Kürbis-Pflaumenkuchen

Von meinem letzten Rezept hatte ich noch ein halbes Körbchen frische Pflaumen übrig. Die sollen ja nicht verkommen und das beste, was man meiner Meinung nach aus den kleinen violetten Früchtchen machen kann ist natürlich Kuchen. 😁

Das Internet ist jedoch voll mit Pflaumenkuchen-Rezepten. Die Favoriten sind klassische Pflaumenkuchen mit Hefeteig oder einfach versunkene Pflaumen in Rührteig. Und auch hier, auf meinem Blog gibt es schon verschiedene süße Rezeptideen mit Pflaumen, wie zum Beispiel eine Zwetschgen-Tiramisu Charlotte, Nuss-Pflaumenkuchen mit Haselnüssen oder Mandelgalette mit Pflaumen und Äpfeln. Aber es müssen ja nicht immer Nüsse oder Mandeln sein, die das Gebäck bereichern. Saaten sind ja auch sehr lecker und noch dazu gesund. Warum also nicht einfach mal geröstete Kürbiskerne in den Streuseln verstecken? Und um das ganze abzurunden, noch eine gute Handvoll geraspelten Hokkaido mit in den Teig einrühren? Eine extra Portion Gemüse im Kuchen kann ja nicht schaden. Das machen wir jetzt!

Pflaumen und Kürbis harmonieren nicht nur farblich wirklich gut miteinander. Probiert’s gerne aus. Schlagsahne nicht vergessen!

Kürbis-Pflaumenkuchen

Zutaten für den Teig:

125 g Butter

125 g brauner Zucker

4 Eier

2 Teelöffel Vanillezucker 

1 Prise Salz 

etwas abgeriebene Zitronenschale 

200 g Dinkelmehl

1 Päckchen Backpulver 

3 Esslöffel Milch

150 g grob geraspelten Hokkaido Kürbis 

750 g Pflaumen, halbiert und entsteint 

für die Streusel:

100 g Dinkelmehl

100 g kalte Butter 

100 g brauner Zucker

1 Prise Salz 

1 gute Messerspitze Zimt, gemahlen

1 gute Messerspitze Anis, gemahlen

75 g Kürbiskerne, geröstet und gemahlen 

75 g Kürbiskerne, geröstet und gehackt

2 Esslöffel kaltes Wasser

Zubereitung:

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Für den Teig Butter und Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier unterrühren. Vanillezucker, Salz und Zitronenschale dazugeben, anschließend Mehl und Backpulver hinzusieben. Alle Zutaten gut miteinander verrühren und zum Schluss die Milch unterrühren. Den Teig in die Form füllen, etwas glatt streichen und die entsteinten Pflaumen senkrecht in den Teig stecken, so dass sie gleichmäßig verteilt sind.

Für die Streusel alle Zutaten hierfür schnell miteinander verkneten und die Streusel über die Pflaumen streuen.

Den Kuchen 50 Minuten goldbraun backen.

Viel Freude beim Nachbacken und Genießen❣️
Habt eine schöne Woche. ☀️

Hefeklöße mit Pflaumensoße

Als ich vor ein paar Tagen die ersten Pflaumen gesichtet habe war klar: am Wochenende gibt’s Hefeklöße mit Pflaumensoße! Da habe ich schon drauf gewartet. 😋 Ein weiteres schönes Sommerrezept aus Oma Kätes handgeschriebenem Kochbuch.

Hefeklöße sind die norddeutsche Antwort auf die süddeutschen Dampfnudeln. Optisch sehen sie aus wie Schwestern und sind kaum zu unterscheiden. Hefeklöße sind jedoch, im Gegensatz zu ihren Dampfnudelschwestern, immer süß und werden mit ebenso süßer Pflaumensoße serviert. Außerdem werden sie nicht in Wasser, Butter und Salz gegart, sondern in Milch und Butter. Während Dampfnudeln ja auch super zu Gulasch passen, geht die Kombi zu Hefeklößen eher nicht.

Hefeklöße

Zutaten:

30 g frische Hefe

2 Esslöffel Zucker

500 g Mehl

1/4 Liter warme Milch

2 Eier

1 Prise Salz

Zubereitung:

Vom Zucker einen Teelöffel abnehmen und mit der zerbröckelten Hefe in eine Tasse geben. Etwas vermengen und so lange stehen lassen, bis sich die Hefe verflüssigt hat. Das Mehl mit dem restlichen Zucker, Salz, Milch, Eiern und der vorbereiteten Hefe in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Den Hefeteig nochmals gut durchkneten und in 12 gleich große Stücke teilen. Die Stücke zu Kugeln formen und auf einem bemehlten Holzbrett nochmals mit einem Küchentuch zugedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen.

