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Kunterbunte Lachsburger

Jetzt nur nicht trübsinnig werden! Vielleicht kann hier schreiend buntes Essen in den Händen helfen. Ich gebe zu, die Herstellung der einzelnen Komponenten kostet ein wenig Zeit und Mühe, aber ich verspreche, der Aufwand lohnt sich. Zusammengesetzt wird dieses Farbfeuerwerk aus grünen Kräuter-Hefe-Buns, leicht scharfer Avocado-Wasabi-Creme, Salat und frischer Rote Beete, einer Lachsfrikadelle und fruchtiger Mango-Salsa…

…und los geht’s mit den Burgerbrötchen.

Grüne Kräuter-Buns

Zutaten:

50 ml Olivenöl

1/2 Bund Petersilie

1/2 Bund Dill

10 g frische Hefe

1 gehäufter Teelöffel Zucker

250 g Mehl

1 gestrichener Teelöffel Salz

1 Ei

125 ml lauwarmes Wasser

etwas Schwarzkümmel zum Bestreuen

Zubereitung:

Die Hefe in eine Tasse geben und mit dem Zucker bestreuen. Beiseite stellen, bis die Hefe sich von alleine verflüssigt hat.

Petersilie und Dill mit dem Olivenöl pürieren.

Mehl und Salz in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Das Ei trennen. Das Eiweiß wird später zum Bepinseln der Buns gebraucht. Das Eigelb mit dem Kräuteröl, dem Wasser und der nun flüssigen Hefe zum Mehl geben und alles gut zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat.

Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten. Entweder ca. 2 cm dick ausrollen und in der gewünschten Größe ausstechen (ich habe einen Blumenausstecher mit ca. 6 cm Durchmesser verwendet) oder einfach zu Kugeln rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Erneut mit dem Küchenhandtuch abdecken und noch einmal 20 Minuten ruhen lassen. Anschließend das Eiweiß mit einem Backpinsel auf die Buns auftragen und jedes mit etwas Kreuzkümmel bestreuen. Nun ab damit in den Ofen, für 15 – 20 Minuten. Die Burger-Buns sind gar, wenn sie beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.

Lachsfrikadellen

Zutaten:

500 g Lachsfilet ohne Haut und Gräten

2 Scheiben Toastbrot

125 ml Milch

2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

1 Ei

etwas abgeriebene Limettenschale

Saft einer halben Limette

1 Esslöffel Aprikosenmarmelade

ca. 1 cm frisch geriebenen Ingwer

1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt

1/2 rote Chilischote, ohne die Kerne sehr fein gewürfelt

1 handvoll frische Korianderblätter (ersatzweise glatte Petersilie), fein geschnitten

Salz, Pfeffer und Paprikapulver nach Geschmack

Neutrales Öl zum Braten

Zubereitung:

Die Toastbrotscheiben mit der Milch in einer Schüssel einweichen lassen. Den Lachs in kleine Würfel schneiden und die Hälfte davon fein pürieren. Alle Zutaten zum eingeweichten Brot geben und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Öl in einer Pfanne erhitzen und aus der Masse geformte Frikadellen (von der Größe her passend zu den Buns) braten.

Mango-Salsa

Zutaten:

1 reife Mango, geschält, vom Stein befreit und fein gewürfelt

1/2 Chili, ohne die Kerne sehr fein gewürfelt

1/2 rote Zwiebel, fein gewürfelt

1/3 Salatgurke, entkernt und fein gewürfelt

1 Esslöffel Zitronensaft

Salz und etwas Agavendicksaft zum Abschmecken

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermengen und etwas durchziehen lassen.

Avocado-Wasabi-Creme

Zutaten:

1 kleine Avocado

Saft einer halben Limette

ca. 8 cm Wasabipaste aus der Tube

Salz und etwas Agavendicksaft nach Geschmack

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander pürieren, abschmecken – fertig!

Und nun darf endlich geschichtet werden 🙂

Ein Burgerbrötchen aufschneiden und auf beide Hälften etwas Avocado-Wasabi-Creme steichen. Auf die untere Hälfte habe ich dann ein Salatblatt, ein paar Scheiben frische, fein gehobelte rote Beete und die Lachsfrikadelle gelegt. Nun die Mango-Salsa und den Deckel oben drauf…

…guten Appetit!

