Archiv der Kategorie: Aus dem Topf

Mehlbeutel mit Stachelbeeren

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Hin und wieder bricht das Nordlicht in mir durch und ich schnappe mir das alte Kochbuch meiner lieben Oma Käte und träume mich kulinarisch an ihren Küchentisch. Zum Beispiel mit Mehlbüddel, Stachelbeersoße und Speck. Ich gebe zu, diese Speise ist nicht gerade Lowcarb, zucker- und fettfrei aber ich versichere Euch – sie schmeckt!

Man benötigt dafür ein Mehlbeuteltuch oder ein großes Küchenhandtuch.

Für den Mehlbeutelteig

4 Eigelb,

1 Prise Salz,

1/2 Liter Milch

und soviel Mehl, bis der Teig etwas dicker als Pfannkuchenteig ist. Das muss man ein bisschen mit Gefühl machen. Aus dem Lamäng (ich liebe dieses Wort!) also.

Die 4 Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben.

Einen gr0ßen Topf mit Wasser aufsetzen und mit 2  ca. 2 cm dicke Scheiben durchwachsenem Speck zum Kochen bringen.

Das Tuch ausbreiten und den Teig in die Mitte geben. Nun wird das Tuch oben zugebunden und an einen Kochlöffel hängend im leise köchelndem Speckwasser 90 Minuten gegart.

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Für die Stachelbeersoße in der Zwischenzeit zwei Hände voll Stachelbeeren waschen und putzen. In einem kleinen Topf mit 1 Tasse Wasser und 2 Esslöffel Zucker kurz aufkochen und mit 1 Teelöffel Stärke abbinden.

 

Nach Ende der Garzeit den fertigen Mehlbeutel aus dem Wasser heben, in ein Sieb legen, auspacken und etwa für zehn Minuten abdampfen lassen. Danach auf einen Teller legen und in Scheiben schneiden. Dazu gibt es die Stachelbeersoße und den gekochten Speck.

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So, ein gaaaanz, ganz lieber Gruß geht auf diesem Wege an meinen Lieblingsonkel!
Kannst loslegen jetzt! 🙂

Spargelcremesuppe

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Endlich ist wieder Spargelzeit! Ich liebe dieses Gemüse einfach in allen Variationen. Heute verrate ich Euch unser Familienrezept für Spargelsuppe. Diese Suppe hat Oma immer gekocht, wenn die ganze Familie sich zu irgendeiner Feierlichkeit um ihren Tisch versammelt hat – für vorneweg! Schwierig sich mit einem Teller zu begnügen, weil: sehr, sehr lecker. Wenn man davon dann noch Nachschlag nahm, war man natürlich schon satt von der Vorspeise. Unsere Familientreffen sind leider seltener geworden seit die Oma nicht mehr da ist, aber wenn mal wieder eines stattfindet dann gibt es diese Suppe. Zur Spargelzeit mit frischem Stangengemüse, die übrige Zeit vom Jahr notgedrungen mit tiefgefrorenem Spargel.

Spargelcremesuppe

1 kg Spargelköpfe, die unteren Enden geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten.

SpargelschalenSpargel

Die Spargelschalen mit gut 1 Liter Wasser, 1 guten Prise Zucker, etwas Salz und einem Stich Butter 15 Minuten kochen. Das Wasser abgießen, auffangen und zurück in den Topfschütten. Erneut zum Kochen bringen und die Spargelstücke darin 10 Minuten gar kochen. Nach Ende der Kochzeit wieder abgießen und wieder das Wasser auffangen. Den Topf zurück auf den Herd stellen und

1 Esslöffel Butter darin erhitzen. 1 Esslöffel Mehl in der Butter anschwitzen und mit dem Spargelwasser ablöschen.

500 g gemischtes Hackfleisch, 1 Ei, 2 Esslöffel Paniermehl, Salz und Pfeffer gut miteinander vermengen. Aus der Masse mit feuchten Händen kleine Bällchen formen und in die Suppe geben. Die Fleischklöschen etwa 20 Minuten in der Suppe gar ziehen lassen. Die Suppe sollte dabei nicht wild kochen, sondern nur noch leise simmern.