1/4 Liter Milch

20 g Butter

in einem großen Topf aufkochen und die Hefeteiglinge hineinlegen. Deckel drauf und die Hefeklöße bei niedriger Stufe 15 Minuten garen.

Pflaumensoße

Zutaten:

500 g frische Pflaumen, halbiert und entsteint

250 g Trockenpflaumen

1/2 Liter Wasser

60 g Zucker

1 Stange Zimt

abgeriebene Schale einer halben Zitrone

30 g Speisestärke

etwas kaltes Wasser

etwas Butter

Zubereitung:

Pflaumen, Trockenpflaumen, Zucker, Zimtstange, Zitronenschale mit dem Wasser in einen Topf geben und alles einmal aufkochen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren und die Pflaumensoße damit etwas andicken. Zum Schluss ein Eckchen Butter unter die Pflaumensoße rühren und abkühlen lassen.

Nun einen Hefekloß auf einen tiefen Teller legen, in der Mitte aufreißen und die Pflaumensoße darüber verteilen.

Guten Appetit und eine schöne, entspannte Woche! 🌸

Omas Quark-Streuselkuchen

Oma hatte immer Kuchen. Auch wenn man unangekündigt vorbeischneite, diesen Quark-Streuselkuchen hatte Oma immer vorrätig. Er wurde meistens samstags blecheweise gebacken, je nach Saison mit oder ohne Obst und anschließend eingefroren. Man wollte schließlich etwas anbieten können, falls mal überraschend Besuch kam. Schöne Sache, wenn ihr mich fragt. Heutzutage musst du den Kuchen schon selber mitbringen, wenn du spontan jemanden überfällst und welchen willst. Ist aber auch schön! Da freut sich der unfreiwillig unvorbereitete Gastgeber (hoffentlich 😃).

Omas Quark-Streuselkuchen

Zutaten für den Boden:

100 g Butter

75 g Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker

1 Prise Salz 

1 Ei

5 Esslöffel Milch

375 g Mehl

1 Päckchen Backpulver 

für die Füllung:

1 kg Quark 

1 Päckchen Sossenpulver Vanille oder 1/2 Päckchen Vanille Puddingpulver 

1 Ei

200 g Zucker

5 Tropfen Aromaöl Zitrone 

für die Streusel:

500 g Mehl

200 g Zucker 

200 g Butter 

1 Ei

Zubereitung:

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Boden alle angegebenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen oder einfetten und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Rings herum einen kleinen Rand hochziehen und Den Teigboden mehrfach mit einer Gabel einstechen.

Für die Füllung alle hierfür aufgelisteten Zutaten mit einem Schneebesen glattrühren. Die Masse auf dem Teig verstreichen.

Nun noch alle Zutaten für die Streusel miteinander verkneten. Die Streusel auf die Quarkmasse streuen und den Kuchen 45 Minuten goldbraun backen.

Wer es lieber fruchtig mag, verteilt einfach Obst seiner Wahl auf der Quarkmasse. 

Ganz viel Spaß beim Nachbacken und habt einen süßen Sonntag!

Birnen und Teig

Hier gibt’s heute ein weiteres Rezept aus dem handgeschriebenen Kochbuch meiner lieben Oma Käte. Wie schon mehrfach in früheren Beiträgen erwähnt, kam Oma in Ramstedt, einem kleinen Dorf bei Husum, zur Welt. Sie wuchs also im hohen Norden auf und dem entsprechend norddeutsch sind auch unsere Familienrezepte. Ein allseits beliebtes ist Birnen und Teig. Das Zusammenspiel von salzigem Speck und den süßen Birnen macht dieses Gericht sehr besonders. Im Norden unseres Landes gibt es einige Rezepte, die fruchtige Süße mit herzhaft salzigem kombinieren. Rosinenstuten mit Butter und Katenschinken zum Beispiel oder der gute alte Mehlbeutel mit geräuchertem, durchwachsenen Speck und Stachelbeersauce. Das schmeckt aber auch alles lecker zusammen, sage ich euch! Probiert das unbedingt aus!

