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Yacón-Süßkartoffelkuchen

Fast hat es schon Tradition. Hin und wieder habe ich das Glück, einen großzügigen Beutel voll von Yacónwurzeln spendiert zu bekommen. Dankeschön 🌸 Walter Bösherz! Im Gegenzug dazu denke ich mir dann regelmäßig ein neues Rezept mit den süßen Wurzeln aus. Walter baut die Yacónwurzeln (oder auch Inkawurzeln genannt) hier, in unserer schönen Südpfalz an und kümmert sich mit Herzblut darum, dem wertvollen Gemüse aus den Anden auch bei uns endlich zu mehr Bekannheit und Verwendung zu verhelfen. Alle Infos zum Superfood Yacón-/Inkawurzeln gibt’s hier.

Diesmal waren auch noch eigens angebaute Süßkartoffeln in Walters Wundertüte. Die habe ich gleich mitverarbeitet 😊.

Yacón-Süßkartoffelkuchen

Zutaten für eine 18er Springform:
(Für eine 26er/28er Springform bitte die Zutaten verdoppeln)

100 g Haselnüsse

150 g Süßkartoffeln, geschält und gewürfelt

1 Banane

150 g Margarine, zerlassen

150 g Dinkelmehl

2 Esslöffel Rohrohrzucker

1 Prise Salz

etwas geriebene Muskatnuss

1/2 Teelöffel Zimt

2 Teelöffel Backpulver

abgeriebene Schale und Saft einer halben Zitrone

250 g Yacónwurzel, geschält und gewürfelt

1 Esslöffel Zimtzucker

Zubereitung:

Die Haselnüsse in einer trockenen Pfanne anrösten, bis sie etwas Farbe bekommen haben. Die Nüsse in eine Schüssel umschütten und abkühlen lassen. Anschließend die Nusskerne mit beiden Händen gegeneinander reiben, so dass sich die braunen Häutchen lösen. Die „nackigen“ Nüsse grob mahlen.

Die Yacónwurzeln schälen, würfeln und sofort mit dem Saft einer halben Zitrone beträufeln, damit sich die Würfel nicht dunkel verfärben. Das wäre nicht weiter schlimm, die Stückchen sehen dann nur nicht mehr so schön aus.

Die Süßkartoffeln mit wenig Wasser weich kochen, abgießen und etwas abkühlen lassen. Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden eine 18er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Süßkartoffelstücke mit der Banane in eine Schüssel geben und mit einer Gabel oder dem Kartoffelstampfer zu Brei verarbeiten. Zerlassene, etwas abgekühlte Margarine, Zucker, Salz, Zitronenschale, Zimt, Muskatnuss und die Hälfte der gemahlenen Haselnüsse hinzufügen und alles gut mit den Rührbesen eines Handrührgerätes verrühren. Mehl und Backpulver dazusieben und alles nochmals gut miteinander vermengen. Die vorbereiteten Yacónwurzelstückchen mit ihrem Zitronensaft unter den Teig heben. Die Masse in die vorbereitete Springform füllen und etwas glatt streichen. Die restlichen gemahlenen Haselnüsse mit einem Esslöffel Zimtzucker mischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Kuchen 1 Stunde bei 175°C backen.

So lecker kann gesund sein 😍! Ich wünsche euch einen süßen Sonntag!

Süßes Glücksschweinchen

Leicht verspätet melde ich mich zurück im neuen Jahr 2023. Und weil es für herzliche Gückwünsche niemals zu spät sein kann, habe ich euch heute ein ganz dickes, süßes Glückssymbol mitgebracht. Ja, ich weiß…das Netz quillt zum Jahreswechsel über, von unzähligen selbstgebackenen Schweinen. Da man aber gar nicht genug Schwein haben kann, besonders in turbulenten Zeiten wie diesen, reihe ich mich gerne ein, in die Riege der fleißigen Glücksschweinchenbäcker*innen!

