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Im Prinzip ’ne Kleinigkeit

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Heute möchte ich hier ein tolles Kochbuch vorstellen, das eigentlich für Anfänger gedacht, jedoch für Fortgeschrittene ebenso interessant ist.

Das Prinzip Kochen

Dieses Buch ist im Verlag Gräfe und Unzer erschienen, hat stolze 336 Seiten vollgepackt mit grundlegendem Küchenlatein. Etwas kleiner als Din A 4 gehört es zu den großen im Regal. Ein echter Wälzer! Der Einband beteht aus starkem Karton, der nicht wie sonst üblich rund um kaschiert ist, sondern stumpf zurechtgeschnitten. Es unterscheidet sich somit in Optik und Haptik deutlich von anderen Büchen, was mir sehr gefällt.

Der Autor Matthias F. Mangold ist freier Foodjournalist und Mitglied im Food Editors Club. Als Betreiber einer eigenen Kochschule „genusstur“ zeigt er seinen Kursteilnehmern ganz individuelle Wege zum Thema Kochen.

Nicola Walsh, Fotografin aus England, spezialisiert auf Food ist mit Max Faber (Foodstylist) und Audrey Cosson (Stylistin/Foodstylistin) für die wirklich schönen, teils sehr ungewöhnlichen Fotos im Buch verantwortlich. Die Bilder machen Lust auf’s Essen!

Die gesamte Aufmachung des Buches ist abolut trendy. Eine erfrischende Kombination von Illustration, Fotografie und für meinen Geschmack einen etwas zu mutigen Umgang mit Typografie. Aber – nicht zuletzt aus diesem Grund auf jeden Fall ein Hingucker. Gut gegliedert mit einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis findet man schnell wonach man sucht. Hübsche Piktogramme zeigen sofort worauf es im jeweiligen Rezept ankommt. Die Texte sind nicht zu lang und gut verständlich. Viele Fotos, sowohl von den einzelnen Gerichten, als auch von lecker abgebildeten Zutaten machen Spass beim Blättern.

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Überall im Buch findet man qr-codes, unter denen man ergänzend Zeitraffer-Kochvideos anschauen kann. Oder man schaut einfach unter dasprinzipkochen.de/videos

Als ich Das Prinzip Kochen zum erste Mal in meinen Händen hielt dachte ich es sei ein Werk für blutige Anfängerköche. Ja, und das ist es auch. Aber nicht so ein Anfängerkochbuch wie man es vorsichtshalber von der Gemeinde geschenkt bekommt, wenn man heiratet, damit der Gatte nicht verhungert. Vielmehr zeigt es Grundrezepte von der Suppe bis zum Dessert die, wenn man das Rezept einmal verstanden hat variiert werden können.

Nun könnte man meinen für Leute wie mich, die schon jahrelang am Herd stehen wäre Das Prinzip Kochen eher langweilg. Ist es aber nicht. Auch ich habe noch einiges gefunden, was ich noch nie gekocht habe aber immer schon mal ausprobieren wollte. Gnocci zum Beispiel. Also habe ich gleich mal  losgelegt.

Gnocchi mit mutig variiertem Wintergulasch

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Gnocchi

800 g mehligkochende Kartoffeln waschen und ungeschält in Wasser ca. 25 Minuten weich garen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und pellen. Die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken oder durch eine Presse geben.

200 g Mehl, 2 Eigelb, Salz und 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss zu den Kartffeln geben.

Die Kartoffelmasse rasch mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten, daraus auf einer bemehlten Arbeitsfläche mehrere lange Rollen von ca. 2 cm Stärke formen.

Mit einem Messer kleine Nocken abstechen. Diese einzeln und mit wenig Druck über die Rückseite einer Gabel rollen, um das typische Rillenmuster zu erhalten. Ups! Das kommt davon, wenn man nicht sorgfältig liest! Ich habe einfach meine Gabel in die Gnocchi gedrückt. Nun ja, das übe ich noch. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Aber so schlecht sehen sie doch gar nicht aus! Für’s erste Mal?

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Sie schmecken! Also zum Gulasch.