Die Spargelstücke zur Suppe geben und in einer Tasse 1 Eigelb mit 5 Esslöffeln Sahne verrühren. Etwas von der heißen Suppe in der Tasse mit der Eiersahne verrühren und die Suppe mit dem Eigelb legieren. Mit Salz, Zucker und einer Prise Muskatnuss abschmecken.

Die Suppe in Teller oder Suppentassen füllen und mit frischem Schnittlauch bestreuen.

Guten Appetit!

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Dieser Beitrag erscheint anlässlich des Zeit Kochtags 2016, einem bundesweiten Aktionstag am 22. April, der Menschen dazu anregen soll, selbst zu kochen und sich mit ihrem Essen bewusst auseinanderzusetzen.

Bärlauchspätzle

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Und was gibt’s heute? Spätzle Spätzchen! Und zwar mit Bärlauch.

Baerlauch

Ich musste feststellen, dass es so leicht ist Spätzle selber zu machen, dass ich beschlossen habe auf keinen Fall mehr welche fertig zu kaufen. Bisher wurden wir öfter mal von unserer Oma Christa mit handgemachten Spätzle versorgt, denn Oma ist eine waschechte Schwäbin und da kommen sowieso keine gekauften Spätzle auf den Tisch. Als mir nun kürzlich meine alte Kartoffelpresse in die Hände fiel war klar – es muss mal wieder Spätzle geben und es wird Zeit die Herstellung mal selbst zu versuchen. Also! Schnell die Oma Christa angerufen und ihr Rezept in Erfahrung gebracht. Und da gerade Bärlauchzeit ist sind meine Spätzle heute leuchtend grün.

Kraeterseitlinge

Dazu gibt es Pilze und karamellisierte Balsamicozwiebeln. Wir haben heute also quasi den Wald auf der Gabel.

Ach ja, ihr habt leider keine Kartoffelpresse? Kein Problem! Eine sehr praktische findet ihr zum Beispiel bei Hagen Grote.

Aber nun zum Rezept. Für einfache Spätzle nimmst Du 2 Eier, 200 g Mehl, etwas Salz und geriebene Muskatnuss nach Geschmack und verrührst das alles zu einem glatten Teig.

Für meine Bärlauchspätzle habe ich zuerst ein Bund Bärlauch gewaschen, von seinen Stielen befreit und etwas klein geschnitten. Dann habe ich ihn mt den beiden Eiern in meinen Mixer gegeben und so fein zerkleinert. Sodann die restlichen Zutaten hinzu gegeben, alles nochmals gut gemixt und dann ab damit in die Kartoffelpresse.

Spaetzleteig

In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht kannst Du den Teig durch die Kartoffelpresse drücken, so dass die Spätzle ins heiße Wasser fallen. Die Hitze kannst Du jetzt reduzieren. Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie gar. Das geht sehr schnell. Mit einer Schaumkelle kannst Du Deine fertigen Spätzle jetzt aus dem Topf fischen und fertig!

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Ich habe einfach etwas Butter darüber gegeben, dazu ein paar rote Zwiebeln in der Pfanne angeschwitzt, mit etwas Zucker, Salz, Pfeffer und ein wenig Balsamico abgeschmeckt und gebratenen Kräuterseitlinge in Scheiben oben drauf gelegt. Ein paar rosa Pfefferbeeren noch darüber und guten Appetit. Genieß’ den Frühling!

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Mit freundlicher Unterstützung von Hagen Grote.

