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Spargeltorte mit Stern

Ausmisten und Aufräumen fördert ja so manches Mal lange vergessene Schätze zu Tage. Bei meiner kürzlich unternommenen Großrazzia im heimischen Büro fiel mir die handsignierte Speisekarte aus dem Jahr 1999 von Maler und Koch Franz L. Lauter in die Hände.

Die Karte, eher ein riesiges Buch im Format einer Tageszeitung, als eine gewöhnliche Speisekarte, enthält neben der damaligen Speisenauswahl auf der letzten Seite, zahlreiche großformatige Drucke des Künstlers. Zudem verrät der mehrfach ausgezeichnete Sternekoch darin einige Rezepte für köstliche Menüs zum Nachkochen. Aufgebaut wie ein Kalender, gibt es für jeden Monat einen anderen wunderbaren Menüvorschlag, passend zur jeweiligen Jahreszeit.

„Schneebesen“ 1996 (Ausschnitt) Originalmaße: 100 x 80 cm Acryl auf Leinwand · Franz L. Lauter

Da musste ich mir natürlich direkt mal zwei Rezepte aussuchen, um sie mit Euch zu teilen.

Es gibt noch einmal Spargel und Rhabarber. Die Zeit ohne diese beiden Lieblingsgemüse kommt schnell genug und dauert wieder viel zu lange.

Ich kombiniere Franz L. Lauter’s Spargeltorte mit einem blumigen Wildkräutersalat und sein vorzügliches Rhabarberragout mit kleinen westfälischen Mini-Pfannenpickert. Das passt sehr gut zusammen, wie ich finde.

Spargeltorte frei nach Franz L. Lauter mit Wildkräutersalat

Spargeltorte

Zutaten für eine kleine 18er Springform:

1 Teelöffel Butter zum Einfetten der Form

1 Esslöffel Paniermehl zum Ausstreuen der Form

400 g Spargel

4 Eier

60 g Mehl

1 Teelöffel Backpulver

100 g Mandeln, gemahlen

1 Prise Zucker

Salz, Pfeffer

2 Esslöffel Mandelblättchen

Zubereitung:

Den Spargel schälen, in etwa 1 cm große Stücke schneiden und beiseite stellen. Den Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Auf den Boden einer kleinen Springform (18 cm) ein Stück Backpapier einspannen, den Rand der Form mit etwas Butter einfetten und mit dem Paniermehl bestreuen.

Zwei Eier in eine Schüssel aufschlagen und die übrigen zwei Eier trennen. Die Eigelbe zu den Eiern in die Schüssel geben und die Eiweiß separat mit einer Prise Salz steif schlagen. Anschließend die Eier mit den Eigelben, etwas Salz und Pfeffer so lange schlagen, bis eine dicke, schaumige Masse entstanden ist. Das kann einige Minuten dauern. Mandeln, gesiebtes Mehl und das Backpulver unterrühren. Ca. 2-3 Esslöffel vom Teig auf dem Boden der Form verstreichen. Den Eischnee und die Spargelstückchen unter den restlichen Teig heben und ebenfalls in der Springform verteilen. Die Mandelblättchen darüber streuen und die Spargeltorte im vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Wildkräutersalat

Zutaten:

2 Handvoll frische Wildkräuter

1 Handvoll Brunnenkresse

½ Avocado

Saft einer halben Zitrone

1 Teelöffel Dijon-Senf

Salz, Pfeffer

etwas Agavendicksaft

1 Prise Chili

etwas Wasser, falls das Dressing zu breiig ist

ein paar essbare Blüten

Zubereitung:

Salat und Brunnenkresse putzen und in eine Schüssel geben. Avocado, Zitronensaft, Senf und die Gewürze in einem hohen Becher pürieren. Eventuell etwas Wasser hinzufügen, falls die Masse noch zu dick ist. Mit Salz, Agavendicksaft und Chili abschmecken. Das Dressing behutsam mit dem Salat vermischen. Mit den Blüten verziert zur warmen Spargeltorte servieren.

Wer nicht auf Fleisch verzichten möchte, holt sich einfach ein, zwei Scheiben Schinken aus dem Kühlschrank.