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Katie’s mutig variiertes Wintergulasch

1 kg Rindfleisch in ca. 2 cm große Würfel schneiden.

1 Zwiebel, 2 Schalotten, 1 Stange Lauch, 3 große Möhren putzen und klein schneiden.

2-4 Esslöffel Öl

Zunächst 2 Esslöffel Öl in einem großen Schmortopf erhitzen und darin das Fleisch portionsweise bei mittlerer Hitze anbraten, falls nötig, mehr Öl dazugeben. Fertige Portionen mit dem Schaumlöffel herausholen. Zum Schluss das Gemüse unter Rühren anbraten, aber nicht bräunen.

Das Fleisch wieder in den Topf geben.

1 Esslöffel Tomatenmark, 1 Teelöffel Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 2 Lorbeerblätter, 1 Messerspitze gemahlenen Anis, 1 Messerspitze gemahlene Nelken, 1/2 Teelöffel Kardamom, 1/2 Teelöffel Zimt und 1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz dazugeben und 1-2 Minuten dei mittlerer Hitze braten.

3/4 Liter Rindfleischbrühe (wie man die selber kocht steht auch im Buch) angießen und 4 Esslöffel Pflaumenmus unterrühren. Gulasch umrühren und insgesamt ca. 2 Stunden zugedeckt bei schwacher bis mittlerer Hitze schmoren lassen, dabei ab und zu umrühren und beobachten, dass nichts anbrennt. Die Hitze eher kleiner als zu groß schalten. Nach ca. 1 Stunde und 40 Minuten Schmorzeit den Deckel abnehmen und das Gulasch noch 20 Minuten offen köcheln lassen. Dann abschmecken.

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Das Prinzip Kochen
Matthias F. Mangold
Gebundene Ausgabe
Format: 21,2 x 26,5 cm
Seiten:336
Verlag: Gräfe und Unzer
ISBN 978-3-8338-5720-1
Preis: 24,99

Hinweis: Das Buch wurde mir unentgeldlich vom Verlag Gräfe und Unzer zur Verfügung gestellt. Die Rezesion entspricht ausschließlich meiner eigenen Meinung und wurde nicht vom Verlag beeinflusst.

Frühstück ist fertig!

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Guten Morgen! Heute melde ich mich schon zum Frühstück. Im Alltag frühstücke ich ja eher bescheiden aber sonntags, wenn ich Zeit habe, dann darf es schon mal etwas aufwändiger sein. Fluffig, warm und süß vielleicht? Wenn es draußen lange dunkel und kalt ist, wecken heiße Milch, wärmende Gewürze und starker Espresso meine müden Lebensgeister. Fluffiger Milchschaum toppt das Ganze. Winter-Gewürz-Kaffee-Latte heißt der Zaubertrank!

Die Grundlage für meinen Gewürz-Latte ist ein Pulver aus Schokolade und verschiedenen Gewürzen, dass sich ganz leicht auf Vorrat selber herstellen lässt. Und jetzt verrate ich Euch mein Rezept.

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Winter-Gewürz-Kaffee-Latte

100 g gute Zartbitterschokolade

4 Esslöffel brauner Zucker

2 Esslöffel Vanillezucker

2 Teelöffel Zimt

2 Teelöffel Kardamom

2 Teelöffel rosa Pfefferbeeren

1 Messerspitze Muskatnuss

1 Messerspitze Piment

Alle Zutaten in eine Gewürzmühle geben und zu feinem Puder zermahlen. In einem Vorratsglas aufheben. Alleine der Duft beim Öffnen des Glases ist unbeschreiblich. Ich liebe Gewürze!

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1-2 Teelöffel Schoko-Gewürzpulver in eine Tasse geben und mit heißer Milch aufgießen. Einen doppelten Espresso hinzufügen und mit aufgeschäumter Milch krönen. Ein paar Pfefferbeeren oben drauf, denn das Auge trinkt ja bekanntlich mit.

