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Bratapfelkuchen

Als in dieser Woche die Frühtemperaturen in den einstelligen Bereich gerutscht waren, dachte ich mir so: Jippie! Endlich wieder Bratapfelzeit! Die Planung für diesen Blogbeitrag stand somit blitzschnell fest. Bratapfelkuchen sollte es sein, den wollte ich immer schon mal machen. Gedacht – getan. Hier ist er … bei nunmehr gefühlten 25°C Außentemperatur. Eeeeegaaaal! 😎Dann müssen wir eben Eis dazu essen, um der Witterung gerecht zu werden. Es könnte schlimmer sein 😅.

Bratapfelkuchen

Zutaten:

8 Äpfel

Für die Apfelfüllung:

2 Esslöffel weiche Butter

2 Esslöffel grob gehackte Walnüsse

2 Esslöffel gemahlene Mandeln

2 Esslöffel gehackte Mandeln

1 gute Messerspitze Zimt

etwas abgeriebene Orangenschale

1 guten Schuss Amaretto

1 Esslöffel Rosinen (vorher in Amaretto eingeweicht)

Für den Teig:

4 Eier

1 Prise Salz

175 g brauner Zucker

200 ml Sonnenblumenöl

200 ml naturtrüber Apfelsaft

je 1/2 Teelöffel Zimt, Kardamom und Lebkuchengewürz

100 g gemahlene Walnüsse

250 g Dinkelmehl

1 Päckchen Backpulver

Ausserdem:

etwas Butter für die Form

100 g gehobelte Mandeln

etwas Honig

Zubereitung:

Ein Backpapier in eine Springform einspannen und den Rand der Form buttern und mit ein paar Mandelblättchen bestreuen. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Von den Äpfeln jeweils einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse rausstechen. Alle Zutaten für die Füllung miteinander vermengen und die Äpfel großzügig damit füllen (mit „Berg“). Die Deckel wieder auf die Äpfel setzen.

Für den Teig die Eier mit dem Zucker und der Prise Salz cremig aufschlagen. Öl, Apfelsaft, Gewürze und Walnüsse unterrühren. Zum Schluss Mehl und Backpulver dazusieben und alles nochmals gut verrühren. Etwas von dem Teig in die Form geben, sodass der Boden der Springform leicht bedeckt ist. Die gefüllten Äpfel gleichmäßig in die Form setzen und den restlichen Teig darum herum verteilen. Gehobelte Mandeln darauf verteilen und auf jeden Apfel etwas Honig träufeln. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen etwa 40-45 Minuten goldbraun backen (Stäbchenprobe machen).

Nach vollständigem Abkühlen den Bratapfelkuchen mit Puderzucker bestäuben. Dazu schmeckt Schlagsahne und Vanilleeis. Wenn dann tatsächlich Bratapfelwetter ist, schmeckt der Kuchen auch lauwarm sehr lecker. 😉

Genießt den Spätsommer! ☀️

Elkes Apfelküchlein

Dieses Rezept habe ich irgendwann in den 90er Jahren mal von meiner lieben Freundin Elke bekommen und ich backe es immer noch oft und gern. Das Tolle an diesen Küchlein ist, dass man eigentlich immer alle Zutaten dafür im Haus hat. Äpfel sind immer da, bei mir zumindest und der Rest sowieso. Hinzu kommt, dass sie so einfach wie lecker und ganz schnell zubereitet sind.

Elkes Apfelküchlein

Zutaten:

4 Äpfel, geschält und gewürfelt

½ Zitrone, abgeriebene Schale und Saft

250 g Butter

150 g Zucker

1 Prise Salz

2 Teelöffel Vanillezucker

etwas Zimt

4 Eier

400 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Apfelstückchen mit dem Zitronensaft mischen. Butter und Zucker schaumig rühren. Salz, Vanillezucker und Zimt hinzufügen und nach und nach die Eier unterrühren. Mehl und Backpulver dazu sieben und den Teig gut vermengen. Mit einem Esslöffel (oder Eisportionierer) Teighäufchen mit ausreichend Abstand auf das Backblech verteilen. Die kleinen Kuchen laufen beim Backen etwas auseinander. Das Blech in den Ofen schieben und die Apfelküchlein 25-30 Minuten goldbraun backen. Anschließend etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren. Dazu schmeckt Schlagsahne oder wenn sie noch leicht warm sind, eine Kugel Vanille- oder Walnusseis.

