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Elkes Apfelküchlein

Dieses Rezept habe ich irgendwann in den 90er Jahren mal von meiner lieben Freundin Elke bekommen und ich backe es immer noch oft und gern. Das Tolle an diesen Küchlein ist, dass man eigentlich immer alle Zutaten dafür im Haus hat. Äpfel sind immer da, bei mir zumindest und der Rest sowieso. Hinzu kommt, dass sie so einfach wie lecker und ganz schnell zubereitet sind.

Elkes Apfelküchlein

Zutaten:

4 Äpfel, geschält und gewürfelt

½ Zitrone, abgeriebene Schale und Saft

250 g Butter

150 g Zucker

1 Prise Salz

2 Teelöffel Vanillezucker

etwas Zimt

4 Eier

400 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Apfelstückchen mit dem Zitronensaft mischen. Butter und Zucker schaumig rühren. Salz, Vanillezucker und Zimt hinzufügen und nach und nach die Eier unterrühren. Mehl und Backpulver dazu sieben und den Teig gut vermengen. Mit einem Esslöffel (oder Eisportionierer) Teighäufchen mit ausreichend Abstand auf das Backblech verteilen. Die kleinen Kuchen laufen beim Backen etwas auseinander. Das Blech in den Ofen schieben und die Apfelküchlein 25-30 Minuten goldbraun backen. Anschließend etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren. Dazu schmeckt Schlagsahne oder wenn sie noch leicht warm sind, eine Kugel Vanille- oder Walnusseis.

Süßen Sonntag euch allen ☀️

Gefüllter Butternut-Kürbis

Habe ich euch schon einmal gesagt, dass der Herbst meine absolute Lieblingsjahreszeit ist? Mir gefällt das diffuse Licht, die vielen strahlenden Farben von Gelb über Orange bis hin zum leuchtenden Rot und der Geruch nach Laub und feuchter Erde. Außerdem mag ich Pilze, liebe Kohl, jegliches Wurzelwerk und natürlich Kürbisse.

Früher eher weniger beliebt ist die Riesenbeere heute, auch dank Halloween, wieder richtig in Mode gekommen. Ob als Suppe, Ofengemüse oder als Rohkost im bunten Herbstsalat – am Kürbis kommt zurzeit niemand vorbei. Großartig ist auch, dass dieses Gemüse kühl und trocken gelagert monatelang haltbar ist. Meistens können essbare Kürbisse, die eine Zeit lang zu Dekozwecken genutzt wurden, später noch aufgegessen werden.

Gefüllter Butternut-Kürbis

Zutaten:

1 Butternut- Kürbis

2 Esslöffel Olivenöl

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

400 g Hackfleisch nach Wahl

1 rote Zwiebel, klein gewürfelt

5 getrocknete Aprikosen, klein gewürfelt

2 Stangen Staudensellerie, in feine Scheiben geschnitten

½ Teelöffel Koriander, gemahlen

½ Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen

1 Messerspitze Chili

1 Messerspitze Zimt

Salz, Pfeffer

1 Ziegenrolle, in Scheiben geschnitten

1-2 Esslöffel Kürbiskernöl

Zubereitung:

Den Butternut-Kürbis der Länge nach halbieren und mit einem Löffel die Kerne herauslösen. Die Kerne grob vom Fruchtfleisch befreien und beides, Kürbiskerne und Fruchtfleischreste auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kürbishälften auf der Schnittfläche kreuzweise einschneiden und mit auf das Backblech legen.

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den fein geschnittenen Knoblauch mit dem Olivenöl mischen und die Kürbishälften auf der eingeschnittenen Seite damit einpinseln und leicht salzen. In den Ofen schieben und 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Hierfür die restliche Knoblauch-Olivenölmischung in eine Pfanne geben und das Hackfleisch mit den Zwiebeln darin anbraten. Aprikosen, Sellerie und die Gewürze hinzufügen und alles kurz mit anbraten und etwas durchziehen lassen.