Rhabarberragout frei nach Franz L. Lauter mit westfälischen Mini-Pfannenpickert

Rhabarberragout

Zutaten:

300 g Rhabarber, geschält und in ca. 2 cm große Stücke geschnitten

150 g Zucker

2 Esslöffel trockenen Weißwein (oder Zitronensaft)

1 Zimtstange

½ Vanillestange, ausgekratzt

etwas Zitronenschale

1 Esslöffel Vanillepuddingpulver und etwas Zitronensaft zum Abbinden

Zubereitung:

Den Rhabarber mit Zucker, Zimtstange, Vanilleschote, Wein/Zitronensaft und der Zitronenschale in einem Kochtopf mischen und etwa eine halbe Stunde ziehen lassen, so dass sich Saft bildet. Das Ragout kurz aufkochen. Die Rhabarberstücke, Zimtstange und Vanilleschote aus dem Sud nehmen. Vanillepuddingpulver mit etwas Zitronensaft glattrühren, in den kochenden Rhabarbersaft geben und kurz aufkochen lassen. Sobald die Masse abgekühlt ist, den Rhabarber wieder dazu geben.

Mini-Pfannenpickert

Zutaten:

250 g Mehl

1 Teelöffel Trockenhefe

1 gestrichener Teelöffel Salz

500 g Kartoffeln, geschält und fein gerieben

1 Ei

60 ml warme Milch

125 g Rosinen

Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

Mehl, Hefe, Rosinen und Salz in einer Schüssel mischen. Die geriebenen Kartoffeln mit Ei und Milch verrühren. Die Kartoffelmasse zum Mehl geben und alle Zutaten gründlich miteinander verkneten. Den Teig mit einem Küchenhandtuch abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Ich habe meine Poffertjes-Pfanne genommen, eine „normale“ tut’s aber auch. Mit einem Teelöffel kleine Teigportionen zu Mini-Pfannkuchen ausbacken.

Die Mini-Pfannenpickert noch heiß mit dem Rhabarberragout servieren.

Franz L. Lauter malt und kocht heute in Nordkirchen. Das Restaurant „Venus“ im Schloss Nordkirchen lädt endlich wieder zum Genießen ein!

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Cordon bleu vom Rumpsteak

Cordon bleu vom Rumpsteak mit gebratenem grünen Spargel, Rotweinkartoffeln
und einer blitzschnellen Sauce Bernaise. Herz, was willst du mehr? Dessert? Ok. Marinierte Cantuccini mit Espresso-Mascarpone.

Von Herzen ein frohes Pfingstfest wünsche ich! Auch in diesem Jahr findet es ja eher in kleinerem Rahmen statt, was aber nicht heißt, dass nicht trotzdem lecker essen möchten!

Mein diesjähriger Pfingstgruß aus der Küche läßt sich prima vorbereiten und geht verhältnismäßig schnell. Alle Rezepte sind für vier Personen ausgelegt. Also – lasst uns kochen!

Rotweinkartoffeln

Zutaten:

4 mittelgroße Kartoffeln, geschält und geviertelt

8 Schalotten, geschält und längs halbiert

1 Esslöffel Olivenöl

1 halbe Knolle frischen Knoblauch

2 Zweige frischen Rosmarin (oder 1/2 Teelöffel getrockneten)

4 Zweige frischen Thymian (oder 1/2 Teelöffel getrockneten)

1 Esslöffel brauner Zucker

1 Scheibe Zitrone (ich habe einfach das Endschtück der Zitrone für das Getränk genommen)

schwarzer Pfeffer, grob gemörsert

Salz

300 ml trockener Rotwein

Zubereitung:

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Kartoffelviertel, Schalottenhälften, Knoblauch und Kräuter dazu geben und anbraten, bis die Kartoffeln leicht Farbe bekommen haben. Den Zucker darüberstreuen und leicht karamellisieren. Mit dem Rotwein ablöschen, Salz und Pfeffer hinzu geben und die Kartoffeln ca. 20 Minuten im Rotwein gar köcheln lassen. Hin und wieder umrühren, so dass der Rotwein auch überall hinkommt und die Kartoffeln sich gleichmäßig rot färben.

Und ja – sie schmecken so, wie sie aussehen! 😊

Cordon bleu vom Rumpsteak

Zutaten:

2 Rumpsteaks

4 Scheiben rohen Schinken (welcher Euch am besten schmeckt)

2 Scheiben Bergkäse

1 Ei + das Eiweiß von der Sauce Bernaise

2 Esslöffel Mehl

3-4 Esslöffel Pankomehl

Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:

In die Rumpsteaks der Länge nach eine Tasche schneiden. Das Fleisch auseinander klappen. Je zwei Scheiben Schinken und eine Scheibe Käse hineinlegen und wieder zuklappen, so dass von der Füllung nichts rausguckt.