Süßes Glücksschweinchen

Zutaten:

500 g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

50 g Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker

1 Prise Salz

1 gestricheener Teelöffel Kardamom, gemahlen

1 gute Messerspitze Zimt, gemahlen

etwas abgeriebene Orangenschale

80 g Butter, geschmolzen

250 ml warme Milch

1 Ei

optional 2 Rosinen als Augen

etwas Milch zum Bestreichen

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten wie Mehl, Hefe, Zucker, Vanillezucker, Salz, die Gewürze und die Orangenschale in eine große Schüssel geben und alles gut miteinander vermischen. Die Butter in einen Topf geben und zerlassen. Die Milch dazu geben und ebenfalls leicht erwärmen. Das Butter-Milch-Gemisch und das Ei zur Mehlmischung in die Schüssel geben und alles gut zu einem glatten Hefeteig verarbeiten. Den Teig abgedeckt eine Stunde gehen lassen. Anschließend ein Schweinchen aus dem Teig formen und nochmals 15 Minuten ruhen lassen. Optional zwei Rosinen als Augen in den Teig stecken. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Schweinchen mit etwas Milch einpinseln und 20 Minuten backen.

Ich habe als Augen keine Rosinen genommen, sondern Zuckeraugen. Hierfür einfach etwas Puderzucker mit sehr wenig Wasser verühren und damit die Augen und eventuelle Verzierungen wie Zuckerperlen und Blumen auf euer Schweinchen kleben.

Fertig ist das essbare, süße Glück mit den allerbesten Wünschen für ein schönes, friedvolles Jahr 2023!

Kürbis-Marmorkuchen

Tja, was soll ich sagen? Es ist noch Kürbis da! Da die Kürbisflut auch so schnell nicht abebben wird, kommt das leuchtende Herbstgemüse bei mir zur Zeit einfach überall rein…ja, auch in den Kuchen 😉.

Kürbis-Marmorkuchen

Zutaten:

200 g Kürbis (hier Hokkaido), entkernt und gewürfelt

100 ml Orangen-Sanddornsaft (oder Orangensaft)

4 Eier

1 Prise Salz

200 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

1/2 Teelöffel Zimt, gemahlen

1/2 Teelöffel Kardamom, gemahlen

1/2 Teelöffel Ingwer, gemahlen

1 Messerspitze Piment, gemahlen

etwas geriebene Orangenschale

100 ml Sonnenblumenöl

300 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

2 gehäufte Esslöffel Backkakao

2 Esslöffel Orangen-Sanddornsaft (oder Orangensaft)

etwas Butter oder Margarine zum Fetten der Form

1 Esslöffel Paniermehl zum Ausstreuen der Form

200 g Kuchenglasur zartbitter

2 Esslöffel Kürbiskerne

Zubereitung:

Die Kürbiskerne trocken in einer Pfanne anrösten, bis sie anfangen zu duften. Anschließend zum Abkühlen beiseite stellen. Die Kürbiswürfel mit dem Saft in einen Topf geben, weich kochen und fein pürieren.

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform einfetten und mit etwas Paniermehl ausstreuen.

Die Eier in einer Rührschüssel aufschlagen. Den Zucker nach und nach hinzugeben und die Masse kräftig aufmixen, bis sie dick und hellgelb geworden ist. Öl, Gewürze und die etwas abgekühlte Kürbismasse unterrühren. Mehl und Backpulver zum Teig geben und alles gut vermengen. Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form gießen. Die verbliebene Teighälfte mit zwei Esslöffeln Saft und dem gesiebten Kakao verrühren. Den Schokoteig nun auf dem hellen Teig in der Form verteilen. Mit einer Gabel die beiden Teigsorten grob miteinander verwirbeln. Den Kuchen 45 Minuten auf der unteren Schiene backen. Bitte die Stäbchenprobe machen, da jeder Ofen etwas anders backt.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, kann er mit Schokoglasur und Kürbiskernen getoppt werden. Hierfür die Kuchenglasur nach Packungsanweisung im Wasserbad schmelzen und über den Kuchen gießen. Die angerösteten Kürbiskerne grob hacken und auf die Glasur streuen.

