Archiv der Kategorie: Aus dem Kühlschrank

Zwetschgen-Tiramisu Charlotte

Jaaa! 🥳 Schon wieder Geburtstag! Und diesmal auch noch rund! 10 Jahren ist es nun schon her, dass ich meinen Foodblog ins Leben gerufen habe. Was einst als kleines Projekt zum Üben von Foodfotografie und Foodstyling für berufliche Zwecke begann, hat sich über die Jahre zu einer umfangreichen Sammlung von nun fast 400 Rezepten entwickelt.

Meine Leidenschaft für gutes Essen und ästhetische Fotografie mit viel Liebe zum Detail ließen im Laufe der Jahre zahlreiche, bunt bebilderte Artikel entstehen. Beiträge aus der klassischen und modernen Küche, alte Familienrezepte, aber auch viele eigene neue Kreationen.

Dankeschön an alle, die mich bis hierhin unterstützend auf meinem Weg begleitet haben. Familie, Freunde und Kollegen, die immer brav alles probiert haben, was ich ihnen vorgesetzt habe (inklusive „Küchenunfälle“ – wir wollen ja nichts verkommen lassen!). Firmen, die mir für spannende, tolle Kooperationen ihr Vertrauen schenkten und lokale/nationale Medienvertreter der Presse, die anerkennend über mich berichtet haben. Lieben Dank und weiter so! 😉

Und jetzt wird gefeiert!

Kaffeekränzchen! Budenzauber! Selbstverständlich mit einer ganz besonderen Geburtstagstorte! Wenn ihr nach einem köstlichen Herbstdessert sucht, das eure Gäste verzücken soll, dann ist diese Tiramisu-Charlotte mit Zwetschgen genau das Richtige. Die Kombination aus klassischem italienischen Tiramisu und frischen saftigen Pflaumen, verpackt in einer Torte, ist einfach unwiderstehlich. Genießen wir fröhlich dieses Spätsommerfest!

Zwetschgen-Tiramisu Charlotte

Die Charlotte muss eine Nacht im Kühlschrank verbringen, also unbedingt einen Tag vorher zusammenbauen. 😉

Zutaten für eine 18 cm Springform:

350 – 400 g Löffelbisquits

350 ml Espresso oder starken Kaffee

50 ml Amaretto (optional, wenn Kinder mitessen einfach weglassen)

500 g Zwetschgenkompott (oder Pflaumenkompott)

2 Teelöffel Stärke

500 g Mascarpone

300 ml geschlagene Sahne

100 g Puderzucker

7 Blatt Gelatine

etwas Backkakao zum Bestäuben

Zubereitung:

Das Zwetschgenkompott in einen Topf schütten. Etwas Saft davon in eine Tasse geben und mit der Stärke glattrühren. Das Kompott aufkochen und mit der angerührten Stärke abbinden. Die Pflaumen vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Den Espresso mit dem Amaretto mischen und die Gelatine in Wasser einweichen. Mascarpone, Puderzucker und 5 Esslöffel Espresso-Amarettomischung miteinander verrühren. Die aufgeweichte Gelatine etwas ausdrücken und in einem Topf erwärmen, bis sie sich aufgelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen und 2-3 Esslöffel von der geschagenen Sahne dazu geben, um die Temperatur etwas auszugleichen. Die Gelatine-Sahnemischung unter die restliche Schlagsahne heben und diese direkt anschließend unter die Mascarponecrème rühren.

Die Springform mit Backpapier auslegen. Ringsherum am Rand entlang Löffelbisquits senkrecht aufstellen. Für den Boden die Löffelbisquits kurz in die Espresso-Amarettomischung tauchen und den Boden schön dicht damit auslegen. Eventuelle Zwischenräume mit Kekskrümeln auffüllen. Etwas Zwetschgenkompott darauf verteilen, dann eine Schicht Mascarponecrème. Darauf kommt wieder eine Schicht getränkte Löffelbisquits, Pflaumenkompott, Mascarponecrème, Löffelbisquits und zum Schluss nochmals eine Schicht Mascarponecrème. Jetzt heißt es warten und sich auf morgen freuen, denn die Torte muss nun über Nacht in den Kühlschrank, damit sie schön durchziehen und fest werden kann.

