Letzte Woche haben wir Ostern gefeiert und ich weiß nicht wie das bei euch ist, aber ich habe noch Reste. Unter anderem süßes Osterbrot und Eierlikör 💛 Danke nochmals liebe Nina für diese leckeren Ostermitbringsel. 🌸 Mit deinem Ghee wird da heute ein Hammerdessert draus!
Knusperschmarrn
Zutaten:
Ca. 400 – 500 g Hefezopf oder ähnliches, in große Würfel geschnitten
200 ml heiße Milch
4 Eier
2 Teelöffel Vanillezucker
etwas Zimt
1 Prise Salz
1 Esslöffel Butterschmalz (oder Ghee) zum Braten
Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
Brotwürfel in eine Schüssel geben und mit der heißen Milch übergießen. Eier, Vanillezucker, Zimt und Salz hinzufügen und alles gut vermengt etwa 15 Minuten durchziehen lassen. Das Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und die Brotwürfel darin knusprig anbraten. Mit Puderzucker bestreuen und am besten noch warm servieren.
Und da ja seit gestern gefühlt Hochsommer ist, was passt da besser zum warmen Knusperschmarrn, als ein erfrischendes cremiges Eierliköreis. Durch die darübergestreuten gefriergetrockneten Himbeerstückchen bekommt das Eis eine fruchtige himbeerige Note. Yummy❣️
Alle Zutaten (möglichst aus dem Kühlschrank) miteinander verrühren und in eine Eismaschine geben. So lange rühren lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Anschließend das Eierliköreis in eine Dose füllen, mit den gefriergetrockneten Himbeeren bestreuen und am besten über Nacht einfrieren.
Wer keine Eismaschine hat, der füllt die Eismasse in eine Dose und friert diese direckt ein. Das Eis muss dann nur etwa alle 40 Minuten gründlich umgerührt werden, damit es später eine schöne Konsistenz hat. Hier kommen die gefriergetrockneten Himberen auf das Eis, wenn die gewünschte Cremigkeit erreicht ist und nicht mehr umgerührt werden muss,
Jetzt muss nur noch alles auf einem Teller zusammen finden. Knusperschmarrn mit Puderzucker, Eierliköreis mit einem Extraschuss Likörchen nd ein paar frieschen Himbeeren – perfekt
Ich wünsche euch allen einen fröhlich frischen Sonntag❣️
Wenn euch gefällt, was ihr seht, dann lasst mich das doch gerne mit einem Like wissen 🥰
Diese Schüssel hat zunächst einmal nichts mit dem sportlichen Großereignis in der kommenden Nacht zu tun, außer vielleicht, dass man sie prima beim American Footballschauen snacken kann. Diese Bowl verdient den Namen SUPER, weil jede Menge super Superfoods drin sind.
Der Südpfälzer Gärtnermeister Walter Boesherz baut auf seinen Feldern Yacónwurzeln und Süßkartoffeln an. Hin und wieder habe ich das Glück, welche dieser heimischen (!) Wurzeln geschenkt zu bekommen. Dankeschön 🌸 an dieser Stelle! Und dann gibt’s natürlich auch hier immer ein Rezept mit diesem wertvollen Gemüse. Ihr findet schon diverse süße und herzhafte Yacón-Rezepte auf diesem Blog. Einen mega saftigen Mandelkuchen zum Beispiel…einfach mal Yacón bei der Suchfunktion eingeben. Solltet ihr keine Yacón- oder Inkawurzeln bekommen, könnt ihr für die Rezepte auch immer ersatzweise feste Birnen nehmen. Ist auch super, aber eben nicht super super! 😅 Und wer jetzt neugierig geworden ist, und mehr über dieses besondere Gemüse erfahren möchte, der schaut am besten hier!
Zu gebratenen Yacónscheiben gesellen sich in dieser bunten Schale neben fruchtigem Kichererbsensalat mit frischer Yacón und Staudensellerie gebackene Süßkartoffelspalten, etwas orientalisch gewürztes, knuspriges Hähnchenbrustfilet, Granatapfelkerne und geröstete Haselnusskerne.
Los geht’s! Beginnen wir mit dem Kichererbsensalat.
