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Gefüllter Osterkranz

Herzliche Ostergrüße von unserem Frühstückstisch! Für alle Süßschnäbel in der Runde gibt es heute ein großes Stück vom fluffigen Hefekranz, gefüllt mit feinem Marzipan und leuchtendem Blutorangengelee. Beides natürlich selbstgemacht.

Für mich gehört süßes Hefegebäck zu Ostern, wie der Christstollen zu Weihnachten. Schon die Vorbereitungen und das Backen stimmen die ganze Familie auf die Feiertage ein, spätestens wenn der verheißungsvolle Duft nach frischem Selbstgebackenem auch das letzte Zimmer erreicht hat.

Die Füllung für meinen Osterkranz und auch meine kleinen Tütchen zum Verschenken stecken in diesem Jahr voller frischem Orangenaroma.

Für alle, die mir am Herzen liegen gibt es in diesen Tagen ein paar Mini Mandel-Keksgugl. Kleine niedliche Orangen-Gugelhupfe, überzogen mit Weißer- oder Zartbitter-Schokolade. Eine unschlagbare Kombi, wie ich finde. Ausserdem gibt’s noch eine kleine Kostprobe vom Blutorangengelee.

Blutorangengelee mit Kardamom & Ingwer

Zutaten:

900 ml ausgepressten Saft von ca. 2-2,5 kg Blutorangen

2-3 cm frischen Ingwer, in Scheiben geschnitten

5 Kardamomkapseln, zerdrückt

1 kg Gelierzucker 1:1

Zubereitung:

Den ausgepressten Saft durch ein Sieb in einen ausreichend großen Topf gießen. Die Gewürze in einen Teebeutel geben, gut verschließen und in den Saft legen. Den Gelierzucker unterrühren und alles langsam unter Rühren zum Kochen bringen. Wenn die Masse anfängt sprudeld zu Kochen, beginnt die eigentliche Kochzeit von 4 Minuten. Unter ständigem Rühren 4 Minuten kochen lassen. Anschließend das Gewürzsäckchen entfernen, das Gelee in saubere Schraubverschlussgläser füllen und diese sofort verschließen.

Gefüllter Osterkranz

Zutaten:

1 Päckchen frische Hefe + 1 Teelöffel Zucker

80 g Zucker

500 g Mehl

1 Prise Salz

1/2 Teelöffel Kardamom

175 ml warme Milch

100 g ausgelassene Butter

1 Ei

Zubereitung:

Für den Osterkranz die Hefe in eine Tasse bröckeln und mit einem Teelöffel Zucker bestreut so lange stehen lassen, bis sie sich von selbst verflüssigt hat. Vielleicht hin und wieder umrühren. Zucker, Mehl, Salz und Kardamom in einer Rührschüssel mischen. Sobald die Hefe flüssig ist, kommt sie mit Milch, Butter und dem Ei zu den trockenen Zutaten. Alles mindestens 5 Minuten lang gut miteinander verkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis der Teig sich in etwa verdoppelt hat.

In der Zeit, in der der Teig geht, kümmern wir uns um die Marzipanfüllung.

Marzipan

Zutaten:

200 g gemahlene Mandeln, ohne Haut

80 g Puderzucker

1/2 Fläschchen Bittermandelaroma

3-4 Esslöffel Rosenwasser

Mandeln und Puderzucker in einem Mixer ganz fein mahlen. Nach und nach Rosenwasser und Bittermandelaroma hinzufügen, bis die richtige „Marzipan-Konsistenz“ erreicht ist. Das war schon alles. Die Masse zwischen zwei Frischhaltefolien auf ca. 60 cm Läge ausrollen und beiseite legen.

Wenn der Hefeteig gut aufgegangen ist, wird er nochmals kurz durchgeknetet und auf einer bemehlten Fläche auf die Größe von 60 cm x 40 cm etwa 1 cm dick ausgerollt. Nun den Teig gut mit Blutorangengelee (ca. 200 g) bestreichen und mit dem vorbereiteten Marzipan belegen. Das Teigrechteck von der langen Seite her aufrollen. Die Rolle mit einem scharfen Messer der Länge nach aufschneiden und die beiden so entstandenen Stränge umeinender drehen und zu einem Kranz formen. Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech manövrieren. Das ist eine glitschige Angelegenheit, aber ruhig Blut, mit einem Tortenblech oder einem größeren Pfannenwender bekommt man das hin.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und den Hefekranz noch einmal 30 Minuten ruhen lassen. Wer mag, kann noch ein paar Mandelblättchen oben drüber streuen, bevor der Osterkranz für 45-50 Minuten in den heißen Ofen wandert. Sobald er bei der Klopfprobe hohl klingt, ist er fertig.