Am nächsten Tag die Charlotte aus ihrer Form befreien, mit einer schönen Schleife versehen und mit Kakaopulver bestreuen. Und wer mag, kann natürlich je nach gegebenem Anlass das Juwel noch nach Herzenslust und Laune verzieren!

Das Rezept für mein Zwetschgenkompott möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten. Es lohnt sich immer, im Sommer einen kleinen Vorrat davon anzulegen.

Zwetschgenkompott

Zutaten für zwei 500 g-Schraubverschlussgläser:

800 g Zwetschgen, entsteint und geviertelt

4 Esslöffel braunen Zucker

etwas geriebene Tonkabohne

ein paar Pflaumenkerne und der Tonkabohnenrest, in ein Teeei oder einen Teefilter geben

1 Stück Zitronenschale

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Kochtopf geben und ca. eine Stunde stehen lassen. Immer mal wieder umrühren. Die Zwetschgen sollten etwas Saft abgeben. Anschließend alles einmal aufkochen und fünf Minuten köcheln lassen. Die Kerne, Tonkabohne und Zitronenschale wieder herausfischen, das Kompott noch heiß in die Gläser füllen und sofort veschließen.

Ich bin gespannt, was die Zukunft für „InKatiesKitchen“ bereithält und freue mich darauf, weiterhin viele neue Rezepte zu kreieren und euch mit meinen kulinarischen Abenteuern zu inspirieren. Habt einen feierlichen Sonntag! 🌸

Crostini mit Schinken, Rucola und in Feigensenf marinierten Feigen

Dieses Jahr ist definitiv ein Feigenjahr! Schon zum zweiten Mal in diesem Sommer bin ich reichlich damit beschenkt worden. Ganz lieben Dank Janina! 🌸 Die Feige gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Vorwiegend im Mittelmeerraum angebaut, galt sie dort bereits in der Antike als wichtiges Grundnahrungsmittel. Hier in Süddeutschland haben wir das Glück, dass sie auch bei uns herrlich gedeiht. Wenn man dann auch noch liebe Nachbarn hat, die ihre Erträge gerne mit einem teilen, dann ist man wohl ein echter Glückspilz. 🥰

Feigensenf

Zutaten:

500 g frische Feigen

5 Esslöffel brauner Zucker

1 guten Schuss Rotwein

125 ml Balsamico

2 Esslöffel gelbe Senfsaat

2 Esslöffel schwarze Senfsaat

2 Teelöffel Senfpulver

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Feigen, Rotwein und Balsamico in einen Topf geben und pürieren. Zucker und Gewürze hinzufügen und alles einmal aufkochen. Anschließend die Temperatur verringern und die Masse 20 Minuten sanft köcheln lassen. Den Feigensenf mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiß in saubere Schraubverschlussgläser abfüllen.

Crostini mit Schinken, Rucola und marinierten Feigen

Zutaten für 2 Personen:

2 Scheiben rustikales Bauernbrot

etwas Olivenöl

1 Knoblauchzehe, geschält

Frischkäse zum Bestreichen

4-6 Scheiben Schinken, je nach Größe

4 frische Feigen, in Spalten geschnitten

2-3 Esslöffel Feigensenf

2 Handvoll Rucola, entstielt

etwas frisch gehobelten Parmesankäse

ein paar grob gehackte Nüsse nach Wahl

Zubereitung:

Die Feigenspalten in einer Schüssel mit dem Feigensenf marinieren. Die Brotscheiben mit etwas Olivenöl in einer Pfanne knusprig rösten. Das Brot herausnehmen, auf einen Teller legen und mit der Knoblauchzehe einreiben. Jede Scheibe mit Frischkäse bestreichen und mit Schinken, Rucola Blättchen und den marinierten Feigen belegen. Zum Schuss etwas Parmesan über die Crostini hobeln und ein paar gehackte Nüsse darüber streuen.
Guten Appetit!

