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Suppe Berner Land

Das Projekt „Einmal Oma Kätes handgeschriebenes Kochbuch von vorne bis hinten durchkochen“ geht in die zweite Runde. Fast wäre ich schon raus gewesen beim heutigen Rezept, weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte, wie dieses Süppchen lecker werden soll. Allerdings hat jeder, dem ich von der dazugehörigen Zutatenliste erzählt habe, geantwortet: „Schmelzkäseecken? Das kann nur gut werden!“ 🤣

Außerdem dachte ich mir, wenn es dieses Rezept in dieses Buch geschafft hat, dann nur weil es besonders gut geschmeckt hat. Anonsten hätte sich Oma nicht die Mühe gemacht es aufzuschreiben.

Und was soll ich sagen – nachdem ich die Suppe Berner Land nun probiert habe, kann ich gut verstehen, dass sie einen Platz in Omas Kochbuch erhalten hat. Völlig zu Recht! Solltet ihr sie ausprobieren teilt mir gerne mit, ob bzw. wie sie euch geschmeckt hat. 😊

Suppe Berner Land

Zutaten für 4 Personen:

1 Esslöffel Butter

1 Zwiebel, fein gewürfelt

2 Esslöffel Mehl

1 Liter Brühe

2 Schmelzkäseecken Salami

etwas Zitronensaft

etwas abgeriebene Zitronenschale

1 Prise Zucker

Salz und Pfeffer

frische gehackte Petersilie

4 Scheiben Salami, kleingeschnitten

Zubreitung:

Die Butter in einem ausreichend großen Topf schmelzen. Das Mehl einrühren und kurz etwas anschwitzen. Es sollte keine Farbe bekommen. Nach und nach unter ständigem Rühren die Brühe angießen. Zwischendurch immer kurz köcheln lassen. Die Schmelzkäseecken dazugeben und in der Suppe schmelzen lassen. Ich habe die Suppe kurz mit dem Pürierstab etwas aufgeschäumt. Anschließend die Salamistückchen hinzufügen und die Suppe mit Zitronensaft, etwas Zitronenschale, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Am besten vor dem Servieren noch kurz durchziehen lassen, damit die Salamistückchen etwas Zeit haben, ihr Aroma in die Suppe abzugeben. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterrühren.

Guten Appetit❣️

Bei mir gab es noch selbstgebackene Käsekräcker dazu. Das Rezept möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Käsekräcker

Zutaten für zwei Bleche:

125 g Dinkelvollkornmehl

1 Esslöffel Butter

1 Esslöffel Quark

75 g Parmesan, gerieben

1 Ei

1 Teelöffel Rosmarin, getrocknet

1/2 Teelöffel Paprikapuver edelsüß

1 Prise Salz

Pfeffer, frisch gemahlen

Außerdem:

etwas Wasser zum Bepinseln

4 Esslöffel Sesamsaat

2 Esslöffel Schwarzkümmelsaat

1 Zweig Rosmarin, frisch

Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Eventuell etwas Mehl oder Wasser hinzufügen, je nachdem, wie euer Teig sich anfühlt. Er sollte sich ohne zu kleben zu einer Rolle von etwa 4 cm Durchmesser rollen lassen. Die Sesam- und Schwarzkümmelkörner auf ein Stück Frischhaltefolie (etwas länger als eure Teigrolle) streuen. Die Teigrolle mit Wasser bepinseln und in den Saaten wälzen, so dass sie rundherum davon bedeckt ist. Die Rolle in die Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Anschließend den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Von der Teigrolle ca. 5 mm dicke Scheiben abschneiden und diese mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech legen. Die Kräcker oben mit etwas Wasser bepinseln und mit ein paar frischen Rosmarinblättchen und Sesam-/Schwarzkümmelkörnchen belegen. Das Käsegebäck für ca. 20 Minuten golbraun backen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und-backen und habt eine entspannte Woche! 🌸

Saure Eier

Wer schon einmal im handgeschriebene Kochbuch einer Großmutter geblättert hat, der weiß, dass das Nachkochen der Rezepte oftmals nicht ganz einfach ist. Die erste Hürde ist meistens schon die Handschrift in Sütterlin. Sollte es einem gelungen sein, diese zu entziffern, lässt das nächste Problem nicht lange auf sich warten. Wieviel und wie genau kommen die aufgelisteten Zutaten ins Gericht? Häufig stehen nur einzelne Zutaten, wenn man Glück hat mit Mengenangaben da, jedoch fehlt die komplette Anleitung. Auch Temperaturangaben und Back-/Kochzeiten sucht man vergebens. Die wusste Oma einfach, das alles musste sie sich nicht aufschreiben. Denn eines darf man nicht vergessen, aufgeschrieben hat sie die Rezepte nicht für ihre Nachkommen, sondern in erster Linie für sich selbst. Es sind ihre privaten Notizen, die dieses Buch zu einem ganz besonderen, wertvollen Schatz machen.

