Archiv der Kategorie: Aus dem Ofen

Frischkäse selbstgemacht

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Für alle, die sich schon gefragt haben wo die neuen Rezepte bleiben – hier sind sie! Da ich in den vergangenen Wochen gefastet habe (zum ersten Mal in meinem Leben) war in dieser Zeit nicht an kochen oder backen zu denken. Aber nun nach dieser kreativen Pause geht es wieder weiter in meiner Küche. Voller Vorfreude habe ich mich heute an selbst gemachten Frischkäse gewagt und ich muss sagen – es ist fantastisch einfach.

Man braucht dafür 500 ml frische Vollmilch, eine Prise Salz und 500 ml Kefir.

Zuerst die Milch mit der Prise Salz erhitzen.

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Kurz bevor sie zu Kochen beginnt (wenn sich leichter Schaum auf der Milch bildet) gießt man den Kefir dazu und wartet einen Moment. Langsam trennen sich Frischkäse und Molke voneinander.

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Nachdem man ein sauberes Baumwolltuch in ein Sieb gelegt hat gießt man die Masse hinein. Der Frischkäse sollte jetzt gut abtropfen.

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Jetzt kann der Frischkäse beliebig weiter verarbeitet werden. Ich habe zwei Rezepte ausprobiert und dafür die Menge die auf den Fotos zu sehen ist in zwei Teile geteilt. Einmal gibt es ein Schwarzbrot-Sandwich mit Kräuterfrischkäse und Zitronen-Rosmarin-Kartoffelspalten mit Rote Beete-Frischkäse. Fangen wir mit dem Schwarzbrot an.

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2 Päckchen frische Hefe zerkrümelt in einer Tasse mit einem Teelöffel Zucker und einem Esslöffel Wasser stehen lassen und hin und wieder umrühren. Wenn sie Blasen wirft und bis zum Tassenrand aufgegangen ist, kann sie mit

500 g Weizenvollkornmehl

500g Weizenschrot

250 g Roggenschrot

250 g Körnermischung (was man mag: Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne, …)

1/2 Becher Rübenkraut

1 Liter Buttermilch

2 Teelöffel Salz

2 Teelöffel Brotgewürz in eine große Schüssel gegeben werden. Alles gut miteinander vermengen und in eine gefettete Kastenform geben. Im vorgeheizten Backofen 2,5 Stunden bei 140°C backen. Nach einer Stunde Backzeit das Brot mit Alufolie abdecken und auch nach dem Backen in Alufolie eingepackt 12 Stunden stehen lassen. Dann kann es gegessen werden.

Brotgewürz besteht immer aus Kümmel, Fenchel, Koriandersamen und Anissamen. Ich gebe immer noch Piment dazu. Bockshornklee oder Selleriesaat sind aber auch sehr lecker.

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2 Teelöffel Kümmel

2 Teelöffel Fenchelsamen

2 Teelöffel Koriandersamen

2 Teelöffel Anissamen

1 Teelöffel Piment

in einem Mörser zerkleinern und in eine Vorratsdose füllen.

 

Für den Kräuterfrischkäse

Frischkäse

1 Teelöffel weiche Butter

etwas Sahne

Kresse, Schnittlauch, Petersilie, Dill fein gehackt

Salz, Pfeffer

ein wenig Knoblauch und Zwiebel miteinander verrühren.

Den Kräuterfrischkäse auf eine halbe Scheibe Schwarzbrot streichen, Gurken- und Eischeiben und italienischen Schinken darauflegen und die andere Brothälfte darüber klappen – und reinbeißen!

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Rote Beete-Frischkäse

Frischkäse

etwas Sahne

1 gekochte Rote Beete in Würfel geschnitten

ca. 5 cm Salatgurke ebenfalls gewürfelt

1/2 Apfel, grob gerieben

Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Meerrettich nach Geschmack

Alles verrühren und zu den Kartoffelspalten reichen.