Den vollständig abgekühlten Kranz mit Zuckerguss (100 g Puderzucker mit ein wenig Blutorangensaft verrührt) besprenken und etwas frische Orangenschale darüber reiben. Fertig! Na, der kann sich doch sehen lassen!

Habt noch eine schöne Osterzeit, lasst es Euch gut gehen und bleibt gesund!

Urkarottensuppe

Als ich diese dunkelvioletten Wurzeln in unserem Gemüseladen entdeckte, war klar: die müssen mit! Endlich gibt es sie wieder! Wiederentdeckte alte Möhrensorten in lila, gelb oder auch orange-violett erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Stellt sich die Frage, warum wir seit ich denken kann nur orangfarbene Karotten in der Auslage hatten. Tatsächlich gibt es dafür eine einfache Erklärung: Nationalstolz Holländischer Bauern. Sie züchteten im 16. Jahrhundert zu Ehren ihrer Monarchen, der Oranier die Rübe in „oranje“. Die orangfarbene Karotte fand allerorts so viel Anklang, dass sie die anderen Sorten über die Jahrhunderte nach und nach verdrängte. Aber ab jetzt wird’s wieder bunt!

Urkarottensuppe

Zutaten:

800 g Urkarotten, geschält und in Stücke geschnitten

3 Datteln, gewürfelt

1 Esslöffel Kokosöl

1 rote Zwiebel, geschält und gewürfelt

2-3 cm frischer Ingwer

1/2 rote Chilischote, entkernt und fein gewürfelt

1 Teelöffel schwarze Senfsaat

1 gestrichener Teelöffel Koriander, gemahlen

1 gestrichener Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen

1 gestrichener Teelöffel Bockshornkleesaat

1 Teelöffel Fenchelsaat

1 Messerspitze Nelke, gemahlen

1 Messerspitze Muskatblüte, gemahlen

1 Messerspitze Zimt, gemahlen

400 ml Kokosnussmilch

3/4 Liter Gemüsebrühe

Saft und abgeriebene Schale einer halben Limette

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Das Kokosöl in einem großen Topf erhitzen und zuerst die Senfsaat im heißen Öl aufplatzen lassen. Zwiebeln, Chili, Ingwer und die restlichen Gewürze hinzufügen und ohne Farbe anschwitzen lassen. Alle anderen Zutaten dazugeben und die Karotten ca. 20 Minuten gar kochen. Anschließend die Suppe pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe in Tassen oder Gäser füllen und ein paar Tropfen Korianderöl darüber träufeln. Hierfür 150 ml neutrales Pflanzenöl und 1/2 Bund frischen Koriander miteinander pürieren.

Bei mir gab es einfach etwas mit Olivenöl und Knoblauch bestrichenes, geröstetes Weißbrot dazu. Selbstverständlich könnt Ihr für die Suppe auch jede andere Karottensorte verwenden.

Guten Appetit und eine farbenfrohe Woche!

Allersaftigster Mandelkuchen

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Hallihallo zurück! Während meiner kleinen Zwangspause haben sich einige schöne Ideen angesammelt, die ich nun loswerden möchte. Eine davon: Der wohl saftigste Mandelkuchen, den Ihr je gegessen habt! Neben Mandeln und Gewürzen sorgt geraspelte Inkawurzel für den ultimativen Frischekick. Ganz ohne Mehl gebacken ist der Kuchen sogar glutenfrei.

Inkawurzel_Mandelkuchen_1

Inkawurzel-Mandelkuchen

(Zutaten für eine 18er Springform)

4 Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die Eigelb mit 100 g Puderzucker, 1 Esslöffel Honig, 1/2 Teelöffel gemahlenem Zimt, 1/2 Teelöffel gemahlenem Kardamom, geriebene Zitronenschale von einer halben Zitrone, etwas frisch geriebenem Ingwer, dem Mark einer halben Vanilleschote und 170 g gemahlenen Mandeln gut verrühren.

