Archiv der Kategorie: Aus der Pfanne

Geflügelleberpastete & Nussbaguette

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Ja, ist denn schon Weihnachten? Neeeeiiiiiiin! Keine Panik. Aber man könnte es fast meinen, denn pünktlich zum 1. September stehen Spekulatius, Lebkuchen und Dominosteine in den Regalen und mahnen mich jetzt 4 Monate lang mich endlich um Weihnachtsgeschenke zu kümmern.

Meine wunderbare Geflügelleberpastete schmeckt selbstverständlich auch im Advent und an Weihnachten aber auch an lauen Spätsommerabenden mit einem kühlen Gläschen hat sie was von Urlaub in Frankreich. Und das Tollste: sie ist superschnell fertig!

Geflügelleberpastete

2 Esslöffel Cranberries in 150 ml Portwein 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend durch ein Sieb abgießen und den Portwein auffangen.

2 getrocknete Birnen in kleine Stücke Schneiden und ebenfalls 30 Minuten in etwas Wasser quellen lassen. Danach das Wasser abgießen und das Obst etwas ausdrücken.

500 g Geflügelleber in etwas Butter und 2-3 Zweigen Thymian kurz anbraten. Am Besten nicht länger als 5 Minuten, da die Leber sonst schnell trocken wird. Die Thymianzweige nach dem Anbraten herausfischen, dieLeber in einen Mixer geben und pürieren.

150 g in Würfel geschnittene Butter, den Portwein, Salz und frisch hemahlenen Pfeffer untermixen.

Zum Schluss ganz kurz die Cranberries und die Birne mitmixen.

Die Pastete in eine Schüssel füllen, glattstreichen und am Besten über Nacht kalt stellen.

100 ml Portwein, 150 Orangensaft und ein Päckchen Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten. Ein paar Birnescheiben auf die Pastete legen und mit dem Guss bedecken. Wieder bis zum Verzehr kalt stellen.

Solltet Ihr vorhaben diese Geflügelleberpastete tatsächlich an Weihnachten zu servieren kann man noch etwas Zimt hinein geben und den Guss aus Glühwein machen. Dann bekommt alles noch die unverwechselbare Weihnachtsnote.

Wer keinen Alkohol verarbeiten möchte, weil z.B. Kinder mitessen der ersetzt einfach den Portwein in der Pastete durch Sahne oder Milch und verwendet für den Guss halb Cranberrysaft/halb Birnensaft.

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Nussbaguette (ergibt 2 kleine Baguettes)

250 g Mehl (Sorte nach Geschmack)

150 ml warmes Wasser

1 Päckchen Trockenhefe

1 Teelöffel Salz

1/2 Teelöffel Zucker

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Wenn ich am Sonntagmorgen backen möchte mache ich den Teig am Abend vorher und lasse den Teig über Nacht gehen. Das klappt wunderbar. Den Backofen auf 240°C vorheizen.  Den Teig nochmals mit ein wenig Mehl gut durchkneten und in zwei gleich große Stücke teilen.

Eine handvoll Walnüsse grob hacken. Die Teigstücke in die Nüsse drücken und durch drehen und leichtes ziehen zu strängen formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit etwas Salzwasser einpinseln. In den Backofen schieben und die Temperatur auf 200°C runterdrehen. 30-40 Minuten backen, alle 10 Minuten mit Salzwasser bepinseln. Wenn die Nussbaguettes etwas abgekühlt sind dick mit der Geflügelleberpastete bestreichen und gücklich sein 🙂

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Habt einen wunderbaren Sonntag und genießt den Spätsommer!

 

 

Leberknödel mal anders

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Ich hab’ da mal wieder was ausprobiert 🙂 – Leberknödelmasse passt auch ganz hervorragend in eine kleine Form! Und was wird dann draus? Genau! Ein Mini-Lebergugelhupf! Mit Sellerie-Kartoffelpüree, gebratenen Apfelscheibe, Speck und Zwiebeln sehr, sehr lecker.

