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Heute: Fisch im Netz!

Fischfrikadelle_Kartoffelsalat

Die einfachsten Sachen sind ja meistens die Besten!

Unter diesem Motto habe ich heute Fischfrikadellen mit Kartoffelsalat für Euch. Dieses Gericht braucht zwar etwas Vorbereitungszeit, dafür hat man anschließend ein Essen im Kühlschrank, das auch kalt noch der Renner ist. Einfach etwas mehr zubereiten und am nächsten Tag kann die Küche kalt bleiben.

Kartoffelsalat

1 kg festkochende Kartoffeln

1/2 Liter Gemüsebrühe

1 Zwiebel, geschält, fein gewürfelt

3 Esslöffel Mayonnaise

3 große Gewürzgurken, gewürfelt

etwas Essig aus dem Gurkenglas

3 hartgekochte Eier, grob gewürfelt

Salz, Pfeffer

1 Bund Schnittlauch, in Röllchen geschnitten

Die Kartoffeln mit der Schale in Salzwasser gar kochen. Anschließend noch heiß pellen,  in Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Die Zwiebelwürfel kurz in etwas Öl anschwitzen, mit der Brühe aufgießen und kurz aufkochen lassen. Die heiße Zwiebelbrühe über die Kartoffeln gießen und am besten über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen lassen. Am nachsten Morgen haben die Kartoffeln fast die ganze Flüssigkeit aufgenommen. Jetzt einfach alle weiteren Zutaten (bis auf den Schnittlauch) hinzu geben, vorsichtig uterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Salat nochmals bis zum Essen kalt stellen, damit er noch einmal gut durchziehen kann. Kurz vor dem Servieren den fein geschnittenen Schnittlauch über den Kartoffelsalat streuen.

Kartoffelsalat

Fischfrikadelle_2

Fischfrikadellen

500 g Kabeljaufilet, in feine Würfel geschnitten

2 Scheiben Toastbrot, gewürfelt

6 Esslöffel Milch

3 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

1 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt

3 Esslöffel fein gehackte Petersilie

1 Ei

Saft und abgeriebene Schale einer unbehandelten halben Zitrone

Salz, Pfeffer

Butterschmalz zum Braten

Zuerst die Toastbrotwürfel kurz in der Milch einweichen. Anschließend alle Zutaten zu einer glatten Masse verkneten und Frikadellen formen. Die Fischfrikadellen langsam im heißen Buitterschmalz braten.

Fischfrikadelle_1

Mit etwas Zitronensaft beträufelt zum Kartoffelsalat – sooooo fein!

Habt eine schöne Woche! 🙂

 

 

Mini Mandel-Keksgugl

Der Frühling lässt noch auf sich warten. Es ist stürmisch und regnet Bindfäden. Was gibt es da Schöneres, als sich bei diesem Schietwetter mit einer heißen Tasse Tee unter eine Decke zu verkrümeln? Aber nicht ohne die passenden Kekse…

Mini_Keksgugl_1

Mini Mandel-Keksgugl

Zutaten:

175 g Mehl

50 g gemahlene Mandeln

40 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

125 g weiche Butter

ein paar Tropfen Mandelaroma

geriebene Schale von einer unbehandelten Orange

etwas Saft von der Orange

200 g Kuvertüre zartbitter

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Den Backofen auf 175°C vorheizen. Alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten und für eine halbe Stunde kalt stellen. Anschließend den Teig in eine Silikonform für Mini-Guglhupfe drücken und im vorgeheizten Backofen 15 Minuten backen. Die Kekse in der Form erkalten lassen bevor Ihr sie aus der Form drückt. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, je eine kleine Menge davon in ein Guglhupfförmchen füllen und einen Keksgugl zurück in die Form mit der Schokolade drücken. Mit allen Keksen so verfahren und die Form zum Aushärten der Schokolade in den Kühlschrank stellen.

Mini_Keksgugl_2

Wer keine Miniguglhupfform hat, rollt den Teig einfach zu etwa walnussgroßen Kugeln, legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und überzieht die Plätzchen anschließend mit der Kuvertüre. Die Backzeit ist genau so lang wie bei den Minigugls.

