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It’s Cream Tea Time!

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Heute wird’s very British! Ich hab’ da mal eine kleine Etagere mit köstlichen kleinen Häppchen zum Tee vorbereitet 🙂

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Fangen wir unten an. Im Erdgeschoss: Scones! Mit selbstgemachter Clottered Cream und Himbeermarmelade ein Traum.

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Scones_1

Scones

225 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

55 g kalte Butter

1 Prise Salz

150 ml Milch

Zum Bestreichen der Scones vor dem Backen: 1 Eigelb verquirt mit etwas Milch

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Mehl und Backpulver mischen. Mit Butter, Salz und Milch zu einem glatten Teig verkneten und etwa 2 cm dick ausrollen. Mit einem Glas Scones ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit der Eigelb-Milch bestreichen und 15 Minuten bei 200°C backen.

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Clottered Cream

300 ml Sahne in einer Pfanne aufkochen. Dann die Temperatur auf ganz niedrig stellen und immer, wenn sich auf der Sahne eine Haut gebildet hat, diese mit einer Schaumkelle abnehmen und in eine Schüssel geben. Den Vorgang so lange wiederholen, bis keine Sahne mehr übrig ist. Die fertige Clottered Cream über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag ist sie fest geworden und kann auf Eure Scones gestrichen werden.

In der Mitte: Sandwiches mit Gurke und einer selbst gemachten Remoulade – für alle, die es vielleicht nicht so süß mögen.

Gurkensandwich_1

Gurkensandwiches

Für die Remoulade

3 Esslöffel Mayonnaise

1 Frühlingszwiebel, der Länge nach geviertelt und in feine Stückchen geschnitten

etwas abgeriebene Zitronenschale und einen Spritzer Zitronensaft

ein paar Spritzer Worchestersauce

Salz, Pfeffer und frischen gehackten Dill zusammenrühren.

1/2 Salatgurke, mit einem Sparschäler in dünne Scheiben geschnitten

4 Sandwichscheiben mit der Remoulade bestreichen und mit den Gurkenscheiben belegen. 2 Sandwichscheiben zusammenklappen und diagonal durchschneiden.

Zu guter Letzt ganz oben: Ingwerkekse und in weiße Schokolade getauchte Kirschen.

Ingwerkekse

Englische Ingwerkekse

285 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

220 g weiche Butter

140 g brauner Zucker

2 Teelöffel Ingwerpulver

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit einem Teelöffel immer etwas Teig abnehmen und zu einer Kugel formen. Die Kugeln mit etwa 5-6 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kugeln mit einer nassen Gabel kreuzweise flach drücken.

Die Plätzchen bei 200°C ca. 15 Minuten backen. Abgekühlt in einer Dose aufbewahrt halten die Kekse eine Weile, wenn sie nicht ruckizucki vernascht werden.

Jetzt nur noch Tee kochen und den Tag gemütlich ausklingen lassen. Macht es Euch schön und lasst es Euch gut gehen!

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Brombeer-Ricotta-Eis mit Lavendel

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Auch wenn das Sommerwetter vielerorts nicht wirklich mitspielt ist jetzt die richtige Zeit zum Eis essen. Am allerbesten aus vielen frischen Früchten! Ich habe mich für dicke, schwarze Brombeeren entschieden und das ist dabei rausgekommen…

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Eine Lage herrlich cremiges Ricotta-Brombeer-Eis getoppt von Brombeerpüree und einer crunchigen Schicht weißer Schoko-Cornflakes mit Lavendelblüten. Wenn das nicht lecker ist, dann weiß ich auch nicht.

Zubereiten durfte ich den eiskalten Traum im Rahmen der BRAUN Eis-Kampagne mit dem MultiQuik 9 Stabmixer von BRAUN. Ich hatte natürlich schon häufig Stabmixer in Gebrauch aber ich muss sagen, dieser macht seinem Namen alle Ehre – ruckzuck waren die gefrorenen Früchte püriert. Zur Nachahmung empfohlen 🙂

Brombeer-Ricotta-Eis mit Lavendel

250 g Ricotta

600 g gefrorene Brombeeren

3-4 Esslöffel Puderzucker

in eine Schüssel geben und mit einem Stabmixer pürieren bis eine gleichmäßige Eismasse entstanden ist. Die Masse in eine passende Form füllen.

