Archiv der Kategorie: Aus dem Topf

Süßer Weihnachtsgruß

Wintergrütze

Na? passt noch was rein? Wie wäre es mit dieser kleinen Köstlichkeit?

 

Wintergrütze mit Mascarpone-Creme

 

1 Tasse Himbeeren

1 Tasse Cranberries

1 Tasse Kinderpunsch oder Glühwein

zusammen aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen.

Orangenfilets von 2 Orangen hinzu geben und alles mit 2 Teelöffel Stärke (in etwas Kinderpunsch angerührt) binden. Die Grütze abkühlen lassen und in der Zwischenzeit 250 g Mascarpone mit etwas Milch und 2 Esslöffel Vanillezucker zu einer glatten Creme verrühren.

Wintergrütze und Mascarpone-Creme in Gläser schichten und oben drauf ein paar zerbröselte Weihnachtsplätzchen streuen.

 

Viel Freude beim Löffeln und Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Weihnachtsbaum

Einfach schnittig!

Zutatan_Salat

Heute stelle ich Euch einen ganz besonderen Neuzugang unter meinen Küchenhelfern vor. Den TYROLIT Messerschärfer! Ich durfte ihn jetzt etwa 3 Wochen lang testen und bin begeistert! Zuerst einmal muss ich sagen, dass er wunderschön eingepackt daher kommt. Schon die Verpackung lässt seine Qualität erahnen.

TYROLIT_Kiste_1TYROLIT_Kiste_2TYROLIT_Kiste_3TYROLIT_Kiste_4

Lasst mich mit ein paar Fakten beginnen: das seit 1919 bestehende Familienunternehmen TYROLIT ist weltweit einer der führenden Hersteller für gebundene Schleif-, Trenn-, Bohr- und Abrichtwerkzeuge sowie von Maschinen für die Bauindustrie. TYROLIT gehört zur Swarovski Gruppe und hat seinen Sitz in Tirol.

 

Seit 2014 kann man sich nun mit der Produktlinie TYROLIT life das industrielle Know-how und die fast 100-jährige Erfahrung in Form dieses klar gestalteten, funktionalen und hochwertigen Messerschärfers in die heimische Küche holen.

 

Jeder der gern und viel kocht weiß, wie unverzichtbar scharfe Messer sind. Mit seinen 3 handgearbeiteten Präzisions-Schärfsteinen bietet das Gerät für den Grob- und Feinschliff die passende Körnung für jede Anforderung.

TYROLIT_Messerschleifer_3

Dank voreingestelltem Winkel wird das Schärfen der Messer selbst für ungeübte Anwender zum Kinderspiel.

TYROLIT_Messerschleifer_5

Eine weitere Besonderheit ist: es wird nass geschliffen. Durch Magnete lassen sich die einzelnen Schleifsteine leicht vom TYROLIT Messerschärfer entfernen und so vor dem Schleifen unter dem Wasserhahn befeuchten.

TYROLIT_Messerschleifer_2TYROLIT_Messerschleifer_4

Durch seine drei Körnungen und den voreingestellten Winkel sorgt der TYROLIT Messerschärfer so für die ideale Schärfe der Messer, bei geringstem Materialverlust.

Hightech – made in Austria!

 

Für lange Freude an meinem Lieblingsmesser…

Um einmal von Fleisch bis hin zum Gemüse alles durch zu schnippeln habe ich mir folgendes Rezept ausgedacht…

 

Wintersalat mit Barbarie-Entenbrust und Kartoffelsternchen

Salat

1 Barbarie-Entenbrust, die Haut mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden, salzen, pfeffern und mit etwas Rosmarin in einer trockenen Pfanne auf der Hautseite zuerst kräftig anbraten.

EntenbrustEntenbrust_Pfanne

Anschließend wenden und auf der anderen Seite ebenfalls scharf anbraten. Die Entenbrust im Backofen (Hautseite wieder nach oben!) bei 160°C ca. 25 Minuten fertig garen. In der Zwischenzeit kann man sich um den Salat kümmern. Hierfür

 

1 Knolle Fenchel, in sehr feine Streifen schneiden

1 Chicoree, längs sehr fein schneiden

eine Hand voll Eichblattsalat, grob zerteilen

1 Orange, filetieren

Orange_1Orange_2

Kerne vom Granatapfel, Menge nach Geschmack aus der Frucht lösen

große, gelbe Rosinen

ein paar Haselnüsse, grob hacken

Zutaten_Wintersalat

Alle Zutaten für den Salat auf einem Teller anrichten.