Vielleicht noch ein paar Fakten über die wertvollen Inhaltsstoffe von Feigen. Sie schmecken nicht nur köstlich, sondern sind auch sehr gesund. Die süßen Früchtchen enthalten neben verdauungsfördernden Ballaststoffen auch Vitamin A (Retinol) und B-Vitamine. Wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Phosphor geben Energie, blutbildendes Eisen und Folsäure fördern die Gesundheit. Biotin unterstützt Haut, Haare und Fingernägel. Da kann man auch ruhig mal ein, zwei mehr essen! Schon allein der Schönheit wegen! 😉

Schnell aufgetischt

Ihr bekommt lieben Besuch und habt keine Idee was ihr zum Snacken anbieten sollt? Einfach alles, was der Kühl- und Vorratsschrank so an Köstlichkeiten zu bieten hat! Und vielleicht noch ein, zwei kleine, feine Dips – und die Gäste können kommen…

Ich habe hier ein buntes Potpourri von Leckereien zusammengestellt. Es gibt verschiedene Sorten Käse, Salami, Schinken, frisches Gemüse und Obst, Oliven, Chips und Cracker. Ach, und ein paar Macarons! Da ist ganz sicher für jeden etwas passendes dabei und es ist ganz egal, ob der eine oder andere Gast nur vegetarisch oder vegan isst. Die Dattelcrème lässt sich auch ganz wunderbar aus pflanzlichem Frischkäse herstellen, falls gewünscht. Wer mag legt einfach noch ein Baguett dazu. und Zack! Es darf gefeiert werden! 🥳

Vielleicht noch etwas darauf achten, welches Schmankerl welchen Nachbarn hat. Die Macarons nicht unbedingt neben die eingelegten Oliven legen, sondern lieber zwischen Himbeeren und Trauben plazieren.

Dattelcrème

Zutaten:

200 g Frischkäse

12 Datteln, grob zerkleinert

5 getrocknete Tomatenfilets in Öl

etwas Öl von den getrockneten Tomaten

1 Knoblauchzehe, geschält und grob gehackt

Saft und abgeriebene Schale einer halben Zitrone

1 gestrichener Teelöffel Currypulver

Salz, Pfeffer und ein wenig Agavendicksaft zum Abschmecken

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und so lange mixen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer und etwas Agavendicksaft herzhaft süß abschmecken.

Lachscrème

Zutaten:

200 g Frischkäse

200 g Räucherlachs, in sehr feine Würfel geschnitten

Saft und abgeriebene Schale einer halben Zitrone

1 Esslöffel Honig

1 Esslöffel Senf

2 Esslöffel Dill, frischgehackt oder TK-Ware

2 Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten

Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung:

Alle Zutaten gut miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Viel Spaß beim Feiern! 🌸

Zitronenkuchen & Limoncello Spritz

Gelb! Für mich DIE Farbe des Sommers! Gelb-weiße Sonnenschirme vor blauem Himmel, sonnengelbes, tropfendes Orangeneis am Stiel oder einfach leuchtend gelbe Zitronen mit ihrem unvergleichlichen Duft und Aroma zwischen klirrenden Eiswürfeln im Glas. Da geht mir das Herz auf und darum dreht sich hier heute alles um diese knallgelben Früchtchen! 💛

Sehr gerne verschenke ich zu Geburtstagen solch einen kleinen, mit Zuckerblumen verzierten Zitronenkuchen. Er ist schnell gebacken, bleibt über mehrere Tage saftig und erfreut schon allein durch seinen Anblick jeden, der ihn auspacken darf. In Backpapier verpackt lässt er sich sogar herrvorragend in einem Päckchen verschicken. ☺️

Katie’s Zitronenkuchen

Zutaten für 1x 30er oder 2x 20er Kastenform:

etwas Butter zum Einfetten der Form/en

etwas Paniermehl zum Ausstreuen der Form/en

Für den Kuchen :

200 g Butter

100 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

1 Prise Salz

4 Eier

200 g Joghurt

abgeriebene Schale und Saft von 2 Zitronen (unbehandelt)

400 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

Zum Tränken:

etwas Zitronensirup

optional ein paar Tropfen Bergamotte Öl

Für den Zuckerguss:

200 g Puderzucker

etwas Zitronrnsaft

optional ein paar Zuckerblüten

Zubereitung:

Zwei kleine oder eine große Kastenform gründlich ausbuttern und mit Paniermehl ausstreuen. Den Backofen auf 160°C Umluft oder 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter in einer Rührschüssel mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz cremig aufschlagen. Nach und nach die Eier unterrühren. Die fein abgeriebene Schale, den ausgepressten Saft von anderthalb Zitronen und den Joghurt unterrühren. Eine halbe Zitrone beiseite legen, der Saft kommt später in den Zuckerguss. Zum Schluss Mehl und Backpulver dazusieben und alles nochmals gut miteinander verrühren.

