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Nuss-Osterei

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Das Osterfest naht und Ihr habt noch keine Idee für eine süße Überraschung zum Osterkaffee? Wie wäre es denn mit diesem glänzenden Nuss-Osterei?

Osterhäschen, Osterhas’
Eier suchen – das macht Spaß!

Rot und gelb und blau gefleckt
hei, wo sind sie nur versteckt?

Findst Du keins?
Kriegst Du meins!

Mit Kardamom und Nüssen fein
ein Kuchenei, nicht g’rade klein!

Zum Kaffee mit Sonnenschein
läd’s Häschen in den Garten ein.

So feiern wir das Osterfest
in uns’rem kleinen Lieblingsnest!

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Nuss-Osterei

Für den Hefeteig

250 g Mehl

1 Esslöffel Zucker

1/2 Teelöffel Kardamom

1 Prise Salz

1 Päckchen Trockenhefe

in einer Schüssel miteinander vermengen.

1 Esslöffel Butter schmelzen und

1/8 Liter Milch hinzufügen.

Das Milch-Buttergemisch erwärmen (Vorsicht! Nicht zu heiß werden lassen, das kann die Hefe nicht gut haben) und zu den trockenen Zutaten in die Schüssel geben.

1 Ei trennen und das Eigelb zum Teig geben. Das Eiweiß aufheben.

Alles gut miteinander verkneten und den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

Für die Füllung

100 ml Milch und

100 g Marzipanrohmasse in einen Mixer geben und miteinander verquirlen bis sich das Marzipan in der Milch aufgelöst hat.

1 Eiweiß

200 g gemahlene Haselnüsse

4 cl Rosenwasser

1/2 Teelöffel Zimt

2 Esslöffel Zucker

1 Teelöffel Kakao

1 paar Tropfen Vanillearoma

zur Marzipanmilch hinzugeben und alles gut miteinander verrühren.

Den Teig nochmals durchkneten, wenn er fertig gegangen ist. Auf einer bemehlten Fläche mit einem Nudelholz zu einem Rechteck ausrollen, ca. 1 cm dick. Das Teigrechteck gleichmäßig mit der Füllung bestreichen und der länge nach halbieren. beide Hälften der Länge nach aufrollen und in der Mitte (wieder der länge nach halbieren). So entstehen 4 Stränge mir mehreren Teiglagen. Diese nun auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech, von der Mitte her, zu einem Osterei zusammenlegen. Die einzelnen Stränge dabei immer wieder drehen, so dass die Füllung immer mal wieder sichtbar ist. Ein Küchenhandtuch darüberlegen und das Kuchenei nochmals für eine halbe Stunde gehen lassen.

Anschließend das fertig zusammen gedrehte Osterei im vorgeheizten Backofen bei 175°C  auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen. Noch heiß mit etwas Aprikosenmarmelade bestreichen, damit es schön glänzt.

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Freut Euch auf Ostern!

 

 

 

Are you ready for crumble?

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Also, ich schon. Im Moment scheint zwar die Sonne und der goldene Oktober zeigt sich noch einmal von seiner allerschönsten Seite – aaaaber! Die kalten trüben Tage werden nicht mehr lange auf sich warten lassen und für diesen Fall möchte ich vorbereitet sein. Ich habe da schon einmal eine süße, heiß-kalte Idee, die bei Kälteeinbruch für wohlige Glücksmomente sorgen kann.
Apfel-Birnen Crumble mit Mohn-Marzipan-Eiscreme 🙂
Schmeckt wie es klingt! Also keine Zeit verlieren und los geht’s. Umso schneller können wir damit auf’s Sofa und unter die Decke!

Am Besten fängt man mit der Eiscreme an, denn die bedarf etwas Vorbereitung.

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Mohn-Marzipan-Eiscreme

200 ml Sahne und

100 ml Mich in einem Topf erwärmen.

100 g Marzipanrohmasse würfeln und in dem Sahnegemisch auflösen.

20 g Mohn und

1 Schnapsgläschen Rosenwasser dazu geben.

Die Masse kurz aufkochen und vom Herd nehmen.

2 Eigelb mit

1 Esslöffel gesiebtem Puderzucker schaumig schlagen. Von der heißen Sahnemischung 2 Esslöffel zum geschlagenen Ei geben (zum Temperaturausgleich) und dann die ganze Eimasse zur Sahne. Alles gut auf der heißen Herdplatte gut miteinander verrühren. Achtung! Die Masse darf jetzt nicht mehr kochen, denn sonst gerinnt das Eigelb.