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Zitronen-Rosmarin-Kartoffelspalten

Kartoffeln gründlich waschen, denn die Schale bleibt dran. Der Länge nach in Viertel schneiden und mit Rosmarin, abgeriebener Zitronenschale, Meersalz und Olivenöl vermengen.

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Die Kartoffeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 200°C ca. 40 Minuten backen.

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Sahnige Beerentorte

Beerentorte_1

Kleiner Aufwand – große Wirkung!
Diese Beerentorte ist im Handumdrehen fertig und lässt sich sehr gut vorbereiten. Man braucht dafür

2 Päckchen fertigen Blätterteig

3/4 Liter Sahne

2 Päckchen Sahnesteif

4 Päckchen Vanillezucker

verschiedene Beeren (Himbeeren, Brombeeren, Blaubeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren…)

1/8 Liter schwarzen Johannisbeersaft

Zucker nach Geschmack

1 Esslöffel Stärkemehl

Ein Päckchen Blätterteig auseinander rollen und mit einer Schüssel oder Springform einen Boden ausstechen. Aus dem restlichen Teig mit einem Plätzchenausstecher in Blumenform Blätterteigblüten ausstechen. Den Tortenboden mehrfach mit einer Gabel einstechen und die Blumen mit Wasser bepinseln und mit etwas Zucker bestreuen. Bei 200°C im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen. Mit der zweiten Blätterteigrolle genauso verfahren und alles gut abkühlen lassen.
Ein paar schöne Beeren zum Verzieren der Torte beiseite legen und die restlichen Früchte mit dem schwarzen Johannisbeersaft und Zucker (Menge richtet sich nach der Süße der Beeren, einfach abschmecken) in einem Topf zusammen aufkochen. Die Stärke mit etwas kaltem Saft verrühren und die kochende Beerenmischung damit zu einer roten Grütze andicken. Wenn auch diese erkaltet ist, die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif aufschlagen. Einen Tortenboden auf eine hübsche Platte legen, rote Grütze darauf verteilen, Schlagsahne obendrauf und den zweiten Boden…wieder rote Grütze und abschließend eine Schicht Sahne. Fehlen noch die Blätterteigblumen und die Beeren, die nicht mit in die Grütze durften. Jetzt nur noch Kaffee kochen und den Tag genießen. Schönen Sonntag!

Beerentorte_2

Weil du es bist…Happy Valentine

Heute kochen wir mit noch mehr Liebe als sowieso schon, denn es ist Valentinstag!

Valentinsessen_2

Dieses von Herzen herzliche Gericht ist sehr einfach zuzubereiten. Man braucht dafür zunächst einmal jede Menge verschiedene Wurzelgemüse, violette Kartoffeln und eine helle Kartoffelsorte.

Gemuese

Wenn man dann noch jemanden findet den man mit viel Liebe bekochen möchte, kann es auch schon losgehen. Die Kartoffeln gut waschen und abtrocknen, die Schale bleibt nämlich dran. Von beiden Kartoffelsorten gleich viele, etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und aus jeder Scheibe mit einem kleinen Plätzchenausstecher ein Herz ausstechen.

Kartoffelherzen_1

Nun werden die violetten Herzen in die hellen Kartoffelscheiben gesteckt und die hellen Herzchen in die lilafarbenen Scheiben. – Allerliebst!

Kartoffelherzen_2

Jetzt das Wurzelgemüse (Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzeln, weiße und gelbe Rübchen), rote Zwiebeln und Lauch in Streifen schneiden. Die Mengen können nach Geschmack variiert werden. Alle Zutaten in einer Schüssel mit ausreichend Öl, Meersalz, gemörsertem bunten Pfeffer, Rosmarin,Thymian und etwas Zucker vermengen und auf ein Backblech schütten.

Wurzelgemüse_Herzkartoffen

Bei 200°C ca. 40 Minuten backen.  In der Zwischenzeit die Joghurtsoße anrühren.