Katie’s Mini-Lebergugels

Ich habe für meine Lebergugelmasse Hähnchenbrustfilets und Hähnchenleber genommen. Man kann sich aber auch genauso gut für Schwein oder Rind entscheiden. Das funktioniert genauso.

500 g Hähnchenbrustfilets, gewürfelt und

500 g Hähnchenleber in einer Küchenmaschine mit dem Messereinsatz pürieren.

Die Masse in eine Schüssel geben und

2 Eier, Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss und 2 Teelöffel Majoran hinzufügen.

1 Zwiebel in feine Würfel geschnitten und eine Hand voll Schinkenwürfel in etwas Öl anbraten bis die Würfel leicht Farbe annehmen.

Speck_Zwiebeln

Ebenfalls zur Masse geben und alles gut miteinander vermengen. Zum Schluss kommt soviel Paniermehl dazu, bis eine zäher Brei entsteht.

Masse

Nun das ganze noch etwa 20 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit quillt das Paniermehl auf und sorgt so für eine gute Bindung.

In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Wenn die Brühe kocht, die Kochstelle auf mittlere Temperatur zurückdrehen.

Die Lebermasse jetzt in kleine Silikonförmchen drücken und in das siedende Wasser gleiten lassen. Nach ca. 15 Minuten sind die Gugels fertig. Natürlich lassen sich aus der Masse auch ganz einfach mit feuchten Händen hübsche Knödel formen. Wer keine Silikonformen hat muss sich nicht extra welche kaufen.

Formen

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Sellerie-Kartoffelpüree

1 Selleriknolle und 2 große Kartoffeln schälen, würfeln und in etwas Salzwasser weich kochen. Nach Ende der Garzeit das Wasser abgießen und das Gemüse mit einem Stückchen Butter und etwas Milch zu einem Brei zerstampfen. Langsam soviel Milch hinzufügen bis die Konsistenz stimmt. Mit Salz und geriebener Muskatnuss abschmecken.

In die Pfanne von der Zwiebel-Schinkenmasse jetzt noch etwas Öl geben und grob in Scheiben geschnittene Zwiebeln darin anrösten. Etwas Zucker darüber gestrreut bekommen sie eine süße Karamellnote. Sobald die Zwiebeln weich sind, weden sie zur Seite geschoben um Platz für ein paar Apfelscheiben zu machen.

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Wenn nun auch die Äpfel goldbraun sind wird alles auf einen Teller drapiert. Etwas Sauerkraut macht das Gericht komplett. Guten Appetit!

Lebergugl

 

 

„It’s Summer“ – Burger

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Also, wenn ich für diesen sommerlich fruchtigen Leckerbissen nicht den goldenen Pfannenwender verdient habe, dann weiß ich auch nicht!

 

Katies „It’s Summer“ – Burger

Ich gebe zu, man benötigt etwas Anlauf bis man essen darf, da dieses Häppchen 100% homemade ist – vom Brötchen bis zum Ketchup. Also wollen wir keine Zeit verlieren und beginnen hurtig mit den Fladenbrötchen.

Ach ja, mein Rezept ergibt 3 Burger.

180 g Mehl Type 550,

1 Päckchen Trockenhefe,

1 gestrichenen Esslöffel Zucker,

1/2 Teelöffel Salz,

1 Esslöffel Olivenöl

und 1/8 l warmes Wasser zu einem Teig verkneten und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Anschließend mit etwas Mehl nochmals gut durchkneten bis der Teig nicht mehr klebt und in 3 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem Fladen formen und auf ein mit Backpapier vorbereitetesBackblech legen. Nochmals 20 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Fladen mit etwas Milch bestreiche, jeweils etwas olivenöl darüber geben und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen. Etwa 15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen und abkühlen lassen.