Wer noch keinen Milchaufschäumer hat findet den passenden sicherlich hier: milchaufschaeumertests.comwaffelstapel_1

Zum wärmenden Heißgetränk gibt es heute Morgen noch etwas ganz besonderes:
Omas Hefepfannkuchen
Aber nicht wie gewohnt aus der Pfanne sondern ganz einfach gebacken mit dem Waffeleisen. Das funktioniert ganz fantastisch und ist gerade zum Frühstück eine sehr praktische Alternative zum traditionellen Pfannkuchen braten.

Omas Hefepfannkuchen aus dem Waffeleisen

1/4 l Milch

250 g Mehl

2 Eier, getrennt (Eiweiß zu Schnee geschlagen)

1/2 Päckchen Trockenhefe

1 Prise Salz

abgeriebene Zitronenschale

1 Messerspitze Kardamom

1 Handvoll Rosinen (wer’s mag)

1/8 l Milch und 125 g Mehl in einer Schüssel miteinander verrühren. In einem großen Topf den Rest Milch erwärmen und das zuvor verrührte Milch-Mehl-Gemisch dazugeben. Bei schwacher Hitze alles miteinander verrühren und nach und nach das restliche Mehl dazu geben. Es entsteht eine zähe Masse. Vorsicht! Brennt leicht an! Nun den Topf vom Herd nehmen, die Eigelb, den Eischnee, die Rosinen und die Gewürze unterheben, so dass ein fluffiger Teig entsteht. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt ca. eine Stunde gehen lassen. Anschließend nochmals gut durch rühren und mit dem Waffeleisen kleine Waffeln backen. Mit Puderzucker bestreuen und am Besten noch warm essen.

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Habt einen wunderbaren Sonntag!

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Are you ready for crumble?

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Also, ich schon. Im Moment scheint zwar die Sonne und der goldene Oktober zeigt sich noch einmal von seiner allerschönsten Seite – aaaaber! Die kalten trüben Tage werden nicht mehr lange auf sich warten lassen und für diesen Fall möchte ich vorbereitet sein. Ich habe da schon einmal eine süße, heiß-kalte Idee, die bei Kälteeinbruch für wohlige Glücksmomente sorgen kann.
Apfel-Birnen Crumble mit Mohn-Marzipan-Eiscreme 🙂
Schmeckt wie es klingt! Also keine Zeit verlieren und los geht’s. Umso schneller können wir damit auf’s Sofa und unter die Decke!

Am Besten fängt man mit der Eiscreme an, denn die bedarf etwas Vorbereitung.

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Mohn-Marzipan-Eiscreme

200 ml Sahne und

100 ml Mich in einem Topf erwärmen.

100 g Marzipanrohmasse würfeln und in dem Sahnegemisch auflösen.

20 g Mohn und

1 Schnapsgläschen Rosenwasser dazu geben.

Die Masse kurz aufkochen und vom Herd nehmen.

2 Eigelb mit

1 Esslöffel gesiebtem Puderzucker schaumig schlagen. Von der heißen Sahnemischung 2 Esslöffel zum geschlagenen Ei geben (zum Temperaturausgleich) und dann die ganze Eimasse zur Sahne. Alles gut auf der heißen Herdplatte gut miteinander verrühren. Achtung! Die Masse darf jetzt nicht mehr kochen, denn sonst gerinnt das Eigelb.

Die fertige Masse muss jetzt vollständig abkühlen. Danach gibt man sie entweder in eine Eismaschine oder friert sie in einer Dose ein und rührt jede halbe Stunde um, bis die Eiscreme die gewünschte Konsistenz hat.

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Apfel-Birnen Crumble

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

2 Äpfel

1 Birne

2 Datteln

4 getrocknete Aprikosen

1 kleine Handvoll Rosinen

1 Esslöffel Ahornsirup

Saft von einer Orange

1/2 Teelöffel Zimt

Das Obst schälen, entkernen und klein schneiden. Das Trockenobst ebenfalls fein würfeln. Die Rosinen bleiben natürlich ganz. Mit Orangensaft, Ahornsirup und Zimt vermischen und in eine feuerfeste Form geben.

