Bratapfel Dutch Baby

Als stolze Besitzerin eines kleinen Apfelbäumchens möchte ich heute meine Freude über die erste Ernte mit Euch teilen. Über ein Jahr hinweg habe ich von der Blüte bis zum Apfel einmal alles dokumentiert. Leider weiß ich nicht, um welche Apfelsorte es sich handelt, da ich das Schildchen nicht mehr finden kann. Rote Sternrenette vielleicht? Falls das hier ein Apfelkenner liest – lass’ mir gerne einen Kommentar da.

Nackig im letzten Herbst.
Das neue Frühjahr beginnt vielversprechend mit zahlreichen Apfelblüten.
Und so sehen sie aus 😍 meine Schätze!
Farbe und Apfelduft sind wundervoll und wenn man sie schält…
…dann sind sie unter ihrer Schale auch noch ROSA 💕
Einfach schön.

Was nun machen damit? Es sollte schon etwas besonderes sein. Ich liebe ja Apfelpfannkuchen…oder Bratäpfel? Das Wetter passt. Und Zack! – war sie da, die Idee! Eine Kombination aus beidem! Ein Ofenpfannkuchen mit Bratäpfeln. Ganz einfach, fix und lecker!

Bratapfel Dutch Baby

Zutaten für die Bratäpfel:

4 kleine Äpfel

100 g Marzipanrohmasse

1 Teelöffel Butter

80 g Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln…), gehackt

1 Esslöffel Rumrosinen (oder Trockenfrüchte nach Geschmack mit oder ohne Alkohol)

etwas Butter zum Fetten der Pfanne

Zutaten für den Pfannkuchenteig:

3 Eier

etwas abgeriebene Zitronenschale

1 Prise Salz

1 Teelöffel Vanillezucker

100 g Mehl

180 ml Milch

1 Messerspitze Zimt

Von den Äpfeln den „Deckel“ abschneiden. Die Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen. Marzipanrohmasse, Butter, gehackte Nüsse und Rumrosinen miteinander verkneten. Die Masse in vier Teile teilen und die Äpfel damit füllen. Eine möglichst hohe Pfanne ausbuttern und die Äpfel ohne ihre Deckel hineinsetzen. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Pfanne mit den Äpfeln in den Backofen schieben und 15 Minuten vorbacken. In der Zwischenzeit die Eier mit den Gewürzen und dem Mehl glattrühren, bis alle Klümpchen weg sind. Zum Schluss die Milch unterrühren. Die Masse kurz ruhen lassen, damit das Mehl quellen kann. Nach den 15 Minuten Vorbackzeit den Pfannkuchenteig zu den Äpfeln gießen. Die Apfeldeckel auf die Äpfel legen und auf jeden Apfel ein Butterflöckchen setzen. Alles weitere 20-25 Minuten backen. Das Dutch Baby sollte gut aufgegangen und goldbraun sein.

Wer mag, kann Puderzucker darüber streuen oder etwas Honig darüber träufeln. Auch etwas Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis können nicht schaden 😃. Lasst es Euch gut gehen! 😊

Eis, Eis Baby!

Ja, es ist Sommer – und wie! Besonders bei mir im Dachgeschoss.

Darum kann es heute eigentlich nur eins geben…Eis satt! Und was für ein Glück – bei meinem Lieblingslandwirt gab es schwarze Johannisbeeren. Da konnte ich einfach nicht wiederstehen. Mit Joghurt zusammen sind die kleinen Früchtchen der Knaller im Eisförmchen.

Schwarze Johannisbeeren-Joghurteis
am Stiel

Zutaten Johannisbeermasse:

500 g schwarze Johannisbeeren
Agavendicksaft nach Geschmack

Zutaten Joghurtmasse:

300 g Naturjoghurt
etwas abgeriebene Schale und einen Spritzer Saft von einer unbehandelten Zitrone
Honig nach Geschmack

Zubereitung:

Die schwarzen Johannisbeeren von ihren Stielen befreien und durch die Flotte Lotte drehen. Das Johannisbeermark mit Agavendicksft süßen.

