohne Fleisch, mit oder ohne Obst, mit ganz viel Fleisch und ganz ohne Gemüse….wie auch immer J. Ich verspreche Euch, am Ende dieser Mahlzeit sind ALLE Gäste, ob groß oder klein satt und zufrieden.

Guten Appetit! Feiert den Frühsommer!

Quarkauflauf mit Rhabarber

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Kein Sonntag ohne Kuchen! – oder Quarkauflauf 🙂

Ich weiß ja nicht was Ihr dazu sagt aber ich liiieeeebe Rhabarber. Rhabarber ist so ein Gemüse – ja Gemüse, kein Obst – das liebt man oder man hasst es. Dazwischen gibt’s nichts. Ich habe heute mal wieder ein uraltes Rezept rausgekramt und ich verspreche Euch, es lohnt sich es nachzubacken. Mit oder ohne Rhabarber.

Rhabarber

Quarkauflauf mit Rhabarber

500 g geputzten Rhabarber, in Stücke geschnitten und mit 2 Esslöffel Zucker und gemahlener Vanilleschote etwa 1/2 Stunde durchziehen lassen.

3 Eier trennen und die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die Eigelb in einer Rührschüssel mit 125 g Zucker, 750 g Sahnequark, 1 Prise Salz, 1 Teelöffel Vanillezucker, 100 g Weichweizengrieß und der abgeriebenen Schale einer Bio-Orange verrühren. Das steif geschlagene Eiweiß und den durchgezogenen Rhabarber unter die Quarkmasse heben. Alles in eine ausgebutterte Kastenform schütten und 50 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 175°C goldbraun backen.

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Warm oder kalt mit Puderzucker und ein paar frischen Erdbeeren genießen. Yummy!!!

Statt Rhabarber kann man natürlich jedes andere Obst nehmen oder einfach gar keins.

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Habt noch einen süßen Sonntag!

Mango-Nicecream

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Heute habe ich ein absolutes Blitzrezept für Euch. Am Tag der Arbeit einfach mal ganz faul sein :). Es besteht gerade einmal aus zwei Zutaten, ist frisch und gesund, darüber hinaus absolut vegan, laktose- und glutenfrei. Ach ja, clean, farbstoff- und industriezuckerfrei auch noch. Habe ich etwas vergessen? Jaaa! Es schmeckt! Die Rede ist von Mango-Nicecream. Das Internet ist voll mit Nicecream-Rezepten, aber dieses hier gefällt mir einfach am Besten, also teile ich es mit Euch.

Mango

Mango-Nicecream

2 große, reife Mangos, geschält, in Stücke geschnitten und am Vortag eingefroren

2 reife Bananen, geschält, in Scheiben geschnitten und ebenfalls am Vortag eingefroren

Das gefrorene Obst in einen Mixer geben und ca. eine halbe Stunde antauen lassen. Alles zu einer cremigen Masse zusammen mixen – fertig! Ich sag’s Euch – sooooo lecker!! Ein Traum!

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Ich wünsche Euch einen schönen 1. Mai mit viel Zeit zum Genießen! Macht’s Euch leicht!

 

 

Katies Frühlingscurry

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Nachdem ich gestern den ganzen Tag auf der Yoga World in Stuttgart zugebracht habe – Ayurvedisches Essen gegessen habe, alle Sorten veganes Eis von ice Date gekostet habe, „Kick Ass Yoga“ mit der bezaubernden Jelena Lieberberg praktizieren durfte (jaaaaaa 🙂 ich habe Muskelkater!) und leckere roh-vegane Törtchen probiert habe da dachte ich mir: heute ist ein guter Tag diesen Lebensstil fortzusetzen. Also, her mit den indischen Gewürzen und dem frischen Gemüse! Es gibt ein köstlich duftendes Frühlingscurry mit Basmatireis.

