Süße Doppeldecker mit Mohn und Apfel

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Jippie! Es gibt etwas zu feiern! Seit 3 Jahren koche, backe, fotografiere und schreibe ich jetzt schon diesen Blog. Das ist doch wohl ein Törtchen wert – oder drei! Mit diesen partytauglichen Doppeldeckern steigt die Feierlaune ins unermessliche🙂

Doppeldecker mit Mohn und Apfel

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

100 g Marzipanrohmasse in eine Schüssel reiben.

125 g weiche Butter,

1 Päckchen Vanillezucker,

100 g Zucker,

3 Eier,

200 g Mehl,

2 Teelöffel Backpulver,

abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

und etwas geriebene Tonkabohne oder Zimt zu einem Teig verrühren.

3 Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Saft einer Zitrone vermengen und in den Teig geben. Die Äpfel gut untermengen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit 2 Teelöffeln kleine Teighäufchen mit austeichend Abstand auf das Blech legen. 15 Minuten backen. Wenn die kleinen Kuchen leicht gebräunt sind, sind sie fertig.

Für die Füllung

300 g Frischkäse,

1 Vanillezucker,

3 Esslöffel Zucker,

etwas geriebene Tonkabohne oder Zimt

und 250 g backfertige Mohnmasse miteinander verrühren. Nachdem die Kuchen vollständig abgekühlt sind bestreicht man die Apfelkuchen mit der Mohncreme und klappt jeweils zwei zusammen. Mit Puderzucker bestreut ein wahrer Leckerbissen.

Feiert schön! Was auch immer!

Geflügelleberpastete & Nussbaguette

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Ja, ist denn schon Weihnachten? Neeeeiiiiiiin! Keine Panik. Aber man könnte es fast meinen, denn pünktlich zum 1. September stehen Spekulatius, Lebkuchen und Dominosteine in den Regalen und mahnen mich jetzt 4 Monate lang mich endlich um Weihnachtsgeschenke zu kümmern.

Meine wunderbare Geflügelleberpastete schmeckt selbstverständlich auch im Advent und an Weihnachten aber auch an lauen Spätsommerabenden mit einem kühlen Gläschen hat sie was von Urlaub in Frankreich. Und das Tollste: sie ist superschnell fertig!

Geflügelleberpastete

2 Esslöffel Cranberries in 150 ml Portwein 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend durch ein Sieb abgießen und den Portwein auffangen.

2 getrocknete Birnen in kleine Stücke Schneiden und ebenfalls 30 Minuten in etwas Wasser quellen lassen. Danach das Wasser abgießen und das Obst etwas ausdrücken.

500 g Geflügelleber in etwas Butter und 2-3 Zweigen Thymian kurz anbraten. Am Besten nicht länger als 5 Minuten, da die Leber sonst schnell trocken wird. Die Thymianzweige nach dem Anbraten herausfischen, dieLeber in einen Mixer geben und pürieren.

150 g in Würfel geschnittene Butter, den Portwein, Salz und frisch hemahlenen Pfeffer untermixen.

Zum Schluss ganz kurz die Cranberries und die Birne mitmixen.

Die Pastete in eine Schüssel füllen, glattstreichen und am Besten über Nacht kalt stellen.

100 ml Portwein, 150 Orangensaft und ein Päckchen Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten. Ein paar Birnescheiben auf die Pastete legen und mit dem Guss bedecken. Wieder bis zum Verzehr kalt stellen.

Solltet Ihr vorhaben diese Geflügelleberpastete tatsächlich an Weihnachten zu servieren kann man noch etwas Zimt hinein geben und den Guss aus Glühwein machen. Dann bekommt alles noch die unverwechselbare Weihnachtsnote.

Wer keinen Alkohol verarbeiten möchte, weil z.B. Kinder mitessen der ersetzt einfach den Portwein in der Pastete durch Sahne oder Milch und verwendet für den Guss halb Cranberrysaft/halb Birnensaft.

