Schlagwort-Archive: Sonntag

Mini Mandel-Keksgugl

Der Frühling lässt noch auf sich warten. Es ist stürmisch und regnet Bindfäden. Was gibt es da Schöneres, als sich bei diesem Schietwetter mit einer heißen Tasse Tee unter eine Decke zu verkrümeln? Aber nicht ohne die passenden Kekse…

Mini_Keksgugl_1

Mini Mandel-Keksgugl

Zutaten:

175 g Mehl

50 g gemahlene Mandeln

40 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

125 g weiche Butter

ein paar Tropfen Mandelaroma

geriebene Schale von einer unbehandelten Orange

etwas Saft von der Orange

200 g Kuvertüre zartbitter

Mini_Keksgugl_3

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten und für eine halbe Stunde kalt stellen. Anschließend den Teig in eine Silikonform für Mini-Guglhupfe drücken und im vorgeheizten Backofen 15 Minuten backen. Die Kekse in der Form erkalten lassen bevor Ihr sie aus der Form drückt. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, je eine kleine Menge davon in ein Guglhupfförmchen füllen und einen Keksgugl zurück in die Form mit der Schokolade drücken. Mit allen Keksen so verfahren und die Form zum Aushärten der Schokolade in den Kühlschrank stellen.

Mini_Keksgugl_2

Wer keine Miniguglhupfform hat, rollt den Teig einfach zu etwa walnussgroßen Kugeln, legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und überzieht die Plätzchen anschließend mit der Kuvertüre. Die Backzeit ist genau so lang wie bei den Minigugls.

Macht es Euch schön!

Süße Herzen

Hefeherzen_3

Ob zum Frühstück oder nachmittags zum Sonntagskaffee, mit diesen knusprigen Herzchen aus süßem Hefeteig liegt Ihr immer goldrichtig. Am besten sind sie, wenn sie mit ihrem buttrigen Duft frisch aus dem Ofen kommen.

Süße Herzen

500 g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 Prise Salz

100 g Zucker

1 Teelöffel Kardamom, gemahlen

250 ml Milch

75 g Butter

1 Ei

Zum Verzieren:

1 Ei

2 Esslöffel Milch

Hagelzucker

 

Mehl, Hefe, Salz, Zucker und Kardamom in einer großen Schüssel mischen. Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen lassen. Das warme Milch-Butter-Gemisch zu den trockenen Zutaten in die Schüssel geben, das Ei dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Hefeteig mindestens eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich anschließend etwa verdoppelt haben.

Hefeherzen_1

Den Teig nun gar nicht mehr groß durchkneten, sondern einfach in acht gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstückchen zu einer etwa 30 cm langen Rolle formen, beide Enden zur Mitte hin, einander entgegen wie eine Schnecke aufrollen und unten in der Mitte eine Spitze herausziehen, sodass ein Herz entsteht.

Die Herzen auf ein mit Backpapier ausgelegtes backblech legen und nochmals mit einem Tuch abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit, den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ein Ei mit 2 Esslöffel Milch verquirlen. Die Herzen mit der Eiermilch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. 25 Minuten goldbraun backen.

Hefeherzen_2

Noch warm mit Butter und Marmelade ein Träumchen 🙂

Lasst es Euch gut gehen…

 

Angel Food Cake

angel_food_cake_1

Als ich heute Morgen aufgestanden bin und zum Fester raus geschaut habe war die Freude riesig, denn es schneite wie verrückt! Alles fluffig weiß und still und so ein Gefühl als ob die Welt heute langsamer wäre als sonst. Wie schön! Winter ohne Schnee ist wie Sonntag ohne Kuchen.

Inspiriert von der weißen Pracht kam mir sofort der locker leichter Angel Food Cake aus samtigem Eischneee mit kühler weißer Schlagsahne und frischen Früchten in den Sinn.

Angel Food Cake

Dieses Rezept ist für eine kleine Kastenform von 20 cm Länge.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

6 Eiweiß (zu den übrig gebliebenen Eigelben später mehr) mit 1 Messerspitze Salz schaumig schlagen. Nach und nach 175 g Südzucker Feinen Back Zucker hinzu geben. Anschließend 1 Teelöffel Südzucker Vanillin Zucker, 1/2 Teelöffel gemahlene Vanilleschote und 5 Tropfen Bittermandelaroma unterrühren.

Zum Schluss 100 g Mehl Type 550 und 1 Teelöffel Weinsteinbackpulver miteinander vermischen und über den steif geschlagenen Eischnee sieben. Schnell mit einem Teigschaber untermengen bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu viel rühren, damit der Teig nicht so viel von seiner mühsam untergeschlagenen Luft wieder verliert.