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Katies Frühlingscurry

1 Esslöffel Kokosöl in einem Wok erhitzen.

1 Teelöffel schwarze Senfsaat

1 Teelöffel Kurkuma (Pulver oder frisch gerieben)

1 Teelöffel gemahlenen Koriander

1 Teelöffel gemahlene Bockshornkleesamen

1 Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel

1 Teelöffel Fenchelsaat

im heißen Kokosöl anschwitzen.

1 Knoblauchzehe, in feine Scheiben geschnitten

1 rote Chilischote, fein gewürfelt

1 etwa 2 cm großes Stück frischen Ingwer, ebenfalls fein gewürfelt

4 Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten

hinzufügen und kurz mit anbraten.

Etwas abgeriebene Zitronenschale dazu geben.

1 Dose Kokosmilch (400 g) dazu gießen und alles kurz aufkochen.

2 Hände voll Romanesco-Röschen

8 Stangen frischen weißen Spargel, geschält und in Stücke geschnitten

1 Hand voll Zuckerschoten, geputzt und halbiert

1 Tasse Tiefküherbsen in die Currysoße geben und gar ziehen lassen.

Mit Salz, Pfeffer, etwas Agavendicksaft und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Fertig! Basmatireis dazu servieren und ein paar trocken geröstete Mandelblättchen oben düber streuen.

Frisch, gesund, vegan, clean, ohne Industriezucker, gluten- und lactosefrei 🙂

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Tut Euch was Gutes und habt eine schöne Woche!

Falsche Häschen mit Widkräuter- und Kohlrabisalat

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Bei den vielen süßen Schokohasen kann man durchaus mal etwas herzhaftes vertragen. Bei mir gibt es dieses Jahr Ostern mal den Klassiker „Falscher Hase“ im Miniformat. „Falsche Häschen“ also. Dazu einfach Wildkräutersalat, verschiedene bunte Kressesorten und Salat aus frischem Kohlrabi. Frühling pur!

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Falsche Häschen (Rezept für 6 kleine Hackbraten)

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

500 g gemischtes Hackfleisch

1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt

1 Esslöffel Senf

2 Esslöffel Paniermehl

1 Ei

Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und getrockneten Majoran nach Geschmack

Alle Zutaten gut miteinander vermengen. Eine etwa 1 cm dicke Schicht der Hackfleischmasse in je eine von 6 kleinen Kastenformen drücken. Wer keine Kastenformen hat, der formt einfach 6 kleine Ovale von ca. 10 – 12 cm Länge.

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12 Wachteleier, hart gekocht nun zu jeweis zwei auf den Hackfleischboden legen. Mit einer weiteren Schicht Hackfleisch zudecken und die kleinen Hackbraten gut zusammendrücken, damit sie später nicht auseinander fallen.

3 Scheiben Schinken halbieren und auf die kleinen Falschen Hasen legen. Noch auf jeden ein kleines Lorbeerblatt  und ein paar Tropfen Öl und schon geht es für 45 – 50 Minuten ab in den vorgeheizten Backofen.

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In der Zwischenzeit den Salat putzen und eine Vinaigrette zubereiten.

Für den Kohlrabisalat

2 Esslöffel saure Sahne

1/2 Teelöffel Salz

frisch gemahlenen Pfeffer

1 Teelöffel Senf

2 Teelöffel geriebenen Meerrettich

1 Teelöffel Agavendicksaft zu einer Soße verrühren.

1 Kohlrabi schälen und als Stifte in die Soße hobeln. Durchziehen lassen, bis die „Falschen Häschen“ fertig sind.

Zum Servieren die Wildkräuter mit der Vinaigrette vermengen und mit dem Kohlrabisalat, der Kresse und ein paar feinen Radieschenscheiben auf Tellern anrichten. „Falsches Häschen“ dazu – guten Appetit!

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Und was sagt unser „echtes Häschen“ dazu?

Rufus

„Fein!“ Immer gut, wenn es KEINEN Hasenbraten gibt 🙂

Ostern

Ich wünsche Euch noch wunderbare, fröhliche Restostern! Macht es Euch schön!