Für das selbstgemachte Kechup gibst du einfach

5 Kirschtomaten,

2 Datteln,

etwas geriebenen Ingwer,

1/4 Chili,

einen Schuss Apfelessig,

etwas Meersalz und

3 getrocknete Tomaten in Öl mit etwas Tomatenöl in einen Mixer. Alle Zutaten gut durchmixen und  beiseite stellen.

Nun zum Mangohäckerle.

1/2 Mango in kleine Stücke schneiden. Etwas Limettenschale und den Saft einer halben Limette hinzufügen. Ewas Agavendicksaft, ein paar Blättchen feingehackte Minze, eine fein gewürfelte Schalotte und 1/4 rote Chili in feinen Scheiben geschnitten kommen auch noch dazu. Mit etwas Meersalz und abschmecken und ebenfalls zur Seite stellen, damit das alles etwas durchziehen kann.

Kommen wir zur Frikadelle.

250 g Hackfleisch vom Rind,

1 Ei,

1/2 Tasse Semmelbrösel,

1 Teelöffel Senf,

1 Schuss Sahne,

Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Majoran und etwas fein gehackte Petersilie gut vermengen und daraus 3 gleich große, flache Frikadellen formen. In etwas Öl von beiden Seiten braten.

Zum Schluss 3 Hände voll Wildkräutersalat putzen und in eine Schüssel geben.

Aus Sonnenblumenöl, Himbeeressig, Senf, Agavendicksaft, Salz und Pfeffer ein Dressing mixen und zum Salat geben.

So! Und jetzt kann gebaut werden!

Fladenbrötchen aufschneiden – Wildkräutersalat auf das Unterteil geben – Frikadelle darauf platzieren – Ketchup – Mangohäckerle – Fladenbrötchendeckel – und reinbeißen!!!

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Guten Appetit und einen schönen Sommer noch!

 

 

 

 

 

Hüttenkäse®zauber

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Heute, passend zum Beginn der köstlichen Vorweihnachtszeit, habe ich zwei leckerleichte Rezepte mit Gervais Hüttenkäse® für Euch. In dieser Zeit der Keksberge tut es gut auch hin und wieder gesundheitsbewusster zu essen. Hierfür eignet sich Gervais Hüttenkäse® hervorragend, denn er enthält viel Eiweiß und wenig Fett. In meinen Rezepten schmeckt er sogar ein bisschen nach Weihnachten!

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Hüttenkäse®-Ravioli mit weihnachtlicher Tomatensoße

Für den Nudelteig

200 g Mehl,

2 Eier,

1/2 Teelöffel Öl und

1/2 Teelöffel Salz zu einem Teig verkneten und für eine halbe Stunde ruhen lassen.

 

Weihnachtliche Tomatensoße

1/2 Schalotte würfeln und in etwas Öl anschwitzen.

1 kleine Dose stückige Tomaten hinzufügen.

Abgeriebene Schale und Saft einer 1/2 Orange,

1 Esslöffel Honig,

Messerspitze gemahlenen Anis,

Messerspitze gemahlenes Piment,

Messerspitze gemahlene Nelken,

1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz,

1/2 Teelöffel gemahlenen Zimt,

Salz und Pfeffer dazugeben und alles 15 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss wird die Soße nur noch püriert.

 

Nachdem der Nudelteig sich eine halbe Stunde ausgeruht hat wird er nun in 2 Teile geteilt und sehr dünn ausgerollt. Wer eine Nudelmaschine hat, nimmt hierfür natürlich diese.

Für die Füllung meiner Ravioli habe ich

1 Becher Gervais Hüttenkäse® „Kräuter“,

1/4 geraspelte Sellerieknolle mit Salz und Pfeffer gemischt.

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Von der Füllung kommt nun, immer mit genügend Abstand, ein Esslöffel auf den Nudelteig. Die Teigränder der ersten Lage bepinselt Ihr nun mit einem verquirlten Ei und legt eine zweite Nudelteig-Platte oben drauf. Die Ränder gut zusammendrücken und die Ravioli mit einem großen Plätzchenausstecher ausstechen. Die Teigtaschen in kochendem Salzwasser 20 Minuten garen und mit der Tomatensoße und ein paar gerösteten Pinienkernen genießen.

