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Es gibt Veggieburger!

Gut, für diese Mahlzeit braucht es etwas Vorarbeit, aber der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall – versprochen! Es gibt für jeden einen Burger mit selbstgebackenem Bun, knuspriger Linsenfrikadelle, Chicorée & Äpfeln aus dem Backofen, Röstzwiebeln und einer hausgemachten Hamburgersoße. Appetit bekommen?

Dann fange ich gleich mal mit den Brötchen an.

Fluffige Burger Buns

Zutaten:

½ Würfel frische Hefe

1 Esslöffel Zucker

1 gestrichener Teelöffel Salz

100 g Butter, zerlassen

200 ml warmes Wasser

1 Ei

500 g Dinkelmehl

Zum Bestreichen:

1 Ei

2 Esslöffel Milch

1 Esslöffel Wasser

Sesamsaat

Zubereitung:

Die Hefe in eine Tasse bröckeln und mit dem Zucker bestreuen. So lange stehen lassen, bis sich die Hefe von selbst verflüssigt hat. Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Salz vermischen. Wasser, Butter, das Ei und die Hefe hinzugeben und alles gut miteinander verkneten. Den Teig mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat. Alles nochmals durchkneten und eventuell noch etwas Mehl hinzufügen, so dass der Teig nicht mehr klebt. Teigkugeln von ca. 80 g formen und mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Backofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Das Backblech mit einem Küchentuch abdecken und die Burger Brötchen nochmals eine Stunde gehen lassen. Am Ende der Gehzeit sollten sie sich deutlich vergrößert haben.

Ei, Milch und Wasser miteinander verrühren. Die Buns damit bestreichen und mit Sesam bestreichen. Auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Linsenfrikadellen

Zutaten:

200 g Belugalinsen

1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt

1 Karotte, geraspelt

2 Esslöffel frisch gehackte Petersilie

1 Zehe Knoblauch, fein gehackt

1 Ei

3-4 Esslöffel zarte Haferflocken

1 Messerspitze Chili

½ Teelöffel Paprikapulver edelsüß

½ Teelöffel Paprikapulver geräuchert

etwas Öl zum Braten

Zubereitung:

Die Linsen 20 Minuten garkochen, in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten. 20 Minuten ruhen lassen, damit die Haferflocken quellen können und eine gute Bindung entsteht. Aus der Masse Frikadellen formen und in einer Pfanne knusprig braten.

Chicorée und Apfelscheiben
aus dem Backofen

Zutaten:

3 Chicorées

2 große Äpfel

100 ml Öl

4 Esslöffel Ahornsirup

frischer Thymian

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Chicorées der Länge nach halbieren und Äpfel in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Öl und Ahornsirup miteinander verrühren. Die Chicoréehälften und Apfelscheiben gut darin wenden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Salz, Pfeffer und die abgezupften Thymianblättchen darüber streuen. Im auf 200°C Ober- und Unterhitze vorgeheizten Backofen etwa 40 Minuten garen.

Hamburgersoße

Zutaten:

1/8 Liter Milch

1 Teelöffel scharfer Senf

¼ Liter neutrales Pflanzenöl

1 Teelöffel Knoblauch granuliert

5 Esslöffel passierte Tomaten

2 Gewürzgurken, in grobe Stücke geschnitten

1 Esslöffel Sojasauce

1 Teelöffel Salz

1 Spritzer Zitronensaft

1 Esslöffel Agavendicksaft

1 Messerspitze Chili

Zubereitung:

Die Milch und den Senf in einen hohen Mixbecher geben und mit einem Pürierstab mixen. Das Öl in einem dünnen Strahl nach und nach untermixen. Den Pürierstab dabei langsam nach oben ziehen. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und alles nochmals gut durchmixen.

Röstzwiebeln

500 g Gemüsezwiebeln, geschält, in sehr dünne Ringe geschnitten

2 Esslöffel neutrales Pflanzenöl

½ Teelöffel Salz

2 Esslöffel Mehl

Curry und/oder Paprikagewürz

Zubereitung:

Den Backofen auf 90°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zwiebelringe voneinander trennen. Das Öl bei mittlerer Temperatur in einer Pfanne erhitzen. Zwiebelringe, Salz und die Gewürze hinzugeben und so lange andünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Das Mehl darüber stäuben, gleichmäßig unterrühren und kurz mitbraten. Die Zwiebelringe gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Das funktioniert am besten, wenn man sie mit zwei Gabeln locker auseinanderzupft.