Das Ei in einen tiefen Teller schlagen und kurz verkleppern. Mehl und Pankomehl auf einen flachen Teller schütten. Die fertig gefüllten Rumpsteaks zuerst im Mehl wenden. Überschüssiges Mehl leicht abklopfen. Anschließend durch das Ei ziehen und im Pankomehl wälzen. Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und die Rumpsteaks ca. 3-4 Minuten von jeder Seite golbraun braten. Wenn sie fertig sind, die Cordons bleus aus der Pfanne nehmen und warmstellen.

1 kg geputzten grünen Spargel in der gleichen Pfanne garbraten. Leicht salzen.

Blitzschnelle Sauce Bernaise

Zutaten:

1 Eigelb

1 Spritze Zitronensaft

1 Teelöffel Dijonsenf

1 Esslöffel Crème fraîche

1 Teelöffel Zucker

1/2 Teelöffel Estragon, getrocknet

1 Teelöffel Kerbel, getrocknet

Salz

Pfeffer

100 g zerlassene Butter, etwas abgekühlt

Zubereitung:

Eigelb, Zitronensaft, Senf, Crème fraîche, Zucker, und die Kräuter in den hohen Becher vom Pürierstab geben. Den Pürierstab auf dem Boden des Bechers abstellen und pürieren. Währenddessen die geschmolzene Butter in einem feinen Strahl nach und nach hinzugießen. Eine schöne Sauce Bernaise entsteht – fast von alleine. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Rumpsteaks schräg halbieren und je eine Hälfte mit Spargel, Rotweinkartoffeln und der Sauce anrichten. Guten Appetit!

Marinierte Cantuccini
mit Espresso-Mascarpone

Zutaten:

12 Cantuccini

Saft von einer Orange

4 Esslöffel Orangenlikör (optional)

250 g Mascarpone

2 Esslöffel Joghurt

2 Esslöffel Zucker

1 Espresso, erkaltet

Kakao zum Bestreuen

Zubereitung:

Jeweils drei Cantuccini grob zerteilt in ein Dessertglas legen. Den Orangensaft, gemischt mit dem Orangenlikör auf die vier Gläser über den Cantuccini verteilen.

Mascarpone mit Joghurt, Zucker und dem Espresso verrühren. Diese Creme über die marinierten Cantuccini in die Gläschen füllen. Das Dessert ca. 15 Minuten durchziehen lassen und mit etwas Kakao bestreut servieren.

Ich wünsche Euch frohe, genussvolle Feiertage!

Rhabarber-Baiser Kuchen

Wie jedes Jahr führt auch in diesem Frühling kein Weg am Rhabarber vorbei. Es gibt einen fluffigen Rhabarber-Baiser Kuchen in dem sich unter dem Rhabarber eine zarte Mandelcreme versteckt.

Außerdem habe ich festgestellt, dass ich Euch noch gar nicht die Geschichte von der Rhabarberbarbara erzählt habe. Das hole ich hiermit nach! 😀

Rhabarber-Baiser Kuchen

für eine kleine 18er Springform oder zwei 12er Springformen

Zutaten für den Mürbeteigboden:

150 g Mehl

100 g Butter

1 Eigelb

1 Prise Salz

2 Teelöffel Vanillezucker

Zubereitung:

Ein Backpapier in die Springform spannen und den Rand der Form einfetten. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, in Folie einwickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig in die Form drücken und einen Rand hochziehen. Den Teigboden mehmals mit einer Gabel einstechen.

2 Stangen Rhabarber schälen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Zutaten für die Mandelcreme:

2 Eigelb

75 g Zucker

50 g Mandeln, gemahlen

ein paar Tropfen Bittermandelöl

2 Esslöffel Rosenwasser

Zubereitung:

Die Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Mandeln, das Bittermandelaroma und das Rosenwasser unterrühren. Die Masse gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden verstreichen. Den Rhabarber darauf verteilen.

3 Eiweiß mit 150 g Zucker sehr steif schlagen und auf den Rhabarber häufen. Wer mag kann noch ein paar Mandelblättchen oben drüber streuen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofenbei 200°C 30 Minuten backen. Immer mal wieder nach ihm schauen, denn die Baisermasse sollte nicht zu dunkel werden. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist, den Kuchen mit Alufolie abdecken und so zugedeckt fertig backen.

Vielleicht noch ein kleiner Tipp zum Befreien des Kuchens aus der Form. Da die Baisermasse ziemlich aufgeht und dann sehr knusprig wird, lässt sich der Ring der Springform nicht mehr nach oben ziehen. Man schiebt also am geschicktesten den Kuchen nach oben aus der Form, damit die Baiserhaube heile bleibt.

Sobald der Kuchen abgekühlt ist kann er angeschnitten und verputzt werden.