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Und was wäre das Leben ohne Nachtisch? – Genau! Nur halb so nett!

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Bratapfel-Galette

Eigentlich ist eine Galette ein Pfannkuchen aus Buchweizen den unsere französischen Nachbarn gerne mit allerlei herzhaftem füllen. Ich backe meine Galette heute zwar auch in einer Pfanne, aber nicht auf dem Herd, sondern im Backofen und sie ist süß.

Für den Teig

150 g Buchweizenmehl,

1 Prise Salz,

1 Esslöffel Orangenzucker (wie man den ganz leicht selber macht steht im Blogbeitreag „Apfelsinchen“),

75 g kalte Butter und 65 g kaltes Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig klebt, noch etwas Buchweizenmehl hinzufügen. Den Teig etwa 5 mm dick, rund ausrollen. In die Mitte kommt jetzt die Bratapfel-Füllung.

1 Becher Gervais Hüttenkäse®,

1 geraspelter Apfel,

1 Hand voll grob gehackte Walnüsse und

1 Esslöffel Zimtzucker.

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Ach ja, und 1 Hand voll halbierte Cranberries habe ich noch dazu gegeben.

Jetzt schlagt Ihr den äusseren Teigrand einfach zur Mitte über die Füllung ein und bestreicht ihn mit Eigelb.

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Man kann noch etwas braunen Zucker auf den Teigrand streuen, dann wird er schön knusprig.

Jetzt wandert die Galette für 25 -30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Sie schmeckt warm mit etwas Ahornsirup am Besten!

Weitere Rezepte rund um den Hüttenkäse®-findet Ihr auf http://www.gervais.de.

Ich wünsche Euch eine leckerleichte Adventzeit. Macht es Euch schön!

Diese Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma Gervais.

 

 

 

 

 

 

 

Quarkpfannkuchen mit Apfel

Aepfel

Äpfel gehören auf jeden Fall zu meinem Lieblingsobst. Mir gefällt, dass sie so vielseitig zu verwenden sind – sowohl in süße als auch in herzhafte Gerichte passen. Sobald es draußen herbstlich wird, muss einfach ein warmes, duftendes Apfelgericht auf den Teller. Bei mir sind das heute kleine Quarkpfannkuchen mit Apfel. Sie gehen schnell und schmecken leider köstlich…

Pfanne

Quarkpfannkuchen mit Apfel

1 Ei, gut schaumig schlagen.

1 großen Esslöffel Quark,

2 Esslöffel Milch,

2 Esslöffel Mehl,

1 Teelöffel Zucker,

etwas gemahlenen Zimt (nach Geschmack),

1 Prise Salz und

1 Teelöffel Backpulver

zu dem Ei geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

2 Äpfel vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Die Apfelviertel grob in eine extra Schüssel reiben und mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Anschließend gut mit dem Pfannkuchenteig vermengen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und aus dem Teig kleine Pfannkuchen backen. Direkt ab auf die Teller und mit Ahornsirup begießen.

Quarkpfannkuchen

Guten Appetit!

Apfel-Kartoffelsalat

Apfel-Kartoffelsalat

Heute war ich beim Sonntagsshopping im Hofladen des Bauernhofes meines Vertrauens und ich muss sagen, das könnte zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen werden…schönes Wetter, frisches Obst und Gemüse, gut gelaunte fröhliche Menschen und Äpfel mit roten Wangen!

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Ich habe ordentlich eingekauft und präsentiere Euch hier mein Rezept für einen rasant schnellen, lauwarmen Kartoffelsalat!