Oma Kätes Eierlikör

 

Normalerweise gehört Eierlikör nicht unbedingt zu meinen Getränkefavoriten, aber an Ostern führt kein Weg daran vorbei. Schon alleine unsere traditionelle Ostertorte wäre ohne dieses süße Likörchen undenkbar. Ja, und in diesem Jahr gibt’s selbst gemachten nach Omas Rezept.

Oma Kätes Eierlikör

4 Eigelb mit 200 g Puderzucker kräftig aufschlagen.

1/2 ausgekratzte Vanilleschote mit 1/4 Liter Sahne aufkochen, von der heißen Platte nehmen und die aufgeschlagene Eigelb-Zucker-Mischung unter die Sahne rühren. Zu guter Letzt 1/4 Liter Weinbrand hinzugeben und alles gut verrühren.

Da meine Oma gebürtig aus dem hohen Norden bei Husum stammte verwendete sie ursprünglich Köm (ein Aquavit mit Kümmel verfeinert) statt Weinbrand. Dann heißt der Eierlikör auch nicht Eierlikör sondern Klütenkööm. Lecker ist beides, aber mit Kümmel ist das ja so eine Sache. Man liebt dieses Gewürz oder man kann es überhaupt nicht leiden. Dazwischen gibt es nichts. Wie alles – Geschmacksache!

Den Eierlikör oder Klütenkööm in hübsche Flaschen füllen, verschenken oder selber trinken. Oder Du probierst vielleicht mal unsere traditionelle Ostertorte.

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Das Rezept findest Du ebenfalls auf meinem Blog, wenn Du „Ostertorte“ in das Suchfeld eingibst.

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In diesem Sinne wünsche ich Dir noch ein wunderbares Osterfest! Na, denn Prost!

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„Snüsch“

Fast ist er da, der Frühling! Zeit für Snüsch!

Hyazinthen

„Snüsch“ oder noch besser „Schnüsch“ ist ein einfaches und leckeres Frühlingsessen aus dem hohen Norden Deutschlands, das nichts anderes bedeutet als „Quer durch den Garten“. Alles was die Beete im Frühjahr so hergeben wird zu einem köstlichen Eintopf verarbeitet. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, was schmeckt – darf rein. Bei mir sind das Kohlrabi mit Grün, grüner Spargel, Möhren, Erbsen, Frühlingszwiebeln, jede Menge frischer Kerbel und natürlich Kartoffeln.

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Snüsch

5 Kartoffeln mit der Schale gar kochen, abschrecken und beiseite stellen.

1 Kohlrabi und 2 Möhren schälen und kleinschneiden.

6 Stangen grünen Spargel putzen und in Stücke schneiden.

Das Gemüse in einem Topf mit 250 ml Gemüsebrühe gar kochen. Kurz vor Ende der Garzeit eine Hand voll Erbsen hinzufügen.

In einem goßen Topf 1 Esslöffel Butter auslassen.

5 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und in der Butter anschwitzen. 1 Eislöffel Mehl darüber streuen und mit 250 ml Milch zu einer Glatten Masse verrühren. Die fein geschnittenen Blätter vom Kohlrabi und ein Bund fein gehackten frischen Kerbel dazu geben und alles noch einmal kurz aufkochen. Die Pellkartoffeln schälen, würfeln und zu der Milchmasse geben. Zum Schluss noch das gegarte Gemüse mit der Brühe unterrühren und den Eintopf mit Salz, weißem Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. Dazu isst man einfach etwas  Katenschinken.

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Macht es Euch schön!

 

Erbsensuppe mit Speck

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Nachdem in der letzten Woche die Grippeviren mich und meine Lust am Kochen niedergedrückt hatten, bin ich jetzt endlich wieder auf den Beinen. Etwas langsamer und weniger ausdauernd als gewöhnlich aber mit einem schönen klassischen Rezept zur Förderung innerer Wärme und Wohligkeit. Ich denke, das können wir alle gebrauchen. Tässchen Suppe – und dann wieder ab unter die Kuscheldecke!

