Low-Carb-Brot

Wie Ihr in der letzten Woche aus meinem Post heraushören konntet, habe ich mir vorgenommen in der nächsten Zeit wieder vermehrt auf meine Kalorienzufuhr zu achten. Aber – keine Panik! – Kuchen wird es auch weiterhin geben! Aber heute gibt es erst einmal ein schönes selbst gebackenes Eiweißbrot.

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Unter den unzähligen Tipps für Abnehmwillige gefällt mir ja nach wie vor die Low-Carb-Methode am Besten. Man kann auf jeden Fall satt werden und muss auf wenig verzichten. Was mir dabei jedoch sehr schwer fällt ist das Weglassen von Brot. Ich liebe Brot. Sogenannte Low-Carb-Brote aus dem Supermarkt schmecken mir nicht wirklich und auch beim Verzehr von Eiweißbroten vom Bäcker sollte man eher zurückhaltend sein, wenn man vorhat sein Gewicht zu reduzieren. Diese Brote enthalten zwar deutlich weniger Kohlenhydrate als herkömmliches Brot, dafür aber wesentlich mehr Fett, damit sie gut sättigen. Meistens hat Low-Carb-Brot mehr Kalorien als „normales“ Brot. Wer also meint er tut mit der Wahl eines Eiweißbrotes etwas für seine schlanke Linie und denkt er kann da richtig zuschlagen und ohne Rue eine oder zwei Scheiben mehr verdrücken – der irrt. Das Gegenteil ist der Fall.

Da hilft nur selber backen. Mein Low-Carb-Brot kommt mit schlanken 188 kcal pro 100 g daher. Das bedeutet eine Scheibe von ca. 30 g hat mal gerade 56 Kalorien. Davon darf man dann auch tatsächlich mal ein Scheibchen mehr essen – vorausgesetzt man bleibt im Kaloriendefizit 🙂

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Katies Low-Carb-Brot

500 g Magerquark, am Besten über Nacht in einem Sieb im Kühlschrank gut abtropfen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 180°C vorheizen.

2 kleine oder 1 große Kastenform mit etwas Sonnenblumenöl einpinseln und mit ein paar Sesamkörnern und/oder Mohnsaat ausstreuen.

100 g gemahlene Mandeln

100 g Leinsaat, geschrotet

4 Esslöffel Haferkleie

4 Esslöffel Dinkel-Vollkornmehl

1 Esslöffel Leinsaat, ganz

1 Esslöffel Sonnenblumenkerne

1 Esslöffel Kürbiskerne

2 Teelöffel Brotgewürz (2 Teelöffel Kümmel, 2 Teelöffel Fenchelsamen, 2 Teelöffel Koriandersamen, 2 Teelöffel Anissamen, 1 Teelöffel Piment in einem Mörser zerkleinern und in eine Vorratsdose füllen)

1 Teelöffel Salz

1 Päckchen Backpulver

in einer großen Schüssel miteinander vermengen.

Hinzu kommen jetzt der abgetropfte Magerquark und 8 Eiweiß. Die nicht benötigten Eigelbe lassen sich wunderbar in einem eiswürgelbehälter einfrieren. So kann man prima einzelne Eigelb bei Bedarf entnehmen und nichts wird verschwendet.

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Alle Zutaten gut zu einem Teig verrühren und in die vorbereitete/n Kastenform/en füllen.

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Mit ein paar Kürbiskernen bestreuen und 45 Minuten bei 180°C backen.

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Lasst es Euch schmecken!

Sauber!

Der Feiertagsmarthon ist vorbei, das Frühjahr winkt (ich gebe zu, noch von etwas weiter weg) und mein Spiegelbild schreit mich täglich an: „Mach was!“ Besonders in der Bauchregion haften nun zahlreiche Dominosteine und Weihnachtsplätzchen. Das Resultat ausgiebig genossener Vorweihnachtszeit und der Zeit davor und davor. Ich fühle mich träge, mag am liebsten schlafen. Zeit für Veränderung!

FASTEN heißt das Zauberwort!
Fastenzeiten sind wohl so alt, wie die Menschheit selbst. Waren sie am Anfang  eher unfreiwilliger Natur, weil nicht zu jeder Zeit das Sammeln und Jagen mit dem gleichen Erfolg gekrönt war, so kam es später regelmäßig zu religiös motiviertem Nahrungsverzicht.

Warum fasten?
Mental schärft Verzicht das Bewußtsein. Körperlich wird der Organismus gezwungen zur Energiegewinnung auf seine Reserven zurückzugreifen. Wassereinlagerungen werden ausgeschwemmt, ebenso werden bestimmte enzündungsfördernde Wirkstoffe wie z.B. Arachidonsäure verbraucht und für die Zeit des Fastens nicht neu aufgenommen. Entzündungen in Gelenken und Hautprobleme wie beispielsweise Neurodermitis gehen zurück. Eine vermehrte Ausschüttung unseres selbstproduzierten Stimmungsaufhellers Serotonin im Gehirn bewirkt zunehmend innere Gelassenheit und gute Laune.

In diesem Jahr habe ich mich für eine moderate Fastenzeit mit clean 9 von FOREVER entschieden. Die Detox-Kur verspricht vor allem innere Reinigung, den Verlust lästiger Kilos und dadurch mehr Wohlbefinden. Der Vorteil von moderaten Fastenkuren ist, dass man nicht komplett auf Nahrungszufuhr verzichtet und somit seinem Körper weniger Stress zumutet als bei einer 0-Diät.

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clean 9 – das Programm

Es verspricht den ersten Schritt, um lebenslange Gewohnheiten zu ändern und den Körper durch den Reinigungsprozess optimal auf einen gesünderen Alltag vorzubereiten. Das klingt vielversprechend.