Schnelles Bananenbrot

Hier mal ein ganz fixes Rezept, falls mal wieder die Bananen zu schnell braune Punkte bekommen haben.

Den Backofen auf 160°C Umluft (180°C Ober-und Unterhitze) vorheizen. Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und nun kann es auch schon losgehen…

Katie’s Blitz-Bananenbrot

Zutaten:

2 reife Bananen
50 ml Rapsöl
2 Esslöffel Hafermilch
50 g Kokosblütenzucker
1 Messerspitze Zimt
1 Messerspitze geriebene Muskatnuss
etwas geriebene Vanilleschote
etwas geriebene Orangenschale
1 Prise Steinsalz
20 g gemahlene Mandeln
150 g Dinkelmehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
50 g gehackte Haselnüsse

Zubereitung:

Die geschälten Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Alle Zutaten bis auf die Hälfte der gehackten Haselnüsse nach und nach hinzugeben und alles mit einem Handrührgerät gut durchmixen. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die zurück behaltenen gehackten Haselnüsse darüber streuen. Das Bananenbrot 50 Minuten backen – fertig!

Und so schnell wie es gemacht ist…ist es auch aufgegessen 😀

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und einen schönen Start in die neue Woche.

Klaushähnchen

Die meisten von Euch werden sich jetzt wahrscheinlich fragen: „Klaushähnchen? Was soll das denn sein?“ Da ich genau das sehr schade finde, möchte ich das heute ändern und Euch das Rezept verraten.

Beim Klaushähnchen handelt es sich um ein süßes Gebäck aus Hefeteig, gewürzt mit Anis, bestrichen mit Butter und ordentlich in Zucker gewälzt. Seinen Ursprung hat es im schönen Tecklenburger Land, genauer gesagt – in Mettingen. Vor über 100 Jahren wollte ein pfiffiger Bäckermeister den Kindern im Dorf zum Nikolaustag eine besondere Freude machen und erfand kurzer Hand das köstliche Federvieh. Seitdem sind Klaushähnchen dort in der kalten Jahreszeit nicht mehr wegzudenken. Große und kleine Süßschnäbel freuen sich schon auf St. Martin, wo sie ebenso wie am Nikolaustag, gerne verteilt werden. Eigentlich die ganze Adventszeit erfreut sich das Geflügel größter Beliebtheit. Das Backen lohnt sich, ich verspreche es Euch!

Klaushähnchen

275 g Weizenmehl

150 ml lauwarmes Wasser

75 g Butter

1 Päckchen Trockenhefe

20 g Anis, ganz

2 Teelöffel Puderzucker

1 gestrichenen Teelöffel Salz

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat.

Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 1 cm dick ausrollen. Mit einem Huhn-Ausstecher ausstechen und die Vögel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit einem Küchenhandtuch bedeckt nochmals 15 Minuten ruhen lassen.

Den letzten Rest Teig habe ich in meinen Ausstecher gedrückt und ihn darin für die 15 Minuten die Form ausfüllen lassen, so bekommt auch der teigrest noch die richtige Form.

Jetzt ab damit in den Ofen, für 12-15 Minuten. Sie sollten nicht zu dunkel werden.

In dieser Zeit einen Esslöffel Butter zerlassen und Zucker in eine Schüssel schütten, die groß genug ist, um die Klaushähnchen gut darin zu wälzen.

Nach Ende der Backzeit die noch heißen Klaushähnchen von allen Seiten mit der zerlassenen Butter bepinseln, im Zucker wälzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Frisch schmecken sie am Besten 🙂

Von Herzen eine schöne Adventzeit und viel Spaß beim Nachbacken!

Rhabarberrhabarberrhabarber…

Rhabarber

Ja, ja… Rhabarber. Ich glaube kein Gemüse spaltet die Nation mehr als diese seltsame, saure, jedoch auch imposnate und gesunde Pflanze. Rhabarber liebt man, oder man freut sich, wenn er endlich blüht und der Rhabarberspuk endlich sein jähes Ende findet. Ich gehöre übrigens (völlig überraschend) zur Rhabarberliebe-Fraktion. Rhabarbersirup, Rhabarbersaft, Rhabarberkuchen…ich kann gar nicht genug davon bekommen.