Macht es Euch schön!

Arancini di Carnevale

Arancini_di_carnevale_2

Was bei uns der Veilchendienstag ist, wird in Italien als „Fetter Dienstag“ gefeiert. Das Ziel ist im Grunde das gleiche – vor der Fastenzeit noch einmal richtig über die Stränge schlagen – unter anderem mit Fettgebackenem.

Bei mir geht es heute nicht ganz so fett zu, denn ich habe meine Arancini di Carnevale im Backofen gebacken. Ihr könnt sie aber auch fritieren, möglich ist beides.

Arancini di Carnevale

Zutaten für den Hefeteig:

500 g Mehl Type 550

50 g Zucker

1 Prise Salz

1 Päckchen Trockenhefe

2 Eier

1 Eigelb

50 g Butter

200 ml Milch

Für die Füllung:

geriebene Schale von 2 unbehandelte Bio-Orangen

150 g Zucker

Ausserdem:

50 g geschmolzene Butter

Saft einer halben Orange

Puderzucker zum Bestreuen

Mehl, Zucker, Salz und die Hefe in einer großen Schüssel mischen. Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Die Milch darf nicht zu heiß sein, denn das mag die Hefe gar nicht. Milch-Buttergemisch, Eier und Eigelb zu den trockenen Zutaten geben und alles gut verkneten. Der Teig ist recht feucht – das gehört aber so. Die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen bis er sich etwa verdoppelt hat. In der Zwischenzeit die Orangen waschen und die Schale abreiben. Vorsicht! Nicht das weiße mit abreiben, sonst wird’s bitter!

Wenn der Teig gut aufgegangen ist wird er noch einmal gut durchgeknetet. Eventuell muss man jetzt noch etwas Mehl hinzu gegeben. Er sollte nicht mehr kleben. Nun rollt Ihr den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck etwa 1 cm dick aus.

Die geriebene Orangenschale mit den 150 g Zucker vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Alles zu einer Rolle formen und ca. 2 cm breite Schnecken abschneiden. Diese mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Nach 30 Minuten Gehzeit die Arancini großzügig mit zerlassener Butter bepinseln und über jedes ein wenig frisch gepressten Orangensaft gießen. Dann ab in den Ofen für 15 – 20 Minuten. Nach 15 Minuten einfach mal schauen, sie sollten nicht zu dunkel werde. Am Besten goldbraun…

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Wenn Eure Arancini di Carnevale etwas abgekühlt sind bestreut Ihr sie ordentlich mit Puderzucker – fertig!

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Ich wünsche einen wunderbaren „Martedì grasso“!! 🙂 Lasst es krachen!

 

Süße Herzen

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Ob zum Frühstück oder nachmittags zum Sonntagskaffee, mit diesen knusprigen Herzchen aus süßem Hefeteig liegt Ihr immer goldrichtig. Am besten sind sie, wenn sie mit ihrem buttrigen Duft frisch aus dem Ofen kommen.

Süße Herzen

500 g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 Prise Salz

100 g Zucker

1 Teelöffel Kardamom, gemahlen

250 ml Milch

75 g Butter

1 Ei

Zum Verzieren:

1 Ei

2 Esslöffel Milch

Hagelzucker

 

Mehl, Hefe, Salz, Zucker und Kardamom in einer großen Schüssel mischen. Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen lassen. Das warme Milch-Butter-Gemisch zu den trockenen Zutaten in die Schüssel geben, das Ei dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Hefeteig mindestens eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich anschließend etwa verdoppelt haben.

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Den Teig nun gar nicht mehr groß durchkneten, sondern einfach in acht gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstückchen zu einer etwa 30 cm langen Rolle formen, beide Enden zur Mitte hin, einander entgegen wie eine Schnecke aufrollen und unten in der Mitte eine Spitze herausziehen, sodass ein Herz entsteht.