Die Inkawurzel (auch Yacon genannt) waschen und schälen. Mit Zitronensaft einreiben und 150 g grob raspeln. Noch etwas Zitronensaft über die Raspel geben, da diese sonst leicht grau werden.

Yacon

Die geraspelte Inkawurzel in die Mandelmasse geben und den Eischnee unterheben, so dass ein gleichmässiger, schaumiger Teig entsteht.

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Den Boden einer 18er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand buttern. Den Teig in die Form gießen, den Kuchen mit Mandelblättchen oder gehackten Mandeln bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C 45 Minuten backen.

Mit Puderzucker bestreut ein kleiner Traum, besonders lauwarm.

Gabel

 

It’s Cream Tea Time!

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Heute wird’s very British! Ich hab’ da mal eine kleine Etagere mit köstlichen kleinen Häppchen zum Tee vorbereitet 🙂

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Fangen wir unten an. Im Erdgeschoss: Scones! Mit selbstgemachter Clottered Cream und Himbeermarmelade ein Traum.

Scone_1

Scones_1

Scones

225 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

55 g kalte Butter

1 Prise Salz

150 ml Milch

Zum Bestreichen der Scones vor dem Backen: 1 Eigelb verquirt mit etwas Milch

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Mehl und Backpulver mischen. Mit Butter, Salz und Milch zu einem glatten Teig verkneten und etwa 2 cm dick ausrollen. Mit einem Glas Scones ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit der Eigelb-Milch bestreichen und 15 Minuten bei 200°C backen.

ClotteredCream_1

Clottered Cream

300 ml Sahne in einer Pfanne aufkochen. Dann die Temperatur auf ganz niedrig stellen und immer, wenn sich auf der Sahne eine Haut gebildet hat, diese mit einer Schaumkelle abnehmen und in eine Schüssel geben. Den Vorgang so lange wiederholen, bis keine Sahne mehr übrig ist. Die fertige Clottered Cream über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag ist sie fest geworden und kann auf Eure Scones gestrichen werden.

In der Mitte: Sandwiches mit Gurke und einer selbst gemachten Remoulade – für alle, die es vielleicht nicht so süß mögen.

Gurkensandwich_1

Gurkensandwiches

Für die Remoulade

3 Esslöffel Mayonnaise

1 Frühlingszwiebel, der Länge nach geviertelt und in feine Stückchen geschnitten

etwas abgeriebene Zitronenschale und einen Spritzer Zitronensaft

ein paar Spritzer Worchestersauce

Salz, Pfeffer und frischen gehackten Dill zusammenrühren.

1/2 Salatgurke, mit einem Sparschäler in dünne Scheiben geschnitten

4 Sandwichscheiben mit der Remoulade bestreichen und mit den Gurkenscheiben belegen. 2 Sandwichscheiben zusammenklappen und diagonal durchschneiden.

Zu guter Letzt ganz oben: Ingwerkekse und in weiße Schokolade getauchte Kirschen.

Ingwerkekse

Englische Ingwerkekse

285 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

220 g weiche Butter

140 g brauner Zucker

2 Teelöffel Ingwerpulver

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit einem Teelöffel immer etwas Teig abnehmen und zu einer Kugel formen. Die Kugeln mit etwa 5-6 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kugeln mit einer nassen Gabel kreuzweise flach drücken.

Die Plätzchen bei 200°C ca. 15 Minuten backen. Abgekühlt in einer Dose aufbewahrt halten die Kekse eine Weile, wenn sie nicht ruckizucki vernascht werden.

Jetzt nur noch Tee kochen und den Tag gemütlich ausklingen lassen. Macht es Euch schön und lasst es Euch gut gehen!

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Kürbiskuchen mit Apfel

Kuerbiskuchen

Irgendwo habe ich einmal gelesen, der Kürbis sei die Entschuldigung dafür, dass der Sommer endgültig vorbei ist. Ok…Entschuldigung angenommen! Die wohl dickste Beere auf unserem Globus ist für mich eines der vielseitigsten Gemüse überhaupt. Sie schmeckt uns zum Beispiel als Suppe, Beilage, in süßen und, wie bei mir heute, in salzigen Kuchen.

Kuerbiskuchen_Salat_2

Kürbiskuchen mit Apfel

Für den Teig:

100 g Butter,

200 g Mehl,

1 Eigelb,

1 Messerspitze Backpulver,

1/2 Teelöffel Salz

zu einem Teig verkneten, in Folie wickeln und etwa für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit etwas Öl in einem Topf erhitzen.