Grundlage für unsere Birnen im Teig sind Omas eingekochte Birnen mit Kardamom. Hiermit geht’s jetzt los.

Oma Kätes Kardamom-Birnen

Zutaten:

2 kg feste Birnen, geschält und geviertelt 

1 kg Zucker 

500 ml Weinessig 

2-3 Kardamomkapseln pro Einmachglas

1/4 Vanillestange pro Einmachglas 

1 Nelke pro Einmachglas  

Zubereitung:

Birnen auf Einmachgläser deiner Wahl verteilen und jeweils eine Nelke in jedes Glas geben.

Den Essig mit dem Zucker aufkochen. Die aufgeklopften Kardamomkapseln und die der Länge nach halbierten und in Stücke geschnittenen Vanilleschoten hinzufügen und kurz mit köcheln lassen. Den Herd ausschalten und den Sud etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. Die Essigmischung in die Einmachgläser füllen, so dass die Birnen gut bedeckt sind und die Gewürze auf die einzelnen Gläser verteilen. Die Einmachgläser fest verschließen und auf ein tiefes Backblech stellen. Heißes Wasser in das Blech füllen (ca. 2-3 cm hoch) und die Birnen im Backofen bei 200°C so lange einkochen, bis kleine Bläschen in den Gläsern aufsteigen. In Omas Rezept steht, man soll die Birnen so lange kochen, bis sie rot sind. Ja, Omas eingekochte Birnen waren rot. Ich nehme an, dass der Grund dafür eine bestimmte Birnensorte war, denn unser Birnen wollen einfach nicht rot werden. Leider kann ich Oma nicht mehr fragen, aber falls hier jemand von euch eine Idee hat, gerne her damit! 

Birnen und Teig

Zutaten für den Teig:

100 g Butter

50 g Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker 

3 Eier, getrennt 

1 gute Prise Salz 

200 g Mehl

1 gehäufter Teelöffel Backpulver 

3 Esslöffel Milch

Außerdem:

500 g eingekochte Birnen, abgetropft und in mundgerechte Stücke geschnitten 

etwas Butter für die Form

10 Scheiben durchwachsen Speck

Zubereitung:

Eine Auflaufform ausbuttern und mit den Speckscheiben auslegen. Eiweiß mit der Prise Salz zu Schnee schlagen. Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren und nach und nach die Eigelbe unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, dazu sieben und unterrühren. Die Milch dazu und den Eischnee unterheben. Zum Schluss die Birnen unterziehen und den fertigen Teig in der Auflaufform auf den Speckscheiben verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober- und Unterhitze 30 Minuten goldbraun backen. 

Birnen und Teig noch warm mit Vanillesoße genießen.

Viel Spaß beim Nachkochen und erzählt mir anschließend gerne, wie es euch geschmeckt hat. 

Currywurst Caribbean Style & Swimmingpool

Beitrag enthält freiwillige nicht bezahlte Werbung wegen Abbildung.

Wie ich mich auf Curaçao vorbereite?

Ich bin ja eher nicht so der größte Fußballfan auf diesem Planeten, aber wenn WM ist und “Die Mannschaft” spielt, dann lasse auch ich mich mitreißen und fiebere selbstverständlich ordentlich mit. Dabei habe ich am meisten Spaß, mir zur jeweiligen Begegnung die passenden länderspezifischen Snacks auszudenken.

Heute Abend geht’s nun los! Das erste Spiel für Deutschland in dieser WM steht auf dem Plan. Wir treten gegen den kleinen karibischen Inselstaat Curaçao an, dessen Mannschaft zum allerersten Mal bei einer Fußballweltmeisterschaft einen Ball kicken darf. Die Freude darüber ist riesig. Zu diesem Anlass passend bekommt hier heute unsere gute alte Currywurst ein karibisches Glow Up. Zum Anpfiff heute auf der Karte: “Currywurst Caribbean Style” mit einer fruchtig-scharfen Mango-Currysauce. Zu trinken brauchen wir natürlich auch noch etwas adäquates. Was eignet sich da besser als der 80er Jahre Kult-Cocktail “Swimmingpool” mit farblich zur Blue Wave (Spitzname der Mannschaft aus Curaçao) passendem Blue Curaçao? Genau! Beinahe nichts. Wenn diese Combi nicht verlockend klingt, dann weiß ich auch nicht!