Sehr gerne hätte ich Euch noch mitgeteilt, wer der Autor dieser lustigen Rhabarberbarbara-Geschichte ist. Leider habe ich jedoch nichts über ihren Ursprung herausgefunden. Falls es von Euch jemand weiß, schreibt mir gerne.

Bis dahin – lasst es Euch gut gehen!

Focaccia Blumenwiese

Bunte Blumen zum Muttertag! Nicht frisch gepflückt, dafür aber frisch gebacken.

Ein einfacher Focaccia-Teig wird nach Herzenslust mit allem verziert, was das Gemüsefach und die Vorratskammer so hergeben. Es eignen sich eigentlich sämtliche dünn geschnittenen Gemüsesorten, Kräuter, Saaten und Nüsse. Obst und Trockenfrüchte gehen selbstverständlich auch. Der Fantasie sind keine Grenzen gesezt. Ein Hoch auf die Kreativität! 🙃

Focaccia

Zutaten:

500 g Mehl Type 00 oder Type 405

300 ml warmes Wasser

15 g frische Hefe

2 Esslöffel Olivenöl

1 gehäufter Teelöffel Salz

2 Teelöffel Honig

Zubereitung:

Mehl und Salz in einer Rührschüssel mischen. Die Hefe und den Honig im warmen Wasser auflösen und mit dem Öl zum Mehl geben. Alle Zutaten mindestens 10 Minuten gut durchkneten und zu einem glatten, jedoch recht feuchten Teig verarbeiten. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt 3 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit das Gemüsefach nach geeignetem Belag für Deine Focaccia durchforsten.

Nach der Gehzeit ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig mit ein bisschen Mehl bestäuben und nochmals kurz durchkneten. Das geht am besten mit einer Küchenmaschine oder mit den Knethaken vom Handrührgerät, da der Teig immer noch sehr klebrig sein sollte. Die Teigmasse auf das Backblech geben, wieder mit etwas Mehl bestäuben und mit bemehlten Fingern in die gewünschte Form und Größe stubsten. Immer wieder mit den Fingerspitzen kleine Mulden in den Teig drücken, so lange, bis die Focaccia das richtige Format hat. Erneut mit dem Küchentuch abgedeckt eine Stunde gehen lassen.

Den Teig mit Olivenöl beträufel und nach Lust und Laune bunt belegen. Bei mir haben es Fenchel, rote und gelbe Paprika, Schnittlauch, glatte Petersilie, rote Zwiebel, Leinsaat, Kürbiskerne und rosa Pfefferbeeren auf die Wiese geschafft. Zum Schluss noch etwas grobes Meersalz darüber verteilen und für 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 230°C goldbraun backen.

Fertig! Mit einem schnellen Kräuteraufstrich ein prima Geschenk, Mitbringsel zum Grillabend oder einfach zum Selberessen.

Schneller Kräuteraufstrich

Zutaten:

1 Esslöffel weiche Butter

200 g Crème fraîche

1/2 Kästchen Kresse, frisch geschnitten

1 Esslöffel frische Petersilie, fein gehackt

1 Esslöffel frischen Dill, feingeschnitten,

1 Esslöffel frischen Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten

1/2 Teelöffel Paprika edelsüß

etwas Knoblauch, frisch und fein gehackt oder granuliert

1/4 Zwiebel, sehr fein gewürfelt oder Zwiebelpulver

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander verrühren und sofort genießen.

Ganz viel Spaß beim Nachbacken und Verschenken! Genießt das schöne Wetter und allen Müttern einen zauberhaften Muttertag!

Pasta mit Fenchel

Was ich an der italienischen Küche am meisten liebe, ist ihre Einfachheit. Wenige Zutaten und zack – lecker! Ein bisschen Olivenöl, etwas Gemüse, Knoblauch, Kräuter, ein ordentlicher Schuss Wein, Salz, Pfeffer, Zitrone und man hat eine prima Pastasauce. Und weil das alles so fix geht, habe ich heute die gewonnene Zeit genutzt und meine Pasta selber gemacht.
Pretty in Pink! 😉

Nudelteig in Pink

Zutaten:

200 g Weizenmehl Type 405

2 kleine Eier

etwas Rote Bete Saft

1 Prise Salz

Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Die Eier in einen Messbecher aufschlagen. Mit Rote Bete Saft bis 100 ml auffüllen. Eier und Saft mit einer Gabel verkleppern und zum Mehl schütten. Alle Zutaten gründlich miteinander verkneten, bis eine glatte feste Teigkugel entsteht. Sollte noch Flüssigkeit fehlen, nach und nach, immer wieder ganz wenig Rote Bete Saft dazu geben, bis der Nudelteig die richtige Konsistenz hat. Den Teig 10 Minuten kräftig durchkneten. Anschließend in Frischhaltefolie einpacken und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

Nach der Ruhezeit den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen, zu einer lockeren Rolle formen und in Streifen schneiden. Wer eine Nudelmaschine hat, hat’s da etwas leichter. Den Teig portionsweise flach walzen (nicht zu dünn) und ebenfalls in Streifen schneiden. Die Pasta bis zum Kochvorgang zum Antrocknen aufhängen oder in kleinen Häufchen locker auf ein bemehltes Tuch legen. In einem großen Topf gut gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Pasta 3-4 Minuten gar kochen.

