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Tiramisù di Natale

Du suchst noch ein weihnachtliches Dessert, das sich gut vorbereiten und flott zusammenbauen lässt? Dann ist dieses Tiramisù mit Spekulatiusaroma vielleicht genau das Richtige für den Abschluss deines Weihnachtsmenüs.

Die Löffelbisquits lassen sich schon ein paar Tage vorher backen (oder kaufen 😉), Espresso ist schnell gemacht und die Mascarponecrème ebenfalls.

Falls du tatsächlich deine Löffelbisquits selber backen möchtest, kommt hier das Rezept:

Löffelbisquits

Zutaten:

4 Eier

1 Prise Salz

80 g Zucker

2 Teelöffel Vanillezucker

140 g Weizenmehl, gesiebt

Zubereitung:

Eier und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine auf höchster Stufe aufschlagen. Nach und nach Zucker und Vanillezucker hinzugeben und die Masse so lange schlagen, bis sie cremig, dick und hellgelb ist. Das Mehl darübersieben und vorsichtig unterheben, so dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind, aber auch möglichst wenig Luft aus dem Teig gerührt wird.

Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Hälfte des Teiges in einen Spritzbeutel mit glatter, runder Tülle füllen und etwa fingerlange Streifen auf das Blech spritzen (Löffelbisquits werden nicht umsonst mancherorts Ladyfinger genannt). An den Enden sollten sie jeweils etwas dicker sein als in der Mitte. Die Teiglinge haben in etwa die Form eines Hundeknochens 😁.

Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen 12-14 Minuten goldbraun backen und auf einem Rost abkühlen lassen. Sobald sie vollständig ausgekühlt sind, können sie in einer Dose aufbewahrt werden, bis es das Tiramisù geben soll.

Tiramisù di Natale

Zutaten für 4 Portionen:

24 Löffelbisquits

150 ml Espresso oder starken Kaffee, abgekühlt

2 Esslöffel Amaretto

Für die Crème:

300 g Mascarpone

50 g Puderzucker

1 Teelöffel Spekulatiusgewürz

200 ml Sahne, steifgeschlagen

Zum Bestäuben:

1 gehäufter Esslöffel Backkakao

1 Teelöffel Spekulatiusgewürz

2 Teelöffel Vanillezucker

Zubereitung:

Mascarpone, Puderzucker, 50 ml Espresso-Amarettomischung und 1 Teelöffel Spekulatiusgewürz glattrühren. Anschließend die Schlagsahne unterziehen, bis eine fluffige Masse entstanden ist.

Kakaopulver mit Vanillezucker und dem restlichen Spekulatiusgewürz vermischen.

Die Löffelbisquits mit dem Espresso-Amarettogemisch übergießen, so dass sie gut getränkt sind. Und jetzt wird einfach alles geschichtet. Nehme einen Desserteller und platziere zwei getränkte Löffelbisquits darauf. Darüber verteilst du einen Esslöffel Mascarponecrème. Dann wieder eine Schicht Löffelbisquits und so weiter, je nachdem wie hungrig die Gäste noch sind…😅. Zum Schluss etwas vom Spekulatius-Kakaopulver über das Tiramisù sieben – und fertig!

Ein paar Zuckersternchen schaden auch nicht…

Ich wünsche dir weiterhin eine schöne Adventszeit! ❤️

Seelenwärmer

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Hallo, da bin ich wieder 😊 und ich bringe euch heute ein märchenhaft gewürztes, orientalisch anmutendes Hähnchen mit. Ich liiiieeeebe ja Gewürze, der eine oder andere wird sich erinnern. Besonders in der kalten Jahreszeit können sie unsere Seelen wärmen. Darum sind in meinem Hähnchentopf auch diesmal reichlich davon. Hähnchen mit 1001 Gewürz sozusagen…

Orientalisches Hähnchen aus dem Backofen

Zutaten:

6 Pollofino oder Hähnchenkeulen

Zutaten für die Marinade:

1/2 Teelöffel schwarze Pfefferkörner, gemörsert

1/2 Teelöffel grobes Meersalz, gemörset

1 Teelöffel Koriandersamen, gemörsert

1/2 Teelöffel Kreuzkümmel gemahlen

1 Messerspitze Nelken, gemahlen

1 Messerspitze Zimt, gemahlen

1 Messersputze Muskatblüte, gemahlen

1 Teelöffel Kardamom, gemahlen

2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt

5 Esslöffel Olivenöl

Ausserdem:

etwas Olivenöl

1 Zwiebel, gewürfelt

1 grüne Paprikaschote, gewürfelt

2 Karotten, geschältund in Rädchen geschnitten

1 große Tasse Basmatireis

1 1/2 Tassen Wasser

etwas Salz

1 Handvoll Rosinen

1 Handvoll Cranberries, getrocknet

1 Esslöffel Dattelsirup

Zum Dekorieren:

ein paar Granatapfelkerne

ein paar gehackte Pistazien

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Marinade miteinander vermengen und die Hähnchenstücke damit gut einreiben.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Die Paprikawürfel und die Karotten hinzugeben und kurz mit anschwitzen.

Reis, Wasser, Salz, Rosinen, Cranberries und Dattelsirup in eine Auflaufform geben. Das Gemüse dazugeben und alles miteinander verrühren. Jetzt marinierten Fleischstücke oben auf die Reismischung legen. Die Form verschließen (entweder mit einem Deckel oder mit Alufolie) und das ganze bei 200°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen 45 Minuten garen. Anschließend den Dekel(oder die Folie) abnehmen und weitere 45 Minuten weiter backen, bis die Hähnchenteile schön knusprig geworden sind.

Vor dem Servieren noch mit Granatapfelkernen und gehakten Pistazien bestreuen. Das verleiht dem Gericht noch zusätzliche Farbe und einen schönen Crunch.

Und wer hier heute seinen Teller leer gegessen hat, der bekommt jetzt zum Dessert noch die passende Leckerei. Ein köstliches Stückchen Schokolade! Aber natürlich nicht irgendeine…

Es muss schon die feine Dubai Schokolade der Firma Kunz aus der schönen Schweiz sein❣️ Dankeschön an dieser Stelle, für diesen ganz besonderen Seelenwärmer 🥰 soooo lecker, ich sach’s euch!

Möchtet ihr? Ihr bekommt sie hier.

Graupensuppe

Der erste Schnee ist da und die Welt da draußen sieht aus, wie mit einer ordentlichen Schicht Puderzucker bestäubt. Wohl dem, der jetzt einen heißen, frisch gekochten Eintopf auf dem Herd hat. Für dieses perfekte Suppengefühl sorgt bei mir heute eine verheißungsvoll duftende aus dem Tellerchen dampfende Graupensuppe.

Für alle, die sich jetzt fragen: „Graupen? Was ist das denn?“ Bei Graupen handelt es sich um Getreide. Sie werden aus Gerste hergestellt. Man unterscheidet zwischen Rollgerste und den etwas feineren Perlgraupen. Früher ein Armeleute-Essen und als „Kälberzähne“ verunglimpft, so werden sie heute wieder immer beliebter. Wahrscheinlich nicht zuletzt, weil sie in der Küche so vielseitig einsetzbar sind. Eignen sich doch prima als Beilage, aber auch für Salate und wie bei mir heute, neben Suppengrün und Rindfleisch in einem sehr traditionellen Eintopf. Wiki weiß noch mehr, falls es jemand genauer wissen möchte.

Graupensuppe

Zutaten:

1 Beinscheibe

1 Stück Suppenfleisch

2 Liter Wasser

Salz

1 Stange Lauch, kleingeschnitten

3-4 Karotten, geschält und in Rädchen geschnitten

½ Knollensellerie, geschält und gewürfelt

5 mittelgroße Kartoffeln, geschält und gewürfelt

150 g Perlgraupen

4 Wiener Würstchen

1 Bund frische Petersilie

etwas gekörnte Brühe nach Geschmack

Zubereitung:

Das Fleisch im kalten Wasser aufsetzen und sobald das Wasser kocht, die Temperatur herunterregeln, so dass die Brühe nur noch siedet. Den beim Aufkochen entstandenen Schaum kann man abschöpfen, muss man bei diesem Eintopf aber nicht zwingend, da die Brühe sowieso durch die Zugabe der Graupen nicht klar bleibt. Das Fleisch ca. 2 Stunden garen. In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten. Wenn das Fleisch weichgekocht ist, kann es aus der Brühe geholt und kleingeschnitten werden. Anschließend Fleisch, Gemüse und Graupen in die Suppe geben und alles nochmals eine halbe Stunde köcheln lassen. Zum Schluss die kleingeschnittenen Würstchen und die gehackte frische Petersilie unterrühren und alles etwa 15 Minuten ziehen lassen.

