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Omas Schaschlik

Schaschlik kennen wir alle, wobei ich für mich festgestellt habe, früher gab es sie öfter. Irgendwie scheinen sie aus der Mode gekommen zu sein. Zu Unrecht, wie ich finde. Hier teile ich heute das Schaschlik-Rezept unserer lieben Oma Käte mit euch. Das besondere an diesem Rezept ist, dass Oma nicht nur Fleisch und Gemüse auf die Spieße gefädelt hat, sondern auch noch ein paar Stückchen Leber und Niere. Wir finden ja, das macht Omas Schaschlik ganz besonders lecker, aber mir ist natürlich bewusst, dass Innereien nicht jedermanns Sache sind. Aber das Gute an allen Rezepten? Lass’ einfach weg, was du nicht magst! Oder tausche einzelne Zutaten, die dir nicht schmecken durch gleichwertige aus. Alternativen für Schaschlik Zutaten (auch vegetarisch und vegan) findest du hier, im Beitrag “Gar nicht spießig”, wo jeder am Tisch seinen ganz individuellen Schaschlik nach eigenen Vorlieben zusammen bauen kann. 

Oma Kätes Schaschlik 

Zutaten:

für die Schaschlikspieße:

200 g Schweinefilet, in mundgerechte Stücke geschnitten 

200 g Minutensteak vom Rind, in mundgerechte Stücke geschnitten

200 g geräucherten durchwachsenen Speck, in 5 mm dicke Scheiben geschnitten 

200 g Leber, in mundgerechte Stücke geschnitten

200 g Niere, in mundgerechte Stücke geschnitten

1 rote Paprika, entkernt und in mundgerechte Stücke geschnitten

1 grüne Paprika, entkernt und in mundgerechte Stücke geschnitten

2 Zwiebeln, geschält und in Achtel geschnitten 

für die Soße:

Öl zum Braten 

2 Zwiebeln, halbiert und in feine Streifen geschnitten 

1 gelbe Paprika, fein gewürfelt 

das restliche Gemüse, das nicht mehr auf die Spieße gepasst hat, fein gewürfelt 

2 Esslöffel Tomatenmark 

300 ml Brühe

1 Teelöffel Oregano 

Paprikapulver edelsüß

Salz

Pfeffer, schwarzer 

Cayennepfeffer 

etwas Honig 

Zubereitung:

Die Zutaten für die Schaschliks abwechselnd auf die Spieße stecken. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Schaschlikspieße darin von allen Seiten scharf anbraten. Die Spieße aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. In der gleichen Pfanne die Zwiebel- und Paprikawürfel kurz anrösten. Tomatenmark hinzufügen und ebenfalls mit anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen, Oregano dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Cayennepfeffer und Honig herzhaft abschmecken. Die Schaschlikspieße zurück in die Pfanne auf die Soße betten und alles mit geschlossenem Deckel für etwa 20 Minuten leise köcheln lassen.

Dazu gibt es Curry-Reis. Der gart einfach nebenher im Backofen.

Hierfür den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Tasse losen Reis eurer Wahl in einen feuerfesten Topf geben. Etwas Salz, einen Teelöffel Curry, einen Schuss Öl und zwei Tassen kochendes Wasser hinzufügen, kurz umrühren, Deckel drauf und im vorgeheizten Backofen 40 Minuten backen.