Apfel-Kartoffelsalat mit Thymian

Zuerst einmal braucht man festkochende Kartoffeln und etwa halb so viele Äpfel. Die Kartoffeln mit der Schale in etwas Salzwasser gar kochen und etwas abkühlen lassen. In der Zeit feine Zwiebelwürfel in ein wenig Öl glasig dünsten und mit einem gehäuften Teelöffel braunem Zucker karamellisieren. Alles mit einem guten Schuss Essig ablöschen und eine halbe Tasse Gemüsebrühe, 1/2 Teelöffel Thymian und eventuell Salz und Pfeffer hinzufügen. Die Kartoffeln mit der Schale in grobe Stücke schneiden, mit in die Pfanne geben und einige Minuten durchziehen lassen. Die Äpfel vierteln und in Stücke geschnitten in eine Salatschüssel geben. Jetzt kommen nur noch die Kartoffeln zu den Äpfeln. Alles gut vermengen und guten Appetit!

Bei mir gab es hausgemachte Lammbratwurst dazu, der Salat schmeckt aber auch „ohne alles“ sehr lecker.

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Lecker & bikinifreundlich! HARZINGER-Minis

Harzinger

Jedes Jahr, wenn das Thermometer an der 30°C-Marke kratzt und ich meinen Bikini aus der Schublade krame stelle ich mir die Frage: „Was kann ich noch essen, damit ich abnehme?“ Die Lösung – HARZINGER Minis! Diese kleinen Köstlichkeiten enthalten gerade mal 1% Fett und somit nur lächerliche 23 Kalorien pro Stück. Zudem stecken sie voller Proteine und Geschmack. In drei leckeren Sorten erhältlich, eignen sie sich hervorragend für die abwechslungsreiche, leichte Sommerküche…ob natur, mit Kümmel, oder Edelschimmel – mir schmecken sie alle!

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Gebackene HARZINGER-Minis mit Tomaten-Aprikosen-Chutney und Kümmelknäckebrot

Für das Kümmelknäckebrot wird einfach ein Teig zusammengeknetet aus

100 g Mehl,

1/2 Tellöffel Kümmel (gemahlen)

etwas Salz

1 Messerspitze Trockenhefe und

soviel warmes Wasser, dass eine Teigkugel entsteht, die nicht mehr klebt. Den Teig etwa 1/2 Stunde stehen lassen. Anschließend in 4 Stücke teilen und jedes Stück erst zu einer Kugel rollen, dann mit der Hand zu etwa 0,5 cm flachen Fladen auseinander drücken. In der Mitte einen Kreis ausstechen, die Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Wasser bepinseln und mit ganzem Kümmel bestreuen. Das Knäckebrot bei 200°C im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten Backen.

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Tomaten-Aprikosen-Chutney

4 große Tomaten (ich habe grüne verwendet, rote gehen genauso gut),

5 große Aprikosen

2 rote Zwiebeln,

2 cm fein gewürfelten Ingwer,

Saft und geriebene Schale einer Zitrone,

jeweils 1/2 Teelöffel Senfkörner, schwarze Pfefferkörner und Koriander mit 1 Teelöffel Meersalz gemörsert,

1 gute Messerspitze Zimt,

1 rote Chilischote, mit einem Messer mehrfach eingestochen,

150 ml Rotweinessig,

150 g brauner Zucker.

Gemüse und Obst in feine Würfel schneiden, mit den anderen Zutaten in einem Topf aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Die Chili entfernen, das Chutney in saubere Gläser füllen und diese sofort verschließen. Wer sein Chutney etwas schärfer mag, der kann es auch mit der Chili erkalten lassen, über Nacht durchziehen lassen und erst am nächsten Tag nach nochmaligem Aufkochen in Gläser füllen.

Kommen wir nun zu den gebackenen HARZINGER-Minis

HARZINGER-Minis natur mit Ei und Semmelbrösel panieren und in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten kurz anbraten. Mit dem Kümmelknäckebrot und dem Chutney servieren – guten Appetit!

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Sehr lecker sind die kleinen Käse aber auch einfach zum Salat.

