Milchreispuffer

Wer kennt das nicht? Vom köstlich cremigen, warmen Milchreis bleibt grundsätzlich ein kläglicher, klebriger, kalter Milchreisklumpen übrig, den beim besten Willen niemand mehr essen möchte. Zum Wegwerfen aber echt zu schade. Also machen wir doch einfach etwas neues draus!

Zu diesen kleinen goldbraunen, knusprigen Milchreispuffern mit einer Kruste aus Zimtzucker kann kaum jemand „nein“ sagen – da bleibt garantiert nichts mehr übrig.

Milchreispuffer

Zutaten:

300 g gekochten Milchreis

2 Eier

2 Esslöffel Mehl

1/2 Teelöffel Backpulver

1/2 Natron

Öl zum Ausbacken

Zimtzucker zum darin Wälzen

Zubereitung:

Den Milchreis in eine Schüssel geben und mit einer Gabel etwas auflockern. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und mit einem Teelöffel jeweils eine kleine Portion nach der anderen mit etwas Abstand in die Pfanne setzen und von beiden Seiten goldbraun anbraten. Sobald die Puffer fertig sind, werden sie aus der Pfanne genommen und direkt in Zimtzucker gewälzt.

Wer auch noch eingemachte Pfirsiche übrig hat, kann diese pürieren und als Dip dazu essen. So einfach und lecker kann Resteverwertung sein 😊.

Habt eine schöne Woche – und nix verkommen lassen! 😃

Kürbis-Marmorkuchen

Tja, was soll ich sagen? Es ist noch Kürbis da! Da die Kürbisflut auch so schnell nicht abebben wird, kommt das leuchtende Herbstgemüse bei mir zur Zeit einfach überall rein…ja, auch in den Kuchen 😉.

Kürbis-Marmorkuchen

Zutaten:

200 g Kürbis (hier Hokkaido), entkernt und gewürfelt

100 ml Orangen-Sanddornsaft (oder Orangensaft)

4 Eier

1 Prise Salz

200 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

1/2 Teelöffel Zimt, gemahlen

1/2 Teelöffel Kardamom, gemahlen

1/2 Teelöffel Ingwer, gemahlen

1 Messerspitze Piment, gemahlen

etwas geriebene Orangenschale

100 ml Sonnenblumenöl

300 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

2 gehäufte Esslöffel Backkakao

2 Esslöffel Orangen-Sanddornsaft (oder Orangensaft)

etwas Butter oder Margarine zum Fetten der Form

1 Esslöffel Paniermehl zum Ausstreuen der Form

200 g Kuchenglasur zartbitter

2 Esslöffel Kürbiskerne

Zubereitung:

Die Kürbiskerne trocken in einer Pfanne anrösten, bis sie anfangen zu duften. Anschließend zum Abkühlen beiseite stellen. Die Kürbiswürfel mit dem Saft in einen Topf geben, weich kochen und fein pürieren.

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform einfetten und mit etwas Paniermehl ausstreuen.

Die Eier in einer Rührschüssel aufschlagen. Den Zucker nach und nach hinzugeben und die Masse kräftig aufmixen, bis sie dick und hellgelb geworden ist. Öl, Gewürze und die etwas abgekühlte Kürbismasse unterrühren. Mehl und Backpulver zum Teig geben und alles gut vermengen. Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form gießen. Die verbliebene Teighälfte mit zwei Esslöffeln Saft und dem gesiebten Kakao verrühren. Den Schokoteig nun auf dem hellen Teig in der Form verteilen. Mit einer Gabel die beiden Teigsorten grob miteinander verwirbeln. Den Kuchen 45 Minuten auf der unteren Schiene backen. Bitte die Stäbchenprobe machen, da jeder Ofen etwas anders backt.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, kann er mit Schokoglasur und Kürbiskernen getoppt werden. Hierfür die Kuchenglasur nach Packungsanweisung im Wasserbad schmelzen und über den Kuchen gießen. Die angerösteten Kürbiskerne grob hacken und auf die Glasur streuen.

