Archiv der Kategorie: Aus dem Topf

„Snüsch“

Fast ist er da, der Frühling! Zeit für Snüsch!

Hyazinthen

„Snüsch“ oder noch besser „Schnüsch“ ist ein einfaches und leckeres Frühlingsessen aus dem hohen Norden Deutschlands, das nichts anderes bedeutet als „Quer durch den Garten“. Alles was die Beete im Frühjahr so hergeben wird zu einem köstlichen Eintopf verarbeitet. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, was schmeckt – darf rein. Bei mir sind das Kohlrabi mit Grün, grüner Spargel, Möhren, Erbsen, Frühlingszwiebeln, jede Menge frischer Kerbel und natürlich Kartoffeln.

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Snüsch

5 Kartoffeln mit der Schale gar kochen, abschrecken und beiseite stellen.

1 Kohlrabi und 2 Möhren schälen und kleinschneiden.

6 Stangen grünen Spargel putzen und in Stücke schneiden.

Das Gemüse in einem Topf mit 250 ml Gemüsebrühe gar kochen. Kurz vor Ende der Garzeit eine Hand voll Erbsen hinzufügen.

In einem goßen Topf 1 Esslöffel Butter auslassen.

5 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und in der Butter anschwitzen. 1 Eislöffel Mehl darüber streuen und mit 250 ml Milch zu einer Glatten Masse verrühren. Die fein geschnittenen Blätter vom Kohlrabi und ein Bund fein gehackten frischen Kerbel dazu geben und alles noch einmal kurz aufkochen. Die Pellkartoffeln schälen, würfeln und zu der Milchmasse geben. Zum Schluss noch das gegarte Gemüse mit der Brühe unterrühren und den Eintopf mit Salz, weißem Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. Dazu isst man einfach etwas  Katenschinken.

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Macht es Euch schön!

 

Erbsensuppe mit Speck

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Nachdem in der letzten Woche die Grippeviren mich und meine Lust am Kochen niedergedrückt hatten, bin ich jetzt endlich wieder auf den Beinen. Etwas langsamer und weniger ausdauernd als gewöhnlich aber mit einem schönen klassischen Rezept zur Förderung innerer Wärme und Wohligkeit. Ich denke, das können wir alle gebrauchen. Tässchen Suppe – und dann wieder ab unter die Kuscheldecke!

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Katies Erbsensuppe (natürlich mit Speck!)

250 g geschälte grüne getrocknete Erbsen und

250 g geschälte gelbe getrocknete Erbsen in 4 Liter Wasser über Nacht einweichen.

Am nächsten Morgen 500 g durchwachsenen Speck mit in den Topf legen und alles zum Kochen bringen. 1 1/2 Stunden kochen lassen und hin und wieder gut umrühren, damit nichts anbrennt.

2 Bund Suppengrün (Karotten, Lauch und Knollensellerie) putzen und kleinschneiden.

6 Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.

1 Teelöffel Majoran und das Gemüse zur Suppe geben und 15 Minuten gar kochen. Den Speck aus der Suppe nehmen und in Stücke schneiden. Die Hälfte der Suppe in eine Schüssel füllen und pürieren. Die pürierte Masse wieder zurück zur Suppe schütten,

200 ml Sahne hinzu geben und alles mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer guten Prise Zucker abschmecken.

4 Wiener Würstchen klein schneiden und in der Erbsensuppe kurz erwärmen.

1 Bund Petersilie fein hacken und zur Suppe geben.

Wer mag, kann noch ein paar Zwiebelringe mit ein wenig Zucker in etwas Öl anrösten. Diese kommen am Schluss als Topping auf die Suppe.

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Habt eine schöne Woche und bleibt oder werdet gesund!

Helau!

Ich bin zwar eher der Karnevalsmuffel aber an Faschingsgebäck komme auch ich nicht vorbei! Diesmal machen wir närrisch, kulinarisch einen kleinen Ausflug in die schöne Schweiz, denn auch in Heidiland wird ordentlich Fastnacht gefeiert. Traditionell isst man dort zu dieser Zeit Fastnachts Chüechli oder auch Knieplätze. Es handelt sich hierbei um süße Teigfladen, die ganz dünn ausgerollt und anschließend in Fett oder Öl ausgebacken werden. Früher hat man den Teig so lange über sein Knie gezogen, bis er dünn genug war. Das Ergebnis ist knuspriges, luftiges (ich sage nicht leichtes) Gebäck, das sich anders als Berliner oder Faschingskrapfen sogar ein paar Tage aufheben lässt (ist aber eher unwahrscheinlich, weil ruck zuck aufgegessen).