Den Teig in die vorbereitete/n Form/en füllen und eine Stunde im vorgeheizten Backofen goldbraun backen. Nach bestandener Stäbchenprobe den/die Kuchen aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten stehen lassen. Anschließend aus der Form nehmen und den/die noch heißen Kuchen großzügig mit Zitronensirup einpinseln. Wer keinen Sirup hat, lässt ihn einfach weg. Ich gebe immer noch etwas Bergamotte-Öl in meinen Sirup, bevor ich ihn auftrage, das verstärkt das Zitronenaroma. Man bekommt es in der Apotheke oder im Bioladen. Kann man machen, muss man aber nicht.

Nachdem das Backwerk vollkommen abgekühlt ist, den Puderzucker in einer Schüssel nach und nach mit etwas Zitronensaft zu einem zähflüssigen Zuckerguss verrühren, über dem/den Kuchen verteilen und Zuckerblumen in die Zuckermasse kleben.

Jetzt brauchen wir nur noch etwas passendes zum Anstoßen. 🍋 Wie wäre es mit einem prickelnden Limoncello Spritz?

Limoncello Spritz

Zutaten für 1 Glas:

3 Eiswürfel

4 cl Limoncello, eisgekühlt

40 ml kaltes Mineralwasser

100 ml gekühlten Prosecco

1 Streifen dünn abgeschälte Schale einer unbehandelten Zitrone

ein paar Blätter Basilikum (hier ein rotblättriges)

Zubereitung:

Die Eiswürfel in ein Glas geben. Den Streifen Zitroneschale etwas knicken und drehen bis er anfängt stark zu duften. Mit der Schale kurz über den Glasrand fahren, so dass sich das Zitronenaroma daran verteilt. Die Zitronenschale, den Limoncello und das Mineralwasser zu den Eiswürfeln geben und mit Prosecco auffüllen. Zu guter Letzt ein Sträußchen Basilikum mit ins Glas geben und PROST! Auf den Sommer! 😎

Honigmeloneneis

Die Sonne lacht, da möchte man am liebsten das ganze Wochenende im Garten verbringen. Im besten Fall auch noch mit einem köstlichen Eis! 😁 Und weil das so ist, habe ich heute ein schnelles erfrischendes Eisrezept für Euch! Mit wenigen Zutaten ist es ganz einfach zuzubereiten und auch noch vegan mit wenig Zucker.

Honigmeloneneis

Zutaten:

600 g Honigmelone, geschält und in Stücke geschnitten

1 Dose Kokosmilch (400 ml)

1 kleine Prise Salz

Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone

5-6 Blättchen frische Minze

2 Esslöffel Agavendicksaft

Zuberitung:

Die Melonenstücke mit den Minzblättchen und dem Zitronensaft fein pürieren. Die übrigen Zutaten hinzugeben und alles gut miteinander verrühren. Die Masse in eine Eismaschine füllen und so lange rühren lassen, bis das Eis die richtige Konsistenz hat. Wer keine Eismaschine hat, friert die Masse ein und rührt jede halbe Stunde einmal gut um, damit die Masse cremig bleibt. Ebenfalls so lange, bis das Honigmeloneneis die gewünschte Cremigkeit erreicht hat.

Jetzt die Eiscreme mit Melone und einem kleinen Zweig Minze anrichten und ab nach draußen mit dem süßen Becherchen! Lasst es Euch schmecken und genießt den Sommer! ☀️

Ich gehe jetzt auch in den Garten 🌼 mein Liegestuhl wartet…

Sommer auf dem Teller

Als ich das letzte Mal in Frankreich war, habe ich natürlich nicht nur den Aprikosen nicht widerstehen können, sondern auch nicht den herrlich bunten Ochsenherztomaten, den frischen Dicken Bohnen, dem frischen Knoblauch und, und, und …

Also gab es anschließend bei mir ein wunderschönes Sommermenü, bestehend aus ganz einfachen Rezepten mit erntefrischen Zutaten und ganz viel Sonne im Geschmack.