Kichererbsensalat
Zutaten:
1 kleine Dose Kichererbsen
etwas abgeriebene Zitronenschale
150 g Yacónwurzeln, gewürfelt und mit dem Saft einer Zitrone beträufelt (damit die Stückchen nicht dunkel anlaufen)
150 g Staudensellerie, in dünne Scheiben geschnitten
2 Esslöffel Olivenöl
etwas Agavendicksaft oder Honig
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Alle Zutaten miteinander vermengen und abschmecken. Während der Salat etwas durchzieht, kümmern wir uns um die gebackenen Süßkartoffeln.
Süßkartoffelspalten aus dem Ofen
Zutaten:
400 – 500 g Süßkartoffeln, gewaschen und in Spalten geschnitten
2-3 Esslöffel Olivenöl
1 gestrichener Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen
1 Teelöffel Koriandersamen, gemörsert
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffelspalten in einer großen Schüssel mit dem Öl und den Gewürzen mischen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Die Süßkartoffelstücke sollten nicht übereinander liegen. 45 Minuten bei 200^C backen.
1 Handvoll Haselnusskerne in einer trockenen Pfanne anrösten, bis sie etwas Farbe angenommen haben. Abkühlen lassen, die braunen Häutchen ein bisschen abreiben und die Nüsse grob hacken.
Das Hähnchenbrustfilet mit Salz, Pfeffer und Ras el Hanout würzen, mit Mehl, Ei und Paniermehl panieren und in einer Pfanne mit Sonnenblumenöl goldbraun und knusprig braten.
Ein paar Yacónscheiben mitbraten und das übrig gebliebene Ei vom Panieren zum Schluss mit etwas Schnittlauch vermischt ebenfalls braten. Soll ja nix verkommen… 😁
Jetzt nur noch alle Komponennten zusammen in einer schicken Schüssel platzieren und genießen❣️
Die Tage ist mir aufgefallen, dass eines der wichtigsten Weihnachtsrezepte unserer Familie noch nicht den Weg auf den Blog gefunden hat! Unser Heringssalat, den es wirklich nur einmal im Jahr gibt, und zwar an Heiligabend. Er kommt aber nicht alleine auf den Teller, sondern immer in Begleitung einer Schlesischen Weißwurst. Manch einer wird sich nun (zurecht 🤣) kopfschüttelnd fragen: Was ist DAS denn für eine merkwürdige Zusammenstellung? Ich dachte ja bis gestern, das komplette Gericht sei schlesisch und früher aß man eben sowas. Zum Feste nur das Beste – alle guten Zutaten, die man hatte, zusammen gemischt in einer großen Schüssel. Letzters stimmt wahrscheinlich sogar, aber schlesisch ist falsch. Diese abenteuerliche Kombi hat sich meine liebe Schwiegermutter Gisela ausgedacht. Sie hat zum heiligen Abend die Weihnachts-Weißwurst aus ihrer alten Heimat Schlesien (hat nichts mit der Bayerischen Weißwurst zu tun) mit dem traditionellen Heiligabendsessen ihrer Schwiegermutter, dem westfälischen Heringssalat zusammen auf einem Teller vereint. So musste weder sie noch ihr Mann an diesem besonderen Tag auf das jeweils gewohnte und liebgewonnene Essen zur heiligen Nacht aus Kinder- und Jugendtagen verzichten.
Ich kann und möchte mir Weihnachten ohne dieses Essen auch nicht mehr vorstellen. Das Rezept von Uromalein Guste hat mittlerweile schon eine jahrzehntelange Tradition und wird hoffentlich noch lange in unserer Familie weitergegeben. Also, Zeit es hier aufzuschreiben…
Unser Weihnachts-Heringssalat
Zutaten für die Mayonnaise:
1 ganzes Ei, sehr frisch
1 guter Teelöffel Senf
1/2 Teelöffel Salz
etwas frisch gemahlenen Pfeffer
1/2 Teelöffel Zucker
1 Esslöffel Zitronensaft (oder Weißweinessig)
1/4 Liter Sonnenblumenöl
Zubereitung:
Das Ei in das hohe Mixgefäß des Stabmixers geben. Senf, Salz, Pfeffer Zucker und Zitronensaft hinzufügen und alles mit dem Stabmixer aufmixen. Das Öl nun in einem dünnen Strahl während des Mixens dazugeben und dabei den Stabmixer in dem Gefäß langsam nach oben ziehen. Zum Schluss die Mayo mit Salz, Pfefer, Zucker und Zitronensaft und -schale lecker abschmecken.