Süßen Sonntag euch allen ☀️

Kürbis-Marmorkuchen

Tja, was soll ich sagen? Es ist noch Kürbis da! Da die Kürbisflut auch so schnell nicht abebben wird, kommt das leuchtende Herbstgemüse bei mir zur Zeit einfach überall rein…ja, auch in den Kuchen 😉.

Kürbis-Marmorkuchen

Zutaten:

200 g Kürbis (hier Hokkaido), entkernt und gewürfelt

100 ml Orangen-Sanddornsaft (oder Orangensaft)

4 Eier

1 Prise Salz

200 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

1/2 Teelöffel Zimt, gemahlen

1/2 Teelöffel Kardamom, gemahlen

1/2 Teelöffel Ingwer, gemahlen

1 Messerspitze Piment, gemahlen

etwas geriebene Orangenschale

100 ml Sonnenblumenöl

300 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

2 gehäufte Esslöffel Backkakao

2 Esslöffel Orangen-Sanddornsaft (oder Orangensaft)

etwas Butter oder Margarine zum Fetten der Form

1 Esslöffel Paniermehl zum Ausstreuen der Form

200 g Kuchenglasur zartbitter

2 Esslöffel Kürbiskerne

Zubereitung:

Die Kürbiskerne trocken in einer Pfanne anrösten, bis sie anfangen zu duften. Anschließend zum Abkühlen beiseite stellen. Die Kürbiswürfel mit dem Saft in einen Topf geben, weich kochen und fein pürieren.

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform einfetten und mit etwas Paniermehl ausstreuen.

Die Eier in einer Rührschüssel aufschlagen. Den Zucker nach und nach hinzugeben und die Masse kräftig aufmixen, bis sie dick und hellgelb geworden ist. Öl, Gewürze und die etwas abgekühlte Kürbismasse unterrühren. Mehl und Backpulver zum Teig geben und alles gut vermengen. Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form gießen. Die verbliebene Teighälfte mit zwei Esslöffeln Saft und dem gesiebten Kakao verrühren. Den Schokoteig nun auf dem hellen Teig in der Form verteilen. Mit einer Gabel die beiden Teigsorten grob miteinander verwirbeln. Den Kuchen 45 Minuten auf der unteren Schiene backen. Bitte die Stäbchenprobe machen, da jeder Ofen etwas anders backt.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, kann er mit Schokoglasur und Kürbiskernen getoppt werden. Hierfür die Kuchenglasur nach Packungsanweisung im Wasserbad schmelzen und über den Kuchen gießen. Die angerösteten Kürbiskerne grob hacken und auf die Glasur streuen.

Fertig! ❤️ Lasst es euch gut gehen und genießt den Herbst! 🎃

Tausendsassa

Kuchen_Tausendsassa_2

Ein Teigrezept und 1000 Möglichkeiten – das ist der Tausendsassa! Man nehme einen neutralen Kuchenteig und schichte nach Herzenslust alles in die Form, was man gerne mag oder eben gerade da hat. Ich habe einen Kuchen mit Blaubeeren und Zimt gemacht und einen herzhaften mit Tomaten, Parmesan und Rosmarin. Ihr könnt aber einfach nach Euren Vorlieben drauflos backen.

Tausendsassa

120 g Butter

50 g Zucker

2 Eier

180 g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

1 Prise Salz

120 ml Milch

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Zwei kleine oder eine große Kastenform einfetten. Butter und Zucker schaumig rühren und nach und nach die Eier unterrühren. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.

Zutaten_Tausendsassa

Dann kann es auch schon losgehen. Unten in die Form ein wenig Teig geben. Ein paar Blaubeeren, etwas geriebene Zitronenschale und einen Esslöffel Zimtzucker darüber streuen. Nun wieder Teig, dann wieder Beeren, Zitronenschale und Zimtzucker – solange, bis die Form etwa 3/4 gefüllt ist. Den Abschluss machen ein Paar Blaubeeren mit Zimtzucker und eine Handvoll Mandelblättchen.

Für den herzhaften Kuchen habe ich kleingeschnittene Tomaten, getrocknete Aprikosen und Datteln mit geriebenem Parmesankäse, gerösteten Pinienkernen und Rosmarin zwischen den Teig geschichtet.

Kuchen_Tausendsassa_1

Die Kuchen für 40 – 50 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen schieben. Nach 40 Minuten einfach mal mit einem Holzstäbchen in den Kuchen pieken. Wenn kein Teig beim Herausziehen am Stäbchen kleben bleibt, ist er gar.

Kuchen_Tausendsassa_3

Fröhliches schichten und habt eine schöne Woche!