Fenchel-Pastasauce

Zutaten:

1 Esslöffel Olivenöl

300 g Salsiccia mit Fenchel

1 Teelöffel Fenchelsaat, frisch gemörsert

1 Fenchelknolle, in feine Streifen geschnitten

1/4 frische frische Knoblauchknolle, in sehr feine Scheiben geschnitten

Schale von 1/4 Salzzitrone, fein gewürfelt oder etwas geriebene Zitronenschale (Bio)

1/2 grüne Chili, ohne Kerne, fein gewürfelt

1/8 Liter Weißwein

1/4 Liter Brühe

1 Teelöffel Zucker

Salz und Pfeffer

1/2 Bund frische Petersilie, fein gehackt

Die Salsicce der Länge nach aufschneiden und die Fleischmasse herausholen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Wurstmasse darin krümelig braten. Fenschelsaat, Fenchelgemüse in Streifen, Knoblauch und Chili dazu geben und mit anschwitzen. Mit Weißwein und Brühe ablöschen. Zucker und Zitronenschale dazu und alles so lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit sich etwa um die Hälfte reduziert hat. Gehackte Petersilie und die fertig gekochte Pasta zur Sauce in die Pfanne geben, alles gut durchschwenken und ein paar Minuten durchziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pasta auf Tellern anrichten, mit Fenchelgrün und frisch gehobeltem Parmesankäse bestreuen.
Einen kühlen Weißwein einschenken, das Leben einfach mal leicht nehmen und den Augenblick genießen. Buon appetito!

Erdbeer-Käsesahnetorte

Die Sonne lacht, die Temperaturen klettern langsam Richtung 20°C und man kann tatsächlich schon im Garten sitzen. Auch die ersten Erdbeeren gibt es schon. Was kann uns also den Sonntag mehr versüßen als eine frische, cremige ERDBEERTORTE?!

Erdbeer-Käsesahnetorte

Zutaten für die Böden (Springform 18 cm):

1 Teelöffel Butter zum Einfetten der Form

3 Eier, getrennt

2 Esslöffel warmes Wasser

100 g Zucker

75 g Mehl

40 g Speisestärke

30 g Kakaopulver

1 Teelöffel Backpulver

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Auf den Boden der Springform ein Backpapier einspannen und den Rand einfetten. Die Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und beiseite stellen. Die Eigelb in einer ausreichend großen Schüssel mit dem Zucker und dem Wasser schaumig schlagen. Den Eischnee mit einem Teigschaber vorsichtig unterziehen. Mehl, Stärke und Kakaopulver in die Eimasse sieben und ebenfalls unterheben. Den Teig in der Springform verteilen und ca. 30 Minuten backen. Den vollständig abgekühlten Boden aus der Form lösen und waagerecht in der Mitte durchschneiden, so dass man zwei gleich dicke Tortenböden erhält. Den einen Boden auf eine Tortenplatte legen und den Ring der Springform wieder darum verschließen.

Zutaten für die Füllung:

300 g Erdbeeren, püriert

500 g Magerquark

200 ml Sahne

125 g Zucker

etwas gemahlene Vanille oder Vanillearoma

8 Blatt Gelatine

Zum Verzieren:

200 ml Sahne

2 Teelöffel Vanillezucker

eine Handvoll Erdbeeren

1 Päckchen roten Tortenguss, optional

Zubereitung:

Die Gelatine einweichen. Die Sahne steif schlagen. Quark, pürierte Erdbeeren, Zucker und Vanille in einer Schüssel miteinander verrühren. Die Schlagsahne behutsam unter die Quarkmasse ziehen. Die Gelatine ausdrücken und in einem Topf auflösen. Sie sollte nicht zu heiß werden. 2-3 Esslöffel von der Quarksahnemischung für den Temperaturausgleich zur Gelatine geben, anschließend die Gelatine in die Quarksahne rühren. Die Füllung auf den vorbereiteten Boden in den Springformring gießen und den zweiten Boden oben drauf legen. Die Torte am besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. Am nächsten Tag, kurz vor dem Servieren die fertige Torte aus dem Ring lösen. Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und die Torte vollständig damit bestreichen. Ein paar Erdbeeren in Scheiben schneiden und die Torte damit belegen. Wer mag, kann noch etwas roten Tortenguss darüber verteilen. Ich habe meinen Tortenguss, statt mit Wasser, mit den übrig gebliebenen pürierten Erdbeeren gekocht. Und jetzt? – Genießen!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken, gutes Gelingen und eine zauberhafte Frühlingswoche!