Die Herzen auf ein mit Backpapier ausgelegtes backblech legen und nochmals mit einem Tuch abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit, den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ein Ei mit 2 Esslöffel Milch verquirlen. Die Herzen mit der Eiermilch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. 25 Minuten goldbraun backen.

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Noch warm mit Butter und Marmelade ein Träumchen 🙂

Lasst es Euch gut gehen…

 

Seelenwärmer-Karottensuppe

Karottensuppe_1

Jetzt ist er doch noch gekommen – der Winter – mit allem was dazu gehört! Frostkalte Nächte, Schnee und Eis. Neben Schlittenfahren, Eiskratzen und Schneeschieben sind natürlich lange Winterspaziergänge Programm, bei denen man seinen Atem sieht und sich nach der frischen Luft auf eine heiße Suppe zuhause freut. Und da ist sie auch schon!

Seelenwärmer-Karottensuppe

1 kg Möhren, geschält und in Rädchen geschnitten

1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten

2 Knoblauchzehen, gehackt

1 Esslöffel Kokosöl zum Anbraten

1800 ml Gemüsebrühe

200 ml frisch gepresster Orangensaft

2 Teelöffel Ras el Hanout

1 Esslöffel Ahornsirup

Salz und Pfeffer zum Abschmecken

100 ml geschlagene Sahne

1 Scheibe Pumpernickel, zerbröselt

1 Esslöffel rote Pfefferbeeren, leicht zerdrückt

etwas frischen Koriander oder glatte Petersilie

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Das Kokosöl in einen großen Topf geben und erhitzen. Lauch und Knoblauch darin anschwitzen. Die Möhren, Brühe, Ras el Hanout und den Orangensaft hinzu geben und alles gar kochen. Die Suppe mit einem Pürierstab pürieren, den Ahornsirup dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Als Topping einen Klecks Schlagsahne auf die Suppe geben und Pumpernickelbrösel, rote Pfefferbeeren und klein geschnittenen Koriander darüber streuen.

Und nun – auf die Löffel, fertig, los! Nur noch genießen…

Macht es Euch gemütlich!

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Adventskrapfen

Adventskrapfen_2

Wer sagt eigentlich, dass es zur Weihnachtszeit immer Plätzchen sein müssen? Mit diesen Lebkuchen-Adventskrapfen holt Ihr Euch im Nu den Duft vom Weihnachtsmarkt in Eure Küche.

Adventskrapfen

600 g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

60 g Zucker

100 ml Milch

50 ml Wasser

80 g Butter

1 Esslöffel Vanillezucker

1 Prise Salz

2 Eier

2 Teelöffel Lebkuchengewürz

1 Liter Öl zum Fritieren

Puderzucker

Milch, Wasser und Butter erwärmen. Das Mehl mit dem Zucker, der Hefe, dem Vanillezucker, der Prise Salz und dem Lebkuchengewürz vermischen. Das warme Milch-Wasser-Butter-Gemisch und die Eier hinzu geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig gehen lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat. Ich habe den Teig abends zusammengeknetet und ihn einfach über Nacht gehen lassen.

Den Teig nochmals gut durchkneten und etwa einen Zentimeter dick ausrollen. Sterne in verschiedenen Größen ausstechen, auf ein Küchenhandtuch legen und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit das Öl erhitzen. Es ist heiß genug, wenn man zum Beispiel ein Holzstäbchen hinein hält und an dem Stäbchen Blasen aufsteigen.

Nacheinander die Sterne im heißen Öl ausbacken und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.

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Zum guten Schluss die kleinen Leckerbissen noch ordentlich mit Puderzucker bestreuen und – drüber herfallen…

Ich wünsche Euch von Herzen eine wunderschöne Adventszeit!

Schoko-Ofenpfannkuchen mit Maroni Eis

Der Sommer ist vorbei aber Eis schmeckt uns immer noch. Besonders, wenn es in Begleitung von etwas heißem, süßem mit Schokolade daher kommt. Und wer sagt eigentlich, dass Maronen immer dampfend heiß gegessen werden müssen. Eiskalt und cremig geht’s auch.

