Schlagwort-Archive: Hefeteig

Pfälzer Rahmkuchen

Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist goldbraun …

Genau! Ein frisch gebackene Pfälzer Rahmkuchen!

Einer der leckersten Kuchen hier in der Pfalz, wenn ihr mich fragt. Fluffiger, süßer Hefeteig trifft auf eine herrlich sahnige Creme mit einem Hauch von Zimt. Dazu schmeckt ein kleiner, starker Espresso oder natürlich eine kühle, prickelnde Rieslingschorle 😂

Pfälzer Rahmkuchen

Zutaten für eine große Tarte- oder Springform:

1/2 Würfel Hefe + 1 Teelöffel Zucker

250 g Mehl

1 Esslöffel Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker

1 Prise Salz

1 Esslöffel zerlassene Butter

1/8 Liter warme Milch

etwas Butter zum Einfetten der Form

Für die Füllung:

600 g Schmand

200 ml Sahne

3 Eigelbe

100 g Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker

1 Päckchen Sahnepuddingpulver

Zimtzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Die Hefe in eine Tasse bröckeln und mit einem Teelöffel Zucker bestreuen. Solange stehen lassen, bis die Hefe sich verflüssigt hat. Vielleicht hin und wieder mal umrühren.

Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die warme Milch, die zerlassene Butter und die nun flüssige Hefe dazu geben und alles 5 Minuten lang gut miteinander verkneten. Den Teig mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich in etwa verdoppelt hat.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in die gefettete Form legen.

Schmand, Sahne Eigelbe, Zucker, Vanillezucker und das Puddingpulver miteinander verrühren. Die Masse auf den Hefeteig gießen und gleichmäßig mit Zimtzucker bestreuen.

Den Rahmkuchen 20-25 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.

Herzliche süße Grüße aus der schönen Südpfalz an den Rest der Welt!

Gefüllter Osterkranz

Herzliche Ostergrüße von unserem Frühstückstisch! Für alle Süßschnäbel in der Runde gibt es heute ein großes Stück vom fluffigen Hefekranz, gefüllt mit feinem Marzipan und leuchtendem Blutorangengelee. Beides natürlich selbstgemacht.

Für mich gehört süßes Hefegebäck zu Ostern, wie der Christstollen zu Weihnachten. Schon die Vorbereitungen und das Backen stimmen die ganze Familie auf die Feiertage ein, spätestens wenn der verheißungsvolle Duft nach frischem Selbstgebackenem auch das letzte Zimmer erreicht hat.

Die Füllung für meinen Osterkranz und auch meine kleinen Tütchen zum Verschenken stecken in diesem Jahr voller frischem Orangenaroma.

Für alle, die mir am Herzen liegen gibt es in diesen Tagen ein paar Mini Mandel-Keksgugl. Kleine niedliche Orangen-Gugelhupfe, überzogen mit Weißer- oder Zartbitter-Schokolade. Eine unschlagbare Kombi, wie ich finde. Ausserdem gibt’s noch eine kleine Kostprobe vom Blutorangengelee.

Blutorangengelee mit Kardamom & Ingwer

Zutaten:

900 ml ausgepressten Saft von ca. 2-2,5 kg Blutorangen

2-3 cm frischen Ingwer, in Scheiben geschnitten

5 Kardamomkapseln, zerdrückt

1 kg Gelierzucker 1:1

Zubereitung:

Den ausgepressten Saft durch ein Sieb in einen ausreichend großen Topf gießen. Die Gewürze in einen Teebeutel geben, gut verschließen und in den Saft legen. Den Gelierzucker unterrühren und alles langsam unter Rühren zum Kochen bringen. Wenn die Masse anfängt sprudeld zu Kochen, beginnt die eigentliche Kochzeit von 4 Minuten. Unter ständigem Rühren 4 Minuten kochen lassen. Anschließend das Gewürzsäckchen entfernen, das Gelee in saubere Schraubverschlussgläser füllen und diese sofort verschließen.