Den Joghurt mit etwas abgeriebener Zitronenschale und ein wenig Saft verrühren. Soviel Honig hinzugeben, dass es dir gut schmeckt.

Als Förmchen können entweder extra Formen für Eis am Stiel verwendet werden oder einfach kleine Joghurtbecher, etwas größere Eiswürfelbehälter, Grappagläser… ich denke, jeder findet in seiner Küche etwas Geeignetes. Du musst nicht extra Förmchen dafür kaufen. Als Stiele nimmst du dann einfach kleine Löffel. Wie schön das funktioniert, siehst du hier.

Nun immer abwechselnd Johannisbeermark und Joghurtcreme in die Förmchen löffeln. Beide Komponenten mit einem Zahnstocher etwas miteinander verwirbeln. Eisstiele nicht vergessen und ab damit in den Tiefkühler – am besten über Nacht.

Und am nächsten Tag endlich – eiskalt genießen!

Sommerpasta

Glück, wer einen Gemüsegarten hat, denn zur Zeit kann man so richtig aus dem Vollen schöpfen. Die Beete sind üppig gefüllt, mit Früchten aller Arten und Farben. Aber auch auf dem Markt und in den Gemüseabteilungen der Supermärkte findet sich Allerlei regional Gewachsenes, was gerade Hochsaison hat. Mir haben es kürzlich diese frischen Erbsen in ihren knallgrünen Hülsen angetan. Schon als Kind habe ich sie bei Oma im Garten gerne aus ihren Schoten gepult und direkt roh verspeist.

Zusammen mit selbst geernteten Cocktailtomaten und frischem Estragon aus meinem kleinen Gärtchen wird daraus eine schnell gezauberte, sommerliche Gemüsepasta.

Bevor es losgehen kann, müssen jedoch zuerst die Erbsen aus ihrer Schale befreit werden. Also, auf geht’s…wer nicht anfängt wird nicht fertig! 😅

Sommerpasta mit frischen Erbsen

Zutaten:

300 g Spaghetti

2 Esslöffel Olivenöl

1 Zwiebel, fein gewürfelt

1 kleine Knoblauchzehe, angedrückt

200 g frische Erbsen (ersatzweise TK-Erbsen)

200 g Cocktailtomaten, halbiert

ein paar frische Estragonblättchen, feingeschnitten

eine Kelle Nudelwasser

2 Esslöffel Ricotta

etwas abgeriebene Limettenschale (unbehandelt)

ein Spritzer Limettensaft

Salz, Pfeffer, Prise Zucker

Parmesan, frisch gerieben zum Darüberstreuen

Zubereitung:

Einen ausreichend großen Topf mit Salzwasser aufkochen und die Spaghetti nach Packungsaufschrift zubereiten. In der Zwischenzeit das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die zerdrückte Knoblauchzehe und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Den Knoblauch entfernen und die Erbsen hinzufügen. Eine Kelle vom heißen Nudelwasser dazugeben und die Erbsen mit geschlossenem Deckel 2-3 Minuten gar kochen. Den Ricotta unterrühren und die Tomatenhälften unterheben. Etwas Limettenabrieb und die Estragonblättchen darüberstreuen. Nochmals kurz umrühren und die Pastasauce mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas Limettensaft abschmecken.

Die Spaghetti abgießen, mit der Sauce mischen und etwas frisch geriebenen Parmesan darüberstreuen. Schon kann gegessen werden. Ich Euch wünsche von Herzen einen schönen Sommersonntag. Habt’s fein! 😊

Nuss-Pflaumenkuchen

Heute wird gefeiert! Wir werden neun! Du meine Güte, ich kann es selber kaum glauben. neun Jahre „In Katies Kitchen“, über 200 Beiträge mit mehr als 250 Rezepten, unzählige Fotos von leckeren Ideen, beinahe 150.000 Aufrufe aus allen Teilen der Welt. Das macht mich schon ein wenig stolz, wenn ich das sagen darf 😊.

Feiern wir also Bloggeburtstag 😃 mit einem ganz besonderen „Geburtstags-Quetschekuche“, denn Steinobst aller Art hat gerade Hochsaison.