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Fruchtiger Wildkräutersalat mit HARZINGER-Minis Edelschimmel

1 Hand voll Wildkräuter- oder Pflücksalat

1/4 Fenchelknolle in feine Streifen geschnitten,

1 Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten,

1 Pfirsich,

1 paar rote Johannisbeeren.

Alle Zutaten dekorativ auf einem Teller anrichten und HARZINGER-Minis Edelschimmel dazulegen.

Aus 3 Esslöffel Kräuteressig, 6 Esslöffel Öl, 1 Teelöffel Senf, Salz, Pfeffer und 1/2 Teelöffel Zucker ein Dressing zaubern und zum Salat geben. Ein traumhafter Sommer-Genuss!

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Ein Dankeschön an die Firma HARZINGER für die leckeren Minis, die ich in meinen Rezepten ausprobieren durfte.

Heute bin ich Senfmacherin…

Überall um mich herum wird gegrillt, nicht selten mit dem Aufruf Fleischergänzendes, wie Salate, Dips und Chutneys mitzubringen. Wenn man nicht vorher abgesprochen hat, wer was beisteuert, kann es passieren, dass man plötzlich fünf Kartoffelsalate hat. Oder wenn es ganz schlimm kommt…Unmengen Schichtsalate. Also, warum nicht mal einfach seinen Senf dazugeben?

Zutaten_Senf

Senf selber herzustellen ist gar nicht so schwer…

Katie’s Senf

90 g gelbe Senfkörner,

10 g braune Senfkörner,

1 Teelöffel Koriandersamen,

1/2 Teelöffel schwarze Pfefferkörner,

1/2 Teelöffel Meersalz,

1/2 Teelöffel Kreuzkümmel fein mahlen.

5 Aprikosen, entsteint,

1 Schalotte, geschält und geviertelt,

1 kleine rote Chili, ohne Stiel und entkernt,

2 cm Ingwer, geschält,

geriebene Schale einer Limette,

Saft einer Limette,

2 Esslöffel Honig,

1 Knoblauchzehe, geschält,

65 ml Essig,

1 Schuss Sonnenblumenöl,

und 50 ml Wasser in einem Mixer fein pürieren. Wenn alle Zutaten zerkleinert sind das Senfmehl hinzufügen und alles nochmals gut durchmixen. Eventuell noch etwas Wasser hinzufügen, bis der Senf die gewünschte Konsistenz hat.

Achtung! Das Rezept ist scharf! Wenn jemand lieber eine etwas mildere Variante bevorzugt bitte nur gelbe Senfsaat verwenden und die Chili weglassen.

Senf

Bei mir gab es dazu ganz einfach Bratwurst und leckeren Tomatensalat mit frischem Koriander.

Tomatensalat_Koriander

Für diesen Salat einfach verschiedenen Sorten Tomaten kleinschneiden,

1 Schalotte von der Schale befreien, halbieren und in Streifen schneiden,

ein paar Zweige frischen Koriander in dünne Streifen schneiden und alles in einer Schüssel vermengen.

Für das Dressing

50 ml Öl,

30 ml Essig,

1/2 Teelöffel von dem selbst gemachten Senf,

Salz, Pfeffer und 1 Teelöffel Honig miteinander verquirlen und über den Salat gießen.

Bratwurst_1

Jetzt wünsche ich Euch noch einen wunderschönen sonnigen Sonntag und lasst es Euch schmecken!

Bratwurst_Gabel

Maischolle

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Noch ist so grade Mai und da passt doch eine Maischolle sehr gut, um den Wonnemonat gebührend zu verabschieden. Ausserdem gab es in den letzten Wochen ständig Süßes auf meinem Blog…da ist es mal wieder an der Zeit für etwas Herzhaftes. Zur Maischolle gibt es einen Kartoffelsalat mit Gurke, der wie ich finde sehr lecker zum Fisch ist und etwas Frische mitbringt. Mit dem Kartoffelsalat fangen wir nun auch an.

