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It’s Cream Tea Time!

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Heute wird’s very British! Ich hab’ da mal eine kleine Etagere mit köstlichen kleinen Häppchen zum Tee vorbereitet 🙂

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Fangen wir unten an. Im Erdgeschoss: Scones! Mit selbstgemachter Clottered Cream und Himbeermarmelade ein Traum.

Scone_1

Scones_1

Scones

225 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

55 g kalte Butter

1 Prise Salz

150 ml Milch

Zum Bestreichen der Scones vor dem Backen: 1 Eigelb verquirt mit etwas Milch

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Mehl und Backpulver mischen. Mit Butter, Salz und Milch zu einem glatten Teig verkneten und etwa 2 cm dick ausrollen. Mit einem Glas Scones ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit der Eigelb-Milch bestreichen und 15 Minuten bei 200°C backen.

ClotteredCream_1

Clottered Cream

300 ml Sahne in einer Pfanne aufkochen. Dann die Temperatur auf ganz niedrig stellen und immer, wenn sich auf der Sahne eine Haut gebildet hat, diese mit einer Schaumkelle abnehmen und in eine Schüssel geben. Den Vorgang so lange wiederholen, bis keine Sahne mehr übrig ist. Die fertige Clottered Cream über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag ist sie fest geworden und kann auf Eure Scones gestrichen werden.

In der Mitte: Sandwiches mit Gurke und einer selbst gemachten Remoulade – für alle, die es vielleicht nicht so süß mögen.

Gurkensandwich_1

Gurkensandwiches

Für die Remoulade

3 Esslöffel Mayonnaise

1 Frühlingszwiebel, der Länge nach geviertelt und in feine Stückchen geschnitten

etwas abgeriebene Zitronenschale und einen Spritzer Zitronensaft

ein paar Spritzer Worchestersauce

Salz, Pfeffer und frischen gehackten Dill zusammenrühren.

1/2 Salatgurke, mit einem Sparschäler in dünne Scheiben geschnitten

4 Sandwichscheiben mit der Remoulade bestreichen und mit den Gurkenscheiben belegen. 2 Sandwichscheiben zusammenklappen und diagonal durchschneiden.

Zu guter Letzt ganz oben: Ingwerkekse und in weiße Schokolade getauchte Kirschen.

Ingwerkekse

Englische Ingwerkekse

285 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

220 g weiche Butter

140 g brauner Zucker

2 Teelöffel Ingwerpulver

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit einem Teelöffel immer etwas Teig abnehmen und zu einer Kugel formen. Die Kugeln mit etwa 5-6 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kugeln mit einer nassen Gabel kreuzweise flach drücken.

Die Plätzchen bei 200°C ca. 15 Minuten backen. Abgekühlt in einer Dose aufbewahrt halten die Kekse eine Weile, wenn sie nicht ruckizucki vernascht werden.

Jetzt nur noch Tee kochen und den Tag gemütlich ausklingen lassen. Macht es Euch schön und lasst es Euch gut gehen!

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Tarte au citron

 

Ich habe eine Schwäche für Kochbücher (wer hätte das gedacht?) und komme nur ganz schwer an einem vorbei. Dennoch gibt es unter diesen vielen Werken eines, das mag ich von allen am liebsten…

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…und so teile ich heute mit Euch ein wunderbar zitroniges Sommerrezept aus meinem allerliebsten Lieblingskochbuch „La bonne grandmère“ von Sabine Schneider.

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Man findet in diesem Buch ganz viele traditionelle Gerichte Frankreichs und kleine Geschichten rund ums Essen. Hierfür ist die Autorin zwei Jahre lang durch Frankreich gereist und hat eine wirklich schöne Sammlung von herrlichen Rezepten zusammengetragen. Von Vorspeisen über leckere Haupt- und Gemüsegerichte sowie köstliche Tartes und Desserts ist alles dabei und man fühlt sich schon beim Lesen wie im Urlaub. Fotos von nett angerichteten Speisen sucht man in diesem Buch vergebens, dafür ist es voll von liebevollen kleinen Zeichnungen. Aber die Bilder die beim Durchblättern des Buches im Kopf entstehen machen sofort Lust, die Rezepte auszuprobieren. Leider ist „La bonne grandmère“ nicht mehr im Handel erhältlich aber in gut sortierten Antiquariaten kann man noch Glück haben und ein Exemplar ergattern. Es lohnt sich!