300 g Brombeeren

1-2 Esslöffel Puderzucker

in einen Mixbecher geben und ebenfalls  fein pürieren. Das Brombeerpüree auf die Eismasse geben.

150 g weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen

80 g ungesüßte Cornflakes und

1 Teelöffel frisch gezupfte Lavendelblüten zur geschmolzenen Kuvertüre geben, gut vermengen und oben als Topping auf dem Brombeerpüree verteilen.

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Die Form für ca. 2-3 Stunden ins Gefrierfach stellen – und genießen!

Viel Spaß beim Nachahmen!

Weitere leckere Rezepte findest Du auch auf der Website vom BRAUN MultiQuick 9 Stabmixer.

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Sponsored Post. Mit freundlicher Unterstützung von BRAUN.

Bierbrot

Heute back’ ich, morgen brau’ ich…nun ja, nicht ganz. Backen ja, gebraut wurde auch – aber nicht von mir 🙂

Habe mir einfach mal Zeit genommen ein schönes Landbrot selber zu backen – und zwar mit Bier!

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Bierbrot

400 g Dinkelvollkornmehl

400 g Roggenmehl

1 Teelöffel Kümmel, gemahlen

1 Teelöffel Koriandersaat, gemörsert

1 Teelöffel Fenchelsaat, gemörsert

2 Esslöffel Meersalz

1 Päckchen Hefe, in einer Tasse mit 1 Teelöffel Zucker bestreuen und so lange stehen lassen bis die Hefe sich verflüssigt hat

1 Esslöffel Rübenkraut

1/2 Liter lauwarmes Schwarzbier

150 g Sauerteig

Alle Zutaten entweder mit einer Küchenmaschine oder einem mit Knethaken bestückten Handrührgerät zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten und mindestens 10 Minuten gut durchkneten.

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Den Teig zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Den gegangenen Teig nochmals gut durchkneten und noch soviel Mehl hinzufügen, bis der Teig nicht mehr klebt. Den Teig in zwei Stücke teilen, zu runden Laiben formen und in gut bemehlte Gärkörbe legen.

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Wer keine Gärkörbe hat, nimmt gut bemehlte Schüsseln. Mit einem Tuch abdecken und nochmals 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

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Den Backofen auf 220°C vorheizen und eine Tasse Wasser hinein stellen. Die gegangenen Brotlaibe auf ein Backblech oder in eine flache feuerfeste Tonschale stürzen. Wer mag, kann seine Brote noch mit etwas Wasser besprühen und mit Kümmel bestreuen. Die Brote in den Backofen schieben und 15 Minuten bei 220°C backen. Dann die Temperatur auf 200°C herunterdrehen und ca. 30 Minuten fertig backen. Die Brote sind gar, wenn sie beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.

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Einfach und einfach unschlagbar lecker!

Schwarzwälder Kirschtorte

Es ist Kirschenzeit! Man mag es kaum glauben, aber in all den Jahrzehnten, die ich jetzt koche und backe habe ich noch NIEMALS eine Schwarzwälder Kirschtorte gemacht. Der ideale Zeitpunkt, das zu ändern. Also gibt es heute ein Rezept dieses absolsuten Klassikers und angeblich DER Lieblingstorte Nummer eins in Deutschland.

Schwarzwälder Kirschtorte

Rezept für eine kleine Torte (Springform Durchmesser 18 cm)

Für den Teig:

3 Eier, getrennt

1 Prise Salz

10 g Zucker

75 g Mehl

30 g Kakao

Die Eiweiß mit einer Prise Salz und dem nach und nach hinzu gegebenen Zucker steif schlagen. Zum Schluss die Eigelb dazu geben und unterschlagen.