Das Kochbuch unserer lieben Oma Käte liegt jetzt in meinen Händen und mein Plan für 2026 ist, alle Rezepte in diesem Werk von vorne bis hinten einmal durchzukochen und am Ende dieser Aktion ein Familienkochbuch in den Druck zu geben. Einfach damit all diese traditionellen Leckereien voller wärmender Erinnerungen nicht vergessen werden und so auch den Speiseplan nachrückender Generationen problemlos bereichern.

Heute geht’s los auf Seite eins – es gibt saure Eier.

Saure Eier

Zutaten für 4 Personen:

1 Esslöffel Butter

1 Esslöffel Mehl

etwa 300 ml Brühe

1 guter Schuss Essig 

Zucker nach Geschmack 

Salz

Pfeffer

8 Eier

Zubereitung:

Die Butter in einem Topf zerlassen. Das Mehl dazu geben und alles kurz anschwitzen. Nach und nach unter ständigem Rühren die Brühe angießen, bis die Soße eine schöne Konsistenz hat. Ein Lorbeerblatt dazu geben und mit Essig, Zucker, Salz und Pfeffer herzhaft süß-sauer abschmecken. Die Sauce etwa 5 Minuten leise köcheln lassen. Anschließend die Eier aufschlagen und vorsichtig in die Soße plumpsen lassen.

Den Topf mit einem Deckel verschließen und die Eier bei niedriger Temperatur circa 6-7 Minuten in dem Sößchen gar ziehen lassen.

Die zweite Möglichkeit wäre, einfach abgepellte gekochte Eier in die Sauce zu geben. Ist beides lecker! 😊

Die Sauren Eier mit Salzkartoffeln und Salat servieren und genießen.

Freut euch auf viele weitere Rezepte von Oma Käte und wenn ihr nichts von diesem Küchenabenteuer verpassen möchte, folgt mir gerne!
Habt eine schöne Woche! 🌼

Porreeauflauf

Diesen Auflauf habe ich wahrscheinlich seit 30 Jahren nicht mehr gekocht. Dabei haben wir den damals geliebt und es gab ihn wirklich oft. Als er mir nun neulich wieder in den Sinn kam, konnte ich es kaum abwarten ihn endlich wieder aus meinen Backofen zu ziehen! Ja, und da isser! Ein prächtiger, verheißungsvoll duftender Porreeauflauf! Ursprünglich bleib dieser Auflauf fleischfrei, aber ich hatte noch zwei frische Nürnberger Bratwürstchen im Kühlschrank, die dringend weg mussten. So verstecken sich in dieser eigentlich vegetarischen Mahlzeit heute ausnahmsweise ein paar kleine Fleischbällchen. Wer sie nicht möchte, lässt sie einfach weg.

Vor dem Essen steht das Kochen 😊 also kommen wir zur Zubereitung.

Porreeauflauf

Zutaten:

4 Stangen Porree, in Ringe geschnitten

2 Knoblauchzehen, fein geschnitten

2 Esslöffel Öl (ich habe Rapsöl mit Butteraroma genommen)

1 guten Schuss Weißwein (optimal)

etwa 300 ml Gemüsebrühe

2 Becher Saure Sahne

Salz

Pfeffer

etwas Muskatnuss

etwas Sojasauce dunkel

300-400 g Nudeln eurer Wahl (bei mir Vollkornnudeln und Rote-Linsennudeln, weil sie einfach gerade da waren)

2 – 3 Handvoll geriebener Käse

Optional gebratene Fleischbällchen aus 2 frischen Bratwürstchen

Zubereitung:

Die Nudeln in reichlich Salzwasser gar kochen, abgießen und in eine Auflaufform geben.