1 Zwiebel, gewürfelt,

1 Knoblauchzehe, klein geschnitten und

2 cm Ingwer, klein gewürfelt in dem Öl anschwitzen.

200 g Kürbisfleisch (Hokaido mit Schale, Gartenkürbis geschält), gewürfelt hinzufügen und mit

1/2 Teelöffel Kurkuma,

2 Messerspitzen Chili,

Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker weich dünsten. Wenn der Kürbis gar ist, alles pürieren und abkühlen lassen.

50 ml Sahne,

1 Esslöffel Stärke,

1 Ei und das vom Teig übrig gebliebene Eiweiß unter die Kürbismasse rühren.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in eine gefettete Springform drücken. Dabei einen Rand hochziehen.

Den Teig am Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Kürbismasse darauf verteilen.

2 Äpfel in dünne Scheiben schneiden und vorsichtig auf die Kürbiscreme legen, so dass die Äpfel nicht einsinken.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200°C 40 Minuten backen.

Ich habe noch gebratene Buchenpilze, frische Petersilienblättchen, angeröstete Kürbiskerne, Ziegenkäse und ein paar Chilifäden darüber gegeben. Zum Schluss noch ein paar Tropfen Kürbiskernöl oben drüber…das Auge isst ja schließlich auch mit!

Dazu gab es frischen Feldsalat mit Kürbiskernöl-Dressing und ein paar Granatapfelkernen. So kann der Herbst von mir aus ewig dauern.

Kuerbiskuchen_Salat_1

Pumpkin spice latte

Pumpkin_spice_latte

Heute habe ich eine süße Leckerei im Gepäck, die uns ein wenig über den vergangenen Sommer hinweg tröstet und die ersten Herbsttage ein wenig kuschliger gestaltet.

Für dieses köstliche Getränk braucht man zu allererst einen Pumpkin-spice-Sirup.

1/4 Hokkaido-Kürbis in kleine Stücke zerteilen und in etwas Wasser weich kochen. Anschließend mit einer Gabel zu Mus zerdrücken und mit

1 Tasse Wasser,

1 Tasse Zucker,

1 Vanillestange, aufgeschnitten und ausgekratzt,

1/2 Teelöffel Ingwer,

1 Teelöffel Zimt,

1 Teelöffel Piment und

6 Nelken

in einem Topf 10 Minuten köcheln lassen. Die Masse durch ein Sieb streichen und in ein Einmachglas füllen.

Pumpkin_spice_sirup

Nun muss man nur noch einen doppelten Espresso in ein Latte-Glas füllen, 3 Teelöffel Pumpkin-spice-Sirup und heiße Milch hinzufügen. Ordentlich Schlagsahne oben drauf und ein wenig Zimt…und schon ist sie da! – Die Freude über den Herbst! – Lecker!

Wer mag knabbert noch ein paar frisch gebackene Dinkelkekse dazu…

120 g Butter,

120 g Zucker,

150 g Mehl,

1 Ei,

1 Prise Salz,

1/2 Teelöffel Zimt,

1 Teelöffel Backpulver und

100 g Dinkelflocken

zu einem Teig verrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Teelöffel kleine Teighäufchen mit genügend Abstand (die Kekse laufen auseinander) auf das Blech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C 15 Minuten backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Ich wünsche einen schönen Herbst!

Lecker & bikinifreundlich! HARZINGER-Minis

Harzinger

Jedes Jahr, wenn das Thermometer an der 30°C-Marke kratzt und ich meinen Bikini aus der Schublade krame stelle ich mir die Frage: „Was kann ich noch essen, damit ich abnehme?“ Die Lösung – HARZINGER Minis! Diese kleinen Köstlichkeiten enthalten gerade mal 1% Fett und somit nur lächerliche 23 Kalorien pro Stück. Zudem stecken sie voller Proteine und Geschmack. In drei leckeren Sorten erhältlich, eignen sie sich hervorragend für die abwechslungsreiche, leichte Sommerküche…ob natur, mit Kümmel, oder Edelschimmel – mir schmecken sie alle!