Minz-Limettenjoghurt

1 Becher griechischen Joghurt

Saft und abgeriebene Schale einer Limette

Minzblätter, in dünne Streifen geschnitten

Salz, etwas Pfeffer, 1 Teelöffel Zucker miteinander verrühren.

Minze_Joghurt

Wenn die Kartoffeln weich sind, das Blech aus dem Ofen nehmen und das Gemüse mit einem Spiegelei servieren. Ich habe kleine Spiegeleier aus Wachteleiern in herzförmigen Plätzchenausstechern gebraten. Sieht nach noch mehr Liebe aus!

Valentinsessen

Wer voll von Liebe ist, kann hin und wieder etwas davon abgeben…ich wünsche einen unvergesslich schönen, liebevollen Valentinstag…

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Ein Rosentörtchen ist ein Rosentörtchen ist ein Rosentörtchen…

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…frei interpretiert: es ist was es ist und manchmal ist es sogar gut, wie in diesem Fall –  kleinen Minitörtchen mit Rosensahne und Himbeeren. Ein klitzekleiner Hauch von Sommer. Vor nicht allzu langer Zeit schenkte mir die liebe Angie getrocknete Rosenblätter. Zuerst dachte ich daran sie unter schwarzen Tee zu mischen. Aber dann überlegte ich mir, dass es schön wäre das Aroma der Rosenblätter irgendwie in einen Kuchen oder eine andere Süßspeise zu bekommen. Nach langem hin und her ist mir nun ein Rezept eingefallen mit dem ich – nun, da es auch noch geklappt hat – sehr zufrieden bin. Ich hatte ein paar Bedenken die Rosensahne könnte nicht fest werden oder alles würde ein wenig wie Seife schmecken. Alles ist gut gegangen und die Törtchen schmecken wie ein Rosengarten im Sommer riecht – lecker! Überzeugt Euch selbst – viel Spaß beim Nachbacken!

Foermchen_Tee

Rosentörtchen

Für die Rosensahne braucht man

1/4 Liter Sahne

2 Päckchen Vanillezucker

1 Esslöffel getrocknete Rosenblüten

1 Esslöffel Himbeersirup

1 Päckchen Sahnesteif

Sahnetopf

Die Rosenblüten mit der Sahne und dem Vanillezucker in einen Topf geben und aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen, abkühlen lassen und für mehrere Stunden kalt stellen, am besten über Nacht. Dann die nun gut durchgezogene Sahne durch ein Teesieb abgießen und mit dem Himbeersirup und dem Sahnesteif fest aufschlagen.

Für die kleinen Kuchen

80 g weiche Butter

200 g Zucker

150 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

100 g gemahlene Mandeln

2 Eier

200 ml Milch

1 Prise Salz

2 Esslöffel Rosenwasser

Foermchen

Alle Zutaten gut miteinander verrühren und in die gefetteten Backförmchen oder Muffinformen füllen. 20 – 30 Minuten bei 190°C backen und gut auskühlen lassen.

Rosenkuchen

Zum guten Schluss den kleinen Kuchen mit Hilfe eines Spritzbeutels zu einer hübschen Sahnehaube verhelfen und mit einer Himbeere zum Törtchen krönen.

Toertchen_2

 

 

 

Typisch westfälisch – Bauernstuten

Bauernstuten_Schinken

Manchmal, wenn ich so zurück denke an die Zeit in der ich klein war, überkommt mich einfach der Wunsch etwas zu Kochen oder zu Backen was ich mit meiner Kindheit verbinde. Da ich ursprünglich ein Mädchen aus dem schönen Münsterland bin, fiel meine Wahl heute auf den guten alten Bauernstuten  – mit Schinken und Pumpernickel ein Hochgenuss. Westfälischer geht es kaum! Da ein Butterbrot mit Schinken doch eher etwas Alltägliches ist, gibt es bei mir heute ein fruchtiges Gurken-Melonen-Chutney dazu (oder dabei, wie der Westfale sagt). Das passt sehr gut dazu und ist auf jeden Fall aufregender als eine zum Fächer geschnittene Gewürzgurke.