Wenn man sich aber mal im Netz umschaut, nach netten Rhabarberkuchenrezepten stolpert man eigentlich ständig über die geichen Ideen. Also habe ich mir kurzerhand mal wieder selber Gedanken gemacht.

Rhabarberrolle_3

Es gibt Bisquitrolle mit Rhabarber und Baiser. Das Besondere an dieser Rolle ist, dass sie dünner gebacken wird, als gewöhnliche Bisquitrollen und somit von der Querseite her aufgerollt wird. Dadurch ergibt sich mit Füllung nicht nur eine jämmerliche Umdrehung, sondern mehr. Es entsteht eine richtige Schnecke, die auch beim Aufschneiden der Rolle viel schöner aussieht.

Katies Rhabarber-Bisquitrolle

Für die Rhabarberfüllung:

4 Stangen Rhabarber, geputzt, geschält und in ca. 0,5 cm große Scheiben geschnitten

4 Esslöffel Zucker

1 Päckchen roter Tortenguss

1 Becher Schmand

50 g Baiser

 

Für den Teig:

4 Eier, getrennt

1 Prise Salz

100 g Zucker

100 g gesiebtes Mehl

1 gestrichener Teelöffel Backpulver

 

Zum Bestreichen und zur Verzierung:

200 g Sahne

1 Sahnesteif

! Teelöffel Vanillezucker

100 g Baiser

 

Den vorbereiteten Rhabarber in einem Topf mit 2 Esslöffel Zucker weich kochen und abkühlen lassen. Das kann man sehr gut schon am Vortag machen.

Für den Teig die Eier trennen und die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen. Den Zucker nach und nach zum Eigelb geben und bitte so lange schlagen, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat und eine weißliche dicke Masse entstanden ist. Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver kurz unterrühren und die Teigmasse rechteckig (nicht den Rand des Blechs berührend) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober- und Unterhitze für 8-10 Minuten backen.

In der Zwischenzeit ein Küchenhandtuch ausbreiten und dünn mit Zucker bestreuen.

Wenn der Bisquit fertig ist, ihn herausnehmen und direkt auf das vorbereitete Zuckerhandtuch stürzen. Ein nasses Küchenhandtuch auf das nun oben liegende Backpapier legen und 5 Minuten einwirken lassen. Nach dieser Einwirkzeit lässt sich  das Backpapier mühelos abziehen. Den Bisquit mit dem Zuckerhandtuch von der Querseite her fest einrollen und grad so liegen lassen.

Rhabarberrolle_1

Den Tortenguss mit 2 Esslöffel Zucker in einem Kochtopf mischen und das erkaltete Rhabarberkompott hinzu geben. Alles gut verrühren und kurz aufkochen.

Alles Baiser in einen Beutel geben und mit einer Teigrolle zu Bröseln klein klopfen.

Die Bisquitrolle wieder aufrollen und innen mit dem Schmand bestreichen. 50 g Baiserkrümel darauf verteilen und anschließend das Rhabarberkompott gleichmäßig auf die Rolle streichen.

Rhabarberrolle_2

Die Biquitrolle stramm zusammenrollen. Die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen und auf die Rolle streichen. Die restlichen Baiserbrösel auf dem Zuckerhandtuch verteilen und die Rhabarberrolle mit der Sahneschicht über den Baiser rollen, so dass die Baiserkrümel daran kleben bleiben.

FERTIG!!!

Rhabarberrolle_4

Ich wünsche Euch eine leckere Rhabarberzeit!

 

 

 

Blaubeer-Veilchentorte

Blaubeer_Veilchen_Torte_2

Keine Lust auf Rüblitorte? Dann habe ich hier einen Traum in Violett – nicht nur für die Oster-Kaffeetafel. Ich liebe ja Veilchen aller Art 🙂 ob  die kleinen Duftveilchen, die bis vor kuzer Zeit noch vor meiner Haustür geblüht haben, die kleinen bunten Hornveilchen oder die lustig dreinblickenden Stiefmütterchen…ich liebe sie alle!