Guten Appetit! 🌸

Dreierlei gefüllte Eier

Heute machen wir eine kleine kulinarische Zeitreise in die 70er Jahre, der Küche meiner Kindheit. Neben Toast Hawaii, Mettigel und Käsepilz lagen gefüllte Eier auf der Beliebtheitsskala für den gepflegten Samstagabend damals ganz weit vorne. Wenn bloß die Sache mit dem Spritzbeutel nicht wäre. Eine Sorte mag ja noch gehen, aber bei drei Sorten braucht man schon Geduld und sehr, sehr viel Liebe für die Sache. Aber versprochen ist versprochen! Da in Oma Kätes Kochbuch als nächstes die gefüllten Eier dran sind, gibt es sie auch heute. Ich meine mich zu erinnern, dass Oma die Eigelbmasse meistens mit zwei Teelöffeln ins Eiweiß gefriemelt hat, weil sie wohl genauso gerne wie ich mit dem Spritzbeutel gearbeitet hat. Da das Auge ja aber bekanntlich mit isst und hier ja gerade ein Kochbuch entsteht, habe ich heute alles gegeben, um die allerschönsten gefüllten Eier vor die Linse zu bekommen. Ihr könnt beim Nachmachen aber sehr gerne einfach zwei Teelöffel nehmen um eure Eier zu befüllen, das geht auf jeden Fall schneller.

Dreierlei gefüllte Eier

Zutaten für 24 Eihälften:

12 Eier, hartgekocht

5 Esslöffel Mayonnaise

1 Esslöffel Currypulver

150 g Roquefort

4 ml Portwein

2 Esslöffel Tomatenmark

Salz

Pfeffer

Paprikapulver rosenscharf

Zwiebelsalz

Zum Garnieren:

8 Walnusshälften

4 blaue Weintrauben

etwas frische krause Petersilie

Zubereitung:

Die Eier schälen, halbieren und die Eigelbe herauslösen.

Für die Curry-Eier 3 Eigelbe mit mit 4 Esslöffeln Mayonnaise, Curry und etwas Salz vermischen.

Für die Roquefort-Eier 3 weitere Eigelbe mit zerdrücktem Roquefort, Portwein und etwas Pfeffer glattrühren.

Die übrigen 6 Eigelbe mit 1 Esslöffel Mayonnaise, Tomatenmark, Paprikapulver und Zwiebelsalz vermengen.

Die Mischungen mit Hilfe eines Spritzbeutels jeweils in 8 Eihälften füllen. Die Curry-Eier mit halbierten Trauben, die Roqufort-Eier mit Walnusshälften und die Tomaten-Eier mit etwas Petersilie verzieren. Die Eier auf einer Platte anrichten und servieren.

Nun fragt ihr euch vielleicht, was das für ein interessanter Salat ist, der da neben den Eiern liegt. Das ist ein mediteraner Kartoffelsalat, ebenfalls nach einem Rezept aus den bunten 70ern. Den möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Ich brauchte einfach etwas passendes für die freie Fläche in der Mitte meines schicken Eiertellers.

Mediteraner Kartoffelsalat

Zutaten:

500 g Pellkartoffeln vom Vortag, gepellt und in Scheiben geschnitten

1 Handvoll eingelegte Silberzwiebeln aus dem Glas

1 Handvoll grüne Oliven mit Paprikafüllung aus dem Glas

ein paar schwarze Oliven ohne Stein, halbiert

2 Teelöffel Kapern

5 getrocknete Tomaten in Öl, gewürfelt

1 große Tomate, entkernt und in kleine Stücke geschnitten

5 Scheiben Salami, in Stücke geschnitten

Für die Salatsauce:

2 Esslöffel Mayonnaise

2 Esslöffel Schmand

3 Esslöffel Öl von den getrockneten Tomaten

3 Esslöffel Flüssigkeit von den Silberzwiebeln

3 Esslöffel Flüssigkeit von den grünen Oliven mit Paprikafüllung

etwas Flüssigkeit von den Kapern

Salz

Pfeffer

frische Petersilie, fein gehackt

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Salatsauce in eine ausreichend große Schüssel geben und miteinander verrühren. Die übrigen Zutaten hinzufügen und alles gut miteinander vermengen. Den Salat am besten über Nacht im Kühlschrank ein paar Stunden durchziehen lassen. Kurz vor dem Servieren nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun hoffe ich, dass euch meine kleine Zeitreise gefallen hat falls hier jemand etwas nachkocht, würde ich mich freuen davon zu erfahren. Hinterlasst mir gerne einen Kommentar.