Fertig! ❤️ Lasst es euch gut gehen und genießt den Herbst! 🎃

Pfälzer Rahmkuchen

Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist goldbraun …

Genau! Ein frisch gebackene Pfälzer Rahmkuchen!

Einer der leckersten Kuchen hier in der Pfalz, wenn ihr mich fragt. Fluffiger, süßer Hefeteig trifft auf eine herrlich sahnige Creme mit einem Hauch von Zimt. Dazu schmeckt ein kleiner, starker Espresso oder natürlich eine kühle, prickelnde Rieslingschorle 😂

Pfälzer Rahmkuchen

Zutaten für eine große Tarte- oder Springform:

1/2 Würfel Hefe + 1 Teelöffel Zucker

250 g Mehl

1 Esslöffel Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker

1 Prise Salz

1 Esslöffel zerlassene Butter

1/8 Liter warme Milch

etwas Butter zum Einfetten der Form

Für die Füllung:

600 g Schmand

200 ml Sahne

3 Eigelbe

100 g Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker

1 Päckchen Sahnepuddingpulver

Zimtzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Die Hefe in eine Tasse bröckeln und mit einem Teelöffel Zucker bestreuen. Solange stehen lassen, bis die Hefe sich verflüssigt hat. Vielleicht hin und wieder mal umrühren.

Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die warme Milch, die zerlassene Butter und die nun flüssige Hefe dazu geben und alles 5 Minuten lang gut miteinander verkneten. Den Teig mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich in etwa verdoppelt hat.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in die gefettete Form legen.

Schmand, Sahne Eigelbe, Zucker, Vanillezucker und das Puddingpulver miteinander verrühren. Die Masse auf den Hefeteig gießen und gleichmäßig mit Zimtzucker bestreuen.

Den Rahmkuchen 20-25 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.

Herzliche süße Grüße aus der schönen Südpfalz an den Rest der Welt!

Kerscheplotzer

Kerscheplotzer, Kirschenmichel, Kirschenjockel, Kirschenmännla oder -männchen … viele Namen, gemeint ist aber immer fast das Gleiche. Ein süßer Auflauf aus altbackenem Brot und Kirschen. Eine beliebte Süßspeise, die vorwiegend in Süddeutschland, oft in Kombination mit einer Suppe, als Hauptgericht auf den Tisch kommt. Die Rezepte unterscheiden sich leicht, je nach Region. Manche schlagen das Eiweiß extra, andere fügen Kakao hinzu. Wahrscheinlich gibt es beinahe so viele Variationen wie es Großmütter gibt.

Mein Rezept könnte einfacher nicht sein und geht ganz fix.

Kerscheplotzer

Zutaten für eine kleine Auflaufform ca. 15 x 24 cm:

etwa 150 g Weißbrotreste in 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten

500 g Kirschen

3 Eier

100 g Zucker

1 Teelöffel Vanillezucker

1 Prise Salz

geriebene Schale 1/2 Zitrone

1 gute Messerspitze Zimt

500 ml Milch

1 Schnapsgläschen Kirschwasser (optional)

etwas Butter zum Einfetten der Form

1 Esslöffel Paniermehl zum Ausstreuen der Form

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Auflaufform mit Butter ausstreichen und mit Paniermehl ausstreuen. Den Boden der Form mit der Hälfte der Weißbrotscheiben schuppenartig auslegen. Die Kirschen darauf verteilen. Man kann die Kirschen natürlich vorher entsteinen, das Original sieht das jedoch nicht vor. Es wird auf jeden Fall MIT Kirschkernen gebacken. „Plotze“ bedeutet nichts anderes als „spucken“. Vom Ausspucken der Kirschkerne hat der Kerscheplotzer also seinen klangvollen Namen und für viele kleine und große Kerscheplotzerfans ist diese Mahlzeit ohne Kerne einfach undenkbar.