Und heute nicht nur im Garten, sondern auch in meiner Torte, zusammen mit prallen, frischen Blaubeeren.

Blaubeer-Veilchentorte

Zutaten für den Boden:

180 g Mehl

100 g Butter

60 g Puderzucker

3 Esslöffel gemahlene Mandeln

2 Esslöffel Kakao

1 Ei

1 Prise Salz

1 halbe geriebene Tonkabohne

etwas Butter für die Form

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Zutaten für die Füllung:

450 g TK-Blaubeeren, aufgetaut und mit ihrem Saft püriert

ca. 250 ml Veilchensirup

Saft und Schale einer halben Zitrone

400 g Schmand

400 g Magerquark

1 Esslöffel Speisestärke

2 Päckchen Puddingpulver Sahnegeschmack

150 g Puderzucker (50 g für den Pudding, 100 g für die Quarkmasse)

3 Esslöffel Blaubeerkonfitüre

1 Handvoll frische Blaubeeren, ein paar Veilchenblüten zum Verzieren (unbedingt essbare Blüten verwenden)

Blaubeer_Veilchen_Torte_4

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auskleiden. Alle Zutaten für den Schokomürbeteigboden gut miteinander verkneten, in Frischhaltefolie einwickeln und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit die pürierten Blaubeeren in einen Messbecher geben und mit Veilchensirup bis auf eine Menge von 500 ml auffüllen. Diese Masse in einen Topf schütten, in einer Schüssel das Puddingpulver mit 50 g Puderzucker mischen und mit etwas kalter Blaubeer-Veilchenmischung anrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Blaubeermasse zum Kochen bringen und das glattgerührte Puddingpulver einrühren. Den Pudding kurz aufkochen lassen, in eine Schüssel füllen und direkt mit Frischhaltefolie bedecken, damit sich beim vollständigen erkalten keine Haut bildet.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, die Hälfte davon auf dem Boden der Springform verteilen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im vorgeheizten Backofen 15 Minuten vorbacken.

Schmand, Quark, Zitronenschale und -saft, 100 g Puderzucker, die Stärke und den abgekühlten Blaubeerpudding sorgfältig miteinander verrühren.

Den Rand der Springform buttern und mit dem restlichen Teig auskleiden. Die Blaubeer-Quarkmischung in die Form füllen und die Torte 1 Stunde und 10 Minuten backen.

Nachdem die Blaubeer-Veilchentorte vollständig abgekühlt ist, die Blaubeerkonfitüre mit etwas Veilchensirup verrühren und oben auf der Torte verteilen. Zum Schluss mit den frischen Früchten und den Blüten verzieren.

Blaubeer_Veilchen_Torte_1

Lasst es Euch schmecken! Ich wünsche Euch von Herzen ein wunderbares Osterfest!

 

Zitronenhähnchen

Zitronenhuhn_2

Ein kleiner Vorgeschmack auf den Sommer…der herrliche Duft von frisch aufgeschnittenen Zitronen versetzt mich sofort in Sommerlaune! Mit Kräuter-Safranreis ist dieses Zitronenhähnchen das perfekte Gericht für unbändige Vorfreude auf den Sommer, auch wenn sich draußen die Temperaturen noch im einstelligen Bereich bewegen.

Zitronenhuhn_1

Zitronenhähnchen

4 Hähnchenkeulen, jeweils in zwei Teile zerteilt

1 Biozitrone, in Scheiben geschnitten

4 Esslöffel Olivenöl

100 ml Hühnerbrühe

½ Knolle frischer Knoblauch, in Zehen zerteilt

Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß

 

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Hähnchenteile mit Salz, Pfeffer und Paprika edelsüß einreiben und in einem ofenfesten Bräter in dem Olivenöl rundherum anbraten. Knoblauch dazu geben und kurz mitbraten. Die Zitronenscheiben hinzufügen und mit der Hühnerbrühe ablöschen. Den Bräter in den vorgeheizten Ofen schieben und das Zitronenhuhn 20 Minuten garen. Zum Schluss für ca. 10 Minuten den Grill einschalten, so dass das Fleisch knusprig wird.