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Katies Erbsensuppe (natürlich mit Speck!)

250 g geschälte grüne getrocknete Erbsen und

250 g geschälte gelbe getrocknete Erbsen in 4 Liter Wasser über Nacht einweichen.

Am nächsten Morgen 500 g durchwachsenen Speck mit in den Topf legen und alles zum Kochen bringen. 1 1/2 Stunden kochen lassen und hin und wieder gut umrühren, damit nichts anbrennt.

2 Bund Suppengrün (Karotten, Lauch und Knollensellerie) putzen und kleinschneiden.

6 Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.

1 Teelöffel Majoran und das Gemüse zur Suppe geben und 15 Minuten gar kochen. Den Speck aus der Suppe nehmen und in Stücke schneiden. Die Hälfte der Suppe in eine Schüssel füllen und pürieren. Die pürierte Masse wieder zurück zur Suppe schütten,

200 ml Sahne hinzu geben und alles mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer guten Prise Zucker abschmecken.

4 Wiener Würstchen klein schneiden und in der Erbsensuppe kurz erwärmen.

1 Bund Petersilie fein hacken und zur Suppe geben.

Wer mag, kann noch ein paar Zwiebelringe mit ein wenig Zucker in etwas Öl anrösten. Diese kommen am Schluss als Topping auf die Suppe.

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Habt eine schöne Woche und bleibt oder werdet gesund!

Helau!

Ich bin zwar eher der Karnevalsmuffel aber an Faschingsgebäck komme auch ich nicht vorbei! Diesmal machen wir närrisch, kulinarisch einen kleinen Ausflug in die schöne Schweiz, denn auch in Heidiland wird ordentlich Fastnacht gefeiert. Traditionell isst man dort zu dieser Zeit Fastnachts Chüechli oder auch Knieplätze. Es handelt sich hierbei um süße Teigfladen, die ganz dünn ausgerollt und anschließend in Fett oder Öl ausgebacken werden. Früher hat man den Teig so lange über sein Knie gezogen, bis er dünn genug war. Das Ergebnis ist knuspriges, luftiges (ich sage nicht leichtes) Gebäck, das sich anders als Berliner oder Faschingskrapfen sogar ein paar Tage aufheben lässt (ist aber eher unwahrscheinlich, weil ruck zuck aufgegessen).

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Fastnacht Chüechli

2 Eier,

4 Esslöffel Sahne,

2 Esslöffel Zucker,

1 Prise Salz miteinander verrühren.

300 g gesiebtes Mehl dazu geben, unterrühren und

50 g Butter unterkneten.

Den Teig etwa eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. In der Zwischenzeit  Öl oder Frittierfett erhitzen. Nach der Ruhezeit den Teig in walnussgroße Stücke zerteilen und jedes Teigstück ganz dünn ausrollen. Das Öl hat die richtige Temperatur, wenn man einen Stiel vom Holzkochlöffel hinein hält und dann Bläschen nach oben steigen. Nun gibt man einen Teigfladen in das heiße Fett und drückt ihn immer wieder mit dem Holzstiel unter die Oberfläche. Wenn das Chüechli von der einen Seite eine helle Farbe angenommen hat, wird es umgedreht. Das Fastnacht Chüechli ist fertig, wenn es von beiden Seiten hellgoldbraun ist. Am Besten legt man sie zum Abtropfen auf ein Küchenpapier, bevor man sie mit viel (!) Puderzucker bestreut.

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In manchen Gegenden isst man Schlagsahne dazu. Ich finde ja Erdbeeren unverzichtbar.

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Viel Spaß an den tollen Tagen!

 

Fröhliche Weihnachten!

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Mit einer klitzekleinen Süßigkeit verabschiede ich mich in die Weihnachtsfeiertage und wünsche Euch von ganzem Herzen wunderbare, stimmungsvolle Tage mit den Menschen, die Ihr liebt.