Das Paket enthält:

2 Liter Forever Aloe Vera Gel™ – Drink aus reinem Aloe-Vera-Gel mit einem fruchtig frischen Hauch von Limone – Power kompakt für den gesamten Körper. Behutsam aus dem Blattmark der Aloe-Vera-Pflanze herausgelöst, gelangen die wertvollen Vital- und Nährstoffe direkt in Ihr Glas.

1 Beutel Forever Ultra™ Shake Mix Vanilla + 1 Schüttelbecher – Schmackhafter Drink statt üppiger Mahlzeit: Der Shake beinhalten alle Vitalstoffe.  Auf der Basis von nicht gentechnisch verändertem Soja-Eiweiß. Auch als Zusatz- oder Zwischenmahlzeit geeignet. Für eine kalorienarme Ernährung.

54 x Forever Garcinia Plus® – das im Produkt enthaltene Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei und hilft somit dem Heißhunger vorzubeugen.

18 x Forever Therm™  –  ein idealer Begleiter im Gewichtsmanagement. Für einen ausgewogener Energiestoffwechsel

9 x Forever Fiber™  –  zur Ballaststoffversorgung.

1 Maßband

Los geht’s!

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Tag 1
Morgens nach dem Aufstehen gleich die erste Hürde – vorbei an der Kaffeemaschine – hin zu meinem clean 9 -Päckchen. Smile! Selbstverständlich sind für die kommenden 9 Tage Alkohol, Nikotin und Koffein tabu! Mit dem Verzicht auf die ersten beiden habe ich kein Problem aber mit letzterem schon 😦 aber was soll’s! Statt dessen gibt es heute morgen wohl dosiertes Chrom, Aloe Vera Gel und einen Stoffwechsel ankurbelnden Pressling. Ich schnappe mir mutig das mitgelieferte Maßband und vermesse mich. Ach ja, wiegen nicht vergessen. Auf die Bekanntgabe von Details verzichte ich an dieser Stelle.

Hungrig aber motiviert starte ich in den Tag. Ich bin erstaunlicherweise auch ohne Kaffee munter, voller guter Vorsätze und Zuversicht. Wichtig: Bewegung! Die verschiebe ich gleich mal auf den Abend. Der Tag ist ja noch lang. Nicht zu viel Veränderung auf einmal.

Zum Mittagessen bekomme ich neben Aloe Vera Gel, Chrom und Pressling einen leckeren Eiweißshake. Die Freude ist riesig. Zwischendurch trinke ich literweise Wasser, wie angeraten und falls mich jemand sucht – ich muss es auch ständig wieder loswerden 🙂
Läuft!

Abends gibt es außer Aloe Vera Gel, Wasser und etwas Bewegung nichts mehr. Ich habe Hunger und bin unruhig. Am Besten schnell ins Bett! Aber vorher noch einmal Aloe Vera Gel und ein Glas Wasser trinken.

Tag 2
Der Wecker klingelt und ich bin so müde, dass ich nicht aufstehen möchte. Die Freude auf die Presslinge die mich erwarten ist mäßig. Und wieder kein duftendes koffeinhaltiges Heißgetränk. Nach dem vorgeschriebenen Frühstück (siehe Tag 1) mache ich mir einen Kräutertee. Der duftet verlockend, schmeckt und wärmt meinen augenblicklichen Trübsinn weg.

Mittags mache ich einen kleinen Spaziergang. Das Hungergefühl ist längst nicht mehr so schlimm wie am ersten Tag. Ausserdem habe ich das Gefühl, der Shake schmeckt mit jedem Tag besser.

Am Abend habe ich einen Massagetermin. Wunderbar! Danke Andrea 🙂 Ich gehe wieder früh ins Bett und schlafe gut.

Tag 3
Ich stehe auf und habe mich damit abgefunden, dass es keinen Kaffee für mich gibt. Zum Glück habe ich vor 3 Jahren mit dem Rauchen aufgehört. Ich bin sehr gut gelaunt. Heute steht zuerst einmal wiegen und messen auf dem Programm. 2,1 Kilogramm leichter und durchschnittlich 2 cm schmaler beginne ich den Tag mit einem Motivationsschub. Meine Freude ist nahezu zügellos, denn heute Abend darf ich eine 600-Kalorien-Mahlzeit zu mir nehmen! Ich entscheide mich für eine Gemüsesuppe – nicht zu schwer und tröstend warm und bunt.

Weiterhin bin ich Dauergast auf dem stillen Örtchen – die Nieren leisten ganze Arbeit.

Nachmittags bin ich wieder sehr müde – mein Kaffee fehlt mir. Frische Luft hilft. Ich laufe wieder eine kleine Runde.

Die Suppe am Abend besteht aus Tomaten, Staudensellerie, gelbem Paprika, weißen Riesenbohnen und frischem Koriander. Ganz simpel eigentlich aber geschmacklich überwältigend, da ja seit Beginn meine erste richtige Mahlzeit. Ich falle glücklich ins Bett.

Tag 4
Morgen ist Bergfest! Die Hälfte liegt hinter mir. Aber die andere Hälfte vor mir. Ich ermahne mich zum Durchhalten. Die erlaubte Mahlzeit nehme ich immer erst am Abend zu mir – so habe ich den ganzen Tag etwas worauf ich mich freuen kann. Oh je, wenn Foodies fasten 🙂

Tag 5
Ich habe den Ehrgeiz durchzuhalten. Immerhin liegt jetzt schon mehr als die Hälfte hinter mir. Es wird jetzt nicht gekniffen! Ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass wir in einer kleinen Gruppe mit clean 9 gestartet sind. Es hilft natürlich enorm, wenn man Mitstreiter hat. Bei aufkommenden Tiefs haben wir uns gegenseitig wieder aufgerichtet.

Tag 6
Heute sind zuerst wieder Waage und Maßband gefragt. Fast 3 kg weniger als zu Beginn. Ich fühle mich auch leichter. Keine geschwollenen Finger und Füße, keine Schmerzen in den Gelenken, keine kneifende Hose mehr 🙂 Jippie!