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und den Porree darin anbraten. Er kann ruhig stellenweise eine goldgelbe Färbung bekommen. Den Knoblauch leicht mit anschwitzen. Der sollte nicht zu dunkel werden, weil er dann schnell bitter wird. Die Saure Sahne unterrühren und die Gemüsebrühe dazugeben. Die Gemüsemasse mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Sojasauce abschmecken. Nun eventuell die Fleischbällchen zu den Nudeln legen und die Porreemasse darüber verteilen. Den Auflauf mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Guten Appetit und eine angenehme Woche! 💚

Sollte jemand diesen Auflauf nachkochen, sagt mir gerne, ob er euch auch so gut geschmeckt hat wie uns.

Kardamomknoten

Das neue Jahr mit fluffigem Hefegebäck zu beginnen hat eine lange Tradition. Ob es nun die klassische Neujahrsbrezel ist, oder süßes Gebildegebäck wie zum Beispiel meine Neujahrskränze. Das ist einfach Geschmacksache. Letztere eignen sich sehr gut zum Verschenken.

In diesem Jahr habe ich mich für einen nordischen Kardamomknoten entschieden, denn wer hier schon öfter mal reingeschaut hat, der weiß vielleicht, dass mein absolutes Lieblingsgewürz Kardamom ist. Liiiiieeeeebe ich❣️Es passt hevorragend in süße Brote, zu Zitrusfrüchten und zu Schokolade. Und weil das so ist, habe ich die Stränge meines Knotens, neben Kardamom mit fein gehacktem Orangeat und Schokolade gefüllt. Für den Jahresbeginn soll es nur das Allerfeinste vom Allerbesten sein und deshalb habe ich mich beim Teig für den“guten Hefeteig“ aus Oma Kätes handgeschriebenem Kochbuch entschieden. Also, ich denke, besser kannste das nicht machen 😁.

Katies Kardamomknoten

Zutaten (für den Teig):

500 g Dinkelmehl

1 Päckchen Trockenhefe

75 g Zucker

1 Prise Salz

1 Teelöffel Kardamom, gemahlen

1 Messerspitze Zimt, gemahlen

1 gute Prise Salz

125 g Butter, gschmolzen und gebräunt

250 ml Milch

6 Eigelb (wer keine Eiweiß übrig haben möchte, der nimmt einfach 3 Eier)

Für die Füllung:

2 Esslöffel Orangeat, feingehackt

1 Teelöffel Kardamom, gemahlen

125 g weiche Butter

100 g Schokotröpfchen, zartbitter

Ausserdem:

1 Eigelb mit etwas Milch verquirt zum Bestreichen

1 Handvoll Hagelzucker

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und am besten mit einer Küchenmaschine zu einem glatten Hefeteig verarbeiten. Die Schüssel mit dem Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und zu einem ca. 30 x 40 cm großen Rechteck ausrollen. Für die Füllung die weiche Butter, Kardamom und das feingehackte Orangeat miteinander verrühren und auf den Teig streichen. Dei Schokotröpfchen darauf verteilen. Die Teigplatte der Länge nach halbieren und jeweils von der langen Seite her aufrollen, so dass zwei Rollen entstehen. Die Rollen der Länge nach halbieren und in sich verdrehen. Und nun wird’s etwas heikel, ich habe nämlich vergessen ein Bild vom Flechten zu machen. 😅

Einen Strang von rechts nach links auf die Arbeitsfläche legen. Den zweiten Strang fast mittig von oben nach unten AUF den Ersten legen. Nun den dritten Strang parallel zum Ersten AUF den Zweiten. Und zum Schluss den vierten Strang parallel zum Zweiten AUF den dritten Strang und UNTER den ersten Strang legen. Nun immer zwei Enden einmal rechts herum miteinander verschrenken und das gleiche inmal links herum. Anschließend die letzten losen Enden unter dem Brot verstecken. Hat das jetzt irgendjemand verstanden? 🤣

So sollte das dann in etwa aussehen. Den Knoten nochmals mit einem Küchenhandtuch abdecken und ca. eine halbe Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nach der zweiten Gehzeit den Hefeknoten mit etwas Milch und Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. 25 – 30 Minuten goldbraun backen. Meiner war ein bisschen zu lange drin. Er ist leider nicht so goldbraun, wie ich es gerne gehabt hätte. Nun ja. Kannste nichts machen, außer mit Puderzucker bestreuen.