Mango-Currywurstsauce „Caribbean Style“

Zutaten:

1 Esslöffel Kokosöl

1 rote Zwiebel, gewürfelt 

2 Zehen Knoblauch, gehackt 

1 rote Chili, klein geschnittenen 

1 Esslöffel Tomatenmark 

1 Mango, gewürfelt 

1 Dose stückige Tomaten 

1 Esslöffel Honig 

1 Teelöffel Koriander, gemahlen

1 Messerspitze Zimt

1 Messerspitze Cayennepfeffer

2 Teelöffel Curry 

abgeriebene Schale und Saft einer halben Limette

Salz

Pfeffer

ein paar Spritzer Worcestershire Sauce

Zubereitung:

Kokosöl in einem Topf erhitzen. Zwiebelwürfel, Knoblauch und Chili darin ohne Farbe anbraten. Tomatenmark hinzufügen und kurz mit anschwitzen. Mango, stückige Tomaten, Honig und Gewürze dazugeben. Alles einmal aufkochen und die Sauce pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Worcestershire Sauce herzhaft scharf abschmecken.

Knusprig gebratene Bratwürstchen, vom Metzger eures Vertrauens oder von der Sojabohne, in Scheiben schneiden und mit der Currysauce übergießen. Ein bisschen Curry darüber streuen und im besten Fall karibisch stilecht aus einer Kokosnussschale genießen.

Swimmingpool 

Zutaten:

4 cl weißen Rum

15 cl Ananassaft

2 cl Sahne 

2 cl Kokosmilch, cremig 

2 cl Blue Curaçao

Crushed Ice

Außerdem (optional):

1/4 Scheibe Ananas 

1 frische Kirsche oder Cocktailkirsche

1 Papierschirmchen

Trinkhalm 

Zubereitung:

Etwas Crushed Ice in einen Cocktail Shaker füllen. Weißen Rum, Ananassaft, Sahne und Kokosmilch dazugeben und alles gut durchschütteln. Ein schickes Glas zur Hälfte mit Crushed Ice füllen und die viertel Ananasscheibe an den Glasrand stecken. Die Mischung aus dem Shaker in das vorbereitete Glas gießen und zum Schluss den Blue Curaçao hineinlaufen lassen. Swimmingpool mit Schirmchen und Kirsche toppen, mit dem Trinkhalm kurz umrühren und dann man Prost! Auf ein neues Sommermärchen! 🌺

Wer keinen Alkohol trinken möchte, bekommt sein Schirmchengetränk als alkoholfreie Version:

Swimmingpool alkoholfrei 

Zutaten:

2 cl Sahne

4 cl Kokosmilch 

15 cl Ananassaft 

4 cl Blue Curaçao Sirup

Also, von mir aus kann’s losgehen, die Däumchen sind gedückt! 🍀⚽️
Habt einen spannenden Fußballabend.

Gestovte Kartoffeln und Kopfsalat mit Zitronen-Sahne zum Fisch

Gestovte Kartoffeln? Im Süden völlig unbekannt, im Norden sehr beliebt zu Fisch und Kurzgebratenem. Heute geht es weiter mit Rezepten aus Omas Kochbuch. Dieses Essen mochte schon die kleine Katie gerne und ich liebe es auch heute noch. Verknüpft mit positiven Erinnerungen an eine liebevolle, behütete Kindheit vermitteln mir Familienrezepte wie diese immer wieder ein wohliges Gefühl von Dankbarkeit und Beständigkeit. Ich kann’s schwer beschreiben. Versteht mich jemand? 🤣

Gestovt bedeutet, dass gekochtes Gemüse in einer cremigen Sauce daher kommt. Entweder in einer Béchamel oder eben wie in diesem Rezept nur mit Milch. Kartoffeln enthalten selbst so viel Stärke, dass man kein Mehl benötigt, um eine sämige Sauce zu erhalten.

So! Jetzt geht’s aber los! 

Gestovte Kartoffeln

8 mittelgroße Kartoffeln 

1 Esslöffel Butter 

1 Zwiebel, fein gewürfelt 

200 ml Milch

1 Bund frische Petersilie, fein gehackt

Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

Zubereitung:

Die Kartoffeln mit der Schale in Salzwasser weich kochen, pellen und in Stücke schneiden. Butter in einen Topf geben und die Zwiebelwürfel darin glasig braten. Sie sollten nicht braun werden. Die Milch hinzufügen, mit Salz und etwas Pfeffer würzen. Die Kartoffelstückchen dazu geben und die gestovten Kartoffeln leise köcheln lassen, bis die Milch ganz cremig geworden ist. Dabei öfter mal umrühren, damit nichts anbrennt. Zum Schluss noch etwas Muskatnuss darüber reiben und die Petersilie unterrühren.