Westfälischer Bauernstuten

250 g Weizenmehl

250 g Roggenmehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 Teelöffel Zucker

1 Teelöffel Salz

in eine Schüssel geben.

1/4 l Milch erwärmen,

1 Esslöffel Schmalz darin auflösen und mit den Zutaten in der Schüssel vermengen. Alles gut durchkneten und mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig etwa verdoppelt hat. Nochmals durchkneten und zu einem Laib formen. Ich habe den Teig in zwei Hälften geteilt und zu einem „Zwillingsbrot“ zusammengelegt, da ich die eine Hälfte zu Knabbeln verarbeiten möchte. Aber dazu später mehr. Das Brot mehrmals schräg einschneiden und nochmals abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen. Bei 200°C etwa 50 Minuten backen. Es ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.

Bauernstuten

Zutaten_Chutney

Gurken- Melonen-Chutney

Zutaten:

1 Teelöffel Senfsaat

2 Schalotten, fein gewürfelt

1 Stückchen Ingwer

2 Esslöffel Zucker

Himbeeressig

1 Teelöffel bunter Pfeffer, 1/2 Teelöffel Meersalz, beides gemörsert

1/4 Honigmelone, klein geschnitten

2 Landgurken, die Kerne mit einem Teelöffel entfernt und klein geschnitten

Zubereitung:

Etwas Öl in einen Topf erwärmen und die Senfsaat darin aufplatzen lassen. Achtung – das Öl darf nicht zu heiß werden, sonst fliegen einem die Senfkörner um die Ohren. Schalotten und Ingwer kurz mit anschwitzen. Den Zucker hinzu geben und  karamellisieren. Mit dem Himbeeressig ablöschen, Salz und Pfeffer, sowie das kleingeschnittene Obst und Gemüse dazugeben. Wem das Chutney noch zu wenig süß ist, der kann noch mit einen Teelöffel Honig nachsüßen. Alles nur kurz aufkochen, damit die Gurken nicht zu weich werden. Das Chutney in saubere Gläser mit Schraubverschluss füllen.

Jetzt noch Butter und Schinken auf den Tisch und es kann gegessen werden.

Ach ja, jetzt hätte ich doch beinahe die Knabbeln vergessen!

Knabbeln

Knabbeln

Hierfür einfach eine Hälfte des noch warmen Zwillings-Bauernstutens in mundgerechte Stücke brechen und auf ein Backblech legen. Im Backofen bei 150°C nochmals  ca. 20 Minuten backen und fertig ist der Bauernzwieback. Man gibt die Knabbeln in ein Knabbelkümken (Schälchen ☺️) oder eine große Tasse, bestreut sie mit Zucker und übergießt sie mit heißer Milch, Kaffee, Kakao oder Muckefuck (Getreide- oder Blümchenkaffee). Eine Prise Zimt und/oder Kardamom sorgt für ein besonderes Aroma.

Knabbelkümpken

Willkommen in NRW❣️

Neujahrskränze – gebackene Glückwünsche zum verschenken

Sich in den ersten Tagen im Jahr gegenseitig mit Glückwünschen und Gebäck zu erfreuen hat wohl überall eine lange Tradition. Im westfälischen Münsterland schenkt man sich zum Jahresbeginn einen Neujahrskranz aus süßem Hefeteig.
Die drei unterschiedlichen Stränge aus denen er geflochten wird stehen für verschiedene Wünsche, die den Beschenkten ins neue Jahr begleiten sollen.
Der erste Teigstrang verbirgt eine Füllung aus Marzipan, Mandeln, Pistazien und Weinbrand – er symbolisiert Wohlstand, Freude und Glück. Im zweiten Strang findet man Rosinen – sie geben Gesundheit und Kraft. Der dritte Strang besteht nur aus Hefeteig und ist Sinnbild für Natürlichkeit und die Besinnung auf das Wesentliche.
Die geflochtene Kranzform mit ihrem Ineinandergreifen von Freude, Glück, Gesundheit, Kraft und Besonnenheit verbindet alles zu einer „runden Sache“ – zu einem hoffentlich rund um gelungenen Jahr.
Da mir dieser Brauch so sehr gefällt habe ich in diesem Jahr auch fleißig gebacken. Leider nicht genug, um jedem der mir am Herzen liegt einen Kranz zu schenken.