Weißes Schokoladeneis mit Orangenkompott

200 g weiße Kuvertüre langsam schmelzen. Sie darf auf keinen Fall zu heiß werden, sonst wird sie krümelig.

100 g Mascarpone, 200 ml steif geschlagene Sahne und 3 Teelöffel Orangenzucker zur geschmolzenen Kuvertüre geben und alles gut vermengen. Nun ab damit ins Gefrierfach. Die Masse so lange gefrieren lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Zwischendurch immer mal umrühren, damit das Eis cremig bleibt.

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Für das Orangenkompott filetiert Ihr 3 Orangen und gebt die Filets und den durch das filetieren entstandenen Saft mit einem Anisstern, 1/2 Stange Zimt und 2 Teelöffel Vanillezucker in einen Topf und kocht das Ganze kurz auf. Ich habe noch ein paar frische Cranberries mit gekocht. Zum Abbinden habe ich einen Teelöffel Stärke mit etwas kaltem Orangensaft verrührt und in das kochende Kompott gerührt. – Fertig!

Kompott auf Teller verteilen, weißes Schololadeneis oben drauf und wer hat, kann noch ein paar geröstete Mandelblättchen oben drüber streuen.

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Goldene Milch

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Heute habe ich etwas ganz besonderes für Euch. Alle Welt backt Plätzchen und es wird genascht als gäbe es kein Morgen, da muss ja auch einer mal an die Gesundheit denken. Wenn es draußen stürmt und die Erkältungskrankheiten auf dem Vormarsch sind gibt es nichts schöneres als mit einem köstlichen Heißgetränk – ab aufs Lieblingssofa und unter die Decke.

Mein Favorit unter den Heißgetränken ist seit diesem Jahr auf jeden Fall die „Goldene Milch“. Sie besteht aus Milch ( Pflanzen- oder Kuhmilch) und Kurkumapaste. Wie man diese herstellt verrate ich Euch gleich, vorher erzähle ich Euch aber erst ein bisschen über Kurkuma.

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Kurkuma, oder auch Gelbwurz ist ein Gewürz, das aus der Kurkumawurzel gewonnen wird. Die Pflanze gehört zu den Ingwergewächsen und ist in den Tropen zuhause. In Asien wird sie schon lange wegen ihrer wohltuenden Wirkung auf die Gesundheit als Heilmittel eingesetzt. Auch im Ayurveda spielt dieses Gewürz eine große Rolle. Man sagt Kurkuma eine antioxidative, blutreinigende, entzündungshemmende und immunstärkende Wirkung nach. Na, wenn das nix ist! Mir gefallen ja schon alleine die Farbe und der Duft! Aber nun zum Rezept…

Kurkumapaste

1/2 Tasse Kurkuma

1 Tasse Wasser

2 Teelöffel schwarzer Pfeffer

Alle Zutaten in einem Topf verrühren und zum Kochen bringen. Wenn die Masse kocht alles unter ständigem rühren 7 Minuten zu einer Paste einkochen. Sollte die Konsistenz zu fest werden gebt noch ein wenig Wasser hinzu. Die fertige Paste in ein verschließbares Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Sie ist ca. 14 Tage haltbar.

Für die Goldene Milch erwärme ich eine Tasse Mandelmilch bis sie fast kocht und rühre einen Teelöffel Kurkumapaste und einen Teelöffel Ghee, Mandelöl oder Kokosöl ein. Hinzu kommt etwas Zimt und Vanille. Wer’s mag, kann noch geriebenen Ingwer dazu geben. Gesüßt wird die Milch mit Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup.

Zum Wohl – auf die Gesundheit!