Zutaten für den Salat:
12 Matjesfilets, in mundgerechte Stücke geschnitten
2/3 Ring Fleischwurst, von der Pelle befreit und gewürfelt
4 Äpfel, geschält, gewürfelt und mit Zitronensaft beträufelt
6 Gewürzgurken, gewürfelt,
4 hartgekochte Eier, gewürfelt
4 – 5 gekochte rote Bete, gewürfelt
Mayonnaise (Rezept siehe oben)
etwas Sud von den Essiggurken
Salz, Pfeffer, Zucker zum Abschmecken.
Ausserdem:
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2-3 Handvoll Walnüsse, grob gehackt
Zubereitung:
Am Besten am Vortag alle Zutaten bis auf die Zwiebelwürfel und die Walnüsse in eine große Schüssel geben und sorgfältig miteinander vermengen. Den Salat über Nacht kalt stellen, damit er durchziehen kann. Kurz vor dem Essen nochmals gut durchrühren und gegebenenfalls mit Salz, Pfeffer und Zucker noch einmal herzhaft abschmecken. Kurz vor dem Servieren die Zwiebelwürfel untermengen und den Weihnachts-Heringssalat mit den gehackten Walnüssen bestreuen. Sobald die Schlesischen Weißwürstchen heiß sind, kann es losgehen! Das Christkind kann kommen! 🥰
⭐️ Habt noch ein schönes Weihnachtsfest und freut euch miteinander! ⭐️
Schon oft habe ich von „gesunden“ Pralinen gehört, die komplett ohne Industriezucker auskommen, ausschließlich natürliche Zutaten wie Trockenfrüchte, Nüsse und Saaten enthalten und dann auch noch so schmecken sollen, wie ein echtes Snickers. Klingt märchenhaft? Ja, das dachte ich auch. Zu schön um wahr zu sein. Aber neugierig wie ich bin, konnte ich es natürlich nicht lassen, das selbst einmal zu versuchen. Was sollte schon schief gehen? Frei nach dem Motto: Wenn die Dinger nicht schmecken, werden sie verschenkt! 🤣 Und wenn doch? Dann auch…zumindest ein paar…Wenige. ☺️
Ja, und was soll ich sagen? Sie sind unglaublich lecker geworden und verdienen auf jeden Fall den Namen „Snickers Praline“. Selbst die Konsistenz erinnert an den bekannten Erdnussriegel. Ich finde, sie sind perfekt! Eigentlich sogar besser, als das Original, da die Zutatenliste sehr überschaubar ist und wirklich nur aus echten, puren Lebensmitteln besteht. Probiert’s einfach aus. Wer Snickers mag, wird die Dinger lieben!
Snickerspraline
Zutaten:
300 g Erdnüsse, geröstet & ungesalzen (ich habe das Salz kurz abgespült, da ich keine ungesalzenen bekommen habe)
300 g getrocknete Datteln entsteint
1 Prise Salz
1 Esslöffel Vanillepaste
2 Esslöffel Backkakao
2 Esslöffel Dattelsirup
1 Esslöffel Erdnussmus
eventuell etwas Wasser
Ausserdem:
200 g Kuvertüre, zartbitter
2 Handvoll Erdnüsse, grob gehackt (hier habe ich das Salz dran gelassen, passt gut zu der dunklen Schokolade)
Zubereitung:
Erdnüsse, Datteln, Salz, Vanillepaste, Backkakao, Dattelsirup und Erdnussmus in einen Mixer geben und alles gut zerkleinern. Eventuell noch ein, zwei Esslöffel Wasser dazu geben. Es sollte eine zähe Masse entstehen. Die Masse portionsweise jeweils zu einer Rolle von ca. 2 cm Durchmesser rollen. Die Rolle in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und daraus jeweils eine Kugel rollen. Die Datttel-Erdnussbällchen für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Wenn sie gut durchgekühlt sind, trocknet später die Kuvertüre besser an.