Fertig! ❤️ Lasst es euch gut gehen und genießt den Herbst! 🎃

Kürbissuppe mit Orangenmilchschaum

Sobald sich die Blätter an den Bäumen verfärben, renne ich los. Dahlien und Kürbisse müssen her! Kein Herbst ohne diese traumhaften Blumen und leuchtenden Riesenbeeren 💛.

Ich liebe Kürbisse in jeder Form, egal ob als Suppe, Ofengemüse oder im Kuchen. Einfach immer lecker, süß oder herzhaft! Allein die Farben machen schon Spaß.

Ich habe mich heute für ein kleines, feines Kürbissüppchen mit Milchschaum entschieden. So zum Warmwerden und Ankommen in der bunten Jahreszeit. Den Milchschaum habe ich einfach mit einem Streifen Orangenschale aromatisiert. Das hat super einfach funktioniert. Der leichte Schaum gibt der Suppe das gewisse Etwas.

Kürbissuppe mit Orangenmilchschaum

Zutaten:

2 Esslöffel Sonnenblumenöl

1 Zwiebel, gewürfelt

1 Knoblauchzehe, grob gewürfelt

2-3 cm frischen Ingwer, gerieben

ca. 4 cm Kurkumawurzel, grob in Stücke geschnitten, oder 1/2 Teelöffel Kurkumapulver

600 g Kürbis, gewürfelt (hier Hokkaido)

1 Liter Gemüsebrühe

200 ml Orangen-Sanddornsaft (oder Orangensaft)

Zubereitung:

Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel mit Ingwer, Knoblauch und Kurkuma leicht anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und den Orangen-Sanddornsaft und die Kürbiswürfel hinzufügen. Den Kürbis weichkochen.

In der Zwischenzeit für den Orangenmilchschaum 150 ml Milch und ca. 20 cm dünn abgeschälte Schale einer Bio-Orange aufkochen und bei geringer Hitze 15 Minuten ziehen lassen.

Die Kürbissuppe pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Orangenmilch aufschäumen. Die Suppe in schöne Gläser füllen und mit dem Orangenmilchschaum toppen. Wer mag, kann noch ein paar gemörserte rote Pfefferbeeren darauf verteilen.

Guten Appetit und eine bunte Herbstwoche!

Soufflé Pfannkuchen

Inspiriert von den Frühstückspancakes meiner lieben Freundin Anja und den Pankeki (Fluffy Pancakes) aus Japan habe ich heute Morgen meine fluffigsten Pfannkuchen ever gebacken. Einen ganz besonders feinen Geschmack bekommen sie durch das Ausbacken in Kokosöl.

Soufflé Pfannkuchen

Zutaten:

200 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
2 Eier, getrennt
1 1/2 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Vanillezucker
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
etwas Zitronensaft
175 ml Milch
1 Prise Salz

Kokosöl zum Ausbacken

Zubereitung:

Das Eiweiß mit dem Zucker und der Prise Salz steif schlagen. Dabei den Zucker nach und nach hinzugeben. Kurz vor Schluss einen Schuss Zitronensaft dazu gießen. Die Säure sorgt für mehr Stabilität. Den fertigen Eischnee beiseite stellen. Die Eigelbe mit Mehl, Milch, Backpulver und Natron zu einer glatten Masse verrühren. Wenn keine Klümpchen mehr vorhanden sind, das Eiweiß vorsichtig unterheben.
In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen. Servierringe in die Pfanne stellen und in jeden jeweils eine Kelle Teig füllen. Da ich leider keine Servierringe besitze, habe ich stattdessen die Aussenringe von meinen Mini-Springformen zweckentfremdet. Das hat sehr gut funktioniert. Die Pfannkuchen bei mittlerer Hitze ein paar Minuten backen. Die Hitze sollte nicht zu groß sein, damit die Pfannkuchen trotz ihrer beachtlichen Dicke gar werden, ohne zu verbrennen. Sobald die Küchlein auf der Unterseite goldbraun sind, werden sie im Ring gewendet. Nochmals ein paar Minuten von der anderen Seite backen, dann aus der Pfanne nehmen und direkt servieren. Wir essen sie am liebsten mit etwas Ziegenfrischkäse, Ahornsirup, Obstsalat der Saison und einer Handvoll gehackten Nüssen.