Zu allererst als Vorspeise knusprige „Crostini mit Dicke-Bohnen-Crème“. Im Anschluss einen fruchtigen Tomatensalat mit Bratkartoffeln und Kräuterquark (für mich das ultimative Urlaubsessen, denn das gibt es für uns in jedem Urlaub, wenn wir mal selber kochen) und als süßes Finale die köstliche Aprikosentarte, die ihr im vorherigen Beitrag findet.

Fangen wir mit dem Aufstrich aus den Dicken Bohnen an.

Dicke-Bohnen-Crème

Zutaten:

200 g frische Dicke Bohnen

etwas Bohnenkraut

1 Schalotte, fein gewürfelt

1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt

1 grüne Chilischote, fein gewürfelt

1 Esslöffel Olivenöl

100 g Schmand

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Zucker

Salz

Pfeffer

etwas abgeriebene Zitronenschale

Zubereitung:

Die dicken Bohnenkerne kurz in kochendem Wasser blanchieren, kalt abschrecken und die dünnen Häutchen entfernen. Das macht etwas Mühe, lohnt sich aber, denn die Créme wird dadurch einfach feiner.

Das Olivenöl erhitzen und die Schalotten-, Knoblauch- und Chiliwürfel darin anschwitzen. Die Bohnenkerne und das Bohnenkraut hinzufügen und alles mit geschlossenem Deckel 10 Minuten sanft köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und das Gemüse fein pürieren. Sobald die Masse abgekühlt ist, den Schmand unterrühren und die Créme mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und etwas Zucker abschmecken.

Die Dicke-Bohnen-Crème großzügig auf gerösteten Brotscheiben verstreichen und etwas frisch abgeriebene Zitronenschale darüber verteilen. Ein paar Schnittlauchblüten machen das Bild perfekt! Das Auge isst ja schließlich mit.

Weiter geht’s mit unserem Hauptgericht. Eigentlich braucht man dafür gar kein Rezept, denn die einzelnen Komponenten kennt wohl jeder und es gibt hierfür bereits unzählige Rezepte im Internet. Für alle, die’s aber vielleicht mal à la Katie zubereiten möchten schreibe ich euch jetzt trotzdem auf, wie ich das immer mache. ☺️ Ist ja schließlich ein Kochblog hier … 🤣

Tomatensalat

Zutaten:

3 große Ochsenherztomaten, in mundgerechte Stücke geschnitten

1/2 rote Zwiebel, gewürfelt

Saft und abgeriebene Schale einer halben Zitrone

3 Esslöffel Olivenöl

Salz

Pfeffer

1 Teelöffel Agavendicksaft

ein paar Basilikumblätter, in feine Streifen geschnitten

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Salatschüssel geben, miteinander vermengen und etwa 10 Minuten durchziehen lassen. Mochmals umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kräuterquark

2 Esslöffel Magerquark, 2 Esslöffel Schmand, 2 Esslöffel gehackte frische Peterlilie, 2 Esslöffel in Röllchen geschnittenen frischen Schnittlauch und die feingeschnittenen Würfel einer halben roten Zwiebel miteinander verrühren. Die Quarkcrème mit Salz, Pfeffer, etwas Paprikapulver edelsüß und einer Prise Zucker herzhaft abschmecken.

Bratkartoffeln

Zutaten:

Pellkartoffeln vom Vortag (ca. 2-3 mittelgroße pro Person), geschält

etwas Sonnenblumenöl zum Braten

1 Zwiebel, gewürfelt

etwas Paprikapulver edelsüß

etwas Oregano, gerebelt

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Die Pellkartoffeln in nicht allzu dünne Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelscheiben mit den Zwiebelwürfeln und den Gewürzen darin goldbraun anbraten.

Die Bratkartoffeln mit dem Kräuterquark und dem Tomatensalat auf einem Teller anrichten. Und für mich darf ein Spiegelei in keinem Fall fehlen! Exzellent! 🥰 Guten Appetit!

Frühlingsquark

Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich riesig auf die neue Kartoffelernte! Da brauche ich dann auch gar nicht viel dazu. Frischer Frühlingsquark und etwas Leinöl machen diese Mahlzeit schon perfekt.