Die 2 Handvoll gehackten Erdnüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Bällchen mit der Schokolade überziehen. Kurz abtropfen lassen und auf die gehackten Erdnüsse legen, zum Trocknen. Sobald die Kuvertüre fest geworden ist, kann (fast) reuelos genascht werden. Ich bin gespannt, was ihr sagt. 😃 Lasst mir gerne einen Kommentar da.
Jaaa! 🥳 Schon wieder Geburtstag! Und diesmal auch noch rund! 10 Jahren ist es nun schon her, dass ich meinen Foodblog ins Leben gerufen habe. Was einst als kleines Projekt zum Üben von Foodfotografie und Foodstyling für berufliche Zwecke begann, hat sich über die Jahre zu einer umfangreichen Sammlung von nun fast 400 Rezepten entwickelt.
Meine Leidenschaft für gutes Essen und ästhetische Fotografie mit viel Liebe zum Detail ließen im Laufe der Jahre zahlreiche, bunt bebilderte Artikel entstehen. Beiträge aus der klassischen und modernen Küche, alte Familienrezepte, aber auch viele eigene neue Kreationen.
Dankeschön an alle, die mich bis hierhin unterstützend auf meinem Weg begleitet haben. Familie, Freunde und Kollegen, die immer brav alles probiert haben, was ich ihnen vorgesetzt habe (inklusive „Küchenunfälle“ – wir wollen ja nichts verkommen lassen!). Firmen, die mir für spannende, tolle Kooperationen ihr Vertrauen schenkten und lokale/nationale Medienvertreter der Presse, die anerkennend über mich berichtet haben. Lieben Dank und weiter so! 😉
Und jetzt wird gefeiert!
Kaffeekränzchen! Budenzauber! Selbstverständlich mit einer ganz besonderen Geburtstagstorte! Wenn ihr nach einem köstlichen Herbstdessert sucht, das eure Gäste verzücken soll, dann ist diese Tiramisu-Charlotte mit Zwetschgen genau das Richtige. Die Kombination aus klassischem italienischen Tiramisu und frischen saftigen Pflaumen, verpackt in einer Torte, ist einfach unwiderstehlich. Genießen wir fröhlich dieses Spätsommerfest!
Zwetschgen-Tiramisu Charlotte
Die Charlotte muss eine Nacht im Kühlschrank verbringen, also unbedingt einen Tag vorher zusammenbauen. 😉
Zutaten für eine 18 cm Springform:
350 – 400 g Löffelbisquits
350 ml Espresso oder starken Kaffee
50 ml Amaretto (optional, wenn Kinder mitessen einfach weglassen)
500 g Zwetschgenkompott (oder Pflaumenkompott)
2 Teelöffel Stärke
500 g Mascarpone
300 ml geschlageneSahne
100 g Puderzucker
7 Blatt Gelatine
etwas Backkakao zum Bestäuben
Zubereitung:
Das Zwetschgenkompott in einen Topf schütten. Etwas Saft davon in eine Tasse geben und mit der Stärke glattrühren. Das Kompott aufkochen und mit der angerührten Stärke abbinden. Die Pflaumen vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
Den Espresso mit dem Amaretto mischen und die Gelatine in Wasser einweichen. Mascarpone, Puderzucker und 5 Esslöffel Espresso-Amarettomischung miteinander verrühren. Die aufgeweichte Gelatine etwas ausdrücken und in einem Topf erwärmen, bis sie sich aufgelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen und 2-3 Esslöffel von der geschagenen Sahne dazu geben, um die Temperatur etwas auszugleichen. Die Gelatine-Sahnemischung unter die restliche Schlagsahne heben und diese direkt anschließend unter die Mascarponecrème rühren.
Die Springform mit Backpapier auslegen. Ringsherum am Rand entlang Löffelbisquits senkrecht aufstellen. Für den Boden die Löffelbisquits kurz in die Espresso-Amarettomischung tauchen und den Boden schön dicht damit auslegen. Eventuelle Zwischenräume mit Kekskrümeln auffüllen. Etwas Zwetschgenkompott darauf verteilen, dann eine Schicht Mascarponecrème. Darauf kommt wieder eine Schicht getränkte Löffelbisquits, Pflaumenkompott, Mascarponecrème, Löffelbisquits und zum Schluss nochmals eine Schicht Mascarponecrème. Jetzt heißt es warten und sich auf morgen freuen, denn die Torte muss nun über Nacht in den Kühlschrank, damit sie schön durchziehen und fest werden kann.