Gefüllter Osterkranz

Zutaten:

1 Päckchen frische Hefe + 1 Teelöffel Zucker

80 g Zucker

500 g Mehl

1 Prise Salz

1/2 Teelöffel Kardamom

175 ml warme Milch

100 g ausgelassene Butter

1 Ei

Zubereitung:

Für den Osterkranz die Hefe in eine Tasse bröckeln und mit einem Teelöffel Zucker bestreut so lange stehen lassen, bis sie sich von selbst verflüssigt hat. Vielleicht hin und wieder umrühren. Zucker, Mehl, Salz und Kardamom in einer Rührschüssel mischen. Sobald die Hefe flüssig ist, kommt sie mit Milch, Butter und dem Ei zu den trockenen Zutaten. Alles mindestens 5 Minuten lang gut miteinander verkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis der Teig sich in etwa verdoppelt hat.

In der Zeit, in der der Teig geht, kümmern wir uns um die Marzipanfüllung.

Marzipan

Zutaten:

200 g gemahlene Mandeln, ohne Haut

80 g Puderzucker

1/2 Fläschchen Bittermandelaroma

3-4 Esslöffel Rosenwasser

Mandeln und Puderzucker in einem Mixer ganz fein mahlen. Nach und nach Rosenwasser und Bittermandelaroma hinzufügen, bis die richtige „Marzipan-Konsistenz“ erreicht ist. Das war schon alles. Die Masse zwischen zwei Frischhaltefolien auf ca. 60 cm Läge ausrollen und beiseite legen.

Wenn der Hefeteig gut aufgegangen ist, wird er nochmals kurz durchgeknetet und auf einer bemehlten Fläche auf die Größe von 60 cm x 40 cm etwa 1 cm dick ausgerollt. Nun den Teig gut mit Blutorangengelee (ca. 200 g) bestreichen und mit dem vorbereiteten Marzipan belegen. Das Teigrechteck von der langen Seite her aufrollen. Die Rolle mit einem scharfen Messer der Länge nach aufschneiden und die beiden so entstandenen Stränge umeinender drehen und zu einem Kranz formen. Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech manövrieren. Das ist eine glitschige Angelegenheit, aber ruhig Blut, mit einem Tortenblech oder einem größeren Pfannenwender bekommt man das hin.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und den Hefekranz noch einmal 30 Minuten ruhen lassen. Wer mag, kann noch ein paar Mandelblättchen oben drüber streuen, bevor der Osterkranz für 45-50 Minuten in den heißen Ofen wandert. Sobald er bei der Klopfprobe hohl klingt, ist er fertig.

Den vollständig abgekühlten Kranz mit Zuckerguss (100 g Puderzucker mit ein wenig Blutorangensaft verrührt) besprenken und etwas frische Orangenschale darüber reiben. Fertig! Na, der kann sich doch sehen lassen!

Habt noch eine schöne Osterzeit, lasst es Euch gut gehen und bleibt gesund!

Kunterbunte Lachsburger

Jetzt nur nicht trübsinnig werden! Vielleicht kann hier schreiend buntes Essen in den Händen helfen. Ich gebe zu, die Herstellung der einzelnen Komponenten kostet ein wenig Zeit und Mühe, aber ich verspreche, der Aufwand lohnt sich. Zusammengesetzt wird dieses Farbfeuerwerk aus grünen Kräuter-Hefe-Buns, leicht scharfer Avocado-Wasabi-Creme, Salat und frischer Rote Beete, einer Lachsfrikadelle und fruchtiger Mango-Salsa…

…und los geht’s mit den Burgerbrötchen.

Grüne Kräuter-Buns

Zutaten:

50 ml Olivenöl

1/2 Bund Petersilie

1/2 Bund Dill

10 g frische Hefe

1 gehäufter Teelöffel Zucker

250 g Mehl

1 gestrichener Teelöffel Salz

1 Ei

125 ml lauwarmes Wasser

etwas Schwarzkümmel zum Bestreuen

Zubereitung:

Die Hefe in eine Tasse geben und mit dem Zucker bestreuen. Beiseite stellen, bis die Hefe sich von alleine verflüssigt hat.

Petersilie und Dill mit dem Olivenöl pürieren.

Mehl und Salz in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Das Ei trennen. Das Eiweiß wird später zum Bepinseln der Buns gebraucht. Das Eigelb mit dem Kräuteröl, dem Wasser und der nun flüssigen Hefe zum Mehl geben und alles gut zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat.

Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten. Entweder ca. 2 cm dick ausrollen und in der gewünschten Größe ausstechen (ich habe einen Blumenausstecher mit ca. 6 cm Durchmesser verwendet) oder einfach zu Kugeln rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Erneut mit dem Küchenhandtuch abdecken und noch einmal 20 Minuten ruhen lassen. Anschließend das Eiweiß mit einem Backpinsel auf die Buns auftragen und jedes mit etwas Kreuzkümmel bestreuen. Nun ab damit in den Ofen, für 15 – 20 Minuten. Die Burger-Buns sind gar, wenn sie beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.

Lachsfrikadellen

Zutaten:

500 g Lachsfilet ohne Haut und Gräten

2 Scheiben Toastbrot

125 ml Milch

2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

1 Ei

etwas abgeriebene Limettenschale

Saft einer halben Limette

1 Esslöffel Aprikosenmarmelade

ca. 1 cm frisch geriebenen Ingwer

1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt

1/2 rote Chilischote, ohne die Kerne sehr fein gewürfelt

1 handvoll frische Korianderblätter (ersatzweise glatte Petersilie), fein geschnitten

Salz, Pfeffer und Paprikapulver nach Geschmack

Neutrales Öl zum Braten

Zubereitung:

Die Toastbrotscheiben mit der Milch in einer Schüssel einweichen lassen. Den Lachs in kleine Würfel schneiden und die Hälfte davon fein pürieren. Alle Zutaten zum eingeweichten Brot geben und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Öl in einer Pfanne erhitzen und aus der Masse geformte Frikadellen (von der Größe her passend zu den Buns) braten.

Mango-Salsa

Zutaten:

1 reife Mango, geschält, vom Stein befreit und fein gewürfelt

1/2 Chili, ohne die Kerne sehr fein gewürfelt

1/2 rote Zwiebel, fein gewürfelt

1/3 Salatgurke, entkernt und fein gewürfelt

1 Esslöffel Zitronensaft

Salz und etwas Agavendicksaft zum Abschmecken

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermengen und etwas durchziehen lassen.

Avocado-Wasabi-Creme

Zutaten:

1 kleine Avocado

Saft einer halben Limette

ca. 8 cm Wasabipaste aus der Tube

Salz und etwas Agavendicksaft nach Geschmack

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander pürieren, abschmecken – fertig!

Und nun darf endlich geschichtet werden 🙂

Ein Burgerbrötchen aufschneiden und auf beide Hälften etwas Avocado-Wasabi-Creme steichen. Auf die untere Hälfte habe ich dann ein Salatblatt, ein paar Scheiben frische, fein gehobelte rote Beete und die Lachsfrikadelle gelegt. Nun die Mango-Salsa und den Deckel oben drauf…

…guten Appetit!

Hamburger Streuseltaler

Hamburger Streuseltaler_2

Marmelade hat man ja eigentlich immer im Kühlschrank, warum nicht einfach mal damit backen? Für diese fruchtigen Leckerchen hat man eigentlich immer alles im Haus. Ein schönes Rezept für alle, die vielleicht am Sonntagmorgen spontan drauflos backen möchten. Weil, Ihr wisst ja – kein Sonntag ohne Kuchen 🙂

Hamburger Streuseltaler

Für den Hefeteig:

375 g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

50 g Zucker

1/2 Teelöffel Kardamom

1 Prise Salz

1/8 Liter Milch

50 g Butter

1 Ei

 

Für die Füllung:

Marmelade nach Geschmack (ich habe Kirschmarmelade genommen)

 

Für die Streusel:

75 g Mehl

70 g Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker

70 g Butter

 

Für den Zuckerguss:

200 g Puderzucker

ca. 3 Esslöffel Zitronensaft oder Milch

 

Ausserdem:

etwas Puderzucker zum Bestreuen

Für den Hefeteig zuerst alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Dieses warme Gemisch zu den trockenen Zutaten in die Schüssel gießen, das Ei hinzu geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Hefeteig abgedeckt durch ein Küchenhandtuch an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat.

Den Teig noch einmal gut durchkneten, zu einer Rolle formen und in acht gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen, ca. 1,5 cm dick zu einem kleinen Fladen ausrollen und nicht zu dicht auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Auf jeden Taler etwas Marmelade streichen.

