Zitronen Amerikaner

Ich erinnere mich, als ich meinen allerersten Kochkurs besucht habe, damals, so mit acht 😌, da waren Amerikaner das erste Gebäck, das ich selbstständig gebacken habe. Stolz wie Oskar wurde es daheim der Familie präsentiert und schwesterlich geteilt. Als Kind gehörten Amerikaner für mich auf jeden Fall zu meinen Lieblingskuchen.

Heute gibt es bei mir eine frische Zitronenvariante. Getränkt mit Zitronensirup sind sie super saftig und schmecken schon ein bisschen nach Sommer. Mit dem Sirup geht es auch gleich los.

Zitronensirup

Zutaten:

800 ml Wasser

300 ml Zitronensaft, frisch gepresst

400 g Zucker

Schale von 3 Zitronen, dünn geschält

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen. 15 Minuten leise köcheln lassen. Die Zitronenschale herausnehmen und den heißen Sirup in saubere Flaschen füllen und sofort verschließen.

Der Sirup eignet sich zum Bestreichen von Kuchen und schmeckt prima in Mineralwasser oder Sekt.

Zitronen Amerikaner

Zutaten:

125 g Butter

100 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

1 Prise Salz

100 ml Buttermilch

250 g Mehl

50 g Speisestärke

2 Teelöffel Backpulver

2 Teelöffel Natron

1 Zitrone (abgeriebene Schale und Saft)

Zum Tränken:

Zitronensirup

Für den Zuckerguss:

200 g Puderzucker

Saft einer Zitrone

Zubereitung:

Die Butter in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine schaumig schlagen. Zucker, Vanillezucker, Salz und den Zitronenabrieb gut unterschlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Buttermilch und Zitronensaft hinzufügen. Alles gut verrühren. Mehl, Stärke und Backpulver in die Schüssel sieben und kurz unterarbeiten.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Mit einem Eisportionierer Teig-Halbkugeln mit ausreichend Abstand auf die Bleche verteilen. Die Amerikaner laufen beim Backen etwas auseinander, darum sollten sie nicht zu dicht nebeneinander liegen.

Die Amerikaner auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen. Sie sollten nicht zu dunkel werden. Wenn bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Stäbchenklebt, sind sie fertig.

Die fertigen Amerikaner aus dem Ofen nehmen und kurz etwas abkühlen lassen. Sobald man sie anfassen kann, werden sie umgedreht und auf der glatten Seite mit dem Zitronensirup bepinselt.

Für den Zuckerguss den Puderzucker in eine Schüssel geben und nach und nach Zitronensaft unterrühren, bis die Glasur eine dickflüssige Konsistenz hat. Diese mit einem Messer auf die Amerikaner streichen, ein paar Zitronenzesten darüber verteilen und die Küchlein trocknen lassen.

Es gibt Veggieburger!

Gut, für diese Mahlzeit braucht es etwas Vorarbeit, aber der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall – versprochen! Es gibt für jeden einen Burger mit selbstgebackenem Bun, knuspriger Linsenfrikadelle, Chicorée & Äpfeln aus dem Backofen, Röstzwiebeln und einer hausgemachten Hamburgersoße. Appetit bekommen?

Dann fange ich gleich mal mit den Brötchen an.

Fluffige Burger Buns

Zutaten:

½ Würfel frische Hefe

1 Esslöffel Zucker

1 gestrichener Teelöffel Salz

100 g Butter, zerlassen

200 ml warmes Wasser

1 Ei

500 g Dinkelmehl

Zum Bestreichen:

1 Ei

2 Esslöffel Milch

1 Esslöffel Wasser

Sesamsaat

Zubereitung:

Die Hefe in eine Tasse bröckeln und mit dem Zucker bestreuen. So lange stehen lassen, bis sich die Hefe von selbst verflüssigt hat. Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Salz vermischen. Wasser, Butter, das Ei und die Hefe hinzugeben und alles gut miteinander verkneten. Den Teig mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat. Alles nochmals durchkneten und eventuell noch etwas Mehl hinzufügen, so dass der Teig nicht mehr klebt. Teigkugeln von ca. 80 g formen und mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Backofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Das Backblech mit einem Küchentuch abdecken und die Burger Brötchen nochmals eine Stunde gehen lassen. Am Ende der Gehzeit sollten sie sich deutlich vergrößert haben.