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Maroni Eis

150 g gekochte Maronen

120 g Zucker

75 ml Wasser

½ geriebene Tonkabohne

125 ml Milch

200 ml Sahne

1 Prise Salz

2 Eigelb

50 g Nougat

Die Maronen mit dem Zucker im Mixer fein mahlen, in einen Topf geben und mit dem Wasser und der geriebenen Tonkabohne unter häufigem Rühren reduzieren, bis ein dickes Mus entsteht (ca. 15 Minuten). Das Mus in ein Glas mit Schraubverschluss füllen und kalt stellen.

Milch und Sahne mit der Prise Salz erhitzen. Etwas von der heißen Milch-Sahne-Mischung separat mit den Eidottern verrühren und mit den Eigelb zurück in den Topf schütten.

Die Masse unter ständigem Rühren erhitzen bis sie leicht andickt. Den Topf vom Herd nehmen und das Nougat und 2 Esslöffel vom Maronenmus unterrühren. Wenn die Eismasse vollständig abgekühlt ist, entweder in eine Eismaschine geben oder direkt einfrieren – dann aber alle halbe Stunde umrühren, damit das Maroni Eis cremig bleibt.

Maroni_Eis_1

Schoko-Ofenpfannkuchen

Etwas Butter zum Braten

1 Ei

2 Esslöffel Mehl

1 Esslöffel Backkakao

1 Prise Salz

1 Esslöffel Zucker

1 Teelöffel Vanilleextrakt

1 Messerspitze Kardamom

1 Esslöffel geschmolzene Butter

Eine feuerfeste Pfanne im Backofen bei 250°C vorheizen und etwas Butter darin schmelzen. Die restlichen Zutaten zu einer glatten Masse verrühren, in die heiße Pfanne geben und ca. 15 Minuten im Backofen fertig backen. Mit Puderzucker bestreuen und mit dem Maroni Eis genießen.

Habt einen gemütlichen Herbst!

Tausendsassa

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Ein Teigrezept und 1000 Möglichkeiten – das ist der Tausendsassa! Man nehme einen neutralen Kuchenteig und schichte nach Herzenslust alles in die Form, was man gerne mag oder eben gerade da hat. Ich habe einen Kuchen mit Blaubeeren und Zimt gemacht und einen herzhaften mit Tomaten, Parmesan und Rosmarin. Ihr könnt aber einfach nach Euren Vorlieben drauflos backen.

Tausendsassa

120 g Butter

50 g Zucker

2 Eier

180 g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

1 Prise Salz

120 ml Milch

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Zwei kleine oder eine große Kastenform einfetten. Butter und Zucker schaumig rühren und nach und nach die Eier unterrühren. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.

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Dann kann es auch schon losgehen. Unten in die Form ein wenig Teig geben. Ein paar Blaubeeren, etwas geriebene Zitronenschale und einen Esslöffel Zimtzucker darüber streuen. Nun wieder Teig, dann wieder Beeren, Zitronenschale und Zimtzucker – solange, bis die Form etwa 3/4 gefüllt ist. Den Abschluss machen ein Paar Blaubeeren mit Zimtzucker und eine Handvoll Mandelblättchen.

Für den herzhaften Kuchen habe ich kleingeschnittene Tomaten, getrocknete Aprikosen und Datteln mit geriebenem Parmesankäse, gerösteten Pinienkernen und Rosmarin zwischen den Teig geschichtet.

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Die Kuchen für 40 – 50 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen schieben. Nach 40 Minuten einfach mal mit einem Holzstäbchen in den Kuchen pieken. Wenn kein Teig beim Herausziehen am Stäbchen kleben bleibt, ist er gar.

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Fröhliches schichten und habt eine schöne Woche!

 

 

Henriettes Butterkränze

Schon immer gehörte Fettgebackenes, wie der gute alte Berliner zum Beispiel, oder auch Schmalzgebäck zu den närrischen Tagen wie der Dom zu Köln. Noch einmal richtig gut essen bevor an Aschermittwoch die Fastenzeit den Gürtel enger schnallen lässt. Auch als gute Unterlage sehr geschätzt, wenn es mal ein bisschen mehr zu Trinken gibt als sonst.