Und – ja, sie sind so lecker, wie sie aussehen! 😍

Ozapft is!

Endlich wieder Wiesnbier und Weißwurst! Für den Klassiker „Wurst in Wurstbrühe mit Brezn und süßem Senf“ braucht’s natürlich keinen Blogbeitrag. Kennt jeder, schmeckt lecker und kriegen wir alle ohne Rezept hin. Hier geht’s heute nicht ganz so einfach zu. Es gibt knusprige Weißwurst-Nuggets mit einem süß-scharfen Birne-Zwiebel-Confit und Wirsing-Kartoffelstampf. Regionale, pfiffige Küche mit regionalen Produkten. Das Confit habe ich gestern schon eingekocht, so geht dieses Wiesnschmankerl jetzt ganz gschwind.

Birnen-Zwiebel-Confit

Zutaten für 4 Gläser á 175 ml:

3 Esslöffel Sonnenblumenöl

3 größere Zwiebeln, in feine Streifen geschnitten

3 cm frischen Ingwer, gerieben

2 Esslöffel braunen Zucker

1 frische grüne Chili, mit einem spitzen Messer ringsrum mehrmals angestochen

1 Teelöffel Koriandersaat, grob gemörsert

6 Birnen, geschält, vom Kerngehäuse befreit und gewürfelt

2 Esslöffel groben Senf

etwas abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

1 Spritzer Zitronensaft

Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Zwiebeln und Ingwer hinzufügen und anschwitzen. Den Zucker dazugeben und leicht karamellisieren lassen. Chili, Koriander, Birnen, Senf, Zitronensaft und Schale hinzugeben, umrühren und alles bei geschlossenem Deckel ca. 30 Minuten leise köcheln lassen. Die Masse mit einem Kartoffelstampfer etwas feiner zerkleinern und mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken. Das Confit sofort in heiß ausgespülte Schraubverschlussgläser füllen und verschließen.

Wirsing-Kartoffel-Stampf

Zutaten:

5 Kartoffeln, geschält und gewürfelt

etwas 7-8 Wirsingblätter, in feine Streifen geschnitten

1 Teelöffel Salz

1/2 Teelöffel Kümmelsaat, grob gemörsert

1 gutes Stück Butter

etwas Milch

etwas frisch geriebene Muskatnuss

Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Kartoffeln und Wirsing mit der Kümmelsaat in ausreichend Salzwasser weich kochen. Sobald das Gemüse gar ist, das Wasser abgießen. Butter und Milch hinzugeben und alles mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen. Muskatnuss dazureiben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Weißwurst-Nuggets

Zutaten:

1-2 Weißwürste pro Person

1 Ei, mit einem Schuss kaltem Wasser verquirlt

2-3 Esslöffel Mehl

2-3 Esslöffel Pankobrösel oder Semmelbrösel

Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung:

Von den Weißwürsten die Pelle abziehen und jedes Würstchen in drei Teile schneiden. Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Die Wurststücke zuerst in Mehl, dann in Ei und zum Schluss in den Bröseln wenden und im heißen Butterschmalz knusprig, goldbraun ausbacken.

Wirsing-Kartoffelstampf mit den Weißwurst-Nuggets und etwas Birne-Zwiebel-Confit auf Tellern anrichten, Bier einschenken und hoch die Gabeln! An Guadn!

Beitrag enthält bezahlte Werbung für ALDI SÜD.

Bratapfel Dutch Baby

Als stolze Besitzerin eines kleinen Apfelbäumchens möchte ich heute meine Freude über die erste Ernte mit Euch teilen. Über ein Jahr hinweg habe ich von der Blüte bis zum Apfel einmal alles dokumentiert. Leider weiß ich nicht, um welche Apfelsorte es sich handelt, da ich das Schildchen nicht mehr finden kann. Rote Sternrenette vielleicht? Falls das hier ein Apfelkenner liest – lass’ mir gerne einen Kommentar da.