Am nächsten Tag die Charlotte aus ihrer Form befreien, mit einer schönen Schleife versehen und mit Kakaopulver bestreuen. Und wer mag, kann natürlich je nach gegebenem Anlass das Juwel noch nach Herzenslust und Laune verzieren!
Das Rezept für mein Zwetschgenkompott möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten. Es lohnt sich immer, im Sommer einen kleinen Vorrat davon anzulegen.
Zwetschgenkompott
Zutaten für zwei 500 g-Schraubverschlussgläser:
800 g Zwetschgen, entsteint und geviertelt
4 Esslöffel braunen Zucker
etwas geriebene Tonkabohne
ein paar Pflaumenkerne und der Tonkabohnenrest, in ein Teeei oder einen Teefilter geben
1 Stück Zitronenschale
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Kochtopf geben und ca. eine Stunde stehen lassen. Immer mal wieder umrühren. Die Zwetschgen sollten etwas Saft abgeben. Anschließend alles einmal aufkochen und fünf Minuten köcheln lassen. Die Kerne, Tonkabohne und Zitronenschale wieder herausfischen, das Kompott noch heiß in die Gläser füllen und sofort veschließen.
Ich bin gespannt, was die Zukunft für „InKatiesKitchen“ bereithält und freue mich darauf, weiterhin viele neue Rezepte zu kreieren und euch mit meinen kulinarischen Abenteuern zu inspirieren. Habt einen feierlichen Sonntag! 🌸
Dieses Jahr ist definitiv ein Feigenjahr! Schon zum zweiten Mal in diesem Sommer bin ich reichlich damit beschenkt worden. Ganz lieben Dank Janina! 🌸 Die Feige gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Vorwiegend im Mittelmeerraum angebaut, galt sie dort bereits in der Antike als wichtiges Grundnahrungsmittel. Hier in Süddeutschland haben wir das Glück, dass sie auch bei uns herrlich gedeiht. Wenn man dann auch noch liebe Nachbarn hat, die ihre Erträge gerne mit einem teilen, dann ist man wohl ein echter Glückspilz. 🥰
Feigensenf
Zutaten:
500 g frische Feigen
5 Esslöffel brauner Zucker
1 guten Schuss Rotwein
125 ml Balsamico
2 Esslöffel gelbe Senfsaat
2 Esslöffel schwarze Senfsaat
2 Teelöffel Senfpulver
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
Feigen, Rotwein und Balsamico in einen Topf geben und pürieren. Zucker und Gewürze hinzufügen und alles einmal aufkochen. Anschließend die Temperatur verringern und die Masse 20 Minuten sanft köcheln lassen. Den Feigensenf mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiß in saubere Schraubverschlussgläser abfüllen.
Crostini mit Schinken, Rucola und marinierten Feigen
Zutaten für 2 Personen:
2 Scheiben rustikales Bauernbrot
etwas Olivenöl
1 Knoblauchzehe, geschält
Frischkäse zum Bestreichen
4-6 Scheiben Schinken, je nach Größe
4 frische Feigen, in Spalten geschnitten
2-3 Esslöffel Feigensenf
2 Handvoll Rucola, entstielt
etwas frisch gehobelten Parmesankäse
ein paar grob gehackte Nüsse nach Wahl
Zubereitung:
Die Feigenspalten in einer Schüssel mit dem Feigensenf marinieren. Die Brotscheiben mit etwas Olivenöl in einer Pfanne knusprig rösten. Das Brot herausnehmen, auf einen Teller legen und mit der Knoblauchzehe einreiben. Jede Scheibe mit Frischkäse bestreichen und mit Schinken, Rucola Blättchen und den marinierten Feigen belegen. Zum Schuss etwas Parmesan über die Crostini hobeln und ein paar gehackte Nüsse darüber streuen. Guten Appetit!