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Fastnacht Chüechli

2 Eier,

4 Esslöffel Sahne,

2 Esslöffel Zucker,

1 Prise Salz miteinander verrühren.

300 g gesiebtes Mehl dazu geben, unterrühren und

50 g Butter unterkneten.

Den Teig etwa eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. In der Zwischenzeit  Öl oder Frittierfett erhitzen. Nach der Ruhezeit den Teig in walnussgroße Stücke zerteilen und jedes Teigstück ganz dünn ausrollen. Das Öl hat die richtige Temperatur, wenn man einen Stiel vom Holzkochlöffel hinein hält und dann Bläschen nach oben steigen. Nun gibt man einen Teigfladen in das heiße Fett und drückt ihn immer wieder mit dem Holzstiel unter die Oberfläche. Wenn das Chüechli von der einen Seite eine helle Farbe angenommen hat, wird es umgedreht. Das Fastnacht Chüechli ist fertig, wenn es von beiden Seiten hellgoldbraun ist. Am Besten legt man sie zum Abtropfen auf ein Küchenpapier, bevor man sie mit viel (!) Puderzucker bestreut.

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In manchen Gegenden isst man Schlagsahne dazu. Ich finde ja Erdbeeren unverzichtbar.

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Viel Spaß an den tollen Tagen!

 

Fröhliche Weihnachten!

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Mit einer klitzekleinen Süßigkeit verabschiede ich mich in die Weihnachtsfeiertage und wünsche Euch von ganzem Herzen wunderbare, stimmungsvolle Tage mit den Menschen, die Ihr liebt.

Weißes Schokoladeneis mit Orangenkompott

200 g weiße Kuvertüre langsam schmelzen. Sie darf auf keinen Fall zu heiß werden, sonst wird sie krümelig.

100 g Mascarpone, 200 ml steif geschlagene Sahne und 3 Teelöffel Orangenzucker zur geschmolzenen Kuvertüre geben und alles gut vermengen. Nun ab damit ins Gefrierfach. Die Masse so lange gefrieren lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Zwischendurch immer mal umrühren, damit das Eis cremig bleibt.

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Für das Orangenkompott filetiert Ihr 3 Orangen und gebt die Filets und den durch das filetieren entstandenen Saft mit einem Anisstern, 1/2 Stange Zimt und 2 Teelöffel Vanillezucker in einen Topf und kocht das Ganze kurz auf. Ich habe noch ein paar frische Cranberries mit gekocht. Zum Abbinden habe ich einen Teelöffel Stärke mit etwas kaltem Orangensaft verrührt und in das kochende Kompott gerührt. – Fertig!

Kompott auf Teller verteilen, weißes Schololadeneis oben drauf und wer hat, kann noch ein paar geröstete Mandelblättchen oben drüber streuen.

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Goldene Milch

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Heute habe ich etwas ganz besonderes für Euch. Alle Welt backt Plätzchen und es wird genascht als gäbe es kein Morgen, da muss ja auch einer mal an die Gesundheit denken. Wenn es draußen stürmt und die Erkältungskrankheiten auf dem Vormarsch sind gibt es nichts schöneres als mit einem köstlichen Heißgetränk – ab aufs Lieblingssofa und unter die Decke.

Mein Favorit unter den Heißgetränken ist seit diesem Jahr auf jeden Fall die „Goldene Milch“. Sie besteht aus Milch ( Pflanzen- oder Kuhmilch) und Kurkumapaste. Wie man diese herstellt verrate ich Euch gleich, vorher erzähle ich Euch aber erst ein bisschen über Kurkuma.

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Kurkuma, oder auch Gelbwurz ist ein Gewürz, das aus der Kurkumawurzel gewonnen wird. Die Pflanze gehört zu den Ingwergewächsen und ist in den Tropen zuhause. In Asien wird sie schon lange wegen ihrer wohltuenden Wirkung auf die Gesundheit als Heilmittel eingesetzt. Auch im Ayurveda spielt dieses Gewürz eine große Rolle. Man sagt Kurkuma eine antioxidative, blutreinigende, entzündungshemmende und immunstärkende Wirkung nach. Na, wenn das nix ist! Mir gefallen ja schon alleine die Farbe und der Duft! Aber nun zum Rezept…

Kurkumapaste

1/2 Tasse Kurkuma

1 Tasse Wasser

2 Teelöffel schwarzer Pfeffer

Alle Zutaten in einem Topf verrühren und zum Kochen bringen. Wenn die Masse kocht alles unter ständigem rühren 7 Minuten zu einer Paste einkochen. Sollte die Konsistenz zu fest werden gebt noch ein wenig Wasser hinzu. Die fertige Paste in ein verschließbares Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Sie ist ca. 14 Tage haltbar.