Nackig im letzten Herbst.
Das neue Frühjahr beginnt vielversprechend mit zahlreichen Apfelblüten.
Und so sehen sie aus 😍 meine Schätze!
Farbe und Apfelduft sind wundervoll und wenn man sie schält…
…dann sind sie unter ihrer Schale auch noch ROSA 💕
Einfach schön.

Was nun machen damit? Es sollte schon etwas besonderes sein. Ich liebe ja Apfelpfannkuchen…oder Bratäpfel? Das Wetter passt. Und Zack! – war sie da, die Idee! Eine Kombination aus beidem! Ein Ofenpfannkuchen mit Bratäpfeln. Ganz einfach, fix und lecker!

Bratapfel Dutch Baby

Zutaten für die Bratäpfel:

4 kleine Äpfel

100 g Marzipanrohmasse

1 Teelöffel Butter

80 g Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln…), gehackt

1 Esslöffel Rumrosinen (oder Trockenfrüchte nach Geschmack mit oder ohne Alkohol)

etwas Butter zum Fetten der Pfanne

Zutaten für den Pfannkuchenteig:

3 Eier

etwas abgeriebene Zitronenschale

1 Prise Salz

1 Teelöffel Vanillezucker

100 g Mehl

180 ml Milch

1 Messerspitze Zimt

Von den Äpfeln den „Deckel“ abschneiden. Die Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen. Marzipanrohmasse, Butter, gehackte Nüsse und Rumrosinen miteinander verkneten. Die Masse in vier Teile teilen und die Äpfel damit füllen. Eine möglichst hohe Pfanne ausbuttern und die Äpfel ohne ihre Deckel hineinsetzen. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Pfanne mit den Äpfeln in den Backofen schieben und 15 Minuten vorbacken. In der Zwischenzeit die Eier mit den Gewürzen und dem Mehl glattrühren, bis alle Klümpchen weg sind. Zum Schluss die Milch unterrühren. Die Masse kurz ruhen lassen, damit das Mehl quellen kann. Nach den 15 Minuten Vorbackzeit den Pfannkuchenteig zu den Äpfeln gießen. Die Apfeldeckel auf die Äpfel legen und auf jeden Apfel ein Butterflöckchen setzen. Alles weitere 20-25 Minuten backen. Das Dutch Baby sollte gut aufgegangen und goldbraun sein.

Wer mag, kann Puderzucker darüber streuen oder etwas Honig darüber träufeln. Auch etwas Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis können nicht schaden 😃. Lasst es Euch gut gehen! 😊

Eis, Eis Baby!

Ja, es ist Sommer – und wie! Besonders bei mir im Dachgeschoss.

Darum kann es heute eigentlich nur eins geben…Eis satt! Und was für ein Glück – bei meinem Lieblingslandwirt gab es schwarze Johannisbeeren. Da konnte ich einfach nicht wiederstehen. Mit Joghurt zusammen sind die kleinen Früchtchen der Knaller im Eisförmchen.

Schwarze Johannisbeeren-Joghurteis
am Stiel

Zutaten Johannisbeermasse:

500 g schwarze Johannisbeeren
Agavendicksaft nach Geschmack

Zutaten Joghurtmasse:

300 g Naturjoghurt
etwas abgeriebene Schale und einen Spritzer Saft von einer unbehandelten Zitrone
Honig nach Geschmack

Zubereitung:

Die schwarzen Johannisbeeren von ihren Stielen befreien und durch die Flotte Lotte drehen. Das Johannisbeermark mit Agavendicksft süßen.

Den Joghurt mit etwas abgeriebener Zitronenschale und ein wenig Saft verrühren. Soviel Honig hinzugeben, dass es dir gut schmeckt.