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Für die Streusel

100 g Mehl

75 g Zucker

75 g Butter

1 Päckchen Vanillezucker

krümelig verkneten.

1 Handvoll Haselnüsse und 1 Handvoll Walnüsse grob hacken und untermischen.

Nuss-Streusel-Mischung über das Obst streuen und den Crumble 30-40 Minuten bei 200°C backen.

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Jetzt nur noch Eiscreme und Crumble zusammenbringen und ab auf die Couch.

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Macht es Euch gemütlich und habt eine schöne Woche!

Leberknödel mal anders

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Ich hab’ da mal wieder was ausprobiert 🙂 – Leberknödelmasse passt auch ganz hervorragend in eine kleine Form! Und was wird dann draus? Genau! Ein Mini-Lebergugelhupf! Mit Sellerie-Kartoffelpüree, gebratenen Apfelscheibe, Speck und Zwiebeln sehr, sehr lecker.

Katie’s Mini-Lebergugels

Ich habe für meine Lebergugelmasse Hähnchenbrustfilets und Hähnchenleber genommen. Man kann sich aber auch genauso gut für Schwein oder Rind entscheiden. Das funktioniert genauso.

500 g Hähnchenbrustfilets, gewürfelt und

500 g Hähnchenleber in einer Küchenmaschine mit dem Messereinsatz pürieren.

Die Masse in eine Schüssel geben und

2 Eier, Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss und 2 Teelöffel Majoran hinzufügen.

1 Zwiebel in feine Würfel geschnitten und eine Hand voll Schinkenwürfel in etwas Öl anbraten bis die Würfel leicht Farbe annehmen.

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Ebenfalls zur Masse geben und alles gut miteinander vermengen. Zum Schluss kommt soviel Paniermehl dazu, bis eine zäher Brei entsteht.

Masse

Nun das ganze noch etwa 20 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit quillt das Paniermehl auf und sorgt so für eine gute Bindung.

In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Wenn die Brühe kocht, die Kochstelle auf mittlere Temperatur zurückdrehen.

Die Lebermasse jetzt in kleine Silikonförmchen drücken und in das siedende Wasser gleiten lassen. Nach ca. 15 Minuten sind die Gugels fertig. Natürlich lassen sich aus der Masse auch ganz einfach mit feuchten Händen hübsche Knödel formen. Wer keine Silikonformen hat muss sich nicht extra welche kaufen.

Formen

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Sellerie-Kartoffelpüree

1 Selleriknolle und 2 große Kartoffeln schälen, würfeln und in etwas Salzwasser weich kochen. Nach Ende der Garzeit das Wasser abgießen und das Gemüse mit einem Stückchen Butter und etwas Milch zu einem Brei zerstampfen. Langsam soviel Milch hinzufügen bis die Konsistenz stimmt. Mit Salz und geriebener Muskatnuss abschmecken.

In die Pfanne von der Zwiebel-Schinkenmasse jetzt noch etwas Öl geben und grob in Scheiben geschnittene Zwiebeln darin anrösten. Etwas Zucker darüber gestrreut bekommen sie eine süße Karamellnote. Sobald die Zwiebeln weich sind, weden sie zur Seite geschoben um Platz für ein paar Apfelscheiben zu machen.

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Wenn nun auch die Äpfel goldbraun sind wird alles auf einen Teller drapiert. Etwas Sauerkraut macht das Gericht komplett. Guten Appetit!

Lebergugl

 

 

Mehlbeutel mit Stachelbeeren

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Hin und wieder bricht das Nordlicht in mir durch und ich schnappe mir das alte Kochbuch meiner lieben Oma Käte und träume mich kulinarisch an ihren Küchentisch. Zum Beispiel mit Mehlbüddel, Stachelbeersoße und Speck. Ich gebe zu, diese Speise ist nicht gerade Lowcarb, zucker- und fettfrei aber ich versichere Euch – sie schmeckt!

Man benötigt dafür ein Mehlbeuteltuch oder ein großes Küchenhandtuch.