Frühlingsquark

Zutaten:

250 g Quark (Fettgehalt nach Wahl)

2 Esslöffel Joghurt

100 g Salatgurke, fein gewürfelt

100 g Radieschen, fein gewürfelt

2 Esslöffel Schnittlauch, in kleine Röllchen geschnitten

2 Esslöffel Petersilie, fein gehackt

2 Esslöffel Bärlauch, in feine Streifen geschnitten

1 Frühlingszwiebel, in feine Scheiben geschnitten

etwas abgeriebene Zitronenschale

1 Teelöffel Agavendicksaft

Salz, Pfeffer und ganzen Kümmel frisch gemörsert, nach Geschmack

Zubereitung:

Den Quark mit Joghurt und Agavendicksaft in eine Schüssel geben und glattrühren. Alle weiteren Zutaten hinzufügen und gut umrühren. Am besten etwa 20 Minuten durchziehen lassen und mit Salz und Pfetter herzhaft abschmecken. Zum Schluss noch etwas vom frisch gemörserten Kümmel darüber streuen.

In der Zwischenzeit die neuen Kartoffeln mit etwas Salz und Kümmel weich kochen. Ich mag sehr gerne Kümmel. Wer ihn nicht so gerne isst, der lässt ihn einfach weg. Pellkartoffeln mit dem Frühlingsquark und etwas Leinöl anrichten. Und ein Ei passt ja immer! 😁

Einfach pur genießen! 😊 Guten Appetit!

Blutorangensorbet & Obstsalat mit Ingwersirup

Fast auf den Tag genau vor zwanzig Jahren (unglaublich wie die Zeit vergeht) durfte ich einen Kochkurs bei Pierre Ludwig, damaliger Patron und Küchenchef im Restaurant „A l’Ange“ (Zum Engel) in Wissembourg/ Elsass besuchen. Neben schönen Erinnerungen an diesen Abend sind mir wunderbare Rezepte geblieben, von denen ich heute eines mit euch teilen möchte.

Blutorangensorbet

Zutaten:

200 ml Wasser

200 g Zucker

200 ml Saft von Blutorangen

1 kleines Eiweiß

1 Prise Salz

Zubereitung:

Am besten am Vortag Wasser und Zucker unter Rühren aufkochen. Eine Minute lang kochen lassen, dann zur Seite stellen und vollständig abkühlen lassen.

Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Den erkalteten Sirup und den Blutorangensaft hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Die Schüssel ins Eisfach stellen und alle halbe Stunde die Sorbetmasse einmal gut umrühren, damit beim gefrieren ein schön cremiges Sorbet entsteht. Dies kann einige Stunden dauern. Wenn das Sorbet dann irgendwann eine schöne Konsistenz hat, so dass man mit einem Eisportionierer eine stabile und cremige Kugel entnehmen kann, ist es fertig.

Obstsalat mit Ingwersirup

Zutaten:

200 ml Wasser

200 g Zucker

2 Daumenlängen frischen Ingwer, geschält und in feine Würfel geschnitten

Mark einer Vanilleschote

3 Blutorangen, filetiert

3 Mandarinen, geschält, in Stücke geschnitten

4 Esslöffel Granatapfelkerne

Zubereitung:

Wasser und Zucker unter Rühren aufkochen. Ingwer und Vanillemark dazu geben und alles ca. 20 Minuten sanft köcheln lassen. Den Sirup heiß in ein Schraubverschlussglas füllen und abkühlen lassen. Er lässt sich auch gut schon einen Tag vorher vorbereiten.

Das vorbereitete Obst in eine Schüssel geben, mit etwas Ingwersirup übergießen und eine halbe Stunde durchziehen lassen.

Jetzt müssen nur noch beide Komponenten zusammen auf einem Teller ihre Plätze einnehmen und es darf geschlemmt werden ☺️.

Etwas Obstsalat in eine Schüssel oder auf einen Teller geben. Eine Kugel Blutorangensorbet dazu legen, mit etwas gehobelter weißer Schokolade bestreuen und fertig ist das süße Allerlei von der Blutorange.

Lasst es euch schmecken und habt eine schöne Woche! 🍊

Eis, Eis Baby!

Ja, es ist Sommer – und wie! Besonders bei mir im Dachgeschoss.

