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Buchweizen Pfannkuchen 

Als stabile Grundlage empfiehlt das Brauchtum Pfannkuchen an Silvester. Meistens werden Berliner Pfannkuchen gereicht, süß gefüllt, mit Marmelade oder Schokocreme. Kennt jeder, mag (fast) jeder.

Mir war nun nicht so nach süßem und mir hat die Idee von Buchweizen Pfannkuchen mit Dillschmand und Kaviar gefallen. In vielen östlichen Gegenden sind solche Plinsen unter verschiedenen Namen sehr beliebt.

Die größte Herausforderung war tatsächlich die Beschaffung des Kaviars. Ich war in fünf Läden, bis ich endlich ein Minigläschen unechten Kaviar ergattert habe. Also, entweder will den sonst keiner und darum haben viele Geschäfte ihn gar nicht mehr im Sortiment oder an den Weihnachtstagen wurden sämtliche Vorräte schlichtweg aufgefuttert.

Wer keinen Kaviar mag, der kann auch sehr gut Räucherlachs oder geräucherter Forelle dazu essen. 

Buchweizen Pfannkuchen 

Zutaten:

1/2 Tasse Buchweizen (in 1 Tasse Wasser und einer Prise Salz weich gekocht)

150 g Buchweizenmehl

150 g Dinkelmehl

1 gute Prise Salz 

1 Teelöffel Zucker 

1 Päckchen Trockenhefe

300 ml warme Milch

2 Eier

Außerdem:

Butterschmalz oder Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

Die Mehle, Salz, Zucker und Trockenhefe miteinander vermengen. Die warme Milch und die Eier dazu geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend den gekochten und leicht abgekühlten Buchweizen untermengen. Die Schüssel mit einem Tuch abgedeckt solange gehen lassen, bis der Teig sich in etwa verdoppelt hat. 

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und esslöffelweise kleine Pfannkuchen aus dem Teig ausbacken.

Für den Dillschmand

2 Esslöffel Schmand

2 Esslöffel gehackter Dill (frisch oder TK)

1 Spritzer Zitronensaft 

etwas abgeriebene Zitronenschale 

Salz

Pfeffer 

1 Prise Zucker 

miteinander verrühren.

Jetzt einfach etwas von der Creme und Kaviar auf einem Pfannkuchen verteilen und die letzten Stunden eines turbulenten Jahres genießen. Pochiertes Ei passt auch sehr gut dazu. 

Und wer seine Pfannkuchen doch lieber süß mag, der isst sie einfach mit Marmelade oder Ahornsirup. Mit diesem Rezept geht beides, süß und salzig.

Wie auch immer – kommt gut ins neue Jahr und bleibt gesund❣️

Poffertjes

In Deutschland gibt es Pfannkuchen, wenn es mal schnell gehen muss. Bei unseren niederländischen Nachbarn ist das Gegenteil der Fall. Poffertjes kann es nur geben, wenn man richtig viel Zeit hat. Zuerst braucht der Hefeteig seine Zeit, um gut aufzugehen und dann ist man mit der Braterei auch noch eine ganze Weile beschäftigt. Im besten Fall versammeln sich alle Esser während des Bratens schon um den Küchentisch und man verteilt das frische Gebäck nach und nach auf die Teller der hungrigen Mäuler. Einfach Puderzucker oben drüber streuen und noch warm genießen. So schmecken sie am besten. Wer mag, kann natürlich auch noch ein paar Beeren, klein geschnittene Banane und Schoko-Nusscreme dazu reichen 🥰.

Poffertjes

Zutaten:

250 Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

2 Esslöffel Zucker

250 ml warme Milch

etwas abgriebene Zitronenschale

4 Eigelb

4 Eiweiß

1 Prise Salz

Pflanzenöl oder Butterschmalz zum Fetten der Poffertjespfanne

Zubereitung:

Mehl, Trockenhefe und Zucker in eine große Schüssel geben und miteinander vermischen. Die warme Milch, die Zitronenschale und die Eigelbe hinzufügen und alles zu einem gleichmäßigen Teig verrühren. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis die Masse sich etwa verdoppelt hat.

Die Eiweiße mit der Prise Salz zu Eischnee aufschlagen und unter den aufgegangenen Teig heben.

Eine Poffertjespfanne einfetten und erhitzen. Mit einem Teelöffel jeweils eine kleine Portion Teig in die Mulden verteilen und die Poffetjes von beiden Seiten goldbraun anbraten. Das nimmt, wie oben erwähnt, etwas Zeit in Anspruch. Ich hatte das Gefühl, nach jeder Pfanne hat sich der Teig durch die Hefe nochmals gehörig vermehrt 😅.

Aber ich finde, für diese besonders fluffigen kleinen Dinger lohnt sich der Aufwand ab und zu.

Wer keine Poffertjespfanne hat, der kann die kleinen Pfannkuchen auch in einer normalen Pfanne braten. Sie sind dann genauso lecker, haben nur nicht diese charakteristische Form.

Lasst sie Euch schmecken❣️