Ich denke darüber nach wie es für mich weiter gehen soll NACH clean 9. Gerne möchte ich mehr „Gesundheit“ in meinen Alltag einbauen. Ich recherchiere über Aloe Vera, Eiweißreiche Ernährung und Muskel ab- und aufbau.

Tag 7/8
Ich bin gut zufrieden aber der Tag verlangt mir eineiges ab. Fasten, arbeiten, krankes Kind versorgen und zum Arzt fahren. Ich merke, dass es mir schwer fällt mich zu konzentrieren. Beim Autofahren fühle ich mich unwohl. Es wird Zeit, dass Tag 9 kommt. Heute Abend gibt es diese wunderbare Buddha Bowl.

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In diese Schüssel könnt Ihr im Prinzip alles reinpacken was gesund ist und Euch schmeckt. In meiner bunten Buddha Bowl sind

2 Handvoll Mangold, Babyspinat, Batavia  und rote Beete Blätter

1/2 Kohlrabi, roh geraspelt

1/2 Karotte, roh geraspelt

3 Esslöffel Quinoa bunt, in etwas Gemüsebrühe gegart

2 Süßkartoffeln, mit der Schale in Stücke geschnitten und im Backofen gebacken

Als Topping jeweils ein paar Alfalfa-, Mungobohnen- und rote Rettichsprossen

Für die Sauce 1/2 Avocado mit einem Spritzer Zitronensaft und etwas Kokoswasser pürieren. -Fertig! Wer mag kann noch etwas Pfeffer oben drüber mahlen. Salz ist im Rahmen von clean 9 eher nicht erwünscht. Guten Appetit!

Tag 9
Fast geschafft! Ich bin beinahe auphorisch. Ich fühle mich leicht und befreit – fast 4 Kilos habe ich verloren. Auch fühle ich mich gestärkt, weil ich durchgehalten habe. Na also! Geht doch! Ich habe mich so sehr an diesen Tagesablauf mit strikt geregelter Nahrungsaufnahme gewöhnt, dass ich total vergessen habe das ich am letzten Tag ZWEI „richtige“ Mahlzeiten essen darf! Jetzt heißt es – weiter so!

Übernehmen werde ich für meinen Alltag auf jeden Fall die regelmäßige Einnahme von Aloe Vera, 1 großes Glas Wasser vor jeder Mahlzeit und vor dem Schlagengehen und hin und wieder die Verwendung von Eiweißpulver z.B. wenn’s mal schnell gehen muss oder für unterwegs. Und – ganz wichtig – mehr Bewegung.

Zum Rütteln an fest eingefahrenen Ess- und Angewohnheiten ist so eine Detox-Kur auf jeden Fall zu empfehlen. Als Einstieg in ein gesünderes Leben sozusagen.

Wenn Ihr clean 9 auch einmal ausprobieren möchtet schreibt einfach eine E-mail an info@junifeuer.de

Dieser Beitrag enthält Werbung. Sponsored Post by clean 9.

 

 

 

Angel Food Cake

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Als ich heute Morgen aufgestanden bin und zum Fester raus geschaut habe war die Freude riesig, denn es schneite wie verrückt! Alles fluffig weiß und still und so ein Gefühl als ob die Welt heute langsamer wäre als sonst. Wie schön! Winter ohne Schnee ist wie Sonntag ohne Kuchen.

Inspiriert von der weißen Pracht kam mir sofort der locker leichter Angel Food Cake aus samtigem Eischneee mit kühler weißer Schlagsahne und frischen Früchten in den Sinn.

Angel Food Cake

Dieses Rezept ist für eine kleine Kastenform von 20 cm Länge.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

6 Eiweiß (zu den übrig gebliebenen Eigelben später mehr) mit 1 Messerspitze Salz schaumig schlagen. Nach und nach 175 g Südzucker Feinen Back Zucker hinzu geben. Anschließend 1 Teelöffel Südzucker Vanillin Zucker, 1/2 Teelöffel gemahlene Vanilleschote und 5 Tropfen Bittermandelaroma unterrühren.

Zum Schluss 100 g Mehl Type 550 und 1 Teelöffel Weinsteinbackpulver miteinander vermischen und über den steif geschlagenen Eischnee sieben. Schnell mit einem Teigschaber untermengen bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu viel rühren, damit der Teig nicht so viel von seiner mühsam untergeschlagenen Luft wieder verliert.

Die Eischneemasse in der ungefettete Kastenform verteilen und im vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen.

Den fertigen Angel Food Cake in der Form mit der Öffnung nach unten (!) auf einem Gitter auskühlen lassen. Eigentlich gibt es extra Angel Food Cake Formen die mit Stegen ausgestattet sind, damit man den Kuchen in der Form auf dem Kopf abkühlen lassen kann und ausreichend Luft unten drunter zirkulieren kann. Wohl damit der Kuchen nicht von seinem eigenen Gewicht erdrückt wird und zusammenfällt.

Den vollständig abgekühlten Angel Food Cake mit geschlagener Sahne und frischen Früchten servieren. Mit Puderzucker aus der Südzucker Puder Zucker Mühle bestäuben. Sehr fein 🙂

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Ach ja, jetzt hat man natürlich 6 einsame Eigelbe herumstehen. Dafür habe ich das einfachste Crème Brûlée-Rezept aller Zeiten für Euch!

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Crème Brûlée

Den Backofen auf 95°C vorheizen.

6 Eigelb

4 Eier

1/2 Teelöffel gemahlene Vanilleschote

100 g Südzucker Feinster Zucker

1/4 Liter Sahne

1/4 Liter Milch

Alle Zutaten miteinander verrühren (nicht aufschlagen!). Die Masse gleichmässig auf feuerfeste Förmchen verteilen. Die Formen in den Backofen auf den Rost stellen und bei 95°C 60-70 Minuten erstarren lassen. Das war’s! – Fertig!