Pflaumenkuchen mit Hefe kennt jeder, schmeckt auch immer wieder lecker, dafür braucht’s aber nicht noch ein Rezept im Netz. Bei mir gibt’s heute zur Feier des Tages einen Pflaumenkuchen aus knusprig, buttrigem Mürbeteig mit Vanillepudding und ganz viel Haselnuss.

Nuss-Pflaumenkuchen

Zutaten:

750 g Pflaumen, entsteint

Für den Teig:

125 g Butter

125 g Haselnüsse, gemahlen

175 g Mehl

100 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

1 Ei

1 Prise Salz

etwas abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, gut miteinander verkneten und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit den Pudding kochen.

Für die Puddingmasse:

300 ml Milch

50 g Zucker

1 Päckchen Puddingpulver Vanille

Zubereitung:

Das Puddingpulver mit dem Zucker und etwas von der Milch glattrühren, so dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die restliche Milch zum Kochen bringen und das angerührte Puddingpulver unter Rühren hinzufügen. Den Topf vom Herd nehmen.

Den Backofen auf 180°C Umluft oder 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand buttern. Den Teig in die Form drücken und einen Rand hochziehen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Die entsteinten Pflaumen möglichst aufrecht in der Form verteilen und den Vanillepudding darüber geben.

Für die Streusel:

125 g Mehl

75 g Haselnüsse, gemahlen

75 g Haselnüsse, gehackt

100 g Zucker

1 Messerspitze Zimt, gemahlen

1 Prise Salz

100 g Butter

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, zu Streuseln verkneten und gleichmäßig auf den Kuchen streuen.

Den Pflaumenkuchen im vorgeheizten Backofen 45 Minuten goldbraun backen.

Schmeckt mit oder ohne Schlagsahne – abgekühlt oder lauwarm.
Lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis vielleich? Nur so eine Idee… 😂

Sommersalat Deluxe

Salat wird in den warmen Sommermonaten wohl immer gerne gegessen und wenn er sich dann auch noch aus so vielen frischen wertvollen, bunte Zutaten zusammensetzt, umso lieber. Auf dieser bunten Platte tummeln sich neben Eichblattsalat, grünen Bohnen, verschiedenen Tomatensorten und Salatgurkenstreifen auch noch Pfirsichspalten, Feigenhälften, schwarze Johannisbeeren und ein paar Himbeeren. Das Topping bilden geröstete Kartoffelscheiben und Streifen vom liebevoll gepfefferten Rindersteak.

Da bleiben keine Wünsche offen, und wer jetzt noch sagt, er sei kein Fan von Salat – dem ist nicht mehr zu helfen 😂.

Die Zutaten lassen sich beliebig variieren. Jeder kann nach Herzenslust Garten und Kühlschrank plündern. Ob nun mit Fleisch und/oder Käse oder ganz ohne tierische Produkte – jeder, wie er mag. Mein Dressing ist vegan. Es können also auf jeden Fall alle mitessen.

Fruchtiges Sommerdressing

Zutaten:

200 ml Distelöl (oder ein neutrales Pflanzenöl)

200 g Apfelessig

2 Esslöffel Tahin

2 Esslöffel Gelee von schwarzen Johannisbeeren

ca. 2 cm frischen Ingwer, gerieben

1 Schalotte, grob gewürfelt

1 Zehe Knoblauch, grob gewürfelt

Salz, Pfeffer

etwas Ahornsirup zum Abschmecken (wenn’s nicht vegan sein muss, darf’s auch Honig sein)

ein paar rote Pfefferbeeren, gemörsert zum Darüberstreuen

Zubereitung:

Apfelessig, Tahin, Johannisbeergelee, Ingwer, Schalotte und Knoblauch in einen hohen Mixbecher geben. Alles mit einem Pürierstab gut durchmixen und nach und nach langsam das Öl während des Mixvorgangs dazu gießen. So entsteht ein cremiges Dressing. Zum Schluss die Salatsoße mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup oder Honig abschmecken.

Das fertige Dressing zum Servieren in ein Kännchen füllen und mit den roten Pfefferbeeren bestreuen. In veschließbare Flaschen abgefüllt hält sich das fruchtige Sommerdressing im Kühlschrank ein paar Tage.