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4 Eigelb,

1 Prise Salz,

1/2 Liter Milch

und soviel Mehl, bis der Teig etwas dicker als Pfannkuchenteig ist. Das muss man ein bisschen mit Gefühl machen. Aus dem Lamäng (ich liebe dieses Wort!) also.

Die 4 Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben.

Einen gr0ßen Topf mit Wasser aufsetzen und mit 2  ca. 2 cm dicke Scheiben durchwachsenem Speck zum Kochen bringen.

Das Tuch ausbreiten und den Teig in die Mitte geben. Nun wird das Tuch oben zugebunden und an einen Kochlöffel hängend im leise köchelndem Speckwasser 90 Minuten gegart.

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Für die Stachelbeersoße in der Zwischenzeit zwei Hände voll Stachelbeeren waschen und putzen. In einem kleinen Topf mit 1 Tasse Wasser und 2 Esslöffel Zucker kurz aufkochen und mit 1 Teelöffel Stärke abbinden.

 

Nach Ende der Garzeit den fertigen Mehlbeutel aus dem Wasser heben, in ein Sieb legen, auspacken und etwa für zehn Minuten abdampfen lassen. Danach auf einen Teller legen und in Scheiben schneiden. Dazu gibt es die Stachelbeersoße und den gekochten Speck.

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So, ein gaaaanz, ganz lieber Gruß geht auf diesem Wege an meinen Lieblingsonkel!
Kannst loslegen jetzt! 🙂

Spargelcremesuppe

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Endlich ist wieder Spargelzeit! Ich liebe dieses Gemüse einfach in allen Variationen. Heute verrate ich Euch unser Familienrezept für Spargelsuppe. Diese Suppe hat Oma immer gekocht, wenn die ganze Familie sich zu irgendeiner Feierlichkeit um ihren Tisch versammelt hat – für vorneweg! Schwierig sich mit einem Teller zu begnügen, weil: sehr, sehr lecker. Wenn man davon dann noch Nachschlag nahm, war man natürlich schon satt von der Vorspeise. Unsere Familientreffen sind leider seltener geworden seit die Oma nicht mehr da ist, aber wenn mal wieder eines stattfindet dann gibt es diese Suppe. Zur Spargelzeit mit frischem Stangengemüse, die übrige Zeit vom Jahr notgedrungen mit tiefgefrorenem Spargel.

Spargelcremesuppe

1 kg Spargelköpfe, die unteren Enden geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten.

SpargelschalenSpargel

Die Spargelschalen mit gut 1 Liter Wasser, 1 guten Prise Zucker, etwas Salz und einem Stich Butter 15 Minuten kochen. Das Wasser abgießen, auffangen und zurück in den Topfschütten. Erneut zum Kochen bringen und die Spargelstücke darin 10 Minuten gar kochen. Nach Ende der Kochzeit wieder abgießen und wieder das Wasser auffangen. Den Topf zurück auf den Herd stellen und

1 Esslöffel Butter darin erhitzen. 1 Esslöffel Mehl in der Butter anschwitzen und mit dem Spargelwasser ablöschen.

500 g gemischtes Hackfleisch, 1 Ei, 2 Esslöffel Paniermehl, Salz und Pfeffer gut miteinander vermengen. Aus der Masse mit feuchten Händen kleine Bällchen formen und in die Suppe geben. Die Fleischklöschen etwa 20 Minuten in der Suppe gar ziehen lassen. Die Suppe sollte dabei nicht wild kochen, sondern nur noch leise simmern.

Die Spargelstücke zur Suppe geben und in einer Tasse 1 Eigelb mit 5 Esslöffeln Sahne verrühren. Etwas von der heißen Suppe in der Tasse mit der Eiersahne verrühren und die Suppe mit dem Eigelb legieren. Mit Salz, Zucker und einer Prise Muskatnuss abschmecken.

Die Suppe in Teller oder Suppentassen füllen und mit frischem Schnittlauch bestreuen.

Guten Appetit!

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Dieser Beitrag erscheint anlässlich des Zeit Kochtags 2016, einem bundesweiten Aktionstag am 22. April, der Menschen dazu anregen soll, selbst zu kochen und sich mit ihrem Essen bewusst auseinanderzusetzen.

