Gechillt gegrillt

Heute habe ich eine wunderbare Idee zum Grillen für Euch. Das Grillen hat sich ja sehr entwickelt in den letzten Jahren, einfach eine Wurst auf die Glut legen war gestern. Darum gibt es bei mir heute Fisch. Genauer: Lachspäckchen mit grünem Spargel und gefülltes Pfannenbrot mit Gervais Kräuterquark ORIGINAL. Na? Wie klingt das? Richtig! Guuuuuut! 🙂

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Zuerst setzt Ihr mal morgens direkt einen Hefeteig aus

400 g Mehl,

1 Päckchen Trockenhefe,

1 ordentlichen Prise Salz,

1Teelöffel Zucker,

1 Esslöffel geschmolzene Butter

und 200 ml warmem Wasser an, vermengt alles gut miteinander und lasst es an einem warmen Ort so lange gehen, bis sich die Masse verdoppelt hat. Dann knetet Ihr alles nochmals durch und gebt so viel Mehl hinzu, bis der Teig nicht mehr klebt.

Dann packt Ihr die Lachspäckchen. Dazu braucht Ihr

grünen Spargel (ca. 8 Stangen pro Person), die unteren Enden brecht Ihr ab. Geschält werden muß der Spargel nicht.

Frische Lachsfilets in mundgerechte Stücke geschnitten (ich habe 4 Stücke pro Person gerechnet).

Pro Päckchen 1 Stück Butter und eine Scheibe Zitrone , grob gemahlenen Pfeffer und grobes Meersalz.

Seit Alufolie etwas ins Gerede gekommen ist, verwende ich zusätzlich einfach etwas Backpapier, um die Speisen beim Grillen vor dem Aluminium zu schützen. Ihr nehmt alsi einen Bogen Alufolie und legt ein Stück Backpapier oben drauf. Darauf kommen jetzt unsere Leckereien. So sollte das dann aussehen:

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Nun wird das ganze zu Päckchen geformt und kommt für ca. 20-25 Minuten auf den Grill.

Anschließend nehmt Ihr den Fich runter und stellt eine kleine Pfanne auf den Grill. Ihr gebt etwas Öl hinein und das wie folgt vorbereitete Pfannenbrot.

Der Hefeteig wird in kleine Portionen geteilt und ausgerollt. Nun streicht Ihr etwas Gervais Kräuterquark ORIGINAL auf einen Fladen und legt einen weiteren oben drauf. an den Seiten wird das Brot nun verschlossen. Das lässt sich alles sehr gut vorher schon vorbereiten.

 

Wenn die Pfanne heiß ist, wird das Brot hinein gelegt und muss von beiden Seiten nur wenige Minuten backen.

Zusammen sollte das Ganze dann so aussehen ❤

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Guten Appetit und einen schönen Restfeiertag! Sollte es widererwarten plötzlich regnen, kommen die Lachspäckchen einfach in den Backofen und die Pfanne auf den Herd!

Dieser Post enthält Werbung und entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma Gervais. Weitere leckere Rezepte findet Ihr unter http://www.gervais.de

 

Ab in den Garten!

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Huhu! Ich wünsche Euch einen super sonnig-wonnigen Muttertagssonntag! Und da dieser Tag schon richtig sommerlich ist, verweile ich heute nur ganz kurz in meiner Küche und beeile mich, schnell wieder in den Garten zu kommen.

Da wir aber natürlich auch heute nicht auf eine kleine feine Leckerei verzichten möchten, schließlich gilt auch heute – kein Sonntag ohne Kuchen – habe ich ein mega schnelles Kuchenrezept für Euch. CRUFFINS heißt das Zauberwort!  Was das ist? Eine Kreuzung aus Croissant & Muffin, gefüllt mit irgendetwas köstlichem. Ich habe mich auf die Schnelle für Apfelmus entschieden. Ach ja, und Nutella 🙂

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Katie’s Cruffins ❤

Zutaten für 5 Apfelmus-Cruffins und 3 Nutella-Cruffins

2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal

1 Glas (365 g) Apfelkompott oder Apfelmus

etwas Zimtzucker

Nutella

Für die Apfelmus-Cruffins rollt Ihr jetzt einfach eine Blätterteigrolle auseinander, verteilt das Apfelkompott darauf, streut etwas Zimtzucker darüber und rollt den Teig der Länge (!) nach wieder auf. Nun einfach in 5 gleich große Stücke schneiden und diese Abschnitte hochkant in eine gebutterte Muffinform stellen.

