Schlagwort-Archive: Omas Rezept

Dreierlei gefüllte Eier

Heute machen wir eine kleine kulinarische Zeitreise in die 70er Jahre, der Küche meiner Kindheit. Neben Toast Hawaii, Mettigel und Käsepilz lagen gefüllte Eier auf der Beliebtheitsskala für den gepflegten Samstagabend damals ganz weit vorne. Wenn bloß die Sache mit dem Spritzbeutel nicht wäre. Eine Sorte mag ja noch gehen, aber bei drei Sorten braucht man schon Geduld und sehr, sehr viel Liebe für die Sache. Aber versprochen ist versprochen! Da in Oma Kätes Kochbuch als nächstes die gefüllten Eier dran sind, gibt es sie auch heute. Ich meine mich zu erinnern, dass Oma die Eigelbmasse meistens mit zwei Teelöffeln ins Eiweiß gefriemelt hat, weil sie wohl genauso gerne wie ich mit dem Spritzbeutel gearbeitet hat. Da das Auge ja aber bekanntlich mit isst und hier ja gerade ein Kochbuch entsteht, habe ich heute alles gegeben, um die allerschönsten gefüllten Eier vor die Linse zu bekommen. Ihr könnt beim Nachmachen aber sehr gerne einfach zwei Teelöffel nehmen um eure Eier zu befüllen, das geht auf jeden Fall schneller.

Dreierlei gefüllte Eier

Zutaten für 24 Eihälften:

12 Eier, hartgekocht

5 Esslöffel Mayonnaise

1 Esslöffel Currypulver

150 g Roquefort

4 ml Portwein

2 Esslöffel Tomatenmark

Salz

Pfeffer

Paprikapulver rosenscharf

Zwiebelsalz

Zum Garnieren:

8 Walnusshälften

4 blaue Weintrauben

etwas frische krause Petersilie

Zubereitung:

Die Eier schälen, halbieren und die Eigelbe herauslösen.

Für die Curry-Eier 3 Eigelbe mit mit 4 Esslöffeln Mayonnaise, Curry und etwas Salz vermischen.

Für die Roquefort-Eier 3 weitere Eigelbe mit zerdrücktem Roquefort, Portwein und etwas Pfeffer glattrühren.

Die übrigen 6 Eigelbe mit 1 Esslöffel Mayonnaise, Tomatenmark, Paprikapulver und Zwiebelsalz vermengen.

Die Mischungen mit Hilfe eines Spritzbeutels jeweils in 8 Eihälften füllen. Die Curry-Eier mit halbierten Trauben, die Roqufort-Eier mit Walnusshälften und die Tomaten-Eier mit etwas Petersilie verzieren. Die Eier auf einer Platte anrichten und servieren.

Nun fragt ihr euch vielleicht, was das für ein interessanter Salat ist, der da neben den Eiern liegt. Das ist ein mediteraner Kartoffelsalat, ebenfalls nach einem Rezept aus den bunten 70ern. Den möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Ich brauchte einfach etwas passendes für die freie Fläche in der Mitte meines schicken Eiertellers.

Mediteraner Kartoffelsalat

Zutaten:

500 g Pellkartoffeln vom Vortag, gepellt und in Scheiben geschnitten

1 Handvoll eingelegte Silberzwiebeln aus dem Glas

1 Handvoll grüne Oliven mit Paprikafüllung aus dem Glas

ein paar schwarze Oliven ohne Stein, halbiert

2 Teelöffel Kapern

5 getrocknete Tomaten in Öl, gewürfelt

1 große Tomate, entkernt und in kleine Stücke geschnitten

5 Scheiben Salami, in Stücke geschnitten

Für die Salatsauce:

2 Esslöffel Mayonnaise

2 Esslöffel Schmand

3 Esslöffel Öl von den getrockneten Tomaten

3 Esslöffel Flüssigkeit von den Silberzwiebeln

3 Esslöffel Flüssigkeit von den grünen Oliven mit Paprikafüllung

etwas Flüssigkeit von den Kapern

Salz

Pfeffer

frische Petersilie, fein gehackt

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Salatsauce in eine ausreichend große Schüssel geben und miteinander verrühren. Die übrigen Zutaten hinzufügen und alles gut miteinander vermengen. Den Salat am besten über Nacht im Kühlschrank ein paar Stunden durchziehen lassen. Kurz vor dem Servieren nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun hoffe ich, dass euch meine kleine Zeitreise gefallen hat falls hier jemand etwas nachkocht, würde ich mich freuen davon zu erfahren. Hinterlasst mir gerne einen Kommentar.

Suppe Berner Land

Das Projekt „Einmal Oma Kätes handgeschriebenes Kochbuch von vorne bis hinten durchkochen“ geht in die zweite Runde. Fast wäre ich schon raus gewesen beim heutigen Rezept, weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte, wie dieses Süppchen lecker werden soll. Allerdings hat jeder, dem ich von der dazugehörigen Zutatenliste erzählt habe, geantwortet: „Schmelzkäseecken? Das kann nur gut werden!“ 🤣

Außerdem dachte ich mir, wenn es dieses Rezept in dieses Buch geschafft hat, dann nur weil es besonders gut geschmeckt hat. Anonsten hätte sich Oma nicht die Mühe gemacht es aufzuschreiben.

Und was soll ich sagen – nachdem ich die Suppe Berner Land nun probiert habe, kann ich gut verstehen, dass sie einen Platz in Omas Kochbuch erhalten hat. Völlig zu Recht! Solltet ihr sie ausprobieren teilt mir gerne mit, ob bzw. wie sie euch geschmeckt hat. 😊

Suppe Berner Land

Zutaten für 4 Personen:

1 Esslöffel Butter

1 Zwiebel, fein gewürfelt

2 Esslöffel Mehl

1 Liter Brühe

2 Schmelzkäseecken Salami

etwas Zitronensaft

etwas abgeriebene Zitronenschale

1 Prise Zucker

Salz und Pfeffer

frische gehackte Petersilie

4 Scheiben Salami, kleingeschnitten

Zubreitung:

Die Butter in einem ausreichend großen Topf schmelzen. Das Mehl einrühren und kurz etwas anschwitzen. Es sollte keine Farbe bekommen. Nach und nach unter ständigem Rühren die Brühe angießen. Zwischendurch immer kurz köcheln lassen. Die Schmelzkäseecken dazugeben und in der Suppe schmelzen lassen. Ich habe die Suppe kurz mit dem Pürierstab etwas aufgeschäumt. Anschließend die Salamistückchen hinzufügen und die Suppe mit Zitronensaft, etwas Zitronenschale, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Am besten vor dem Servieren noch kurz durchziehen lassen, damit die Salamistückchen etwas Zeit haben, ihr Aroma in die Suppe abzugeben. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterrühren.

Guten Appetit❣️

Bei mir gab es noch selbstgebackene Käsekräcker dazu. Das Rezept möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Käsekräcker

Zutaten für zwei Bleche:

125 g Dinkelvollkornmehl

1 Esslöffel Butter

1 Esslöffel Quark

75 g Parmesan, gerieben

1 Ei

1 Teelöffel Rosmarin, getrocknet

1/2 Teelöffel Paprikapuver edelsüß

1 Prise Salz

Pfeffer, frisch gemahlen

Außerdem:

etwas Wasser zum Bepinseln

4 Esslöffel Sesamsaat

2 Esslöffel Schwarzkümmelsaat

1 Zweig Rosmarin, frisch

Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Eventuell etwas Mehl oder Wasser hinzufügen, je nachdem, wie euer Teig sich anfühlt. Er sollte sich ohne zu kleben zu einer Rolle von etwa 4 cm Durchmesser rollen lassen. Die Sesam- und Schwarzkümmelkörner auf ein Stück Frischhaltefolie (etwas länger als eure Teigrolle) streuen. Die Teigrolle mit Wasser bepinseln und in den Saaten wälzen, so dass sie rundherum davon bedeckt ist. Die Rolle in die Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Anschließend den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Von der Teigrolle ca. 5 mm dicke Scheiben abschneiden und diese mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech legen. Die Kräcker oben mit etwas Wasser bepinseln und mit ein paar frischen Rosmarinblättchen und Sesam-/Schwarzkümmelkörnchen belegen. Das Käsegebäck für ca. 20 Minuten golbraun backen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und-backen und habt eine entspannte Woche! 🌸

Saure Eier

Wer schon einmal im handgeschriebene Kochbuch einer Großmutter geblättert hat, der weiß, dass das Nachkochen der Rezepte oftmals nicht ganz einfach ist. Die erste Hürde ist meistens schon die Handschrift in Sütterlin. Sollte es einem gelungen sein, diese zu entziffern, lässt das nächste Problem nicht lange auf sich warten. Wieviel und wie genau kommen die aufgelisteten Zutaten ins Gericht? Häufig stehen nur einzelne Zutaten, wenn man Glück hat mit Mengenangaben da, jedoch fehlt die komplette Anleitung. Auch Temperaturangaben und Back-/Kochzeiten sucht man vergebens. Die wusste Oma einfach, das alles musste sie sich nicht aufschreiben. Denn eines darf man nicht vergessen, aufgeschrieben hat sie die Rezepte nicht für ihre Nachkommen, sondern in erster Linie für sich selbst. Es sind ihre privaten Notizen, die dieses Buch zu einem ganz besonderen, wertvollen Schatz machen.

Das Kochbuch unserer lieben Oma Käte liegt jetzt in meinen Händen und mein Plan für 2026 ist, alle Rezepte in diesem Werk von vorne bis hinten einmal durchzukochen und am Ende dieser Aktion ein Familienkochbuch in den Druck zu geben. Einfach damit all diese traditionellen Leckereien voller wärmender Erinnerungen nicht vergessen werden und so auch den Speiseplan nachrückender Generationen problemlos bereichern.

Heute geht’s los auf Seite eins – es gibt saure Eier.

Saure Eier

Zutaten für 4 Personen:

1 Esslöffel Butter

1 Esslöffel Mehl

etwa 300 ml Brühe

1 guter Schuss Essig 

Zucker nach Geschmack 

Salz

Pfeffer

8 Eier

Zubereitung:

Die Butter in einem Topf zerlassen. Das Mehl dazu geben und alles kurz anschwitzen. Nach und nach unter ständigem Rühren die Brühe angießen, bis die Soße eine schöne Konsistenz hat. Ein Lorbeerblatt dazu geben und mit Essig, Zucker, Salz und Pfeffer herzhaft süß-sauer abschmecken. Die Sauce etwa 5 Minuten leise köcheln lassen. Anschließend die Eier aufschlagen und vorsichtig in die Soße plumpsen lassen.

Den Topf mit einem Deckel verschließen und die Eier bei niedriger Temperatur circa 6-7 Minuten in dem Sößchen gar ziehen lassen.

Die zweite Möglichkeit wäre, einfach abgepellte gekochte Eier in die Sauce zu geben. Ist beides lecker! 😊

Die Sauren Eier mit Salzkartoffeln und Salat servieren und genießen.

Freut euch auf viele weitere Rezepte von Oma Käte und wenn ihr nichts von diesem Küchenabenteuer verpassen möchte, folgt mir gerne!
Habt eine schöne Woche! 🌼

Gedeckter Apfelkuchen

Dreimal dürft ihr raten, was zur Zeit mein Lieblingsobst ist. Genau! Der Apfel. Getreu dem Motto: „An apple a day keeps the doctor away,“ gibt es hier und heute nochmals ein kleines, feines Apfelrezept.