Nach 30 Minuten den Kürbis aus dem Ofen holen. Die Kürbiskerne vom Blech nehmen und beiseitestellen. Die Kürbishälften in der Mitte etwas aushöhlen und das vorgegarte Kürbisfleisch grob gehackt zur Hackfleischmischung geben. Die Füllung gut durchmischen und die beiden Kürbishälften großzügig damit füllen. Die Scheiben von der Ziegenrolle obendrauf verteilen und das Backblech nochmals etwa für 20-25 Minuten überbacken. Der Käse sollte schön goldbraun sein.

Vor dem Servieren die gerösteten Kürbiskerne mit etwas Kürbiskernöl mischen und als Topping über dem geschmolzenen Käse verteilen.

Ein Grund mehr den Herbst zu lieben…🧡

Snickers Pralinen

Schon oft habe ich von „gesunden“ Pralinen gehört, die komplett ohne Industriezucker auskommen, ausschließlich natürliche Zutaten wie Trockenfrüchte, Nüsse und Saaten enthalten und dann auch noch so schmecken sollen, wie ein echtes Snickers. Klingt märchenhaft? Ja, das dachte ich auch. Zu schön um wahr zu sein. Aber neugierig wie ich bin, konnte ich es natürlich nicht lassen, das selbst einmal zu versuchen. Was sollte schon schief gehen? Frei nach dem Motto: Wenn die Dinger nicht schmecken, werden sie verschenkt! 🤣 Und wenn doch? Dann auch…zumindest ein paar…Wenige. ☺️

Ja, und was soll ich sagen? Sie sind unglaublich lecker geworden und verdienen auf jeden Fall den Namen „Snickers Praline“. Selbst die Konsistenz erinnert an den bekannten Erdnussriegel. Ich finde, sie sind perfekt! Eigentlich sogar besser, als das Original, da die Zutatenliste sehr überschaubar ist und wirklich nur aus echten, puren Lebensmitteln besteht. Probiert’s einfach aus. Wer Snickers mag, wird die Dinger lieben!

Snickerspraline

Zutaten:

300 g Erdnüsse, geröstet & ungesalzen (ich habe das Salz kurz abgespült, da ich keine ungesalzenen bekommen habe)

300 g getrocknete Datteln entsteint

1 Prise Salz

1 Esslöffel Vanillepaste

2 Esslöffel Backkakao

2 Esslöffel Dattelsirup

1 Esslöffel Erdnussmus

eventuell etwas Wasser

Ausserdem:

200 g Kuvertüre, zartbitter

2 Handvoll Erdnüsse, grob gehackt (hier habe ich das Salz dran gelassen, passt gut zu der dunklen Schokolade)

Zubereitung:

Erdnüsse, Datteln, Salz, Vanillepaste, Backkakao, Dattelsirup und Erdnussmus in einen Mixer geben und alles gut zerkleinern. Eventuell noch ein, zwei Esslöffel Wasser dazu geben. Es sollte eine zähe Masse entstehen. Die Masse portionsweise jeweils zu einer Rolle von ca. 2 cm Durchmesser rollen. Die Rolle in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und daraus jeweils eine Kugel rollen. Die Datttel-Erdnussbällchen für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Wenn sie gut durchgekühlt sind, trocknet später die Kuvertüre besser an.

Die 2 Handvoll gehackten Erdnüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Bällchen mit der Schokolade überziehen. Kurz abtropfen lassen und auf die gehackten Erdnüsse legen, zum Trocknen. Sobald die Kuvertüre fest geworden ist, kann (fast) reuelos genascht werden. Ich bin gespannt, was ihr sagt. 😃 Lasst mir gerne einen Kommentar da.

Habt einen süßen Sonntag!

Wirsingeintopf

Der Herbst hat längst Einzug gehalten, auch wenn er zur Zeit immer noch recht spätsommerlich daher kommt. Morgens, wenn mein Wecker klingelt, und abends ab 19 Uhr ist es dunkel und tatsächlich auch zuweilen recht frisch. Ich finde, da kann man schon mal so einen leichten wärmenden Gemüseeintopf vertragen.