 

Für das Dressing den

 

Saft eine halben Orange,

etwa die gleiche Menge Essig,

1/2 Tasse Walnussöl

1 Teelöffel Honig

Salz und Pfeffer

miteinander verrühren und beiseite stellen.

 

Kartoffelsterne

 

2 -3 Kartoffeln schälen, in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden und mit einem Ausstechförmchen Sterne ausstechen. Die Kartoffelsternchen trocken tupfen und in heißem Fett frittieren. Wenn sie gar sind, herausnehmen und auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.

Nach Ende der Garzeit, das Fleisch aus dem Backofen nehmen und in Scheiben schneiden. Das Dressing über den Salat geben, Fleisch fächerförmig dazu legen und die Kartoffelsternchen dekorativ auf dem Arrangement verteilen.

 

Alle zum Essen rufen und einen wunderbaren 2. Advent genießen!

Zutatan_Salat

Ein herzliches Dankeschön an die Firma TYROLIT, die mit ihrem genialen Messerschärfer für exakt geschnittene Leckereien gesorgt hat.

Für alle, die noch mehr erfahren möchten – weitere Informationen zum
TYROLIT Messerschärfer findet ihr unter www.tyrolitlife.com

 

 

 

 

 

 

Endlich ist es wieder soweit!

Von_vorne

Wir zünden die erste Kerze an und das natürlich nicht ohne die ersten Weihnachtsplätzchen!

 

Gewürznüsse

 

3 Eier

250 g Zucker schaumig schlagen.

65 g gemahlene Mandeln

15 g Zitronat

1 Teelöffel Zimt

1 Messerspitze Nelke, gemahlen

Schale einer halben Zitrone, gerieben

Schale einer halben Orange, gerieben

3 Datteln, klein gewürfelt

250 g Mehl

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und etwa walnussgroße Kugeln formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwa eine Stunde ruhen lassen. den Backofen auf 140°C vorheizen und die Gewürznüsse nach der Ruhephase 25 Minuten backen.

ZitronatTeigTeigkugeln

Die Plätzchen werden noch warm mit geläutertem Zucker bestrichen. Hierfür werden

125 g Zucker mit 83 ml Wasser zum „Faden geläutert“. Das heißt, die Masse wird solange gekocht, bis ein Zuckerfaden vom Löffel läuft.

Zucker_kocht

Die Plätzchen mit der Zuckermasse bestreichen und abkühlen lassen.

Jetzt darf genascht werden…
Euch allen von Herzen eine schöne Adventszeit und viel Freude beim Genießen!

Von_oben

 

 

 

Verdrängt, fast vergessen und wieder entdeckt -die Steckrübe!

Steckrueben_eintopf

Steckrüben sind ein, leider zu Unrecht, verdrängt und vergessenes Herbstgemüse, das auf jeden Fall im Spätjahr auf jeden Teller gehört. Es ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und schmeckt äusserst fein. In den Nachkriegsjahren wurde es jedoch wegen eines Mangels an Kartoffeln und ähnlichem Gemüse ständig gegessen. Es gab einfach fast nichts ausser Steckrüben. Es wurden sogar Kuchen mit Steckrüben gebacken und man kam an diesem Gemüse schlichtweg nicht vorbei, wenn man überleben wollte. Nach diesen kargen Jahren wollte man lange von der Steckrübe nichts mehr hören, weil gleichzeitig alle schlechten Erinnerungen dieser Zeit mit ihr verknüpft waren.

Heute ist das wieder anders. Wir entdecken alte Gemüsesorten neu und sie bereichern unseren Speiseplan. Ich habe zwei Rezepte für Euch, die sehr unterschiedlich sind, aber beide schmecken vorzüglich! Ausprobieren lohnt sich…

 

Steckrübeneintopf

 

500 g Schweinefleisch (vom Nacken) in

1 Esslöffel Butterschmalz gut anbraten

3 Zwiebeln, gewürfelt hinzu geben

frischen Thymian, zusammengebunden als Sträußchen mit in den Topf legen und

1/4 Liter Weißwein angießen.