Mehl und Kakao mischen und über die Eimasse sieben. Mit einem Schnebesen unterheben.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen und den Teig in der Form verteilen. Den Bisquit ca. 15 Minuten backen. (mit Stäbchenprobe testen). Nach dem Backen den Boden vollständig auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und das Backpapier abziehen.

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Für die Füllung:

300 g Sauerkirschen, entsteint

8 schöne Kischen mit Stiel zum Verzieren

1 Esslöffel Zucker

1 Prise Zimt

1 Schuss Kirschwasser

in eine Schüssel geben und am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Am nächsten Tag die Kirschen mit ihrem Saft und der Zimtstange kurz aufkochen und mit etwas Stärke abbinden. Abkühlen lassen und die Zimtstange herausnehmen.

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Den Bisquitboden zweimal durchschneiden, so dass 3 Böden entstehen. Einen Boden auf eine Tortenplatte legen.

750 ml Sahne mit

3 Päckchen Sahnesteif

3 Teelöffel Vanillezucker steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit Sternentülle füllen.

Auf den unteren Tortenboden am äusseren Rand einen Ring Sahne spritzen. In der Mitte dei Kirschen verteilen. Zweiten Boden draufsetzen und gut mit Kirschwasser besprenkeln  – man soll’s schon schmecken :). Nun eine Schicht Sahne und zum Schluss den letzten Boden oben drauf legen. Die Torte komplett mit Sahne bestreichen und verzieren. Ich habe zum Verzieren schwarze Süßkirschen in Kuvertüre getaucht, trocknen lassen und etwas Bitterschokolade über meine Torte geraspelt.

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Jetzt heißt es wieder einmal – getreu dem Motto „kein Sonntag ohne Kuchen“ – ab in den Garten und die Früchte des Sommers genießen! Dieses Mal in einer kleinen, feinen Torte!

Habt einen traumhaften Sonntag!

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Erdbeereis-Gugel

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Heute habe ich wieder ganz schnelle und gesunde kleine Eisgugel für Euch 🙂

Aus gerade mal zwei Zutaten blitzschnell gezaubert ist dieses Erdbeereis wohl der beste Beweis: die einfachsten Sachen sind immernoch die Besten!

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Erdbeereis-Gugel

1 kg Erdbeeren

Agavendicksaft nach Geschmack

Die Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und mit so viel Agavendicksaft pürieren, wie es Euch am besten schmeckt. Das Erdbeerpüree in kleine Förmchen füllen und einfrieren. Fertig! Das war’s schon.

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Das Naschwerk auf einen Teller stürzen und vernaschen!

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Ich wünsche Euch frohe Pfingsten und einen erdbeerigen Restsommer!

 

Labskaus

Ahoi, Ihr Leichtmatrosen! 🙂 Heute gibt es Labskaus! Mein Herz ist irgendwie noch in Hamburg, da muss einfach nordische Küche auf den Teller.

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Ich verrate Euch heute das original Labskaus-Rezept von Onkel Karl. Mein Uronkel, ein echter Hamburger Jung und – Schiffskoch! Ein echter Smutje also!

Onkel Karls Labskaus

500 g gepökeltes Rindfleisch

1 kg mehligkochende Kartoffeln

1-2 Zwiebeln

1 Rote Beete

1 Lorbeerblatt

1 Nelke

1/2 Teelöffel Pfefferkörner, zerdrückt

5 Wacholderbeeren, zerdrückt

1 Tasse Rote Beete Saft

2 Sardellen

Das Fleisch mit den Gewürzen, der Roten Beete und dem Rote Beete Saft in 800 ml Wasser ca. 90 Minuten gar köcheln. Das Fleisch und die Rote Beete aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Die geschälten, in Stücke geschnittenen Kartoffeln in die Fleischbrühe geben und ebenfalls gar kochen. Wenn die Kartoffeln gar sind, die Fleischbrühe abgießen – aber nicht weggießen! Das etwas abgekühlte Fleisch mit den Sardellen und der roten Beete durch einen Fleischwolf drehen. Die Kartoffeln zerstampfen. Das durchgedrehte Fleisch mit den Kartoffeln mischen und eventuell etwas von der Brühe wieder hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu gibt es traditionell einen Rollmops, ein Spiegelei, Gewürzgurke und eingelegte Rote Beete.