Wirsingeintopf

Zutaten:

2-3 Esslöffel Sonnenblumenöl

1 Stange Porree, in Ringe geschnitten

1/2 Knollensellerie, geschält und gewürfelt

5 mittelgroße Karotten, geschält und in Rädchen geschnitten

5 Kartoffeln, geschält und gewürfelt

1 Kopf Wirsing, vom Strunk befreit und in mundgerechte Streifen geschnitten

1 Knoblauchzehe, geschält

1 Teelöffel Kurkuma

1 Teelöffel Fenchelsaat

1 Messerspitze Chilipulver

1 Liter Gemüsebrühe

1 Teelöffel Agavendicksaft

Salz und Pfeffer

etwas frische Petersilie

400 g frische Bratwurst

etwas Öl zum Anbraten

etwas Fenchelsaat (optional)

Zubereitung:

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Lauch und Karotten darin anschwitzen. Kurkuma und Fenschelsaat hinzufügen und die Knoblauchzehe dazupressen. Kartoffeln und Wirsing dazugeben und alles nochmal kurz anbraten. Das Gemüse mit der Brühe ablöschen und den Eintopf etwa 20 Minuten kochen lassen. In der Zwischenzeit das Mett aus den Bratwürstchen drücken und zu Bällchen formen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Fleischbällchen darin knusprig anbraten. Ich gebe hier auch immer noch ein paar Fenchelsamen mit in die Pfanne, weil ich den Duft und Geschmack von Fenchelsaat so liebe. 🥰

Wenn das Gemüse gar ist, den Eintopf mit etwas Agavendicksaft, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer herzhaft abschmecken und mit den Fleischbällchen zusammen anrichten. Ein bisschen frische Petersilie oben drüberstreuen und fertig ist das Löffelglück.

Macht es euch gemütlich und lasst es euch gut gehen! 🍁

Zwetschgen-Tiramisu Charlotte

Jaaa! 🥳 Schon wieder Geburtstag! Und diesmal auch noch rund! 10 Jahren ist es nun schon her, dass ich meinen Foodblog ins Leben gerufen habe. Was einst als kleines Projekt zum Üben von Foodfotografie und Foodstyling für berufliche Zwecke begann, hat sich über die Jahre zu einer umfangreichen Sammlung von nun fast 400 Rezepten entwickelt.

Meine Leidenschaft für gutes Essen und ästhetische Fotografie mit viel Liebe zum Detail ließen im Laufe der Jahre zahlreiche, bunt bebilderte Artikel entstehen. Beiträge aus der klassischen und modernen Küche, alte Familienrezepte, aber auch viele eigene neue Kreationen.

Dankeschön an alle, die mich bis hierhin unterstützend auf meinem Weg begleitet haben. Familie, Freunde und Kollegen, die immer brav alles probiert haben, was ich ihnen vorgesetzt habe (inklusive „Küchenunfälle“ – wir wollen ja nichts verkommen lassen!). Firmen, die mir für spannende, tolle Kooperationen ihr Vertrauen schenkten und lokale/nationale Medienvertreter der Presse, die anerkennend über mich berichtet haben. Lieben Dank und weiter so! 😉

Und jetzt wird gefeiert!

Kaffeekränzchen! Budenzauber! Selbstverständlich mit einer ganz besonderen Geburtstagstorte! Wenn ihr nach einem köstlichen Herbstdessert sucht, das eure Gäste verzücken soll, dann ist diese Tiramisu-Charlotte mit Zwetschgen genau das Richtige. Die Kombination aus klassischem italienischen Tiramisu und frischen saftigen Pflaumen, verpackt in einer Torte, ist einfach unwiderstehlich. Genießen wir fröhlich dieses Spätsommerfest!