Rezept

Zitronen

125 g weiche Butter,

90 g Zucker,

1 Ei,

250 g Mehl

und eine Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten und im Kühlschrank ca, 1 Stunde ruhen lassen. Anschließend den Teig in eine gebutterte Tartform drücken und den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Im vorgeheizten Backofen bei 220°C 15 Minuten blindbacken.

Für den Belag 125 g Butter sanft erwärmen und

200 g Zucker darin auflösen.

4 Eigelb,

200 ml Zitronensaft und

abgeriebene Schale von 5 ungespritzten Zitronen miteinander verrühren und zur Butter-Zucker-Mischung geben. Die Masse erhitzen bis sie beginnt einzudicken. Vom Herd ziehen und leicht abgekühlt auf den vorgebackenen Tarteboden geben. Die Tarte wieder in den Ofen schieben und 20 Minuten fertig backen.

Wer mag, kann die übrig gebliebenen 4 Eiweiß mit einem Esslöffel Zucker und einer Prise Salz steif schlagen und vor dem fertigbacken auf der Zitronenmasse verteilen.

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Lieblingskochbücher beherbergen aber neben Lieblingrezepten auch noch weitere Schätze, nämlich über die Jahre angesammelte wertvolle Erinnerungen. So steigern sie Jahr für Jahr ihren Wert und können im besten Fall auch noch spätere Generationen mit ihrem Inhalt erfreuen.

Memories

Eine sehr schöne Idee hatte unsere Oma Christa. Sie löst schöne Etiketten von Weinflaschen und verwendet diese als Lesezeichen für ihre Kochbücher.

Weinetiketten

So! Jetzt gibt’s erst einmal ein Stückchen Tarte au citron.

Sauer macht ja bekanntlich lustig – einen lustigen Sonntag und eine ebenso lustige Woche wünsche ich!

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Gechillt gegrillt

Heute habe ich eine wunderbare Idee zum Grillen für Euch. Das Grillen hat sich ja sehr entwickelt in den letzten Jahren, einfach eine Wurst auf die Glut legen war gestern. Darum gibt es bei mir heute Fisch. Genauer: Lachspäckchen mit grünem Spargel und gefülltes Pfannenbrot mit Gervais Kräuterquark ORIGINAL. Na? Wie klingt das? Richtig! Guuuuuut! 🙂

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Zuerst setzt Ihr mal morgens direkt einen Hefeteig aus

400 g Mehl,

1 Päckchen Trockenhefe,

1 ordentlichen Prise Salz,

1Teelöffel Zucker,

1 Esslöffel geschmolzene Butter

und 200 ml warmem Wasser an, vermengt alles gut miteinander und lasst es an einem warmen Ort so lange gehen, bis sich die Masse verdoppelt hat. Dann knetet Ihr alles nochmals durch und gebt so viel Mehl hinzu, bis der Teig nicht mehr klebt.

Dann packt Ihr die Lachspäckchen. Dazu braucht Ihr

grünen Spargel (ca. 8 Stangen pro Person), die unteren Enden brecht Ihr ab. Geschält werden muß der Spargel nicht.

Frische Lachsfilets in mundgerechte Stücke geschnitten (ich habe 4 Stücke pro Person gerechnet).

Pro Päckchen 1 Stück Butter und eine Scheibe Zitrone , grob gemahlenen Pfeffer und grobes Meersalz.

Seit Alufolie etwas ins Gerede gekommen ist, verwende ich zusätzlich einfach etwas Backpapier, um die Speisen beim Grillen vor dem Aluminium zu schützen. Ihr nehmt alsi einen Bogen Alufolie und legt ein Stück Backpapier oben drauf. Darauf kommen jetzt unsere Leckereien. So sollte das dann aussehen:

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Nun wird das ganze zu Päckchen geformt und kommt für ca. 20-25 Minuten auf den Grill.