Die Zwiebeln 2-3 Stunden lang bei leicht geöffneter Backofentür (Kochlöffel dazwischen klemmen) trocknen lassen. Nach dem Ausschalten des Ofens die Röstzwiebeln noch ein paar Stunden auf dem Backblech liegen lassen. In Schraubgläser gefüllt halten die Zwiebeln etwa zwei bis drei Wochen.

Nachdem nun alle Burger-Komponenten hergestellt sind, geht es ans Zusammenbauen.

Bun aufschneiden, auseinanderklappen und ein Salatblatt mit etwas Hamburgersoße auf das Unterteil kleben. Linsenfrikadelle, Chicorée und Äpfel obendrauf stapeln, ordentlich Sößchen drüber und ein paar kross gebackene Zwiebeln darüber streuen. Deckel drauf, reinbeißen und freuen!

Müslistangen

Eigentlich stand für heute lustiges Faschingsgebäck auf dem Plan. Anlässlich der aktuellen Ereignisse habe ich mich dann aber doch lieber für Nervennahrung entschieden. Ich denke, die können wir alle gut gebrauchen. Haferflocken, Nüsse und Trockenfrüchte können da tatsächlich helfen, denn sie liefern viele nervenstärkende B-Vitamine.

Müslistangen

Zutaten:

150 g Roggenmehl

100 g Roggenschrot

250 g Dinkelmehl

1 Päckchen Trockenhefe

50 g Walnüsse, grob gehackt

50 g Mandeln, grob gehackt

6 Esslöffel Haferflocken

2 Esslöffel Leinsamen

60 g getrocknete Aprikosen

60 g eingeweichte Rosinen

300 ml warmes Wasser

8 Esslöffel Ahornsirup

1 Prise Salz

Ausserdem:

Haferflocken und Leinsamen zum Wälzen

Zubereitung:

Roggenmehl, Schrot und Dinkelmehl in einer großen Schüssel mit Salz und Trockenhefe mischen. Wasser und Ahornsirup unterrühren und die restlichen Zutaten hinzufügen. Den Teig 10 Minuten gut durchkneten. Das geht am besten mit einer Küchenmaschine. Mit einem Küchentuch abgedeckt 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig braucht etwas länger um zu gehen, da er durch all die Zutaten schwerer ist, als ein einfacher Hefeteig aus feinem Weizenmehl.

Den Teig in acht gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Rolle formen, in einem Gemisch aus Haferflocken und Leinsamen wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Teiglinge mit einem Küchenhandtuch abgedeckt nochmals eine halbe Stunde ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Die Müslistangen 25 Minuten backen.

Nachdem sie vollständig abgekühlt sind, lassen sie sich nach Herzenslust belegen. Hier bei mir einfach mit Quark, Birne und etwas Ahornsirup. Etwas mehr Ahornsirup 😂

Quarkpfannkuchen mit Apfel

Aepfel

Äpfel gehören auf jeden Fall zu meinem Lieblingsobst. Mir gefällt, dass sie so vielseitig zu verwenden sind – sowohl in süße als auch in herzhafte Gerichte passen. Sobald es draußen herbstlich wird, muss einfach ein warmes, duftendes Apfelgericht auf den Teller. Bei mir sind das heute kleine Quarkpfannkuchen mit Apfel. Sie gehen schnell und schmecken leider köstlich…

Pfanne

Quarkpfannkuchen mit Apfel

1 Ei, gut schaumig schlagen.

1 großen Esslöffel Quark,

2 Esslöffel Milch,

2 Esslöffel Mehl,

1 Teelöffel Zucker,

etwas gemahlenen Zimt (nach Geschmack),

1 Prise Salz und

1 Teelöffel Backpulver

zu dem Ei geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

2 Äpfel vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Die Apfelviertel grob in eine extra Schüssel reiben und mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Anschließend gut mit dem Pfannkuchenteig vermengen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und aus dem Teig kleine Pfannkuchen backen. Direkt ab auf die Teller und mit Ahornsirup begießen.

Quarkpfannkuchen

Guten Appetit!