Gefüllte Paprikaschoten

Inspiriert von meiner Arbeit als Foodstylistin bei Sabath Media in der vergangenen Woche, stelle ich Euch heute meine Version von gefüllten Paprikaschoten vor.

Ich liebe dieses Gemüse. Ob fruchtig knallrot, etwas herber in grün oder leuchtend gelb – ganz egal. Was die Füllung betrifft, da gibt es wohl so viele Variationen wie Köche auf dieser Welt. Letztendlich sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Rein darf, was schmeckt!

Gefüllte Paprikaschoten

Zutaten für 4 Portionen

4 frische Paprikaschoten

800 g Hackfleisch, gemischt

2 Eier

2 Esslöffel Paniermehl

1 Esslöffel scharfer Senf

1 Esslöffel Worcester Sauce

abgeriebene Schale einer Zitrone

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt

1 Teelöffel Thymian

1/2 Teelöffel Rosmarin

2 Esslöffel frische gehackte Petersilie

Salz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

etws Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:

Die Paprikaschoten waschen und mit dem Stiel der Länge nach halbieren. Kerne und weiße Häutchen entfernen. Alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten. Eine halbe Stunde durchziehen lassen. Anschließend die Paprikahälften mit der Fleischmasse füllen, so dass die Füllung flach mit dem Schnittkante abschließt. Falls vom Hack etwas übrig bleibt, einfach kleine Bällhen daraus rollen. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Paprikaschoten mit der Fleischseite nach unten darin anbraten. Fleischbällchen dazu legen und ebenfalls rundherum anbraten. Die Schoten und Bällchen aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Für die Tomatensauce:

400 g stückige Tomaten

500 g passierte Tomaten

1 Teelöffel Oregano

Salz

frisch gemahlener Pfeffer

1 Teelöffel Zucker

1 Messerspitze Zimt

Alle Zutaten für die Sauce in die Pfanne mit dem Fleischsaft geben und einmal aufkochen. Paprikaschoten und Fleischbällchen zurück in die Pfanne mit der Sauce setzen. Deckel drauf und 45 Minuten bei niedriger Hitze vor sich hin köcheln lasssen.

Tataaaaa! Fertig! Abschmecken und mit Reis sevieren!
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Statt Thymian und Rosmarin kann man auch sehr gut Minze, Rosinen und etwas Kreuzkümmel nehmen. Statt gemischtem Hack wähle man Lammhack, ein paar Datteln in die Sauce und gleich hat man ein bißchen Orient auf dem Teller.

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Kartoffelgratin mit Bärlauch

Heute stehen frische Frühlingskräuter auf der Speisekarte. Es gibt Kartoffelgratin mit Bärlauch und dazu Schottische Eier. Hierfür können letzte übrig gebliebene Ostereier Verwendung finden. Oder man macht, so wie ich, einfach neue – am liebsten weichgekocht.

Kartoffelgratin mit Bärlauch

Zutaten für ca. 3-4 Portionen:

500 g geschälte Kartoffeln, in feine Scheiben geschnitten

300 ml Milch

100 ml Sahne

40 g Butter

2 Bund Bärlauch, geputzt

1 frische Knoblauchzehe, fein gehackt

Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

3-4 Esslöffel frisch geriebenen Parmesan

Zubereitung:

Den Backofen auf 170°C vorheizen. Die Bärlauchblätter grob zerschneiden und nach und nach mit der Milch zusammen fein pürieren. Bärlauchmilch mit Sahne, Butter, Knoblauch, Gewürzen und den Kartoffelscheiben in einen Kochtopf geben. Alles einmal aufkochen und 10 Minuten sanft köcheln lassen. Immer mal wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Die Masse in eine passende Auflaufform gießen, mit geriebenem Parmesan bestreuen und 45 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun überbacken.