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Die Crème Brûlée abkühlen lassen und kurz vor dem Servieren mit Südzucker Brauner Zucker bestreuen und die Zuckerschicht mit einem Gasbrenner karamellisieren.

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Habt einen wunderbaren Sonntag und eine ebenso schöne Woche!
Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand mit freundlicher Unterstüzung der Firma Südzucker.

Von Glück und Sauerkraut

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Bei meiner alljährlichen Recherche über althergebrachtes, glückbringendes Brauchtum an Silvester und Neujahr hat sich dieses Mal mein polnisches Viertel durchgesetzt. Mein Opa war gebürtiger Pole und ich dachte mir – schau doch mal was die so machen zum Jahreswechsel. Gleich die erste Anweisung unserer polnischen Nachbarn zum Weg in ein glückliches neues Jahr fand meinen allergrößten Zuspruch: an Silvester auf gar keinen Fall putzen! – Sonst verscheucht man das Glück! Super! Lappen und Eimer wieder weg, dafür lieber schnell etwas Mohn in die Schuhe gestreut – das erhöht die Zahl meiner Verehrer im kommenden Jahr. So einfach kann es manchmal sein 🙂

Desweiteren las ich, dass Sauerkraut an Silvester oder Neujahr gegessen, das Glück auf jeden Fall vermehrt. Da passt ja polnisches Bigos ganz hervorragend, dachte ich mir. Auf der Suche nach DEM traditionellen Bigos-Rezept merkte ich sehr schnell es gibt so viele Bigos-Rezepte wie kochende Polen! Jeder hat sein eigenes. Also habe ich mir aus allen von mir gefundenen wunderbaren Bigos-Kochanleitungen mein eigenes kreiert und dieses Rezept teile ich heute zur Feier des Tages mit Euch!

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Mein Bigos

1 Entenbrust

1 Esslöffel Schmalz

500 g Gulasch halb und halb

250 g durchwachsenen Speck am Stück

2 geräucherte Mettwürstchen

200 g Krakauer

2 Zwiebeln, gewürfelt

1 Apfel (weil man damit auch so hübsch orakeln kann 🙂
Den Apfel waagerecht durchschneiden. Bildet das Kerngehäuse ein Blume – wird’s ein tolles Jahr. Bildet es ein Kreuz – nun ja, dann wird’s wohl nicht so schön)

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250 g braune Champignons, in Scheiben geschnitten

1 Handvoll getrocknete Steinpilze in

1/4 Liter trockenen Rotwein eingeweicht

500 ml Brühe

250 g passierte Tomaten

1/2 Weißkohl, in feine Streifen geschnitten

1 kg Sauerkraut

1 Esslöffel Pflaumenmus

2 Lorbeerblätter

1 ordentliche Messerspitze Piment, gemahlen

1 Teelöffel Majoran

1 Teelöffel Thymian

1 Teelöffel Paprika edelsüß

Salz, Pfeffer

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Einen großen Topf auf den Herd stellen und erhitzen. Die Haut von der Entenbrust abtrennen, fein würfeln, in den Topf geben und auslassen. Die Entenbrust in mundgerechte Stücke schneiden und mit anbraten. Sollte die Haut der Entenbrust nicht genügend Fett zum weiteren Anbraten gelassen haben einen Esslöffel Schmalz hinzufügen. Das Gulasch mit in den Topf geben und alles scharf anbraten. Die Zwiebeln, den kleingeschnittenen Orakel-Apfel und die Champignons ebenfalls kurz mitbraten. Nun den Weißkohl, das Sauerkraut, Pflaumenmus, Brühe, passierte Tomaten, die kleingeschnittenen eingeweichten Steinpilze samt Rotwein und die Gewürze hinzufügen und alles gut umrühren. Zum Schluß die Mettwürstchen, klein geschnittene Krakauer und den durchwachsenen Speck oben auf das Bigos legen. Deckel drauf und den Eintopf bei geringer Wärmezufuhr mindestens 2 Stunden köcheln lassen.

Am Besten schmeckt dieses Gericht wenn es mindestens über Nacht durchgezogen ist und nochmals aufgewärmt wurde. Dazu gibt es traditionell Kartoffeln und saure Sahne oder an Neujahr die Reste vom Wunschbrot, mit dem wiederum wunderschöne Wünsche an die liebe Familie gebracht werden können.

Bei uns gab es erstmals schlesische Kartoffelklöße dazu.

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6 große, in Salzwasser gekochte Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken. Die erkaltete Kartoffelmasse nun in der Schüssel glatt streichen und ein Viertel des Teigs herausnehmen. Diese so entstandene „Lücke“ mit Kartoffelstärke auffüllen. Das Teigviertel wieder hinzugeben und alles mit einem Ei verkneten. Den Kloßteig mit Salz und eventuell etwas geriebener Muskatnuss abschmecken.

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Mit einem Teelöffel den Teig abstechen und zu kleinen flachen Knödeln formen. Zu guter letzt mit dem kleinen Finger eine Mulde in den Kloß drücken (damit Soße sich drin sammelm kann).

Die Klöße in siedendem Wasser gar werden lassen. Wenn sie oben schwimmen sind sie fertig.

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Bei allem Beschwören und Orakeln für ein gutes, glückliches neues Jahr sei noch abschließend erwähnt: fällt mal ein Orakel nicht so vielversprechend aus – einmal um die eigene Achse drehen und aller Zauber ist null und nichtig 😀

In diesem Sinne Euch allen ein „Szczesliwego Nowego Roku“ (sprich: schensliwägo nowägo rocku). Ein glückliches neues Jahr!!

Superfood Inkawurzel

Wenn ich könnte, würde ich mir jetzt einen bunten Poncho überwerfen, mein Lama draußen vor der Tür anbinden und Euch auf meiner Panflöte ein kleines Lied vorspielen. Wir reisen heute nämlich kulinarisch in die Anden.