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Nussbaguette (ergibt 2 kleine Baguettes)

250 g Mehl (Sorte nach Geschmack)

150 ml warmes Wasser

1 Päckchen Trockenhefe

1 Teelöffel Salz

1/2 Teelöffel Zucker

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Wenn ich am Sonntagmorgen backen möchte mache ich den Teig am Abend vorher und lasse den Teig über Nacht gehen. Das klappt wunderbar. Den Backofen auf 240°C vorheizen.  Den Teig nochmals mit ein wenig Mehl gut durchkneten und in zwei gleich große Stücke teilen.

Eine handvoll Walnüsse grob hacken. Die Teigstücke in die Nüsse drücken und durch drehen und leichtes ziehen zu strängen formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit etwas Salzwasser einpinseln. In den Backofen schieben und die Temperatur auf 200°C runterdrehen. 30-40 Minuten backen, alle 10 Minuten mit Salzwasser bepinseln. Wenn die Nussbaguettes etwas abgekühlt sind dick mit der Geflügelleberpastete bestreichen und gücklich sein🙂

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Habt einen wunderbaren Sonntag und genießt den Spätsommer!

 

 

Frozen Joghurt

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Der Sommer gibt noch einmal alles!!! Erfrischung heißt in diesen sonnigen Tagen das Zauberwort und zwar auch auf dem Löffel. Frozen Joghurt ist da das optimale Rezept – frisch, leicht und mit reichlich gekühltem Obst eine schnelle und gesunde Leckerei. Mit wenigen Zutaten ganz einfach ruckizucki hergestellt.

Frozen Joghurt

400 g Joghurt (Fettgehalt nach Wahl)

50 ml Milch oder Sahne

1 steif geschlagenes Eiweiß

ein paar Spritzer frisch gepressten Zitronensaft (nach Geschmack)

50 g gesiebten Puderzucker

Alle Zutaten zu einer homogenen Masse verühren und in einer Eismaschine in eine fluffige Creme von softeisähnlicher Konsistenz verwandeln. Wer keine Eismaschine hat, packt alles ins Gefrierfach und rührt die Masse alle halbe Stunde um, bis die richtige Konsistenz erreicht ist.

Die Wartezeit nutzt Du am Besten zum Kleinschneiden von Obst. Ich habe heute für meine Früchtemischung Wassermelone, Honigmelone, Plattpfirsiche, Nektarinen und rote kernlose Trauben gewählt.

Obst

Wenn der Frozen Joghurt fertig ist schichtest Du ihn einfach mit den Früchten in hübsche Gläser und  – genießt!

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Fühl Dich erfrischt und hab’ eine leichte Woche!

Safranbutterknoten

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Du bist zum Brunch eingeladen, möchtest etwas Feines mitbringen und hast keine Idee was? Dann habe ich hier genau das Passende für Dich!

Safranbutterknoten mit Honig-Salzbutter

Das Rezept für den Hefeteig stammt von meiner lieben Oma Käte und steht in ihrem handgeschriebenen Kochbuch unter dem Titel „Guter Hefeteig“.

250 g Mehl

75 g Arla Kærgården Butter ungesalzen, geschmolzen

3 Eigelb

1 Esslöffel Zucker

1/2 Teelöffel Safranfäden, mit 1 Teelöffel von dem Zucker im Mörser zu Pulver mahlen und in

1/8 Liter warmer Milch auflösen

1 Päckchen Trockenhefe

1 Prise Salz

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich die Menge etwa verdoppelt hat. Nochmals mit soviel Mehl gut durchkneten, bis der Teig nicht mehr klebt.

Den Hefeteig nun in acht gleich große Stücke teilen, diese zuerst zu etwa 30 cm langen Rollen formen und dann zu einem Knoten einschlagen. Das eine Ende nun von oben in den Knoten stecken und das andere Ende von unten.