Wahrscheinlich sind die Früchte im Kuchen nicht mehr ganz so gesundheitsfördernd, wie frisch vom Baum, aber wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass ein Großteil der wertvollen Inhaltsstoffe auch nach dem Backen erhalten bleibt. Äpfel sind nämlich wahre Vitamin-C-Bomben. Ein großer Apfel deckt in etwa ein Drittel unseres Vitamin-C Tagesbadarfs. Zudem lassen sich neben Vitamin A, B1 & B2 sowie Folsäure auch noch zahlreiche Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor darin finden.

Durch seinen hohen Pektingehalt bindet der Apfel Schadstoffe im Körper, die dann besser ausgeschwemmt werden können und er kann zu einer Senkung des Cholesterinspiegels beitragen.

Eine ordentliche Portion von Flavanoiden und Carotinoide im Fruchtfleisch sorgen für eine antioxidative Wirkung, helfen somit uns knackig und gesund zu halten 😉. Und wer regelmäßig Äpfel isst, leidet nachweislich seltener an Atemwegsinfekten.

Also hoch mit dem Apfelkonsum! Wenn das süßsaure Kernobst dann auch noch aus der Region stammt – umso besser!

Gedeckter Apfelkuchen

Zutaten für eine 18er Springform:

Für den Teig:

200 g Mehl

50 g Zucker

1 gute Prise Salz

125 g kalte Butter, in Stücke geschnitten

1 Ei

Für die Füllung:

4 Äpfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten

2 Esslöffel Zucker

1 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft

Zimt nach Geschmack

1 Handvoll Rumrosinen (optional)

Für den Zuckerguss:

125 g Puderzucker

etwas Zitronensaft oder Milch

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Salz, Butter und das Ei zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig abgedeckt für eine halbe Stunde kalt stellen. In der Zwischenzeit die Apfelstückchen mit Zitronensaft und -schale, Zucker und Zimt in einen Topf geben, alles einmal aufkochen und ca. fünf Minuten köcheln lassen. Wer mag kann zum Schluss noch die Rosinen hinzufügen. Den Topf vom Herd nehmen und das Apfelmus etwas abkühlen lassen. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und eine kleine Springform (Durchmesser 18 cm) mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Zwei Drittel vom Teig zu einer Kugel formen und rund ausrollen, so dass Boden und Rand der Form gut und gleichmäßig damit bedeckt werden können. Die Form mit der Teigplatte auskleiden und den Teigboden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die abgekühlte Füllung darauf verteilen. Den restlichen Teig so groß ausrollen, dass er die Apfelmasse gut bedeckt und ebenfalls mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit die Luft beim Backen entweichen kann und sich der Deckel später nicht wölbt. Teigdeckel und Rand etwas zusammendrücken, damit sich die beiden Teigstücke miteinander verbinden. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen 40-45 Minuten goldbraun backen.

Den Puderzucker mit etwas Zitronensaft oder Milch zu einem dickflüssigen Zuckerguss verrühren und den vollständig abgekühlten Apfelkuchen damit bestreichen.

Lasst euch den Kuchen schmecken und bleibt gesund. 🍏🍎🍏

Napfkuchen mit Quark

Napfkuchen_4

Getreu dem Motto: „Kein Sonntag ohne Kuchen“ habe ich mich heute einmal mehr für ein Uraltes Rezept entschieden. Omas Quark-Napfkuchen. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wie ich ausgerechnet auf dieses Backwerk gekommen bin. Diesen Gugel habe ich gefühlte einhundert Jahre nicht gegessen. Darum wird’s mal wieder Zeit und ich kann Euch versprechen – er schmeckt wunderbar! Viel zu schade um in Vergessenheit zu geraten.

Napfkuchen mit Quark
(und natürlich Rosinen natürlich, in diesem Fall auch noch beschwipst)

50 g Rosinen über Nacht in 2 Esslöffel Rum einweichen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

100 g Butter mit

150 g Zucker sahnig schlagen.