Die fertige Masse muss jetzt vollständig abkühlen. Danach gibt man sie entweder in eine Eismaschine oder friert sie in einer Dose ein und rührt jede halbe Stunde um, bis die Eiscreme die gewünschte Konsistenz hat.

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Apfel-Birnen Crumble

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

2 Äpfel

1 Birne

2 Datteln

4 getrocknete Aprikosen

1 kleine Handvoll Rosinen

1 Esslöffel Ahornsirup

Saft von einer Orange

1/2 Teelöffel Zimt

Das Obst schälen, entkernen und klein schneiden. Das Trockenobst ebenfalls fein würfeln. Die Rosinen bleiben natürlich ganz. Mit Orangensaft, Ahornsirup und Zimt vermischen und in eine feuerfeste Form geben.

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Für die Streusel

100 g Mehl

75 g Zucker

75 g Butter

1 Päckchen Vanillezucker

krümelig verkneten.

1 Handvoll Haselnüsse und 1 Handvoll Walnüsse grob hacken und untermischen.

Nuss-Streusel-Mischung über das Obst streuen und den Crumble 30-40 Minuten bei 200°C backen.

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Jetzt nur noch Eiscreme und Crumble zusammenbringen und ab auf die Couch.

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Macht es Euch gemütlich und habt eine schöne Woche!

Frühlingsstollen

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Findest Du nicht auch, dass Stollen eigentlich viel zu lecker sind, um sie nur in der Weihnachtszeit zu genießen? Früher wurde dieses Gebäck rund ums Jahr gebacken, wann immer es einen Anlass gab. Meine Frühlingsstollen stimmen mit ihren Zutaten sogar ein wenig auf den kommenden Sommer ein.

Frühlingsstollen

1 Würfel frische Hefe mit 2 Teelöffel Zucker in einer Tasse solange stehen lassen, bis sich die Hefe von selber aufgelöst hat.

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In der Zwischenzeit

500 g Mehl,

125 g Zucker,

2 Päckchen Vanillezucker,

3 Esslöffel Butter in 1/8 Liter warmer Milch aufgelöst,

3 Esslöffel Quark (150 g),

1/2 Teelöffel Kardamom,

1 Prise Salz,

etwas abgeriebene Zitronenschale,

50 g grob gehackte Pistazien,

1 Hand voll gehackte Mandeln,

200 g getrocknete Aprikosen (in kleine Stücke geschnitten),

ein paar Tropfen Vanillearoma und

einen ordentlichen Schuss Rosenwasser in eine Schüssel geben.

Alle Zutaten mit der nun flüssigen Hefe zu einem glatten Teig verkneten und an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis der Teig sich deutlich vergrößert hat. Das kann etwas dauern, da der Teig durch die vielen Zutaten sehr schwer ist.

Teig

Die Wartezeit kannst Du nutzen, um den Rosenpuderzucker herzustellen, den Du für die Quarkfüllung benötigst.

Rosenpuderzucker

1 gehäufter Esslöffel getrocknete Rosenblätter und
5 Esslöffel Zucker in einer Gewürzmühle fein mahlen.

Quarkfüllung für Frühlingsstollen

350 g Quark,
1 Eigelb,
2 Teelöffel Stärke und
2 Esslöffel Rosenpuderzucker zu einer glatten Creme verrühren.

Wenn der Teig genügend aufgegangen ist, rollst Du ihn ca, 6 cm dick aus, gibst die Quarkmasse darauf und rollst ihn grob wieder zusammen. Dann kommt der Stollen in eine gebutterte, mit Mandelblättchen ausgestreute Kastenform. Entweder in eine große Form oder, so wie ich es gemacht habe, in zwei kleine Formen.

Nun noch ein paar Mandelblättchen oben drüber streuen und den Teig nochmals ca. 45 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen und den oder die Frühlingsstollen 45 – 60 Minuten backen. Das Gebäck ist fertig, wenn es hohl klingt, wenn Du dagegen klopfst.

Nach Ende der Backzeit wird der Stollen mit etwas ausgelassener Butter bepinselt und mit Puderzucker bestreut.

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Hab‘ viel Freude beim Genießen und ein wundervolles Frühlingswochenende!