Zwetschgen-Tiramisu Charlotte

Die Charlotte muss eine Nacht im Kühlschrank verbringen, also unbedingt einen Tag vorher zusammenbauen. 😉

Zutaten für eine 18 cm Springform:

350 – 400 g Löffelbisquits

350 ml Espresso oder starken Kaffee

50 ml Amaretto (optional, wenn Kinder mitessen einfach weglassen)

500 g Zwetschgenkompott (oder Pflaumenkompott)

2 Teelöffel Stärke

500 g Mascarpone

300 ml geschlagene Sahne

100 g Puderzucker

7 Blatt Gelatine

etwas Backkakao zum Bestäuben

Zubereitung:

Das Zwetschgenkompott in einen Topf schütten. Etwas Saft davon in eine Tasse geben und mit der Stärke glattrühren. Das Kompott aufkochen und mit der angerührten Stärke abbinden. Die Pflaumen vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Den Espresso mit dem Amaretto mischen und die Gelatine in Wasser einweichen. Mascarpone, Puderzucker und 5 Esslöffel Espresso-Amarettomischung miteinander verrühren. Die aufgeweichte Gelatine etwas ausdrücken und in einem Topf erwärmen, bis sie sich aufgelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen und 2-3 Esslöffel von der geschagenen Sahne dazu geben, um die Temperatur etwas auszugleichen. Die Gelatine-Sahnemischung unter die restliche Schlagsahne heben und diese direkt anschließend unter die Mascarponecrème rühren.

Die Springform mit Backpapier auslegen. Ringsherum am Rand entlang Löffelbisquits senkrecht aufstellen. Für den Boden die Löffelbisquits kurz in die Espresso-Amarettomischung tauchen und den Boden schön dicht damit auslegen. Eventuelle Zwischenräume mit Kekskrümeln auffüllen. Etwas Zwetschgenkompott darauf verteilen, dann eine Schicht Mascarponecrème. Darauf kommt wieder eine Schicht getränkte Löffelbisquits, Pflaumenkompott, Mascarponecrème, Löffelbisquits und zum Schluss nochmals eine Schicht Mascarponecrème. Jetzt heißt es warten und sich auf morgen freuen, denn die Torte muss nun über Nacht in den Kühlschrank, damit sie schön durchziehen und fest werden kann.

Am nächsten Tag die Charlotte aus ihrer Form befreien, mit einer schönen Schleife versehen und mit Kakaopulver bestreuen. Und wer mag, kann natürlich je nach gegebenem Anlass das Juwel noch nach Herzenslust und Laune verzieren!

Das Rezept für mein Zwetschgenkompott möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten. Es lohnt sich immer, im Sommer einen kleinen Vorrat davon anzulegen.

Zwetschgenkompott

Zutaten für zwei 500 g-Schraubverschlussgläser:

800 g Zwetschgen, entsteint und geviertelt

4 Esslöffel braunen Zucker

etwas geriebene Tonkabohne

ein paar Pflaumenkerne und der Tonkabohnenrest, in ein Teeei oder einen Teefilter geben

1 Stück Zitronenschale

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Kochtopf geben und ca. eine Stunde stehen lassen. Immer mal wieder umrühren. Die Zwetschgen sollten etwas Saft abgeben. Anschließend alles einmal aufkochen und fünf Minuten köcheln lassen. Die Kerne, Tonkabohne und Zitronenschale wieder herausfischen, das Kompott noch heiß in die Gläser füllen und sofort veschließen.

Ich bin gespannt, was die Zukunft für „InKatiesKitchen“ bereithält und freue mich darauf, weiterhin viele neue Rezepte zu kreieren und euch mit meinen kulinarischen Abenteuern zu inspirieren. Habt einen feierlichen Sonntag! 🌸

Kaktusfeigenkonfitüre

Zur Zeit werden sie überall angeboten. Bunte, süße und – aufgepasst! – äußerst stachelige Kaktusfeigen. Sie sehen ganz glatt und harmlos aus, haben aber sehr, sehr feine winzige Stacheln, die man kaum sieht, aber leider ordentlich spürt, wenn sie einmal in der Haut stecken. Also auf jeden Fall Handschuhe anziehen, bevor ihr sie aus der Verpackung befreit.

