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Salat mit pochiertem Ei und Kürbischips

Kuerbis

Für diese herbstliche Salatvariante braucht man

verschiedene Blattsalate (z.B. Feldsalat, Eichblattsalat und Rucola)

Paprika, Tomaten, rote Zwiebeln

ausgelassene Baconstreifen

Alle Zutaten auf einem Teller anrichten und ein Salatdressing aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Senf, 1 Prise Zucker zubereiten und zur Seite stellen.

1 Liter Pflanzenöl in einem Topf erhitzen. Es hat die richtige Temperatur, wenn man ein Holzstäbchen hinein hält und kleine Bläschen aufsteigen.

Einen Kürbis aufschneiden, die Kerne entfernen und von einem geschälten Viertel dünne Scheiben abschneiden. Diese werden mit etwas Mehl bestäubt und im heißen Öl frittiert bis sie die gewünschte Bräune erreicht haben.

fritierterkuerbis

Mit einem Schaumlöffel  die Chips herausheben und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.

kuerbischips

Nun in einen Topf mit kochendem Wasser einen Schuss Essig geben und vorsichtig ein aufgeschlagenes Ei in das heiße Wasser gleiten lassen.

pochiertesEi

Nach ca. 4 Minuten ebenfalls mit dem Schaumlöffel herausheben und mit den Kürbischips auf den Salat legen. Dressing nicht vergessen und wer mag kann noch etwas Kürbiskernöl und geröstete Kürbiskerne darüber geben.

Und so sollte der Salat dann aussehen…goldener Oktober auf dem Teller!

salat_ei

Pflaumenkuchen mit Anis- und Zimtstreuseln

Pflaumenkuchen_roh_2

Der Teig ist eigentlich der gleiche wie bei der Feigenpizza. Der einzige Unterschied: es kommen zusätzlich 4 Esslöffel Zucker dazu.

250 g Mehl

4 Esslöffel Zucker

1/8 l warmes Wasser

1 Esslöffel Olivenöl

1 Päckchen Trockenhefe

1 Prise Salz

Alles munter zu einem Teig verkneten und an einem warmen Ort so lange gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. In der Zwischenzeit die Pflaumen entsteinen und halbieren. Was die Menge angeht so kann hier jeder selber entscheiden mit wievielen Früchten er seinen Kuchen am liebsten belegt. Wenn der Teig genug gegangen ist knetet man ihn nochmals kräftig durch, eventuell mit etwas Mehl, damit er nicht mehr klebt und drückt ihn anschließend in eine gefettete Springform. Nun mit den Pflaumen belegen und zur Seite stellen.

Pflaumenkuchen_roh

Aus

1 Tasse Mehl

1/2 Tasse Zucker

2 Esslöffel Butter

1/2 Teelöffel Zimt

1 Teelöffel Anis

Streusel kneten und über den belegten Kuchen streuen. Das Kunstwerk bei 200°C  im vorgeheizten Backofen 40 Minuten backen, herausnehmen und sich freuen!

Pflaumenkuchen

Pizza mit Ziegenkäse und Feigen

Feigenpizza

Hefeteig – keine Zeit für Eile

Hefeteig

Dieser Teig reicht für zwei Pizzen.

250 g Mehl

1/8 l warmes Wasser

1 Esslöffel Olivenöl

1 Päckchen Trockenhefe

1 Prise Salz

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und an einem warmen Ort gehen lassen. Man kann ihn dort ruhig für eine Weile vergessen. Bevor man ihn weiter verarbeitet sollte er sich mindestens verdoppelt haben. Nun nochmals kräftig durchkneten, eventuell noch etwas Mehl dazu geben (der Teig darf nicht mehr kleben) und dünn ausrollen. Den Rand chic einschlagen und die weiteren Zutaten vorbereiten.

1 Becher Schmand mit Salz und etwas Pfeffer verrühren

1 Fenchelknolle in dünne Scheiben schneiden

1 rote Zwiebel in dünne Ringe schneiden

Ziegenfrischkäse

Den Schmand auf die Pizza streichen und das Gemüse darauf verteilen.