Bei mir gab’s die gestovten Kartoffeln als Beilage zu knusprig panierten Fischstäbchen vom Kabeljaufilet. Einfacher Kopfsalat mit Omas Zitronen-Sahnedressing schmeckt super dazu. Den gab es früher eigentlich oft, ist bei mir aber irgendwie in Vergessenheit geraten. Das ändert sich jetzt wieder!

Omas Zitronen-Sahnedressing

Zutaten:

150 ml Sahne

Saft von 1 Zitrone

etwas abgeriebene Zitronenschale 

2 Teelöffel Zucker

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten gut miteinander verquirlen oder in ein Glas mit Schraubverschluss füllen und kräftig durchschütteln. Dann wird die Sahne leicht geschlagen und das Dressing wird extra fluffig. Süß-sauer abgeschmeckt das Zitronen-Sahnedressing kurz vor dem Servieren über die Kopfsalatblätter gießen und kurz unterheben. Ein paar Röllchen Schnittlauch darüber streuen und guten Appetit!

Also eines steht fest – das gibt‘s jetzt wieder öfter!

Ganz viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Keksschälchen mit Zitronencreme und Erdbeeren

Endlich Erdbeerzeit! ❤️ Passend dazu habe ich heute ein ganz einfaches Rezept. Diese hübschen Keksschälchen sind schnell gemacht und können nach Lust und Laune ganz fix gefüllt werden. Mit einer erfrischenden Zitronen-Quarkcreme und Erdbeeren zum Beispiel.

Sie lassen sich auch sehr gut auf Vorrat backen und einfach bis der nächste spontane Kaffeebesuch kommt, wie Plätzchen in einer Dose aufbewahren. 

Mit Schlagsahne oder Joghurt und Beeren befüllt hat man ganz schnell ein kleines Törtchen auf dem Teller. 

Keksschälchen 

Zutaten für 6 Schälchen:

2 Eiweiße

1 gute Prise Salz 

40 g Puderzucker, gesiebt

40 g Mehl, gesiebt

1/2 Teelöffel Kardamom, gemahlen (optional)

Zubereitung:

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Puderzucker dazugeben und gut unterrühren. Zum Schluss das Mehl unterziehen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und ein weiteres Blech mit 6 umgedrehten feuerfesten Förmchen oder Gläschen vorbereiten. Ich habe kleine Einmachgläser genommen.

Sobald der Ofen vorgeheizt ist, den Teig in 6 Portionen auf dem Backpapier verteilen und zu Kreisen von ca. 10 cm Durchmesser verstreichen.

Blech in den Backofen schieben und nicht aus den Augen lassen! Sobald die Ränder leicht zu bräunen beginnen, das Blech aus dem Ofen holen und die noch weichen Kekse mit einem Pfannenwender vom Blech auf die vorbereiteten Gläschen legen und vorsichtig zu Schälchen formen. Zurück in den Ofen schieben und ein paar Minuten weiterbacken, bis sie goldbraun sind. Den Ofen ausschalten und die Keksschälchen im leicht geöffneten Backofen (Kochlöffel in die Backofentür klemmen) vollständig auskühlen lassen, damit sie schön aushärten können und knusprig werden. Anschließend vorsichtig von den Gläschen/Förmchen lösen und bis zum Verzehr in einer Dose aufbewahren.

Zitronencreme

Zutaten:

150 g Naturjoghurt

250 g Quark

2 Esslöffel Lemon Curd

etwas abgeriebene Zitronenschale 

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander verrühren. Fertig! 🍋

Ich habe einfach ein paar kleingeschnittene Erdbeeren mit etwas Zitronensaft und Zucker vermengt, kurz durchziehen lassen und diese dann mit der Zitronencreme in meine Keksschälchen gefüllt. 