Guten Appetit und einen kulinarischen Sommersonntag!

Gemüserösti & pochierte Wachteleier

Vor einer Woche durfte ich ein herrliches Wochenende bei einer Freundin in den Nordvogesen verbringen. Dort gab es neben unzähligen Obst-, Gemüse- und Kräutersorten auch zahlreiche glückliche Tiere zu bewundern.

Wachteln zum Beispiel. Ein paar Eier dieser niedlichen Laufvögel gibt es heute pochiert zu meinem Gemüserösti. Wer keine Wachteleier hat, nimmt Hühnereier oder lässt sie einfach ganz weg. Das Rösti schmeckt auch ohne Eier. Aber wenn man schon mal das Glück hat, solch kleine Kostbarkeiten geschenkt zu bekommen, dann muss man sie auch gebührend in Szene setzen.

Gemüserösti

Zutaten:

3 Kartoffeln

2 Karotten

1 Pastinake

1 kleine Zucchini

1/4 Knollensellerie

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1 Schalotte, fein gewürfelt

2 cm Ingwer, gerieben

1 Ei

1 Esslöffel Stärke

1 Esslöffel neutrales Öl

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Kartoffeln, Karotten, Pastinake und den Sellerie schälen und fein raspeln. Von der Zucchini die Enden abschneiden, das Gemüse halbieren und die Kerne mit einem Löffel herausschaben. Die Zucchinihälften ebenfalls fein raspeln. Die bunten Gemüseraspel mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel gut miteinander vermengen. Die Masse entweder als mehrere kleine Rösti oder als ein großes auf dem vorbereiteten Backblech verteilen und gleichmäßig andrücken. Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. eine halbe Stunde goldbraun backen.

Sobald das Rösti fertig ist, geht’s an die pochierten Wachteleier.

Pochierte Wachteleier

Zutaten:

1 Liter Wasser

1 Schuss Essig

Wachteleier

Zubereitung:

Das Wasser mit dem Essig zum Kochen bringen. Ein Wachtelei aufschlagen und in eine Tasse geben. Das Ei aus der Tasse in das siedende Essigwasser gleiten lassen. Mit einer Gabel das Eiweiß etwas um das Eigelb ziehen. Nach ca. 2 Minuten das pochierte Wachtelei mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und auf das Rösti legen. Bei Hühnereiern beträgt die Garzeit etwa 4-5 Minuten.

Bei mir gab es noch etwas Frischkäse, angerüht mit frisch gehackter Petersilie und einem Spritzer Zitronensaft, und einen fruchtigen Tomatensalat dazu. Wer mag, kann auch noch ein paar Lavendelblüten über das Rösti streuen. Das Auge isst ja schließlich mit. Eine prima Mahlzeit für warme Sommertage 😎.

Schoko-Kirschkuchen

Noch keine Idee für den Sonntagskuchen? Wir wäre es denn mal mit Kirschen und gaaaanz viel Schokolade? Wenn frische Kirschen eingefroren waren und auftauen sehen sie leider eher labbelig braun als knackig dunkelrot aus. Aber kein Grund zu verzweifeln! Sie schmecken trotzdem noch genauso lecker und werden einfach in der Schokolade versteckt, da spielt ihr Aussehen keine Rolle mehr.

Um so eine knackig dicke Schokokruste auf den Kuchen zu zaubern, benötigt man unbedingt eine Silikonbackform. Dazu im Rezept mehr.

Schoko-Kirschkuchen

Zutaten:

200 g Butter

200 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

1 Prise Salz

1 Messerspitze Zimt, gemahlen

5 Eier

200 g Haselnüsse, gemahlen

100 ml Kirschwasser

2 Esslöffel Backkakao

200 g Mehl

2 gehäufte Teelöffel Backpulver

200 g entsteinte Kirschen (frisch, aufgetaut oder aus dem Glas)

Für den Schokoladenguss:

400 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:

Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Butter in eine Rührschüssel geben und mit einem Handrührgerät kurz aufschlagen. Nach und nach den Zucker hinzufügen und alles cremig weiß aufmixen. Vanillezucker, Salz und Zimt dazugeben. Die Eier einzeln unterschlagen. Gemahlene Haselnüsse und Kirschwasser unterrühren. Kakao, Mehl und Backpulver in die Masse sieben und alles gut miteinander verrühren. Zum Schluss die Kirschen mit einem Teigschaber unterziehen, damit sie nicht matschig werden.