Für die Nutella-Cruffins genauso verfahren, mit dem Unterschied, dass hier der Teig von der kurzen Seite her aufgerollt wird, da die Füllung flacher ist. Statt Zimtzucker kann man ein wenig Kardamom über das Nutella streuen.

Die Cruffins im vorgeheizten Backofen bei 220°C ca. 15 -20 Minuten backen. Fertig! – Und ab damit in den Garten 🙂

 

Schneckennudel mit Blut-, Leberwurst und Apfel

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Heute wird’s pfälzisch. Es gibt die gute alte Schneckennudel, aber nicht süß, wie gewohnt, sondern zur Abwechslung mal deftig gefüllt.

Pfälzer Schneckennudeln mal anders!

1/2 Päckchen Hefe in einer Tasse mit 1 Teelöffel Agavendicksaft vermischen und so lange stehen lassen, bis die Hefe sich verflüssigt hat und Blasen wirft.

150 g Roggenmehl,

150 g Weizenmehl,

1 gestrichenen Teelöffel Salz,

50 g ausgelassene Butter,

1 Ei,

1/8 Liter warmes Wasser und

die flüssige Hefe zu einem Teig verkneten und an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis der Teig sich fast verdoppelt hat.

Für die Füllung 1 große Zwiebel in etwas Butter glasig dünsten und 2 in kleine Würfel geschnittene Äpfel kurz mit garen.

Den Teig nochmals mit soviel Mehl gut durchgekneten, bis er nicht mehr klebt und zu einem Rechteck etwa 1 cm, dick ausgerollen.

1/2 Ring Pfälzer Leberwurst auf den Teig streichen oder in Flöckchen darauf geben. 1/2 Ring Pfälzer Blutwurst in kleine Würfel schneiden und mit der Zwiebel-Apfel-Mischung auf dem Teig verteilen. Alles gut mit getrocknetem Majoran bestreuen und den Teig von der langen Seite her zu einer Rolle aufrollen.

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Mit einem scharfen Messer die Rolle in etwa 1 – 2 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Schnecken im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 – 30 Minuten backen.

Für den Senfguss habe ich einfach 2 Esslöffel Puderzucker, 1 gehäuften Esslöffel Senf und einen Schuss Essig miteinander verrührt und über die fertigen Schneckennudeln geträufelt. Das sieht auch noch schön aus!

Mit einem bunten Salat ein sehr leckeres Essen.

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Start in den Mai!

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Spargelcremesuppe

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Endlich ist wieder Spargelzeit! Ich liebe dieses Gemüse einfach in allen Variationen. Heute verrate ich Euch unser Familienrezept für Spargelsuppe. Diese Suppe hat Oma immer gekocht, wenn die ganze Familie sich zu irgendeiner Feierlichkeit um ihren Tisch versammelt hat – für vorneweg! Schwierig sich mit einem Teller zu begnügen, weil: sehr, sehr lecker. Wenn man davon dann noch Nachschlag nahm, war man natürlich schon satt von der Vorspeise. Unsere Familientreffen sind leider seltener geworden seit die Oma nicht mehr da ist, aber wenn mal wieder eines stattfindet dann gibt es diese Suppe. Zur Spargelzeit mit frischem Stangengemüse, die übrige Zeit vom Jahr notgedrungen mit tiefgefrorenem Spargel.

Spargelcremesuppe

1 kg Spargelköpfe, die unteren Enden geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten.

SpargelschalenSpargel

Die Spargelschalen mit gut 1 Liter Wasser, 1 guten Prise Zucker, etwas Salz und einem Stich Butter 15 Minuten kochen. Das Wasser abgießen, auffangen und zurück in den Topfschütten. Erneut zum Kochen bringen und die Spargelstücke darin 10 Minuten gar kochen. Nach Ende der Kochzeit wieder abgießen und wieder das Wasser auffangen. Den Topf zurück auf den Herd stellen und

1 Esslöffel Butter darin erhitzen. 1 Esslöffel Mehl in der Butter anschwitzen und mit dem Spargelwasser ablöschen.

500 g gemischtes Hackfleisch, 1 Ei, 2 Esslöffel Paniermehl, Salz und Pfeffer gut miteinander vermengen. Aus der Masse mit feuchten Händen kleine Bällchen formen und in die Suppe geben. Die Fleischklöschen etwa 20 Minuten in der Suppe gar ziehen lassen. Die Suppe sollte dabei nicht wild kochen, sondern nur noch leise simmern.