1/2 Liter Gemüsebrühe

Salz

Pfeffer

Curry nach Geschmack dazu geben und alles 1 Stunde köcheln lassen.

Danach

1 kg Steckrüben, geschält und in Würfel geschnitten

250 g Möhren, geschält, halbiert und in mundgerechte Stücke geschnitten

250 g Äpfel, geschält, geviertel. vom Kerngehäuse befreit und noch ein Mal durchgeschnitten

1 Zitrone, die Schale abgerieben und den Saft ausgepresst dazu geben und alles ca. 20 Minuten weiter kochen lassen.

Zum Schluss abschmecken, mit einer Prise Zucker, eventuell mit Salz und Pfeffer.

Fertig ist ein herrlicher Herbsteintopf, der Leib und Seele zusammenhält!

 

Mein zweites Steckrübengericht schmeckt komplett anders, ist aber nicht weniger lecker. Es geht nur etwas schneller…

 

Steckrübenpürree mit Kassler

 

3 große Kartoffeln, geschält und in kleine Stücke geschnitten

1 Steckrübe, geschält und ebenso in kleine Stücke geschnitten in wenig leicht gesalzenem Wasser weich kochen.

Das Gemüse mit

1 Teelöffel Butter und

etwas Milch zu einem Brei stampfen.

Mit Salz und etwas frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Wenn man es etwas gehaltvoller mag, kann man statt der Milch auch einen Schuss Sahne verwenden…

 

400 g Kassler ohne Knochen in Würfel schneiden und in

1 Esslöffel Öl

mit 1 Teelöffel Kümmelsamen scharf anbraten

3 Zwiebeln in Streifen schneiden, mit anbraten.

Salz und frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben,

frische glatte Petersilie fein schneiden und unterheben.

Pürree mit dem Fleisch servieren – fertig!!!

Steckruebenpuerree

Dieses Essen ist sehr schnell zubereitet und schmeckt nach mehr…

 

Viel Spaß beim neu Entdecken eines verkannten Gemüses!

 

 

 

 

Süßkartoffelpommes mit Hagebuttenketchup

Hagebutten

Für dieses köstliche Hagebuttenketchup habe ich mich zuerst einmal auf mein Fahrrad geschwungen und einen kleinen Streifzug durch die herbstliche Landschaft gemacht. Das hat sich schon gelohnt, denn es war ein herrlicher Tag. Meine Ernte waren etwa zwei Hände voll leuchtend rote Hagebutten.
Und so wird Ketchup daraus…

 

2 Hände voll Hagebutten (Stiele und Blütenreste entfernen,aufschneiden und entkernen. Das ist etwas mühsam…)

1 Esslöffel Öl in einen Topf geben.

1 Zwiebel würfeln und im heißen Öl anschwitzen.

1 Teelöffel schwarze Senfkörner hinzugeben und aufplatzen lassen.

1 cm Ingwer klein geschnitten ebenfalls kurz mit anschwitzen.

2 Esslöffel braunen Zucker dazu geben und karamellisieren.

1 Tasse Essig hinzu gießen und die Hagebutten in den Topf geben.

1/2 rote Chili-Schote in Ringe geschnitten,

1/2 Teelöffel Thymian, Salz und Pfeffer dazu geben und alles 30 Minuten köcheln lassen. Wenn die Hagebutten weich sind wird alles püriert und fertig ist mal eine etwas andere Ketchup-Variante.

Hagebuttenketchup

Die Süßkartoffelpommes lassen sich nicht so einfach knusprig frittieren, darum habe ich sie paniert – dann werden sie schön kross.

Süßkartoffeln in Stifte schneiden, erst in Stärke wenden, dann in verquirltem Ei und zum Schluss in kleingebröselten Cornflakes (das geht am Besten, indem man sie in einen Gefrierbeutel schüttet und mit dem Nudelholz bearbeitet). Die panierten Pommes für ca. 10 Minuten im heißen Fett frittieren.

 

Leckeres Fingerfood für große und kleine Frittenliebhaber!
Guten Appetit!