Hamburger Streuseltaler_1

Die Zutaten für die Streusel miteinander verkneten und diese über die Taler streuen.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. In der Zwischenzeit die Streuseltaler abgedeckt mit einem Küchenhandtuch noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen. Anschließend für 15 Minuten in den Ofen schieben.

Hamburger Streuseltaler_3

Wenn die Taler etwas abgekühlt sind, den Zuckerguss zusammenrühren und locker über die Hefeteilchen träufeln.

Hamburger Streuseltaler_5

Zum Schluss noch etwas Puderzucker darüber streuen und die fertigen Hamburger Streuseltaler am besten noch lauwarm genießen!

Hamburger Streuseltaler_4

Ich wünsche Euch einen süßen Sonntag und einen sonnigen Start in die neue Woche!

 

 

Arancini di Carnevale

Arancini_di_carnevale_2

Was bei uns der Veilchendienstag ist, wird in Italien als „Fetter Dienstag“ gefeiert. Das Ziel ist im Grunde das gleiche – vor der Fastenzeit noch einmal richtig über die Stränge schlagen – unter anderem mit Fettgebackenem.

Bei mir geht es heute nicht ganz so fett zu, denn ich habe meine Arancini di Carnevale im Backofen gebacken. Ihr könnt sie aber auch fritieren, möglich ist beides.

Arancini di Carnevale

Zutaten für den Hefeteig:

500 g Mehl Type 550

50 g Zucker

1 Prise Salz

1 Päckchen Trockenhefe

2 Eier

1 Eigelb

50 g Butter

200 ml Milch

Für die Füllung:

geriebene Schale von 2 unbehandelte Bio-Orangen

150 g Zucker

Ausserdem:

50 g geschmolzene Butter

Saft einer halben Orange

Puderzucker zum Bestreuen

Mehl, Zucker, Salz und die Hefe in einer großen Schüssel mischen. Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Die Milch darf nicht zu heiß sein, denn das mag die Hefe gar nicht. Milch-Buttergemisch, Eier und Eigelb zu den trockenen Zutaten geben und alles gut verkneten. Der Teig ist recht feucht – das gehört aber so. Die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen bis er sich etwa verdoppelt hat. In der Zwischenzeit die Orangen waschen und die Schale abreiben. Vorsicht! Nicht das weiße mit abreiben, sonst wird’s bitter!

Wenn der Teig gut aufgegangen ist wird er noch einmal gut durchgeknetet. Eventuell muss man jetzt noch etwas Mehl hinzu gegeben. Er sollte nicht mehr kleben. Nun rollt Ihr den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck etwa 1 cm dick aus.

Die geriebene Orangenschale mit den 150 g Zucker vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Alles zu einer Rolle formen und ca. 2 cm breite Schnecken abschneiden. Diese mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Nach 30 Minuten Gehzeit die Arancini großzügig mit zerlassener Butter bepinseln und über jedes ein wenig frisch gepressten Orangensaft gießen. Dann ab in den Ofen für 15 – 20 Minuten. Nach 15 Minuten einfach mal schauen, sie sollten nicht zu dunkel werde. Am Besten goldbraun…

Arancini_di_carnevale_1

Wenn Eure Arancini di Carnevale etwas abgekühlt sind bestreut Ihr sie ordentlich mit Puderzucker – fertig!

Arancini_di_carnevale_3

Ich wünsche einen wunderbaren „Martedì grasso“!! 🙂 Lasst es krachen!

 

Süße Herzen

Hefeherzen_3

Ob zum Frühstück oder nachmittags zum Sonntagskaffee, mit diesen knusprigen Herzchen aus süßem Hefeteig liegt Ihr immer goldrichtig. Am besten sind sie, wenn sie mit ihrem buttrigen Duft frisch aus dem Ofen kommen.

Süße Herzen

500 g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 Prise Salz

100 g Zucker

1 Teelöffel Kardamom, gemahlen

250 ml Milch

75 g Butter

1 Ei

Zum Verzieren:

1 Ei

2 Esslöffel Milch

Hagelzucker

 

Mehl, Hefe, Salz, Zucker und Kardamom in einer großen Schüssel mischen. Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen lassen. Das warme Milch-Butter-Gemisch zu den trockenen Zutaten in die Schüssel geben, das Ei dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Hefeteig mindestens eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich anschließend etwa verdoppelt haben.