Als Förmchen können entweder extra Formen für Eis am Stiel verwendet werden oder einfach kleine Joghurtbecher, etwas größere Eiswürfelbehälter, Grappagläser… ich denke, jeder findet in seiner Küche etwas Geeignetes. Du musst nicht extra Förmchen dafür kaufen. Als Stiele nimmst du dann einfach kleine Löffel. Wie schön das funktioniert, siehst du hier.

Nun immer abwechselnd Johannisbeermark und Joghurtcreme in die Förmchen löffeln. Beide Komponenten mit einem Zahnstocher etwas miteinander verwirbeln. Eisstiele nicht vergessen und ab damit in den Tiefkühler – am besten über Nacht.

Und am nächsten Tag endlich – eiskalt genießen!

Sommerpasta

Glück, wer einen Gemüsegarten hat, denn zur Zeit kann man so richtig aus dem Vollen schöpfen. Die Beete sind üppig gefüllt, mit Früchten aller Arten und Farben. Aber auch auf dem Markt und in den Gemüseabteilungen der Supermärkte findet sich Allerlei regional Gewachsenes, was gerade Hochsaison hat. Mir haben es kürzlich diese frischen Erbsen in ihren knallgrünen Hülsen angetan. Schon als Kind habe ich sie bei Oma im Garten gerne aus ihren Schoten gepult und direkt roh verspeist.

Zusammen mit selbst geernteten Cocktailtomaten und frischem Estragon aus meinem kleinen Gärtchen wird daraus eine schnell gezauberte, sommerliche Gemüsepasta.

Bevor es losgehen kann, müssen jedoch zuerst die Erbsen aus ihrer Schale befreit werden. Also, auf geht’s…wer nicht anfängt wird nicht fertig! 😅

Sommerpasta mit frischen Erbsen

Zutaten:

300 g Spaghetti

2 Esslöffel Olivenöl

1 Zwiebel, fein gewürfelt

1 kleine Knoblauchzehe, angedrückt

200 g frische Erbsen (ersatzweise TK-Erbsen)

200 g Cocktailtomaten, halbiert

ein paar frische Estragonblättchen, feingeschnitten

eine Kelle Nudelwasser

2 Esslöffel Ricotta

etwas abgeriebene Limettenschale (unbehandelt)

ein Spritzer Limettensaft

Salz, Pfeffer, Prise Zucker

Parmesan, frisch gerieben zum Darüberstreuen

Zubereitung:

Einen ausreichend großen Topf mit Salzwasser aufkochen und die Spaghetti nach Packungsaufschrift zubereiten. In der Zwischenzeit das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die zerdrückte Knoblauchzehe und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Den Knoblauch entfernen und die Erbsen hinzufügen. Eine Kelle vom heißen Nudelwasser dazugeben und die Erbsen mit geschlossenem Deckel 2-3 Minuten gar kochen. Den Ricotta unterrühren und die Tomatenhälften unterheben. Etwas Limettenabrieb und die Estragonblättchen darüberstreuen. Nochmals kurz umrühren und die Pastasauce mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas Limettensaft abschmecken.

Die Spaghetti abgießen, mit der Sauce mischen und etwas frisch geriebenen Parmesan darüberstreuen. Schon kann gegessen werden. Ich Euch wünsche von Herzen einen schönen Sommersonntag. Habt’s fein! 😊

Nuss-Pflaumenkuchen

Heute wird gefeiert! Wir werden neun! Du meine Güte, ich kann es selber kaum glauben. neun Jahre „In Katies Kitchen“, über 200 Beiträge mit mehr als 250 Rezepten, unzählige Fotos von leckeren Ideen, beinahe 150.000 Aufrufe aus allen Teilen der Welt. Das macht mich schon ein wenig stolz, wenn ich das sagen darf 😊.

Feiern wir also Bloggeburtstag 😃 mit einem ganz besonderen „Geburtstags-Quetschekuche“, denn Steinobst aller Art hat gerade Hochsaison.

Pflaumenkuchen mit Hefe kennt jeder, schmeckt auch immer wieder lecker, dafür braucht’s aber nicht noch ein Rezept im Netz. Bei mir gibt’s heute zur Feier des Tages einen Pflaumenkuchen aus knusprig, buttrigem Mürbeteig mit Vanillepudding und ganz viel Haselnuss.