Suesskartoffelpommes

Sommer – Sonne – Pfirsich

Glaeser_Pfirsiche

Vor ein paar Tagen wurde ich mit einer großen Tüte Pfirsiche beglückt. Bei der Vielzahl von Möglichkeiten in der Verwertung hatte ich die Qual der Wahl…was machen mit den pelzigen Gesellen? Nach kurzer Überlegung beschloss ich: diesmal keine Marmelade! Inspiriert vom Lieblingsessen meiner Tochter – Milchreis mit Zucker & Zimt und Pfirsichkompott serviere ich Euch heute: Milchreis mit Mandelmilch und Minze-Vanille-Pfirsiche. Beginnen wir mit dem Obst…

Minze Vanille-Pfirsiche

Was die Mengenangaben angeht, so habe ich die Pfirsiche nicht gewogen. Ich habe einfach alle Pfirsiche die ich hatte (eine große Tüte voll) kreuzweise eingeschnitten, überbrüht, kaltabgeschreckt und die Haut abgelöst oder geschält. Je nach Reifegrad der Früchte löst sich die Haut leichter oder eben gar nicht. Das Gleiche gilt für die Kerne. Wenn die Pfirsiche sich nicht vom Kern lösen ließen habe ich einfach das Fruchtfleisch in großen Stücken abgeschnitten. Schalen und unversehrte Kerne wandern in einen großen Kochtopf. Die Pfirsichstücke mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Ich habe 2 Liter Wasser und 600 g Einmachraffinade zu den Schalen und Kernen gegeben und alles mit 5 Zweigen Minze und einer Vanillestange (Mark und Schote) aufgekocht.

Pfirsichschalen

Nachdem die Zuckerlösung abgekühlt ist, wird sie durch ein Sieb abgegossen. Das Obst auf die gut gespülten Einmachgläser verteilen und mit der Zuckerlösung bedecken. Die Gläser fest verschließen. Für das Einkochen im Backofen werden die Gläser jetzt einfach auf ein Backblech gestellt (sie dürfen sich nicht berühren). Das Blech in die unterste Schiene des Backofens schieben und ca. 2 cm heißes Wasser auf das Blech gießen. Backofentür schließen und auf 175°C Ober- und Unterhitze stellen. Wenn in den Gläsern Blasen aufzusteigen beginnen eine 1/2 Stunde einkochen lassen. Das war’s…Gläser aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Den Rest der Pfirsich-Zuckerlösung kann nochmals aufgekocht und in kleine Flaschen oder Gläser gefüllt werden. Man hat dann einen Pfirsich-Minze-Vanille-Sirup, der sowohl in Mineralwasser als auch im Prosecco sehr lecker schmeckt.

Pfirsichkompott

Mandelmilchreis mit Minzzucker

2 Tassen Mandelmilch

etwas geriebene Limettenschale

1 Prise Salz

1 Prise Kardamom

1/2 Tasse Milchreis

Alles zusammen aufkochen und ausquellen lassen. Hin und wieder umrühren nicht vergessen, damit nichts anbrennt.

Mandelmilch_Reis

50 g gehackte Mandeln in einer trockenen Pfanne anrösten.

1 Esslöffel brauner Rohrzucker mit ein paar klein geschnittenen Minzblättchen im Mörser zerreiben.

Minzzucker

Fertigen Mandelmilchreis in ein Schälchen füllen, Minzzucker und geröstete Mandeln darüber streuen und das Pfirsichkompott drumherum.

Fertig ist ein kleines erfrischendes Gericht für heiße Sommertage.

Mandelmilchreis

Da ich noch ein paar Pfirsichstückchen übrig gelassen habe gibt es jetzt auch noch ein selbst gemachtes Eis!

Pfirsich-Joghurteis am Stiel

Wieder ist es mit der Mengenangabe so eine Sache. Ich habe das Fruchtfleisch von ca. 2 Pfirsichen, 4 Esslöffel Joghurt, 1 Esslöffel Orangenblütenwasser, Honig nach Geschmack in einem Mixer püriert und die Masse in Eisförmchen und Grappagläser abgefüllt.

Grappaglaeser

Kleiner Tipp: wenn man die Masse in den Grappagläsern erst ca. eine 3/4 Stunde anfrieren lässt und erst dann den Stiel in die Masse steckt, dann bleibt er in der Mitte. Anders fällt er zur Seite und gefriert auch dort.

Pfirsicheis

So!!! Wer jetzt noch nicht genug erfrischt ist, dem kann ich auch nicht helfen.
In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen schönen sonnigen Sommer!