Ei, Milch und Wasser miteinander verrühren. Die Buns damit bestreichen und mit Sesam bestreichen. Auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Linsenfrikadellen

Zutaten:

200 g Belugalinsen

1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt

1 Karotte, geraspelt

2 Esslöffel frisch gehackte Petersilie

1 Zehe Knoblauch, fein gehackt

1 Ei

3-4 Esslöffel zarte Haferflocken

1 Messerspitze Chili

½ Teelöffel Paprikapulver edelsüß

½ Teelöffel Paprikapulver geräuchert

etwas Öl zum Braten

Zubereitung:

Die Linsen 20 Minuten garkochen, in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten. 20 Minuten ruhen lassen, damit die Haferflocken quellen können und eine gute Bindung entsteht. Aus der Masse Frikadellen formen und in einer Pfanne knusprig braten.

Chicorée und Apfelscheiben
aus dem Backofen

Zutaten:

3 Chicorées

2 große Äpfel

100 ml Öl

4 Esslöffel Ahornsirup

frischer Thymian

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Chicorées der Länge nach halbieren und Äpfel in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Öl und Ahornsirup miteinander verrühren. Die Chicoréehälften und Apfelscheiben gut darin wenden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Salz, Pfeffer und die abgezupften Thymianblättchen darüber streuen. Im auf 200°C Ober- und Unterhitze vorgeheizten Backofen etwa 40 Minuten garen.

Hamburgersoße

Zutaten:

1/8 Liter Milch

1 Teelöffel scharfer Senf

¼ Liter neutrales Pflanzenöl

1 Teelöffel Knoblauch granuliert

5 Esslöffel passierte Tomaten

2 Gewürzgurken, in grobe Stücke geschnitten

1 Esslöffel Sojasauce

1 Teelöffel Salz

1 Spritzer Zitronensaft

1 Esslöffel Agavendicksaft

1 Messerspitze Chili

Zubereitung:

Die Milch und den Senf in einen hohen Mixbecher geben und mit einem Pürierstab mixen. Das Öl in einem dünnen Strahl nach und nach untermixen. Den Pürierstab dabei langsam nach oben ziehen. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und alles nochmals gut durchmixen.

Röstzwiebeln

500 g Gemüsezwiebeln, geschält, in sehr dünne Ringe geschnitten

2 Esslöffel neutrales Pflanzenöl

½ Teelöffel Salz

2 Esslöffel Mehl

Curry und/oder Paprikagewürz

Zubereitung:

Den Backofen auf 90°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zwiebelringe voneinander trennen. Das Öl bei mittlerer Temperatur in einer Pfanne erhitzen. Zwiebelringe, Salz und die Gewürze hinzugeben und so lange andünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Das Mehl darüber stäuben, gleichmäßig unterrühren und kurz mitbraten. Die Zwiebelringe gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Das funktioniert am besten, wenn man sie mit zwei Gabeln locker auseinanderzupft.

Die Zwiebeln 2-3 Stunden lang bei leicht geöffneter Backofentür (Kochlöffel dazwischen klemmen) trocknen lassen. Nach dem Ausschalten des Ofens die Röstzwiebeln noch ein paar Stunden auf dem Backblech liegen lassen. In Schraubgläser gefüllt halten die Zwiebeln etwa zwei bis drei Wochen.

Nachdem nun alle Burger-Komponenten hergestellt sind, geht es ans Zusammenbauen.

Bun aufschneiden, auseinanderklappen und ein Salatblatt mit etwas Hamburgersoße auf das Unterteil kleben. Linsenfrikadelle, Chicorée und Äpfel obendrauf stapeln, ordentlich Sößchen drüber und ein paar kross gebackene Zwiebeln darüber streuen. Deckel drauf, reinbeißen und freuen!

Waldmeister-Avocado Eis mit Erdbeeren

Der Frühling ist da und endlich grünt und blüht es überall. Auch in meinem kleinen Gärtchen gibt es das erste zarte Grün zu ernten.

Unterm Fliederbaum haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Waldmeister Pflänzchen breit gemacht und warten auf ihre Bestimmung. Die heißt in diesem Jahr „Waldmeistersirup“. Mit diesem herrlich aromatischen Elixier lassen sich fabelhafte Leckereien zaubern. Es macht sich super im Prosecco, im Mineralwasser, über Kuchen oder Eis.