Kartoffelsalat mit Gurke

8 Kartoffeln mittelgroße festkochende Kartoffeln mit der Schale weich kochen, abschrecken und noch heiß pellen und kleinschneiden.

1 Teelöffel Gemüsebrühe in einer Tasse mit kochendem Wasser auflösen und über die noch warmen Kartoffeln gießen. Alles mindestens 1 Stunde stehen lassen.

3 Esslöffel Essig

3 Esslöffel Öl

1 gute Prise Zucker und Pfeffer hinzu geben.

1/2 Salatgurke schälen, der Länge nach halbieren, die Kerne entfernen und in kleine Stücke geschnitten zum Salat geben.

1 Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und ebenfalls ab damit in die Salatschüssel.

Den Kartoffelsalat gut umrühren und bestenfalls nochmals 1-2 Stunden durchziehen lassen. Kurz vor dem servieren mit Schnittlauch bestreuen.

Maischolle mit Speck

Schollenfilets waschen, trockentupfen, mit Zitronensaft beträufeln und Salzen.

In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen und eine Hand voll Speck- oder Schinkenwürfel darin anbraten. Die Schollenfilets in Mehl wenden und zum Speck in die heiße Pfanne legen. Von beiden Seiten 3-4 Minuten anbraten und mit dem Kartoffel-Gurkensalat auf Teller verteilen. Und jetzt? Den letzten Maitag in diesem Jahr einfach nur genießen! Guten Appetit…

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Arme Ritter mit Rhabarber-Holunderblüten-Kompott

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Als ich am vergangenen Sonntag mit meinen Kindern den Muttertag gefeiert habe, dachte ich natürlich auch an meine Kindertage zurück. Dabei schlichen sich auch diese typischen Kinderessen in meine Gedanken…Fliederbeersuppe mit Klümp, Kirschsuppe mit Grießklößchen, Zwieback mit Milch und Zimtzucker und natürlich „Arme Ritter“. Du meine Güte, die habe ich ewig nicht mehr gegessen. Also…an die Pfanne – fertig – los! Auf der Suche nach dem passenden Rezept stieß ich in meinem „Illustrierten Viktoria-Kochbuch“ von 1904 auf ein mir bisher unbekanntes.

Arme Ritter

 

2 – 3 altbackene Brötchen

1/4 Liter Milch

1 Teelöffel Zucker

2 Eier

1 Esslöffel Mehl

1 Priese Salz

1 Tasse Mandelblättchen

1/2 Tasse Semmelbrösel

1/2 Teelöffel Zimt

Butter zum Braten

Brot

Die Brötchen in Scheiben schneiden. Milch mit dem Zucker verrühren und die Brötchenscheiben kurz darin einweichen. Die beiden Eier mit einer Prise Salz und dem Mehl glatt rühren und die milchgetränkten Brötchen in dem Eierteig wenden. Auf einem tiefen Teller die Mandeln, Semmelbrösel und Zimt mischen, um die Brötchenscheiben nun darin zu wenden. Zum Schluss werden die armen Ritter in Butter ausgebacken und mit Puderzucker bestreut serviert.

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Ich habe Rhabarber-Kompott dazu gemacht. Hierfür

4 Stangen Rhabarber, geschält und in ca. 1 cm große Stücke geschnitten

1 Esslöffel Zucker

2 Esslöffel Holunderblüten-Sirup

1/2 Vanilleschote, ausgekratzt

Alle Zutaten in einem Topf mischen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Anschließend aufkochen und bei geringer Wärmezufuhr den Rhabarber weich kochen. Er sollte jedoch nicht völlig auseinander fallen.

Das Kompott schmeckt lauwarm oder kalt.

Wer mag kann noch etwas Schlagsahne, gesüsst mit etwas Holunderblüten-Sirup dazu servieren.

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Soooo lecker! Ich flipp’ aus! Schönen Sonntag noch…