Ich wünsche euch viel Glück für das neue Jahr und bleibt alle schön gesund! 🍀

Buchweizen Pfannkuchen 

Als stabile Grundlage empfiehlt das Brauchtum Pfannkuchen an Silvester. Meistens werden Berliner Pfannkuchen gereicht, süß gefüllt, mit Marmelade oder Schokocreme. Kennt jeder, mag (fast) jeder.

Mir war nun nicht so nach süßem und mir hat die Idee von Buchweizen Pfannkuchen mit Dillschmand und Kaviar gefallen. In vielen östlichen Gegenden sind solche Plinsen unter verschiedenen Namen sehr beliebt.

Die größte Herausforderung war tatsächlich die Beschaffung des Kaviars. Ich war in fünf Läden, bis ich endlich ein Minigläschen unechten Kaviar ergattert habe. Also, entweder will den sonst keiner und darum haben viele Geschäfte ihn gar nicht mehr im Sortiment oder an den Weihnachtstagen wurden sämtliche Vorräte schlichtweg aufgefuttert.

Wer keinen Kaviar mag, der kann auch sehr gut Räucherlachs oder geräucherter Forelle dazu essen. 

Buchweizen Pfannkuchen 

Zutaten:

1/2 Tasse Buchweizen (in 1 Tasse Wasser und einer Prise Salz weich gekocht)

150 g Buchweizenmehl

150 g Dinkelmehl

1 gute Prise Salz 

1 Teelöffel Zucker 

1 Päckchen Trockenhefe

300 ml warme Milch

2 Eier

Außerdem:

Butterschmalz oder Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

Die Mehle, Salz, Zucker und Trockenhefe miteinander vermengen. Die warme Milch und die Eier dazu geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend den gekochten und leicht abgekühlten Buchweizen untermengen. Die Schüssel mit einem Tuch abgedeckt solange gehen lassen, bis der Teig sich in etwa verdoppelt hat. 

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und esslöffelweise kleine Pfannkuchen aus dem Teig ausbacken.

Für den Dillschmand

2 Esslöffel Schmand

2 Esslöffel gehackter Dill (frisch oder TK)

1 Spritzer Zitronensaft 

etwas abgeriebene Zitronenschale 

Salz

Pfeffer 

1 Prise Zucker 

miteinander verrühren.

Jetzt einfach etwas von der Creme und Kaviar auf einem Pfannkuchen verteilen und die letzten Stunden eines turbulenten Jahres genießen. Pochiertes Ei passt auch sehr gut dazu. 

Und wer seine Pfannkuchen doch lieber süß mag, der isst sie einfach mit Marmelade oder Ahornsirup. Mit diesem Rezept geht beides, süß und salzig.

Wie auch immer – kommt gut ins neue Jahr und bleibt gesund❣️

Eine kulinarische Wanderung durch die Kitzbüheler Alpen

Diese Beitrag enthält Werbung.

Eine Buch- und Reiseempfehlung für alle Wander- und Alpenfans (und diejenigen, die es noch werden wollen). Ach ja, und bald ist Weihnachten! Dieses Buch ist auf jeden Fall auch ein sehr schönes Geschenk für jeden, der ursprüngliche, gute Küche schätzt.

Ob Almhütte, bodenständiges Wirtshaus oder Gourmetrestaurant: Die kulinarische Vielfalt im Tiroler Unterland ist riesig. Im Verein KochArt haben sich 18 Gastronomiebetriebe aus den Kitzbüheler Alpen zusammengeschlossen, um ihre Heimat kulinarisch zur Schau zu stellen. In ihrem gemeinsamen Kochbuch stellen sie sich vor, zeigen, was und wie sie kochen, und erklären, welche besondere Rolle die Region in ihren Küchen spielt.

Denn die Kitzbüheler Alpen mit ihren fünf Gebieten Brixental, Hohe Salve, Kitzbühel, St. Johann in Tirol und Pillerseetal sind nicht nur ein landschaftliches Juwel, sondern auch der Ursprungsort einer Reihe außergewöhnlicher Spezialitäten. Dahinter stehen Menschen, die es geschafft haben, die traditionelle Lebensmittelproduktion in die Gegenwart zu holen: von Viehzucht und Jagd, in denen das Tierwohl über allem steht, bis zum Kräuter- und Gemüseanbau im Takt der Jahreszeiten.
Ein Streifzug durch die Küchen der Kitzbüheler Alpen – mit zahlreichen Rezepten, die zeigen, wie man traditionelle Gerichte zu neuem Leben erweckt und aus heimischen Produkten Außergewöhnliches zaubert.