Anschließend nehmt Ihr den Fich runter und stellt eine kleine Pfanne auf den Grill. Ihr gebt etwas Öl hinein und das wie folgt vorbereitete Pfannenbrot.

Der Hefeteig wird in kleine Portionen geteilt und ausgerollt. Nun streicht Ihr etwas Gervais Kräuterquark ORIGINAL auf einen Fladen und legt einen weiteren oben drauf. an den Seiten wird das Brot nun verschlossen. Das lässt sich alles sehr gut vorher schon vorbereiten.

 

Wenn die Pfanne heiß ist, wird das Brot hinein gelegt und muss von beiden Seiten nur wenige Minuten backen.

Zusammen sollte das Ganze dann so aussehen ❤

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Guten Appetit und einen schönen Restfeiertag! Sollte es widererwarten plötzlich regnen, kommen die Lachspäckchen einfach in den Backofen und die Pfanne auf den Herd!

Dieser Post enthält Werbung und entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma Gervais. Weitere leckere Rezepte findet Ihr unter http://www.gervais.de

 

Pink Hummus

Hummus_und_Brot

Heute ging es in meiner Küche einmal besonders bunt her. In den letzten Wochen habe ich mich auf Grund der aktuellen Ereignisse häufig gefragt, was mache ich hier eigentlich? Überall auf der Welt gibt es Menschen, die nicht wissen wo sie hin sollen und wie es für sie weiter geht und ich habe nichts Besseres zu tun, als mir zu überlegen was ich als nächstes koche. Ich hatte so ein schlechtes Gewissen, dass ich beinahe überhaupt nichts mehr posten wollte. Bis mir klar wurde, dass wir gerade jetzt nicht aufhören dürfen unser Leben und das aller anderen schön zu gestalten und sei es nur mit einem guten Essen. Denn gerade die Hoffnung auf ein schöneres, besseres Leben ist der Grund, weshalb sich all diese Menschen zu uns auf den Weg gemacht haben. Herzlich willkommen!

Hummus

Heute gibt es Pink Hummus und Dattel-Walnussbrot. Farbenfroher geht es kaum…und jetzt geht es los!

Pink Hummus

250 g gekochte Kichererbsen (eine kleine Dose)

4 rote Beete

2 Esslöffel Tahin (Sesampaste)

2 Knoblauchzehen

Saft einer 1/2 Zitrone

1 Teelöffel Salz

frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack

1 Prise Zucker

1 Teelöffel Ras El Hanout

eventuell etwas Wasser

Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einer Paste verrühren. Etwas Schwarzkümmel, Sesam, Zitronenschale und ein paar rosa Pfefferbeeren darüber streuen – fertig! Ich habe noch ein wenig Arganöl darüber geträufelt.

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Für das Dattel-Walnussbrot den Backofen auf 220°C vorheizen.

300 g Weizenmehl,

200 g Roggenmehl,

1 Päckchen Trockenhefe,

1 Teelöffel Salz,

2 Esslöffel Kurkuma

2 Esslöffel braunen Rohrzucker und

250 g warmes Wasser zu einem Hefeteig verarbeiten und etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit 150 g Walnüsse in einer trockenen Pfanne anrösten und 150 g Datteln vierteln. Eine Kastenform fetten und mit Chia-Samen ausstreuen. Nachdem der Teig sich hoffentlich verdoppelt hat, die Nüsse und Datteln unterkneten. Den Teig zu einem Laib formen, in die vorbereitete Form legen und eimal der Länge nach einschneiden. Nun noch mit etwas Wasser bepinseln und mit schwarzem und weißem Sesam bestreuen. Das Brot in der Form nochmals 20 Minuten gehen lassen und anschließend im vorgeheizten Backofen 40 Minuten backen.

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Am Besten noch lauwarm dick mit dem Pink Hummus bestreichen und…sich freuen!