Hefeherzen_1

Den Teig nun gar nicht mehr groß durchkneten, sondern einfach in acht gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstückchen zu einer etwa 30 cm langen Rolle formen, beide Enden zur Mitte hin, einander entgegen wie eine Schnecke aufrollen und unten in der Mitte eine Spitze herausziehen, sodass ein Herz entsteht.

Die Herzen auf ein mit Backpapier ausgelegtes backblech legen und nochmals mit einem Tuch abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit, den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ein Ei mit 2 Esslöffel Milch verquirlen. Die Herzen mit der Eiermilch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. 25 Minuten goldbraun backen.

Hefeherzen_2

Noch warm mit Butter und Marmelade ein Träumchen 🙂

Lasst es Euch gut gehen…

 

Adventskrapfen

Adventskrapfen_2

Wer sagt eigentlich, dass es zur Weihnachtszeit immer Plätzchen sein müssen? Mit diesen Lebkuchen-Adventskrapfen holt Ihr Euch im Nu den Duft vom Weihnachtsmarkt in Eure Küche.

Adventskrapfen

600 g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

60 g Zucker

100 ml Milch

50 ml Wasser

80 g Butter

1 Esslöffel Vanillezucker

1 Prise Salz

2 Eier

2 Teelöffel Lebkuchengewürz

1 Liter Öl zum Fritieren

Puderzucker

Milch, Wasser und Butter erwärmen. Das Mehl mit dem Zucker, der Hefe, dem Vanillezucker, der Prise Salz und dem Lebkuchengewürz vermischen. Das warme Milch-Wasser-Butter-Gemisch und die Eier hinzu geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig gehen lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat. Ich habe den Teig abends zusammengeknetet und ihn einfach über Nacht gehen lassen.

Den Teig nochmals gut durchkneten und etwa einen Zentimeter dick ausrollen. Sterne in verschiedenen Größen ausstechen, auf ein Küchenhandtuch legen und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit das Öl erhitzen. Es ist heiß genug, wenn man zum Beispiel ein Holzstäbchen hinein hält und an dem Stäbchen Blasen aufsteigen.

Nacheinander die Sterne im heißen Öl ausbacken und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.

Adventskrapfen_1

Zum guten Schluss die kleinen Leckerbissen noch ordentlich mit Puderzucker bestreuen und – drüber herfallen…

Ich wünsche Euch von Herzen eine wunderschöne Adventszeit!

Schneckennudel mit Blut-, Leberwurst und Apfel

Schneckennudel_3

Heute wird’s pfälzisch. Es gibt die gute alte Schneckennudel, aber nicht süß, wie gewohnt, sondern zur Abwechslung mal deftig gefüllt.

Pfälzer Schneckennudeln mal anders!

1/2 Päckchen Hefe in einer Tasse mit 1 Teelöffel Agavendicksaft vermischen und so lange stehen lassen, bis die Hefe sich verflüssigt hat und Blasen wirft.

150 g Roggenmehl,

150 g Weizenmehl,

1 gestrichenen Teelöffel Salz,

50 g ausgelassene Butter,

1 Ei,

1/8 Liter warmes Wasser und

die flüssige Hefe zu einem Teig verkneten und an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis der Teig sich fast verdoppelt hat.

Für die Füllung 1 große Zwiebel in etwas Butter glasig dünsten und 2 in kleine Würfel geschnittene Äpfel kurz mit garen.

Den Teig nochmals mit soviel Mehl gut durchgekneten, bis er nicht mehr klebt und zu einem Rechteck etwa 1 cm, dick ausgerollen.

1/2 Ring Pfälzer Leberwurst auf den Teig streichen oder in Flöckchen darauf geben. 1/2 Ring Pfälzer Blutwurst in kleine Würfel schneiden und mit der Zwiebel-Apfel-Mischung auf dem Teig verteilen. Alles gut mit getrocknetem Majoran bestreuen und den Teig von der langen Seite her zu einer Rolle aufrollen.

Teig_BelagSchneckennudel_1

Mit einem scharfen Messer die Rolle in etwa 1 – 2 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Schnecken im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 – 30 Minuten backen.

Für den Senfguss habe ich einfach 2 Esslöffel Puderzucker, 1 gehäuften Esslöffel Senf und einen Schuss Essig miteinander verrührt und über die fertigen Schneckennudeln geträufelt. Das sieht auch noch schön aus!