Vielleicht noch ein paar Fakten über die wertvollen Inhaltsstoffe von Feigen. Sie schmecken nicht nur köstlich, sondern sind auch sehr gesund. Die süßen Früchtchen enthalten neben verdauungsfördernden Ballaststoffen auch Vitamin A (Retinol) und B-Vitamine. Wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Phosphor geben Energie, blutbildendes Eisen und Folsäure fördern die Gesundheit. Biotin unterstützt Haut, Haare und Fingernägel. Da kann man auch ruhig mal ein, zwei mehr essen! Schon allein der Schönheit wegen! 😉
Ihr bekommt lieben Besuch und habt keine Idee was ihr zum Snacken anbieten sollt? Einfach alles, was der Kühl- und Vorratsschrank so an Köstlichkeiten zu bieten hat! Und vielleicht noch ein, zwei kleine, feine Dips – und die Gäste können kommen…
Ich habe hier ein buntes Potpourri von Leckereien zusammengestellt. Es gibt verschiedene Sorten Käse, Salami, Schinken, frisches Gemüse und Obst, Oliven, Chips und Cracker. Ach, und ein paar Macarons! Da ist ganz sicher für jeden etwas passendes dabei und es ist ganz egal, ob der eine oder andere Gast nur vegetarisch oder vegan isst. Die Dattelcrème lässt sich auch ganz wunderbar aus pflanzlichem Frischkäse herstellen, falls gewünscht. Wer mag legt einfach noch ein Baguett dazu. und Zack! Es darf gefeiert werden! 🥳
Vielleicht noch etwas darauf achten, welches Schmankerl welchen Nachbarn hat. Die Macarons nicht unbedingt neben die eingelegten Oliven legen, sondern lieber zwischen Himbeeren und Trauben plazieren.
Dattelcrème
Zutaten:
200 g Frischkäse
12 Datteln, grob zerkleinert
5 getrocknete Tomatenfilets in Öl
etwas Öl von den getrockneten Tomaten
1 Knoblauchzehe, geschält und grob gehackt
Saft und abgeriebene Schale einer halben Zitrone
1 gestrichener Teelöffel Currypulver
Salz, Pfeffer und ein wenig Agavendicksaft zum Abschmecken
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Mixer geben und so lange mixen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer und etwas Agavendicksaft herzhaft süß abschmecken.
Lachscrème
Zutaten:
200 g Frischkäse
200 g Räucherlachs, in sehr feine Würfel geschnitten
Saft und abgeriebene Schale einer halben Zitrone
1 Esslöffel Honig
1 Esslöffel Senf
2 Esslöffel Dill, frischgehackt oder TK-Ware
2 Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Zubereitung:
Alle Zutaten gut miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Gelb! Für mich DIE Farbe des Sommers! Gelb-weiße Sonnenschirme vor blauem Himmel, sonnengelbes, tropfendes Orangeneis am Stiel oder einfach leuchtend gelbe Zitronen mit ihrem unvergleichlichen Duft und Aroma zwischen klirrenden Eiswürfeln im Glas. Da geht mir das Herz auf und darum dreht sich hier heute alles um diese knallgelben Früchtchen! 💛
Sehr gerne verschenke ich zu Geburtstagen solch einen kleinen, mit Zuckerblumen verzierten Zitronenkuchen. Er ist schnell gebacken, bleibt über mehrere Tage saftig und erfreut schon allein durch seinen Anblick jeden, der ihn auspacken darf. In Backpapier verpackt lässt er sich sogar herrvorragend in einem Päckchen verschicken. ☺️
Katie’s Zitronenkuchen
Zutaten für 1x 30er oder 2x 20er Kastenform:
etwas Butter zum Einfetten der Form/en
etwas Paniermehl zum Ausstreuen der Form/en
Für den Kuchen :
200 g Butter
100 g Zucker
2 Teelöffel Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
200 g Joghurt
abgeriebene Schale und Saft von 2 Zitronen (unbehandelt)
Zwei kleine oder eine große Kastenform gründlich ausbuttern und mit Paniermehl ausstreuen. Den Backofen auf 160°C Umluft oder 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter in einer Rührschüssel mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz cremig aufschlagen. Nach und nach die Eier unterrühren. Die fein abgeriebene Schale, den ausgepressten Saft von anderthalb Zitronen und den Joghurt unterrühren. Eine halbe Zitrone beiseite legen, der Saft kommt später in den Zuckerguss. Zum Schluss Mehl und Backpulver dazusieben und alles nochmals gut miteinander verrühren.