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Lirum larum Löffelstiel

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Wer hat sich eigentlich das Eis am Stiel ausgedacht? Ich habe da mal ein bisschen recherchiert und bin auf folgende hübsche Geschichte gestoßen…eines Abends im Winter 1905 vergaß der kleiner Junge Frank Epperson sein Glas mit aufgelöstem Brausepulver und einem Löffel draußen in der kalten Winternacht. Am nächsten Morgen war die Brause samt Löffel eingefroren. Als der Kleine nun am Löffel zog, löste sich der Brauseklotz und er hielt das erste Eis am Stiel in seiner Hand. Später, als der kleine Frank groß war, erinnerte er sich an sein Brauseeis aus Kindertagen und stellte Wassereis am Stiel in verschiedenen Geschmacksrichtungen her. Er nannte sie Popsicle und verkaufte sie in einem Freizeitpark in Kalifornien. Seit dem hat er wohl unzählige Kinder mit seiner Zufallsidee glücklich gemacht.

Meloneneis

Weil diese Idee so einfach wie genial ist habe ich mir gestern gedacht – das mache ich auch! Wenn’s auch noch glücklich macht! Bei 30°C und mehr im Schatten kommen diese kleinen Erfrischungen gerade recht.

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Wassermelone am Stiel

1/8 Wassermelone, von der Schale befreien und in Stücke schneiden.

Saft einer halben Zitrone,

2 Teelöffel Rosenwasser,

4 Teelöffel Traubenzucker.

Alle Zutaten in einen Mixer geben und ordentlich pürieren. Anschließend die Masse in kleine Joghurtbecher füllen, jedoch nur soviel, dass die Becher 3/4 gefüllt sind. Die Melonenmasse hat bei mir genau für 10 kleine Becher gereicht. Jetzt stellst Du in jeden Becher einen kleinen Löffel und fixiert diese am Besten mit Wäscheklammern, damit sie in der Bechermitte gerade stehen bleiben. Die Becher kommen nun so lange in den Gefrierschrank, bis sie fest geworden sind.

Für die grüne Eismasse kommen

1/2 kleine Salatgurke, geschält und in kleine Stücke zerteilt,

5 Blättchen frische Minze,

etwas geriebene Limettenschale,

ein Spritzer Limettensaft,

2 Teelöffel Traubenzucker und

2 Esslöffel Wasser zum pürieren in den Mixer. Die fertige Gurkenmasse auf die gefrorene Melonenmasse verteilen und nochmals einfrieren, bist alles fest ist.

Becherchen kurz zum Antauen in die warme Hand nehmen, am Löffel ziehen und fertig ist Dein Popsicle!

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Einen frischen Sommersonntag und eine schöne Woche…

Maischolle

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Noch ist so grade Mai und da passt doch eine Maischolle sehr gut, um den Wonnemonat gebührend zu verabschieden. Ausserdem gab es in den letzten Wochen ständig Süßes auf meinem Blog…da ist es mal wieder an der Zeit für etwas Herzhaftes. Zur Maischolle gibt es einen Kartoffelsalat mit Gurke, der wie ich finde sehr lecker zum Fisch ist und etwas Frische mitbringt. Mit dem Kartoffelsalat fangen wir nun auch an.

Kartoffelsalat mit Gurke

8 Kartoffeln mittelgroße festkochende Kartoffeln mit der Schale weich kochen, abschrecken und noch heiß pellen und kleinschneiden.

1 Teelöffel Gemüsebrühe in einer Tasse mit kochendem Wasser auflösen und über die noch warmen Kartoffeln gießen. Alles mindestens 1 Stunde stehen lassen.

3 Esslöffel Essig

3 Esslöffel Öl

1 gute Prise Zucker und Pfeffer hinzu geben.

1/2 Salatgurke schälen, der Länge nach halbieren, die Kerne entfernen und in kleine Stücke geschnitten zum Salat geben.

1 Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und ebenfalls ab damit in die Salatschüssel.