 

Ein Besuch im Elsaß und Macarons

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Ein Besuch im Elsaß hat mich ermutigt, mich endlich einmal an das Backen der kleinen, feinen Macarons zu wagen. Da ich direkt an der Grenze zu unserem wunderschönen Nachbarland Frankreich wohne und kürzlich feststellte, dass ich viiiieeeel zu selten einen Ausflug dorthin mache – habe ich das mal kurzerhand geändert und bin los! Frühling im Elsaß! Genauer – in Wissembourg.

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Ich habe also meinen freien Samstag nicht traditionell mit Putzen verbracht, sondern einfach mal mit einen Bummel durch dieses hübsche mittelalterliche Städtchen an der Lauter. Und was soll ich Euch sagen? Das mache ich jetzt öfter. Es war herrlich. Die Sonne schien, die ersten Knospen sprießten und ich habe mich gefühlt wie im Urlaub, obwohl ich eigentlich Zuhause war. Glück kann so einfach gehen. Aber schaut selbst. Ich habe Euch ein paar „Urlaubsbilder“ mitgebracht 🙂

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Hübsch, gell? Fahrt doch mal hin!

Aber nun zum Essen, schließlich sind wir hier ein Foodblog! Kulinarisch hat Frankreich ja einiges zu bieten, das ist hinreichend bekannt. Was aber Kuchen, und Törtchen angeht – ein Traum!

Selbstverständlich gehört zu einem Besuch in Wissembourg ein Café au lait bei Rebert, der allerbesten Pâtisserie der Stadt. Natürlich nicht ohne Törtchen 😉 Hier seht ihr meins…

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Nochmal das Gleiche bitte!

Beim Rausgehen fiel dann mein Blick auf die appetitlich bunten Macarons. Und da stand das Blogrezept für diese Woche fest!

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Macarons

Wie aufregend! Man hört ja immer wieder von Backunfällen in Bezug auf diese kleinen Leckerbissen aber wenn man sich etwas Zeit nimmt und in aller Ruhe vorgeht – dann klappt’s! Wichtig ist auch, sich genau an das Rezept zu halten.

100 g Mandelmehl (ich habe meins in Frankreich gekauft. Wenn Ihr gemahlene Mandeln aus dem deutschen Supermarkt nehmt, mixt die Mandeln mit dem Puderzucker zusammen nochmal ganz fein und gebt alles durch ein feines Sieb)

150 g Puderzucker

75 g Eiklar

1 Prise Salz

20 g Zucker

Lebensmittelfarbe in Deiner Lieblingsfarbe (am Besten als Pulver)

Das Eiweiß mit der Prise Salz aufschlagen und nach und nach den Zucker hinzufügen. Wenn das Eiweiß gut steif geschlagen ist, die Lebensmittelfarbe mit unterschlagen.

Das gesiebte Mandelmehl und den gesiebten Puderzucker unter den Eischnee ziehen. Der Macaronteig sollte vom Löffel fließen, dann ist er richtig. Den Teig nun mit einem Spritzbeutel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Immer schön gleich große Punkte in gerader Anzahl auf das Blech setzen.

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Anschließend die Macarons eine halbe Stunde, besser 40 Minuten stehen lassen, damit sie eine Haut bilden können. Diese ist wichtig, damit Eure Macarons später diese schöne glatte Oberfläche bekommen und beim Backen das „Füßchen“ bilden.

Nach der Ruhephase die Macarons 12-14 Minuten bei 160°C backen.

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Ja, und so sehen sie dann aus, wenn alles gut gelaufen ist. Außen knusprig, innen weich wie Marzipan.

Gefüllt habe ich meine Macarons mit einer Creme aus 50 g Butter, 100 g Frischkäse, ein Spritzer Zitronensaft, etwas gemahlener Vanilleschote und 1 Esslöffel Puderzucker. Davon habe ich mit einem Spritzbeutel einen Kringel auf ein Macaron gespritzt und in die Mitte einen kleinen Klecks Himbeergelee gegeben. Einen zweiten Macaron oben drauf setzen und genießen!

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Habt eine entspannte Woche! Küsschen rechts, links, rechts (so üblich im Elsaß) 😀