Vor ein paar Tagen bekam ich überraschend einen Sack voll Inkawurzeln geschenkt. Ich kannte dieses Supergemüse vorher nicht, bin jetzt jedoch total begeistert über die Vielseitigkeit dieser Wurzel. Sie läßt sich sowohl in süßen Speisen, wie zum Beispiel Kuchen, als auch in herzhaften Gerichten verarbeiten und schmeckt ein bisschen wie Birne oder Melone. Auch roh sehr, sehr lecker. Verwandt ist die Inkawurzel oder auch Yacón genannt mit Topinambur und der Schwarzwurzel. Bei der Zubereitung sollte man daher auf jeden Fall beachten, dass sie sich ähnlich wie die Schwarzwurzel nach dem Schälen dunkel verfärbt. Dagegen hilft das Beträufeln mit etwas Zitronensaft.

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Und warum Superfood? Der Inkawurzel wird ein positiver Einfluss auf die günstigen Darmbakterien nachgesagt. In Südamerika ist sie seit je her ein wertvolles Grundnahrungsmittel. Mit ihrem fruchtig-süßen Geschmack und ihrem Biss ähnlich des Radieschens eignet sie sich hervorragend für Salate oder Smoothies. Prima geeignet ist die Yacón-Knolle auch für Diabetiker, denn diese Pflanze lagert in ihrer Wurzel die Kohlenhydrat-Speicherstoffe nicht als Stärke ein, sondern vorwiegend in Form von Inulin. Dieses geht als Ballaststoff in den Dickdarm über und bewirkt daher keinen Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Aber nun genug vom Darm – jetzt geht es zum Inkawurzel-Menü.

Es gibt Hühnchen mit Gemüse, Quinoa, Reis, Inkawurzel-Chips und Guacamole, einen Rohkostsalat mit verschiedenen Wurzeln und Knollen und einen meeeeega leckeren Schoko-Chili-Inkawurzel-Muffin zum Dessert!

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Hühnchen mit Gemüse und Inkawurzel-Chips

Etwas Öl zum Braten in einer Pfanne erhitzen.

1 Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke geschnitten darin anbraten.

1/2 Gemüsezwiebel, 3 Lauchzwiebeln und eine Fleischtomate klein schneiden und kurz mitbraten. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Paprika edelsüß würzen.

Eine Yacón-Knolle schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Anschließend mit Küchenpapier etwas trocken tupfen und in heißem Öl goldbraun frittieren.

Quinoa und Reis nach Packungsanweisung zubereiten.

Für die Guacamole eine reife Avocado, einen Spritzer Zitronensaft, 1/2 Knoblauchzehe, ein paar Blätter frischen Koriander, Salz und Pfeffer in einer Küchenmachine pürieren und 1/2 fein gewürfelte Zwiebel unterrühren.

Das Hühnchen mit dem Gemüse und den Beilagen auf einem Teller anrichten und die Inkawurzel-Chips darauf verteilen. Wer mag, streut noch etwas frisch geschittene Chili darüber.

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Für den Rohkostsalat mit verschiedenen Wurzeln und Knollen

1 Karotte, 1 Rote Beete und 1 Wassermelonenradieschen (das habe ich auch geschenkt bekommen. Andere Frauen bekommen Blumen – ich bekomme Gemüse 🙂 Es geht aber auch jedes andere Radieschen) schälen und in Stifte hobeln.

1 Yacón-Knolle schälen, in Stifte hobeln und mit Zitronensaft beträufeln.

Alle Zutaten in einer Schüssel anrichten.

Aus dem Saft einer 1/2 Zitrone, etwa genauso viel Sonnenblumenöl, etwas Salz, Pfeffer und 1/2 Teelöffel Zucker ein Dressing zaubern und über die Wurzeln geben. Ein wenig frischen Koriander darüber streuen – fertig.

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Und zum guten Schluss das Dessert.

Schoko-Chili-Inkawurzel-Muffin

2 Eier mit

125 g Zucker schaumig rühren.

100 ml Sonnenblumenöl

100 ml Sahne

200 g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

1 gehäufter Esslöffel Kakao

1 Messerspitze Chili-Pulver

100 g Schokolade mit 80% Kakaoanteil, gehackt

80 g Paranüsse, gehackt

und 100 g geraspelte Inkawurzel mit Zitronensaft beträufel hinzufügen.

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und auf ein 12er Muffinblech verteilen.

Die Inkawurzel-Minikuchen in vorgeheizten Backofen bei 200°C 20 Minuten backen.

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So lecker geht gesund!

Habt noch einen schönen Restsonntag!

 

 

 

Glühweinkuchen

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Sehr, sehr lecker!

Heute habe ich ein absolutes Blitzrezept für alle, die mal eben schnell noch einen Kuchen backen möchten – ohne viel Tammtamm aber trotzdem mit weihnachtlichem Pfiff.

Glühweinkuchen

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

4 Eier mit  250 g Zucker dick, schaumig schlagen.

200 ml Sonnenblumenöl

200 ml Glühwein

1 Päckchen Vanillezucker

300 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Prise Salz

3 Esslöffel Kakao

1/2 Teelöffel Zimt, gemahlen

und 1/4 Teelöffel Anis, gemahlen unterrühren.

Den Teig in eine gefettete und mit ein paar gemahlenen Haselnüssen ausgestreute Gugelhupfform geben und ca. 45 Minuten bei 200°C backen.

Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist aus 200 g Puderzucker, 1 Esslöffel zerlassener Butter und etwas heißem Glühwein einen dickflüssigen Guss zusammenrühren. Mein Guss in weihnachtlichem Rot lässt einen Küchenunfall vermuten – ja, daran muss ich noch arbeiten. Eigentlich wollte ich Pink! Aber Rot schmeckt auch 🙂

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Ich wünsche Euch eine entspannte Vorweihnachtszeit. Lasst es Euch gut gehen!