Den Kartoffelsalat gut umrühren und bestenfalls nochmals 1-2 Stunden durchziehen lassen. Kurz vor dem servieren mit Schnittlauch bestreuen.

Maischolle mit Speck

Schollenfilets waschen, trockentupfen, mit Zitronensaft beträufeln und Salzen.

In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen und eine Hand voll Speck- oder Schinkenwürfel darin anbraten. Die Schollenfilets in Mehl wenden und zum Speck in die heiße Pfanne legen. Von beiden Seiten 3-4 Minuten anbraten und mit dem Kartoffel-Gurkensalat auf Teller verteilen. Und jetzt? Den letzten Maitag in diesem Jahr einfach nur genießen! Guten Appetit…

Scholle_doppelt

Sunday Sunshine Cake

Wo man hinschaut grünt und blüht’s…es ist eine wahre Pracht. Was liegt da näher, als die duftenden Blüten auf der sonntäglichen Kaffeetafel in Szene zu setzen.

Flieder

Die Firma Personello hat mir zum Ausprobieren zwei Ihrer neuen Fondant-Stempel zur Verfügung gestellt und da dachte ich mir, das lässt sich schön mit fröhlicher Frühlingsbäckerei verbinden. Man kann den Text für die Stempel selbst wählen und es gibt verschiedene Größen. Auf http://personello.com könnt Ihr Euch Euren ganz perönlichen Fondant-Stempel anfertigen lassen. Ich habe mir einen Stempel für eine Torte und einen in Muffingröße ausgesucht. Aber seht selbst…

Stempel

Beginnen wir mit der Sonntagstorte…

Katie’s Sunday Sunshine Cake

Meine Torte braucht ein wenig Vorlauf, aber es lohnt sich. Zurerst geht es raus in den Garten zum Fliederpflücken. Denn in meine Torte gehört selbst gemachtes Fliedergelee.

Fliedergelee_1

Fliedergelee 

Die Blüten von 2 Fliederdolden sorgfältig waschen und vorsichtig in eine Schüssel zupfen. Wichtig hierbei ist, dass man auf keinen Fall grüne Teile des Flieders mit in die Schüssel gibt, denn das Grün des Flieders ist giftig. Essbar sind wirklich nur die kleinen Blüten.

250 ml kaltes Wasser

Saft von einer Zitrone

1 Zitrone in Scheiben geschnitten

1 1/2 Esslöffel Zucker

mit in die Schüssel geben und alles über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen. Hin und wieder umrühren.

Fliederblueten_Zitrone

Am nächsten Tag nochmals gut umrühren und durch ein Sieb in einen Messbecher gießen. Je nach dem wie viel Flüssigkeit man hat, gibt man nun die gleiche Menge Gelierzucker 1:1 hinzu und kocht alles nach Packungsanweisung. Das Gelee in saubere Gläser füllen und abkühlen lassen.

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Für den Tortenboden (ich habe eine kleine Springform genommen, für eine normal große bitte die Menge der Zutaten verdoppeln)

3 Eier verquirlen und mit 1 Esslöffel heißem Wasser etwa 1 Minute aufschlagen.

100 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker nach und nach unter die Eimasse schlagen. Die Masse sollte cremig und hellgelb sein.

100 g Mehl, gemischt mit 1 Päckchen Backpulver und 1/2 Tasse Mohn unter die Eiermasse ziehen.

Zum Schluss 50 g geschmolzene Butter unterrühren und den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Springform gießen.

30 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180°C backen.

Nachdem der Tortenboden abgekühlt ist, wird er 2 x durchgeschnitten, so dass man 3 gleich große Teigplatten hat. Die untere Teigplatte wird nun mit Fliedergelee bestrichen.

3 Becher Schlagsahne mit 5 Teelöffel Vanillezucker steif schlagen und davon eine dünne Schicht auf das Fliedergelee streichen. Jetzt folgt ein Kreis aus dünn ausgerolltem Marzipan, wieder Sahne, Boden, Sahne, letzter Boden und Sahne auf die Torte und drum herum. Den Rand könnt Ihr jetzt noch mit Mohn bestreuen und dann kommt der Fondant-Stempel von Personello zum Einsatz. Bei dieser Torte nicht mit Fondant, sondern weil es besser passt – mit Marzipan.