Darum kann es heute eigentlich nur eins geben…Eis satt! Und was für ein Glück – bei meinem Lieblingslandwirt gab es schwarze Johannisbeeren. Da konnte ich einfach nicht wiederstehen. Mit Joghurt zusammen sind die kleinen Früchtchen der Knaller im Eisförmchen.

Schwarze Johannisbeeren-Joghurteis
am Stiel

Zutaten Johannisbeermasse:

500 g schwarze Johannisbeeren
Agavendicksaft nach Geschmack

Zutaten Joghurtmasse:

300 g Naturjoghurt
etwas abgeriebene Schale und einen Spritzer Saft von einer unbehandelten Zitrone
Honig nach Geschmack

Zubereitung:

Die schwarzen Johannisbeeren von ihren Stielen befreien und durch die Flotte Lotte drehen. Das Johannisbeermark mit Agavendicksft süßen.

Den Joghurt mit etwas abgeriebener Zitronenschale und ein wenig Saft verrühren. Soviel Honig hinzugeben, dass es dir gut schmeckt.

Als Förmchen können entweder extra Formen für Eis am Stiel verwendet werden oder einfach kleine Joghurtbecher, etwas größere Eiswürfelbehälter, Grappagläser… ich denke, jeder findet in seiner Küche etwas Geeignetes. Du musst nicht extra Förmchen dafür kaufen. Als Stiele nimmst du dann einfach kleine Löffel. Wie schön das funktioniert, siehst du hier.

Nun immer abwechselnd Johannisbeermark und Joghurtcreme in die Förmchen löffeln. Beide Komponenten mit einem Zahnstocher etwas miteinander verwirbeln. Eisstiele nicht vergessen und ab damit in den Tiefkühler – am besten über Nacht.

Und am nächsten Tag endlich – eiskalt genießen!

Sommersalat Deluxe

Salat wird in den warmen Sommermonaten wohl immer gerne gegessen und wenn er sich dann auch noch aus so vielen frischen wertvollen, bunte Zutaten zusammensetzt, umso lieber. Auf dieser bunten Platte tummeln sich neben Eichblattsalat, grünen Bohnen, verschiedenen Tomatensorten und Salatgurkenstreifen auch noch Pfirsichspalten, Feigenhälften, schwarze Johannisbeeren und ein paar Himbeeren. Das Topping bilden geröstete Kartoffelscheiben und Streifen vom liebevoll gepfefferten Rindersteak.

Da bleiben keine Wünsche offen, und wer jetzt noch sagt, er sei kein Fan von Salat – dem ist nicht mehr zu helfen 😂.

Die Zutaten lassen sich beliebig variieren. Jeder kann nach Herzenslust Garten und Kühlschrank plündern. Ob nun mit Fleisch und/oder Käse oder ganz ohne tierische Produkte – jeder, wie er mag. Mein Dressing ist vegan. Es können also auf jeden Fall alle mitessen.

Fruchtiges Sommerdressing

Zutaten:

200 ml Distelöl (oder ein neutrales Pflanzenöl)

200 g Apfelessig

2 Esslöffel Tahin

2 Esslöffel Gelee von schwarzen Johannisbeeren

ca. 2 cm frischen Ingwer, gerieben

1 Schalotte, grob gewürfelt

1 Zehe Knoblauch, grob gewürfelt

Salz, Pfeffer

etwas Ahornsirup zum Abschmecken (wenn’s nicht vegan sein muss, darf’s auch Honig sein)

ein paar rote Pfefferbeeren, gemörsert zum Darüberstreuen

Zubereitung:

Apfelessig, Tahin, Johannisbeergelee, Ingwer, Schalotte und Knoblauch in einen hohen Mixbecher geben. Alles mit einem Pürierstab gut durchmixen und nach und nach langsam das Öl während des Mixvorgangs dazu gießen. So entsteht ein cremiges Dressing. Zum Schluss die Salatsoße mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup oder Honig abschmecken.

Das fertige Dressing zum Servieren in ein Kännchen füllen und mit den roten Pfefferbeeren bestreuen. In veschließbare Flaschen abgefüllt hält sich das fruchtige Sommerdressing im Kühlschrank ein paar Tage.

Guten Appetit und einen kulinarischen Sommersonntag!