Schottische Eier

Zutaten:

4 gekochte Eier, gepellt

400 g gemischtes Hackfleisch

2 Teelöffel Speisestärke

1 Teelöffel scharfen Senf

2 Teelöffel Worcestershiresauce

3 frische Salbeiblätter, fein gehackt

1 Teelöffel frische Thymianblättchen, gehackt

Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

Öl zum Frittieren

1 Ei, Mehl und Paniermehl zum Panieren

Zubereitung:

Das Hackfleisch mit Speisestärke, Senf, Worcestershiresauce, den Kräutern und Gewürzen gut verkneten und eine halbe Stunde ruhen lassen. Die Hackfleischmasse in vier gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Jeweils eine Hackfleischkugel in der Hand flachdrücken, ein gekochtes Ei in die Mitte legen und mit der Hackfleischmasse ummanteln. Wenn alle Eier umhüllt sind, werden sie zuerst in Mehl gewendet, dann durch verkleppertes Ei gezogen und zum Schluss in Paniermehl gewälzt.

Jetzt können die Eier entweder 7 Minuten in einer Friteuse gebacken oder auf dem Herd in einem ausreichend großen Topf frittiert werden. Hierfür das Öl vorsichtig erhitzen. Es ist heiß genug, wenn an einem in das Öl gehaltenen Holzstäbchen kleine Bläschen aufsteigen.

Die knusprig gebackenen Eier auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen und zum Gratin servieren.

Guten Appetit und eine schöne Woche!

Gefüllter Osterkranz

Herzliche Ostergrüße von unserem Frühstückstisch! Für alle Süßschnäbel in der Runde gibt es heute ein großes Stück vom fluffigen Hefekranz, gefüllt mit feinem Marzipan und leuchtendem Blutorangengelee. Beides natürlich selbstgemacht.

Für mich gehört süßes Hefegebäck zu Ostern, wie der Christstollen zu Weihnachten. Schon die Vorbereitungen und das Backen stimmen die ganze Familie auf die Feiertage ein, spätestens wenn der verheißungsvolle Duft nach frischem Selbstgebackenem auch das letzte Zimmer erreicht hat.

Die Füllung für meinen Osterkranz und auch meine kleinen Tütchen zum Verschenken stecken in diesem Jahr voller frischem Orangenaroma.

Für alle, die mir am Herzen liegen gibt es in diesen Tagen ein paar Mini Mandel-Keksgugl. Kleine niedliche Orangen-Gugelhupfe, überzogen mit Weißer- oder Zartbitter-Schokolade. Eine unschlagbare Kombi, wie ich finde. Ausserdem gibt’s noch eine kleine Kostprobe vom Blutorangengelee.

Blutorangengelee mit Kardamom & Ingwer

Zutaten:

900 ml ausgepressten Saft von ca. 2-2,5 kg Blutorangen

2-3 cm frischen Ingwer, in Scheiben geschnitten

5 Kardamomkapseln, zerdrückt

1 kg Gelierzucker 1:1

Zubereitung:

Den ausgepressten Saft durch ein Sieb in einen ausreichend großen Topf gießen. Die Gewürze in einen Teebeutel geben, gut verschließen und in den Saft legen. Den Gelierzucker unterrühren und alles langsam unter Rühren zum Kochen bringen. Wenn die Masse anfängt sprudeld zu Kochen, beginnt die eigentliche Kochzeit von 4 Minuten. Unter ständigem Rühren 4 Minuten kochen lassen. Anschließend das Gewürzsäckchen entfernen, das Gelee in saubere Schraubverschlussgläser füllen und diese sofort verschließen.

Gefüllter Osterkranz

Zutaten:

1 Päckchen frische Hefe + 1 Teelöffel Zucker

80 g Zucker

500 g Mehl

1 Prise Salz

1/2 Teelöffel Kardamom

175 ml warme Milch

100 g ausgelassene Butter

1 Ei

Zubereitung:

Für den Osterkranz die Hefe in eine Tasse bröckeln und mit einem Teelöffel Zucker bestreut so lange stehen lassen, bis sie sich von selbst verflüssigt hat. Vielleicht hin und wieder umrühren. Zucker, Mehl, Salz und Kardamom in einer Rührschüssel mischen. Sobald die Hefe flüssig ist, kommt sie mit Milch, Butter und dem Ei zu den trockenen Zutaten. Alles mindestens 5 Minuten lang gut miteinander verkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis der Teig sich in etwa verdoppelt hat.

In der Zeit, in der der Teig geht, kümmern wir uns um die Marzipanfüllung.

Marzipan

Zutaten:

200 g gemahlene Mandeln, ohne Haut

80 g Puderzucker

1/2 Fläschchen Bittermandelaroma

3-4 Esslöffel Rosenwasser

Mandeln und Puderzucker in einem Mixer ganz fein mahlen. Nach und nach Rosenwasser und Bittermandelaroma hinzufügen, bis die richtige „Marzipan-Konsistenz“ erreicht ist. Das war schon alles. Die Masse zwischen zwei Frischhaltefolien auf ca. 60 cm Läge ausrollen und beiseite legen.