Das Marzipan zwischen Frischhaltefolie ca. einen halben Zentimeter dick ausrollen. Obere Folie entfernen, den Personello-Stempel in Puderzucker tauchen und beherzt drauflos stempeln. Zum Schluss noch mit dem dazugehörigen Ausstecher ausstechen und auf dem Prachtstück von Sonntagskuchen platzieren!!

Torte_von_oben

Und so sieht das dann aus, wenn’s fertig ist…

Torte

Lecker, lecker, lecker…

Und für alle, die doch lieber trockenen Kuchen mögen habe ich feine Hefemuffins mit Liebe drin…

Erdbeermuffin_1

Am Vorabend aus

275 g Mehl

150 ml warmer Milch

80 g geschmolzene Butter

75 g Zucker

1 Prise Salz

1/2 Päckchen Trockenhefe

und einem Ei einen lockeren Teig zusammen mischen und diesen mit einem Tuch abgedeckt über Nacht einfach in der Küche stehen lassen. Am nächsten Morgen den Teig nochmals gut durchkneten und eventuell noch etwas Mehl dazu geben. Er sollte nicht kleben. Nun den Teig in 12 gleich große Teile schneiden und in jede Teigkugel eine Erdbeere stecken. Die fertigen Erdbeerteiglinge in ein mit Papierförmchen ausgelegtes Muffinblech legen, mit etwas Wasser bepinseln und abermals etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Anschließend im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 25 Minuten backen.

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Ich wünsche Euch von Herzen einen wunderschönen Restsonntag und bedanke mich bei der Firma Personello, die mir die Fondant-Stempel angefertigt hat. Mehr über die Personello-Fondant-Stempel erfahrt Ihr unter http://www.personello.com

Süße Karottenbrötchen mit Karottenkonfitüre

Brötchen_von_oben

Das diesjährige Osterfest neigt sich seinem Ende entgegen. Für alle, die jetzt keine Ostertorten, Schokoladenhasen oder hart gekochte Eier mehr sehen können, habe ich mir eine hübsche Alternative ersonnen.

Brötchen_1

Süße Karottenbrötchen

 

80 g fein geriebene Karotten,

350 g Mehl,

1 Päckchen Trockenhefe,

150 ml Milch (erwärmen),

50 g Butter ( in der warmen Milch aufgelöst),

50 g gehackte Mandeln,

1 Hand voll Rosinen (kurz in heißem Wasser eingeweicht),

1 Prise Salz,

2 Esslöffel Zucker,

abgeriebene Schale einer 1/2 Orange,

1 Messerspitze Kardamom.

 

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

 

Anschließend den Teig nochmals gut durchkneten und in 4 gleich große Teile teilen. Aus dem oberen Drittel eine Kugel formen und aus dem unteren Teil eine Karotte. Beide Teile bleiben aber zusammen.

 

Aus 1 Esslöffel Mehl und ein wenig Wasser wird nun eine klebrige Masse zusammengerührt. Mit dieser Masse bestreicht Ihr den oberen Teil (Kugel) von einer Seite und wälzt die Stelle in gehackten Pistazien. Diese Teil stellt so später das Grün der Karotte dar. Nun legt Ihr die werdende Karotte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, schneidet die Karotte drei mal ein und das „Grün“ an zwei Stellen durch. Klingt verwirrend…wenn Ihr Euch die Bilder anschaut wird glaub’ ich deutlich, was ich meine.

Teiglinge

Wenn alle Karottenbrötchen fertig geformt sind, müssen sie nochmals abgedeckt für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen. Danach die Brötchen im auf 200°C vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen.