Die Kirschen zum Abschluss mit der zweiten Hälfte Weißbrotscheiben wieder schön schuppenartig bedecken. Eier, Milch, Zucker, Vanillezucker, Salz, Zitronenschale, Zimt und Kirschwasser miteinander verquirlen und langsam über die Brotscheiben gießen, so dass diese sich gut vollsaugen können.

Den Kerscheplotzer im vorgeheizten Backofen 40 Minuten backen.

Vanillesoße

Zutaten:

500 ml Milch

1 Esslöffel Speisestärke

2 Esslöffel Zucker

1 Prise Salz

Mark einer halben Vanilleschote

2 Eigelb

Zubereitung:

100 ml Milch mit Speisestärke und Zucker glattrühren, so dass keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die restliche Milch mit Salz, Vanillemark und der ausgekratzten Schotenhälfte unter ständigem Rühren aufkochen. Die Stärkemischung unterrühren und kurz weiterköcheln lassen. Die Soße von der Kochstelle ziehen und die Vanilleschote herausnehmen. Die Eigelbe zum Temperaturausgleich mit 2-3 Esslöffel der heißen Soße verrühren und anschließend in die Vanillesoße rühren. Schon fertig! Die Soße schmeckt warm oder kalt.

Den noch warmen Kerscheplotzer mit der Vanillesoße servieren – am liebsten draußen. Herrlich sommerliche Resteverwertung, die garantiert Kindheitserinnerungen weckt!

Gefüllte Paprikaschoten

Inspiriert von meiner Arbeit als Foodstylistin bei Sabath Media in der vergangenen Woche, stelle ich Euch heute meine Version von gefüllten Paprikaschoten vor.

Ich liebe dieses Gemüse. Ob fruchtig knallrot, etwas herber in grün oder leuchtend gelb – ganz egal. Was die Füllung betrifft, da gibt es wohl so viele Variationen wie Köche auf dieser Welt. Letztendlich sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Rein darf, was schmeckt!

Gefüllte Paprikaschoten

Zutaten für 4 Portionen

4 frische Paprikaschoten

800 g Hackfleisch, gemischt

2 Eier

2 Esslöffel Paniermehl

1 Esslöffel scharfer Senf

1 Esslöffel Worcester Sauce

abgeriebene Schale einer Zitrone

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt

1 Teelöffel Thymian

1/2 Teelöffel Rosmarin

2 Esslöffel frische gehackte Petersilie

Salz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

etws Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:

Die Paprikaschoten waschen und mit dem Stiel der Länge nach halbieren. Kerne und weiße Häutchen entfernen. Alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten. Eine halbe Stunde durchziehen lassen. Anschließend die Paprikahälften mit der Fleischmasse füllen, so dass die Füllung flach mit dem Schnittkante abschließt. Falls vom Hack etwas übrig bleibt, einfach kleine Bällhen daraus rollen. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Paprikaschoten mit der Fleischseite nach unten darin anbraten. Fleischbällchen dazu legen und ebenfalls rundherum anbraten. Die Schoten und Bällchen aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Für die Tomatensauce:

400 g stückige Tomaten

500 g passierte Tomaten

1 Teelöffel Oregano

Salz

frisch gemahlener Pfeffer

1 Teelöffel Zucker

1 Messerspitze Zimt

Alle Zutaten für die Sauce in die Pfanne mit dem Fleischsaft geben und einmal aufkochen. Paprikaschoten und Fleischbällchen zurück in die Pfanne mit der Sauce setzen. Deckel drauf und 45 Minuten bei niedriger Hitze vor sich hin köcheln lasssen.

Tataaaaa! Fertig! Abschmecken und mit Reis sevieren!
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Statt Thymian und Rosmarin kann man auch sehr gut Minze, Rosinen und etwas Kreuzkümmel nehmen. Statt gemischtem Hack wähle man Lammhack, ein paar Datteln in die Sauce und gleich hat man ein bißchen Orient auf dem Teller.