Und was dann machen mit ihnen? Entweder der Länge nach aufschneiden und auslöffeln, wie eine Kiwi oder einkochen, um länger etwas von den kleinen knalligen Exoten zu haben. Ich habe einfach eine Konfitüre daraus gekocht.

Kaktusfeigenkonfitüre

Zutaten:

2 kg Kaktusfeigen

1 Päckchen Gelierzucker 1:2

Saft von einer Zitrone

Zubereitung:

Zuerst: Handschuhe anziehen! Die Kaktusfeigen der Länge nach halbieren, mit einem Löffel das Fruchtfleisch herausholen und in eine Schüssel geben. Den Saft einer Zitrone hinzufügen und alles pürieren. Anschließend durch ein Sieb passieren, denn ohne Kerne ist die Konfitüre einfach feiner. Wer mag, kann die Kerne natürlich auch drin lassen, sie sind durchaus essbar. Ein Kilogramm Fruchtmasse abwiegen und in einem ausreichend großen Topf mit dem Gelierzucker verrühren. Die Masse aufkochen und unter Rühren solange sprudelnd kochen lassen, wie es auf der Anleitung eurer Gelierzuckerverpackung steht. Anschließend noch heiß in saubere Schraubverschlussgläser füllen.

Zum Probieren gab es bei mir ein selbstgebackenes Maistoastbrot dazu. Ich finde, Brot auf Maisbasis passt gut zur Kaktusfeige. Ein Hauch vom Ursprungsland Mexiko. Das Brotrezept teile ich natürlich auch sehr gene mit euch. 😊

Maistoastbrot

Zutaten für eine kleine Kastenform 11 x 20 cm:

etwas Butter zum Fetten der Form

300 g Dinkelmehl

200 g Maismehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 Teelöffel Salz

2 Teelöffel Zucker

50 g zerlassene Butter

250 ml warme Milch

1 Ei

Zubereitung:

Die Kastenform gut mit Butter ausstreichen. Die Mehle mit Hefe, Salz und Zucker mischen. Butter, Milch und das Ei hinzufügen und alles gut miteinander verkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Den Hefeteig nochmals gut durchkneten und in vier gleich große Stücke teilen. Die Teigstücke zu Kugeln formen und der Reihe nach in die Form legen. Nochmals 20 Minuten ruhen lassen. In der Zeit den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot 35 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Es sollte goldbraun aufgegangen sein und hohl klingen, wenn ihr dagegenkopft. Dann ist es fertig.

Viel Spaß beim Frühstücken und habt einen schönen Spätsommersonntag! 🌼

Radicchio Päckchen mit Hackfleisch-Aprikosenfüllung

Spätestens seit der Idee von Melone mit Schinken und Toast Hawaii wissen wir, wie gut Fleisch und Früchte miteinander harmonieren können. Mein heutiges Rezept steht diesen Klassikern geschmacklich in nichts nach, wie ich finde. Die Süße der getrockneten Aprikosen passt super zum Fleisch und mildert die gesunden Bitterstoffe des Radicchios etwas ab. Mit den Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter, salzig, scharf und umami macht diese Mahlzeit einfach rundum happy.

Radicchio Päckchen
mit Hackfleisch-Aprikosenfüllung

Zutaten:

für die Päckchen:

12 Radicchio Blätter

400 g Hackfleisch, gemischt

1 Ei

1 Teelöffel Senf

8 getrocknete Aprikosen, fein gewürfelt

1 halbe rote Zwiebel, fein gewürfelt

1 Knoblauchzehe, geschält, sehr fein gehackt

1/2 rote Chili, in sehr kleine Würfel gschnitten

1 Esslöffel Paniermehl

Salz

Pfeffer

etwas Sonnenblumenöl +

1 Schuss Olivenöl zum Anbraten

1 gute Prise Zucker

für den Sud:

1-2 rote Zwiebeln, in feine Streifen geschnitten

1 guten Schuss Balsamicoessig

150 ml Brühe

Salz

Pfeffer

Zucker

Zubereitung:

Hackfleisch mit Ei, Senf, Aprikosenwürfeln, Zwiebelwürfeln, Knoblauch, Chili, Paniermehl, Salz und Pfeffer gut vermengen. Die Hackfleischmasse in sechs gleichgroße Mengen aufteilen. Jeweils zwei Radicchio Blätter ineinanderlegen und einen Teil der Hackfleischmischung darin einwickeln. Hierfür zuerst die Seiten der Salatblätter, danach die restlichen beiden Seiten zur Mitte einschlagen. Sonnen- und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Prise Zucker hinzufügen und die Radicchio Päckchen zuerst mit der offenen Seite nach unten in die heiße Pfanne legen. Durch das Anbraten werden die Päckchen beim Garen verschlossen. Die Päckchen von beiden Seiten goldbraun anbraten und aus der Pfanne nehmen. Die Zwiebelstreifen in die Pfanne geben, leicht salzen und kurz anbraten. Mit Balsamico und Brühe ablöschen und mit Salz Pfeffer und Zucker herzhaft abschmecken. Die Radicchio Päckchen zurück in die Pfanne legen und ca. 20 Minuten bei niedriger Temperatur in dem Balsamico-Zwiebel-Sud gar schmoren lassen.

Bei mir gibt es Kartoffel-Süßkartoffelstampf dazu. Aber Pasta oder ein schönes geröstetes Brot könnte ich mir auch gut dazu vorstellen. Guten Appetit! 🌸

Crostini mit Schinken, Rucola und in Feigensenf marinierten Feigen

Dieses Jahr ist definitiv ein Feigenjahr! Schon zum zweiten Mal in diesem Sommer bin ich reichlich damit beschenkt worden. Ganz lieben Dank Janina! 🌸 Die Feige gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Vorwiegend im Mittelmeerraum angebaut, galt sie dort bereits in der Antike als wichtiges Grundnahrungsmittel. Hier in Süddeutschland haben wir das Glück, dass sie auch bei uns herrlich gedeiht. Wenn man dann auch noch liebe Nachbarn hat, die ihre Erträge gerne mit einem teilen, dann ist man wohl ein echter Glückspilz. 🥰

Feigensenf

Zutaten:

500 g frische Feigen

5 Esslöffel brauner Zucker

1 guten Schuss Rotwein

125 ml Balsamico

2 Esslöffel gelbe Senfsaat

2 Esslöffel schwarze Senfsaat

2 Teelöffel Senfpulver

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Feigen, Rotwein und Balsamico in einen Topf geben und pürieren. Zucker und Gewürze hinzufügen und alles einmal aufkochen. Anschließend die Temperatur verringern und die Masse 20 Minuten sanft köcheln lassen. Den Feigensenf mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiß in saubere Schraubverschlussgläser abfüllen.

Crostini mit Schinken, Rucola und marinierten Feigen

Zutaten für 2 Personen:

2 Scheiben rustikales Bauernbrot

etwas Olivenöl

1 Knoblauchzehe, geschält

Frischkäse zum Bestreichen

4-6 Scheiben Schinken, je nach Größe

4 frische Feigen, in Spalten geschnitten

2-3 Esslöffel Feigensenf

2 Handvoll Rucola, entstielt

etwas frisch gehobelten Parmesankäse

ein paar grob gehackte Nüsse nach Wahl

Zubereitung:

Die Feigenspalten in einer Schüssel mit dem Feigensenf marinieren. Die Brotscheiben mit etwas Olivenöl in einer Pfanne knusprig rösten. Das Brot herausnehmen, auf einen Teller legen und mit der Knoblauchzehe einreiben. Jede Scheibe mit Frischkäse bestreichen und mit Schinken, Rucola Blättchen und den marinierten Feigen belegen. Zum Schuss etwas Parmesan über die Crostini hobeln und ein paar gehackte Nüsse darüber streuen.
Guten Appetit!