Die Spargelstücke zur Suppe geben und in einer Tasse 1 Eigelb mit 5 Esslöffeln Sahne verrühren. Etwas von der heißen Suppe in der Tasse mit der Eiersahne verrühren und die Suppe mit dem Eigelb legieren. Mit Salz, Zucker und einer Prise Muskatnuss abschmecken.

Die Suppe in Teller oder Suppentassen füllen und mit frischem Schnittlauch bestreuen.

Guten Appetit!

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Dieser Beitrag erscheint anlässlich des Zeit Kochtags 2016, einem bundesweiten Aktionstag am 22. April, der Menschen dazu anregen soll, selbst zu kochen und sich mit ihrem Essen bewusst auseinanderzusetzen.

Bärlauchspätzle

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Und was gibt’s heute? Spätzle Spätzchen! Und zwar mit Bärlauch.

Baerlauch

Ich musste feststellen, dass es so leicht ist Spätzle selber zu machen, dass ich beschlossen habe auf keinen Fall mehr welche fertig zu kaufen. Bisher wurden wir öfter mal von unserer Oma Christa mit handgemachten Spätzle versorgt, denn Oma ist eine waschechte Schwäbin und da kommen sowieso keine gekauften Spätzle auf den Tisch. Als mir nun kürzlich meine alte Kartoffelpresse in die Hände fiel war klar – es muss mal wieder Spätzle geben und es wird Zeit die Herstellung mal selbst zu versuchen. Also! Schnell die Oma Christa angerufen und ihr Rezept in Erfahrung gebracht. Und da gerade Bärlauchzeit ist sind meine Spätzle heute leuchtend grün.

Kraeterseitlinge

Dazu gibt es Pilze und karamellisierte Balsamicozwiebeln. Wir haben heute also quasi den Wald auf der Gabel.

Ach ja, ihr habt leider keine Kartoffelpresse? Kein Problem! Eine sehr praktische findet ihr zum Beispiel bei Hagen Grote.

Aber nun zum Rezept. Für einfache Spätzle nimmst Du 2 Eier, 200 g Mehl, etwas Salz und geriebene Muskatnuss nach Geschmack und verrührst das alles zu einem glatten Teig.

Für meine Bärlauchspätzle habe ich zuerst ein Bund Bärlauch gewaschen, von seinen Stielen befreit und etwas klein geschnitten. Dann habe ich ihn mt den beiden Eiern in meinen Mixer gegeben und so fein zerkleinert. Sodann die restlichen Zutaten hinzu gegeben, alles nochmals gut gemixt und dann ab damit in die Kartoffelpresse.

Spaetzleteig

In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht kannst Du den Teig durch die Kartoffelpresse drücken, so dass die Spätzle ins heiße Wasser fallen. Die Hitze kannst Du jetzt reduzieren. Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie gar. Das geht sehr schnell. Mit einer Schaumkelle kannst Du Deine fertigen Spätzle jetzt aus dem Topf fischen und fertig!

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Ich habe einfach etwas Butter darüber gegeben, dazu ein paar rote Zwiebeln in der Pfanne angeschwitzt, mit etwas Zucker, Salz, Pfeffer und ein wenig Balsamico abgeschmeckt und gebratenen Kräuterseitlinge in Scheiben oben drauf gelegt. Ein paar rosa Pfefferbeeren noch darüber und guten Appetit. Genieß’ den Frühling!

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Mit freundlicher Unterstützung von Hagen Grote.

Himbeer-Rhabarberkuchen mit Chia

Rhabarber_Chia_Kuchen

Endlich gibt es wieder Rhabarber! Also habe ich kurzer Hand einen leckeren und gesunden (!) Kuchen gezaubert.

Rhabarber-Himbeerkuchen mit Chia

4 Stangen Rhabarber schälen und in Stücke schneiden.

Den Rhabarber mit 2 Esslöffel Rohrohrzucker und dem mark einer Vanilleschote in einen Topf geben und ca. 1 Stunde ziehen lassen, bis sich Saft gebildet hat. Anschließend aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. 300 g Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt) hinzufügen und nochmals kurz aufkochen lassen. Die Fruchtmischung von der Kochstelle nehmen und 2 gehäufte Esslöffel Chiasamen unterrühren. Die Masse beiseite stellen und quellen lassen.

