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Kartoffel-Apfel-Gratin

Am Samstag habe ich auf’s Einkaufen verzichtet, weil ich so bei mir dachte: „Hopp Katie, nun iss doch erstmal all die Sachen auf, die noch da sind, bevor du wieder neues ranschleppst.“

Gesagt getan! Kartoffeln, Äpfel und Kräuter aus dem Garten habe ich eigentlich immer. Nüsse von Omas Baum sind auch noch da und im Tiefkühlfach liegt noch ein vergessener Ziegenkäse…

Kartoffel-Apfel-Gratin

Zutaten:

3 mittelgroße Pellkartoffeln vom Vortag

1 Süßkartoffel

1 Apfel

1 Ziegenrolle

100 ml Sahne oder Milch

etwas frisch geriebene Muskatnuss

optional eine geschälte Knoblauchzehe zum Ausreiben der Form

Salz, Pfeffer

ein paar Zweige frischen Thymian

2 Teelöffel flüssigen Honig

1 Handvoll gehackte Walnüsse

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Pellkartoffeln und Süßkartoffel schälen und der Länge nach halbieren. Apfel waschen, trocken reiben, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Kartoffeln und Apfel in gleichmäßige Scheiben schneiden. Abwechselnd in eine flache, feuerfeste Form legen. Die Sahne in einen Mixbecher füllen. Den Edelschimmelrand von der Ziegenrolle abschneiden und zu der Sahne in den Mixbecher geben. Etwas Salz, Pfeffer und einen Teelöffel Honig dazu geben und alles mit einem Pürierstab einmal kräftig durchmixen. Die Masse geichmässig über die Kartoffel-und Apfelscheiben gießen. Das Innere der Ziegenrolle in Scheiben schneiden und auf dem Gratin verteilen. Den restliche Teelöffel Honig mit den gehackten Walnüssen vermengen und zu guter Letzt mit ein paar Blättchen vom frischen Thmian oben drauf streuen. Den Gratin 25 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.

Viel Spaß bei der Resteverwertung (einfach mal was ausprobieren! 😊) und guten Appetit!

Kürbiskuchen mit Apfel

Kuerbiskuchen

Irgendwo habe ich einmal gelesen, der Kürbis sei die Entschuldigung dafür, dass der Sommer endgültig vorbei ist. Ok…Entschuldigung angenommen! Die wohl dickste Beere auf unserem Globus ist für mich eines der vielseitigsten Gemüse überhaupt. Sie schmeckt uns zum Beispiel als Suppe, Beilage, in süßen und, wie bei mir heute, in salzigen Kuchen.

Kuerbiskuchen_Salat_2

Kürbiskuchen mit Apfel

Für den Teig:

100 g Butter,

200 g Mehl,

1 Eigelb,

1 Messerspitze Backpulver,

1/2 Teelöffel Salz

zu einem Teig verkneten, in Folie wickeln und etwa für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit etwas Öl in einem Topf erhitzen.

1 Zwiebel, gewürfelt,

1 Knoblauchzehe, klein geschnitten und

2 cm Ingwer, klein gewürfelt in dem Öl anschwitzen.

200 g Kürbisfleisch (Hokaido mit Schale, Gartenkürbis geschält), gewürfelt hinzufügen und mit

1/2 Teelöffel Kurkuma,

2 Messerspitzen Chili,

Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker weich dünsten. Wenn der Kürbis gar ist, alles pürieren und abkühlen lassen.

50 ml Sahne,

1 Esslöffel Stärke,

1 Ei und das vom Teig übrig gebliebene Eiweiß unter die Kürbismasse rühren.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in eine gefettete Springform drücken. Dabei einen Rand hochziehen.

Den Teig am Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Kürbismasse darauf verteilen.

2 Äpfel in dünne Scheiben schneiden und vorsichtig auf die Kürbiscreme legen, so dass die Äpfel nicht einsinken.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200°C 40 Minuten backen.

Ich habe noch gebratene Buchenpilze, frische Petersilienblättchen, angeröstete Kürbiskerne, Ziegenkäse und ein paar Chilifäden darüber gegeben. Zum Schluss noch ein paar Tropfen Kürbiskernöl oben drüber…das Auge isst ja schließlich auch mit!

Dazu gab es frischen Feldsalat mit Kürbiskernöl-Dressing und ein paar Granatapfelkernen. So kann der Herbst von mir aus ewig dauern.

Kuerbiskuchen_Salat_1