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Schneckennudel mit Blut-, Leberwurst und Apfel

Schneckennudel_3

Heute wird’s pfälzisch. Es gibt die gute alte Schneckennudel, aber nicht süß, wie gewohnt, sondern zur Abwechslung mal deftig gefüllt.

Pfälzer Schneckennudeln mal anders!

1/2 Päckchen Hefe in einer Tasse mit 1 Teelöffel Agavendicksaft vermischen und so lange stehen lassen, bis die Hefe sich verflüssigt hat und Blasen wirft.

150 g Roggenmehl,

150 g Weizenmehl,

1 gestrichenen Teelöffel Salz,

50 g ausgelassene Butter,

1 Ei,

1/8 Liter warmes Wasser und

die flüssige Hefe zu einem Teig verkneten und an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis der Teig sich fast verdoppelt hat.

Für die Füllung 1 große Zwiebel in etwas Butter glasig dünsten und 2 in kleine Würfel geschnittene Äpfel kurz mit garen.

Den Teig nochmals mit soviel Mehl gut durchgekneten, bis er nicht mehr klebt und zu einem Rechteck etwa 1 cm, dick ausgerollen.

1/2 Ring Pfälzer Leberwurst auf den Teig streichen oder in Flöckchen darauf geben. 1/2 Ring Pfälzer Blutwurst in kleine Würfel schneiden und mit der Zwiebel-Apfel-Mischung auf dem Teig verteilen. Alles gut mit getrocknetem Majoran bestreuen und den Teig von der langen Seite her zu einer Rolle aufrollen.

Teig_BelagSchneckennudel_1

Mit einem scharfen Messer die Rolle in etwa 1 – 2 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Schnecken im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 – 30 Minuten backen.

Für den Senfguss habe ich einfach 2 Esslöffel Puderzucker, 1 gehäuften Esslöffel Senf und einen Schuss Essig miteinander verrührt und über die fertigen Schneckennudeln geträufelt. Das sieht auch noch schön aus!

Mit einem bunten Salat ein sehr leckeres Essen.

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Start in den Mai!

Schneckennudel_2

 

Blaubeerküchlein

Blaubeerkuechlein_4

Blaubeeren sind einfach unvergleichlich lecker und erinnern mich sofort an meine Kindheit. An Blaubeerpfannkuchen und Bullerbü. Doch vorher mussten die Blaubeeren ja leider zuerst einmal gepflückt werden. Das war immer sehr mühselig. Ab in den Wald mit kleinen Eimerchen und dann hat es ewig gedauert bis allein der Boden des Eimers bedeckt war. Hinzu kam erschwerend, dass ich mit meiner Angst vor Spinnen leider noch langsamer vorankam als alle anderen, denn diese kleinen Tierchen weben mit Vorliebe ihre zahlreichen Netze in den Blaubeersträuchern. Es wohnt sich wohl gut dort. Heute pflücke ich meine Blaubeeren im Gemüseladen und freue mich wie damals.

Blaubeeren_1

Blaubeeren_4

Blaubeerküchlein

Für den Hefeteig verrührst du

3 Eigelb,

1 Esslöffel Zucker,

1 Päckchen Trockenhefe,

1 Prise Salz und

etwas abgeriebene Zitronenschale miteinander.

1/8 Liter Milch erwärmen und 60 g Butter darin auflösen. Das warme Milch-Buttergemisch zu den übrigen Zutaten gießen und zum Schluss 250 g Mehl unterrühren. Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat. Alles mit etwas Mehl nochmals gut durchkneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Nun formst du aus kleinen Teigkugeln handtellergroße Fladen und legst sie auf ein mit Backpapier vorbereitetes Backblech. Auf jedes Küchlein streichst du einen Teelöffel saure Sahne und verteilst darauf ein paar Blaubeeren.

Blaubeerkuechlein_1

Aus 150 g Mehl,

100 g Zucker und

75 g Butter knetest du schnell ein paar Streusel und streust sie über die Blaubeeren. Jetzt kommen die Küchlein für ca. 15 – 20 Minuten n den Backofen, bis sie eine schöne Farbe haben. Lauwarm schmecken sie am Besten.

Blaubeeren_2

Blaubeerkuechlein_3

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und eine ebenso schöne Woche!

 

 

 

Mach’ doch mal ’ne Pause! Mit selbst gebackenen Walnuss-Dattel-Brötchen…

Wie war das noch? Das Schönste an der Arbeit sind die Pausen…ja!
Und damit die Zeit des Verschnaufens noch schöner wird und jeder anschließend frisch gestärkt und fröhlich wieder macht, was er soll, habe ich heute einen leckeren Pausensnack im Gepäck!