Vielleicht noch ein paar Fakten über die wertvollen Inhaltsstoffe von Feigen. Sie schmecken nicht nur köstlich, sondern sind auch sehr gesund. Die süßen Früchtchen enthalten neben verdauungsfördernden Ballaststoffen auch Vitamin A (Retinol) und B-Vitamine. Wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Phosphor geben Energie, blutbildendes Eisen und Folsäure fördern die Gesundheit. Biotin unterstützt Haut, Haare und Fingernägel. Da kann man auch ruhig mal ein, zwei mehr essen! Schon allein der Schönheit wegen! 😉

Mandelgalette mit Pflaumen und Äpfeln

Es ist kaum zu glauben, aber es ist schon wieder Pflaumenzeit. Die Wochen fliegen dahin und ich habe das Gefühl ich kann den Herbst schon riechen, obwohl erst Mitte August ist. Aber was soll’s, nehmen wir den Lauf der Zeit wie er ist und machen etwas aus dem, was wir haben…

Mandelgalette
mit Pflaumen und Äpfeln

Zutaten:

Für den Teig:

100 g Dinkelmehl

100 g Dinkelvollkornmehl

100 g Mandelmehl

2 Esslöffel brauner Zucker

1 Prise Salz

100 g kalte Butter, in Stücke geschnitten

ca. 50 ml Wasser

Für die Mandelcrème:

200 g gemahlene Mandeln

2 Eier

1 Esslöffel brauner Zucker

ein paar Tropfen Bittermandelaroma

Ausserdem:

200 g Pflaumen

3 kleine Äpfel

1 Spritzer Zitronensaft

2 Esslöffel brauner Zucker

1 Prise Zimt

1 Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung:

Die Mehle mit Zucker und Salz mischen. Butter und Salz hinzufügen und alles schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Folie wickeln und für eine halbe Stunde kalt stellen. In der Zwischenzeit das Obst vorbereiten. Die Pflaumen entkernen und längs vierteln. Die Äpfel schälen, entkernen ud in Spalten schneiden. Die Apfelspalten mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für die Mandelcrème alle Zutaten gut miteinander verrühren. Den Teig auf einem mit Mehl bestäubten Backpapier zu einem Kreis mit etwa 45 cm Durchmesser ausrollen. Die Mandelcrème in der Mitte auf den Teig streichen und das vorbereitete Obst darauf verteilen. Ringsherum einen Rand von fünf Zentimetern frei lassen. Den Rand Richtung Mitte über das Obst schlagen und leicht andrücken. Zucker und Zimt mischen und über die Galette streuen. Zum Schluss ein paar Mandelblättchen drauf verteilen und das Backpapier mit dem Kuchen auf ein Backblech heben. Die Galette 40 Minuten backen.

Dazu schmeckt frisch geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis. Beides geht auch. 😄

Genießen wir, was vom Sommer übrig ist! 🌻

Haute Cuisine – kochen mit Stern

Dieser Beitrag enthält Werbung.

Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Kochbuch vorstellen. Haute Cuisine für Zuhause, für alle die immer schon mal gerne etwas wirklich besonderes auf den Teller zaubern wollten. Mit diesem Werk kann das was werden!

„Die Weltköche zu Gast im Ikarus“ Band 9 von Martin Klein & Ikarus Team
erschienen im PANTAURO Verlag
367 Seiten / Format 249 x 335 mm
ISBN 978-3-7105-0068-8
€ 69.95 / 89.– CHF

Groß wie ein Atlas und dick wie die Bibel enthält es, neben wunderschönen Foodfotos des Fotografen Helge Kirchberger, wegweisende Chefs im Porträt und einige ihrer ausgefeiltesten Rezepte. Einzelne sorgfältig aufeinander abgestimmte Komponenten finden in einer geschmacklich und optisch ausgewogenen Komposition auf einem Teller zu einem großartigen Geschmackserlebnis zusammen.