In der Zwischenzeit aus 150 g Vollkornmehl, 100 g Kokosöl und 100 g Rohrohrzucker Streusel kneten. Die Hälfte der Streusel in eine kleine gefettete Springform drücken und einen Rand hochziehen. Die abgekühlten Früchte auf dem Boden verteilen und die zweite Hälfte der Streusel darüber verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200°C für 40 Minuten backen.

Genießt den Sonntag und habt eine schöne Woche!

 

 

Frühlingsstollen

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Findest Du nicht auch, dass Stollen eigentlich viel zu lecker sind, um sie nur in der Weihnachtszeit zu genießen? Früher wurde dieses Gebäck rund ums Jahr gebacken, wann immer es einen Anlass gab. Meine Frühlingsstollen stimmen mit ihren Zutaten sogar ein wenig auf den kommenden Sommer ein.

Frühlingsstollen

1 Würfel frische Hefe mit 2 Teelöffel Zucker in einer Tasse solange stehen lassen, bis sich die Hefe von selber aufgelöst hat.

Hefe_1Hefe_2

In der Zwischenzeit

500 g Mehl,

125 g Zucker,

2 Päckchen Vanillezucker,

3 Esslöffel Butter in 1/8 Liter warmer Milch aufgelöst,

3 Esslöffel Quark (150 g),

1/2 Teelöffel Kardamom,

1 Prise Salz,

etwas abgeriebene Zitronenschale,

50 g grob gehackte Pistazien,

1 Hand voll gehackte Mandeln,

200 g getrocknete Aprikosen (in kleine Stücke geschnitten),

ein paar Tropfen Vanillearoma und

einen ordentlichen Schuss Rosenwasser in eine Schüssel geben.

Alle Zutaten mit der nun flüssigen Hefe zu einem glatten Teig verkneten und an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis der Teig sich deutlich vergrößert hat. Das kann etwas dauern, da der Teig durch die vielen Zutaten sehr schwer ist.

Teig

Die Wartezeit kannst Du nutzen, um den Rosenpuderzucker herzustellen, den Du für die Quarkfüllung benötigst.

Rosenpuderzucker

1 gehäufter Esslöffel getrocknete Rosenblätter und
5 Esslöffel Zucker in einer Gewürzmühle fein mahlen.

Quarkfüllung für Frühlingsstollen

350 g Quark,
1 Eigelb,
2 Teelöffel Stärke und
2 Esslöffel Rosenpuderzucker zu einer glatten Creme verrühren.

Wenn der Teig genügend aufgegangen ist, rollst Du ihn ca, 6 cm dick aus, gibst die Quarkmasse darauf und rollst ihn grob wieder zusammen. Dann kommt der Stollen in eine gebutterte, mit Mandelblättchen ausgestreute Kastenform. Entweder in eine große Form oder, so wie ich es gemacht habe, in zwei kleine Formen.

Nun noch ein paar Mandelblättchen oben drüber streuen und den Teig nochmals ca. 45 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen und den oder die Frühlingsstollen 45 – 60 Minuten backen. Das Gebäck ist fertig, wenn es hohl klingt, wenn Du dagegen klopfst.

Nach Ende der Backzeit wird der Stollen mit etwas ausgelassener Butter bepinselt und mit Puderzucker bestreut.

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Hab‘ viel Freude beim Genießen und ein wundervolles Frühlingswochenende!

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Oma Kätes Eierlikör

 

Normalerweise gehört Eierlikör nicht unbedingt zu meinen Getränkefavoriten, aber an Ostern führt kein Weg daran vorbei. Schon alleine unsere traditionelle Ostertorte wäre ohne dieses süße Likörchen undenkbar. Ja, und in diesem Jahr gibt’s selbst gemachten nach Omas Rezept.

Oma Kätes Eierlikör

4 Eigelb mit 200 g Puderzucker kräftig aufschlagen.

1/2 ausgekratzte Vanilleschote mit 1/4 Liter Sahne aufkochen, von der heißen Platte nehmen und die aufgeschlagene Eigelb-Zucker-Mischung unter die Sahne rühren. Zu guter Letzt 1/4 Liter Weinbrand hinzugeben und alles gut verrühren.

Da meine Oma gebürtig aus dem hohen Norden bei Husum stammte verwendete sie ursprünglich Köm (ein Aquavit mit Kümmel verfeinert) statt Weinbrand. Dann heißt der Eierlikör auch nicht Eierlikör sondern Klütenkööm. Lecker ist beides, aber mit Kümmel ist das ja so eine Sache. Man liebt dieses Gewürz oder man kann es überhaupt nicht leiden. Dazwischen gibt es nichts. Wie alles – Geschmacksache!