Für die Goldene Milch erwärme ich eine Tasse Mandelmilch bis sie fast kocht und rühre einen Teelöffel Kurkumapaste und einen Teelöffel Ghee, Mandelöl oder Kokosöl ein. Hinzu kommt etwas Zimt und Vanille. Wer’s mag, kann noch geriebenen Ingwer dazu geben. Gesüßt wird die Milch mit Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup.

Zum Wohl – auf die Gesundheit!

Hüttenkäse®zauber

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Heute, passend zum Beginn der köstlichen Vorweihnachtszeit, habe ich zwei leckerleichte Rezepte mit Gervais Hüttenkäse® für Euch. In dieser Zeit der Keksberge tut es gut auch hin und wieder gesundheitsbewusster zu essen. Hierfür eignet sich Gervais Hüttenkäse® hervorragend, denn er enthält viel Eiweiß und wenig Fett. In meinen Rezepten schmeckt er sogar ein bisschen nach Weihnachten!

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Hüttenkäse®-Ravioli mit weihnachtlicher Tomatensoße

Für den Nudelteig

200 g Mehl,

2 Eier,

1/2 Teelöffel Öl und

1/2 Teelöffel Salz zu einem Teig verkneten und für eine halbe Stunde ruhen lassen.

 

Weihnachtliche Tomatensoße

1/2 Schalotte würfeln und in etwas Öl anschwitzen.

1 kleine Dose stückige Tomaten hinzufügen.

Abgeriebene Schale und Saft einer 1/2 Orange,

1 Esslöffel Honig,

Messerspitze gemahlenen Anis,

Messerspitze gemahlenes Piment,

Messerspitze gemahlene Nelken,

1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz,

1/2 Teelöffel gemahlenen Zimt,

Salz und Pfeffer dazugeben und alles 15 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss wird die Soße nur noch püriert.

 

Nachdem der Nudelteig sich eine halbe Stunde ausgeruht hat wird er nun in 2 Teile geteilt und sehr dünn ausgerollt. Wer eine Nudelmaschine hat, nimmt hierfür natürlich diese.

Für die Füllung meiner Ravioli habe ich

1 Becher Gervais Hüttenkäse® „Kräuter“,

1/4 geraspelte Sellerieknolle mit Salz und Pfeffer gemischt.

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Von der Füllung kommt nun, immer mit genügend Abstand, ein Esslöffel auf den Nudelteig. Die Teigränder der ersten Lage bepinselt Ihr nun mit einem verquirlten Ei und legt eine zweite Nudelteig-Platte oben drauf. Die Ränder gut zusammendrücken und die Ravioli mit einem großen Plätzchenausstecher ausstechen. Die Teigtaschen in kochendem Salzwasser 20 Minuten garen und mit der Tomatensoße und ein paar gerösteten Pinienkernen genießen.

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Und was wäre das Leben ohne Nachtisch? – Genau! Nur halb so nett!

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Bratapfel-Galette

Eigentlich ist eine Galette ein Pfannkuchen aus Buchweizen den unsere französischen Nachbarn gerne mit allerlei herzhaftem füllen. Ich backe meine Galette heute zwar auch in einer Pfanne, aber nicht auf dem Herd, sondern im Backofen und sie ist süß.

Für den Teig

150 g Buchweizenmehl,

1 Prise Salz,

1 Esslöffel Orangenzucker (wie man den ganz leicht selber macht steht im Blogbeitreag „Apfelsinchen“),

75 g kalte Butter und 65 g kaltes Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig klebt, noch etwas Buchweizenmehl hinzufügen. Den Teig etwa 5 mm dick, rund ausrollen. In die Mitte kommt jetzt die Bratapfel-Füllung.

1 Becher Gervais Hüttenkäse®,

1 geraspelter Apfel,

1 Hand voll grob gehackte Walnüsse und

1 Esslöffel Zimtzucker.

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Ach ja, und 1 Hand voll halbierte Cranberries habe ich noch dazu gegeben.

Jetzt schlagt Ihr den äusseren Teigrand einfach zur Mitte über die Füllung ein und bestreicht ihn mit Eigelb.

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Man kann noch etwas braunen Zucker auf den Teigrand streuen, dann wird er schön knusprig.

Jetzt wandert die Galette für 25 -30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Sie schmeckt warm mit etwas Ahornsirup am Besten!

Weitere Rezepte rund um den Hüttenkäse®-findet Ihr auf http://www.gervais.de.