Ich habe mal sofort dieses leckere Almbrot gebacken und das ganz bestimmt nicht zum letzten Mal!

Almbrot

Zutaten:

250 g Roggenmehl

250 g Weizenmehl, glatt

1 Päckchen Trockenhefe

2 Teelöffel Salz,

3 Teelöffel Brotgewürz (Kümmel, Anis, Fenchel, Koriander)

1 Teelöffel Honig

1 Teelöffel Kürbiskerne ( waren bei mir ein paar mehr 🙃)

250-300 ml Wasser

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen, das Wasser hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem Tuch abdecken und eine halbe Stunde ruhen lassen. Anschließend zu einem Laib formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder in eine Backform legen und erneut ruhen lassen. Mit Wasser besprühen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft 35-40 Minuten lang backen.

Dann sollte das so aussehen…

Mit Griebenschmalz, ein paar getrockneten Wiesenblüten und einer Prise Salz ein einfacher und ehrlicher Hochgenuss! 🌸 Dankeschön liebes Angerer Alm Team für das tolle Rezept! Ich lieb’s!

Eine kulinarische Wanderung durch die Kitzbüheler Alpen
Von KochArt
Verlag: SERVUS
204 Seiten, 210 mm x 260 mm
ISBN: 13 9783710404030
Ladenpreis: € 32.00 | 42.90 CHF

KochArt
ist eine Vereinigung von 18 Gastronomiebetrieben aus den Kitzbüheler Alpen, die sich für Regionalität und Nachhaltigkeit engagieren. Die Wirte arbeiten eng mit heimischen Bauern zusammen, um alte Tierrassen und Gemüsesorten wiederzuentdecken. Ziel ist es, die Kitzbüheler Alpen als kulinarische Region zu positionieren und den Einsatz regionaler Produkte zu stärken.

Erdbeer-Ostereier

Ostern ist zwar schon fast wieder vorbei, aber bitte nicht ohne ein klitzekleines feierliches Ostergebäck. Darum habe ich hier heute schnell noch ein paar Hefeteilchen mit zitroniger Quarkcreme und frischen Erdbeeren in Form von Ostereiern für euch❣️🍓🍓🍓

Erdbeer-Ostereier

Zutaten: 

300 g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 Prise Salz

2 Esslöffel Zucker

50 g geschmolzene Butter 

125 ml warme Milch

1 Ei

Zubereitung:

Mehl, Hefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Milch, Butter und das Ei dazugeben und alles am besten in einer Küchenmaschine mindestens 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel abdecken und an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis der Teig sich in etwa verdoppelt hat. 

In der Zwischenzeit die Quarkfüllung zubereiten.

Quarkfüllung

Hierfür folgende Zutaten miteinander verrühren:

500 g Magerquark 

1 Ei

Schale und Saft einer halben Zitrone 

3-4 Esslöffel Zucker

Den Backofen auf 200*C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Sobald der Hefeteig sich verdoppelt hat, wird er in 16 gleich große Stücke geteilt. Die Teigstücke jeweils zu einer Kugel formen und mit dem Nudelholz zu einem eiförmigen Fladen ausrollen. Die Fladen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Jeden kleinen Fladen mit zwei Teelöffeln Quarkmasse bestreichen und die Küchlein im vorgeheizten Backofen 15 Minuten backen. Mit dem zweiten Blech genauso verfahren. 

400 g Erdbeeren in kleine Stückchen schneiden, mit etwas gemahlener Vanilleschote vermengen und etwas durchziehen lassen. Wenn die Quarkküchlein etwas abgekühlt sind, die Erdbeeren darauf verteilen. 

Zum guten Schluss ein Päckchen klaren Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten und über die Erdbeeren geben. Ich habe den Tortenguss mit Wasser und dem Saft einer halben Zitrone zubereitet. 

Ich wünsche euch noch ein schönes Osterfest 🐰 und einen süßen Start in die neue Woche! 🍓

Schokomuffins Mon Cheri

Diese Beitrag enthält freiwillige unbezahlte Werbung.