Hüttenkäse®zauber

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Heute, passend zum Beginn der köstlichen Vorweihnachtszeit, habe ich zwei leckerleichte Rezepte mit Gervais Hüttenkäse® für Euch. In dieser Zeit der Keksberge tut es gut auch hin und wieder gesundheitsbewusster zu essen. Hierfür eignet sich Gervais Hüttenkäse® hervorragend, denn er enthält viel Eiweiß und wenig Fett. In meinen Rezepten schmeckt er sogar ein bisschen nach Weihnachten!

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Hüttenkäse®-Ravioli mit weihnachtlicher Tomatensoße

Für den Nudelteig

200 g Mehl,

2 Eier,

1/2 Teelöffel Öl und

1/2 Teelöffel Salz zu einem Teig verkneten und für eine halbe Stunde ruhen lassen.

 

Weihnachtliche Tomatensoße

1/2 Schalotte würfeln und in etwas Öl anschwitzen.

1 kleine Dose stückige Tomaten hinzufügen.

Abgeriebene Schale und Saft einer 1/2 Orange,

1 Esslöffel Honig,

Messerspitze gemahlenen Anis,

Messerspitze gemahlenes Piment,

Messerspitze gemahlene Nelken,

1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz,

1/2 Teelöffel gemahlenen Zimt,

Salz und Pfeffer dazugeben und alles 15 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss wird die Soße nur noch püriert.

 

Nachdem der Nudelteig sich eine halbe Stunde ausgeruht hat wird er nun in 2 Teile geteilt und sehr dünn ausgerollt. Wer eine Nudelmaschine hat, nimmt hierfür natürlich diese.

Für die Füllung meiner Ravioli habe ich

1 Becher Gervais Hüttenkäse® „Kräuter“,

1/4 geraspelte Sellerieknolle mit Salz und Pfeffer gemischt.

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Von der Füllung kommt nun, immer mit genügend Abstand, ein Esslöffel auf den Nudelteig. Die Teigränder der ersten Lage bepinselt Ihr nun mit einem verquirlten Ei und legt eine zweite Nudelteig-Platte oben drauf. Die Ränder gut zusammendrücken und die Ravioli mit einem großen Plätzchenausstecher ausstechen. Die Teigtaschen in kochendem Salzwasser 20 Minuten garen und mit der Tomatensoße und ein paar gerösteten Pinienkernen genießen.

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Und was wäre das Leben ohne Nachtisch? – Genau! Nur halb so nett!

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Bratapfel-Galette

Eigentlich ist eine Galette ein Pfannkuchen aus Buchweizen den unsere französischen Nachbarn gerne mit allerlei herzhaftem füllen. Ich backe meine Galette heute zwar auch in einer Pfanne, aber nicht auf dem Herd, sondern im Backofen und sie ist süß.

Für den Teig

150 g Buchweizenmehl,

1 Prise Salz,

1 Esslöffel Orangenzucker (wie man den ganz leicht selber macht steht im Blogbeitreag „Apfelsinchen“),

75 g kalte Butter und 65 g kaltes Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig klebt, noch etwas Buchweizenmehl hinzufügen. Den Teig etwa 5 mm dick, rund ausrollen. In die Mitte kommt jetzt die Bratapfel-Füllung.

1 Becher Gervais Hüttenkäse®,

1 geraspelter Apfel,

1 Hand voll grob gehackte Walnüsse und

1 Esslöffel Zimtzucker.

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Ach ja, und 1 Hand voll halbierte Cranberries habe ich noch dazu gegeben.

Jetzt schlagt Ihr den äusseren Teigrand einfach zur Mitte über die Füllung ein und bestreicht ihn mit Eigelb.

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Man kann noch etwas braunen Zucker auf den Teigrand streuen, dann wird er schön knusprig.

Jetzt wandert die Galette für 25 -30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Sie schmeckt warm mit etwas Ahornsirup am Besten!

Weitere Rezepte rund um den Hüttenkäse®-findet Ihr auf http://www.gervais.de.

Ich wünsche Euch eine leckerleichte Adventzeit. Macht es Euch schön!

Diese Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma Gervais.