Bärlauchspätzle

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Und was gibt’s heute? Spätzle Spätzchen! Und zwar mit Bärlauch.

Baerlauch

Ich musste feststellen, dass es so leicht ist Spätzle selber zu machen, dass ich beschlossen habe auf keinen Fall mehr welche fertig zu kaufen. Bisher wurden wir öfter mal von unserer Oma Christa mit handgemachten Spätzle versorgt, denn Oma ist eine waschechte Schwäbin und da kommen sowieso keine gekauften Spätzle auf den Tisch. Als mir nun kürzlich meine alte Kartoffelpresse in die Hände fiel war klar – es muss mal wieder Spätzle geben und es wird Zeit die Herstellung mal selbst zu versuchen. Also! Schnell die Oma Christa angerufen und ihr Rezept in Erfahrung gebracht. Und da gerade Bärlauchzeit ist sind meine Spätzle heute leuchtend grün.

Kraeterseitlinge

Dazu gibt es Pilze und karamellisierte Balsamicozwiebeln. Wir haben heute also quasi den Wald auf der Gabel.

Ach ja, ihr habt leider keine Kartoffelpresse? Kein Problem! Eine sehr praktische findet ihr zum Beispiel bei Hagen Grote.

Aber nun zum Rezept. Für einfache Spätzle nimmst Du 2 Eier, 200 g Mehl, etwas Salz und geriebene Muskatnuss nach Geschmack und verrührst das alles zu einem glatten Teig.

Für meine Bärlauchspätzle habe ich zuerst ein Bund Bärlauch gewaschen, von seinen Stielen befreit und etwas klein geschnitten. Dann habe ich ihn mt den beiden Eiern in meinen Mixer gegeben und so fein zerkleinert. Sodann die restlichen Zutaten hinzu gegeben, alles nochmals gut gemixt und dann ab damit in die Kartoffelpresse.

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In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht kannst Du den Teig durch die Kartoffelpresse drücken, so dass die Spätzle ins heiße Wasser fallen. Die Hitze kannst Du jetzt reduzieren. Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie gar. Das geht sehr schnell. Mit einer Schaumkelle kannst Du Deine fertigen Spätzle jetzt aus dem Topf fischen und fertig!

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Ich habe einfach etwas Butter darüber gegeben, dazu ein paar rote Zwiebeln in der Pfanne angeschwitzt, mit etwas Zucker, Salz, Pfeffer und ein wenig Balsamico abgeschmeckt und gebratenen Kräuterseitlinge in Scheiben oben drauf gelegt. Ein paar rosa Pfefferbeeren noch darüber und guten Appetit. Genieß’ den Frühling!

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Mit freundlicher Unterstützung von Hagen Grote.

Oma Käte’s Eierlikör

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Normalerweise gehört Eierlikör nicht unbedingt zu meinen Getränkefavoriten, aber an Ostern führt kein Weg daran vorbei. Schon alleine unsere traditionelle Ostertorte wäre ohne dieses süße Likörchen undenkbar. Ja, und in diesem Jahr gibt’s selbst gemachten nach Omas Rezept.

Oma Käte’s Eierlikör

4 Eigelb mit 200 g Puderzucker kräftig aufschlagen.

1/2 ausgekratzte Vanilleschote mit 1/4 Liter Sahne aufkochen, von der heißen Platte nehmen und die aufgeschlagene Eigelb-Zucker-Mischung unter die Sahne rühren. Zu guter Letzt 1/4 Liter Weinbrand hinzugeben und alles gut verrühren.

Da meine Oma gebürtig aus dem hohen Norden bei Husum stammte verwendete sie ursprünglich Köm (ein Aquavit mit Kümmel verfeinert) statt Weinbrand. Dann heißt der Eierlikör auch nicht Eierlikör sondern Klütenkööm. Lecker ist beides, aber mit Kümmel ist das ja so eine Sache. Man liebt dieses Gewürz oder man kann es überhaupt nicht leiden. Dazwischen gibt es nichts. Wie alles – Geschmacksache!