Waldmeistersirup

Zutaten:

100 g Waldmeister

2 kleine Bio-Limette

600 g Zucker

1 Liter Wasser

Zubereitung:

Waldmeister waschen und trockenschleudern. Auf Küchentüchern locker auslegen und an einem warmen Platz 12 Stunden lang trocken lassen. Hin und wieder etwas auflockern.

Am nächsten Tag Wasser und Zucker aufkochen und so lange köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Unterdessen die Limetten heiß abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. Waldmeister und Limettenscheiben in eine Schüssel geben und mit dem Zuckerwasser übergießen. Abgedeckt drei Tage ziehen lassen. Ein Baumwolltuch in ein Sieb legen, Waldmeister abseihen und dabei den Sirup auffangen. Waldmeister im Tuch gut auspressen. Den Waldmeistersirup erneut aufkochen und sofort heiß in sterilisierte Flaschen abfüllen.

Waldmeister-Avocado Eis

Zutaten:

2 Avocados

120 ml Waldmeistersirup

1 Dose Kokosmilch

1 kleine Limette, Zesten und Saft

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und fein pürieren. Die Masse in eine Eismaschine füllen und eine Stunde darin verarbeiten lassen.

Ohne Eismaschine die Masse in ein gefriergeeignetes Gefäß füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens fünf Stunden einfrieren. Während dieser Zeit die Eismasse alle 30 Minuten gut umrühren. Das sorgt dafür, dass die Eiskristalle klein bleiben und das Avocado Eis schön cremig wird.

Marinierte Erdbeeren

500 g Erdbeeren waschen, trocken tupfen und halbieren. Das Grün ist essbar und kann, wenn es schön aussieht, gerne dranbleiben und mitgegessen werden. Zwei bis drei Esslöffel Waldmeistersirup über die Erdbeeren geben, umrühren und kurz durchziehen lassen.

Das Eis in ein Schälchen füllen, ein paar von den marinierten Erdbeeren darum verteilen und mit ein paar Waldmeisterblüten bestreuen. Fertig ist der Frühling zum Löffeln.

Eingelegte Yacón

In meinem heutigen Beitrag dreht sich noch einmal alles um die Yacón-oder auch Inkawurzel. Eine tolle Knolle, ursprünglich aus Südamerika, heute jedoch auch heimisch in der Pfalz, die, wie ich finde, auf jeden Fall mehr Beachtung verdient. Alle wichtigen Infos zu diesem Gemüse und eine E-Mail Adresse, wo die Yacón bestellt werden kann, findet Ihr hier.

Lieben Dank Waldi Yacon für das tolle Gemüse! Es finden sich schon einige Yacón-Rezepte auf meinem Blog, falls Ihr Euch richtig austoben möchtet. Von süß bis herzhaft ist alles dabei. Zum Beispiel Yacónkuchen mit Mohn, Yacón-Mandelkuchen oder ein ganzes Menü mit dem knackigen Superfood.

Dieses Mal habe ich versucht, sie einzumachen. Wie das werden wird, wusste ich vor sechs Wochen noch nicht, aber jetzt, wo die Wurzeln gut durchgezogen sind, kann ich sagen: Versuch geglückt, die Rezepte dürfen mit Euch geteilt werden 🙂

Yacón-Hibiskuskompott

Zutaten:

1,5 kg Yacónwurzeln, geschält und in 1 cm große Würfel geschnitten

1 Liter Weißweinessig

500 g Zucker

20 g getrocknete Hibiskusblüten

Samen aus 5 Kardamomkapseln

1 Vanillestangen, halbiert und längs in der Mitte durchgeschnitten, das Mark ausgekratzt

Zubereitung:

Die Yacónwurzelwürfel auf Schraubverschlussgläser verteilen. Nicht zu voll machen, damit die Essigmischung noch ausreichend Platz findet. Die übrigen Zutaten in einen Topf geben, aufkochen und 15 Minuten simmern lassen. Die heiße Flüssigkeit über die Wurzeln gießen, so dass sie gut bedeckt sind. Die Gläser zuschschrauben und auf ein hohes Backblech stellen. Sie sollten sich nicht gegenseitig berühren. Das Blech ca. 2 cm mit kochendem Wasser füllen. Die Gläser bei 175°C so lange im Backofen lassen, bis Bläschen aufsteigen. Den Ofen ausschalten und die Gläser darin vollständig abkühlen lassen.