Die Knoten mit etwas Milch einpinseln und mit der Oberseite in Hagelzucker stippen, so dass dieser daran kleben bleibt.

Die Safranbutterknoten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und erneut eine halbe Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen und die Knoten 20-25 Minuten backen. Sie sollten nicht zu braun werden.

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Für die Salz-Honigbutter verührst Du 125 g Arla Kærgården Butter gesalzen mit 2 Esslöffel Honig. Du kannst noch ein wenig grobes Meersalz zur Deko oben drüber streuen – fertig!

Mit diesem Mitbringsel kannst Du Dir sicher sein – Du wirst wieder eingeladen🙂

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Matcha Marmorkuchen mit weißer Schokolade

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Für Abwechslung auf dem sonntäglichen Kuchenteller sorgt heute das köstliche grüne Teepulver Matcha. Ich liiiiiebe Matchatee und so dürfte es niemanden verwundern, dass ich ihn heute einfach mal in einen Kuchen gesteckt habe.

Matcha Marmorkuchen mit weißer Schokolade
(Rezept für eine kleine Napfkuchenform. Für eine normal große Form die Zutatenmengen einfach verdoppeln)

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

150 g Butter

140 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

3 Eier

180 g Mehl

2 gestrichene Teelöffel Backpulver

4 Eßlöffel Milch

zu einem glatten Rührteig verarbeiten.

75 g weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.

Den Teig auf 2 Schüsseln verteilen und in die eine die geschmolzene weiße Kuvertüre unterrühren. In die andere kommen jetzt 2 Teelöffel Matchapulver (Matcha zum Backen) und 2 Esslöfel Milch.

In eine gefettete, mit etwas Mehl ausgestäubte Kuchenform kommt nun zuerst der helle Teig. Dann eine Schicht aus 30 g gehackten Pistazien und zum Schluß der grüne Matchateig. Vorsichtig mit einer Gabel die verschiedenen Teige miteinander leicht vermischen und ab damit in den Backofen.

Nach einer Backzeit von 45 Minuten (bei einem großen Kuchen verlängert sich die Backzeit auf ca. 60 – 80 Minuten) ist der Kuchen fertig. Nach etwa 5 Minuten kann man ihn aus der Form stürzen und abkühlen lassen.

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Für den Guss nochmals 100 g weiße Kuvertüre schmelzen und mit 1 Teelöffel Matchapulver und etwas Sahme zu einer glatten Masse verrühren. Als krönenden Abschluss noch ein paar gehackte Pistazien oben drüber streuen und die Lieben zum Sonntagnachmittagsmatcha rufen🙂

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Habt einen wundervollen Sonntag!

Leberknödel mal anders

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Ich hab’ da mal wieder was ausprobiert🙂 – Leberknödelmasse passt auch ganz hervorragend in eine kleine Form! Und was wird dann draus? Genau! Ein Mini-Lebergugelhupf! Mit Sellerie-Kartoffelpüree, gebratenen Apfelscheibe, Speck und Zwiebeln sehr, sehr lecker.

Katie’s Mini-Lebergugels

Ich habe für meine Lebergugelmasse Hähnchenbrustfilets und Hähnchenleber genommen. Man kann sich aber auch genauso gut für Schwein oder Rind entscheiden. Das funktioniert genauso.

500 g Hähnchenbrustfilets, gewürfelt und

500 g Hähnchenleber in einer Küchenmaschine mit dem Messereinsatz pürieren.

Die Masse in eine Schüssel geben und

2 Eier, Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss und 2 Teelöffel Majoran hinzufügen.

1 Zwiebel in feine Würfel geschnitten und eine Hand voll Schinkenwürfel in etwas Öl anbraten bis die Würfel leicht Farbe annehmen.

Speck_Zwiebeln

Ebenfalls zur Masse geben und alles gut miteinander vermengen. Zum Schluss kommt soviel Paniermehl dazu, bis eine zäher Brei entsteht.