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Tausendsassa

Kuchen_Tausendsassa_2

Ein Teigrezept und 1000 Möglichkeiten – das ist der Tausendsassa! Man nehme einen neutralen Kuchenteig und schichte nach Herzenslust alles in die Form, was man gerne mag oder eben gerade da hat. Ich habe einen Kuchen mit Blaubeeren und Zimt gemacht und einen herzhaften mit Tomaten, Parmesan und Rosmarin. Ihr könnt aber einfach nach Euren Vorlieben drauflos backen.

Tausendsassa

120 g Butter

50 g Zucker

2 Eier

180 g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

1 Prise Salz

120 ml Milch

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Zwei kleine oder eine große Kastenform einfetten. Butter und Zucker schaumig rühren und nach und nach die Eier unterrühren. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.

Zutaten_Tausendsassa

Dann kann es auch schon losgehen. Unten in die Form ein wenig Teig geben. Ein paar Blaubeeren, etwas geriebene Zitronenschale und einen Esslöffel Zimtzucker darüber streuen. Nun wieder Teig, dann wieder Beeren, Zitronenschale und Zimtzucker – solange, bis die Form etwa 3/4 gefüllt ist. Den Abschluss machen ein Paar Blaubeeren mit Zimtzucker und eine Handvoll Mandelblättchen.

Für den herzhaften Kuchen habe ich kleingeschnittene Tomaten, getrocknete Aprikosen und Datteln mit geriebenem Parmesankäse, gerösteten Pinienkernen und Rosmarin zwischen den Teig geschichtet.

Kuchen_Tausendsassa_1

Die Kuchen für 40 – 50 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen schieben. Nach 40 Minuten einfach mal mit einem Holzstäbchen in den Kuchen pieken. Wenn kein Teig beim Herausziehen am Stäbchen kleben bleibt, ist er gar.

Kuchen_Tausendsassa_3

Fröhliches schichten und habt eine schöne Woche!

 

 

Allersaftigster Mandelkuchen

Inkawurzel_Mandelkuchen_2

Hallihallo zurück! Während meiner kleinen Zwangspause haben sich einige schöne Ideen angesammelt, die ich nun loswerden möchte. Eine davon: Der wohl saftigste Mandelkuchen, den Ihr je gegessen habt! Neben Mandeln und Gewürzen sorgt geraspelte Inkawurzel für den ultimativen Frischekick. Ganz ohne Mehl gebacken ist der Kuchen sogar glutenfrei.

Inkawurzel_Mandelkuchen_1

Inkawurzel-Mandelkuchen

(Zutaten für eine 18er Springform)

4 Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die Eigelb mit 100 g Puderzucker, 1 Esslöffel Honig, 1/2 Teelöffel gemahlenem Zimt, 1/2 Teelöffel gemahlenem Kardamom, geriebene Zitronenschale von einer halben Zitrone, etwas frisch geriebenem Ingwer, dem Mark einer halben Vanilleschote und 170 g gemahlenen Mandeln gut verrühren.

Die Inkawurzel (auch Yacon genannt) waschen und schälen. Mit Zitronensaft einreiben und 150 g grob raspeln. Noch etwas Zitronensaft über die Raspel geben, da diese sonst leicht grau werden.

Yacon

Die geraspelte Inkawurzel in die Mandelmasse geben und den Eischnee unterheben, so dass ein gleichmässiger, schaumiger Teig entsteht.

Inkawurzel_Mandelkuchen_3

Den Boden einer 18er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand buttern. Den Teig in die Form gießen, den Kuchen mit Mandelblättchen oder gehackten Mandeln bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C 45 Minuten backen.

Mit Puderzucker bestreut ein kleiner Traum, besonders lauwarm.

Gabel

 

Nuss-Osterei

osterei_1

Das Osterfest naht und Ihr habt noch keine Idee für eine süße Überraschung zum Osterkaffee? Wie wäre es denn mit diesem glänzenden Nuss-Osterei?

Osterhäschen, Osterhas’
Eier suchen – das macht Spaß!

