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Müslistangen

Eigentlich stand für heute lustiges Faschingsgebäck auf dem Plan. Anlässlich der aktuellen Ereignisse habe ich mich dann aber doch lieber für Nervennahrung entschieden. Ich denke, die können wir alle gut gebrauchen. Haferflocken, Nüsse und Trockenfrüchte können da tatsächlich helfen, denn sie liefern viele nervenstärkende B-Vitamine.

Müslistangen

Zutaten:

150 g Roggenmehl

100 g Roggenschrot

250 g Dinkelmehl

1 Päckchen Trockenhefe

50 g Walnüsse, grob gehackt

50 g Mandeln, grob gehackt

6 Esslöffel Haferflocken

2 Esslöffel Leinsamen

60 g getrocknete Aprikosen

60 g eingeweichte Rosinen

300 ml warmes Wasser

8 Esslöffel Ahornsirup

1 Prise Salz

Ausserdem:

Haferflocken und Leinsamen zum Wälzen

Zubereitung:

Roggenmehl, Schrot und Dinkelmehl in einer großen Schüssel mit Salz und Trockenhefe mischen. Wasser und Ahornsirup unterrühren und die restlichen Zutaten hinzufügen. Den Teig 10 Minuten gut durchkneten. Das geht am besten mit einer Küchenmaschine. Mit einem Küchentuch abgedeckt 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig braucht etwas länger um zu gehen, da er durch all die Zutaten schwerer ist, als ein einfacher Hefeteig aus feinem Weizenmehl.

Den Teig in acht gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Rolle formen, in einem Gemisch aus Haferflocken und Leinsamen wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Teiglinge mit einem Küchenhandtuch abgedeckt nochmals eine halbe Stunde ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Die Müslistangen 25 Minuten backen.

Nachdem sie vollständig abgekühlt sind, lassen sie sich nach Herzenslust belegen. Hier bei mir einfach mit Quark, Birne und etwas Ahornsirup. Etwas mehr Ahornsirup 😂

Sticht der Hafer?

„Dich sticht wohl der Hafer!“ ist eine Redewendung die ursprünglich aus der Pferdehaltung stammt. Pferde, die viel Hafer gefressen haben sind voller Energie. Diese Wirkung lässt sich durchaus auch auf Menschen übertragen. Hafer enthält neben essentielle Fett- und Aminosäuren die Vitamine B1, B2, B6, K und E, dazu Mineralstoffe und Spurenenlemente wie Kalzium, Kalium, viel Eisen, Phosphor, Magnesium, Mangan, Kupfer, Zink und Selen. Sekundäre Pflanzenstoffe regen den Stoffwechsel an und die Vitamine aus dem B-Komplex wirken sich positiv auf Stimmung und Aktivität aus. Da kann man schon mal übermütig werden 🙃.

Also – ran an die Flocken! Wir machen heute unsere Hafermilch selbst und das geht ganz einfach.

Hafermilch

Zutaten für ca. 1 Liter:

100 g Bio-Haferflocken

1 Liter gefiltertes Wasser

1 Prise Salz

Mark von 1/2 Vanilleschote (optional)

2 Teelöffel Agavendicksaft (optional)

Die Haferflocken mit 500 ml Wasser in einen hohen Becher geben. Den Becher abgedeckt für acht Stunden in den Kühlschrank stellen. Anschließend das Salz hinzufügen und die Masse sehr fein pürieren. Das Flockenpürree mit dem restlichen Wasser verrühren und durch ein Tuch in eine Schüssel passieren. Das Tuch kräftig zusammendrehen und so die Hafermilch bis auf den letzten Tropfen aus der Hafermasse pressen. Fertig ist die hausgemachte Hafermilch. Wer mag, kann sie jetzt noch leicht süßen und nach Geschmack mit Aroma versetzen, bevor sie in eine saubere Flasche gefüllt wird.

Ich hab‘ mal schnell 2 Esslöffel Instant-Kaffeepulver mit 2 Esslöffel Eryhtrit (oder Zucker) und 2 Esslöffel heißem Wasser zu dickem Schaum aufgeschlagen und auf meiner Hafermilch verteilt. Alleine finde ich den Schaum ja sehr bitter, aber mit der eiskalten Vanille-Hafermilch zusammen langsam gelöffelt schmeckt’s sehr fein und ist eine schöne Erfrischung an heißen Tagen.

Prost! Auf dass uns der Hafer sticht! 😜