Masse

Nun das ganze noch etwa 20 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit quillt das Paniermehl auf und sorgt so für eine gute Bindung.

In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Wenn die Brühe kocht, die Kochstelle auf mittlere Temperatur zurückdrehen.

Die Lebermasse jetzt in kleine Silikonförmchen drücken und in das siedende Wasser gleiten lassen. Nach ca. 15 Minuten sind die Gugels fertig. Natürlich lassen sich aus der Masse auch ganz einfach mit feuchten Händen hübsche Knödel formen. Wer keine Silikonformen hat muss sich nicht extra welche kaufen.

Formen

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Sellerie-Kartoffelpüree

1 Selleriknolle und 2 große Kartoffeln schälen, würfeln und in etwas Salzwasser weich kochen. Nach Ende der Garzeit das Wasser abgießen und das Gemüse mit einem Stückchen Butter und etwas Milch zu einem Brei zerstampfen. Langsam soviel Milch hinzufügen bis die Konsistenz stimmt. Mit Salz und geriebener Muskatnuss abschmecken.

In die Pfanne von der Zwiebel-Schinkenmasse jetzt noch etwas Öl geben und grob in Scheiben geschnittene Zwiebeln darin anrösten. Etwas Zucker darüber gestrreut bekommen sie eine süße Karamellnote. Sobald die Zwiebeln weich sind, weden sie zur Seite geschoben um Platz für ein paar Apfelscheiben zu machen.

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Wenn nun auch die Äpfel goldbraun sind wird alles auf einen Teller drapiert. Etwas Sauerkraut macht das Gericht komplett. Guten Appetit!

Lebergugl

 

 

Her mit den süßen Früchtchen!

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Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber ich kann im Sommer von dieser Vielfalt an frischem Obst gar nicht genug bekommen. Da braucht es fast nix und schwupps hat man ein leckeres Törtchen gebaut! Du möchtest auch eins? So geht’s!

Sommertörtchen

Den Backofen auf 200°C vorheizen und entweder 4 kleine Springformen oder eine große einfetten. Ich klemme immer Backpapier in die Form und fette nur den Rand. So kann ich sicher sein, dass ich den Kuchen auch auf jeden Fall wieder aus der Form bekomme.

1 Esslöffel weiche Butter,

1 Esslöffel Joghurt (ich habe Kokosjoghurt genommen),

3 Esslöffel Rohrzucker,

Saft und Schale einer halben Limette,

200 g Kokosmehl (in der Küchenmaschine zermahlene Kokosflocken),

3 Esslöffel Kokoswasser und

1 gestrichenen Teelöffel Backpulver zu einem glatten Teig verrühren und in die Springformen geben. Die Backzeit beträgt etwa 25 Minuten. Die Kuchen sollten goldbraun sein.

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Für die Creme habe ich

2 Esslöffel Frischkäse,

2 Essslöffel Joghurt (in meinem Fall wieder Kokosjoghurt),

1 Esslöffel Agavendicksaft

und den Saft der anderen Limettenhälfte gut verrührt. Die Creme nun einfach auf die abgekühlten Kuchen verteilen und nach Herzenslust mit Eurem Lieblingsobst belegen. Ich habe Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Kirschen und Plattpfirsiche ausgewählt und zum Schluss noch etwas Limettenschale darüber gestreut. Ich liebe es einfach bunt!

Obsttoertchen_1

Viel Spaß beim Genießen und eine schöne Woche!

 

Mehlbeutel mit Stachelbeeren

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Hin und wieder bricht das Nordlicht in mir durch und ich schnappe mir das alte Kochbuch meiner lieben Oma Käte und träume mich kulinarisch an ihren Küchentisch. Zum Beispiel mit Mehlbüddel, Stachelbeersoße und Speck. Ich gebe zu, diese Speise ist nicht gerade Lowcarb, zucker- und fettfrei aber ich versichere Euch – sie schmeckt!

Man benötigt dafür ein Mehlbeuteltuch oder ein großes Küchenhandtuch.