Den Eierlikör oder Klütenkööm in hübsche Flaschen füllen, verschenken oder selber trinken. Oder Du probierst vielleicht mal unsere traditionelle Ostertorte.

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Das Rezept findest Du ebenfalls auf meinem Blog, wenn Du „Ostertorte“ in das Suchfeld eingibst.

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In diesem Sinne wünsche ich Dir noch ein wunderbares Osterfest! Na, denn Prost!

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„Snüsch“

Fast ist er da, der Frühling! Zeit für Snüsch!

Hyazinthen

„Snüsch“ oder noch besser „Schnüsch“ ist ein einfaches und leckeres Frühlingsessen aus dem hohen Norden Deutschlands, das nichts anderes bedeutet als „Quer durch den Garten“. Alles was die Beete im Frühjahr so hergeben wird zu einem köstlichen Eintopf verarbeitet. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, was schmeckt – darf rein. Bei mir sind das Kohlrabi mit Grün, grüner Spargel, Möhren, Erbsen, Frühlingszwiebeln, jede Menge frischer Kerbel und natürlich Kartoffeln.

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Snüsch

5 Kartoffeln mit der Schale gar kochen, abschrecken und beiseite stellen.

1 Kohlrabi und 2 Möhren schälen und kleinschneiden.

6 Stangen grünen Spargel putzen und in Stücke schneiden.

Das Gemüse in einem Topf mit 250 ml Gemüsebrühe gar kochen. Kurz vor Ende der Garzeit eine Hand voll Erbsen hinzufügen.

In einem goßen Topf 1 Esslöffel Butter auslassen.

5 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und in der Butter anschwitzen. 1 Eislöffel Mehl darüber streuen und mit 250 ml Milch zu einer Glatten Masse verrühren. Die fein geschnittenen Blätter vom Kohlrabi und ein Bund fein gehackten frischen Kerbel dazu geben und alles noch einmal kurz aufkochen. Die Pellkartoffeln schälen, würfeln und zu der Milchmasse geben. Zum Schluss noch das gegarte Gemüse mit der Brühe unterrühren und den Eintopf mit Salz, weißem Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. Dazu isst man einfach etwas  Katenschinken.

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Macht es Euch schön!

 

Blaubeerküchlein

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Blaubeeren sind einfach unvergleichlich lecker und erinnern mich sofort an meine Kindheit. An Blaubeerpfannkuchen und Bullerbü. Doch vorher mussten die Blaubeeren ja leider zuerst einmal gepflückt werden. Das war immer sehr mühselig. Ab in den Wald mit kleinen Eimerchen und dann hat es ewig gedauert bis allein der Boden des Eimers bedeckt war. Hinzu kam erschwerend, dass ich mit meiner Angst vor Spinnen leider noch langsamer vorankam als alle anderen, denn diese kleinen Tierchen weben mit Vorliebe ihre zahlreichen Netze in den Blaubeersträuchern. Es wohnt sich wohl gut dort. Heute pflücke ich meine Blaubeeren im Gemüseladen und freue mich wie damals.

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Blaubeeren_4

Blaubeerküchlein

Für den Hefeteig verrührst du

3 Eigelb,

1 Esslöffel Zucker,

1 Päckchen Trockenhefe,

1 Prise Salz und

etwas abgeriebene Zitronenschale miteinander.

1/8 Liter Milch erwärmen und 60 g Butter darin auflösen. Das warme Milch-Buttergemisch zu den übrigen Zutaten gießen und zum Schluss 250 g Mehl unterrühren. Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat. Alles mit etwas Mehl nochmals gut durchkneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Nun formst du aus kleinen Teigkugeln handtellergroße Fladen und legst sie auf ein mit Backpapier vorbereitetes Backblech. Auf jedes Küchlein streichst du einen Teelöffel saure Sahne und verteilst darauf ein paar Blaubeeren.

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Aus 150 g Mehl,

100 g Zucker und

75 g Butter knetest du schnell ein paar Streusel und streust sie über die Blaubeeren. Jetzt kommen die Küchlein für ca. 15 – 20 Minuten n den Backofen, bis sie eine schöne Farbe haben. Lauwarm schmecken sie am Besten.

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Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und eine ebenso schöne Woche!