Mit diesem Beitrag schicke ich Euch allen einen allerliebsten Neujahrsgruß und das Allerbeste für das Jahr 2014!

Neujahrskränze_von_oben

Für zwei Kränze braucht man

500 g Mehl

1/4 Liter Milch

75 g Butter

75 g Zucker

1 Päckchen Trockenhefe

1/2 Teelöffel Salz

Vanille (gemahlen, oder aus der Schote)

Das Mehl mit dem Zucker, Salz und der Hefe in eine ausreichend große Schüssel geben. Die Milch mit  Butter und Vanille in einem Topf erwärmen. Nicht zu heiß werden lassen, nur so warm, dass die Butter langsam schmilzt. Die Milch zu den übrigen Zutaten gießen und alles miteinander verkneten. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort zwei Stunden gehen lassen. Wenn der Teig sich ungefähr verdoppelt hat nochmals gut durchkneten und in sechs etwa gleich große Stücke teilen. Für den natürlichen Strang zwei von den Teigstücken zu Rollen formen (ca. 50 cm lang). In zwei weitere Stücke ein paar Rosinen hinein kneten und ebenfalls zu Rollen formen. Für die letzten beiden Stränge werden zuerst

1 Päckchen Marzipanrohmasse

2 Esslöffel gehackte Pistazien

2 Esslöffel gehackte Mandeln

2 Esslöffel Weinbrand

miteinander verknetet. Die restlichen beiden Teigkugeln zu 50 cm langen Schnüren formen und mit dem Nudelholz überrollen, so dass man sie mit der Marzipanmischung füllen kann. Dazu aus der Marzipanmasse daumendicke Röllchen formen, diese auf den Teig legen und diesen über dem Marzipan zusammendrücken, so dass wiederum ein Strang entsteht. Nun je drei verschiedene Teigrollen miteinander verflechten und zu einem Kranz zusammenlegen. Die Kränze mit Eigelb bestreichen, damit sie nach dem Backen schön glänzen und mit gehackten Mandeln und Pistazien bestreuen. Bei 200°C ca. 20 Minuten backen. Wenn von der Marzipanmasse etwas übrig bleibt, kann man damit wunderbar ein paar Bratäpfel füllen…

Neujahrskränze

An apple a day…

Aepfel

Äpfel gehören hierzulande wohl zu den beliebtesten Obstsorte überhaupt. Sie schmecken in jedem Zustand, ob einfach so verspeist, als Kuchen, Muß oder Saft. Oder aber als Bratapfel – einmal herzhaft, einmal süß.

Bratäpfel mit Steinpilzen, Selleriepüree und Preißelbeersoße

Bratapfelgericht_1

2 Braeburn Äpfel, halbiert und vom Kerngehäuse befreit

250 g Hackfleisch

1 Ei

etwas Paniermehl

Thymian

1 Schalotte, fein gewürfelt

eine Hand voll getrocknete Steinpilze, 1/2 Stunde in Wasser eingeweicht, dann ausgedrückt und klein geschnitten (Einweichwasser aufheben)

Salz und Pfeffer

Die Äpfel in eine Auflaufform setzen. Das Hackfleisch mit den übrigen Zutaten vermengen und in die Äpfel füllen. Bei 180°C 40 Minuten backen.