Den Teig in die vorbereitete/n Form/en füllen und eine Stunde im vorgeheizten Backofen goldbraun backen. Nach bestandener Stäbchenprobe den/die Kuchen aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten stehen lassen. Anschließend aus der Form nehmen und den/die noch heißen Kuchen großzügig mit Zitronensirup einpinseln. Wer keinen Sirup hat, lässt ihn einfach weg. Ich gebe immer noch etwas Bergamotte-Öl in meinen Sirup, bevor ich ihn auftrage, das verstärkt das Zitronenaroma. Man bekommt es in der Apotheke oder im Bioladen. Kann man machen, muss man aber nicht.
Nachdem das Backwerk vollkommen abgekühlt ist, den Puderzucker in einer Schüssel nach und nach mit etwas Zitronensaft zu einem zähflüssigen Zuckerguss verrühren, über dem/den Kuchen verteilen und Zuckerblumen in die Zuckermasse kleben.
Jetzt brauchen wir nur noch etwas passendes zum Anstoßen. 🍋 Wie wäre es mit einem prickelnden Limoncello Spritz?
Limoncello Spritz
Zutaten für 1 Glas:
3 Eiswürfel
4 cl Limoncello, eisgekühlt
40 ml kaltes Mineralwasser
100 ml gekühlten Prosecco
1 Streifen dünn abgeschälte Schale einer unbehandelten Zitrone
ein paar Blätter Basilikum (hier ein rotblättriges)
Zubereitung:
Die Eiswürfel in ein Glas geben. Den Streifen Zitroneschale etwas knicken und drehen bis er anfängt stark zu duften. Mit der Schale kurz über den Glasrand fahren, so dass sich das Zitronenaroma daran verteilt. Die Zitronenschale, den Limoncello und das Mineralwasser zu den Eiswürfeln geben und mit Prosecco auffüllen. Zu guter Letzt ein Sträußchen Basilikum mit ins Glas geben und PROST! Auf den Sommer! 😎
Die Sonne lacht, da möchte man am liebsten das ganze Wochenende im Garten verbringen. Im besten Fall auch noch mit einem köstlichen Eis! 😁 Und weil das so ist, habe ich heute ein schnelles erfrischendes Eisrezept für Euch! Mit wenigen Zutaten ist es ganz einfach zuzubereiten und auch noch vegan mit wenig Zucker.
Honigmeloneneis
Zutaten:
600 g Honigmelone, geschält und in Stücke geschnitten
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
1 kleine Prise Salz
Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone
5-6 Blättchen frische Minze
2 Esslöffel Agavendicksaft
Zuberitung:
Die Melonenstücke mit den Minzblättchen und dem Zitronensaft fein pürieren. Die übrigen Zutaten hinzugeben und alles gut miteinander verrühren. Die Masse in eine Eismaschine füllen und so lange rühren lassen, bis das Eis die richtige Konsistenz hat. Wer keine Eismaschine hat, friert die Masse ein und rührt jede halbe Stunde einmal gut um, damit die Masse cremig bleibt. Ebenfalls so lange, bis das Honigmeloneneis die gewünschte Cremigkeit erreicht hat.
Jetzt die Eiscreme mit Melone und einem kleinen Zweig Minze anrichten und ab nach draußen mit dem süßen Becherchen! Lasst es Euch schmecken und genießt den Sommer! ☀️
Ich gehe jetzt auch in den Garten 🌼 mein Liegestuhl wartet…
Als ich das letzte Mal in Frankreich war, habe ich natürlich nicht nur den Aprikosen nicht widerstehen können, sondern auch nicht den herrlich bunten Ochsenherztomaten, den frischen Dicken Bohnen, dem frischen Knoblauch und, und, und …
Also gab es anschließend bei mir ein wunderschönes Sommermenü, bestehend aus ganz einfachen Rezepten mit erntefrischen Zutaten und ganz viel Sonne im Geschmack.