Für den Mehlbeutelteig

4 Eigelb,

1 Prise Salz,

1/2 Liter Milch

und soviel Mehl, bis der Teig etwas dicker als Pfannkuchenteig ist. Das muss man ein bisschen mit Gefühl machen. Aus dem Lamäng (ich liebe dieses Wort!) also.

Die 4 Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben.

Einen gr0ßen Topf mit Wasser aufsetzen und mit 2  ca. 2 cm dicke Scheiben durchwachsenem Speck zum Kochen bringen.

Das Tuch ausbreiten und den Teig in die Mitte geben. Nun wird das Tuch oben zugebunden und an einen Kochlöffel hängend im leise köchelndem Speckwasser 90 Minuten gegart.

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Für die Stachelbeersoße in der Zwischenzeit zwei Hände voll Stachelbeeren waschen und putzen. In einem kleinen Topf mit 1 Tasse Wasser und 2 Esslöffel Zucker kurz aufkochen und mit 1 Teelöffel Stärke abbinden.

 

Nach Ende der Garzeit den fertigen Mehlbeutel aus dem Wasser heben, in ein Sieb legen, auspacken und etwa für zehn Minuten abdampfen lassen. Danach auf einen Teller legen und in Scheiben schneiden. Dazu gibt es die Stachelbeersoße und den gekochten Speck.

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So, ein gaaaanz, ganz lieber Gruß geht auf diesem Wege an meinen Lieblingsonkel!
Kannst loslegen jetzt!🙂

„It’s Summer“ – Burger

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Also, wenn ich für diesen sommerlich fruchtigen Leckerbissen nicht den goldenen Pfannenwender verdient habe, dann weiß ich auch nicht!

 

Katies „It’s Summer“ – Burger

Ich gebe zu, man benötigt etwas Anlauf bis man essen darf, da dieses Häppchen 100% homemade ist – vom Brötchen bis zum Ketchup. Also wollen wir keine Zeit verlieren und beginnen hurtig mit den Fladenbrötchen.

Ach ja, mein Rezept ergibt 3 Burger.

180 g Mehl Type 550,

1 Päckchen Trockenhefe,

1 gestrichenen Esslöffel Zucker,

1/2 Teelöffel Salz,

1 Esslöffel Olivenöl

und 1/8 l warmes Wasser zu einem Teig verkneten und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Anschließend mit etwas Mehl nochmals gut durchkneten bis der Teig nicht mehr klebt und in 3 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem Fladen formen und auf ein mit Backpapier vorbereitetesBackblech legen. Nochmals 20 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Fladen mit etwas Milch bestreiche, jeweils etwas olivenöl darüber geben und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen. Etwa 15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen und abkühlen lassen.

Für das selbstgemachte Kechup gibst du einfach

5 Kirschtomaten,

2 Datteln,

etwas geriebenen Ingwer,

1/4 Chili,

einen Schuss Apfelessig,

etwas Meersalz und

3 getrocknete Tomaten in Öl mit etwas Tomatenöl in einen Mixer. Alle Zutaten gut durchmixen und  beiseite stellen.

Nun zum Mangohäckerle.

1/2 Mango in kleine Stücke schneiden. Etwas Limettenschale und den Saft einer halben Limette hinzufügen. Ewas Agavendicksaft, ein paar Blättchen feingehackte Minze, eine fein gewürfelte Schalotte und 1/4 rote Chili in feinen Scheiben geschnitten kommen auch noch dazu. Mit etwas Meersalz und abschmecken und ebenfalls zur Seite stellen, damit das alles etwas durchziehen kann.

Kommen wir zur Frikadelle.

250 g Hackfleisch vom Rind,

1 Ei,

1/2 Tasse Semmelbrösel,

1 Teelöffel Senf,

1 Schuss Sahne,

Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Majoran und etwas fein gehackte Petersilie gut vermengen und daraus 3 gleich große, flache Frikadellen formen. In etwas Öl von beiden Seiten braten.