Pickled Yacón

Zutaten:

1,5 kg Yacónwurzeln, geschält und in Spiralen oder dünne Scheiben geschnitten

1,5 Teelöffel Senfsaat

1,5 Teelöffel Koriandersaat

1 Teelöffel Kurkuma, gemahlen

3 Lorbeerblätter

1 Teelöffel schwarzer Pfeffer, ganz

1 Teelöffel Piment, ganz

1 rote Chilischoten in Ringe geschnitten (je nach Schärfewunsch mit oder ohne Kerne)

2 Esslöffel Meersalz (ohne Zusätze)

2 Teelöffel Zucker

500 ml Essig

1 Liter Wasser

Zubereitung:

Die vorbereiteten Yacónwurzeln auf Schraubverschlussgläser verteilen. Die anderen Zutaten in einen Topf geben und aufkochen. Die heiße Flüssigkeit über die Wurzeln gießen, so dass sie gut bedeckt sind. Die Gläser zuschschrauben und auf ein hohes Backblech stellen. Sie sollten sich nicht gegenseitig berühren. Das Blech ca. 2 cm mit kochendem Wasser füllen. Die Gläser bei 175°C so lange im Backofen lassen, bis Bläschen aufsteigen. Den Ofen ausschalten und die Gläser darin vollständig abkühlen lassen.

Nun sollten die Gläser vier Wochen durchziehen, bevor Ihr Eure Yacón genießen könnt.

Mohnzöpfe bunt belegt

Da die einfachsten Rezepte oft die besten sind, habe ich hier gleich drei davon.

Mohnzopf bestrichen mit einer würzigen Butter, angereichert mit frisch gekeimten Radieschensamen und rosa Pfefferbeeren. Dazu gibt es einfach ein eingelegtes Rote Bete-Ei.

Mohnzopf

Zutaten:

500 g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl)

1 Päckchen Trockenhefe

1 Teelöffel Salz

300 ml lauwarmes Wasser

Mohnsaat zum Bestreuen

Zubereitung:

Mehl, Salz und Hefe in einer Rührschüssel miteinander verrühren. Das Wasser hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich in etwa verdoppelt hat.

Alles nochmals gut durchkneten. Eventuell noch etwas Mehl unterkneten, sollte der Teig zu sehr kleben. Den Teig in drei gleich große Stücke teilen and jedes Stück zu einem Strang rollen. Die Enden an einer Seite miteinander verbinden und aus den drei Strängen einen Zopf flechten. Die Enden unter das Brot schieben, so dass der Abschluss schön aussieht. Das Brot entweder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, oder in eine passende, gefettete und mit Mohnsaat ausgestreute Kastenform legen. Ich habe zwei kleine Kastenformen befüllt, denn ich finde so ein kleiner Mohnzopf ist auch ein sehr schönes Mitbringsel zum Osterfrühstück. Den Zopf mit etwas lauwarmem Wasser bestreichen und ordentlich mit Mohnsaat bestreuen. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt erneut 30 – 40 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 220°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Das Brot 30 – 40 Minuten backen. Da jeder Ofen etwas anders backt, den Zopf nach 30 Minuten im Auge behalten, damit er nicht zu dunkel wird. Das Brot ist fertig, sobald es hohl klingt, wenn man auf die Kruste klopft.

Letzte Woche waren meine Radieschensamen in Ihrem Keimglas fertig gekeimt und warteten nun in einem Sieb im Kühlschrank auf ihren Verzehr. Da ich so schnell keine Verwendung für sie hatte, habe ich die Kleinen einfach in ein Päckchen Butter gekneten. Abgeschmeckt mit etwas abgeriebener Zitronenschale (Bio), einem Spritzer Zitronensaft, zwei Teelöffeln rosa Pfefferbeeren, einem Teelöffel Honig, Salz und Pfeffer ist eine würzige, schmackhafte bunte Butter mit einer angenehmen Schärfe daraus geworden. Sie lässt sich gut als Rolle einfrieren und kann dann einfach Portionsweise abgeschnitten werden.

Rote Bete-Eier

6 hartgekochte Eier, ohne Schale

300 ml Rote Bete Saft

200 ml Essig

1 Teelöffel Agavendicksaft

Rote Bete Saft mit Essig und Agavendicksaft verrühren. Die gekochten, gepellten Eier über Nacht in die Flüssigkeit legen. Sie müssen vollständig bedeckt sein.