Zu allererst als Vorspeise knusprige „Crostini mit Dicke-Bohnen-Crème“. Im Anschluss einen fruchtigen Tomatensalat mit Bratkartoffeln und Kräuterquark (für mich das ultimative Urlaubsessen, denn das gibt es für uns in jedem Urlaub, wenn wir mal selber kochen) und als süßes Finale die köstliche Aprikosentarte, die ihr im vorherigen Beitrag findet.
Fangen wir mit dem Aufstrich aus den Dicken Bohnen an.
Dicke-Bohnen-Crème
Zutaten:
200 g frische Dicke Bohnen
etwas Bohnenkraut
1 Schalotte, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 grüne Chilischote, fein gewürfelt
1 Esslöffel Olivenöl
100 g Schmand
1 Spritzer Zitronensaft
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer
etwas abgeriebene Zitronenschale
Zubereitung:
Die dicken Bohnenkerne kurz in kochendem Wasser blanchieren, kalt abschrecken und die dünnen Häutchen entfernen. Das macht etwas Mühe, lohnt sich aber, denn die Créme wird dadurch einfach feiner.
Das Olivenöl erhitzen und die Schalotten-, Knoblauch- und Chiliwürfel darin anschwitzen. Die Bohnenkerne und das Bohnenkraut hinzufügen und alles mit geschlossenem Deckel 10 Minuten sanft köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und das Gemüse fein pürieren. Sobald die Masse abgekühlt ist, den Schmand unterrühren und die Créme mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und etwas Zucker abschmecken.
Die Dicke-Bohnen-Crème großzügig auf gerösteten Brotscheiben verstreichen und etwas frisch abgeriebene Zitronenschale darüber verteilen. Ein paar Schnittlauchblüten machen das Bild perfekt! Das Auge isst ja schließlich mit.
Weiter geht’s mit unserem Hauptgericht. Eigentlich braucht man dafür gar kein Rezept, denn die einzelnen Komponenten kennt wohl jeder und es gibt hierfür bereits unzählige Rezepte im Internet. Für alle, die’s aber vielleicht mal à la Katie zubereiten möchten schreibe ich euch jetzt trotzdem auf, wie ich das immer mache. ☺️ Ist ja schließlich ein Kochblog hier … 🤣
Tomatensalat
Zutaten:
3 große Ochsenherztomaten, in mundgerechte Stücke geschnitten
1/2 rote Zwiebel, gewürfelt
Saft und abgeriebene Schale einer halben Zitrone
3 Esslöffel Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 Teelöffel Agavendicksaft
ein paar Basilikumblätter, in feine Streifen geschnitten
Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Salatschüssel geben, miteinander vermengen und etwa 10 Minuten durchziehen lassen. Mochmals umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Kräuterquark
2 Esslöffel Magerquark, 2 Esslöffel Schmand, 2 Esslöffel gehackte frische Peterlilie, 2 Esslöffel in Röllchen geschnittenen frischen Schnittlauch und die feingeschnittenen Würfel einer halben roten Zwiebel miteinander verrühren. Die Quarkcrème mit Salz, Pfeffer, etwas Paprikapulver edelsüß und einer Prise Zucker herzhaft abschmecken.
Bratkartoffeln
Zutaten:
Pellkartoffeln vom Vortag (ca. 2-3 mittelgroße pro Person), geschält
etwas Sonnenblumenöl zum Braten
1 Zwiebel, gewürfelt
etwas Paprikapulver edelsüß
etwas Oregano, gerebelt
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
Die Pellkartoffeln in nicht allzu dünne Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelscheiben mit den Zwiebelwürfeln und den Gewürzen darin goldbraun anbraten.
Die Bratkartoffeln mit dem Kräuterquark und dem Tomatensalat auf einem Teller anrichten. Und für mich darf ein Spiegelei in keinem Fall fehlen! Exzellent! 🥰 Guten Appetit!
Asiatische Zutaten und europäische Kochtechnik? Nicht ausschliesslich! Westliche Klassiker neu definiert? Aber klar doch! Kurz: was ich hier in Thailand so für mich und für Gäste koche. Und dazu noch eine ganze Menge Hintergrundinformation.