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Tante Ernas eingelegte Matjeshappen

Dieses Rezept aus Oma Kätes Kochbuch stammt ursprünglich von ihrer Tante Erna. Es eignet sich prima, wenn mal Matjesfilets übrig geblieben sind und man gerade keine essen möchte oder einfach, weil man eben ein großer Fan von sauer Eingelegtem Fisch ist. Die Matjeshappen schmecken prima zu einem Butterbrot oder auch zu Pell- oder Bratkartoffeln. Ich habe sie heute einfach mit frischer Roter Bete, Apfel, Gürkchen und einer zitronigen Schmand-Joghurtsauce zu Pellkartoffeln auf einen Teller gepackt. Ganz simpel, schnell gemacht und unglaublich lecker! 😋

Vor dem Essen kommt allerdings das Einlegen und zwei bis drei Tage sollten die Happen auch noch durchziehen.

Tante Ernas eingelegte Matjeshappen

Zutaten für ein 500 ml Glas:

4 Matjesfilets, in mundgerechte Stücke geschnitten

1 etwas größere Zwiebel, in feine Ringe geschnitten (hier eine rote, dann bekommen die Matjeshappen eine schöne Farbe)

2 Teelöffel Senfsaat

4 Lorbeerblätter

1 Tasse Wasser

1 Tasse Essig

Zucker nach Geschmack

Zubereitung:

Matjesstücke, Zwiebelringe, Senfsaat und Lorbeerblätter abwechselnd in ein Einmachglas schichten. Wasser und Essig zusammen aufkochen und mit etwas Zucker süß-sauer abschmecken. Den heißen Sud über die Matjesstückchen gießen und das Glas sofort fest verschließen. Die Matjeshappen abkühlen lassen und anschließend im Kühlschrank aufbewahren. Sie sind so eine ganze Weile haltbar. Wie lange genau kann ich nicht sagen, da sie hier meistens dann doch recht schnell aufgegessen werden.

Wenn die Happen ein paar Tage durchgezogen haben, einfach mal probieren❣️
Auf die Gabel, fertig, los!

Für meinen bunten Matjesteller braucht ihr folgendes:

Zutaten:

frische Rote Bete, in feine Scheiben gehobelt

Apfel, in kleine Würfel geschnitten

kleine Gewürzgurken

Tante Ernas eingelegte Matjeshappen mit Zwiebeln

Pellkartoffeln

etwas frischen Dill, gehackt

Für die zitronige Schmand-Joghurtsauce:

200 g Schmand

150 g Naturjoghurt

2 Esslöffel Mayonnaise

etwas abgeriebene Zitronenschale

etwas frisch gepressten Zitronensaft

Salz

Pfeffer

etwas Zucker (oder Agavendicksaft, Honig o.ä.)

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verrühren.

Nun einfach alles zusammen auf einem Teller drapieren und die Sauce darüber verteilen. Lasst es euch schmecken und berichtet mir gerne, ob es euch geschmeckt hat.

Ein weiteres Rezept von unserer Tante Erna findet ihr hier: Heringstopf

Eingelegte Yacón

In meinem heutigen Beitrag dreht sich noch einmal alles um die Yacón-oder auch Inkawurzel. Eine tolle Knolle, ursprünglich aus Südamerika, heute jedoch auch heimisch in der Pfalz, die, wie ich finde, auf jeden Fall mehr Beachtung verdient. Alle wichtigen Infos zu diesem Gemüse und eine E-Mail Adresse, wo die Yacón bestellt werden kann, findet Ihr hier.

Lieben Dank Waldi Yacon für das tolle Gemüse! Es finden sich schon einige Yacón-Rezepte auf meinem Blog, falls Ihr Euch richtig austoben möchtet. Von süß bis herzhaft ist alles dabei. Zum Beispiel Yacónkuchen mit Mohn, Yacón-Mandelkuchen oder ein ganzes Menü mit dem knackigen Superfood.

Dieses Mal habe ich versucht, sie einzumachen. Wie das werden wird, wusste ich vor sechs Wochen noch nicht, aber jetzt, wo die Wurzeln gut durchgezogen sind, kann ich sagen: Versuch geglückt, die Rezepte dürfen mit Euch geteilt werden 🙂

Yacón-Hibiskuskompott

Zutaten:

1,5 kg Yacónwurzeln, geschält und in 1 cm große Würfel geschnitten

1 Liter Weißweinessig

500 g Zucker

20 g getrocknete Hibiskusblüten

Samen aus 5 Kardamomkapseln

1 Vanillestangen, halbiert und längs in der Mitte durchgeschnitten, das Mark ausgekratzt

Zubereitung:

Die Yacónwurzelwürfel auf Schraubverschlussgläser verteilen. Nicht zu voll machen, damit die Essigmischung noch ausreichend Platz findet. Die übrigen Zutaten in einen Topf geben, aufkochen und 15 Minuten simmern lassen. Die heiße Flüssigkeit über die Wurzeln gießen, so dass sie gut bedeckt sind. Die Gläser zuschschrauben und auf ein hohes Backblech stellen. Sie sollten sich nicht gegenseitig berühren. Das Blech ca. 2 cm mit kochendem Wasser füllen. Die Gläser bei 175°C so lange im Backofen lassen, bis Bläschen aufsteigen. Den Ofen ausschalten und die Gläser darin vollständig abkühlen lassen.

Pickled Yacón

Zutaten:

1,5 kg Yacónwurzeln, geschält und in Spiralen oder dünne Scheiben geschnitten

1,5 Teelöffel Senfsaat

1,5 Teelöffel Koriandersaat

1 Teelöffel Kurkuma, gemahlen

3 Lorbeerblätter

1 Teelöffel schwarzer Pfeffer, ganz

1 Teelöffel Piment, ganz

1 rote Chilischoten in Ringe geschnitten (je nach Schärfewunsch mit oder ohne Kerne)

2 Esslöffel Meersalz (ohne Zusätze)

2 Teelöffel Zucker

500 ml Essig

1 Liter Wasser

Zubereitung:

Die vorbereiteten Yacónwurzeln auf Schraubverschlussgläser verteilen. Die anderen Zutaten in einen Topf geben und aufkochen. Die heiße Flüssigkeit über die Wurzeln gießen, so dass sie gut bedeckt sind. Die Gläser zuschschrauben und auf ein hohes Backblech stellen. Sie sollten sich nicht gegenseitig berühren. Das Blech ca. 2 cm mit kochendem Wasser füllen. Die Gläser bei 175°C so lange im Backofen lassen, bis Bläschen aufsteigen. Den Ofen ausschalten und die Gläser darin vollständig abkühlen lassen.

Nun sollten die Gläser vier Wochen durchziehen, bevor Ihr Eure Yacón genießen könnt.