Ich sag’s wie’s ist, die Dinger schmecken fantastisch! 😋 Probiert‘s aus! 🍓

Sahnehering

Heute geht’s nun endlich weiter mit dem Fischkapitel in Oma Kätes Kochbuch. Unter der klangvollen Überschrift „Matjes Regina“ findet sich ein Rezept meiner Mutter, das hauptsächlich aus Salzheringen und deren Zubehör besteht. Genauer gesagt, jeweils ein Milchner und ein Rogner, also ein männlicher und ein weiblicher Hering inklusive Milch und Rogen. Klingt spannend? Finde ich auch 😃 

Die Bezeichnung Matjes für dieses Rezept ist eigentlich meiner Meinung nach nicht richtig, denn als Matjes bezeichnet man die mit Salz fermentierten ganzen, nicht geschlechtsreifen Heringe, die anschließend filetiert in den Verkauf gelangen, während Salzheringe im ganzen, ausgenommen bis auf Milch und Rogen (also geschlechtsreif sind) in einer gesättigten Salzlake eingelegt werden und anschließend mit dieser Sole im Ganzen verkauft werden. Sie sind so sehr lange haltbar, sollten vor dem Verzehr 24 Stunden gewässert werden und dann innerhalb von drei Tagen aufgegessen werden. 

Sahnehering aus Salzheringen
mit Milch und Rogen 

Zutaten:

2 Salzheringe (1 Milchner, 1 Rogner)

2 Becher saure Sahne 

Pfeffer

1 Apfel, klein geschnitten

1 Zwiebel, in feine Ringe geschnitten 

Zubereitung:

Die Salzheringe von Kopf und Schwanzflosse befreien. Milch und Rogen herausnehmen und kaltstellen. Die Heringe säubern und in reichlich kaltem Wasser 24 Stunden lang wässern. Das Wasser immer mal wieder gegen frisches austauschen. Anschließend die Mittelgräte entfernen, die Fischfilets in mundgerechte Stücke schneiden und zur sauren Sahne in eine Schüssel geben. Rogen und die ebenfalls in kleine Stückchen geschnitten Milch dazugeben und alles gut verrühren. Der Rogen zerfällt dabei und verteilt sich im Sahnehering. Zum Schluss die Äpfel und Zwiebeln entweder unter die Masse heben oder schön darauf drapieren. Etwas frischen Pfeffer darüber mahlen und zu Pell- oder Bratkartoffeln servieren. 

Also, dieser Sahnehering ist auf jeden Fall ein deftiger Gruß vom Meer, 😅 soviel kann ich sagen. Ich bevorzuge weiterhin die milderen holländischen Matjesfilets, aber – probiert es einfach mal aus und schreibt mir gerne, was ihr davon haltet.

Tassen-Käsekuchen und Rhabarbergrütze mit Erdbeeren

Aber bitte mit Sahne! 😊

Ich kann gar nicht glauben, dass wir schon wieder Mai haben! Ist aber so und darum an alle Rhabarberfans: ran an die sauren Stangen, die Zeit läuft! 😅

Bei mir gibt es heute den Klassiker Rhabarbergrütze mit Erdbeeren, kombiniert mit kleinen Käsekuchen aus der Tasse und natürlich – Schlagsahne. Diese hübsche Leckerei, verziert mit ein paar Blüten aus dem Garten, lässt sich ganz prima vorbereiten und geht sowohl zum Dessert, als auch zur Kaffeezeit.

Tassen-Käsekuchen 

Zutaten:

2 Eier

125 g Zucker

abgerieben Schale einer halben Zitrone 

500 g Quark

1 Päckchen Puddingpulver “Sahne” oder “Vanille”

75 g Butter, zerlassen

200 ml Sahne, steif geschlagen 

Außerdem:

etwas Butter zum Fetten der Tassen

Zubereitung:

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Je nach Größe 10 – 12 Tassen ausbuttern.

Für die Käsekuchenmasse die Butter zerlassen und anschließend etwas abkühlen lassen. Eier und Zucker schaumig aufschlagen. Zitronenschale, Quark, Schmand, Puddingpulver und die flüssige Butter unterrühren. Zum Schluss die geschlagene Sahne unterziehen. Die Tassen bis etwa 2 cm unter dem Rand mit der Masse befüllen und im vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen. Anschließend vollständig abkühlen lassen und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. 