Jeden Monat nimmt das eingespielte Team des Restaurant Ikarus rund um die Executive Chef Martin Klein die Herausforderung an, sich auf einen neuen Spitzenkoch und dessen Philosophie einzulassen.

Das Restaurant Ikarus im schönen Salzburg ist mit zwei Sternen, fünf Hauben und 19 Punkten im Gault&Millau ausgezeichnet. Mit seinen monatlich wechselnden hochkarätigen Gastköchen ist es ein Epizentrum für erlesenen Geschmack, spannende Kulinarik und eine Inspiration für die Sinne.

Mit den erlesensten Zutaten aus aller Welt werden die besten, aufregendsten und kreativsten Gerichte der Gastköche perfekt nachgekocht. Auch im neuesten der bisher erschienenen Bände „Die Weltköche zu Gast im Ikarus“ Band 9 zeigt das Ikarus Team sowohl Profis als auch ambitionierten Hobbyköchen Step by Step, wie die außergewöhnlichen Gerichte zubereitet werden.

In diesem Band erwarten euch unter anderem einzigartige Kreationen der Starköche Erlantz Gorostiza, Christophe Bacquié, Eric Kragh Vildgaard, um nur einige zu nennen.

Ich habe mich von einem Linsensalat nach Johannes Nuding/Pierre Gagnaire insprieren lassen und diesen mit Garnelen kombiniert. Das entspricht nicht dem Originalrezept, schmeckt aber trotzdem zum niederknien. Denn beim ersten Durchblättern des Buches kam mir sehr schnell der Gedanke: Herrje! Wo soll ich denn all diese ausgefallenen Zutaten herbekommen? Nach weiterem Lesen und beim Auswählen zahlreicher Rezepte, die ich gerne ausprobieren möchte bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich dieses Werk als große Inspiration sehen möchte und es durchaus legitim finde, die eine oder andere Zutat im Rezept durch eine ähnliche auszutauchen oder einfach wegzulassen. Das Ergebniss dürfte trotzdem noch unglaublich außergewöhnlich gut sein 💕.

Linsensalat mit Garnelen

Zutaten für den Linsensalat:

1 Esslöffel Butter

50 g Schinkenwürfel

2 kleine Schalotten, halbiert

50 g Knollensellerie, in grobe Stücke geschnitten

50 g Karotten, in grobe Stücke geschnitten

125 g Belugalinsen

125 g kleine braune Linsen

500 ml heiße Brühe

1 kleines Stück Lauch, 1 Lorbeerblatt, 1 Zweig frischer Thymian, 1 Zweig frische Petersilie mit Küchengarn zu einem Bouquet garni zusammenbinden

1 Esslöffel Sonnenblumenöl

2 Esslöffel Staudensellerie, in kleine Würfel geschnitten

Salz, Pfeffer zum Abschmecken

Zutaten für die Garnelen:

12 Garnelen

1 Esslöffel Butter

1/2 Teelöffel Anis, ganz

1 Teelöffel Ahornsirup

Salz

Zubereitung:

Butter in einen Topf geben und die Schinkenwürfel darin goldbraun anbraten. Schalottenhälften, Sellerie-und Karottenstücke hinzufügen und mit anbraten. Die Linsen kurz mit anschwitzen und mit Balsamico ablöschen. Etwas Brühe angießen, das Bouquet garni hinzufügen und alles köcheln lassen. Immer wieder Brühe nachgießen, wenn diese fast verkocht ist. Solange kochen, bis die Linsen gar sind. Den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Schalottenhälften und Wurzelstücke aus dem Linsensalat herausnehmen. Die Selleriewürfel in etwas Sonnenblumenöl anbraten und unter die Linsen heben.

In einer kleinen Pfanne etwas Butter zerlassen, Anis hinzufügen und bräunen. Die Garnelen darin kurz anbraten und mit etwas Ahornsirup glasieren. Leicht salzen und mit dem lauwarmen Linsensalat hübsch portionsweise auf Tellern anrichten.

Kochen mit den Sternen – holt euch einfach eure Sterneküche für besondere Momente nach Hause.