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Geschmorte Salsicce

Der November hält Einzug und langsam wird es draußen kälter. Das Schöne daran ist, dass es jetzt noch mehr Spaß macht, es sich Zuhause so richtig gemütlich zu machen. Wie wunderbar, wenn dann auch noch der Duft eines deftigen Schmorgerichtes durch die muckelig warme Wohnung zieht und die Vorfreude auf eine dampfende Schüssel Wohlfühlessen weckt. In meinem Fall sind das heute diese langsam in Rotwein geschmorten Salsicce. 😋

Geschmorte Salsicce

Zutaten:

8 Salsiccia-Würstchen (2 pro Person)

etwas Olivenöl zum Anbraten

1/2 Teelöffel Fenchelsaat

2 rote Zwiebeln, fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen, geschält und in feine Scheiben geschnitten

2 Stangen Staudensellerie, fein gewürfelt

2 Karotten, fein gewürfelt

1/2 Stange Lauch, fein geschnitten

1/2 Fenchelknolle, fein gewürfelt

400 g braune Champignons, halbiert und in Scheiben geschnitten

1 Handvoll getrocknete Cranberries

1 Esslöffel Tomatenmark

2 gehäufte Teelöffel Mehl

250 ml Rotwein

750 ml Brühe

Salz

Pfeffer

1 Bouquet garni aus folgenden Gewürzkräutern zusammenbinden:

ein paar frische Salbeiblätter

3-4 Zweige frischen Rosmarin

2 Lorbeerblätter

1 Handvoll Sellerieblätter oder/und glatte Petersilie

Zubereitung:

Olivenöl in einem ausreichend großen Bräter mit der Fenchelsaat erhitzen und die Salsiccia-Würstchen darin von allen Seiten anbraten. Die Salsicce aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Gemüse und Champignons in den Bräter geben und ebenfalls kurz scharf anrösten. In der Mitte etwas Platz auf dem Topfboden machen, das Tomatenmark hinzugeben und mit anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen und die Brühe angießen. Cranberries unterrühren, die Salsicce zurück in den Topf auf das Gemüse legen und das Bouquet garni in den Sud drücken. Deckel drauf und alles zwei Stunden bei geringer Hitze schmoren lassen. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit etwas frischer Petersilie toppen.

Mir schmeckt dazu am besten Kartoffelstampf. Es passt aber auch einfach knuspriges Baguette oder Ciabatta dazu. Eine cremige Polenta könnte ich mir auch noch gut als Beilage vorstellen. Guten Appetit! 🥰

Habt eine flauschige Woche❣️

Seelentröster Milchreis

Bevor es mit Omas Fischrezepten weitergeht, heute mal zur Abwechslung etwas Süßes fürs Gemüt. Es gibt Tage, da braucht es einfach tröstendes Soul Food. Was gibt es da besseres, als einen warmen, cremigen Brei voller Kindheitserinnerungen? Mit einem ordentlichen Stück Butter in der Mitte, das langsam vor sich hinschmilzt und oben drauf eine stattliche Portion Zimtzucker. Jaaaaaaa! Mögen wir! ☺️

Irgendwie habe ich aktuell das Gefühl, jeder Tag ist gerade ein Milchreistag. Man kann gar nicht so viel Wohlfühlessen in sich rein schaufeln, wie man Trost bräuchte.

Wenn es euch ähnlich geht, hier ist unser Kopf-hoch-Rezept. Umarmungen zum Löffeln sozusagen.

Milchreis

Zutaten:

1 Liter Milch 

1 Tasse Milchreis 

1 ordentliche Prise Salz 

etwas dünn abgeschälte Zitronenschale

Ausserdem:

1 Teelöffel Butter pro Portion

Zimtzucker

eingemachte Pfirsiche (oder Obst, das ihr am liebsten esst)

Zubereitung:

Die Milch mit Salz und Zitronenschale zum Kochen bringen. Den Milchreis hinzufügen und die Temperatur der Kochplatte etwas reduzieren. Den Milchreis unter regelmäßigem Rühren so lange leise köcheln lassen, bis er gar ist und eine schöne, cremige Konsistenz erreicht hat. 

Den fertigen, heißen Milchreis in eine Schüssel füllen, eine Kuhle in die Breimitte drücken und ein Stückchen Butter darin versenken. Zimtzucker nach Geschmack darüber streuen und schauen, wie sich die geschmolzene Butter ihren Weg zum Rand bahnt 🥰.
Wir essen am liebsten eingemachte Pfirsiche dazu.

Fühlt euch umarmt und habt noch einen entspannten Restsonntag❣️

Hier gibt’s noch eine vegane Alternative und die passenden eingemachten Pfirsiche zum Reis und falls ihr Milchreis übrig habt, hier noch ein Rezept für leckere Resteverwertung.