Ostern rückt mit großen Schritten näher und wir haben noch nicht einmal unsere Süßigkeiten von Weihnachten aufgegessen. Insbesondere die Schnapspralinen mit der Kirsche aus dem Piemont bleiben eigentlich immer übrig und ich kenne leider kaum jemanden, der sie gerne isst. Ich hatte ja schon mal den Verdacht, dass es pro Saison nur eine Handvoll Schachteln gibt, die immer weiter verschenkt werden…kleiner Scherz 🤣.

Und da ich nicht ungerne Dinge verschenke, die ich selber nicht so mag, sind meine Schnapspralinen noch da. Glühwein habe ich tatsächlich auch noch gefunden 😅.
Darum gibt es hier heute Resteverwertung vom feinsten!

Schokoladen-Muffins Mon Cheri

Zutaten:

200 g Zartbitter Schokolade, geschmolzen (hier kannst du auch gerne jede Art von übrig gebliebener Schoki verwenden, Schoko-Weihnachtsmänner z.B.)

125 g Butter

200 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

1 Prise Salz

3 Eier

250 ml Glühwein (oder Milch, Buttermilch, Orangensaft…)

2 Esslöffel Backkakao

250 g Mehl

1 Päckchen Backpulver 

1/2 Teelöffel Zimt

12 Mon Cheri Pralinen

Zubereitung:

Die Schokolade in Stücke brechen und über einem Wasserbad schmelzen. Ein 12er-Muffinblech mit Papierförmchen auslegen oder einfetten und den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Butter in eine Schüssel geben und mit Zucker, Vanillezucker und Salz aufschlagen. Nach und nach die Eier hinzufügen. Anschließend den Glühwein und die geschmolzene Schokolade unterrühren. Zum Schluss Mehl, Backpulver, Backkakao und Zimt dazusieben und alles gut miteinander verrühren. 

Je einen großen Esslöffel Teig in jedes Muffinförmchen füllen und jeweils ein Mon Cheri in den Teig drücken. Den restlichen Teig auf jedes Förmchen über den Pralinen verteilen. Die Muffins im vorgeheizten Backofen 25 Minuten backen.

Die Schokomuffins am besten noch lauwarm vernaschen, denn dann ist der Mon Cheri-Kern noch flüssig. Dazu passt gut eine Kugel Vanilleeis, dann sind die Muffins auch ein sehr schönes Dessert.

So! Alles verwertet! Die Schokohasenschwemme kann kommen 😃!
Habt eine schöne Osterwoche 🌸.

Kartoffel-Bärlauchpuffer mit Käsecreme & Tomatenkompott

Heute gibt es endlich Bärlauch! 💚

Ich weiß gar nicht, ob die Saison nicht schon wieder vorbei ist. Mein Bärlauch wartet schon eine ganze Weile auf seine Zubereitung und musste nun wirklich weg. Ich hatte dieses Rezept schon länger geplant, aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen. Aber jetzt! 😃

Wir machen Kartoffel-Bärlauchpuffer mit Käsecreme & Tomatenkompott. Klingt gut? Na, dann mal los! Beginnen wir mit dem Kompott…

Tomatenkompott

Zutaten:

2 Esslöffel Sonnenblumenöl 

1 Zwiebel, fein gewürfelt 

1 Stückchen frischen Ingwer, gerieben

1/2 rote Chili, ganz fein gewürfelt 

1 Teelöffel Koriandersaat, gemörsert

500 g Tomaten, klein geschnittenen 

2 Esslöffel Dattelsirup

abgeriebene Schale einer halben Zitrone

etwas Zitronensaft

Salz und Pfeffer 

Zubereitung:

Das Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Ingwer, Chili und Koriander hinzugeben und ebenfalls kurz mit anrösten. Tomaten, Dattelsirup und Zitronenschale hinzufügen und alles etwa fünf Minuten köcheln lassen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und in  Schraubverschlussgläser abfüllen und sofort verschließen. 

Das Kompott schmeckt nicht nur zum Gemüsepuffer sehr lecker, sondern passt auch prima zu Käse, Braten und Gegrilltem.

Kartoffel-Süßkartoffelpuffer mit Bärlauch

Zutaten:

300 g Kartoffeln, fein gerieben 

200 g Süßkartoffeln, fein gerieben 

1 rote Zwiebel, fein gewürfelt 

1 Bund Bärlauch, in feine Streifen geschnitten 

2 Eier

2 gehäufte Esslöffel Haferflocken 

etwas Salz

Außerdem:

Sonnenblumenöl zum Anbraten 

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und nach und nach aus der Kartoffelmasse kleine Pfannkuchen goldbraune backen.