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Da das Netz voll ist mit Rezepten von Ofenberlinern und allerlei Krapfen habe ich mich auf die Suche nach einem Gebäck gemacht, das noch nicht jeder kennt. Und was soll ich sagen – ich bin fündig geworden! In einem alten Kochbuch von Henriette Davidis aus dem Jahr 1896 habe ich diese Leckerchen gefunden. Das Besondere? Sie sind besonders fein durch einen buttrigen Hefeteig, verfeinert mit Rosenwasser.

Butterkränze

Rezept für 20 Stück

250 g Mehl (Type 550)

35 g Butter

35 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)

etwas Bittermandelaroma

1/8 Liter Milch

1 kleines Ei

2 Eigelb

1 Esslöffel Rosenwasser

1 gestrichenen Esslöffel Zucker

1 Prise Salz

15 g in etwas Milch angerührte frische Hefe

1 Liter Öl + 200 g Butterschmalz zum Frittieren

Die Milch und die Butter in einem ausreichend großen Topf erwärmen. Nicht zu warm werden lassen, das mag die Hefe nicht. Das Bittermandelaroma und das Rosenwasser hinzufügen. Anschließend alle Zutaten mit in den Topf geben und alles gut miteinander verrühren. Den warmen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit soviel Mehl gut verkneten, bis er nicht mehr klebt. Den Teig in 20 Stücke teilen, diese länglich rollen, zu Kränzen formen und auf ein mit Mehr bestäubtes Handtuch legen. Die Kringel rings herum mehrmals einschneiden und eine halbe Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit  Öl und Butterschmalz in einem Topf erhitzen. Der topf sollte nicht zu klein sein, da das Fett beim Frittieren aufschäumen kann. Das Öl ist heiß genug, wenn an einem hinein gehaltenen Holzstäbchen Bläschen aufsteigen. Die Kränze nun nach und nach im heißen Öl von beiden Seiten goldgelb ausbacken und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Mit Vanillezucker bestreuen und am besten sofort, noch warm aufessen.

Butterkraenze_1

Ich wünsche süße, bunte, tolle Tage! Lasst es krachen!

Allersaftigster Mandelkuchen

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Hallihallo zurück! Während meiner kleinen Zwangspause haben sich einige schöne Ideen angesammelt, die ich nun loswerden möchte. Eine davon: Der wohl saftigste Mandelkuchen, den Ihr je gegessen habt! Neben Mandeln und Gewürzen sorgt geraspelte Inkawurzel für den ultimativen Frischekick. Ganz ohne Mehl gebacken ist der Kuchen sogar glutenfrei.

Inkawurzel_Mandelkuchen_1

Inkawurzel-Mandelkuchen

(Zutaten für eine 18er Springform)

4 Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die Eigelb mit 100 g Puderzucker, 1 Esslöffel Honig, 1/2 Teelöffel gemahlenem Zimt, 1/2 Teelöffel gemahlenem Kardamom, geriebene Zitronenschale von einer halben Zitrone, etwas frisch geriebenem Ingwer, dem Mark einer halben Vanilleschote und 170 g gemahlenen Mandeln gut verrühren.

Die Inkawurzel (auch Yacon genannt) waschen und schälen. Mit Zitronensaft einreiben und 150 g grob raspeln. Noch etwas Zitronensaft über die Raspel geben, da diese sonst leicht grau werden.

Yacon

Die geraspelte Inkawurzel in die Mandelmasse geben und den Eischnee unterheben, so dass ein gleichmässiger, schaumiger Teig entsteht.

Inkawurzel_Mandelkuchen_3

Den Boden einer 18er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand buttern. Den Teig in die Form gießen, den Kuchen mit Mandelblättchen oder gehackten Mandeln bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C 45 Minuten backen.

Mit Puderzucker bestreut ein kleiner Traum, besonders lauwarm.

Gabel