Wenn der Hefeteig gut aufgegangen ist, wird er nochmals kurz durchgeknetet und auf einer bemehlten Fläche auf die Größe von 60 cm x 40 cm etwa 1 cm dick ausgerollt. Nun den Teig gut mit Blutorangengelee (ca. 200 g) bestreichen und mit dem vorbereiteten Marzipan belegen. Das Teigrechteck von der langen Seite her aufrollen. Die Rolle mit einem scharfen Messer der Länge nach aufschneiden und die beiden so entstandenen Stränge umeinender drehen und zu einem Kranz formen. Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech manövrieren. Das ist eine glitschige Angelegenheit, aber ruhig Blut, mit einem Tortenblech oder einem größeren Pfannenwender bekommt man das hin.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und den Hefekranz noch einmal 30 Minuten ruhen lassen. Wer mag, kann noch ein paar Mandelblättchen oben drüber streuen, bevor der Osterkranz für 45-50 Minuten in den heißen Ofen wandert. Sobald er bei der Klopfprobe hohl klingt, ist er fertig.

Den vollständig abgekühlten Kranz mit Zuckerguss (100 g Puderzucker mit ein wenig Blutorangensaft verrührt) besprenken und etwas frische Orangenschale darüber reiben. Fertig! Na, der kann sich doch sehen lassen!

Habt noch eine schöne Osterzeit, lasst es Euch gut gehen und bleibt gesund!

Macaron-Osterei

Inspiriert vom gestrigen „Jour du Macaron“ bei unseren Nachbarn in Frankreich dachte ich mir, warum nicht mal was Neues versuchen? Ostern ist nicht mehr weit – es müsste doch auch klappen, ein Macaron-Ei zu backen. Und was soll ich sagen? Da ist es! Gefüllt mit einer Mousse aus weißer Schokolade und frischen Erdbeeren, verziert mit rosaroter Kuvertüre.

Leider hatte ich diesmal kein Mandelmehl. Ich habe die gemahlenen Mandeln mit dem Puderzucker zusammen im Mixer nochmals fein gemahlen und anschließend gesiebt. Trotzdem ist meine Masse nicht so fein geworden, wie beim letzten Mal. Man sieht es auch, besonders bei den kleinen Macarons, die ich vom Rest gemacht habe. Sie sind halt nicht ganz so elegant wie ihre original französischen Kollegen. Aber lecker sind sie trotzdem, versprochen!

Macaron-Osterei

100 g gemahlene Mandeln ohne Haut

150 g Puderzucker

75 g Eiklar

1 Prise Salz

20 g Zucker

Den Backofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Mandeln mit dem Puderzucker im Mixer nochmals gründlich feinmahlen und sieben. Das Eiklar mit der Prise Salz und dem Zucker steif schlagen. Die Puderzucker-Mandelmischung mit einem Teigschaber unter den Eischnee ziehen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Macaronmasse on einen Spritzbeutel mit runder Tülle füllen und zwei gleich große Eier auf das Backpapier spritzen. Wenn man sich unsicher ist, ob man das freihändig hinbekommt, kann man sich auch auf der Backpapierrückseite die Eier vorzeichnen. Mit der restlichen Masse einfach eine gerade Anzahl gleich große Tupfen auf dem Blech verteilen. Die Macarons 30-40 Minuten stehen lassen, damit sich auf der Mandelmasse eine Haut bilden kann. Das ist wichtig, damit die Macarons ihr charakteristisches Füßchen bekommen. Anschließend im vorgeheizten Ofen 12-14 Minuten backen.

Weiße Schokoladenmousse

200 g weiße Schokolade, gehackt

300 g Sahne

2 Teelöffel Zucker

etwas gemahlene Tonkabohne

Die Schokolade in eine nicht zu kleine Schüssel geben. 100 ml Sahne aufkochen und über die Schokolade gießen, so dass diese schmilzt. Alles gut verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist, und kalt stellen. Die restliche Sahne mit Zucker und Tonkabohne steifschlagen. Die Schlagsahne nach und nach unter die erkaltete Schokosahne rühren.

Die Mousse in einen Spritzbeutel mit gezackter Tülle füllen und die Macarons damit füllen. Auf die Füllung vom Osterei habe ich einfach frischen Erdbeeren gelegt.

Das Muster oben auf dem Ei ist aus geschmolzener weißer Kuvertüre mit etwas Lebensmittelfarbe.

Schönen Sonntag!