1 Prise Salz und

1 Tütchen Vanillezucker hinzufügen.

250 g Quark (40 %) mit verrühren. Nach und nach

2 Eier unterrühren.

250 g Mehl und

1 Päckchen Backpulver dazugeben. Alles gut vermengen und zum Schluss die beschwipsten Rum-Rosinen unterziehen. Wenn Kinder mitessen kann man auch statt Rum Orangensaft zum Einweichen der Rosinen nehmen. Das ist auch sehr lecker.

Napfkuchen_3

Den fertigen Teig in eine gefettete Gugelhupfform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C 45 Minuten backen. Zur Sicherheit einfach die Stäbchenprobe machen (mit einem Holzspieß in den Kuchen stechen – wenn kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt ist der Kuchen fertig).

Napfkuchen_6

Einen süßen Start in die neue Woche 🙂

 

Den Anfang machen unsere Futsches

Futsches Kopie

Ein altes Familienrezept

Wenn ich darüber nachdenke in wie vielen Küchen ich schon einer Köchin, oder einem Koch über die Schulter geschaut habe, fällt mir als eine der ersten die Küche meiner lieben Oma Käte ein. In freudiger Erwartung saß ich zappelnd auf der Eckbank und wartete zum Beispiel auf diese kleinen köstlichen Dinger: FUTSCHES! Leider gab es sie nur maximal ein- bis zweimal im Jahr. Viel zu selten also. Im Optimalfall werden sie noch warm gegessen und vorher in reichlich Zucker gestippt. Und ja, sie schmecken so gut wie sie aussehen! 😊 Freudige Kindheitserinnerungen und süße Backwaren gehören doch irgendwie zusammen. Und weil geteilte Freude immer doppelte Freude bedeutet, hier für euch unser Futschesrezept:

Futsches

500 ml Milch

500 g Mehl

5 Eier, getrennt (Eiweiß zu Schnee geschlagen)

1 Päckchen Trockenhefe

1 gute Prise Salz

abgeriebene Zitronenschale

1/2 Teelöffel Kardamom, gemahlen

100 g Rosinen, in etwas Rum eingeweicht

2 Liter Pflanzenöl zum Frittieren

250 ml Milch und 250 g Mehl in einer Schüssel miteinander verrühren. In einem großen Topf die restliche Milch erwärmen und das zuvor verrührte Milch-Mehlgemisch dazugeben. Bei schwacher Hitze alles miteinander verrühren und nach und nach das restliche Mehl hinzufügen. Es entsteht eine zähe Masse. Vorsicht! Brennt leicht an! Nun den Topf vom Herd nehmen, Eigelbe, Rumrosinen, Gewürze und die Hefe unterrühren. Zum Schluss den Eischnee unterheben, so dass ein fluffiger Teig entsteht. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt ca. eine Stunde gehen lassen. Zum Ausbacken das Öl in einem hohen Topf erhitzen. Es hat die richtige Temperatur, wenn man einen Holzspieß hineinhält und sich aufsteigende Bläschen daran bilden. Wenn der Futschesteig sich in etwa verdoppelt hat, ist er fertig aufgegangen und kann weiter verarbeitet weden. Mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen und in das siedende Öl gleiten lassen.

Futsches_Oel Kopie

Nach ein paar Minuten frittieren werden die Futsches goldbraun an der Unterseite. Man stupst sie kurz an, damit sie sich umdrehen. Wenn sie rings herum eine schöne Farbe haben fischt man sie mit einer Schaumkelle heraus und lässt sie auf Küchenkrepp etwas abtropfen.

Futsches_Krepp_02

Am Besten schmecken unsere Futsches wenn man sie sofort isst. Sie lassen sich aber auch sehr gut einfrieren und nach dem Auftauen kurz im Backofen aufbacken.