Fertig! 🙂 Das war’s schon. Ich wünsche Euch von Herzen viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!

Müslistangen

Eigentlich stand für heute lustiges Faschingsgebäck auf dem Plan. Anlässlich der aktuellen Ereignisse habe ich mich dann aber doch lieber für Nervennahrung entschieden. Ich denke, die können wir alle gut gebrauchen. Haferflocken, Nüsse und Trockenfrüchte können da tatsächlich helfen, denn sie liefern viele nervenstärkende B-Vitamine.

Müslistangen

Zutaten:

150 g Roggenmehl

100 g Roggenschrot

250 g Dinkelmehl

1 Päckchen Trockenhefe

50 g Walnüsse, grob gehackt

50 g Mandeln, grob gehackt

6 Esslöffel Haferflocken

2 Esslöffel Leinsamen

60 g getrocknete Aprikosen

60 g eingeweichte Rosinen

300 ml warmes Wasser

8 Esslöffel Ahornsirup

1 Prise Salz

Ausserdem:

Haferflocken und Leinsamen zum Wälzen

Zubereitung:

Roggenmehl, Schrot und Dinkelmehl in einer großen Schüssel mit Salz und Trockenhefe mischen. Wasser und Ahornsirup unterrühren und die restlichen Zutaten hinzufügen. Den Teig 10 Minuten gut durchkneten. Das geht am besten mit einer Küchenmaschine. Mit einem Küchentuch abgedeckt 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig braucht etwas länger um zu gehen, da er durch all die Zutaten schwerer ist, als ein einfacher Hefeteig aus feinem Weizenmehl.

Den Teig in acht gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Rolle formen, in einem Gemisch aus Haferflocken und Leinsamen wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Teiglinge mit einem Küchenhandtuch abgedeckt nochmals eine halbe Stunde ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Die Müslistangen 25 Minuten backen.

Nachdem sie vollständig abgekühlt sind, lassen sie sich nach Herzenslust belegen. Hier bei mir einfach mit Quark, Birne und etwas Ahornsirup. Etwas mehr Ahornsirup 😂

Mohnschneckenherz

Dein ist mein ganzes Mohnschneckenherz! Passend zum morgigen Valentinstag möchte ich euch mein süßes Backwerk in Rosarot nicht vorenthalten. Liebe Liebenden, noch ist Zeit zum Nachbacken!

Mohnschneckenherz

Zutaten für den Teig:

500 g Weizenmehl Type 550

1 Päckchen Trockenhefe

75 g Zucker

1 Prise Salz

250 ml warme Milch

50 g geschmolzene Butter

1 Ei

Zubereitung:

Mehl, Hefe, Salz und Zucker in eine große Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Das Ei, warme Milch und zerlassene Butter hinzufügen und alles gut zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis der Teig sich in etwa verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit bereiten wir die Mohnmasse für die Füllung zu.

Zutaten:

150 ml Milch

50 g Butter

100 g Zucker

150 g Dampfmohn

Optional 2 Esslöffel eingelegte Rumrosinen + ein Esslöffel Rum 😉 (ich habe immer in einem Glas mit Schraubverschluss Rosinen in Rum eingelegt. Sie halten sich ewig und man hat immer welche vorrätig, wenn man sie mal braucht)

Zubereitung:

Milch, Butter und Zucker unter Rühren erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Mohn hinzufügen und alles zu einer homogenen Masse verrühren. Zum Schluss die Rosinen und den Rum unterrühren. Den Topf vom Herd nehmen und die Masse ausquellen lassen.

Wenn der Teig sich verdoppelt hat, wird er auf einer bemehlten Fläche ca. 0,5 mm dick zu einem Rechteck ausgerollt. Die Mohnmasse gleichmäßig darauf verteilen und euer Rechteck von der langen Seite her aufrollen. Die Rolle in etwa 3 cm breite Stücke schneiden und diese in einer gefetteten Herzform verteilen. Wenn die Form voll ist, und noch Stücke übrlg sind, könnt ihr diese einfach als einzelne Schnecken fertig backen, oder ihr füllt eine zweite kleine Form mit dem Rest. Die Schnecken nochmals eine halbe Stunde ruhen lassen und mit einem verquirlten Ei bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober- und Unterhitze 15 Minuten goldbraun backen.