In der Zwischenzeit

1/2 Sellerieknolle, in Stücke geschnitten

1 Kartoffel, ebenfalls grob gewürfelt mit

1 Tasse Milch

1 Teelöffel Butter

geriebene Musskatnuss, Salz

in einen Topf geben und gar kochen. Wenn das Gemüse weich ist – alles zu Püree stampfen.

Fehlt nur noch die Soße…

1 Teelöffel Butter in einem Topf auslassen,

1 fein gewürfelte Schalotte in der Butter anschwitzen,

mit dem Wasser von den Steinpilzen ablöschen und

1 Schuss Portwein hinzu geben.

Etwas Thymian und 1 Esslöffel Preißelbeerkompott in die Soße rühren. Alles etwas einkochen lassen und am Schluss mit 1 Stückchen kalter Butter und dem Pürierstab aufschäumen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Fertig! – Guten Appetit

Bratapfelgericht_2

Bratapfel mit Vanilleeis

Bratapfel_Eis

4 Äpfel, oben einen „Deckel“ abschneiden und beim unteren Teil mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse entfernen

1 Päckchen Marzipanrohmasse

1 Esslöffel Butter

Trockenfrüchte (Datteln, Aprikosen, Rosinen, Cranberries) klein geschnitten

miteinander verkneten. Die vorbereiteten Äpfel in eine feuerfeste Form setzen und mit der Marzipanmasse füllen. Die Apfeldeckel wieder auf ihre Unterteile setzen, die Äpfel mit Honig beträufeln und gehackte Wal- und Haselnüsse darüber streuen.

Apfel_suess_roh

Bei 180°C 30 – 40 Minuten backen, je nach Größe der Äpfel.
Mit Vanilleeis servieren…

Bratapfel_von_oben

Eine schöne Adventzeit wünsche ich.

Dominosteine nach Oma Kätes Rezept

Rezept

Es ist schon wieder soweit…die Weihnachtsback-Saison ist eröffnet! Wer im Advent einen „Bunten Teller“ möchte, muss jetzt loslegen die leeren Blechdosen mit frisch Gebackenem zu füllen. Auf der Suche nach traditionellen Backrezepten stieß ich im Kochbuch meiner Oma auf ein Rezept für Dominosteine. Experimentierfreudig habe ich mich sogleich ans Werk gemacht. Das Ergebnis sind riesige Dominosteine (irgendwie war mein geschultes Augenmaß gestört) die auf jeden Fall eine Mahlzeit ersetzen. Etwas kleinere Würfel schneiden…nächstes Jahr.

Domino_angeschnitten

Für ein Blech Dominosteine braucht man

4 Eier

160 g Zucker

250 g Honig

60 g gemahlene Haselnüsse

je 60 g Zitronat und Orangeat, fein gehackt

80 g Blockschokolade

1 Teelöffel Zimt

2 Messerspitzen gemahlene Nelken

500 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

– mir fällt gerade auf, dass gar kein Fett in den Teig kommt…na ja, dafür ist genug Zucker drin…

1 Glas Aprikosenmarmelade

4 Päckchen Marzipan-Rohmasse

4 Päckchen Kuvertüre zartbitter

Die Eier mit dem Zucker aufschlagen und nach und nach Honig, Nüsse, Schokolade Gewürze, Mehl und Backpulver dazu geben. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen 15 Minuten bei 200°C backen. Nach dem Abkühlen den Honigkuchen in acht Teile schneiden. Jetzt kann man die einzelnen Stücke leicht in der Mitte aufschneiden und Ober- und Unterteil mit der Aprikosenmarmelade bestreichen. Das Marzipan zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen und zwischen die Teighälften legen. Anschließend alles in nicht allzu große Würfel schneiden (etwa 2 x 2 cm).

Domino_ohne

Die Kuvertüre im Wasserbad erwärmen und die Dominosteine mit der Schokolade überziehen. Zum Trocknen am Besten auf Backpapier setzen, da kann man sie nach dem Erkalten leicht wieder abnehmen.