Erdbeer-Rhabarbergrütze

Zutaten:

750 g Rhabarber, geschält und in Stücke geschnitten 

2 Esslöffel Vanillezucker 

3 Esslöffel schwarzes Johannisbeergelee

1 gehäufter Esslöffel Stärkemehl

etwas Wasser

500 g Erdbeeren, vom Grün befreit und in Stücke geschnitten 

Zubereitung:

Die Rhabarberstücke in einen ausreichend großen Topf geben, mit dem Vanillezucker bestreuen und 2 – 3 Stunden ziehen lassen. Johannisbeergelee hinzugeben und alles zum Kochen bringen. Bei geringerer Hitze kurz köcheln lassen. In der Zwischenzeit das Stärkemehl mit etwas Wasser anrühren und den köchelnden Rhabarber damit andicken. Die Erdbeeren hinzufügen und nochmals kurz aufkochen. Die Grütze in eine Schüssel füllen, abkühlen lassen und kalt ebenfalls stellen. 

1 Becher Sahne mit 1 Teelöffel Vanillezucker steif schlagen.

Für den fruchtig-frischesten Frühlingsgenuss nun alle Komponenten zusammenfügen. Die Tassen-Käsekuchen mit der Erdbeer-Rhabarbergrütze und der Schlagsahne toppen. Ich warne euch, die Dinger sind der Knaller! Ich glaube, ich muss mir einen größeren Rhabarbervorrat einfrieren, für die viel zu lange rhabarberfreie Zeit.

Habt ein geussvolles Frühlingswochenende! 🌸

Milchreiskuchen

Ich kenne niemanden, der den Rest Milchreis vom Vortag gerne aufisst. Er verändert aber auch innerhalb weniger Stunden so dermaßen seine Konsistenz! Was mittags noch warmer, cremiger Milchreis war, mutet abends erkaltet an wie Fensterkitt.

Da ich ihn aber auf gar keinen Fall einfach wegschmeißen möchte, versuche ich mich immer wieder an neuen Kreationen aus Milchreisresten. Meine Michreispuffer kennt ihr ja schon.

Dieser Milchreiskuchen mit Mohn und Kirschen ist meine neuste Idee zu diesem Thema und war so lecker, dass ich das Rezept hier auf jeden Fall mit euch teilen möchte. Ich habe ihn in einer kleinen besonders hohen Springform gebacken, das Rezept passt aber auch für eine ganz normale 26er Backform. 

Milchreiskuchen mit Mohn und Kirschen

Zutaten:

für den Mürbeteig:

150 g Mehl

100 g Butter

50 g Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker 

1 Prise Salz 

Zutaten für die Mohnmasse:

250 g Mohnbackmasse

3 Esslöffel Quark 

1 Eigelb

Zutaten für die Füllung:

Rest Milchreis 

400 g Schmand

3 Esslöffel Zucker 

2 Eigelbe

3 Eiweiße

1 Prise Salz 

1 Päckchen Puddingpulver “Sahne” (Vanille geht natürlich auch)

Außerdem:

1 Glas Schattenmorellen

1 Päckchen Tortenguss rot

1 Esslöffel Zucker 

1 Messerspitze Zimt, gemahlen

optional 1 Schuss Rum oder etwas Rumaroma

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Mürbeteig in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Ein Backpapier in eine Springform spannen und den Rand der Form einbuttern. Den Teig gleichmäßig in die Form drücken und einen Rand hochziehen. Den Teigboden mehrfach mit einer Gabel einstechen und die Form mit dem Teig für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Mohnbackmasse mit Quark und einem Eigelb vermengen und auf dem Teigboden verteilen. Den Milchreisrest mit Schmand, Eigelb, Zucker und Sahnepuddingpulver verrühren. Die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen und unter den Milchreis-Schmand heben. Die Masse über die Mohnschicht in die Form geben und den Kuchen 1 Stunde backen. Hin und wieder mal einen Blick drauf werfen und eventuell mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. 

Die Kirschen in ein Sieb schütten, gut abtropfen lassen und den Saft auffangen. Sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist, wird er aus der Form gelöst und mit den Kirschen belegt. Mit dem Saft der Kirschen und dem Schuss Rum den Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten und über den Kirschen verteilen. 

Nun ist der Milchreis wieder in einem wunderbar köstlichen Zustand und wird garantiert nicht mehr alt. 

Ach, ihr habt aber leider gerade keinen Milchreisrest? Dann könnt ihr diesen Kuchen stattdessen einfach mit 200 g Schmand mehr backen. Also ohne Milchreis und dafür mit 600 g Schmand statt der oder in der Zutatenliste angegebenen 400 g.

Lasst es euch schmecken, habt einen genussvollen Sonntag und eine ebensolche Woche! 🌸