Dazu passt knuspriges, frisches Brot oder Basmatireis, gekocht mit etwas Salz, Öl und Safran, gemischt mit frischem Koriander, Dill und einer Handvoll Rosinen.

Zitronen

Genießt den Frühling und freut Euch auf den Sommer 🙂

Hamburger Streuseltaler

Hamburger Streuseltaler_2

Marmelade hat man ja eigentlich immer im Kühlschrank, warum nicht einfach mal damit backen? Für diese fruchtigen Leckerchen hat man eigentlich immer alles im Haus. Ein schönes Rezept für alle, die vielleicht am Sonntagmorgen spontan drauflos backen möchten. Weil, Ihr wisst ja – kein Sonntag ohne Kuchen 🙂

Hamburger Streuseltaler

Für den Hefeteig:

375 g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

50 g Zucker

1/2 Teelöffel Kardamom

1 Prise Salz

1/8 Liter Milch

50 g Butter

1 Ei

 

Für die Füllung:

Marmelade nach Geschmack (ich habe Kirschmarmelade genommen)

 

Für die Streusel:

75 g Mehl

70 g Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker

70 g Butter

 

Für den Zuckerguss:

200 g Puderzucker

ca. 3 Esslöffel Zitronensaft oder Milch

 

Ausserdem:

etwas Puderzucker zum Bestreuen

Für den Hefeteig zuerst alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Dieses warme Gemisch zu den trockenen Zutaten in die Schüssel gießen, das Ei hinzu geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Hefeteig abgedeckt durch ein Küchenhandtuch an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat.

Den Teig noch einmal gut durchkneten, zu einer Rolle formen und in acht gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen, ca. 1,5 cm dick zu einem kleinen Fladen ausrollen und nicht zu dicht auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Auf jeden Taler etwas Marmelade streichen.

Hamburger Streuseltaler_1

Die Zutaten für die Streusel miteinander verkneten und diese über die Taler streuen.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. In der Zwischenzeit die Streuseltaler abgedeckt mit einem Küchenhandtuch noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen. Anschließend für 15 Minuten in den Ofen schieben.

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Wenn die Taler etwas abgekühlt sind, den Zuckerguss zusammenrühren und locker über die Hefeteilchen träufeln.

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Zum Schluss noch etwas Puderzucker darüber streuen und die fertigen Hamburger Streuseltaler am besten noch lauwarm genießen!

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Ich wünsche Euch einen süßen Sonntag und einen sonnigen Start in die neue Woche!

 

 

Da sind noch Pfannkuchen…

Pfannkuchen_2

Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch so läuft, wenn es mal wieder Pfannkuchen gibt – bei uns ist es immer das Gleiche. Ich schiebe die Pfanne auf den Herd und die Familie ruft: „Mach nicht zu wenige!“ Offensichtlich ist der Hunger groß. Leider aber nicht groß genug, denn es bleiben IMMER ein bis zwei Teigfladen übrig, die dann keiner mehr essen möchte. Zu schade zum Wegwerfen werden sie jetzt einfach in einem leckeren, süßen Auflauf versteckt.

Quarkpfannkuchen_1

Überbackene Quarkpfannkuchen

2 Pfannkuchen

Für die Füllung:

4 Esslöffel Quark

1 Teelöffel Vanillezucker

1 Esslöffel Zucker

50 g gemahlene Haselnüsse

etwas geriebene Zitronenschale

1 Esslöffel eingeweichte Rosinen

Für den Guß:

1 Ei

100 g Schmand

50 ml Milch

1 Esslöffel Zucker

Ausserdem:

etwas Butter für die Auflaufform

Puderzucker zum Bestreuen

 

Quarkpfannkuchen_2

Alle Zutaten für die Füllung miteinander verrühren, die Pfannkuchen mit der Masse bestreichen und aufrollen. Die Rollen in etwa 2 cm breite Schnecken schneiden und nebeneinander in eine gebutterte kleine Auflaufform legen.

Für den Guß das Ei mit Milch, Schmand und Zucker verrühren und über die Pfannkuchenschnecken gießen.

Den Auflauf im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 25 – 30 Minuten überbacken.

Kurz abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und die Süßschnäbel zu Tisch bitten 🙂

Quarkpfannkuchen_3

 

 

 

Heute: Fisch im Netz!