 

 

Karottenkonfitüre

 

250 g fein geriebene Karotten,

abgerieben Schale von einer Orange,

Saft von 2 – 3 Orangen, (mit den geriebenen Karotten zusammen gewogen sollten 600 g zusammen kommen),

Saft von 1 Zitrone

600 g Gelierzucker 1:1 (wem das zu süß ist, der kann auch jeden anderen Gelierzucker verwenden, nur dann bitte das Rezept dem entsprechend anpassen).

 

Alle Zutaten in einem ausreichend großen Topf miteinander vermengen und ca. eine Stunde durchziehen lassen. Anschließend unter ständigem Rühren aufkochen und für 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die fertige Konfitüre in saubere Gläser mit Schraubverschluss füllen und direkt verschließen.

 

Wir essen die Karottenbrötchen am liebsten einfach mit etwas Quark und Karottenkonfitüre oder nur mit etwas Butter.

Happen

Ich wünsche Euch noch einen wunderbaren Restfeiertag und eine zauberhafte Woche…Eure Katie

 

 

 

Gemüse für die Kaffeetafel – Katie’s Rüblitorte

Frohe_Ostern

Ich wünsche Euch von ganzem Herzen ein fröhliches Osterfest! Ganz viel Zeit für alles, was sonst oft zu kurz kommt und besonders für Eure großen und kleinen Lieblingsmenschen!

 

Für ein gemütliches Oster-Familien-Kaffeetrinken habe ich heute den Oster-Torten-Klassiker Nr. 1 im Gepäck…

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Katie’s Rüblitorte

 

3 Eigelb mit

100 g Zucker hellgelb aufschlagen.

 

250 g Möhren, fein gerieben,

abgeriebene Schale und Saft von einer Zitrone,

75 g gemahlene Mandeln,

75 g gehackte Mandeln,

1 Teelöffel Backpulver,

100 g Mehl,

50 g Stärke zur Eigelb-Zuckermischung geben und alles gut miteinander vermengen.

 

3 Eiweiß mit

50 g Puderzucker (gesiebt) und

1 Prise Salz steif schlagen und unter den Karottenteig heben.

 

Eine Backform nach Wahl mit Backpapier auslegen oder einfetten und den Teig in die Form streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 25 Minuten backen. Nachdem der Boden vollständig abgekühlt ist, kann er entweder gefüllt werden oder Ihr gebt die Quarkmasse einfach oben drauf…der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Für die Quarkmasse einfach

 

250 g Quark (40 %),

2 Esslöffel Zucker,

Saft und abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone miteinander verrühren.

 

1 Becher Sahne und

2 Vanillezucker steifschlagen und unter die Quarkmasse ziehen.

 

Zum Schluss habe ich meine Torte mit gehackten Pistazien und Marzipanmöhren verziert. Ich liebe diese Torte…
Habt schöne Feiertage und lasst es Euch gut gehen.

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Zweiter Freytag…

Tellerreihe

Am vergangenen Samstag war es wieder soweit, ich durfte im Frey-Küchenzentrum in Kandel für das leibliche Wohl der Kundschaft sorgen und auf diese Weise das Kochen im Dampfgarer und das Braten (diesmal eher Backen) auf dem Teppan-Yaki demonstrieren. Was dabei schönes herausgekommen ist, seht Ihr jetzt. Viel Spaß beim Nachkochen…

 

Gemuese

Gemüse mit zweierlei Soßen 

 

Gemüse nach Wahl und Saison putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Gemüse in einen gelochten Garbehälter geben und für 10 Minuten bei 100°C in den Dampfgarer schieben. Wer keinen Dampfgarer hat, kocht das Gemüse in etwas Salzwasser im Topf.

 

Petersiliensahne

 

125 ml Sahne

1 Bund Petersilie, fein gehackt

Salz, 1 Prise Zucker

Alle Zutaten miteinander verrühren und kalt stellen.

 

Thunfischsoße

 

1 Dose Thunfisch

200 g Joghurt

1 Teelöffel Zitronensaft

2 Teelöffel Kapern

3 hart gekochte Eier

Satz, Pfeffer, etwas Zucker

Den Thunfisch in einer Schüssel mit der Gabel auseinander zupfen. Joghurt, Zitronensaft und die Kapern hinzufügen. Die Eier abpellen, in kleine Würfel schneiden und in die Soße geben. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

 

Das Gemüse auf einem Teller anrichten und die beiden Soßen dazu essen.