BRETAGNE MEETS PROVENCE

BANNER_Bretagne_Provence_2014

Als ich von diesem Blogevent gelesen habe war ich sofort völlig begeistert und fest entschlossen zu diesem schönen Thema etwas zu posten. Ich liebe Frankreich und bin sehr gerne in diesem Land. Mir gefällt die Küche, die Sprache und die Lebensart. Ich war sowohl schon einmal in der Bretagne als auch in der Provence und finde beide Gegenden auf ihre Weise wunderschön. Die Bretagne mit ihrer rauhen Küste, dem Wind, der einem um die Nase weht und die vielen Hortensien vor jedem Haus. In der Provence der Duft nach Lavendel, die Farben, Sommer und Sonne.

Ich habe mir zwei Rezepte ausgesucht die mich an die jeweilige Region erinnern und würde mich freuen, wenn ich mit meinen Rezepten und Bildern Lust auf den nächsten Frankreichurlaub mache.

Aepfel_Salz

Wenn ich an die Bretagne denke, fällt mir natürlich zuerst das salzige Meer ein und danach Galette, Crêpe und Cidre. Bei mir gibt es deshalb…

Crêpe caramel au beurre salé avec pommes caramélisées
Crêpe mit salziger Butter-Karamellsoße und karamellisierten Äpfeln

Für den Crêpeteig

2 Eier

4 Esslöffel Mehl

1 Prise Meersalz

1 Teelöffel Vanillezucker

ca. 250 ml Milch

etwas Öl für die Pfanne

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig sollte ruhig etwas dünnflüssig sein. Man lässt ihn am Besten ca. 10 Minuten stehen und gibt dann noch einen Schuss Mineralwasser hinzu.

Crepeteig

Jetzt in einer Pfanne oder einem Crêpemaker dünne Crêpe backen und warm stellen.

Für die salzige Karamellsoße

100 g braunen Zucker

1 Esslöffel Salzbutter

1/8 Liter Sahne

1 Prise Fleur de sel

Den Zucker in einem Topf schmelzen lassen. Wenn er flüssig ist und die gewünschte Farbe hat die Butter hinzu geben und die Sahne angießen. Alles gut rühren und so lange sanft weiter kochen lassen, bis sich eine glatte Soße entwickelt hat. Ein bisschen Fleur de sel rundet den Geschmack ab.

Äpfel in Spalten schneiden und in Butter anbraten. Mit etwas braunem Zucker bestreuen – fertig!

Aepfel_karamellisiert

Hier kann man normale Butter nehmen, sonst wird’s vielleicht zu salzig.

Crepe_1

Lavendel_Zitronen

Und nun zur Provence…sie ist für mich warm, hell und sonnig. Ich denke an Kräuter, Lavendel und Zitronen. Um das alles einzufangen mache ich…

Petites  brioches avec fromage de chèvre frais et gelée de citron et lavande
Mini-Brioches mit Ziegenfrischkäse und Zitronen-Lavendel-Gelee

Beginnen wir mit dem Zitronen-Lavendel-Gelee…

500 ml Zitronensaft

Zitronenschale, dünn geschält

500 g Gelierzucker 1:1

blühende Lavendelzweige

Stücke der Zitronenschale und die Lavendelzweige in den Einmachgläsern verteilen.

Glaeser_Lavendel

Den Zitronensaft durch ein Sieb in einen Topf gießen, damit das Gelee später schön klar wird. Saft und Gelierzucker aufkochen, 3 Minuten kochen lassen und in die vorbereiteten Gläser füllen. Gläser verschließen und das Gelee am Besten 3-4 Wochen durchziehen lassen, dann entwickelt sich der Lavendelgeschmack besser.

Zitronengelee

Für die Brioches brauchen wir einen schönen butterigen Hefeteig.

300 g Mehl in eine Schüssel geben.

1 Prise Salz

1 Esslöffel Zucker

3 Eier

1 Päckchen Trockenhefe hinzugeben und

50 ml Wasser mit

125 g Butter erwärmen und ebenso zum Mehl geben.

Alle Zutaten gut miteinander verkneten und eine Stunde gehen lassen.