Nuss-Pflaumenkuchen

Zutaten:

750 g Pflaumen, entsteint

Für den Teig:

125 g Butter

125 g Haselnüsse, gemahlen

175 g Mehl

100 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

1 Ei

1 Prise Salz

etwas abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, gut miteinander verkneten und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit den Pudding kochen.

Für die Puddingmasse:

300 ml Milch

50 g Zucker

1 Päckchen Puddingpulver Vanille

Zubereitung:

Das Puddingpulver mit dem Zucker und etwas von der Milch glattrühren, so dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die restliche Milch zum Kochen bringen und das angerührte Puddingpulver unter Rühren hinzufügen. Den Topf vom Herd nehmen.

Den Backofen auf 180°C Umluft oder 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand buttern. Den Teig in die Form drücken und einen Rand hochziehen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Die entsteinten Pflaumen möglichst aufrecht in der Form verteilen und den Vanillepudding darüber geben.

Für die Streusel:

125 g Mehl

75 g Haselnüsse, gemahlen

75 g Haselnüsse, gehackt

100 g Zucker

1 Messerspitze Zimt, gemahlen

1 Prise Salz

100 g Butter

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, zu Streuseln verkneten und gleichmäßig auf den Kuchen streuen.

Den Pflaumenkuchen im vorgeheizten Backofen 45 Minuten goldbraun backen.

Schmeckt mit oder ohne Schlagsahne – abgekühlt oder lauwarm.
Lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis vielleich? Nur so eine Idee… 😂

Sommersalat Deluxe

Salat wird in den warmen Sommermonaten wohl immer gerne gegessen und wenn er sich dann auch noch aus so vielen frischen wertvollen, bunte Zutaten zusammensetzt, umso lieber. Auf dieser bunten Platte tummeln sich neben Eichblattsalat, grünen Bohnen, verschiedenen Tomatensorten und Salatgurkenstreifen auch noch Pfirsichspalten, Feigenhälften, schwarze Johannisbeeren und ein paar Himbeeren. Das Topping bilden geröstete Kartoffelscheiben und Streifen vom liebevoll gepfefferten Rindersteak.

Da bleiben keine Wünsche offen, und wer jetzt noch sagt, er sei kein Fan von Salat – dem ist nicht mehr zu helfen 😂.

Die Zutaten lassen sich beliebig variieren. Jeder kann nach Herzenslust Garten und Kühlschrank plündern. Ob nun mit Fleisch und/oder Käse oder ganz ohne tierische Produkte – jeder, wie er mag. Mein Dressing ist vegan. Es können also auf jeden Fall alle mitessen.

Fruchtiges Sommerdressing

Zutaten:

200 ml Distelöl (oder ein neutrales Pflanzenöl)

200 g Apfelessig

2 Esslöffel Tahin

2 Esslöffel Gelee von schwarzen Johannisbeeren

ca. 2 cm frischen Ingwer, gerieben

1 Schalotte, grob gewürfelt

1 Zehe Knoblauch, grob gewürfelt

Salz, Pfeffer

etwas Ahornsirup zum Abschmecken (wenn’s nicht vegan sein muss, darf’s auch Honig sein)

ein paar rote Pfefferbeeren, gemörsert zum Darüberstreuen

Zubereitung:

Apfelessig, Tahin, Johannisbeergelee, Ingwer, Schalotte und Knoblauch in einen hohen Mixbecher geben. Alles mit einem Pürierstab gut durchmixen und nach und nach langsam das Öl während des Mixvorgangs dazu gießen. So entsteht ein cremiges Dressing. Zum Schluss die Salatsoße mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup oder Honig abschmecken.

Das fertige Dressing zum Servieren in ein Kännchen füllen und mit den roten Pfefferbeeren bestreuen. In veschließbare Flaschen abgefüllt hält sich das fruchtige Sommerdressing im Kühlschrank ein paar Tage.

Guten Appetit und einen kulinarischen Sommersonntag!