Die Eischneemasse in der ungefettete Kastenform verteilen und im vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen.

Den fertigen Angel Food Cake in der Form mit der Öffnung nach unten (!) auf einem Gitter auskühlen lassen. Eigentlich gibt es extra Angel Food Cake Formen die mit Stegen ausgestattet sind, damit man den Kuchen in der Form auf dem Kopf abkühlen lassen kann und ausreichend Luft unten drunter zirkulieren kann. Wohl damit der Kuchen nicht von seinem eigenen Gewicht erdrückt wird und zusammenfällt.

Den vollständig abgekühlten Angel Food Cake mit geschlagener Sahne und frischen Früchten servieren. Mit Puderzucker aus der Südzucker Puder Zucker Mühle bestäuben. Sehr fein 🙂

angel_food_cake_2

Ach ja, jetzt hat man natürlich 6 einsame Eigelbe herumstehen. Dafür habe ich das einfachste Crème Brûlée-Rezept aller Zeiten für Euch!

creme_brulee_2

Crème Brûlée

Den Backofen auf 95°C vorheizen.

6 Eigelb

4 Eier

1/2 Teelöffel gemahlene Vanilleschote

100 g Südzucker Feinster Zucker

1/4 Liter Sahne

1/4 Liter Milch

Alle Zutaten miteinander verrühren (nicht aufschlagen!). Die Masse gleichmässig auf feuerfeste Förmchen verteilen. Die Formen in den Backofen auf den Rost stellen und bei 95°C 60-70 Minuten erstarren lassen. Das war’s! – Fertig!

creme_brulee_1

Die Crème Brûlée abkühlen lassen und kurz vor dem Servieren mit Südzucker Brauner Zucker bestreuen und die Zuckerschicht mit einem Gasbrenner karamellisieren.

creme_brulee_3

Habt einen wunderbaren Sonntag und eine ebenso schöne Woche!
Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand mit freundlicher Unterstüzung der Firma Südzucker.

Frühstück ist fertig!

gewuerzkaffee_waffeln_1

Guten Morgen! Heute melde ich mich schon zum Frühstück. Im Alltag frühstücke ich ja eher bescheiden aber sonntags, wenn ich Zeit habe, dann darf es schon mal etwas aufwändiger sein. Fluffig, warm und süß vielleicht? Wenn es draußen lange dunkel und kalt ist, wecken heiße Milch, wärmende Gewürze und starker Espresso meine müden Lebensgeister. Fluffiger Milchschaum toppt das Ganze. Winter-Gewürz-Kaffee-Latte heißt der Zaubertrank!

Die Grundlage für meinen Gewürz-Latte ist ein Pulver aus Schokolade und verschiedenen Gewürzen, dass sich ganz leicht auf Vorrat selber herstellen lässt. Und jetzt verrate ich Euch mein Rezept.

gewuerzkaffee_latte_2

Winter-Gewürz-Kaffee-Latte

100 g gute Zartbitterschokolade

4 Esslöffel brauner Zucker

2 Esslöffel Vanillezucker

2 Teelöffel Zimt

2 Teelöffel Kardamom

2 Teelöffel rosa Pfefferbeeren

1 Messerspitze Muskatnuss

1 Messerspitze Piment

Alle Zutaten in eine Gewürzmühle geben und zu feinem Puder zermahlen. In einem Vorratsglas aufheben. Alleine der Duft beim Öffnen des Glases ist unbeschreiblich. Ich liebe Gewürze!

gewuerzkaffee_latte_1

1-2 Teelöffel Schoko-Gewürzpulver in eine Tasse geben und mit heißer Milch aufgießen. Einen doppelten Espresso hinzufügen und mit aufgeschäumter Milch krönen. Ein paar Pfefferbeeren oben drauf, denn das Auge trinkt ja bekanntlich mit.

Wer noch keinen Milchaufschäumer hat findet den passenden sicherlich hier: milchaufschaeumertests.comwaffelstapel_1

Zum wärmenden Heißgetränk gibt es heute Morgen noch etwas ganz besonderes:
Omas Hefepfannkuchen
Aber nicht wie gewohnt aus der Pfanne sondern ganz einfach gebacken mit dem Waffeleisen. Das funktioniert ganz fantastisch und ist gerade zum Frühstück eine sehr praktische Alternative zum traditionellen Pfannkuchen braten.