Käsecreme 

Zutaten:

300 g Ziegenkäse in Salzlake 

6 Esslöffel Naturjoghurt 

etwas abgeriebene Zitronenschale 

etwas Zitronensaft

etwas Honig

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten in einem Mixer cremig rühren. Fertig! Das war’s schon!
Wer keinen Ziegenkäse mag, nimmt einfach Schafskäse oder (veganen) Frischkäse. Nehmt einfach, was euch schmeckt! 😊

Kartoffel-Bärlauchpuffer mit der Käsecreme und dem Tomatenkompott liebevoll anrichten und optional mit ein paar getrockneten Blüten bestreuen. Das Auge isst ja bekanntlich mit…

Guten Appetit und eine schöne Frühlingswoche! 🌱

Zitronen-Brombeerschnecke

Die schönste Schnecke im Garten? Genau❣️ Diese Zitronen-Brombeerschnecke!

In der vergangenen Woche hatte ich ein paar Tage frei und das Wetter war schon so schön, dass es mich einfach nicht mehr im Haus gehalten hat. Im letzten Jahr konnte ich aus gesundheitlichen Gründen leider überhaupt nicht in mein Gärtchen, um so größer ist die Freude am Buddeln und Wühlen in der Erde in diesem Jahr. Nach zwei Tagen fegen, pflanzen, hegen, pflegen, gießen und putzen ist jetzt alles picobello! ✨

Der Frühling kann von mir aus jetzt richtig loslegen und die Fotos für diesen Blogbeitrag konnte ich heute bei strahlendem Sonnenschein sogar draußen shooten ☺️ Herz, was willst du mehr?

Zitronen-Brombeerschnecke

Den Zitronenpudding für die Füllung kochen wir als Erstes, damit er vor seiner Weiterverarbeitung schon mal vollständig abkühlen kann.

Zutaten Zitronenpudding:

1 Päckchen Puddingpulver Vanille

5 Esslöffel Zucker

abgeriebene Schale einer Zitrone

100 ml Zitronensaft

400 ml Milch

Zubereitung:

Das Puddingpulver mit Zucker und Zitronensaft verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die Milch mit der abgeriebenen Zitronenschale aufkochen und das angerührte Puddingpulver einrühren. Den Zitronenpudding kurz aufkochen und anschließend beiseite stellen und vollständig abkühlen lassen.

Zutaten für den Hefeteig:

300 g Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 Esslöffel Zucker

1/2 Teelöffel Salz

1/2 Teelöffel Kardamom

abgeriebene Schale einer Zitrone

1 Ei

75 g Butter

150 g Milch

Zubereitung:

Eine 18er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einbuttern. Mehl, Trockenhefe, Zucker, Salz, Kardamom und die abgerieben Zitronenschale in eine große Schüssel geben. Die Butter in einem Topf zerlassen und die Milch dazugeben. Sobald das Butter-Milchgemisch lauwarm geworden ist, wird es mit dem Ei zu den trockenen Zutaten gegeben und alles gut zu einem glatten Hefeteig verknetet. Den Teig an einem warmen Ort mit einem Tuch abgedeckt so lange gehen lassen, bis er sich in etwa verdoppelt hat.

Den Hefeteig zu einem Rechteck ausrollen und mit dem Zitronenpudding gleichmäßig bestreichen (es bleibt Pudding übrig 😁 der darf einfach vernascht werden).

Für den Belag:

150 g Brombeeren, geviertelt

Die Brombeeren auf dem Zitronenpudding verteilen. Den Teig der Länge nach in drei gleich breite Streifen schneiden und zu einer Schnecke aufrollen. Die große Schnecke in die vorbereitete Springform bugsieren und nochmals abgedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen.

DIe Hefeschnecke im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 30-35 Minuten backen.

Anschließend etwas abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Zutaten Brombeerfrosting:

100 g Frischkäse

2 Esslöffel Milch

1 Esslöffel Puderzucker

1 Handvoll Brombeeren

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander pürieren und über die Zitronen-Brombeerschnecke geben.

Genießt den Frühling und habt eine schöne Woche! 🌸