Wenn Euch dieses Rezept zu umständlich ist, könnt Ihr auch das gepökelte Rindfleisch durch Corned Beef ersetzen. Dann geht’s so:

Schnelles Labskaus

750 g mehligkochende Kartoffeln, geschält und in Stücke geschnitten

1 Rote Beete, geschält und in Stücke geschnitten

1 Lorbeerblatt

1 Nelke

1/ Teelöffel Pfefferkörner, zerdrückt

4 Wacholderbeeren, zerdrückt

1 Tasse Rote Beete Saft

1 Tasse Gemüsebrühe

1 Dose Corned Beef (325 g)

2 Sardellen

Die Kartoffeln und die Rote Beete mit den Gewürzen, Rote Beete Saft und der Brühe gar kochen. Gewürze am Besten in ein Gewürzei geben, dann lassen sie sich später leichte wieder entfernen.

Wenn die Kartoffeln und Rote Beete weich sind, die Gwürze herausnehmen, das Kochwasser abgießen und auffangen. Kartoffeln und Rote Beete zerstampfen und mit dem Corned Beef vermischen. Eventuell etwas vom Kochwasser wieder hinzufügen, je nach gewünschter Konsistenz. Die Sardellen ganz klein schneiden und unterrühren. Das Labskaus mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den gewohnten Beilagen toppen.

Dieses Rezept geht um einiges schneller als das oben genannte und lohnt sich auch für kleinere Mengen.

Guten Appetit und eine schöne Woche! Ahoi!

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Hamburgs bester Streuselkuchen

Blechkuchen

Am vergangenen Wochenende war ich endlich wieder in Hamburg zu Besuch – eine meiner Lieblingsstädte. Ich mag einfach dieses “hanseatische“. Die Elbe, den Hafen, kreischende Möwen, Schietwetter – dann wieder Sonnenschein, Wolken, Wind, Schiffe und überall Anker 🙂

Elbphilharmonie

Vor Antritt meiner kleinen Reise wurde mir nahegelegt unbedingt das „Petit Café“ in Eppendorf aufzusuchen um dort einen Streuselkuchen zu probieren. So etwas muss man mir als Foodie natürlich nicht zweimal sagen! Also, getreu dem Motto: „kein Sonntag ohne Kuchen!“ bin ich mit meiner Tochter am vergangenen Muttertag dort hin gepilgert. Bei strahlend blauem Himmel konnten wir draußen einen kleinen Tisch ergattern und den fabelhaften Apfel-Streuselkuchen genießen. Und was soll ich sagen? Ich habe ja schon einige Apfelkuchen verdrückt in meinem Leben – aber dieser? Unschlagbar köstlich! Diese Streusel! Ein süßer knuspriger Traum – ofenwarm.

Wieder zuhause, habe ich mich gleich an die Rezeptrecherche gemacht und – leider nix gefunden. Vor mir haben schon einige versucht diesen Apfeltraum nachzubacken aber wirklich überzeugt hat mich leider keines der gefundenen Rezepte. Also habe auch mich in meine Versuchsküche begeben und optimistisch drauflos gebacken. Das Ergebnis? Ganz sicher nicht so gut wie das Original – aber nah dran!

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Ich gebe Euch einfach mal mein Rezept und Ihr probiert es einfach mal aus…

Apfel-Streuselkuchen à la Hamburg

250 g Mehl Type 550

1 Päckchen Trockenhefe

3 Eigelb

1 Esslöffel Zucker

1 Prise Salz

60 g zerlassene Butter

1/8 Liter warme Milch

zu einem Teig verrühren und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

4 Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Saft einer halben Zitrone und 1 Teelöffel Vanillezucker vermengen und etwas durchziehen lassen.