Sobald euer Mohnschneckenherz abgekühlt ist könnt ihr es entweder einfach mit Puderzucker bestreuen, oder mit Zuckerguss bekleckern. Hierfür braucht ihr etwa 150 g Puderzucker und etwas Zitronensaft. Gebt den Zitronensaft langsam unter Rühren hinzu, bis der Guss die richtige Konsistenz hat (er sollte nicht zu flüssig sein). Ich habe noch etwas pinkfarbene Lebensmittelfarbe hinzugegeben, schließlich feiern wir morgen das Verliebtsein mit rosaroter Brille auf Wolke 7 💕💕💕 Ein paar rosa Zuckerperlen können auch nicht schaden 😄

Habt eine verliebte, zuckersüße Woche!

Smoothie-Cake

Wieso Smoothie-Cake? Nun ja, weil einer drin ist. Beim Aufräumen meines Kühlschranks fiel mir gestern ein vergessener true fruits Lebkuchensmoothie in die Hände. Da mir irgendwie nicht der Sinn danach stand, jetzt noch eine geballte Ladung Weihnachten zu vernichten, habe ich ihn kurzerhand in einem Rührkuchen verbacken. Hat geklappt und wer keinen Lebkuchensmoothie mehr hat, der verbackt einfach seinen Lieblingssmoothie. Der Kuchen gelingt mit fast jeder Sorte. Vielleicht besser mit Frucht- als mit Gemüsesmoothie 😄.

Smoothie-Cake

Zutaten:

4 Eier

1 Prise Salz

250 g Zucker

250 ml Lieblingssmoothie

150 ml Sonnenblumenöl

100 g gemahlene Haselnüsse

300 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

etwas Fett und 1 Esslöffel Paniermehl für die Form

200 g Zartbitterkuvertüre für den Guss

Haselnusskrokant zum Bestreuen

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Eine Gugelhupfform einfetten und mit dem Paniermehl ausstreuen. Die Eier in einer Schüssel mit der Prise Salz aufschlagen. Nach und nach den Zucker hinzufügen. Die Eier so lange schlagen, bis eine weiße, dicke Masse entstanden ist. Smoothie, Öl und gemahlene Haselnüsse unterrühren. Zum Schluss Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben und unterziehen. Den Teig in die vorbereitete Kuchenform geben und Euren Smoothie-Cake 45 Minuten auf der unteren Schiene bei 180°C backen. Vorsichtshalber den Stäbchentest machen: ein Holzstäbchen in den Kuchen stechen, wenn beim Herausziehen kein Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.

Ist der Kuchen vollständig abgekühlt, die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, den Smoothie-Cake damit überziehen und mit Haselnusskrokant bestreuen.

Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

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Ofengemüse mit Bohnenpüree

Heute gibt es Ofengemüse und dazu ein Püree aus weißen Bohnen. Ein einfaches, ehrliches Essen ohne Schnickschnack. Warm, würzig, bunt – genau die richtige Mahlzeit für trübe Tage.

Ofengemüse

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Ihr könnt jedes Gemüse verwenden, das gerade Saison hat, oder was Ihr noch so in Eurem Kühlschrank findet. Bei mir waren das heute

1 Handvoll Rosenkohlröschen, halbiert und den Stunk einmal eingeschnitten

2 große Karotten, geschält und in Stücke geschnitten

1/2 Fenchelknolle, in grobe Stücke geschnitten

4 kleine rote Zwiebeln, geschält und halbiert

1/2 Radiccio, in Achtel geteilt

1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt

Das vorbereitete Gemüse in eine große Schüssel geben. Etwa 3-4 Esslöffel Olivenöl darüber geben. Etwas Salz und Pfeffer dazu und die Radicciostücke mit etwas braunem Zucker einreiben. Zu guter Letzt habe ich noch 2 Teelöffel der Gewürzzubereitung Café de Paris von Rosemary & Co untergemischt. Ihr könnt aber auch einfach Eure Lieblingsgewürze oder Kräuter verwenden.

Das Gemüse auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und 40 Minuten im vorgeheizten Backofen garen.

