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Blindhuhn

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Was soll das denn sein? – wird sich nun jeder „Nichtwestfale“ fragen. Eine völlig neuartige Hühnersuppe? Nein! Blindhuhn ist ein traditioneller Eintopf aus dem schönen Westfalen 🙂 und Huhn kommt gar nicht rein. Aber seinen Namen verdankt dieses leckere Essen dem blinden Huhn, das ja bekanntlich auch einmal ein Korn findet. Denn in diesem Eintopf findet jeder etwas, was er gerne mag und alleine der Duft lässt uns den dampfenden Teller auch blind finden.

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Blindhuhn

250 g getrocknete weiße Bohnen in 1,5 Liter kaltem Wasser über Nacht einweichen. Am nächsten Tag die Bohnen in ihrem Einweichwasser 30 Minuten kochen. Dann 500 g durchwachsenen Speck in etwa 1 cm dicke Scheiben geschnitten hinzu geben und weitere 30 Minuten mitkochen. Während Bohnen und Speck kochen 300 g grüne Bohnen putzen und halbieren. 4 Karotten schälen und in Rädchen schneiden. 300 g Drillinge (kleine Kartoffeln) waschen und vierteln. Bei mir bleibt die Schale dran. 2 säuerliche Äpfel (z. B. Cox Orange) und 2 feste Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Viertel schneiden. Mit dem Saft einer halben Zitrone beträufeln, damit das Obst nicht braun wird. Nach dem Bohnen und Speck eine halbe Stunde gekocht haben das Gemüse und die Kartoffeln in den Eintopf geben. Alles 20 Minuten kochen lassen und zum Schluss das Obst 10 Minuten mitköcheln lassen. Das Blindhuhn mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken und mit frisch gehackter Petersilie und gerösteten Zwiebeln bestreuen.

Guten Appetit!

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Spanisch-Fricco

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Heute habe ich mal wieder ein sehr altes Rezept aus Westfalen für Euch. Spanisch Fricco hat meine Oma schon gerne gekocht und wir haben es immer sehr gerne gegessen. Ein Gericht, was sich fast von alleine kocht. Die Zutaten werden einfach in eine Puddingform mit Deckel geschichtet und in einem siedenden Wasserbad anschließend sich selbst überlassen. Ursprünglich kamen nur Kartoffeln, Würfel verschiedener Fleischsorten, Zwiebeln, Salz, Pfeffer und saure Sahne in dieses Essen, es gibt aber auch Varianten mit Weißkohl.

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Vermutlich hatte da so jede Hausfrau ihr eigenes Rezept. In meiner Variante habe ich die Kartoffeln einfach durch verschiedene Rübensorten ersetzt. Mal schauen was draus wird, es duftet verlockend.

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Katies Spanisch-Frikko

1 kg Gulasch, halb Rind-, halb Schweinefleisch

2 kg „Wurzelwerk“ (ich habe eine Mischung von Süßkartoffeln, orange Karotten, violette Karotten, Topinambur, Petersilienwurzeln, Steckrüben und Butterrüben genommen), kleingeschnitten und in Scheiben geschnitten

1 große rote Zwiebel, in feine Würfel geschnitten

Meersalz, Cayennepfeffer, Majoran

50 g Butter + etwas zum Ausbuttern der Form

200 ml saure Sahne

frische glatte Petersilie zum Bestreuen

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Eine verschließbare Wasserbad-Puddingform gut mit etwas Butter einfetten. Nun werden die Zutaten in die Form geschichtet. Zuerst eine Lage Gemüse, darauf eine Lage Fleischwürfel, eine Lage Zwiebelwürfel, Salz, Cayennepfeffer, etwas Majoran und Butterflöckchen. Das wiederholt man jetzt, bis die Form fast voll ist. Alle Schichten immer gut andrücken. Mit einer Schicht Gemüse abschließen. Darauf kommt zu guter Letzt die saure Sahne.

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Die Puddingform mit dem Deckel verschließen und für 3 – 4 Stunden in dem großen Topf im Wasserbad garen. Viel Zeit um den schönen Tag zu genießen 🙂

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Nach Ende der Garzeit die Form aus dem Topf nehmen, vorsichtig öffnen, den duftenden Inhalt in eine Schüssel stürzen und einmal umrühren. Mit der fein geschnittenen Petersilie bestreuen und genießen! Guten Appetit!

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Habt noch einen entspannten Sonntag und einen schönen Start in die neue Woche!