Wenn der Teig sich etwa verdoppelt hat, ihn nochmals mit etwas Mehl gut durchkneten bis er nicht mehr klebt. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen und auf ein gebuttertes Backblech legen. Nochmals eine halbe Stunde ruhen lassen. Anschließend die Apfelstückchen darauf verteilen.

Für die Streusel

100 g Mehl

100 g Puderzucker, gesiebt

100 g zerlassene Butter

1 Prise Salz

2 Messerspitzen Natron

miteinander verrühren. Es entstehen so keine herkömlichen Streusel, sondern eher ein Teig der später zu einer schönen Kruste wird. Diesen Streuselteig als kleine „Fladen“ auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 160°C für 40 Minuten backen. Nach dieser Backzeit den Kuchen direkt mit etwas Puderzucker bestreuen und mit zerlassener Butter bestreichen. Jetzt nochmals für 12 – 15 Minuten bei 175°C Oberhitze im Ofen fertig backen. Ein bisschen Zimt oben drauf, noch warm mit frischer Schlagsahne servieren und an Hamburg denken…

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Solltet Ihr auch einmal in Hamburg sein, empfehle ich Euch auf jeden Fall einen Besuch im

„Petit Café“
Hegestraße 29
20249 Hamburg

der Kuchen ist eine Reise wert!

Gar nicht spießig

Endlich lacht die Sonne vom Himmel und die Nahrungsaufnahme kann wieder draußen stattfinden. Es darf gegrillt werden! Wem aber die marinierten Steaks vom Metzger nebenan den ganzen Sommer über zu langweilig sind, dem kann jetzt geholfen werden. Das Motto lautet: Auf die Spieße – fertig los! Wir machen Schaschlik – und zwar jeder seinen eigenen.

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Man nehme: die größte Schüssel die im Haushalt zu finden ist und fülle diese mit allen Leckereien die man auf ein Holzstäbchen auffädeln kann.

Schale

1 Handvoll Cherry-Tomaten

1 kleine Zucchini, in Scheiben geschnitten

1 Handvoll getrocknete Aprikosen

1 Handvoll eingelegte Chilischoten

1 Handvoll Halloumiwürfel

1 Handvoll Schafskäsewürfel

1 rote Paprikaschote, in mundgerechte Stücke geschnitten

1 Handvoll Champignons, halbiert

1 Maiskolben, in Scheiben geschnitten

1 Karotte, in lange Streifen gehobelt

2 Zwiebeln, geachtelt

2 Äpfel, in Stücke geschnitten und mit Zitronensaft beträufelt (damit sie nicht braun werden)

Durchwachsener Speck, in Scheiben geschnitten

Bratwürstchen, in mundgerechte Stücke geschnitten

Geflügelleber, gewaschen und trocken getupft

…und was Ihr sonst noch mögt…

Hackbällchen oder marinierte Fleischwürfel…

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Bei mir gibt es in Stücke geschnittene Hähnchenbrustfilets in einer Marinade aus etwas Olivenöl, Kreuzkümmel und rotem Masala.

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Außerdem habe ich

500 g Rinderfilet, in mundgerechte dünne Scheiben geschnitten

500 g Schweinelende, in dünne Scheiben geschnitten

1 gestrichenen Teelöffel Salz

½ Teelöffel Pfefferkörner, grob zerstoßen

½ Teelöffel Koriandersamen, grob zerstoßen

½ Teelöffel getrockneten Rosmarin

½ Teelöffel getrockneter Thymian

1 Teelöffel Kurkuma

2 Lorbeerblätter

2 Zwiebeln, geviertelt

1 Zitrone, Saft und abgeriebene Schale

100 ml Olivenöl

am Vortag in einer Schüssel gut miteinander vermengt und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Mengenangaben sind natürlich variabel. Reste können am nächsten Tag jedoch sehr schön zu einem bunten Ragout verarbeitet werden. Hierfür einfach alles außer dem Käse in etwas Öl anbraten, Schaschlik-Sauce hinzufügen und alles eine halbe Stunde köcheln lassen.