Fischfrikadelle_Kartoffelsalat

Die einfachsten Sachen sind ja meistens die Besten!

Unter diesem Motto habe ich heute Fischfrikadellen mit Kartoffelsalat für Euch. Dieses Gericht braucht zwar etwas Vorbereitungszeit, dafür hat man anschließend ein Essen im Kühlschrank, das auch kalt noch der Renner ist. Einfach etwas mehr zubereiten und am nächsten Tag kann die Küche kalt bleiben.

Kartoffelsalat

1 kg festkochende Kartoffeln

1/2 Liter Gemüsebrühe

1 Zwiebel, geschält, fein gewürfelt

3 Esslöffel Mayonnaise

3 große Gewürzgurken, gewürfelt

etwas Essig aus dem Gurkenglas

3 hartgekochte Eier, grob gewürfelt

Salz, Pfeffer

1 Bund Schnittlauch, in Röllchen geschnitten

Die Kartoffeln mit der Schale in Salzwasser gar kochen. Anschließend noch heiß pellen,  in Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Die Zwiebelwürfel kurz in etwas Öl anschwitzen, mit der Brühe aufgießen und kurz aufkochen lassen. Die heiße Zwiebelbrühe über die Kartoffeln gießen und am besten über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen lassen. Am nachsten Morgen haben die Kartoffeln fast die ganze Flüssigkeit aufgenommen. Jetzt einfach alle weiteren Zutaten (bis auf den Schnittlauch) hinzu geben, vorsichtig uterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Salat nochmals bis zum Essen kalt stellen, damit er noch einmal gut durchziehen kann. Kurz vor dem Servieren den fein geschnittenen Schnittlauch über den Kartoffelsalat streuen.

Kartoffelsalat

Fischfrikadelle_2

Fischfrikadellen

500 g Kabeljaufilet, in feine Würfel geschnitten

2 Scheiben Toastbrot, gewürfelt

6 Esslöffel Milch

3 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

1 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt

3 Esslöffel fein gehackte Petersilie

1 Ei

Saft und abgeriebene Schale einer unbehandelten halben Zitrone

Salz, Pfeffer

Butterschmalz zum Braten

Zuerst die Toastbrotwürfel kurz in der Milch einweichen. Anschließend alle Zutaten zu einer glatten Masse verkneten und Frikadellen formen. Die Fischfrikadellen langsam im heißen Buitterschmalz braten.

Fischfrikadelle_1

Mit etwas Zitronensaft beträufelt zum Kartoffelsalat – sooooo fein!

Habt eine schöne Woche! 🙂

 

 

Mini Mandel-Keksgugl

Der Frühling lässt noch auf sich warten. Es ist stürmisch und regnet Bindfäden. Was gibt es da Schöneres, als sich bei diesem Schietwetter mit einer heißen Tasse Tee unter eine Decke zu verkrümeln? Aber nicht ohne die passenden Kekse…

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Mini Mandel-Keksgugl

Zutaten:

175 g Mehl

50 g gemahlene Mandeln

40 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

125 g weiche Butter

ein paar Tropfen Mandelaroma

geriebene Schale von einer unbehandelten Orange

etwas Saft von der Orange

200 g Kuvertüre zartbitter

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Den Backofen auf 175°C vorheizen. Alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten und für eine halbe Stunde kalt stellen. Anschließend den Teig in eine Silikonform für Mini-Guglhupfe drücken und im vorgeheizten Backofen 15 Minuten backen. Die Kekse in der Form erkalten lassen bevor Ihr sie aus der Form drückt. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, je eine kleine Menge davon in ein Guglhupfförmchen füllen und einen Keksgugl zurück in die Form mit der Schokolade drücken. Mit allen Keksen so verfahren und die Form zum Aushärten der Schokolade in den Kühlschrank stellen.

Mini_Keksgugl_2

Wer keine Miniguglhupfform hat, rollt den Teig einfach zu etwa walnussgroßen Kugeln, legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und überzieht die Plätzchen anschließend mit der Kuvertüre. Die Backzeit ist genau so lang wie bei den Minigugls.

Macht es Euch schön!