Den Teig in eine Silikonbackform füllen (Silikonbackform nicht vorher eingefettet) und den Kuchen ca. eine Stunde backen. Da jeder Ofen etwas anders backt, bitte die Stäbchenprobe machen.

Den Schoko-Kirschkuchen in der Form vollständig abkühlen lassen. Anschließend das Prachtstück aus der Form lösen und diese direkt sauber machen. Sie wird jetzt nochmal gebraucht.

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Die saubere und gut abgetrocknete Silikonform bereitstellen. Die flüssige Kuvertüre in die Form gießen, etwas verteilen und den Kuchen zurück in die Backform heben. Das Gebäck vorsichtig in die Kuvertüre drücken, sodass die Schokolade den Kuchen ringsherum gut umschließt. Die Form in den Kühlschrank stellen, damit die Kuvertüre um den Kuchen herum wieder fest werden kann.

Wenn die Schokolade gut durchgekühlt und fest ist, kann die Form vom Kuchen abgezogen werden und man erhält eine dicke, glatte, glänzende Schokokruste 💕.

Sehr gut passt ein Klecks Zimt-Schlagsahne dazu. Hat ein bisschen etwas von Schwarzwälder Kirschtorte, nur mit mehr Schokolade. 😊 Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

Erdbeershake

Auch heute klettern die Temperaturen wieder über die 30-Gradmarke. Da freut man sich doch über jede Abkühlung. Zur Zeit bereite ich beinah täglich zwei Kannen Ingwerwasser zu, fülle es in Flaschen um und horte es im Kühlschrank bis zum Verzehr. Ich liebe es. Hierfür einfach ein paar Scheiben frischen Ingwer pro Kanne mit kochendem Wasser überbrühen und abkühlen lassen. Nach vollständigem Erkalten nehme ich die Ingwerscheiben heraus, fülle den Tee in Literflaschen um und ab damit in den Kühlschrank.

Für meinen Erdbeershake habe ich kaltes ingwerwasser zum Auffüllen verwendet. Ich find’s super lecker. Wer keinen Ingwer mag, der nimmt statt dessen einfach Milch, Pflanzendrink oder Wasser.

Erdbeershake

Zutaten für 750 ml Erdbeershake:

300 g frische, geputzte Erdbeeren

4 Esslöffel Naturjoghurt

etwas Zitronenschale

1 Spritzer Zitronensaft

1 Esslöffel Agavendicksaft

gekühltes Ingwerwasser (oder Milch/Pflanzendrink/Wasser) zum Auffüllen

Zubereitung:

Erdbeeren, Joghurt, Zitronenschale, Zitronensaft, Agavendicksaft und etwas Ingwerwasser in einen hohen Becher oder einen Mixer geben. Alles fein pürieren und die Masse mit gekühltem Ingwerwasser bis auf 750 ml auffüllen. Das war schon alles. Den Shake auf Gläser verteilen, mit etwas frischer Minze oder Zitronenmelisse aus dem Garten verzieren und genießen.

Wünsche schöne Sommersonnentage ☀️

Kirsch-Bananenbrot

Kirschsaison!!! Endlich! 🍒 Und was heißt das? Genau, es gibt heute ein kleines, feines Kirschrezept. KiBa – nicht im Glas mit Strohhalm, wie es jeder kennt, sondern auf dem Dessertteller. Ein fluffiges Kirsch-Bananenbrot kombiniert mit Kokosnuss. Wenn das keine gute Kombi für den Sommer ist, dann weiß ich auch nicht.