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Aber – kein Schaschlik ohne Schaschlik-Sauce! Hierfür

2 Esslöffel Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen.

2 Zwiebeln, sehr fein gewürfelt in dem Öl glasig dünsten.

1 große rote Paprikaschote, ebenfalls sehr fein gewürfelt mit anschwitzen. Das Gemüse sollte nicht braun werden. 2 Esslöffel Tomatenmark hinzufügen und kurz mit anbraten. Es sorgt für die Bindung der Sauce. 500 g passierte Tomaten, 8 Spritzer Worcestersauce, 10 Spritzer Tabasco, 1½ Teelöffel Currypulver und 3 Esslöffel Agavendicksaft dazu geben und die Sauce kurz aufkochen. Alles mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Am besten die Schaschlik-Sauce auch einen Tag vorher zubereiten und kalt stellen. So kann sie über Nacht ihren Geschmack voll entfalten.

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Ja und dann kann auch schon nach Herzenslust aufgespießt werden. Jeder bestückt seinen Schaschlik nach seinem ganz persönlichen Geschmack. Mit oder ohne Fleisch, mit oder ohne Obst, mit ganz viel Fleisch und ganz ohne Gemüse….wie auch immer J. Ich verspreche Euch, am Ende dieser Mahlzeit sind ALLE Gäste, ob groß oder klein satt und zufrieden.

Guten Appetit! Feiert den Frühsommer!

Quarkauflauf mit Rhabarber

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Kein Sonntag ohne Kuchen! – oder Quarkauflauf 🙂

Ich weiß ja nicht was Ihr dazu sagt aber ich liiieeeebe Rhabarber. Rhabarber ist so ein Gemüse – ja Gemüse, kein Obst – das liebt man oder man hasst es. Dazwischen gibt’s nichts. Ich habe heute mal wieder ein uraltes Rezept rausgekramt und ich verspreche Euch, es lohnt sich es nachzubacken. Mit oder ohne Rhabarber.

Rhabarber

Quarkauflauf mit Rhabarber

500 g geputzten Rhabarber, in Stücke geschnitten und mit 2 Esslöffel Zucker und gemahlener Vanilleschote etwa 1/2 Stunde durchziehen lassen.

3 Eier trennen und die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die Eigelb in einer Rührschüssel mit 125 g Zucker, 750 g Sahnequark, 1 Prise Salz, 1 Teelöffel Vanillezucker, 100 g Weichweizengrieß und der abgeriebenen Schale einer Bio-Orange verrühren. Das steif geschlagene Eiweiß und den durchgezogenen Rhabarber unter die Quarkmasse heben. Alles in eine ausgebutterte Kastenform schütten und 50 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 175°C goldbraun backen.

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Warm oder kalt mit Puderzucker und ein paar frischen Erdbeeren genießen. Yummy!!!

Statt Rhabarber kann man natürlich jedes andere Obst nehmen oder einfach gar keins.

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Habt noch einen süßen Sonntag!

Mango-Nicecream

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Heute habe ich ein absolutes Blitzrezept für Euch. Am Tag der Arbeit einfach mal ganz faul sein :). Es besteht gerade einmal aus zwei Zutaten, ist frisch und gesund, darüber hinaus absolut vegan, laktose- und glutenfrei. Ach ja, clean, farbstoff- und industriezuckerfrei auch noch. Habe ich etwas vergessen? Jaaa! Es schmeckt! Die Rede ist von Mango-Nicecream. Das Internet ist voll mit Nicecream-Rezepten, aber dieses hier gefällt mir einfach am Besten, also teile ich es mit Euch.

Mango

Mango-Nicecream

2 große, reife Mangos, geschält, in Stücke geschnitten und am Vortag eingefroren

2 reife Bananen, geschält, in Scheiben geschnitten und ebenfalls am Vortag eingefroren

Das gefrorene Obst in einen Mixer geben und ca. eine halbe Stunde antauen lassen. Alles zu einer cremigen Masse zusammen mixen – fertig! Ich sag’s Euch – sooooo lecker!! Ein Traum!

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Ich wünsche Euch einen schönen 1. Mai mit viel Zeit zum Genießen! Macht’s Euch leicht!