Anschließend den Teig nochmals gut durchkneten und in 12 gleich große Teile aufteilen. Die 12 Teile werden nun wiederum in eine große und eine kleine Teigkugel aufgeteilt. Nun zuerst die größeren Teigkugeln in den Muffinformen verteilen und in jede mit einem Kochlöffelstiel ein Loch stechen.

Brioche_1

Aus den kleineren Kugeln formt man jetzt eine Art Zapfen und steckt diesen in das Loch der großen Teigkugel. Das soll wohl gewährleisten, dass beide Teige sich beim Backen verbinden.

Brioche_2

So sieht’s dann aus, wenn’s fertig ist…

Brioche_3

Ein Stück Haushaltsfolie in der Größe der Form mit Butter bestreichen und auf die Form legen. Alles nochmals  1/2 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Anschließend Folie entfernen und die Brioches im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen.

Brioche_4

Mit Ziegenfrischkäse und dem Zitronen-Lavendel-Gelee servieren.

Crepe_2Brioche_5

Bon appétit!

Gamba do Brasil

Moqueca

Heute zaubere ich mal ein bisschen Zuckerhutfeeling auf den Teller. Es wird Brasilianisch! Rio für zu Hause 🙂

Wir fangen an mit einem brasilianischen Fischeintopf. Hierzu muss ich sagen, dass dieses Gericht eigentlich mit Palmöl gekocht wird, das ich jedoch nirgendwo bekommen habe. Da dieses Öl geschmacklich eher neutral ist und wohl hauptsächlich wegen seiner roten Farbe in diesem Essen Verwendung findet denken wir uns den Eintopf ein wenig orangefarbener und verzichten darauf.

Moqueca de peixe

3 Fischfilets (am besten eignet sich etwas festerer Fisch, der nicht sofort zerfällt)

abgespült und abgetrocknet

2 Knoblauchzehen, zerdrückt oder in kleine Stücke geschnitten

Saft einer Limette

etwas Olivenöl zum Anbraten

1 Zwiebel, fein gewürfelt

1 rote Zwiebel, in Streifen geschnitten

300 ml Gemüsebrühe

200 ml Kokosmilch

1 rote, 1 grüne Paprika, in Streifen geschnitten

3 Tomaten, entkernt und gewürfelt

1 Bund Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten

200 g Gambas oder Shrimps, frisch oder TK (aufgetaut)

1 Hand voll frischen Koriander, gehackt

Salz, Pfeffer

Gemuese

Die Fischfilets mit dem Knoblauch, etwas Salz und dem Limettensaft in einen Gefrierbeutel legen und für etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank marinieren.

In der Zwischenzeit das Gemüse schneiden. Wenn der Fisch durchgezogen ist, das Olivenöl in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Die Zwiebelwürfel im heißen Öl anschwitzen. Den Fisch und die Marinade dazu geben und einige Minuten mit dünsten. Anschließend die Zwiebelringe, die Kokosmilch und die Gemüsebrühe hinzu geben und ca. 10 Minuten kochen. Danach das restliche Gemüse und den Koriander dazu geben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Gemuese_Topf

Zum Schluss die Gambas auf den Eintopf legen und gar ziehen lassen. Dazu gibt es Basmatireis.

Da wir davon ausgehen, dass wir heute Abend noch feiern werden stärken wir uns mal lieber noch mit einen Nachtisch – natürlich ebenso landestypisch!

Pizza_banana_1

Pizza banana

Hierfür macht man einen einfachen Pizzateig (siehe Rezept vom 1. Oktober 2013).

Ausserdem braucht man

Butter, geschmolzen

Bananen, in Scheiben geschnitten

Mini-Mozzarella, halbiert

Zimt-Zucker

Und so einfach geht’s:

PizzateigPizzateig_ButterPizzateig_BananenPizzateig_Mozzarella

Kleine Pizzas ausrollen, Teig mit der Butter bepinseln, Bananenscheiben darauf verteilen, Mini-Mozzarellahälften dazu legen, mit Zimt-Zucher bestreuen und die Pizzas bei 175°C ca. 20-30 Minuten backen.

So lecker…

Pizza_banana_2

Ja, und damit nicht vor lauter Aufregung während des Spiels die Fingernägel dran glauben müssen, brauchen wir auf jeden Fall noch etwas zum Knabbern für heute Abend!