Zum Schluss 3 Hände voll Wildkräutersalat putzen und in eine Schüssel geben.

Aus Sonnenblumenöl, Himbeeressig, Senf, Agavendicksaft, Salz und Pfeffer ein Dressing mixen und zum Salat geben.

So! Und jetzt kann gebaut werden!

Fladenbrötchen aufschneiden – Wildkräutersalat auf das Unterteil geben – Frikadelle darauf platzieren – Ketchup – Mangohäckerle – Fladenbrötchendeckel – und reinbeißen!!!

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Guten Appetit und einen schönen Sommer noch!

 

 

 

 

 

Tarte au citron

 

Ich habe eine Schwäche für Kochbücher (wer hätte das gedacht?) und komme nur ganz schwer an einem vorbei. Dennoch gibt es unter diesen vielen Werken eines, das mag ich von allen am liebsten…

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…und so teile ich heute mit Euch ein wunderbar zitroniges Sommerrezept aus meinem allerliebsten Lieblingskochbuch „La bonne grandmère“ von Sabine Schneider.

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Man findet in diesem Buch ganz viele traditionelle Gerichte Frankreichs und kleine Geschichten rund ums Essen. Hierfür ist die Autorin zwei Jahre lang durch Frankreich gereist und hat eine wirklich schöne Sammlung von herrlichen Rezepten zusammengetragen. Von Vorspeisen über leckere Haupt- und Gemüsegerichte sowie köstliche Tartes und Desserts ist alles dabei und man fühlt sich schon beim Lesen wie im Urlaub. Fotos von nett angerichteten Speisen sucht man in diesem Buch vergebens, dafür ist es voll von liebevollen kleinen Zeichnungen. Aber die Bilder die beim Durchblättern des Buches im Kopf entstehen machen sofort Lust, die Rezepte auszuprobieren. Leider ist „La bonne grandmère“ nicht mehr im Handel erhältlich aber in gut sortierten Antiquariaten kann man noch Glück haben und ein Exemplar ergattern. Es lohnt sich!

Rezept

Zitronen

125 g weiche Butter,

90 g Zucker,

1 Ei,

250 g Mehl

und eine Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten und im Kühlschrank ca, 1 Stunde ruhen lassen. Anschließend den Teig in eine gebutterte Tartform drücken und den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Im vorgeheizten Backofen bei 220°C 15 Minuten blindbacken.

Für den Belag 125 g Butter sanft erwärmen und

200 g Zucker darin auflösen.

4 Eigelb,

200 ml Zitronensaft und

abgeriebene Schale von 5 ungespritzten Zitronen miteinander verrühren und zur Butter-Zucker-Mischung geben. Die Masse erhitzen bis sie beginnt einzudicken. Vom Herd ziehen und leicht abgekühlt auf den vorgebackenen Tarteboden geben. Die Tarte wieder in den Ofen schieben und 20 Minuten fertig backen.

Wer mag, kann die übrig gebliebenen 4 Eiweiß mit einem Esslöffel Zucker und einer Prise Salz steif schlagen und vor dem fertigbacken auf der Zitronenmasse verteilen.

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Lieblingskochbücher beherbergen aber neben Lieblingrezepten auch noch weitere Schätze, nämlich über die Jahre angesammelte wertvolle Erinnerungen. So steigern sie Jahr für Jahr ihren Wert und können im besten Fall auch noch spätere Generationen mit ihrem Inhalt erfreuen.

Memories

Eine sehr schöne Idee hatte unsere Oma Christa. Sie löst schöne Etiketten von Weinflaschen und verwendet diese als Lesezeichen für ihre Kochbücher.

Weinetiketten

So! Jetzt gibt’s erst einmal ein Stückchen Tarte au citron.

Sauer macht ja bekanntlich lustig – einen lustigen Sonntag und eine ebenso lustige Woche wünsche ich!

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