Rot und gelb und blau gefleckt
hei, wo sind sie nur versteckt?

Findst Du keins?
Kriegst Du meins!

Mit Kardamom und Nüssen fein
ein Kuchenei, nicht g’rade klein!

Zum Kaffee mit Sonnenschein
läd’s Häschen in den Garten ein.

So feiern wir das Osterfest
in uns’rem kleinen Lieblingsnest!

kueken

Nuss-Osterei

Für den Hefeteig

250 g Mehl

1 Esslöffel Zucker

1/2 Teelöffel Kardamom

1 Prise Salz

1 Päckchen Trockenhefe

in einer Schüssel miteinander vermengen.

1 Esslöffel Butter schmelzen und

1/8 Liter Milch hinzufügen.

Das Milch-Buttergemisch erwärmen (Vorsicht! Nicht zu heiß werden lassen, das kann die Hefe nicht gut haben) und zu den trockenen Zutaten in die Schüssel geben.

1 Ei trennen und das Eigelb zum Teig geben. Das Eiweiß aufheben.

Alles gut miteinander verkneten und den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

Für die Füllung

100 ml Milch und

100 g Marzipanrohmasse in einen Mixer geben und miteinander verquirlen bis sich das Marzipan in der Milch aufgelöst hat.

1 Eiweiß

200 g gemahlene Haselnüsse

4 cl Rosenwasser

1/2 Teelöffel Zimt

2 Esslöffel Zucker

1 Teelöffel Kakao

1 paar Tropfen Vanillearoma

zur Marzipanmilch hinzugeben und alles gut miteinander verrühren.

Den Teig nochmals durchkneten, wenn er fertig gegangen ist. Auf einer bemehlten Fläche mit einem Nudelholz zu einem Rechteck ausrollen, ca. 1 cm dick. Das Teigrechteck gleichmäßig mit der Füllung bestreichen und der länge nach halbieren. beide Hälften der Länge nach aufrollen und in der Mitte (wieder der länge nach halbieren). So entstehen 4 Stränge mir mehreren Teiglagen. Diese nun auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech, von der Mitte her, zu einem Osterei zusammenlegen. Die einzelnen Stränge dabei immer wieder drehen, so dass die Füllung immer mal wieder sichtbar ist. Ein Küchenhandtuch darüberlegen und das Kuchenei nochmals für eine halbe Stunde gehen lassen.

Anschließend das fertig zusammen gedrehte Osterei im vorgeheizten Backofen bei 175°C  auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen. Noch heiß mit etwas Aprikosenmarmelade bestreichen, damit es schön glänzt.

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Freut Euch auf Ostern!

 

 

 

Glühweinkuchen

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Sehr, sehr lecker!

Heute habe ich ein absolutes Blitzrezept für alle, die mal eben schnell noch einen Kuchen backen möchten – ohne viel Tammtamm aber trotzdem mit weihnachtlichem Pfiff.

Glühweinkuchen

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

4 Eier mit  250 g Zucker dick, schaumig schlagen.

200 ml Sonnenblumenöl

200 ml Glühwein

1 Päckchen Vanillezucker

300 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Prise Salz

3 Esslöffel Kakao

1/2 Teelöffel Zimt, gemahlen

und 1/4 Teelöffel Anis, gemahlen unterrühren.

Den Teig in eine gefettete und mit ein paar gemahlenen Haselnüssen ausgestreute Gugelhupfform geben und ca. 45 Minuten bei 200°C backen.

Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist aus 200 g Puderzucker, 1 Esslöffel zerlassener Butter und etwas heißem Glühwein einen dickflüssigen Guss zusammenrühren. Mein Guss in weihnachtlichem Rot lässt einen Küchenunfall vermuten – ja, daran muss ich noch arbeiten. Eigentlich wollte ich Pink! Aber Rot schmeckt auch 🙂

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Ich wünsche Euch eine entspannte Vorweihnachtszeit. Lasst es Euch gut gehen!