Ich wünsche Euch eine leckerleichte Adventzeit. Macht es Euch schön!

Diese Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma Gervais.

 

 

 

 

 

 

 

Selleriesuppe mit karamellisierten Maronen

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Pünktlich zum 1. November hängt dicker Nebel in der Luft und spätestens jetzt wird klar – wir haben Herbst. Gegen einen drohenden Herbstblues empfehle ich ein heißes Süppchen. Das wärmt Leib und Seele.

Selleriesuppe mit karamellisierten Maronen

Das weiße einer Stange Lauch in Ringe schneiden und  in

etwas Sonnenblumenöl ohne Farbe anschwitzen.

1 Knollensellerie,

2 Pastinaken, geschält und gewürfelt zum Lauch geben.

3/4 Liter Gemüsebrühe und 1 Prise Zucker hinzufügen und das Gemüse weich kochen.

Anschließend 200 ml Sahne dazugeben und alles pürieren.

Mit Salz abschmecken und falls die Suppe noch etwas zu dickflüssig ist noch etwas Brühe hinzufügen, bis die Konsistenz stimmt.

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Für die karamellisierten Maronen

2 Esslöffel Zucker in einer trockenen Pfanne verflüssigen und

100 g gehackte, vorgekochte Maronen dazu geben. Mit

1/2 Tasse Gemüsebrühe ablöschen und etwas abkühlen lassen.

Die Suppe in Tassen füllen und ein paar Maronen in die Mitte setzen. Ich habe noch ein paar Tropfen Petersilienöl oben drauf geträufelt. Ich finde das sieht sehr schön aus und passt auch geschmacklich sehr gut zur Selleriesuppe. Hierfür werden einfach 2 Esslöffel frische Petersilie mit 1 Tasse Sonnenblumenöl püriert. – Fertig!

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Viel Spaß beim Auslöffeln und einen gemütlichen Novembersonntag.

Pumpkin spice latte

Pumpkin_spice_latte

Heute habe ich eine süße Leckerei im Gepäck, die uns ein wenig über den vergangenen Sommer hinweg tröstet und die ersten Herbsttage ein wenig kuschliger gestaltet.

Für dieses köstliche Getränk braucht man zu allererst einen Pumpkin-spice-Sirup.

1/4 Hokkaido-Kürbis in kleine Stücke zerteilen und in etwas Wasser weich kochen. Anschließend mit einer Gabel zu Mus zerdrücken und mit

1 Tasse Wasser,

1 Tasse Zucker,

1 Vanillestange, aufgeschnitten und ausgekratzt,

1/2 Teelöffel Ingwer,

1 Teelöffel Zimt,

1 Teelöffel Piment und

6 Nelken

in einem Topf 10 Minuten köcheln lassen. Die Masse durch ein Sieb streichen und in ein Einmachglas füllen.

Pumpkin_spice_sirup

Nun muss man nur noch einen doppelten Espresso in ein Latte-Glas füllen, 3 Teelöffel Pumpkin-spice-Sirup und heiße Milch hinzufügen. Ordentlich Schlagsahne oben drauf und ein wenig Zimt…und schon ist sie da! – Die Freude über den Herbst! – Lecker!

Wer mag knabbert noch ein paar frisch gebackene Dinkelkekse dazu…

120 g Butter,

120 g Zucker,

150 g Mehl,

1 Ei,

1 Prise Salz,

1/2 Teelöffel Zimt,

1 Teelöffel Backpulver und

100 g Dinkelflocken

zu einem Teig verrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Teelöffel kleine Teighäufchen mit genügend Abstand (die Kekse laufen auseinander) auf das Blech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C 15 Minuten backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Ich wünsche einen schönen Herbst!

Lecker & bikinifreundlich! HARZINGER-Minis

Harzinger

Jedes Jahr, wenn das Thermometer an der 30°C-Marke kratzt und ich meinen Bikini aus der Schublade krame stelle ich mir die Frage: „Was kann ich noch essen, damit ich abnehme?“ Die Lösung – HARZINGER Minis! Diese kleinen Köstlichkeiten enthalten gerade mal 1% Fett und somit nur lächerliche 23 Kalorien pro Stück. Zudem stecken sie voller Proteine und Geschmack. In drei leckeren Sorten erhältlich, eignen sie sich hervorragend für die abwechslungsreiche, leichte Sommerküche…ob natur, mit Kümmel, oder Edelschimmel – mir schmecken sie alle!