Kirsch-Bananenbrot

Zutaten:

2 reife Bananen

50 ml Kokosöl

30 ml Ahornsirup

2 Esslöffel Kokoswasser (vom flüssigen Teil aus der Kokosmilchdose)

50 g Kokosflocken

1 Prise Salz

etwas abgeriebene Zitronenschale

1 Spritzer Zitronensaft

1 Messerspitze Muskatnuss

1 Messerspitze Zimt

150 g Dinkelmehl

1 gehäufter Teelöffel Backpulver

200 g entsteinte Kirschen

außerdem etwas Kokosöl zum Fetten der Form und
1 Esslöffel Kokosflocken zum Ausstreuen der Form

Zum Verzieren:

Kokosmilch (den festen Teil aus der Kokosmilchdose)

1 Teelöffel Traubenzucker

eine Handvoll Kirschen

Kokosnuss-Chips

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein kleine Kastenform (11 x 20 cm) mit Kokosöl auspinseln und mit Kokosflocken sorgfältig ausstreuen.

Die Bananen in eine Schüssel geben und pürieren. Kokosöl, Ahornsirup, Kokoswasser, Zitronenschale und Saft, Muskatnuss, Zimt und die Prise Salz hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät gut verrühren. Mehl und Backpulver untermixen und zum Schluss die entsteinten Kirschen mit einem Teigschaber unterheben.

Die Masse in die vorbereitete Kastenform füllen und das KiBa-Brot ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Auf jeden Fall die Stäbchenprobe machen, um sicher zu gehen, dass das Brot fertig ist, da jeder Ofen etwas anders backt.

Das Brot vollständig abkühlen lassen. Für das Kokoscrème-Topping den festen Inhalt einer Kokosmilchdose mit dem Traubenzucker aufschlagen. Die Masse sollte gut gekühlt sein.

Die Kokoscrème, ein paar Kirschen und Kokoschips auf dem Brot verteilen. Fertig! 😊

Lasst es Euch schmecken!

Dänische Koldskål & Kammerjunkere

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mein Appetit auf deftiges Essen hält sich bei heißem Sommerwetter eher in Grenzen. Darum gibt es, passend zur ersten Hitzewelle in diesem Jahr, heute etwas nordisch Kühles auf den Löffel. Eine kalte dänische Buttermilchsuppe mit frischen bunten Beeren und kleinen knusprigen Kardmomzwiebäcken, den Kammerjunkere.

Kammerjunkere

Zutaten:

50 g Butter

75 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

1 Teelöffel Kardamom, gemahlen

200 g Mehl

1 Teelöffel Backpulver

etwas abgeriebene Zitronenschale

1 Ei

50 ml Milch

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Mehl und Backpulver in einer Schüssel gut miteinander mischen. alle anderen Zutaten hinzugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Den Teig in zwei Stücke teilen und jeweils eine Rolle von ca. 3 cm Durchmesser formen. Die Rollen in Stücke von 1 cm Breite schneiden und diese zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen etwa 7-8 Minuten backen.

Die Kugeln aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Den Backofen auf 100°C runterregeln. Die noch gut warmen Gebäckkugeln mit einem scharfen Messer in zwei Hälften schneiden und mit der Schnittfläche nach oben zurück auf das Backblech legen. Die Kammerjunkere bei 100°C Umluft für etwa 25 Minuten trocknen. Anschließend herausnehmen, vollständig abkühlen lassen und in einer Vorratsdose aufbewahren.

Koldskål

Zutaten:

2 sehr frische Eigelb

100 g Zucker

500 ml Buttermilch

500 g Naturjoghurt

1 Zitrone, Saft und abgeriebene Schale

1 Teelöffel Vanillezucker

Zubereitung:

Die Eigelb mit dem Zucker schaumig dick aufschlagen. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Anschließend die übrigen Zutaten hinzugeben und alles gut unterrühren. Die Buttermilchsuppe in eine Kanne füllen und bis zum Verzehr kaltstellen.

Dann kann auch schon gegessen werden 😊. Dafür die gut durchgekühlte Koldskål in eine Schüssel gießen, ein paar Kammerjunkere hineinbröckeln und frische bunte Beeren darüber verteilen. Fertig ist deine erfrischende Sommermahlzeit.

Nyd dit måltid!

Ach ja, Ideen für die übrig gebliebenen Eiweiß findest du hier, hier und hier. Viel Spaß beim Stöbern!