 

Linsen_Kokos_Suppe

Orientalische Linsen-Kokos-Suppe

 

1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe und 1 Stück Ingwer (1 x 2 cm) in kleine Würfel schneiden und in etwas Olivenöl anschwitzen. Die Masse in einen ungelochten hohen Garbehälter geben.

1 kg Möhren, geschält und in Scheiben geschnitten

50 g rote Linsen

1 Dose Kokosmilch

1 Liter Gemüsebrühe

2 Teelöffel Zucker

Harissa nach Geschmack

1 Teelöffel Ras El-Hanout

Alle Zutaten in den Garbehälter geben und die Suppe bei 100°C für 20 Minuten in den Dampfgarer schieben. Anschließend alles pürieren und die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auch hier gilt, wer keinen Dampfgarer sein eigen nennt – kocht die Suppe im Topf.

Die Suppe in Schälchen füllen und mit gerösteten Mandelblättchen und etwas Schwarzkümmel bestreuen.

 

Dazu schmecken kleine Fladenbrote mit Hummus.

Fladen_Teig

500 g Mehl

3 Päckchen Trockenhefe

1 Teelöffel Salz

300 ml lauwarmes Wasser

1 Schuss Olivenöl

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich die Masse etwa verdoppelt hat. Dann den Teig noch einmal gut durchkneten. Eventuell noch etwas Mehl unterkneten. Der Teig sollte nicht mehr kleben. Nun kleine Teigkugeln rollen, diese zu kleinen Fladen formen und auf dem Teppan-Yaki in etwas Olivenöl von beiden Seiten ca. 5 Minuten backen. Die Temperatur nicht zu hoch drehen und immer wieder mal schauen, dass die Brote nicht verbrennen.

Alle ohne Teppan-Yaki verwenden zum Backen der kleinen Fladenbrote eine Bratpfanne.

 

Hummus

 

200 g Kichererbsen

2 Esslöffel Tahin (Sesammus)

Saft einer halben Zitrone

1 Schuss Olivenöl

2 Esslöffel Wasser

1 Knoblauchzehe

2 Teelöffel Salz

Alle Zutaten in einen Mixer geben und pürieren. Das Hummus in eine Schüssel, mit Olivenöl begießen und mit Pul Biber oder ersatzweise Paprikapulver bestreuen.

 

Dessert

Quarknocken mit Pfirsich-Marzipan-Soße

 

60 g Amarettini, zerbröselt

Butter zum Einfetten des Garbehälters

1 kg Magerquark

90 g Zucker

Mark von einer Vanilleschote

2 Eigelb

2 Päckchen Sahnepuddingpulver

Die Hälfte die Amarettinibrösel mit dem gut ausgedrückten Quark und den übrigen Zutaten in eine Schüssel geben, gut verrühren und eine halbe Stunde quellen lassen. Anschließend mit 2 Esslöffeln aus der Quarkmasse Nocken formen und in einen mit Butter gefetteten, gelochten Garbehälter legen. Den Behälter in den Dampfgarer schieben und einen ungelochten Behälter darunter schieben, damit z.B. Butter, die heraustropft aufgefangen wird. 12 Minuten bei 100°C dämpfen. Wer wieder ohne Dampfgarer auskommen muss, der gart die Nocken in siedendem Wasser (nicht sprudelnd kochend). Sie sind gar, wenn sie an die Wasseroberfläche aufsteigen.

 

Für die Pfirsich-Marzipan-Soße

500 g Pfirsiche aus dem Glas, abgetropft

75 g Marzipanrohmasse

50 ml Pfirsichsaft

2 Esslöffel Holunderblütensirup

in einem Mixer pürieren – fertig!

 

Die Quarknocken mit der Soße und den restlichen Amarettinibröseln anrichten.

 

Guten Appetit und bis zum nächsten Mal…