Ja, es dauert etwas, bis das Süppchen fertig ist. Aber ich sag’s Euch, der Eintopf ist unglaublich lecker und ist genau das Richtige, wenn man im Winter durchgefroren nach Hause kommt. Hinzu kommt, dass er aufgewärmt am nächsten Tag fast noch besser schmeckt und da hat man sich dann das Kochen gespart und kann gleich essen.

Guten Appetit❣️

Gulaschsuppe

Heute wird’s deftig. Draußen gießt es in Strömen und irgendwie ist alles össelig. Da kann so eine heiße, leicht scharfe Suppe durchaus das Gemüt erhellen. Aber wer jetzt denkt: „Oh je! Viiieeel zu viel Fleisch!“ dem sei versichert, es ist auch ganz viel Gemüse in diesem Eintopf. Eigentlich müsste das Gericht Gemüsesuppe mit Gulasch heißen 🤣. Dieses Rezept ergibt einen ordentlichen Topf voll. Acht Personen werden locker satt. Wer nicht so viele Mäuler zu stopfen hat, halbiert einfach die Zutatenmengen. Man kann die Suppe aber auch wunderbar portionsweise einfrieren und hat so immer einen kleinen Seelentröster-Vorrat parat.

Gulaschsuppe

Zutaten:

etwas Öl zum Anbraten

1 kg Gulasch, halb Schwein, halb Rind, in kleine Würfel geschnitten

5 Zwiebeln, geschält, halbiert und in Streifen geschnitten

3 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt

8 Stangen Staudensellerie, in feine Scheiben geschnitten

4 rote Spitzpaprika, geviertelt, entkernt und in feine Streifen geschnitten

1 rote Chili, rundherum mehrmals mit einem Messer eingestochen

4 Süßkartoffeln, geschält und gewürfelt

1 große Dose Kichererbsen, abgegossen

2 Esslöffel Tomatenmark

1 Dose stückige Tomaten

2 Liter Brühe (Rinder- oder Gemüsebrühe)

1 Teelöffel Kümmel, gemahlen

1 Teelöffel Paprika edelsüß

1 Esslöffel Ahornsirup

Pfeffer und Salz zum Abschmecken

Ausserdem:

pro Tasse einen Teelöffel Schmand

etwas geräuchertes Paprikapulver

kleingeschnittenes Grün vom Staudensellerie oder glatte Petersilie

Zubereitung:

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Fleisch darin portionsweise von allen Seiten anbraten. Einen großen Topf bereitstellen und die jeweils fertig angerösteten Zutaten aus der Pfanne nehmen und in den Topf geben. Nach dem Fleisch die Zwiebeln und den Knoblauch anbraten. Anschließend jeweils die Hälfte von Paprika und Sellerie anrösten. Das Tomatenmark dazugeben und kurz in der Pfanne mitbraten, das gibt ein schönes Röstaroma. Einen halben Liter von der Brühe in die Pfanne gießen und unter Rühren aufkochen, bis das Tomatenmark sich aufgelöst hat. Den Pfanneninhalt in den Topf schütten. Tomaten, abgegossene Kichererbsen und die Hälfte der Süßkartoffelwürfel mit der restlichen Brühe zum Fleisch geben. Chili und die Gewürze dazu, alles gut umrühren und zum Kochen bringen. Bei niedriger Temperatur 2 Stunden leise vor sich kochen lassen. Anschließend das restliche Gemüse zur Suppe geben und weitere 30 Minuten köcheln. Zum Schluss die Chilischote aus dem Eintopf fischen, es sei denn, ihr liebt scharfes Essen. Die Chili gibt weiterhin Schärfe ab. Das heißt, je länger sie im Essen verbleibt, umso schärfer wird’s.

Die heiße Suppe in Suppentassen füllen, mit Schmand, geräuchertem Paprikapulver und etwas Grün toppen. Dazu passt knusprig geröstetes Brot.

Lasst es euch schmecken und gut gehen! 😊