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Gebackene HARZINGER-Minis mit Tomaten-Aprikosen-Chutney und Kümmelknäckebrot

Für das Kümmelknäckebrot wird einfach ein Teig zusammengeknetet aus

100 g Mehl,

1/2 Tellöffel Kümmel (gemahlen)

etwas Salz

1 Messerspitze Trockenhefe und

soviel warmes Wasser, dass eine Teigkugel entsteht, die nicht mehr klebt. Den Teig etwa 1/2 Stunde stehen lassen. Anschließend in 4 Stücke teilen und jedes Stück erst zu einer Kugel rollen, dann mit der Hand zu etwa 0,5 cm flachen Fladen auseinander drücken. In der Mitte einen Kreis ausstechen, die Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Wasser bepinseln und mit ganzem Kümmel bestreuen. Das Knäckebrot bei 200°C im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten Backen.

Knaecke

Tomaten-Aprikosen-Chutney

4 große Tomaten (ich habe grüne verwendet, rote gehen genauso gut),

5 große Aprikosen

2 rote Zwiebeln,

2 cm fein gewürfelten Ingwer,

Saft und geriebene Schale einer Zitrone,

jeweils 1/2 Teelöffel Senfkörner, schwarze Pfefferkörner und Koriander mit 1 Teelöffel Meersalz gemörsert,

1 gute Messerspitze Zimt,

1 rote Chilischote, mit einem Messer mehrfach eingestochen,

150 ml Rotweinessig,

150 g brauner Zucker.

Gemüse und Obst in feine Würfel schneiden, mit den anderen Zutaten in einem Topf aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Die Chili entfernen, das Chutney in saubere Gläser füllen und diese sofort verschließen. Wer sein Chutney etwas schärfer mag, der kann es auch mit der Chili erkalten lassen, über Nacht durchziehen lassen und erst am nächsten Tag nach nochmaligem Aufkochen in Gläser füllen.

Kommen wir nun zu den gebackenen HARZINGER-Minis

HARZINGER-Minis natur mit Ei und Semmelbrösel panieren und in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten kurz anbraten. Mit dem Kümmelknäckebrot und dem Chutney servieren – guten Appetit!

Gebackener_Harzer_3

Sehr lecker sind die kleinen Käse aber auch einfach zum Salat.

Salat_1

Fruchtiger Wildkräutersalat mit HARZINGER-Minis Edelschimmel

1 Hand voll Wildkräuter- oder Pflücksalat

1/4 Fenchelknolle in feine Streifen geschnitten,

1 Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten,

1 Pfirsich,

1 paar rote Johannisbeeren.

Alle Zutaten dekorativ auf einem Teller anrichten und HARZINGER-Minis Edelschimmel dazulegen.

Aus 3 Esslöffel Kräuteressig, 6 Esslöffel Öl, 1 Teelöffel Senf, Salz, Pfeffer und 1/2 Teelöffel Zucker ein Dressing zaubern und zum Salat geben. Ein traumhafter Sommer-Genuss!

Salat_2

Ein Dankeschön an die Firma HARZINGER für die leckeren Minis, die ich in meinen Rezepten ausprobieren durfte.

Heute bin ich Senfmacherin…

Überall um mich herum wird gegrillt, nicht selten mit dem Aufruf Fleischergänzendes, wie Salate, Dips und Chutneys mitzubringen. Wenn man nicht vorher abgesprochen hat, wer was beisteuert, kann es passieren, dass man plötzlich fünf Kartoffelsalate hat. Oder wenn es ganz schlimm kommt…Unmengen Schichtsalate. Also, warum nicht mal einfach seinen Senf dazugeben?

Zutaten_Senf

Senf selber herzustellen ist gar nicht so schwer…

Katie’s Senf

90 g gelbe Senfkörner,

10 g braune Senfkörner,

1 Teelöffel Koriandersamen,

1/2 Teelöffel schwarze Pfefferkörner,

1/2 Teelöffel Meersalz,

1/2 Teelöffel Kreuzkümmel fein mahlen.

5 Aprikosen, entsteint,

1 Schalotte, geschält und geviertelt,

1 kleine rote Chili, ohne Stiel und entkernt,

2 cm Ingwer, geschält,

geriebene Schale einer Limette,

Saft einer Limette,

2 Esslöffel Honig,

1 Knoblauchzehe, geschält,

65 ml Essig,

1 Schuss Sonnenblumenöl,

und 50 ml Wasser in einem Mixer fein pürieren. Wenn alle Zutaten zerkleinert sind das Senfmehl hinzufügen und alles nochmals gut durchmixen. Eventuell noch etwas Wasser hinzufügen, bis der Senf die gewünschte Konsistenz hat.