Omas Hefepfannkuchen aus dem Waffeleisen

1/4 l Milch

250 g Mehl

2 Eier, getrennt (Eiweiß zu Schnee geschlagen)

1/2 Päckchen Trockenhefe

1 Prise Salz

abgeriebene Zitronenschale

1 Messerspitze Kardamom

1 Handvoll Rosinen (wer’s mag)

1/8 l Milch und 125 g Mehl in einer Schüssel miteinander verrühren. In einem großen Topf den Rest Milch erwärmen und das zuvor verrührte Milch-Mehl-Gemisch dazugeben. Bei schwacher Hitze alles miteinander verrühren und nach und nach das restliche Mehl dazu geben. Es entsteht eine zähe Masse. Vorsicht! Brennt leicht an! Nun den Topf vom Herd nehmen, die Eigelb, den Eischnee, die Rosinen und die Gewürze unterheben, so dass ein fluffiger Teig entsteht. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt ca. eine Stunde gehen lassen. Anschließend nochmals gut durch rühren und mit dem Waffeleisen kleine Waffeln backen. Mit Puderzucker bestreuen und am Besten noch warm essen.

waffelstapel_2

Habt einen wunderbaren Sonntag!

Sponsored Post by milchaufschaeumertests.com

Matcha Marmorkuchen mit weißer Schokolade

Matcha_Marmorkuchen_1

Für Abwechslung auf dem sonntäglichen Kuchenteller sorgt heute das köstliche grüne Teepulver Matcha. Ich liiiiiebe Matchatee und so dürfte es niemanden verwundern, dass ich ihn heute einfach mal in einen Kuchen gesteckt habe.

Matcha Marmorkuchen mit weißer Schokolade
(Rezept für eine kleine Napfkuchenform. Für eine normal große Form die Zutatenmengen einfach verdoppeln)

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

150 g Butter

140 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

3 Eier

180 g Mehl

2 gestrichene Teelöffel Backpulver

4 Eßlöffel Milch

zu einem glatten Rührteig verarbeiten.

75 g weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.

Den Teig auf 2 Schüsseln verteilen und in die eine die geschmolzene weiße Kuvertüre unterrühren. In die andere kommen jetzt 2 Teelöffel Matchapulver (Matcha zum Backen) und 2 Esslöfel Milch.

In eine gefettete, mit etwas Mehl ausgestäubte Kuchenform kommt nun zuerst der helle Teig. Dann eine Schicht aus 30 g gehackten Pistazien und zum Schluß der grüne Matchateig. Vorsichtig mit einer Gabel die verschiedenen Teige miteinander leicht vermischen und ab damit in den Backofen.

Nach einer Backzeit von 45 Minuten (bei einem großen Kuchen verlängert sich die Backzeit auf ca. 60 – 80 Minuten) ist der Kuchen fertig. Nach etwa 5 Minuten kann man ihn aus der Form stürzen und abkühlen lassen.

Matcha_Marmorkuchen_2

Für den Guss nochmals 100 g weiße Kuvertüre schmelzen und mit 1 Teelöffel Matchapulver und etwas Sahme zu einer glatten Masse verrühren. Als krönenden Abschluss noch ein paar gehackte Pistazien oben drüber streuen und die Lieben zum Sonntagnachmittagsmatcha rufen 🙂

Matcha_Marmorkuchen_3

Habt einen wundervollen Sonntag!

Mini-Napfkuchen

Quark-Napfkuchen_2

Wieder da! Nach einer ausgiebigen Sommerpause ist jetzt Schluss mit dem Faulenzen und es geht zurück an den Herd und hinter die Kamera. Im Gepäck habe ich heute kleine Napfkuchen aus einem einfachem Rührteig mit Rosinen. Besonders saftig werden die Küchlein durch Quark, der mit in den Teig kommt.

Quark-Napfkuchen_4Quark-Napfkuchen_3

12 kleine Backförmchen oder ein Muffinblech ausbuttern und mit Mandelblättchen ausstreuen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Mini-Napfkuchen 

1 Hand voll Rosinen für ca. 15 Minuten in heißem Wasser quellen lassen.

125 g Butter, eine Portion Liebe und

125 g Zucker miteinander schaumig rühren.

2 Eier einzeln unterschlagen.

Saft und geriebene Schale einer 1/2 Zitrone,

200 g Quark und

die abgetropften Rosinen hinzufügen.

250 g Mehl und

2 Teelöffel Backpulver dazu und soviel Milch, dass ein zäher Teig entsteht.

Den fertigen Rührteig in die Förmchen füllen (etwa zu 2/3).

Im vorgeheizten Backofen bei 175°C 30 Minuten backen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

So einfach kann das süße Leben sein…

Quark-Napfkuchen_1

Habt noch einen schönen Sonntag!