Broetchen

Walnuss-Dattel-Brötchen

 

1 Päckchen Hefe mit 1 Teelöffel Zucker in einer Tasse grob mischen und warten, bis sich das ganze verflüssigt hat.

Backofen auf 200°C vorheizen.

 

500 g Mehl

2 Esslöffel Zucker

1 Prise Salz

150 ml warmes Wasser

150 ml warme Milch

1 Esslöffel Butter, geschmolzen

1 Hand voll Walnüsse, grob gehackt

8 Datteln, fein gewürfelt.

 

Alle Zutaten mit der flüssigen Hefe zu einem Teig verarbeiten und diesen an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen. Wenn der Teig sich etwa verdoppelt hat alles nochmals gründlich durchkneten und kleine Kugeln (Durchmesser 4 – 5 cm) daraus formen. Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen. Direkt vor dem Backen die Brötchen mit etwas verdünntem Eigelb einpinseln und 20 – 25 Minuten bei 200°C backen.

TeigkugelnTeigkugeln_gegangenTeigkugeln_gebacken

Ganz besonders schmecken diese Brötchen, wenn man sie mit Frischkäse bestreicht, mit ein paar dünnen Apfelspalten belegt, etwas frischen Rosmarin darüber streut und zum Schluss Honig darüber gibt.

Honig

Da möchte man, dass die Pause gar nie vorbei geht!

Viel Spaß beim Verschnaufen und eine schöne Woche Euch!

Broetchen_von_obem

Ein Tag zum Flagge zeigen!

Paprika

Heute ist es endlich soweit. Voller Vorfreude fiebern wir dem Endspiel entgegen mit der Hoffnung auf den Titel. Das lässt selbst mich nicht kalt, wo ich doch eigentlich eher ein Fußballmuffel bin. Da konnte ich einfach nicht anders, ich musste unsere Nationalfarben auf den Teller bringen. Und zur Feier des Tages habe ich meine schwarze Paprika geerntet.

Pizzafladen schwarz-rot-gold

Pizza3

Für den Teig habe ich

250 g Mehl

1/8 Liter warmes Wasser

1/2 Päckchen Trockenhefe

1 Esslöffel Olivenöl

1 Esslöffel Zucker

1/2 Teelöffel Salz

1 Messerspitze Knoblauch granuliert

miteinander verknetet und ihn ca. 1 Stunde gehen lassen.

Teig

Anschließend nochmals gut durchkneten und etwa handtellergroße Fladen Formen. Etwas Olivenöl darauf träufeln und in Streifen geschnittene Paprika auf dem Teig verteilen.

Pizza1

Zum Schluss halbierte Minimozzarellas und ein paar Rosmarinblättchen darüber geben und die Fladen bei 220°C ca. 20-25 Minuten backen.

Pizza4

So! Jetzt müssen wir nur noch gewinnen – ich bin jedenfalls vorbereitet…

Als Faschingsküchle verkleidete Berliner

Berliner

Keinen Karneval ohne Berliner! Schon immer wollte ich Berliner einmal selber backen. Leider hat das nicht so gut geklappt, wie ich mir das vorgestellt hatte – Berliner zeichnen sich aus durch ihre gleichmäßig runde Form, den lecker, lockeren Hefeteig und den einzigartigen hellen Streifen rund um ihren „Bauch“. Meine Berliner haben leider so gar nichts davon – sie sind ungleichmäßig, zu fest und der helle Streifen rundherum fehlt komplett. Aber es ist Marmelade drin! Ich habe eine leise Ahnung, dass ich eine wichtige Zutat einfach vergessen habe. Da sie trotz alledem gut schmecken habe ich mich entschlossen das Rezept doch noch online zu stellen. Vielleicht gelingt das Backwerk mutigen Nachahmern besser…

Beinahe Berliner – Berliner

500 g Mehl in eine Schüssel geben

200 ml Milch in einem Topf erwärmen

3 Esslöffel Zucker und

70 g Butter sowie

1 Päckchen Trockenhefe zur Milch geben.

Eine Prise Salz und die warme Milch zum Mehl geben und verkneten.

1 Teelöffel geriebene Zitronenschale und

5 Eigelb (…ja, und die habe ich vergessen!!!!) unter den Teig arbeiten und ihn zum Gehen an einen warmen Ort stellen.

Nachdem der Teig sich etwa verdoppelt hat wird er nochmals gut durchgeknetet und ca. 2 cm dick ausgerollt. Mit einem Glas nun die Berliner-Teiglinge ausstechen und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.

Berliner_Teiglinge

In der Zwischenzeit 2 Liter Öl zum Frittieren erhitzen. Wenn es heiß genug ist die Teiglinge im Öl von beiden Seiten ausbacken. Anschließend kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Marmelade füllen. Abschließend in Zucker wälzen oder mit Puderzucker bestäuben. HELAU!

Berliner_OelMarmelade