Feigenpizza_1

Nun den zerbröckelten Frischkäse darüber geben und die Pizza im vorgeheizten Backofen bei 250°C ca. 20 Minuten backen. Einfach schauen, wenn alles eine schöne Farbe hat kann sie raus. Die heiße Pizza schnell noch mit

2 – 4 geviertelten Feigen

ein paar Scheiben Parmaschinken

gehackten Walnüssen

belegen und etwas Honig darüber träufeln – fertig! Guten Appetit…

Feigenpizza_3

Den Anfang machen unsere Futsches

Futsches Kopie

Ein altes Familienrezept

Wenn ich darüber nachdenke in wie vielen Küchen ich schon einer Köchin, oder einem Koch über die Schulter geschaut habe, fällt mir als eine der ersten die Küche meiner lieben Oma Käte ein. In freudiger Erwartung saß ich zappelnd auf der Eckbank und wartete zum Beispiel auf diese kleinen köstlichen Dinger: FUTSCHES! Leider gab es sie nur maximal ein- bis zweimal im Jahr. Viel zu selten also. Im Optimalfall werden sie noch warm gegessen und vorher in reichlich Zucker gestippt. Und ja, sie schmecken so gut wie sie aussehen! 😊 Freudige Kindheitserinnerungen und süße Backwaren gehören doch irgendwie zusammen. Und weil geteilte Freude immer doppelte Freude bedeutet, hier für euch unser Futschesrezept:

Futsches

500 ml Milch

500 g Mehl

5 Eier, getrennt (Eiweiß zu Schnee geschlagen)

1 Päckchen Trockenhefe

1 gute Prise Salz

abgeriebene Zitronenschale

1/2 Teelöffel Kardamom, gemahlen

100 g Rosinen, in etwas Rum eingeweicht

2 Liter Pflanzenöl zum Frittieren

250 ml Milch und 250 g Mehl in einer Schüssel miteinander verrühren. In einem großen Topf die restliche Milch erwärmen und das zuvor verrührte Milch-Mehlgemisch dazugeben. Bei schwacher Hitze alles miteinander verrühren und nach und nach das restliche Mehl hinzufügen. Es entsteht eine zähe Masse. Vorsicht! Brennt leicht an! Nun den Topf vom Herd nehmen, Eigelbe, Rumrosinen, Gewürze und die Hefe unterrühren. Zum Schluss den Eischnee unterheben, so dass ein fluffiger Teig entsteht. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt ca. eine Stunde gehen lassen. Zum Ausbacken das Öl in einem hohen Topf erhitzen. Es hat die richtige Temperatur, wenn man einen Holzspieß hineinhält und sich aufsteigende Bläschen daran bilden. Wenn der Futschesteig sich in etwa verdoppelt hat, ist er fertig aufgegangen und kann weiter verarbeitet weden. Mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen und in das siedende Öl gleiten lassen.

Futsches_Oel Kopie

Nach ein paar Minuten frittieren werden die Futsches goldbraun an der Unterseite. Man stupst sie kurz an, damit sie sich umdrehen. Wenn sie rings herum eine schöne Farbe haben fischt man sie mit einer Schaumkelle heraus und lässt sie auf Küchenkrepp etwas abtropfen.

Futsches_Krepp_02

Am Besten schmecken unsere Futsches wenn man sie sofort isst. Sie lassen sich aber auch sehr gut einfrieren und nach dem Auftauen kurz im Backofen aufbacken.

Willkommen in meinem Lieblingszimmer

Leuchter_1

Der anheimelndste Ort in jedem Haus ist wohl die Küche. Jeder Tag beginnt dort mit der ersten Tasse Kaffee am Morgen und endet hier mit einem letzten Blick in den Kühlschrank auf der Suche nach einem schnellen Leckerbissen vor dem Schlafengehen. Auch die meisten Partys nehmen in diesem Raum ihr gemütliches Ende in kleinem Kreis. An dem was in meiner Küche so los ist könnt ihr von nun an teilhaben. Viel Spaß beim Nachmachen!