Guacamole zum Dippen

Avocadoschalen_2

2 Avocados

etwas Limettensaft

eine Hand voll Cherry-Tomaten, klein geschnitten

1/2 rote Zwiebel, gewürfelt

1 Knoblauchzehe, durch die Presse gedrückt

frischer Koriander, gehackt

frische Petersilie, gehackt

Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker

Das Fruchtfleisch der Avocados mit einem Löffel aus der Schale holen und mit dem Limettensaft in einer Schüssel mit einer Gabel zu einem gleichmäßigen Brei verarbeiten. Die Avocadokerne nicht wegwerfen, sie kommen später mit in die Schüssel, damit die Guacamole ihre schöne Farbe behält und nicht braun wird.

Avocadocreme

Alle anderen Zutaten mit den Avocados verrühren, abschmecken und mit Tortilla-Chips servieren.

Habt eine schöne Woche 🙂

 

 

Atme tief ein…und mach ein Kirschengesicht…

Kirschengesicht_1

Ja, schon wieder Kirschen.

Ich habe ganz viele geschenkt bekommen. Die kann man doch nicht vergammeln lassen. Also… was damit machen? Genau – ein leckeres Chutney!

500 g Kirschen, entsteint

500 g Pflaumen, entsteint (kann auch anderes Obst sein)

2 rote Zwiebeln, in Scheiben geschnitten

2 Stangen Zimt

2 Chilis, eingeschnitten

4 Sternanis

1 Esslöffel geriebenen Ingwer

1 Esslöffel geriebene Orangenschale

Zutaten

1 Esslöffel Senfkörner, gemörsert

1 Teelöffel Piment, gemörsert

1 Esslöffel Pfeffer, gemörsert

Gewuerze

250 ml Rotweinessig

50 ml Himbeeressig

200 g Zucker

Alles zusammen aufkochen und mit

3 Teelöffel Stärke und etwas Himbeersirup binden.

In hübsche Gläser abfüllen und bei Gelegenheit verschenken oder selber aufessen!

Das Chutney schmeckt sehr gut zu Fleisch und Käse.

Kaesebrot

Cerises chéri!

Kirschen_1

Sommer, Sonne, Kirschen!

Als ich ein kleines Mädchen war und an heißen Sommertagen schwitzend aus der Schule kam war es einfach wunderbar, wenn es kalte Kirschsuppe mit Grießklößchen zum Mittagessen gab. Das war ja eigentlich gar kein Mittagessen -– das hieß sofort und ausschließlich – Nachtisch!

Kirschen_2

Glücklich derjenige, der einen Kirschbaum im Garten hat. Wer zu viele Kirschen hat verschenke bitte oder biete zum Pflücken an. Schade, wenn sie verkommen.

Für unsere Kirschsuppe braucht man ca. 1 1/2 Pfund Kirschen, entsteint

2 –3 Kirschkerne (soll gut sein für den Geschmack nach einer alten Überlieferung)

1/2 Tasse Himbeersirup

3/4 Liter Wasser

1 Zimtstange

Schale von 1 Zitrone, ohne das Weiße dünn abgeschält

Saft einer halben Zitrone

Zitrone

1 – 2  Teelöffel Zucker

alles zusammen aufkochen lassen und nach ca. 5 Minuten mit

2 Esslöffel Stärkemehl in etwas kaltem Wasser angerührt binden.

Kirschsuppe_1

 

Für die Grießklößchen

1/4 Liter Milch

2 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

aufkochen. 5 Minuten köcheln lassen und

1 Eigelb unterrühren.

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, die Temperatur klein stellen und mit Hilfe von 2 Teelöffeln Nocken formen. Die Nocken im heißen Wasser gar ziehen lassen. Wenn die Klößchen oben schwimmen sind sie fertig.

Kirschsuppe auf Teller verteilen und ein paar Grießnocken dazu legen…so schmeckt der Sommer!

Kirschsuppe_2

 

Wer dann noch Früchtchen übrig hat kann mal schnell die Fritteuse anschmeißen und einen schnellen Teig aus

1 Ei

6 Esslöffel Mehl

1 Teelöffel Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

1/8 Liter Wasser

1 Prise Salz

zusammenrühren, die Kirschen kurz eintauchen und frittieren bis sie goldbraun sind.

Mit Puderzucker bestreut sind sie – auch schon weg!

Kirschen_im_TeigKirschen_weg