Katies Weihnachtsstollen

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Heute ist der erste Advent und ich habe mir vorgenommen die kommende Adventzeit in diesem Jahr auf jeden Fall zu genießen. Allerdings nehme ich mir das traditionell in jedem Jahr vor, um dann doch wieder in Hektik zu verfallen. Früher war die Adventzeit eine Fastenzeit die man auch zur inneren Einkehr nutzte und sich so auf das Weihnachtsfest vorbereitete. Davon ist nichts mehr zu spüren, denn mit fastenden, in sich gekehrten Menschen lassen sich kaum Geschäfte machen. Ich denke etwas Besinnlichkeit gehört aber in diese Zeit. Sich zu besinnen auf das was wirklich Sinn macht und sich selbst und anderen Zeit zu schenken. Ich habe mir in der vergangenen Woche schon einmal Zeit genommen um Stollen zu backen. Eines der ältesten Weihnachtsbackwerke die wir kennen. Zu Anfang der Adventzeit gebacken, wurden die süßen Brote erst Wochen später am 28.12. angeschnitten. An diesem Tag gedachte man der Kinder, die in Bethlehm Herodes’ tödlicher Anordnung zum Opfer fielen. Der weiße gezuckerte Laib symbolisiert ein Kind. Vor Weihnachten durfte man sie ja sowieso nicht essen, da ja Fastenzeit war. Wie sehr man sich dann auf diese Leckerei gefreut hat können wir heute nur noch erahnen. Vier Wochen durchgezogen schmeckt ein Stollen auf jeden Fall besser als am Backtag. Darum gilt auch heute noch: Stollen braucht Zeit- sowohl bei Backen als auch zum Reifen.

Mein Stollen unterscheidet sich ein wenig von den herkömmlichen. Mit einem Herz aus selbst gemachtem Pistazienmarzipan und mit einem Überzug aus weißer Schokolade ist er einfach mal etwas anders als seine Geschwister 🙂 Aber lest selbst…

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Katies Weihnachtsstollen

Zuerst das Pistazienmarzipan für die Füllung vorbereiten.

200 g Mandeln ohne Haut, gemahlen

200 g Pistazien, gemahlen

300 g Puderzucker gesiebt

Orangenblütenwasser oder Rosenwasser (was ihr lieber mögt)

Mandeln, Pistazien und Puderzucker in eine Schüssel geben und gut miteinander mischen. Nun esslöffelweise nach und nach das Blütenwasser unterkneten bis das Marzipan die richtige Konsistenz hat. Man braucht nur wenig Blütenwasser, je nachdem wieviel Feuchtigkeit noch in den Mandeln und Pistazien steckt variiert die Menge.

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Für den Stollen braucht man:

50 g frische Hefe + 1 Teelöffel Zucker

500 g Mehl

100 g Zucker

1/2 Teelöffel Salz

100 g Haselnüsse, gemahlen

100 g Orangeat, fein gehackt

1/4 Liter warme Milch

125 g geschmolzene Butter

125 g geschmolzenes Butterschmalz

100 g Cranberries, in etwas Glühwein oder Orangensaft eingeweicht

50 g Pistazien

400 g weiße Kuvertüre zum Bestreichen

ein paar gehackte Pistazien zum Bestreuen

Die Hefe in eine Tasse geben, grob mit einem Teelöffel Zucker mischen und so lange stehen lassen bis die Hefe sich verflüssigt hat und Blasen wirft.

Mehl, Zucker, Salz, Haselnüsse und das Orangeat in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Hefe, Milch, Butter und Butterschmalz hinzufügen und alles zu einem Teig vermengen. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und gehen lassen bis sich der Teig deutlich vergrößert hat. Pistazien, abgetropfte Cranberries und eventuell noch etwas Mehl unterkneten. Der Teig sollte nicht mehr an den Fingern kleben bleiben. Nochmals abdecken und eine halbe Stunde stehen lassen. Anschließend auf einer bemehlten Fläche entweder im Ganzen oder portionsweise etwa 3-5 cm dick ausrollen (je nach gewählter Teiggröße), eine Rolle Pistazienmarzipan darauf legen und zu einem Stollen einschlagen. Ich habe verschieden große Stollen gebacken, um sie zu verschenken.

Die Stollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 190°C 60 Minuten backen. Kleinere Stollen dementsprechend kürzer backen. Sie sind gut, wenn sie beim Klopfen hohl klingen.

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Nachdem die Stollen vollständig abgeküht sind werden sie zuerst von unten mit der geschmolzenen weißen Kuverture bestrichen und auf ein Bett aus Orangenzucker gestellt. Über die Suchenfunktion auf meinem Blog findest Du das Rezept für diesen aromatisierten Zucker bei den „Apfelsinchen“-Keksen. Anschließend werden Die Stollen noch von oben gut mit der Schokolade eingepinselt und mit den gehackten Pistazien bestreut.

Wenn sie dann getrocknet sind verpacke ich meine süßen Brote immer hübsch in Klarsichtfolie. Am Besten schmecken sie, wenn sie ein paar Tage durchgezogen sind. Vier Woche müssen es aber nicht sein 😉

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Ich wünsche Euch eine schöne Adventzeit mit vielen genußvollen Momenten und Zeit für alles was Euch lieb ist.

 

 

 

 

 

Im Prinzip ’ne Kleinigkeit

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Heute möchte ich hier ein tolles Kochbuch vorstellen, das eigentlich für Anfänger gedacht, jedoch für Fortgeschrittene ebenso interessant ist.

Das Prinzip Kochen

Dieses Buch ist im Verlag Gräfe und Unzer erschienen, hat stolze 336 Seiten vollgepackt mit grundlegendem Küchenlatein. Etwas kleiner als Din A 4 gehört es zu den großen im Regal. Ein echter Wälzer! Der Einband beteht aus starkem Karton, der nicht wie sonst üblich rund um kaschiert ist, sondern stumpf zurechtgeschnitten. Es unterscheidet sich somit in Optik und Haptik deutlich von anderen Büchen, was mir sehr gefällt.