Dominos_mit

Fröhliches Weihnachtsbacken wünsche ich…

Schokoladenkuchen mit Kardamom und Gewürzbirne

Schokokuchen_Birne

Für diesen Schokoladentraum braucht man

2 Eier

200 ml Sahne

200 g Mehl

200 g Zucker

100 g Kakao

1 Päckchen Backpulver

2 Teelöffel Natron

1 Prise Salz

1/2 Teelöffel Kardamom

150 ml Öl

2 Esslöffel Orangenblütenwasser

Die Eier mit der Sahne und dem Zucker gut aufschlagen und nach und nach die anderen Zutaten hinzu geben. Backform fetten, mit etwas Paniermehl ausstreuen und den Teig hinein gießen. Der Teig eignet sich auch zum Backen von Muffins oder wie auf meinem Bild für Minikuchen. Man muss dann nur darauf achten, dass Muffins und Minikuchen eine kürzere Backzeit haben. Auch sollte man die Backförmchen nicht höher als 3/4 befüllen, da sie sonst beim Backen überlaufen. Den Kuchen in den auf 175°C vorgeheizten Backofen schieben und ca. 45 Minuten backen. Muffins oder Minikuchen sind schon nach 30 Minuten fertig. Am Besten kurz mit einem Holzstäbchen in den Kuchen pieken…wenn kein Teig am Stäbchen kleben bleibt ist er gar.

Schokokuchen

Für die Schokoladensoße

100 ml Sahne

1 Teelöffel Butter

1 Prise Salz

1 Esslöffel Kakao

2 Esslöffel Zucker

75 g Blockschokolade, gehackt

in einem Topf aufkochen und gut umrühren bis sich alle Zutaten gut miteinander verbunden haben. Die Soße über den Kuchen gießen und genießen…

Der Schokokuchen alleine ist schon eine Sünde wert aber mit der Gewürzbirne zusammen werden die zwei zu einem besonderen Dessert.

Birnen

 

Gewürzbirne

4 Birnen, geschält, entkernt und in Stücke geschnitten

Saft von 2 Zitronen

Zitronenschale von einer Zitrone dünn abgeschält

100 ml Wasser

ein etwa 2 cm großes Stück Ingwer, klein geschnitten

1 Zimtstange

3 Sternanis

2 Esslöffel Lavendelhonig

Alles in einem Topf aufkochen und in saubere Gläser füllen. Die Gläser gut verschließen und einem großen Topf, 3/4 mit Wasser bedeckt 30 Minuten sterilisieren. So halten die Gewürzbirnen mehrere Monate, wenn keiner nascht.

 

Quittennachtrag – Käsekuchen mit Quittenmus

Käsekuchen

Auf vielfachen Wunsch hier das Rezept für den kleinen Quitten-Käsekuchen.
Für eine große Springform das Rezept einfach verdoppeln. Ich backe gerne kleine Kuchen, weil sie mir einfach gefallen und man öfter etwas neues backen kann.

150 g Mehl

50 g Zucker

1 Esslöffel Butter

1 Ei

1 Päckchen Vanillezucker

2 Teelöffel Backpulver

zu einem Teig verkneten. Eventuell noch etwas Mehl zugeben, bis die Masse nicht mehr klebt. Den Mürbeteig in eine gefettete Springform drücken. Quittenmus darauf verteilen,

500 g Quark

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillepuddingpulver

50 ml Sonnenblumenöl

2 Eier

1/4 l Milch

geriebene Zitronenschale

miteinander verrühren und über das Mus gießen.

Kuchen_mit_Quark

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. eine Stunde backen.
Vorsicht! – Wenn er aus dem Ofen kommt ist er noch nicht fest. Das ändert sich, wenn er abgekühlt ist. Nun kann man ihn anschneiden und genießen…

Kuchenstueck