Bohnenpüree von weißen Bohnen

2 kleine Dosen weiße Bohnen (Abtropfgewicht 240 g),
abtropfen lassen und etwas von der Flüssigkeit aufheben

1 Esslöffel Olivenöl

1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt

etwas abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

etwas Zitronensaft

Salz, Pfeffer

1 Prise Zucker

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Knoblauchzehe darin kurz anschwitzen. Die abgetropften Bohnen dazu geben und etwa eine halbe Tasse von der Flüssigkeit. Alles bei geschlossenenm Topf kurz aufkochen und 5 Minuten leise köcheln lassen. Die Bohnen mit einem Pürierstab fein pürieren. Eventuell noch etwas Flüssigkeit dazu geben. Das Püree mit Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft und Zitronenschale herzhaft abschmecken.

Das Püree mit dem Ofengemüse anrichten und ein paar Granatapfelkernen darüberstreuen. Fertig ist ein herrlich duftendes Wohlfühlessen!

Ach ja!
Ist Euch was aufgefallen?
Nicht? 😃
Ist vegan!
Und Low Carb!

Einfach mal probieren! Habt eine gemütliche Woche!

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Schoko-Pavlova mit Hollunderbirnen

Eiweiß übrig? Fein! Die beste Voraussetzung zum Backen einer knusprigen, luftigen Pavlova! Diesmal herrlich schokoladig mit gut durchgezogenen Holunderbirnen. Und mit denen fangen wir auch gleich mal an, denn – je länger sie in ihrem würzigen Sud liegen – desto intensiver werden Farbe und Geschmack.

Hollunderbirnen

4 feste Birnen, geschält, halbiert und vom Kerngehäuse befreit

750 ml Holundersaft (Direktsaft ohne Zuckerzusatz)

3 Nelken

1 Zimtstange

5 Kardamomkapseln, angedrückt

2 Sternanis

3 Scheiben frischen Ingwer

1 Stückchen Zitonenschale einer unbehandelten Zitrone

Saft einer halben Zitrone

3 Esslöffel Puderzucker

Die Gewürze in einemTeebeutel mit dem Holundersaft und dem Puderzucker in einen Topf geben. Kurz aufkochen und 20 Minuten simmern lassen. Die halben Birnen in den Sud legen. Alles 5 Minuten leise köcheln lassen. Den Topf von der Platte nehmen und die Birnen im Sud auskühlen lassen. Am besten über Nacht an einem kühlen Ort durchziehen lassen. Anschließend die Birnen herausnehmen und den Holundersaft so lange kochen lassen, bis er sich etwa um die Hälfte reduziert hat. Den so entstandenen Sirup vollständig abkühlen lassen. Nun können die Birnen zurück in den Sirup, bis sie gebraucht werden. Im Kühlschrank halten sie sich so ein paar Tage, lassen sich also prima vorbereiten.

Pavlova – ein bisschen zusammengefallen – aber nun ja…
sieht man nicht mehr, wenn ordentlich Sahne oben drauf kommt 😅

Schoko-Pavlova

6 Eiweiß

1 Prise Salz

1 Messerspitze Weinsteinbackpulver

250 g Puderzucker

5 Teelöffel Backkakao

1 Teelöffel Stärke

1/2 Teelöffel Kardamom, gemahlen

1 Esslöffel Apfelessig

Den Backofen auf 130°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Eiweiß mit der Prise Salz aufschlagen und nach und nach den Zucker hinzugeben, bis eine weiße, glänzende, fluffige Masse entsteht. Zum Schluss den Essig hinzufügen und Stärke, Weinsteinbackpulver, Kardamom und Kakao über die Masse sieben und kurz unterheben.

Den Schokoeischnee in der Mitte des Backblechs in einem Kreis von etwa 20 cm hübsch auftürmen. Dies gelingt mal mehr, mal weniger gut. Bei mir diesmal weniger 😂. Das macht aber nichts. Die Pavlova 100 Minuten backen. Anschließend den Ofen auschalten und die fertige Pavlova 6 Stunden im Backofen auskühlen lassen, ohne die Backofentür zu öffnen.

500 ml Sahne mit 4 Teelöffel Vanillezucker steif schlagen und auf der vollständig abgekühlten Schoko-Pavlova verteilen. Die Birnenhälften darauf drapieren und etwas von dem Holundersirup darüber verteilen.

Und nun? Nur noch genießen.
Habt eine süße Woche!

Wem schon mehr der Sinn nach Frühling steht, der findet hier eine Erbeerpavlova 😊