Der Autor Matthias F. Mangold ist freier Foodjournalist und Mitglied im Food Editors Club. Als Betreiber einer eigenen Kochschule „genusstur“ zeigt er seinen Kursteilnehmern ganz individuelle Wege zum Thema Kochen.

Nicola Walsh, Fotografin aus England, spezialisiert auf Food ist mit Max Faber (Foodstylist) und Audrey Cosson (Stylistin/Foodstylistin) für die wirklich schönen, teils sehr ungewöhnlichen Fotos im Buch verantwortlich. Die Bilder machen Lust auf’s Essen!

Die gesamte Aufmachung des Buches ist abolut trendy. Eine erfrischende Kombination von Illustration, Fotografie und für meinen Geschmack einen etwas zu mutigen Umgang mit Typografie. Aber – nicht zuletzt aus diesem Grund auf jeden Fall ein Hingucker. Gut gegliedert mit einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis findet man schnell wonach man sucht. Hübsche Piktogramme zeigen sofort worauf es im jeweiligen Rezept ankommt. Die Texte sind nicht zu lang und gut verständlich. Viele Fotos, sowohl von den einzelnen Gerichten, als auch von lecker abgebildeten Zutaten machen Spass beim Blättern.

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Überall im Buch findet man qr-codes, unter denen man ergänzend Zeitraffer-Kochvideos anschauen kann. Oder man schaut einfach unter dasprinzipkochen.de/videos

Als ich Das Prinzip Kochen zum erste Mal in meinen Händen hielt dachte ich es sei ein Werk für blutige Anfängerköche. Ja, und das ist es auch. Aber nicht so ein Anfängerkochbuch wie man es vorsichtshalber von der Gemeinde geschenkt bekommt, wenn man heiratet, damit der Gatte nicht verhungert. Vielmehr zeigt es Grundrezepte von der Suppe bis zum Dessert die, wenn man das Rezept einmal verstanden hat variiert werden können.

Nun könnte man meinen für Leute wie mich, die schon jahrelang am Herd stehen wäre Das Prinzip Kochen eher langweilg. Ist es aber nicht. Auch ich habe noch einiges gefunden, was ich noch nie gekocht habe aber immer schon mal ausprobieren wollte. Gnocci zum Beispiel. Also habe ich gleich mal  losgelegt.

Gnocchi mit mutig variiertem Wintergulasch

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Gnocchi

800 g mehligkochende Kartoffeln waschen und ungeschält in Wasser ca. 25 Minuten weich garen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und pellen. Die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken oder durch eine Presse geben.

200 g Mehl, 2 Eigelb, Salz und 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss zu den Kartffeln geben.

Die Kartoffelmasse rasch mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten, daraus auf einer bemehlten Arbeitsfläche mehrere lange Rollen von ca. 2 cm Stärke formen.

Mit einem Messer kleine Nocken abstechen. Diese einzeln und mit wenig Druck über die Rückseite einer Gabel rollen, um das typische Rillenmuster zu erhalten. Ups! Das kommt davon, wenn man nicht sorgfältig liest! Ich habe einfach meine Gabel in die Gnocchi gedrückt. Nun ja, das übe ich noch. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Aber so schlecht sehen sie doch gar nicht aus! Für’s erste Mal?

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Sie schmecken! Also zum Gulasch.

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Katie’s mutig variiertes Wintergulasch

1 kg Rindfleisch in ca. 2 cm große Würfel schneiden.

1 Zwiebel, 2 Schalotten, 1 Stange Lauch, 3 große Möhren putzen und klein schneiden.

2-4 Esslöffel Öl

Zunächst 2 Esslöffel Öl in einem großen Schmortopf erhitzen und darin das Fleisch portionsweise bei mittlerer Hitze anbraten, falls nötig, mehr Öl dazugeben. Fertige Portionen mit dem Schaumlöffel herausholen. Zum Schluss das Gemüse unter Rühren anbraten, aber nicht bräunen.

Das Fleisch wieder in den Topf geben.

1 Esslöffel Tomatenmark, 1 Teelöffel Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 2 Lorbeerblätter, 1 Messerspitze gemahlenen Anis, 1 Messerspitze gemahlene Nelken, 1/2 Teelöffel Kardamom, 1/2 Teelöffel Zimt und 1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz dazugeben und 1-2 Minuten dei mittlerer Hitze braten.

3/4 Liter Rindfleischbrühe (wie man die selber kocht steht auch im Buch) angießen und 4 Esslöffel Pflaumenmus unterrühren. Gulasch umrühren und insgesamt ca. 2 Stunden zugedeckt bei schwacher bis mittlerer Hitze schmoren lassen, dabei ab und zu umrühren und beobachten, dass nichts anbrennt. Die Hitze eher kleiner als zu groß schalten. Nach ca. 1 Stunde und 40 Minuten Schmorzeit den Deckel abnehmen und das Gulasch noch 20 Minuten offen köcheln lassen. Dann abschmecken.

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Das Prinzip Kochen
Matthias F. Mangold
Gebundene Ausgabe
Format: 21,2 x 26,5 cm
Seiten:336
Verlag: Gräfe und Unzer
ISBN 978-3-8338-5720-1
Preis: 24,99

Hinweis: Das Buch wurde mir unentgeldlich vom Verlag Gräfe und Unzer zur Verfügung gestellt. Die Rezesion entspricht ausschließlich meiner eigenen Meinung und wurde nicht vom Verlag beeinflusst.

Frühstück ist fertig!

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Guten Morgen! Heute melde ich mich schon zum Frühstück. Im Alltag frühstücke ich ja eher bescheiden aber sonntags, wenn ich Zeit habe, dann darf es schon mal etwas aufwändiger sein. Fluffig, warm und süß vielleicht? Wenn es draußen lange dunkel und kalt ist, wecken heiße Milch, wärmende Gewürze und starker Espresso meine müden Lebensgeister. Fluffiger Milchschaum toppt das Ganze. Winter-Gewürz-Kaffee-Latte heißt der Zaubertrank!