Achtung! Das Rezept ist scharf! Wenn jemand lieber eine etwas mildere Variante bevorzugt bitte nur gelbe Senfsaat verwenden und die Chili weglassen.

Senf

Bei mir gab es dazu ganz einfach Bratwurst und leckeren Tomatensalat mit frischem Koriander.

Tomatensalat_Koriander

Für diesen Salat einfach verschiedenen Sorten Tomaten kleinschneiden,

1 Schalotte von der Schale befreien, halbieren und in Streifen schneiden,

ein paar Zweige frischen Koriander in dünne Streifen schneiden und alles in einer Schüssel vermengen.

Für das Dressing

50 ml Öl,

30 ml Essig,

1/2 Teelöffel von dem selbst gemachten Senf,

Salz, Pfeffer und 1 Teelöffel Honig miteinander verquirlen und über den Salat gießen.

Bratwurst_1

Jetzt wünsche ich Euch noch einen wunderschönen sonnigen Sonntag und lasst es Euch schmecken!

Bratwurst_Gabel

Süßkartoffelpommes mit Hagebuttenketchup

Hagebutten

Für dieses köstliche Hagebuttenketchup habe ich mich zuerst einmal auf mein Fahrrad geschwungen und einen kleinen Streifzug durch die herbstliche Landschaft gemacht. Das hat sich schon gelohnt, denn es war ein herrlicher Tag. Meine Ernte waren etwa zwei Hände voll leuchtend rote Hagebutten.
Und so wird Ketchup daraus…

 

2 Hände voll Hagebutten (Stiele und Blütenreste entfernen,aufschneiden und entkernen. Das ist etwas mühsam…)

1 Esslöffel Öl in einen Topf geben.

1 Zwiebel würfeln und im heißen Öl anschwitzen.

1 Teelöffel schwarze Senfkörner hinzugeben und aufplatzen lassen.

1 cm Ingwer klein geschnitten ebenfalls kurz mit anschwitzen.

2 Esslöffel braunen Zucker dazu geben und karamellisieren.

1 Tasse Essig hinzu gießen und die Hagebutten in den Topf geben.

1/2 rote Chili-Schote in Ringe geschnitten,

1/2 Teelöffel Thymian, Salz und Pfeffer dazu geben und alles 30 Minuten köcheln lassen. Wenn die Hagebutten weich sind wird alles püriert und fertig ist mal eine etwas andere Ketchup-Variante.

Hagebuttenketchup

Die Süßkartoffelpommes lassen sich nicht so einfach knusprig frittieren, darum habe ich sie paniert – dann werden sie schön kross.

Süßkartoffeln in Stifte schneiden, erst in Stärke wenden, dann in verquirltem Ei und zum Schluss in kleingebröselten Cornflakes (das geht am Besten, indem man sie in einen Gefrierbeutel schüttet und mit dem Nudelholz bearbeitet). Die panierten Pommes für ca. 10 Minuten im heißen Fett frittieren.

 

Leckeres Fingerfood für große und kleine Frittenliebhaber!
Guten Appetit!

Suesskartoffelpommes

Atme tief ein…und mach ein Kirschengesicht…

Kirschengesicht_1

Ja, schon wieder Kirschen.

Ich habe ganz viele geschenkt bekommen. Die kann man doch nicht vergammeln lassen. Also… was damit machen? Genau – ein leckeres Chutney!

500 g Kirschen, entsteint

500 g Pflaumen, entsteint (kann auch anderes Obst sein)

2 rote Zwiebeln, in Scheiben geschnitten

2 Stangen Zimt

2 Chilis, eingeschnitten

4 Sternanis

1 Esslöffel geriebenen Ingwer

1 Esslöffel geriebene Orangenschale

Zutaten

1 Esslöffel Senfkörner, gemörsert

1 Teelöffel Piment, gemörsert

1 Esslöffel Pfeffer, gemörsert

Gewuerze

250 ml Rotweinessig

50 ml Himbeeressig

200 g Zucker

Alles zusammen aufkochen und mit

3 Teelöffel Stärke und etwas Himbeersirup binden.

In hübsche Gläser abfüllen und bei Gelegenheit verschenken oder selber aufessen!

Das Chutney schmeckt sehr gut zu Fleisch und Käse.

Kaesebrot