Mit einem bunten Salat ein sehr leckeres Essen.

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Start in den Mai!

Schneckennudel_2

 

Blaubeerküchlein

Blaubeerkuechlein_4

Blaubeeren sind einfach unvergleichlich lecker und erinnern mich sofort an meine Kindheit. An Blaubeerpfannkuchen und Bullerbü. Doch vorher mussten die Blaubeeren ja leider zuerst einmal gepflückt werden. Das war immer sehr mühselig. Ab in den Wald mit kleinen Eimerchen und dann hat es ewig gedauert bis allein der Boden des Eimers bedeckt war. Hinzu kam erschwerend, dass ich mit meiner Angst vor Spinnen leider noch langsamer vorankam als alle anderen, denn diese kleinen Tierchen weben mit Vorliebe ihre zahlreichen Netze in den Blaubeersträuchern. Es wohnt sich wohl gut dort. Heute pflücke ich meine Blaubeeren im Gemüseladen und freue mich wie damals.

Blaubeeren_1

Blaubeeren_4

Blaubeerküchlein

Für den Hefeteig verrührst du

3 Eigelb,

1 Esslöffel Zucker,

1 Päckchen Trockenhefe,

1 Prise Salz und

etwas abgeriebene Zitronenschale miteinander.

1/8 Liter Milch erwärmen und 60 g Butter darin auflösen. Das warme Milch-Buttergemisch zu den übrigen Zutaten gießen und zum Schluss 250 g Mehl unterrühren. Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat. Alles mit etwas Mehl nochmals gut durchkneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Nun formst du aus kleinen Teigkugeln handtellergroße Fladen und legst sie auf ein mit Backpapier vorbereitetes Backblech. Auf jedes Küchlein streichst du einen Teelöffel saure Sahne und verteilst darauf ein paar Blaubeeren.

Blaubeerkuechlein_1

Aus 150 g Mehl,

100 g Zucker und

75 g Butter knetest du schnell ein paar Streusel und streust sie über die Blaubeeren. Jetzt kommen die Küchlein für ca. 15 – 20 Minuten n den Backofen, bis sie eine schöne Farbe haben. Lauwarm schmecken sie am Besten.

Blaubeeren_2

Blaubeerkuechlein_3

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und eine ebenso schöne Woche!

 

 

 

Mach’ doch mal ’ne Pause! Mit selbst gebackenen Walnuss-Dattel-Brötchen…

Wie war das noch? Das Schönste an der Arbeit sind die Pausen…ja!
Und damit die Zeit des Verschnaufens noch schöner wird und jeder anschließend frisch gestärkt und fröhlich wieder macht, was er soll, habe ich heute einen leckeren Pausensnack im Gepäck!

Broetchen

Walnuss-Dattel-Brötchen

 

1 Päckchen Hefe mit 1 Teelöffel Zucker in einer Tasse grob mischen und warten, bis sich das ganze verflüssigt hat.

Backofen auf 200°C vorheizen.

 

500 g Mehl

2 Esslöffel Zucker

1 Prise Salz

150 ml warmes Wasser

150 ml warme Milch

1 Esslöffel Butter, geschmolzen

1 Hand voll Walnüsse, grob gehackt

8 Datteln, fein gewürfelt.

 

Alle Zutaten mit der flüssigen Hefe zu einem Teig verarbeiten und diesen an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen. Wenn der Teig sich etwa verdoppelt hat alles nochmals gründlich durchkneten und kleine Kugeln (Durchmesser 4 – 5 cm) daraus formen. Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen. Direkt vor dem Backen die Brötchen mit etwas verdünntem Eigelb einpinseln und 20 – 25 Minuten bei 200°C backen.

TeigkugelnTeigkugeln_gegangenTeigkugeln_gebacken

Ganz besonders schmecken diese Brötchen, wenn man sie mit Frischkäse bestreicht, mit ein paar dünnen Apfelspalten belegt, etwas frischen Rosmarin darüber streut und zum Schluss Honig darüber gibt.

Honig

Da möchte man, dass die Pause gar nie vorbei geht!

Viel Spaß beim Verschnaufen und eine schöne Woche Euch!

Broetchen_von_obem