Die Grundlage für meinen Gewürz-Latte ist ein Pulver aus Schokolade und verschiedenen Gewürzen, dass sich ganz leicht auf Vorrat selber herstellen lässt. Und jetzt verrate ich Euch mein Rezept.

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Winter-Gewürz-Kaffee-Latte

100 g gute Zartbitterschokolade

4 Esslöffel brauner Zucker

2 Esslöffel Vanillezucker

2 Teelöffel Zimt

2 Teelöffel Kardamom

2 Teelöffel rosa Pfefferbeeren

1 Messerspitze Muskatnuss

1 Messerspitze Piment

Alle Zutaten in eine Gewürzmühle geben und zu feinem Puder zermahlen. In einem Vorratsglas aufheben. Alleine der Duft beim Öffnen des Glases ist unbeschreiblich. Ich liebe Gewürze!

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1-2 Teelöffel Schoko-Gewürzpulver in eine Tasse geben und mit heißer Milch aufgießen. Einen doppelten Espresso hinzufügen und mit aufgeschäumter Milch krönen. Ein paar Pfefferbeeren oben drauf, denn das Auge trinkt ja bekanntlich mit.

Wer noch keinen Milchaufschäumer hat findet den passenden sicherlich hier: milchaufschaeumertests.comwaffelstapel_1

Zum wärmenden Heißgetränk gibt es heute Morgen noch etwas ganz besonderes:
Omas Hefepfannkuchen
Aber nicht wie gewohnt aus der Pfanne sondern ganz einfach gebacken mit dem Waffeleisen. Das funktioniert ganz fantastisch und ist gerade zum Frühstück eine sehr praktische Alternative zum traditionellen Pfannkuchen braten.

Omas Hefepfannkuchen aus dem Waffeleisen

1/4 l Milch

250 g Mehl

2 Eier, getrennt (Eiweiß zu Schnee geschlagen)

1/2 Päckchen Trockenhefe

1 Prise Salz

abgeriebene Zitronenschale

1 Messerspitze Kardamom

1 Handvoll Rosinen (wer’s mag)

1/8 l Milch und 125 g Mehl in einer Schüssel miteinander verrühren. In einem großen Topf den Rest Milch erwärmen und das zuvor verrührte Milch-Mehl-Gemisch dazugeben. Bei schwacher Hitze alles miteinander verrühren und nach und nach das restliche Mehl dazu geben. Es entsteht eine zähe Masse. Vorsicht! Brennt leicht an! Nun den Topf vom Herd nehmen, die Eigelb, den Eischnee, die Rosinen und die Gewürze unterheben, so dass ein fluffiger Teig entsteht. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt ca. eine Stunde gehen lassen. Anschließend nochmals gut durch rühren und mit dem Waffeleisen kleine Waffeln backen. Mit Puderzucker bestreuen und am Besten noch warm essen.

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Habt einen wunderbaren Sonntag!

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Are you ready for crumble?

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Also, ich schon. Im Moment scheint zwar die Sonne und der goldene Oktober zeigt sich noch einmal von seiner allerschönsten Seite – aaaaber! Die kalten trüben Tage werden nicht mehr lange auf sich warten lassen und für diesen Fall möchte ich vorbereitet sein. Ich habe da schon einmal eine süße, heiß-kalte Idee, die bei Kälteeinbruch für wohlige Glücksmomente sorgen kann.
Apfel-Birnen Crumble mit Mohn-Marzipan-Eiscreme 🙂
Schmeckt wie es klingt! Also keine Zeit verlieren und los geht’s. Umso schneller können wir damit auf’s Sofa und unter die Decke!

Am Besten fängt man mit der Eiscreme an, denn die bedarf etwas Vorbereitung.

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Mohn-Marzipan-Eiscreme

200 ml Sahne und

100 ml Mich in einem Topf erwärmen.

100 g Marzipanrohmasse würfeln und in dem Sahnegemisch auflösen.

20 g Mohn und

1 Schnapsgläschen Rosenwasser dazu geben.

Die Masse kurz aufkochen und vom Herd nehmen.

2 Eigelb mit

1 Esslöffel gesiebtem Puderzucker schaumig schlagen. Von der heißen Sahnemischung 2 Esslöffel zum geschlagenen Ei geben (zum Temperaturausgleich) und dann die ganze Eimasse zur Sahne. Alles gut auf der heißen Herdplatte gut miteinander verrühren. Achtung! Die Masse darf jetzt nicht mehr kochen, denn sonst gerinnt das Eigelb.

Die fertige Masse muss jetzt vollständig abkühlen. Danach gibt man sie entweder in eine Eismaschine oder friert sie in einer Dose ein und rührt jede halbe Stunde um, bis die Eiscreme die gewünschte Konsistenz hat.

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Apfel-Birnen Crumble

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

2 Äpfel

1 Birne

2 Datteln

4 getrocknete Aprikosen

1 kleine Handvoll Rosinen

1 Esslöffel Ahornsirup

Saft von einer Orange

1/2 Teelöffel Zimt

Das Obst schälen, entkernen und klein schneiden. Das Trockenobst ebenfalls fein würfeln. Die Rosinen bleiben natürlich ganz. Mit Orangensaft, Ahornsirup und Zimt vermischen und in eine feuerfeste Form geben.

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Für die Streusel

100 g Mehl

75 g Zucker

75 g Butter

1 Päckchen Vanillezucker

krümelig verkneten.

1 Handvoll Haselnüsse und 1 Handvoll Walnüsse grob hacken und untermischen.

Nuss-Streusel-Mischung über das Obst streuen und den Crumble 30-40 Minuten bei 200°C backen.

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Jetzt nur noch Eiscreme und Crumble zusammenbringen und ab auf die Couch.

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Macht es Euch gemütlich und habt eine schöne Woche!