Den Eierlikör oder Klütenkööm in hübsche Flaschen füllen, verschenken oder selber trinken. Oder Du probierst vielleicht mal unsere traditionelle Ostertorte.

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Das Rezept findest Du ebenfalls auf meinem Blog, wenn Du „Ostertorte“ in das Suchfeld eingibst.

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In diesem Sinne wünsche ich Dir noch ein wunderbares Osterfest! Na, denn Prost!

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„Snüsch“

Fast ist er da, der Frühling! Zeit für Snüsch!

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„Snüsch“ oder noch besser „Schnüsch“ ist ein einfaches und leckeres Frühlingsessen aus dem hohen Norden Deutschlands, das nichts anderes bedeutet als „Quer durch den Garten“. Alles was die Beete im Frühjahr so hergeben wird zu einem köstlichen Eintopf verarbeitet. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, was schmeckt – darf rein. Bei mir sind das Kohlrabi mit Grün, grüner Spargel, Möhren, Erbsen, Frühlingszwiebeln, jede Menge frischer Kerbel und natürlich Kartoffeln.

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Snüsch

5 Kartoffeln mit der Schale gar kochen, abschrecken und beiseite stellen.

1 Kohlrabi und 2 Möhren schälen und kleinschneiden.

6 Stangen grünen Spargel putzen und in Stücke schneiden.

Das Gemüse in einem Topf mit 250 ml Gemüsebrühe gar kochen. Kurz vor Ende der Garzeit eine Hand voll Erbsen hinzufügen.

In einem goßen Topf 1 Esslöffel Butter auslassen.

5 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und in der Butter anschwitzen. 1 Eislöffel Mehl darüber streuen und mit 250 ml Milch zu einer Glatten Masse verrühren. Die fein geschnittenen Blätter vom Kohlrabi und ein Bund fein gehackten frischen Kerbel dazu geben und alles noch einmal kurz aufkochen. Die Pellkartoffeln schälen, würfeln und zu der Milchmasse geben. Zum Schluss noch das gegarte Gemüse mit der Brühe unterrühren und den Eintopf mit Salz, weißem Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. Dazu isst man einfach etwas  Katenschinken.

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Macht es Euch schön!

 

Erbsensuppe mit Speck

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Nachdem in der letzten Woche die Grippeviren mich und meine Lust am Kochen niedergedrückt hatten, bin ich jetzt endlich wieder auf den Beinen. Etwas langsamer und weniger ausdauernd als gewöhnlich aber mit einem schönen klassischen Rezept zur Förderung innerer Wärme und Wohligkeit. Ich denke, das können wir alle gebrauchen. Tässchen Suppe – und dann wieder ab unter die Kuscheldecke!

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Katies Erbsensuppe (natürlich mit Speck!)

250 g geschälte grüne getrocknete Erbsen und

250 g geschälte gelbe getrocknete Erbsen in 4 Liter Wasser über Nacht einweichen.

Am nächsten Morgen 500 g durchwachsenen Speck mit in den Topf legen und alles zum Kochen bringen. 1 1/2 Stunden kochen lassen und hin und wieder gut umrühren, damit nichts anbrennt.

2 Bund Suppengrün (Karotten, Lauch und Knollensellerie) putzen und kleinschneiden.

6 Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.

1 Teelöffel Majoran und das Gemüse zur Suppe geben und 15 Minuten gar kochen. Den Speck aus der Suppe nehmen und in Stücke schneiden. Die Hälfte der Suppe in eine Schüssel füllen und pürieren. Die pürierte Masse wieder zurück zur Suppe schütten,

200 ml Sahne hinzu geben und alles mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer guten Prise Zucker abschmecken.

4 Wiener Würstchen klein schneiden und in der Erbsensuppe kurz erwärmen.

1 Bund Petersilie fein hacken und zur Suppe geben.

Wer mag, kann noch ein paar Zwiebelringe mit ein wenig Zucker in etwas Öl anrösten. Diese kommen am Schluss als Topping auf die Suppe.

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Habt eine schöne Woche und bleibt oder werdet gesund!