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Gebackene HARZINGER-Minis mit Tomaten-Aprikosen-Chutney und Kümmelknäckebrot

Für das Kümmelknäckebrot wird einfach ein Teig zusammengeknetet aus

100 g Mehl,

1/2 Tellöffel Kümmel (gemahlen)

etwas Salz

1 Messerspitze Trockenhefe und

soviel warmes Wasser, dass eine Teigkugel entsteht, die nicht mehr klebt. Den Teig etwa 1/2 Stunde stehen lassen. Anschließend in 4 Stücke teilen und jedes Stück erst zu einer Kugel rollen, dann mit der Hand zu etwa 0,5 cm flachen Fladen auseinander drücken. In der Mitte einen Kreis ausstechen, die Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Wasser bepinseln und mit ganzem Kümmel bestreuen. Das Knäckebrot bei 200°C im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten Backen.

Knaecke

Tomaten-Aprikosen-Chutney

4 große Tomaten (ich habe grüne verwendet, rote gehen genauso gut),

5 große Aprikosen

2 rote Zwiebeln,

2 cm fein gewürfelten Ingwer,

Saft und geriebene Schale einer Zitrone,

jeweils 1/2 Teelöffel Senfkörner, schwarze Pfefferkörner und Koriander mit 1 Teelöffel Meersalz gemörsert,

1 gute Messerspitze Zimt,

1 rote Chilischote, mit einem Messer mehrfach eingestochen,

150 ml Rotweinessig,

150 g brauner Zucker.

Gemüse und Obst in feine Würfel schneiden, mit den anderen Zutaten in einem Topf aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Die Chili entfernen, das Chutney in saubere Gläser füllen und diese sofort verschließen. Wer sein Chutney etwas schärfer mag, der kann es auch mit der Chili erkalten lassen, über Nacht durchziehen lassen und erst am nächsten Tag nach nochmaligem Aufkochen in Gläser füllen.

Kommen wir nun zu den gebackenen HARZINGER-Minis

HARZINGER-Minis natur mit Ei und Semmelbrösel panieren und in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten kurz anbraten. Mit dem Kümmelknäckebrot und dem Chutney servieren – guten Appetit!

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Sehr lecker sind die kleinen Käse aber auch einfach zum Salat.

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Fruchtiger Wildkräutersalat mit HARZINGER-Minis Edelschimmel

1 Hand voll Wildkräuter- oder Pflücksalat

1/4 Fenchelknolle in feine Streifen geschnitten,

1 Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten,

1 Pfirsich,

1 paar rote Johannisbeeren.

Alle Zutaten dekorativ auf einem Teller anrichten und HARZINGER-Minis Edelschimmel dazulegen.

Aus 3 Esslöffel Kräuteressig, 6 Esslöffel Öl, 1 Teelöffel Senf, Salz, Pfeffer und 1/2 Teelöffel Zucker ein Dressing zaubern und zum Salat geben. Ein traumhafter Sommer-Genuss!

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Ein Dankeschön an die Firma HARZINGER für die leckeren Minis, die ich in meinen Rezepten ausprobieren durfte.

Kirschklöße mit Milchsoße

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Heute habe ich noch einen kleinen Nachtrag zum Thema Kirschen. Wer schon öfter in meiner Küche zu Besuch war, der weiß, dass ich es liebe in alten Kochbüchern zu stöbern um fast vergessene Rezepte wieder auf die Teller zu bringen. In meinem Viktoria-Kochbuch von 1904 habe ich folgendes Rezept gefunden…ausprobiert…und für nachkochenswert befunden…

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Kirschklöße mit Milchsoße

250 g Kirschen, entsteint und mit

1 – 2 Teelöffel Zucker und Zimt weich kochen und abkühlen lassen.

1 Prise Salz,

etwas abgerieben Zitronenschale,

2 Eier,

2 Esslöffel geschmolzene Butter,

Zimt und Zucker nach Geschmack und

soviele Zwiebackbrösel hinzufügen, dass ein fester Teig entsteht.

Mit angefeuchteten Händen Klöße formen und diese in siedendem Salzwasser gar ziehen lassen. Wenn die Knödel oben schwimmen sind sie fertig.

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Für die Milchsoße

1/4 Liter Milch,

1/4 Liter Sahne in einem Topf zusammen aufkochen lassen.

2 Esslöffel Zucker und Zimt hinzufügen.

In einer Tasse 2 Eigelb, 1 Teelöffel Mehl und etwas kalte Milch gut miteinander verrühren.

Die kochende Milch von der heißen Platte nehmen und die Eigelbmischung mit der heißen Milch verquirlen.

Nun kommt die Milchsoße auf einen Teller, der Kloß mitten rein und etwas braune Butter und Zimtzucker oben drauf!

So schmeckt uns der Sommer!

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