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Lirum larum Löffelstiel

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Wer hat sich eigentlich das Eis am Stiel ausgedacht? Ich habe da mal ein bisschen recherchiert und bin auf folgende hübsche Geschichte gestoßen…eines Abends im Winter 1905 vergaß der kleiner Junge Frank Epperson sein Glas mit aufgelöstem Brausepulver und einem Löffel draußen in der kalten Winternacht. Am nächsten Morgen war die Brause samt Löffel eingefroren. Als der Kleine nun am Löffel zog, löste sich der Brauseklotz und er hielt das erste Eis am Stiel in seiner Hand. Später, als der kleine Frank groß war, erinnerte er sich an sein Brauseeis aus Kindertagen und stellte Wassereis am Stiel in verschiedenen Geschmacksrichtungen her. Er nannte sie Popsicle und verkaufte sie in einem Freizeitpark in Kalifornien. Seit dem hat er wohl unzählige Kinder mit seiner Zufallsidee glücklich gemacht.

Meloneneis

Weil diese Idee so einfach wie genial ist habe ich mir gestern gedacht – das mache ich auch! Wenn’s auch noch glücklich macht! Bei 30°C und mehr im Schatten kommen diese kleinen Erfrischungen gerade recht.

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Wassermelone am Stiel

1/8 Wassermelone, von der Schale befreien und in Stücke schneiden.

Saft einer halben Zitrone,

2 Teelöffel Rosenwasser,

4 Teelöffel Traubenzucker.

Alle Zutaten in einen Mixer geben und ordentlich pürieren. Anschließend die Masse in kleine Joghurtbecher füllen, jedoch nur soviel, dass die Becher 3/4 gefüllt sind. Die Melonenmasse hat bei mir genau für 10 kleine Becher gereicht. Jetzt stellst Du in jeden Becher einen kleinen Löffel und fixiert diese am Besten mit Wäscheklammern, damit sie in der Bechermitte gerade stehen bleiben. Die Becher kommen nun so lange in den Gefrierschrank, bis sie fest geworden sind.

Für die grüne Eismasse kommen

1/2 kleine Salatgurke, geschält und in kleine Stücke zerteilt,

5 Blättchen frische Minze,

etwas geriebene Limettenschale,

ein Spritzer Limettensaft,

2 Teelöffel Traubenzucker und

2 Esslöffel Wasser zum pürieren in den Mixer. Die fertige Gurkenmasse auf die gefrorene Melonenmasse verteilen und nochmals einfrieren, bist alles fest ist.

Becherchen kurz zum Antauen in die warme Hand nehmen, am Löffel ziehen und fertig ist Dein Popsicle!

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Einen frischen Sommersonntag und eine schöne Woche…

Ein Rosentörtchen ist ein Rosentörtchen ist ein Rosentörtchen…

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…frei interpretiert: es ist was es ist und manchmal ist es sogar gut, wie in diesem Fall –  kleinen Minitörtchen mit Rosensahne und Himbeeren. Ein klitzekleiner Hauch von Sommer. Vor nicht allzu langer Zeit schenkte mir die liebe Angie getrocknete Rosenblätter. Zuerst dachte ich daran sie unter schwarzen Tee zu mischen. Aber dann überlegte ich mir, dass es schön wäre das Aroma der Rosenblätter irgendwie in einen Kuchen oder eine andere Süßspeise zu bekommen. Nach langem hin und her ist mir nun ein Rezept eingefallen mit dem ich – nun, da es auch noch geklappt hat – sehr zufrieden bin. Ich hatte ein paar Bedenken die Rosensahne könnte nicht fest werden oder alles würde ein wenig wie Seife schmecken. Alles ist gut gegangen und die Törtchen schmecken wie ein Rosengarten im Sommer riecht – lecker! Überzeugt Euch selbst – viel Spaß beim Nachbacken!

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Rosentörtchen

Für die Rosensahne braucht man

1/4 Liter Sahne

2 Päckchen Vanillezucker

1 Esslöffel getrocknete Rosenblüten

1 Esslöffel Himbeersirup

1 Päckchen Sahnesteif

Sahnetopf

Die Rosenblüten mit der Sahne und dem Vanillezucker in einen Topf geben und aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen, abkühlen lassen und für mehrere Stunden kalt stellen, am besten über Nacht. Dann die nun gut durchgezogene Sahne durch ein Teesieb abgießen und mit dem Himbeersirup und dem Sahnesteif fest aufschlagen.

Für die kleinen Kuchen

80 g weiche Butter

200 g Zucker

150 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

100 g gemahlene Mandeln

2 Eier

200 ml Milch

1 Prise Salz

2 Esslöffel Rosenwasser

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Alle Zutaten gut miteinander verrühren und in die gefetteten Backförmchen oder Muffinformen füllen. 20 – 30 Minuten bei 190°C backen und gut auskühlen lassen.

Rosenkuchen

Zum guten Schluss den kleinen Kuchen mit Hilfe eines Spritzbeutels zu einer hübschen Sahnehaube verhelfen und mit einer Himbeere zum Törtchen krönen.

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